klaraputzich Hilfe zur Selbsthilfe in Putz- und Ordnungsfragen

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Vada Gast
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Verfasst am: 28.02.2015, 09:01 Titel: Lord of chaos and me |
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...oder:
"Das ist doch noch gut"
Meine lieben Miträumer, ich muß jetzt was schreiben, was ich schon ne Weile mit mir rumschleppe. Ich werde umziehen. Ins Haus des Mannes, den ich liebe. Meine erste richtige Liebe, der Beste, der Schönste, der Liebste.
Der Liebste ist u.a. ein Messimensch. Das heißt, der Liebste mag nichts wegschmeissen und behält die (mir) absonderlichsten Dinge. Weil sie noch gut sind, weil man sie vielleicht noch mal brauchen kann oder weil vielleicht irgendwann mal ein Alien an die Tür klopft und eben das Alien die Dinge brauchen könnte. Alles hat einen Grund, einen Sinn, eine Berechtigung.
Ich bin da anders, kann gut wegschmeissen. Ich habe (ach was) meine eigene Chaossache am laufen, die sich aber in manchen Punkten unterscheidet. Meistens macht. mir das nichts, meistens kann ich darüber schmunzeln und ihn lassen. Ich verstehe auch, warum er so ist.
Abgesehen von der kuriosen Behaltungsmanie ist er (wie ich ja finde im Gegensatz zu mir) ein Perfektionist vor dem Herrn. In manchen Punkten. Und zwar so, dass er bei Aktionen, wo ich denke, "kein Probelm" am Berg, der sich vor ihm auftut fast erstickt. Und es dann lieber bleiben lässt. Aufgrund des eigenen Chaos´ hab ich selbst ja auch genug dinge, die mich schon im Vorfeld erschlagen und dich ich dann lieber bleiben lasse. Oft sind es andere Dinge als bei ihm, manchmal finden wir die selben Sachen erschlagend. Während ich zum "Husch husch, mal eben schnell drübergehuddelt" in der Lage bin, weil mir ein 100-150 prozentiges Putzen zu lästig ist, ist bei ihm das Motto "Wenn ich was mache, will ich es gut machen" angesagt.
Manchmal ist meine Art "besser", manchmal seine. je nach dem, um was es grade geht.
So.
Nun ziehen wir nach zwei Jahren harmonischer Liebesbeziehung zusammen.
So.
Und nun kommt der Punkt, um den es vermutlich noch oft gehen wird:
Er leidet nicht unter dem Chaos.
Sagt er.
Bleibt er bei.
Er weiß, dass ich (im Prinzip) wohl drunter leide und es ändern will. Es versuche, rumstrampele, mal mehr, mal minder erfolgreich.
Er sagt, dass er mitmachen wird.
Weil ich gesagt habe, dass ich nicht im Chaos wohnen will und dass wir das hinkriegen müssen. Also, dass ich möchte, dass wir das hinkriegen.
Er sieht darin kein Problem, meint, dass wir das schon schaffen.
Ich denke so manches mal "Oh mein Gott, das kann was werden..."
Ich schätze es so ein, dass ich jetzt denke "neue Wohnung, neues Glück", in der neuen Wohnung wird alles anders...blabla, hatte ich schon ein paar mal, werden viele hier wohl kennen. Und das auf die Schnauze fallen auch...Ich schätze es so ein, dass hier, bei mir, jetzt noch eine Art "Übungszone" ist, in der ich mich an die shiny sink rantaste und ich sehe es so, dass ich es ohne strikten Plan, der auch strikt eingehalten werden muß/müßte nicht schaffen werde.
Ich denke weiter, dass ich vermutlich die treibende Kraft, die "ewig nörgelnde Alte" sein werde. Wie schrecklich...nee, im Ernst, das wird doch wohl so sein, oder? Wenn er nicht drunter leidet, werd ich sicher immer sagen müssen, bitten müssen, weil er es vermutlich von selber nicht sieht. Oh Himmel hilf, ich sehe doch selber oft wochenlang nicht....ich will aber nicht weiter im Chaos wohnen.
