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Tannya die Untätige



 
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Tannya
Gast







BeitragVerfasst am: 05.06.2014, 11:09    Titel: Tannya die Untätige Antworten mit Zitat

Hallo zusammen!

Ich bin Tannya, 51j., lebe alleine.

Folgende 2 Probleme sehe ich bei mir (hehe, kann sein, dass da noch mehr sind):

- ein Zuviel an Deko, Pflanzen, Besitz
- die tief verwurzelte Einstellung: nach Feierabend im Job ist Schluss mit Arbeit

Zum einen staubt also alles ein - es ist nicht leicht, es ringsherum sauber und ordentlich zu halten (natürlich auch Regale und Körbe und Lampen auf dem Fußboden),
zum anderen habe ich echt ne Blockade im Kopf: wenn ich lese, was alles täglich gemacht werden müsste, um den Haushalt in Schuss zu halten, bekomme ich Panik, dass dafür meine Energie gar nicht ausreicht (mir fehlen wohl auch Kraftquellen, das gebe ich zu).
Hmmm... hinzu kommt wohl auch, dass ich dieses tägliche Kümmern um die Wohnung wohl auch nicht ständig als "wohltuend für mich" ansehe, sondern als Belastung (wieder weil mir der Ausgleich fehlt).

Was ich aber hin und wieder mache, sind Sonderaktionen (ich nenne sie Projekte):
ich düble selbst Gardinenstangen an,
bringe Regale an,
lackiere Möbel,
bringe eine neue Armatur an der Spüle an etc.
Sowas geht komischerweise.
Die Hausarbeit erledige ich dann oft nur in den TV-Werbepausen Traurig

Ich hab's mal so definiert: ich bin eher ein Gestalter, aber kein Bewahrer.

Blöd hier in der Gegend: hier gibt es keinen gescheiten Sperrmüll. Wenn man entrümpeln möchte, dann muss man den Sperrmüll separat bestellen und pro Teil (wie definieren die "Teil"???) € 7,00 BAR beim Fahrer bezahlen.

Ich kann schlecht hinter mir aufräumen, deshalb auch schlecht putzen (klar, wenn die Flächen alle voll sind).
Ach ja: und depressiv bin ich auch noch.

Was mein Wunsch wäre? Jemanden zu finden, mit dem man im wöchentlichen Wechsel den Haushalt zusammen machen könnte zwinkern
Zu zweit geht doch alles viel leichter.

So, mehr fällt mir gerade nicht ein... ich stöbere mal herum.
Mal sehen, was ich heute so auf die Beine stelle. Aber mit der Salamitaktik: in kleinen, dünnen Scheibchen...
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BeitragVerfasst am: 05.06.2014, 11:09    Titel: Anzeige

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Pearl





Anmeldungsdatum: 12.06.2012
Beiträge: 14487
Wohnort: zuhause

BeitragVerfasst am: 05.06.2014, 11:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, Tannya,

Willkommen hier.
Glaub nicht, wir lieben das Putzen hier alle lachen Im Laufe der Zeit kann man aber Blickwinkel verändern und sobald man sich eine Grundstruktur angewöhnt hat, ist das alles nicht mehr so bitter, weil einfacher sauberzuhalten grinnn
Guck mal da, den Standpunkt mag ich gerne und begreife ihn immer besser :
Putzen ist eine Liebeserklärung an die Gegenwart
Viel Erfolg Glück
_________________
Wenn kleine Leute in kleinen Orten
kleine Dinge tun,
verändern sie die Welt.
(Afrika)
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Kellervoll




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 25.04.2012
Beiträge: 3501

BeitragVerfasst am: 05.06.2014, 19:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Tannya,

herzlich Willkommen auch von mir! herz

Mit dem putzen hab ich es auch nicht so, aber für's entrümpeln schlägt inzwischen mein Herz! Sehr glücklich

Und ehrlich unter uns gesagt: Seit ich nur noch etwa halb so viel Kram rumliegen habe putze ich regelmäßig! (Definiere regelmäßig: Etwa alle 4 Wochen gründlicher).

Aber wenigstens Wäsche und so funktionieren recht reibungslos, weil ich inzwischen alle Klamotten in den Schrank räumen KANN (heißt nicht dass ich es immer tue).

Na dann viel Spass beim stöbern, aber nicht dass Du unsere aussortierte Deko, wie den Plastik Adventskranz den Pearl von mir bekommen hat, wieder in Dein Haus trägst, gelle! lachen
_________________
Jedes Ding das ich besitze braucht meine Aufmerksamkeit!

Liebe Grüße
Kellervoll
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Tannya
Gast







BeitragVerfasst am: 05.06.2014, 23:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Pearl, hallo Kellervoll,

vielen Dank für die nette Begrüßung.

Der Text "Putzen ist eine Liebeserklärung an die Gegenwart" ist wirklich sehr schön.

