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7 Wochen ohne Runtermachen => Aktion zur Fastenzeit



 
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Mademoiselle Bagatelle




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 07.04.2013
Beiträge: 1621

BeitragVerfasst am: 19.02.2015, 00:58    Titel: 7 Wochen ohne Runtermachen => Aktion zur Fastenzeit Antworten mit Zitat

Ich bin kein sonderlich religiöser Mensch, aber heute habe ich im Radio von der Fastenaktion 2015 der evangelischen Kirche gehört und finde die Idee sehr schön.



Zitat:
In der Fastenzeit 2015 möchten wir mit „7 Wochen Ohne“ das Unverwechselbare entdecken und wertschätzen. „Du bist schön! Sieben Wochen ohne Runtermachen“ lautet das Motto. Wir laden Sie ein, aus vollem Herzen zu sagen: „Du bist schön!“ – zum Menschen an Ihrer Seite wie auch dem eigenen Spiegelbild. Und sieben Wochen lang soll gelten: „ohne Runter­machen!“ Halten Sie inne, wenn Sie am eigenen Körper mal wieder Abweichungen von der Traum­figur feststellen, wenn Sie Ihrem Nachwuchs die exotische Frisur verübeln oder dem Nachbarn den Gesang unter der Dusche.



Quelle.
Code:
http://www.siebenwochenohne.de/



Ich versuch es mal
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„Eine freundliche Atmosphäre in Deinem Haus ist die beste Grundlage für Dein ganzes Leben!“
Dalai Lama
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BeitragVerfasst am: 19.02.2015, 00:58    Titel: Anzeige

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Mary




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 31.01.2011
Beiträge: 933

BeitragVerfasst am: 19.02.2015, 01:14    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist ja cool! (Auch wenn mir der christliche HIntergrund nicht zusagt, aber das ist ja egal und ich finde die Aktion umso innovativer und modern)
_________________
Sieh dich so, wie du von anderen gesehen werden willst.

Ich bin auf meiner Seite.
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Pearl





Anmeldungsdatum: 12.06.2012
Beiträge: 14487
Wohnort: zuhause

BeitragVerfasst am: 19.02.2015, 03:07    Titel: Antworten mit Zitat

Wie lange geht das ? *googlebingixquickecosia*

Zitat:
Die Fastenzeit dauert vom 18. Februar bis 04. April 2015. Als Fastenzeit oder als Passionszeit wird im Christentum der mehrwöchige Zeitraum der Vorbereitung auf das Hochfest Ostern bezeichnet. Die Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch und endet am Karsamstag, liturgisch jedoch bereits am Gründonnerstag vor der Messe vom letzten Abendmahl.

Ah ja.
Also "Man sieht nur mit dem Herzen gut, das wesentliche ist für die Augen unsichtbar !" ?

passt gut, versprechen kann ich zwar nichts,
aber ich habe mir unabhängig von dieser Aktion vorgenommen,
liebevoller mit mir umzugehen,denn ich weiss,
wenn ich gut zu mir bin,
ist es immer viel einfacher,
das auch weiterzugeben .

Auslöser bei mir war gestern ein Statement "des ewigen Tramp":

Zitat:
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist –
von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind, nicht gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man REIFE .

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“,
aber heute weiß ich, das ist SELBSTLIEBE .

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT .

Als ich mich zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT .

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN !


Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959

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Wenn kleine Leute in kleinen Orten
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Kugelrund




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Anmeldungsdatum: 10.09.2013
Beiträge: 1915
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BeitragVerfasst am: 19.02.2015, 11:11    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe mir gerade den Text durchgelesen und eine unglaubliche Gänsehaut bekommen. Das ist sehr schön und ich werde es mir gleich mal ausdrucken zum häufigeren Durchlesen.
Dankeschön.
herz
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Mademoiselle Bagatelle




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Beiträge: 1621

BeitragVerfasst am: 20.02.2015, 02:14    Titel: Antworten mit Zitat

Pearl hat folgendes geschrieben:

Also "Man sieht nur mit dem Herzen gut, das wesentliche ist für die Augen unsichtbar !" ?