Wie ist das bei euch, mit euren Partnern?
Wie seht ihr die Chance, dass ich, dass wir zwei das hinbekommen? |
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Verfasst am: 28.02.2015, 09:01 Titel: Anzeige |
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Pearl

Anmeldungsdatum: 12.06.2012 Beiträge: 14487 Wohnort: zuhause
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Verfasst am: 28.02.2015, 09:27 Titel: |
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| Zitat: | | Nun ziehen wir nach zwei Jahren harmonischer Liebesbeziehung zusammen. |
Haus mit zwei Stockwerken vorhanden ? _________________
Wenn kleine Leute in kleinen Orten
kleine Dinge tun,
verändern sie die Welt.
(Afrika) |
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Vada Gast
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Verfasst am: 28.02.2015, 10:11 Titel: |
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Ja, inklusive Vadas eigenem Zimmer  |
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Pearl

Anmeldungsdatum: 12.06.2012 Beiträge: 14487 Wohnort: zuhause
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Verfasst am: 28.02.2015, 10:53 Titel: |
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Dann bekommt jeder ein Stockwerk,
für Küche und Bad gestrenge schriftliche Vereinbarung in Grossdruck in Din-A-3-Goldrahmen an die Wand gepinnt ^^.
So könnten relative Ordnung, Harmonie und Liebe eine Chance haben. *finde*
Abgesehen davon ist es immer ein Roulette mit jemandem zusammen zu leben . _________________
Wenn kleine Leute in kleinen Orten
kleine Dinge tun,
verändern sie die Welt.
(Afrika) |
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Vada Gast
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Verfasst am: 28.02.2015, 11:50 Titel: |
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| Pearl, Danke für´s Lesen und Antworten erstmal. Meinst du ein Stockwerk für jeden zum drin Wohnen oder zum Putzen? |
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wollmaus
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.04.2012 Beiträge: 2326
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Verfasst am: 28.02.2015, 14:27 Titel: Re: Lord of chaos and me |
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| Vada hat folgendes geschrieben: |
So.
Und nun kommt der Punkt, um den es vermutlich noch oft gehen wird:
Er leidet nicht unter dem Chaos.
Sagt er.
Bleibt er bei.
Er weiß, dass ich (im Prinzip) wohl drunter leide und es ändern will. Es versuche, rumstrampele, mal mehr, mal minder erfolgreich.
Er sagt, dass er mitmachen wird.
Weil ich gesagt habe, dass ich nicht im Chaos wohnen will und dass wir das hinkriegen müssen. Also, dass ich möchte, dass wir das hinkriegen.
Er sieht darin kein Problem, meint, dass wir das schon schaffen.
Ich denke so manches mal "Oh mein Gott, das kann was werden..."
Ich schätze es so ein, dass ich jetzt denke "neue Wohnung, neues Glück", in der neuen Wohnung wird alles anders...blabla, hatte ich schon ein paar mal, werden viele hier wohl kennen. Und das auf die Schnauze fallen auch...Ich schätze es so ein, dass hier, bei mir, jetzt noch eine Art "Übungszone" ist, in der ich mich an die shiny sink rantaste und ich sehe es so, dass ich es ohne strikten Plan, der auch strikt eingehalten werden muß/müßte nicht schaffen werde.
Ich denke weiter, dass ich vermutlich die treibende Kraft, die "ewig nörgelnde Alte" sein werde. Wie schrecklich...nee, im Ernst, das wird doch wohl so sein, oder? Wenn er nicht drunter leidet, werd ich sicher immer sagen müssen, bitten müssen, weil er es vermutlich von selber nicht sieht. Oh Himmel hilf, ich sehe doch selber oft wochenlang nicht....ich will aber nicht weiter im Chaos wohnen.
Wie ist das bei euch, mit euren Partnern?
Wie seht ihr die Chance, dass ich, dass wir zwei das hinbekommen? |
Tja, was soll ich sagen. So ähnlich ist es bei uns auch.
