klaraputzich Hilfe zur Selbsthilfe in Putz- und Ordnungsfragen

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Matilde
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 29.05.2014 Beiträge: 742
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Verfasst am: 01.03.2015, 18:20 Titel: Matildes *Wohlfühlordnung* |
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Meine Aufräummethode - für seelisches Wohlbefinden – Auf lange Sicht mehr Ordnung und weniger Ballast -
Wie viele andere hier im Forum, leide ich immer wieder an Depressionen und Niedergeschlagenheit. Die Gründe dafür sind bei jedem anders und oft nicht zu ändern. Aber in einem gleichen wir uns alle. Wir wünschen uns eine saubere, aufgeräumte und gemütliche Wohnung. Unser Zuhause. Als einen Ort an den wir uns zurückziehen können, um neue Kraft zu tanken und um uns einfach wohlzufühlen.
Meine Aufräummethode entstand aus dem chaotischen System (wenn man das unstrukturierte Hin- und Hergeräume der letzten Monate so nennen darf) mit dem ich aber meinen Kram etwas reduzieren konnte.
Das war aber für mich nicht zufriedenstellend, weil ich nicht sehen konnte, dass es vorwärts geht. Dieses ewige Chaos überall ist ja auch sehr demotivierend. Und ich habe mir vorgestellt, wie gut es wäre, wenn sich die Ordnung von einem Punkt aus immer weiter ausbreiten könnte bis das Chaos weg ist...
Deshalb habe ich mir mal überlegt, was ich da eigentlich die ganze Zeit mache . So ist dann meine neue Aufräummethode entstanden.
Meine Aufräummethode soll das Ziel haben:
1. bereits aufgeräumte Bereiche (Ordnungsinseln) zu erhalten - Wohlfühlbereiche
2. bereits aufgeräumte Bereiche -Schritt für Schritt – auszudehnen
3. Schritt für Schritt das Chaos abzubauen und weniger Dinge zu haben.
4. durch das Erhalten der immer größer werdenden ordentlichen Bereiche –mehr Wohlbefinden-und dadurch wiederum mehr Motivation um weiterzumachen
Das ist keine schelle Aufräummethode, sondern ein Langzeitprojekt.
Ich habe sie in dieser Form noch nicht probiert. Aber ich arbeite dran. Und denke, dass sie funktionieren kann, bei einer vorhandenen Grundstruktur und wenn man dranbleibt.
Grundstruktur bedeutet:
1. Es gibt im Zimmer Bereiche die schnell aufgeräumt sind, wenn man alles Überflüssige einsammelt.
2. Es gibt in jedem Zimmer einen Ort, an dem das Chaos sein darf – bestenfalls in Kisten o.Ä. - .
3. In jeden Raum, wo sich immer wieder das Chaos ausbreitet (z. Bsp. in Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche) kommt eine zusätzliche große Kiste oder Klapp-Box (in kleineren Räumen (z. Bsp. Flur und Bad) reicht ein Korb oder kleinere Kiste.
Der Sinn dieser zusätzlichen Kiste beim aufräumen
In diese Kiste kommt alles rein, was im Moment noch keinen Platz hat und sich nicht aufräumen lässt...... mit dem Effekt, dass der Raum schneller aufgeräumt ist und sich leichter sauber machen lässt, weil weniger rum liegt.
Wie mache ich das?
1. Das Zimmer mit der 80/20 Methode aufräumen.
2. Alle größeren Gegenstände an ihren Platz bringen,
Kleidung in die Wäschetruhe /saubere in das Schlafzimmer, Geschirr in die Küche usw. . Alles was keinen Platz hat und alle kleineren Dinge, auch Papier kommen erst mal unsortiert in diese Kiste. Fertig!
3. Die Kiste kommt dann an den Ort im Zimmer, wo das Chaos sein darf.
4. Jetzt kann ich das Zimmer/die Ordnungsinsel sauber machen. Und wenn ich mag auch etwas dekorieren z. Bsp. mit einem Blumenstrauß.
Wenn ich das mit jedem Zimmer so mache, habe ich mir in meiner Wohnung eine Atmosphäre geschaffen, in der ich mich wohlfühlen kann.