Hm - so hätte ich es gar nicht interpretiert. Eher als besseren Umgang mit sich selbst und den Anderen und etwas mehr Demut - das Schöne an der Welt entdecken (nicht nur im Unsichtbaren, sondern auch im Sichtbaren)

Dazu würde für mich zum Beispiel auch das Meiden solcher Smilies gehören:



Das finde ich irgendwie unschön, muss ich zugeben.

Ob nun ideales Gewicht oder nicht - jeder Körper ist auf seine Weise schön und meist vergisst man vor lauter Kritik und Dauerdiät, wie gut der eigene Körper funktioniert, wie gut einen die vermeintlich "dicken" Beine tragen, wie zuverlässig das Herz schlägt etc.
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Pearl





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BeitragVerfasst am: 22.02.2015, 22:59    Titel: Antworten mit Zitat

So versteht es die Tagesschau.^^
http://www.tagesschau.de/inland/fastenaktion-der-kirchen-101.html /Stand: 22.02.2015 15:43 Uhr/abgerufen am 22.2.15 um 21:30 hat folgendes geschrieben:


"Du bist schön! Sieben Wochen ohne Runtermachen" und "Neu denken - Veränderungen wagen" - unter diesen Mottos haben die Kirchen in Deutschland ihre diesjährigen Fastenaktionen gestartet. Sie rufen zu Einkehr und sozialem Engagement auf.
...(...)..Die evangelische Kirche stellte ihre Aktion unter das Motto "Du bist schön! Sieben Wochen ohne Runtermachen". Sie will damit die Menschen zu einem positiven Blick auf sich selbst und die Umwelt bewegen. Beim Auftaktgottesdienst in der Leipziger Michaeliskirche sagte Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, niemand sei vollkommen, aber jeder sei besonders....(...)... Im Schnitt beteiligten sich mehr als drei Millionen Menschen daran.

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Pearl





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Beiträge: 14487
Wohnort: zuhause

BeitragVerfasst am: 25.02.2015, 20:26    Titel: Antworten mit Zitat

Auszugsweise hier aus dem Newsletter der Aktion:
Frank Muchlinsky hat folgendes geschrieben:
Liebe Mitfastende,

ich hoffe, Ihre erste Woche mit dem freundlichen Blick auf Sie selbst hat Ihnen gutgetan. Es ging ja darum, das eigene "Antlitz" anzuschauen und zu sagen: "Wunderbar gemacht!" In der zweiten Woche sollen wir unter die Oberfläche schauen, auf unsere "Talente", unsere Fähigkeiten.
... Und anscheinend bekommt auch jeder mindestens eine solche Gabe. ...Gibt es eine Gabe ..., von der Sie sagen können: "Die habe ich"?
...
Machen Sie also Ihre eigene Liste von ...Talenten. Fragen Sie sich bitte: Was ist eine ... Gabe, ein ...Talent, das ich habe? Es soll also keine allgemeingültige Liste entstehen, sondern eine Liste von Talenten, von denen Sie sagen: Das habe ich .... Hier haben Sie Platz für drei. Bestimmt gibt es mehr, und wenn Ihnen weitere einfallen, dann schreiben Sie die auf, wo immer Platz dafür ist.

___________________

___________________

___________________


...Etwas aus dem Talent machen

Schauen Sie sich Ihre Liste noch einmal an und freuen Sie sich ausführlich daran. Das alles können Sie! Dann fragen Sie sich bitte selbst: "Was mache ich aus diesen Talenten?" Gibt es Umstände, die Sie daran hindern, die eine oder die andere Gabe zu nutzen? Was braucht es vielleicht, damit Sie diese besondere Gabe wieder zur Entfaltung kommen lassen? Fassen Sie einen Entschluss, was Sie für Ihr Talent tun wollen. Schreiben Sie Ihren Entschluss zur Talentpflege hier auf.

____________________________________________________________



... Mein Talent für andere

...(Es) ist selbstverständlich, dass jede Gabe dafür eingesetzt werden soll, den anderen Menschen... Gutes zu tun. ... – zum Wohle aller. Darum schauen Sie Ihre Liste noch einmal an und fragen sich bitte: "Was davon kann ich für andere einsetzen?" Wie können Sie Ihre Talente so einsetzen, dass andere Menschen etwas davon haben? Wo gibt es hier Hemmnisse? Wie können Sie die ausräumen? Fassen Sie einen zweiten Entschluss und tragen Sie ihn hier ein.