Als wir zusammengezogen sind, war mir nicht in aller Deutlichkeit klar, was das für ein Problem ist. Die Zeichen standen auf Neuanfang, die Wohnung war frisch renoviert und wir hatten noch relativ viel Platz.
Wmrich hatte die Gelegenheit des Umzugs genutzt, jede Menge Sperrmüll zurückgelassen und ist - auch aus Kostengründen - nur mit 1 Sprinter-Ladung umgezogen.
Ich hatte schon von vorneherein gleich mehr Sachen mitgebracht, und dann sind bei mir zwischenzeitlich durch mehrere Todesfälle in der Familie die Krempel(?)berge weiter gewachsen. Obwohl ich schon immer wieder Sachen entsorgt habe, ist doch immer noch viel zuviel übrig geblieben. Da muss und will ich unbedingt dieses Jahre weitermachen.
Ich bezeichne mich mal als Halbmessie, als Sammler oder jemand, der sich schlecht von Sachen trennen kann. Trotzdem hatte ich es lange Zeit immer geschafft, die Räume einigermaßen sauber und in "gewisser Ordnung" zu halten.
Das ist leider etwas, was dem Wmrich völlig abgeht. Das heisst, wenn ich in der Küche, im Bad, Toilette oder sonstwo nichts mache, macht keiner was.
Wir haben einen schönen großen Balkon, den ich jahrelang mit Balkongemüse und Blumen bepflanzt hatte . Wie schön, fand auch Wmrich auch, ist aber nicht auf die Idee gekommen, dass man die Pflanzen auch gießen muss oder vergaß es ganz einfach immer, immer, immer. Deshalb pflanze ich jetzt gar nichts mehr, weil mir die Gießkannenschlepperei morgens und abends und immer allein zu beschwerlich ist.
Ich habe leider inzwischen die undankbare Rolle der ewigen Nörglerin und fühle mich damit total beschissen.
Es hilft mir auch nicht, wenn ich mir immer wieder vornehme, dass ich mich nur um meine Sachen kümmern will und den Rest ausblende.
Das geht nicht, wenn der dreckige Spüllappen, der seit mehr als 1 Woche neben der Spüle trocknet und nicht von allein in den Wäschekorb findet, von Wmrich wieder in Benutzung genommen wird, *schüttel* obwohl genau unter der Spüle eine Schublade mit sauberen Lappen ist. Muss ich das verstehen?
Da helfen leider auch keine Putzpläne (hängt in der Küche), wenn einer die schlicht und ergreifend ignoriert.
Ich würde mit der bis heute gemachten Erfahrung nicht mehr mit Wmrich zusammenziehen. Ich weiß auch nicht ob und wie lange ich das noch kann, denn ich leide unter der schmuddeligen Wohnsituation. Wmrich offensichtlich nicht. 2 getrennte, nebeneinanderliegende, klar abgegrenzte Wohnbereiche wären vielleicht möglich.
Tja, das Pflänzchen muss schon von beiden gepflegt werden, sonst geht es ein.
Ich kann niemand ändern, außer mich selbst und allein Lippenbekenntnisse sich ändern zu wollen, sind nicht hilfreich.
Irgendwelche Prognosen, ob Ihr das schaffen könnt, kann niemand abgeben. Vielleicht seid Ihr dazu in der Lage, vielleicht auch nicht.
So eine Beziehungskiste ist eine erstaunliche Wundertüte! _________________ Wer viele Schätze anhäuft, hat viel zu verlieren.
[Laotse]
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LG  |
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Pearl

Anmeldungsdatum: 12.06.2012 Beiträge: 14487 Wohnort: zuhause
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Verfasst am: 01.03.2015, 10:32 Titel: |
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Insgeheim habe ich auf Deine Wortmeldung gewartet , wolli
Ich meine zwei strikt getrennte Wohnbereiche , Vada !