Und dass ich mich wohlfühle ist die beste Voraussetzung dafür, dass ich motiviert bin weiter zu machen.
Den geschaffenen Zustand erhalten
Um den geschaffenen Zustand zu erhalten, muss ich regelmäßig Beweise beseitigen.
Oder - wenn das wie bei mir noch nicht so richtig klappt - regelmäßige Aufräumrunden machen.
Dabei hilft mir dann diese zusätzliche Kiste.
Diese Kiste befindet sich im ständigen Wandel, denn ich muss auch sie in regelmäßigen Abständen aufräumen und Entscheidungen über die darin befindlichen Dinge treffen (an den Platz räumen, wegwerfen oder an den Ort wo das Chaos sein darf - bringen.)
Der Ort wo das Chaos sein darf
Hier befinden sich Dinge, die ich schon aussortiert, aber noch nicht aus dem Haus gebracht habe,
Dinge, die noch keinen Platz haben,
auch die Kisten, die noch nicht ausgepackt sind (vom letzten Umzug oder so).
Dinge, bei denen ich mich nicht entscheiden konnte, ob ich sie behalten möchte. Diese Dinge sind teilweise nach Kategorien geordnet. In einer Kiste in der Küche sind z. B. Übertöpfe und Deko. Alle Textilien sind im Schlafzimmer...
Vieles ist aber auch wild durcheinander. Chaos halt.
Der Ort wo das Chaos sein darf – braucht auch meine Aufmerksamkeit. Damit er sich nicht unkontrolliert ausbreitet, muss ich regelmäßig aussortierten und das Aussortierte aus dem Haus bringen.
Den Krempel reduzieren
Nach und nach werden in kleinen Schritten alle Schränke, andere Stauräume und sonstige Bereiche aufgeräumt und sortiert.
Überflüssige Dinge werden aussortiert… ( bei mir mit dem Ziel, nur noch Dinge zu haben, die ich wirklich brauche und die mir ein gutes Gefühl geben und mich glücklich machen.)
Der Ort im Zimmer, wo das Chaos sein darf ist dann der Umschlagplatz für die aussortierten Dinge. Gleichzeitig entsteht in den Schränken, wo entrümpelt wurde – neuer Platz für die Dinge, die ich behalten möchte, die aber bisher keinen Platz hatten.
Die aussortierten Dinge
Die aussortierten Dinge möchte ich zum Teil verkaufen. (Das Geld könnte dann zu Verschönerung der Wohnung genommen werden, oder für Dinge die gebraucht werden. )
Dinge, die ich nicht verkaufen kann, werde ich nicht mehr wie bisher, für den Tag X (an dem ich das dann vielleicht mal gebrauchen kann) aufheben, sondern spenden, verschenken oder einfach wegwerfen.
Jede einzelne Entscheidung darüber, ob ich ein Teil wirklich brauche oder nicht, ist für mich das Schwerste. Das ist mit so vielen Ängsten verbunden.
Aber ich fange an!
Jeden Monat mindestens 30 Teile aus dem Haus schaffen (das ist noch ausbaufähig).
Wenn ich ein neues Teil kaufe, muss dafür zusätzlich ein altes Teil gehen.
Wenn ich das durchziehe, müssten *die Orte wo das Chaos sein* darf nach und nach kleiner werden. Auch wenn das sehr lange dauert.
Wichtig ist auch,
... dass ich die Routinen täglich erledige, wozu jetzt auch das aufräumen mit der Kiste gehört.
... regelmäßig Wäsche waschen, Müll rausbringen, Geschirr waschen usw.
Dadurch kann ich, wenn ich es denn regelmäßig mache, den aufgeräumten Wohlfühl - Zustand erhalten. Das saubermachen geht leichter . So der Plan.
In dieser Umgebung fällt es mir dann hoffentlich leichter, die einzelnen Bereiche (Innenleben der Schränke, Schubladen, Papierstapel usw.) durchzugehen. _________________
*Der Weg ist das Ziel.*
(Konfuzius) |
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Verfasst am: 01.03.2015, 18:20 Titel: Anzeige |
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Matilde
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 29.05.2014 Beiträge: 742
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Verfasst am: 26.05.2015, 01:40 Titel: |
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Meine Erfahrung nach fast 3 Monaten:
Meine *Wohlfühlordnung * ist erst einmal wieder hergestellt .