____________________________________________________________


....
Ich wünsche Ihnen eine Woche voller Elan, Ihre Talente zu leben und gut einzusetzen!

Ihr Frank Muchlinsky

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Pearl





Anmeldungsdatum: 12.06.2012
Beiträge: 14487
Wohnort: zuhause

BeitragVerfasst am: 12.03.2015, 16:16    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Liebe Leserin, lieber Leser,

willkommen in der vierten Fastenwoche!
Wir nähern uns der Halbzeit, und das bedeutet für unsere Übungen einen Perspektivwechsel.
Bislang haben wir vor allem uns selbst angeschaut und versucht, das Schöne und Gute zu entdecken.
Nun ist es an der Zeit, dass wir das auch bei anderen versuchen.

...."Über eure Lippen komme kein böses Wort", schreibt beispielsweise die Einheitsübersetzung. ... was solche "bösen Worte" bewirken: Sie verpesten die Luft. Stattdessen sollen wir sagen, "was gut ist, was aufbaut und was notwendig ist". ....Weg mit "Bitterkeit, Grimm, Zorn, Geschrei, Lästerung und Bosheit"! Nun gut, versuchen wir es.

Erster Schritt: Die Abfuhr

Für diese Übung sollten Sie sicherstellen, dass Sie allein sind und Sie auch niemand hören kann, wenn Sie laut werden.
Ich möchte Sie nämlich bitten, dass Sie sich zunächst solche Wörter hernehmen, die "faules Geschwätz" sind. Es geht darum, dass Sie einmal hören, was Sie vielleicht nur ganz hinten in Ihrem Kopf denken. Vielleicht denken Sie es auch nicht einmal, sondern fühlen nur das Faulen, das andere Menschen in Ihnen auslösen. Jetzt soll es auf die Zunge und über die Lippen kommen, damit Sie es loswerden.

Darum denken Sie bitte an solche Menschen, die Ihnen das Leben gerade unangenehm machen,
solche Menschen, die Ihnen die Laune verderben können, den frischen Tag faul werden lassen können.
Suchen Sie sich jemanden aus, der wirklich geeignet ist.
Es kann jemand aus Ihrem Arbeitsumfeld sein,
aus Ihrer Nachbarschaft
oder auch aus Ihrer Familie oder Ihrem Freundeskreis.

Wenn Sie nun Hemmungen haben, oder gar sagen "so etwas tu ich niemals", dann überspringen Sie diesen Schritt. Aber springen Sie nicht zu schnell, bleiben Sie ehrlich mit sich selbst. Es schaut ja niemand anderes zu. Nun suchen Sie die passendsten Beleidigungen für diese Person aus, die Ihnen einfallen.

Üben Sie keine Selbstzensur!

Anders als sonst bitte ich Sie nicht, diese Worte aufzuschreiben, denn sie sollen nur gesagt werden, nicht dokumentiert. Suchen Sie sich die drei "faulsten" Wörter aus, die Ihnen zu dieser Person einfallen. Wenn Sie sie gefunden haben, befeuchten Sie sich die Lippen, schlucken Sie einmal und dann sprechen Sie die drei Wörter hintereinander aus.

Wie laut haben Sie geredet?
Wie haben Sie sich dabei gefühlt?
War es unangenehm, dass Sie hören konnten, was Sie über diese Person denken?
Oder war es eher gut, einmal zu sagen, was Sie schon lange denken?
War es Ihnen eher peinlich?
Oder haben Sie ein angenehmes Kribbeln verspürt, so als ob man etwas Verbotenes, aber Schönes tut?
Sagen Sie die drei Worte noch einmal, und hören Sie sich dabei zu. Vielleicht versuchen Sie es einmal als ein Zischeln, oder Sie schreien die Worte. Probieren Sie einmal aus, was am besten zu diesen "faulen Worten" passt.

Nun ist es dringend an der Zeit, dass Sie Ihrem Mund etwas Gutes tun. Gönnen Sie sich ein Pfefferminzbonbon, oder putzen Sie sich die Zähne, oder tun Sie etwas anderes, was Ihren Mund wieder frisch macht, bevor Sie den nächsten Schritt tun.