Ich suche gerade noch etwas anderes, was ich hier in den Tiefen irgendwo gelesen habe... menno... das beschrieb die einzelnen Schritte, die nötig sind, um sich ein System aufzubauen, ich glaube, angefangen bei "Körper und Seele", aber ich finde es nicht mehr durcheinander
Ich glaube, es waren 5 Punkte, und das wollte ich mir nochmal durchlesen.

*seufz* also stöbern... na, das kann noch dauern, bis ich mich hier auskenne Mit den Augen rollen
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Rumpelnöff
Moderator



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 26.07.2007
Beiträge: 7054
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 06.06.2014, 07:48    Titel: Antworten mit Zitat

Herzlich Willkommen

ich glaube, ich werde das Putzen nie wirklich lieben, aber ich bin es mir inzwischen wert, ein (einigermaßen) schönes Zuhause zu haben herz
und den Dreh so leidlich raus, wie ich es in kleinen regelmäßigen Schritten so erhalte
...aber ein Kampf wird es wohl immer bleiben Mit den Augen rollen
_________________
LG,
Rumpelnöff
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kokopellina
Co-Admin



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 01.11.2006
Beiträge: 1254

BeitragVerfasst am: 06.06.2014, 16:33    Titel: Antworten mit Zitat

herz lich willkommen Tannya
Zitat:
Ich suche gerade noch etwas anderes, was ich hier in den Tiefen irgendwo gelesen habe... menno... das beschrieb die einzelnen Schritte, die nötig sind, um sich ein System aufzubauen, ich glaube, angefangen bei "Körper und Seele", aber ich finde es nicht mehr


Vielleicht hier irgendwo?
http://www.iphpbb.com/board/ftopic-94135567nx64153-274.html
http://klaraputzich.i-networx.de/index2.htm

Grundsätzlich gibt's hier keine Vorschriften, kein richtig oder falsch....
geh einfach Deinen Weg, so wie's für Dich grad passt...
einfach irgendetwas tun ist manchmal besser, als über's wie zu viel zu grübeln zwinkern



koko
_________________
Kritisiere niemals Deinen Nächsten, bevor Du nicht mindestens eine Meile in seinen Schuhen zurückgelegt hast
(indianische Weisheit)
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Mademoiselle Bagatelle




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 07.04.2013
Beiträge: 1621

BeitragVerfasst am: 07.06.2014, 20:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo liebe Tannya -

Herzlich willkommen - das was Du schreibst klingt alles sehr bekannt. herz


Von wo (also grob) kommst Du denn? (Natürlich nur wenn Du es sagen magst)

Vielleicht findet sich hier jemand mit dem Du Dich zusammentun kannst.

Liebe Grüsse und ein schönes Wochenende
Mademoiselle Bagatelle
_________________
„Eine freundliche Atmosphäre in Deinem Haus ist die beste Grundlage für Dein ganzes Leben!“
Dalai Lama
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tranquilla trampeltreu




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Anmeldungsdatum: 22.05.2013
Beiträge: 2025
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 07.06.2014, 21:03    Titel: Re: Tannya die Untätige Antworten mit Zitat

Hallo Tannya,

herzlich Willkommen hier und eine gute Zeit in dieser Runde wünsche ich Dir.

"Gestalter sein, aber kein Bewahrer", darin erkenne ich mich in vielen Grundzügen wieder. Und dann laufen vor lauter "schon vorher wissen, dass ich es nicht bewahren kann" bei mir viele kreative Prozesse ins Leere bzw. "ins Volle" lachen

Tannya hat folgendes geschrieben:

Mal sehen, was ich heute so auf die Beine stelle. Aber mit der Salamitaktik: in kleinen, dünnen Scheibchen...


Salamitaktik freuen Dieser Begriff hat mich vor einiger Zeit lange begleitet, ist aber irgendwie in meinem Kopf in der Versenkung verschwunden. Schön, dass Du ihn wieder vorholst. grinnn

LG

trampilla
_________________
Don't ask yourself what the world needs.
Ask yourself what makes you come alive.
And then go and do that.
Because what the world needs is people who have come alive.
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Tannya
Gast







BeitragVerfasst am: 08.06.2014, 14:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Rumpelnöff,


Zitat:
ich bin es mir inzwischen wert, ein (einigermaßen) schönes Zuhause zu haben

hmmmm... ja, das bin ich mir auch wert... dennoch: da war schon Fehlplanung mit am Werk Mit den Augen rollen
Warum habe ich mir so viel Kram angeschafft???
Da heißt es wohl in der nächsten Zeit: aussortieren und entsorgen. Obwohl... wer schmeißt denn Pflanzen weg?? Das werde ich wohl nicht können.



Hallo kokopellina,

danke für die Links - aber da war's leider auch nicht Traurig
menno.