Ich habe meine Wohnung (für mich ) aufgeräumt und in einen Zustand gebracht mit dem ich vorerst zufrieden bin.
Den möchte ich jetzt so erhalten und dann Schritt für Schritt ausbauen und immer weiter entrümpeln.
Die einzelnen Zimmer sind oberflächlich aufgeräumt und oberflächlich sauber.
Aller rumliegender Kram ist entweder an seinen Platz geräumt oder an den Ort, wo das Chaos sein darf. ...
Es gibt einige erhaltenswerte Ordnungsinseln, viel verstecktes Chaos (in fast allen Schränken und Schubladen) und es gibt in fast jedem Zimmer den Ort, wo das Chaos sein darf.
Im Schlafzimmer ist dieser *Chaosort* am größten. mehrere volle Kisten, - Beutel und Klamottenstapel. Außerdem die Bügelwäsche.
Obwohl mein Schlafzimmer schon mehrmals fast krempelfrei war, ist das immer wieder der Raum, in den ich alles reinstopfe, weil ich diese Tür einfach zumachen kann *und das Chaos - dann weg ist*
Dabei ist es gar nicht weg und ich sehe jeden Morgen als Erstes diese große Rumpelecke in meinem recht kleinen Zimmer.
Das ist eigentlich gar keine Wohlfühlordnung .
Kleiderschrank, Truhe und Unterbettkommode sind aufgeräumt. D.h. im Schlafzimmer ist nur äußeres Chaos. Wenn das weg wäre - fast perfekt!
Im Wohnzimmer ist kein sichtbares Chaos, außer einem vollgerümpelten Bücherregal und daneben etwas Kram, alles hinter Schranktüren versteckt.
Es wirkt auf den ersten Blick gemütlich. Sogar ein frischer Blumenstrauß steht auf dem Tisch .
Das Bad ist oberflächlich aufgeräumt. Wanne, Dusche, Waschbecken und Toilette sind sauber. Boden auch, außer in den Ecken und zwischen WM und Trockner (Dreckecken). Die Wandfliesen sind dreckig und müssten mal ....
Die Küche ist oberflächlich aufgeräumt und es gibt eine *Chaosecke* = nur noch 1 Kiste und ein großes sperriges Teil, das ich verkaufen möchte.
In den Schränken ist es zum Teil aufgeräumt und zum größten Teil mehr oder weniger gerümpelig. Es steht allgemein viel rum.
Der Balkon ist krempelfrei halbwegs sauber und die Kästen sind mit schönen Sommerblumen bepflanzt. Meine Wohlfühloase
Die (Rumpel)kammer ist jetzt aufgeräumt. Noch ausbaufähig, da immernoch zu voll. Der restliche/übrige Kram ist jetzt in einer großen Kiste = leider auch in der Chaosecke im Schlafzimmer .
Der Flur ist einigermaßen ordentlich und grob sauber. ! Schrank ist total vollgestopft mit unsortirtem Kram, der Schuhschrank ist entrümpelt, aufgeräumt und geputzt.
Das Beste ist: Ich habe festgestellt, dass der Kram weniger geworden ist. Es funktioniert also.
Gaanz laangsam, aber es funktioniert .
Die größte Herausforderung wird für mich jetzt sein, den momentanen Zustand meiner Wohnung zu erhalten.
Dafür muss ich meine festgelegten Routinen täglich abarbeiten und immer wieder die Beweise beseitigen. Das ist das A&O.
Erst dann - einen weiter nach vorn.
Außerdem hilft es mir, den jetzigen Zustand meiner Wohnung so zu akzeptieren wie er gerade ist und darauf zu vertrauen, dass ich es Schritt für Schritt schaffen werde. _________________
*Der Weg ist das Ziel.*
(Konfuzius) |
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Pearl

Anmeldungsdatum: 12.06.2012 Beiträge: 14487 Wohnort: zuhause
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Verfasst am: 28.05.2015, 06:36 Titel: |
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Das hört sich richtig gut an - ein System, das ganz auf Dich zugeschnitten ist
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Warum Schlafzimmer generell so leiden müssen...