Finde ich immens wichtig, damit der Änderungswillige seine Insel haben kann. Und Streitpunkte weitgehend vermieden werden können.
| Wollmaus hat folgendes geschrieben: | Ich habe leider inzwischen die undankbare Rolle der ewigen Nörglerin ..... und fühle mich damit total beschissen.
Es hilft mir auch nicht, wenn ich mir immer wieder vornehme, dass ich mich nur um meine Sachen kümmern will und den Rest ausblende. | Das ist Selbsverteidigung und keine Nörglerei Dies Argument bringt Junior auch, aber da sieht man doch, dass er keine wirklichen Argumente hat.
Wenn ich höflich erwähne, dass er mich wohl nicht respektiert, weil er meine Arbeit mit Füssen tritt, dann kommt, das eine hätte mit dem anderen nichts zu tun.
Hat es aber doch !
Ausblenden nützt wenig
Junior und ich haben das Thema ja auch..
- Flur, Küche und Bad mache meistens ich -
mit Streik verschlimmere ich die Situation für mich und meine Gäste. Mein Zimmer ist meine Sache, da hat Junior nichts verloren und sein Zimmer ist eben seins.
Allerdings habe ich festgestellt, daß sein Schlamassel still und leise in die restlichen Räume kriecht
Entweder durch Dreck auf seinem Boden, der sich dann sichtbar auch über die von mir geputzten Böden verteilt ( daraus folgt, dass ich Mehrarbeit habe !) oder, dass er Arbeiten in der Wohnküche erledigt und alles belagert , weil in seinem Zimmer kein Raum ist ( er verfügt übrigens über das grösste Zimmer ) - was wieder Mehrarbeit für mich heisst, denn ich will keinen Kram in der Küche, der nicht dahin gehört.
Wobei ich anmerken muss, dass Junior in den letzten 2 Monaten gehörig geräumt und den Zustand beigehalten hat - man kann in seinem Zimmer jetzt tanzen und es sieht gut aus  _________________
Wenn kleine Leute in kleinen Orten
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verändern sie die Welt.
(Afrika) |
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wollmaus
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.04.2012 Beiträge: 2326
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Verfasst am: 01.03.2015, 12:51 Titel: |
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| Pearl hat folgendes geschrieben: |
| Wollmaus hat folgendes geschrieben: | Ich habe leider inzwischen die undankbare Rolle der ewigen Nörglerin ..... und fühle mich damit total beschissen.
Es hilft mir auch nicht, wenn ich mir immer wieder vornehme, dass ich mich nur um meine Sachen kümmern will und den Rest ausblende. | Das ist Selbsverteidigung und keine Nörglerei Dies Argument bringt Junior auch, aber da sieht man doch, dass er keine wirklichen Argumente hat.
Wenn ich höflich erwähne, dass er mich wohl nicht respektiert, weil er meine Arbeit mit Füssen tritt, dann kommt, das eine hätte mit dem anderen nichts zu tun.
Hat es aber doch !
Ausblenden nützt wenig  |
Selbstverteidigung ist gut!
Ausblenden oder Ignorieren geht leider wirklich nicht, wenn sich Dreck, Geruch und Müll auf die anderen Räume ausbreitet. Ich will echt nicht in Details gehen, aber es ist nahezu unerträglich.
Ein Totschlagargument von Wmrich ist z.B. auch: Wenn es dich stört, dann mach es doch (weg). Da bin ich bloß noch entsetzt, verletzt und hilflos, zeigt es doch, dass es ihm am Allerwertesten vorbeigeht - übrigens auch wie es mir mit der Lebenssituation geht.  _________________ Wer viele Schätze anhäuft, hat viel zu verlieren.
[Laotse]
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Vada Gast
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Verfasst am: 03.03.2015, 08:40 Titel: |
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Uuui, hm, nun....
| wollmaus hat folgendes geschrieben: |
Ich habe leider inzwischen die undankbare Rolle der ewigen Nörglerin und fühle mich damit total beschissen.