Das gefällt mir freuen
Zitat:
Zweiter Schritt: Frische Worte

Nachdem Sie Ihre Gedanken in faulen Worten losgeworden sind und Ihren Mund wieder erfrischt haben, können Sie überlegen, was "aufbaut" und was "notwendig ist"...
Auch wenn Sie die faulen Worte losgeworden sind, so bleibt die Tatsache doch bestehen, dass die Leute, an die Sie hier gedacht haben, Ihnen das Leben schwer machen.
Was könnten Sie also tun, damit Sie mit diesen Menschen ins Reine kommen?
Gibt es überhaupt einen Weg? .... Eben nicht lästern, nicht hinter dem Rücken anderer "faul reden", sondern reden, "was gut und notwendig ist". Es kommt also nicht zuletzt auf die Richtung an, in die wir reden. Nicht über jemanden, nicht hinter jemandes Rücken, sondern ihr oder ihm direkt sagen, was notwendig ist. Das kann man sich vornehmen.

Darum versuchen Sie bitte, sich noch einmal die Person vor Augen zu holen, an die Sie eben dachten. Und dann stellen Sie sich vor, dass sie Ihnen gegenübersitzt. Malen Sie sich eine möglichst entspannte Situation aus, in der Sie niemand stört, und in der Sie genügend Zeit und Ruhe haben, um miteinander zu reden. Holen Sie wieder tief Luft und atmen Sie ebenso tief wieder aus.
Dann fragen Sie sich:
Was ist notwendig, dass Sie es dieser Person direkt sagen?
Was muss diese Person wissen?
Was wollen Sie ihr gegenüber loswerden?
Was soll sie verstehen?

Wenn Sie das gefunden haben, kommt es darauf an, Worte zu finden, die Sie tatsächlich dieser Person gegenüber sagen könnten. Es geht um die richtige Formulierung.
Wie können Sie das, was notwendig ist, so sagen, dass Ihr Gegenüber es auch hören und annehmen kann?
Versuchen Sie mal ein paar Formulierungen. Hier kann es helfen, tatsächlich etwas zu notieren. Tun Sie das hier oder wo Sie Platz finden. Und schreiben Sie am Schluss die Formulierung auf, die Sie für die beste erachten.

Dritter Schritt: Überprüfung und Chance


Wenn Sie wissen möchten, ob Sie einen guten Ton getroffen haben, dann lesen Sie sich Ihre Worte noch einmal durch ... einverstanden mit Ihrer Formulierung? Wenn ja, dann können Sie gleich auf eine Chance warten (oder gar eine solche herbeiführen), in der Sie mit der Person, mit der Sie über Kreuz liegen, reden können. ...
Ihr Frank Muchlinsky




Zitat:
Frank Muchlinsky ist Pastor der Nordkirche. Er hat viele Jahre in der Erwachsenenbildung und in der Diakonie gearbeitet. Sein Schwerpunkt liegt darauf, Glaube und Theologie erfahrbar und verständlich zu machen. Das tut er in seinen Seminaren mit Erziehungsfachkräften an evangelischen Kitas ebenso wie mit der Methode des "Bibliologs", die er seit 1999 anwendet und lehrt. Seit 2012 arbeitet er bei evangelisch.de.


ich hatte es hier schonmal erwähnt, aber es schadet nicht, es nochmal zu tun:

Aus meiner Therapiegruppe kenne ich die aus dem Buddhismus entlehnte Methode, einen fett faulen Brief zu schreiben - um im Bild zu bleiben.
Alles ist erlaubt, die ganze Palette kommt zum Einsatz !
Und über einen längeren selbstgewählten Zeitraum, wann immer Du Lust dazu hast, diesen faulen Brief so oft zu bearbeiten, bis man ihn abschicken könnte, weil das, was die Person wissen sollte, jetzt nicht weniger klar, aber in frischen und guten Worten dasteht.


Dadurch, dass man das am grünen Tisch macht und immer wieder bearbeiten kann, hat man Zeit, man macht sich vermehrt Gedanken über den Anderen, wechselt auch mal den Blickwinkel und kann Situationen, in denen der Andere eine Entscheidung getroffen hat, die einem selbst nicht gefallen oder gutgetan hat, vielleicht nicht vergeben, aber immer besser verstehen, warum der Andere aus seinen Lebensumständen so gehandelt hat.