Mein eigenes Zimmer sieht auch selten zufriedenstellend aus dabei ist Mein Zimmer ein Multifunktionsraum , der auch mit offenen Augen betreten wird und ein Dreh- und Angelpunkt der Wohnung , meine Basis Allerdings wird die Multifunktion ständig erweitert = Wäschekörbe , Bügelbrett z.B....
Die Gründe ? Keine Ahnung...
Möglicherweise liegt es daran, dass normalerweise niemand in "mein Zimmer" geht, ausser mir ?
Mir kann ich das ja zumuten ?
Ich hab es nicht verdient , ein schönes Zimmer zu haben?
dabei bin ich ja privilegiert - ein Zimmer für sich allein hat heutzutage auch nicht jede Frau...
Virginia wäre traurig :
| Code: | | https://de.wikipedia.org/wiki/Ein_Zimmer_f%C3%BCr_sich_allein#Das_eigene_Zimmer |
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Matilde
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 29.05.2014 Beiträge: 742
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Verfasst am: 31.05.2015, 00:25 Titel: |
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Danke Pearl ,
mir scheint das hier wirklich zu helfen. Weil ich mir bewusst mache, was zu tun ist und ich versuche nicht einfach nur zu funktionieren.
Das fällt mir aber schwer. Ich ertappe mich oft dabei, irgendwo rumzukramen oder planlos irgendwas zu putzen, weil es überall schreit "Hier zuerst!!!".
Deshalb *springe* ich von einer *Baustelle* zur nächsten und mache da weiter, wo es gerade am schlimmsten ist - und nichts fertig - .
Die letzten Tage habe ich versucht mich auf die Routinen/bzw. Tätigkeiten, die meine Routinen sein sollen zu konzentrieren und immer wieder beweise zu beseitigen. Es funktioniert noch immer nicht so wie ich es mir wünsche. Aber ich gebe nicht auf.
Das rote hab ich gekennzeichnet. | Pearl hat folgendes geschrieben: |
... Warum Schlafzimmer generell so leiden müssen...
Mein eigenes Zimmer sieht auch selten zufriedenstellend aus dabei ist Mein Zimmer ein Multifunktionsraum , der auch mit offenen Augen betreten wird und ein Dreh- und Angelpunkt der Wohnung , meine Basis Allerdings wird die Multifunktion ständig erweitert = Wäschekörbe , Bügelbrett z.B.... |
Musst du denn Bügelbrett, Wäschekörbe usw. in deinem Schlafzimmer aufbewahren? Oder gibt es einen anderen Platz dafür?
Ich bemühe mich solche Dinge nicht im Schlafzimmer aufzubewahren.
In einem Feng Shui Buch habe ich mal gelesen, dass alle überflüssigen Dinge den Schlaf stören. Und das glaube ich auch.
Mein Ziel ist , was die Ordnung in meinem Schlafzimmer betrifft - eigentlich die absolute Krempelfreiheit.
Aber leider sieht die Wirklichkeit anders aus.
Da das Zimmer sehr klein ist, sieht es sowieso schon sehr vollgestellt aus.
Es ist aber ganz anders als in den übrigen Räumen.
Das Innenleben von Kleiderschrank und Truhe ist jetzt aufgeräumt und das Bett wird fast regelmäßig (alle 2 Wochen) frisch bezogen .
Aber trotzdem herrscht hier äußerlich ein nicht zu übersehendes Chaos, weil überall Klamottenstapel und Kartons sind. Wenn ich dann nicht regelmäßig aufräume, ist der ohnehin schon sehr schmale Gang zum Fenster zugestellt und ich komme ohne auf irgendwelchen Kram zu treten nicht ans Fenster .
Alles was in der Restlichen Wohnung keinen Platz hat. Immer rein da .
Das rote hab ich gekennzeichnet. | Pearl hat folgendes geschrieben: | Die Gründe ? Keine Ahnung...
Möglicherweise liegt es daran, dass normalerweise niemand in "mein Zimmer" geht, ausser mir ?
Mir kann ich das ja zumuten ?
Ich hab es nicht verdient , ein schönes Zimmer zu haben? |
Ich denke, das sind auch bei mir die Gründe
Mehrmals schon hab ich das Schlafzimmer für mich aufgeräumt und geputzt.