Es hilft mir auch nicht, wenn ich mir immer wieder vornehme, dass ich mich nur um meine Sachen kümmern will und den Rest ausblende. |
Nee, kann ich mir vorstellen. Wenn man sich krampfhaft versucht abzugrenzen, tut es ja trotzdem innerlich weh - man sieht ja, dass der andere nicht mitmacht, nicht respektiert, nicht achtet, usw.
| wollmaus hat folgendes geschrieben: | | Ich würde mit der bis heute gemachten Erfahrung nicht mehr mit Wmrich zusammenziehen. Ich weiß auch nicht ob und wie lange ich das noch kann, denn ich leide unter der schmuddeligen Wohnsituation. Wmrich offensichtlich nicht. 2 getrennte, nebeneinanderliegende, klar abgegrenzte Wohnbereiche wären vielleicht möglich |
Oh je, das ist ne klare Aussage.
| Pearl hat folgendes geschrieben: |
Ich meine zwei strikt getrennte Wohnbereiche , Vada ! |
Auch ne ganz klare Aussage. Ich danke euch beiden dafür, auch wenn ich natürlich lieber andere Sachen gehört hätte.
Ich werde es versuchen, mit dem Zusammenziehen. Es wird - was das Thema angeht- ein dicker Brocken, ich will es versuchen. Und natürlich will ich es schaffen. Klar, das wollen alle... |
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wollmaus
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.04.2012 Beiträge: 2326
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Verfasst am: 03.03.2015, 15:22 Titel: |
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| Vada hat folgendes geschrieben: |
Auch ne ganz klare Aussage. Ich danke euch beiden dafür, auch wenn ich natürlich lieber andere Sachen gehört hätte. |
Das habe ich mir schon gedacht. Ich hätte auch gerne etwas anderes erzählt. Ich denke Wmrich ist okay, aber leider nicht alltagstauglich.
| Vada hat folgendes geschrieben: | | Ich werde es versuchen, mit dem Zusammenziehen. Es wird - was das Thema angeht- ein dicker Brocken, ich will es versuchen. Und natürlich will ich es schaffen. Klar, das wollen alle... |
Du hast ja einen klaren Blick auf die Problematik, und Ihr könnt von vorneherein ebenso klare Vereinbarungen treffen. Mit Liebe und Konsequenz ist vieles möglich.
Ich wünsche Dir jedenfalls alles Gute für Eure gemeinsame Zukunft!  _________________ Wer viele Schätze anhäuft, hat viel zu verlieren.
[Laotse]
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Pearl

Anmeldungsdatum: 12.06.2012 Beiträge: 14487 Wohnort: zuhause
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Vada Gast
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Verfasst am: 04.03.2015, 08:37 Titel: |
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Moin,
genau. Zukunftswunsch: Erfolgsgeschichtenautorin
Ich sehe noch einen anderen Punkt. Ich merke jetzt schon, dass ich - wenn ich beim Lord bin - viel besser seine Chaosstellen sehe, viel lieber sein Chaos beseitigen will ("Sollen wir mal Sperrmüll bestellen?"), mit mehr Energie im neuen Zuhause rumwuseln will, als bei mir. Ist ja nicht so, dass ich hier keinen Sperrmülltermin bräuchte...Aber, nee, das schieb ich.
Der Punkt, den ich sehe ist, dass ich mir auch vorstellen kann, dass es verführerisch sein kann, beim anderen zu pieksen, die Energie da reinzustecken und sein eigenes hintenüber fallen zu lassen.
Heißt, ich darf nicht/will nicht denken "Oh man, der hätte ja auch mal das und das machen können", wenn ich selbst meinen Krempel auch nicht gemacht habe. Ohne Pläne wird es vermutlich echt gar nichts werden.