Das macht einen selbst ruhiger.
Ich habe durch die Methode zwar immer noch keinen guten , aber wesentlich besseren Zugang zu meiner Mutter gefunden - der ich übrigens keinen der Briefe geschickt habe
Wenn ich mit sowas fertig bin, dann kloppe ich es rituell in die Tonne ^^
Frei !
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Pearl





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BeitragVerfasst am: 19.01.2016, 10:29    Titel: Antworten mit Zitat

Dieses jahr heisst die Aktion der ev. Kirche vom 10.02. bis 27.3.16

"Sieben Wochen grosses Herz herz "

Code:
http://7wochenohne.evangelisch.de/content/liebe-mitfastende



Wer Interesse haben sollte, kann sich wie letztes Jahr für den Newsletter eintragen.

Dies nur als neutrales Angebot
-
es gibt sicher auch andere Möglichkeiten in anderen spirituellen Richtungen von etwas zu fasten.
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Pearl





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BeitragVerfasst am: 11.02.2017, 23:51    Titel: Sieben Wochen ohne "SOFORT!" Antworten mit Zitat

Also, die Idee ist dieses jahr besonders genial,
und für jeden auch Atheisten durchführbar :


http://www.siebenwochenohne.de/content/liebe-mitfastende hat folgendes geschrieben:
Liebe Mitfastende,

Augenblick mal!

Sieben Wochen ohne Sofort!

Was soll denn das? Genau!


Pause.

Und dann?


Mal durchatmen.

Die Ungeduld gilt als ein Symbol der Moderne. Man darf vieles verlieren – nur nicht die Zeit. Gut also, dass ich meine Post nicht mehr zu Hause am Tisch lesen muss, nachdem ich – gefühlt stundenlang! – auf die Briefträgerin gewartet habe. Nein, die Mails lese ich an der Ampel auf meinem Smartphone. Und antworte noch auf dem Parkplatz vor dem Haus. Sofort!

„7 Wochen Ohne“ möchte 2017 eine Kur der Entschleunigung anbieten.
Alles hat seine Zeit, verspricht uns "das Buch Prediger" in der Bibel (dazu Woche 1).


Hier kann man ein bisschen "Dust in the wind" von kansas hören, das ist die musikalische Entsprechung des Buches Prediger .

Zitat:
Zeit für schwierige Entscheidungen,
die kleinen und die großen (Woche 2)
. Zeit, den Menschen im anderen zu sehen, etwa in der Schlange im Supermarkt, auch wenn man es eilig hat. .... –
Zeit, wenn etwas schiefgeht,
nicht gleich loszupoltern, sondern noch mal durchzuatmen.
Statt den Zeigefinger mit der „Du bist schuld!“-Tirade auszufahren,
lieber die ganze Hand ausstrecken,
zuhören und vergeben (siehe Woche 5).


Und: Nicht sofort aufgeben! Wenn es nicht mehr weitergeht, einmal Pause machen, eine Tasse Tee trinken, nachdenken:
Zeit,
den Dingen und sich selber eine zweite Chance zu geben
(dazu Woche 6)
.

....

Greifen auch Sie zu:

Augenblick mal! Sieben Wochen ohne Sofort!


Eine ruhige, stressfreie, gesegnete Fastenzeit wünscht Ihnen

Arnd Brummer,
Geschäftsführer der Aktion „7 Wochen Ohne“


ich probiere es aus ^^
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Pearl





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Wohnort: zuhause

BeitragVerfasst am: 06.02.2018, 18:12    Titel: Antworten mit Zitat

Vom 14 Februar bis 2. April ist wieder Fastenzeit .

Macht ihr mit und wenn ja : Wovon möchtet ihr fasten ?
Hier sind die traditionellen Fastenregeln aufgelistet:
Code:
http://www.k-l-j.de/096_fastenzeit.htm


Ich hab mal wieder bei den evangelischen Kirchen geschaut, 2018 steht unter dem Motto

"Zeig Dich: Sieben Wochen ohne Kneifen " - gemeint ist "ohne auskneifen".

Gute Idee für mich , um z.B. den Papierklub anzugehen, da kneife ich regelmässig vor mir aus ...

Die katholischen Kirchen haben auch eine Fastenaktion :

Code:
WhatsApp-Fasten.de


Jeden Tag gibt es einen Vers zur Fastenunterstützung.
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