Das war zum Beispiel einmal ganz am Anfang meiner Klarazeit.
klick dann 2. Beitrag: http://www.iphpbb.com/board/ftopic-94135567nx64153-3264-15.html.
Das war so ein tolles Gefühl ohne Krempel im Zimmer zu schlafen. So will ich das wieder .
(Der ganze Plunder, und das war viel mehr als jetzt, stand nach der Aktion in einer Riesenchaosecke in meiner Küche )
Es geht vorwärts, denn noch vor einem Jahr war in meinem Schlafzimmer sehr viel größeres Chaos als jetzt, auch in den Schränken.
Und die große Krempelecke in der Küche ist jetzt bis auf eine Kiste und ein paar einzelne Teile, so gut wie weg.
Liebe Pearl, genau aus den von dir genannten Gründen:
Lass es uns ändern. Zuerst diese Denkweise und dann die Unordnung in unseren Schlafzimmern .
_________________
*Der Weg ist das Ziel.*
(Konfuzius) |
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Pearl

Anmeldungsdatum: 12.06.2012 Beiträge: 14487 Wohnort: zuhause
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Verfasst am: 31.05.2015, 09:18 Titel: |
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Guten Morgen , Matilde,
Das atemlose Rumhüpfen zwischen den Baustellen ist am Anfang so; man hat plötzlich einen neuen Blick auf die Unordnung und möchte sie schnell wie möglich lossein.
"Anfang" in Bezug auf den Schlamassel ist für mich ein sehr langer Zeitraum.
Gib Dir die Zeit, die Du brauchst, damit Deine Gewohnheiten wachsen können.
Ich muss mich immer noch manchmal am Händchen nehmen und zurückholen: "Hallo, Pearl, eben hast Du Dir einen Kaffee gemacht und bist jetzt mit der Tasse unterwegs um im Hof gemütlich in der Sonne zu sitzen. *räusper* Auf der Arbeitsplatte und auf dem Küchentisch stehen noch alle Zutaten zum Kaffemachen kreuz und quer herum, eine Sache von 30 Sekunden, das schnell wegzuräumen, damit Du in eine ordentliche Küche zurückkommen kannst, hopp, geh zurück und mach das schnell noch !"
Manchmal sage ich es auch laut: "Neenee, Mudder, so bleibt das aber jetzt nicht , das ist ein Klacks, dauert keine Minute, mach es sofort weg !"
Und genial ist auch der Ansatz, zuerst das wegzuschaffen, was alle sofort sehen könnten - das schränkt die zu bearbeitenden Baustellen fürs Erste schon etwas ein und hilft , konzentriert an einer Sache dranzubleiben .
| Matilde hat folgendes geschrieben: |
Musst du denn Bügelbrett, Wäschekörbe usw. in deinem Schlafzimmer aufbewahren? Oder gibt es einen anderen Platz dafür?
Ich bemühe mich solche Dinge nicht im Schlafzimmer aufzubewahren.
In einem Feng Shui Buch habe ich mal gelesen, dass alle überflüssigen Dinge den Schlaf stören. Und das glaube ich auch. |
Das leuchtet mir ein:
Alles was wir haben/ sehen, löst ja Gedankenketten aus.
Und unsere Gedanken steuern in einem nicht zu unterschätzenden Maß unsere Befindlichkeiten/ Laune/ Tagesform !
Deshalb finde ich den Konmari-Ansatz total genial:
Sich nach Möglichkeit nur mit Dingen zu umgeben, zu denen man gute oder neutrale Gedanken hat !
Zusammengeklappt wohnt die Bügelei an einem Haken der Tür in der Küche . Mein Zimmer ist aber das einzige, in dem Bügeln/Wäschemachen stattfinden kann.
Und ich schlafe halt im Multifunktionszimmer - immerhin nicht mehr auf der Schlafcouch
Das ist halt so
| Zitat: |
Lass es uns ändern. Zuerst diese Denkweise und dann die Unordnung in unseren Schlafzimmern .
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Genau
Lass uns für daran arbeiten, unser direktes Umfeld zu einem Ort des Wohlfühlens zu machen für uns - und last not least auch für unsere Gäste !  |
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