Das wird noch ein dickes Ding werden. Erst muß mal Platz geschaffen werden, dann Ordnung, dann diesen Zustand dauerhaft beibehalten. Meine Fr*sse, wenn ich /wir DAS hinkriegen, wird das aber ein fetter Erfolgsschmöker, eine filmreife Lovestory, eine Serie, ein "Du -meine-Güte-das-gibt´s- doch-gar-nicht"-Buch
Ich glaube, ich such noch mal die Flylady, die ist hier irgendwie verschollen... |
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wollmaus
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.04.2012 Beiträge: 2326
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Verfasst am: 04.03.2015, 14:09 Titel: |
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| Vada hat folgendes geschrieben: |
Ich sehe noch einen anderen Punkt. Ich merke jetzt schon, dass ich - wenn ich beim Lord bin - viel besser seine Chaosstellen sehe, viel lieber sein Chaos beseitigen will ("Sollen wir mal Sperrmüll bestellen?"), mit mehr Energie im neuen Zuhause rumwuseln will, als bei mir. Ist ja nicht so, dass ich hier keinen Sperrmülltermin bräuchte...Aber, nee, das schieb ich. |
Nichts leichter als das!
Der beste, leider viel zu früh verstorbene Freund von Wmrich hat mir mal gesagt: "Mach nichts, was er auch selbst machen kann." Hätte ich mal auf ihn gehört!
| Vada hat folgendes geschrieben: | Der Punkt, den ich sehe ist, dass ich mir auch vorstellen kann, dass es verführerisch sein kann, beim anderen zu pieksen, die Energie da reinzustecken und sein eigenes hintenüber fallen zu lassen.
Heißt, ich darf nicht/will nicht denken "Oh man, der hätte ja auch mal das und das machen können", wenn ich selbst meinen Krempel auch nicht gemacht habe. Ohne Pläne wird es vermutlich echt gar nichts werden. |
Weil es leichter ist, das Chaos beim anderen zu sehen oder aufzuräumen, ist die Gefahr groß das eigene zu "vergessen". Das ging mir aber auch bei meiner Mutter so.
"Ein guter "Co" (-Abhängige) macht froh!" - nämlich den anderen.
Ich finde es klasse, wie Du Dich jetzt schon damit auseinandersetzt. Auf den Bestseller bin ich schon gespannt!  _________________ Wer viele Schätze anhäuft, hat viel zu verlieren.
[Laotse]
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Himbeeressig Gast
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Verfasst am: 05.03.2015, 21:47 Titel: |
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huhu,
ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es für dich einfacher ist etwas für "andere" zu machen als für dich - aber wie ist es denn, wenn es kein "er" und "du" mehr ist, sondern ein "gemeinsam" - tust du es dann immer noch leichter, weil es AUCH für jemand anderen ist oder ist es dann soviel "du", dass es dann wieder nicht mehr so "für andere" ist, dass es wieder schwerer fällt?
(.. ich hoffe, du verstehst, was ich meine - ich bin grad müde )
HE |
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Vada Gast
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Verfasst am: 07.03.2015, 09:12 Titel: |
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hm, bin nicht sicher, HE, ob ich richtig gecheckt hab, was du meinst. Beispiel: Ich komme bei ihm zuhause ins Bad und denke :Boah, krass, das Becken sieht ja wieder aus...Zszszs.............................dass MEIN Waschbecken zuhause auch gerne noch mal nen Lappen sehen würde, sehe ich am nächsten morgen, wenn ich wieder bei MIR ins Bad gehe.
Sauber gemacht hab ich seins nicht, aber es geht schon allein um die Wahrnehmung. (Wenn ich gut drauf bin, mache ich dann meins sauber)
Wie es wäre, wenn es kein "du"/"ich" sondern ein "wir", ein "unser" Chaos ist...ich glaube, wenn ich im Haus auch noch Chaos verbreite und verursache, versumpfen wir in Null Komma Nix. Darum muß ich mich verändern (bin ja dabei) und vermutlich hat es die beste Chance, wenn ich aufräume und er mit dafür sorgt, dass nix wieder schmutzig wird.
Ha. Genau. Lösung gefunden. Ich mutiere zur Superwoman und alles ist paletti. Das ist ja easypeasy.
Wir werden sehen, wie es wird. Aber es wird nicht einfach. |
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