Zitat:
einfach irgendetwas tun ist manchmal besser, als über's wie zu viel zu grübeln

Jau, genau mein Thema. Im Planen und Ausdenken usw. bin ich gut - aber dann bleibt mein Hintern trotzdem auf dem Bürostuhl oder der Couch kleben.
"Einfach machen" - ha!! Ich warte immer auf Lust, Antrieb und Motivation, und die stellen sich nicht ein. Diese Einstellung muss ich noch ändern.



Hallo Mademoiselle Bagatelle,

ich komme aus NRW, um es fürs Erste mal nur grob einzugrenzen.

Auf jeden Fall tut es gut, hier zu sein - viele Tipps, viel Motivation, viel Verständnis.



Hallo trampilla,



Zitat:
"Gestalter sein, aber kein Bewahrer", darin erkenne ich mich in vielen Grundzügen wieder. Und dann laufen vor lauter "schon vorher wissen, dass ich es nicht bewahren kann" bei mir viele kreative Prozesse ins Leere bzw. "ins Volle"

hihihi - genau so isses.
ABER: ich habe hier das mit dem 20/80-Prinzip aufgeschnappt, und genau damit gelang es mir, mein riesiges Wohnzimmerfenster zu putzen. Welch eine Motivation! Ich setze nur 20% Energie ein und erziele nur 80% des gewünschten (perfekten) Ergebnisses, aber es muss gar nicht 100% supertoll sein. Es reicht, wenn es "besser als vorher" ist!!!
Toller aha-Effekt!!!

Und ja: die Salamitaktik versuche ich bereits seit einiger Zeit, und ich lobe mich für jedes einzelne Salamischeibchen. Also nicht für "Badezimmer putzen", sondern für "Waschbecken", "Toilette", "Fußboden" usw.
Das ergibt viel mehr Eigenlob :-)


Euch allen einen schönen Pfingstsonntag!!!
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Locki




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 8003

BeitragVerfasst am: 09.06.2014, 14:51    Titel: Antworten mit Zitat


_________________
Müde macht uns die Arbeit,
die wir liegen lassen ,
nicht die, die wir tun.
(Marie v.Ebner-Eschenbach )

Das Glück hängt nicht davon ab,
wie viel wir haben,
sondern wie viel Freude wir daran haben.
( Otto von Frohnau )
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Waldtroll





Anmeldungsdatum: 13.05.2013
Beiträge: 227

BeitragVerfasst am: 09.06.2014, 19:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Tannya,

ich hab ganz viel, eigentlich komplett alles mit dir gemeinsam, zumindest, was du bisher beschreibst.

Sehe mein grundsätzliches Grundübel im Überbesitz von Dingen --> an diesem Grundübel bin ich derzeit gerade ganz ganz nah dran und krieg schon seit Wochen die Motten darüber!

Gestern fiel es mir beim Umsortieren der Winterkleidung wie Schuppen von den Augen: Ich habe in den letzten Jahren, wo ich meinte, mich doch gut im Griff zu haben, irrwitzig viel Geld für Dinge ausgegeben, die ich nie oder kaum brauche.

Ich räume gerade alles ständig von A nach B nach C nach D zurück zu A rüber zu O hoch zu Q runter zu X.....

Es ist einfach viel zu viel Krams!! und es macht mich schier wahnsinnig!!!
Nix vergammeltes oder dreckiges (mehr) dabei, aber es raubt mir soviel Kraft, das alles ständig zu pflegen oder wie du sagst "bewahren".

Wie schön wäre es, wenn ich einfach viel weniger hätte. Natürlich wäre ich nicht hier, wenn ich mich ganz einfach von allem Überflüssigen trennen könnte.

Ich weiß auch nicht, wie andere das regeln. Viel weniger kaufen/sich zulegen? Genauso viel kaufen, aber regelmäßig aussortieren und alles nicht mehr aktive weg?

Wenn ich mir bei uns so die leeren Kellerräume angucke, werde ich auch nicht schlauer. Ich würde mir echt zu gerne mal deren Wohnungen und Innenleben der Schränke anschauen.

Wenn du da neue Ideen entwickelst, wäre ich hoch erfreut! Vielleicht kommen dir ja hier ein paar zündende Erkenntnisse und ich kann die dann auch auf mich anwenden.

Ich sehe meinen Zustand nicht als Rückfall an - sondern ich bin an der Wurzel meines Problems angekommen. Hab ich so das Gefühl.
Wenn ich da nicht was grundlegend ändere, werde ich immer diese wahnsinnigen Zeit- und Kraftvampire "Haushalt und Co" im Nacken sitzen haben.

ps. Pflanzen und ihr Bedarf sind bei mir auch ein großes Dilemma.... Verlegen

na gut, erstmal Herzlich Willkommen!
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ostermaus




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 26.03.2013
Beiträge: 1407
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 09.06.2014, 21:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Tannya!
Ich halt es kurz und heiße Dich hier auch herzlich Willkommne!
Einen guten Start wünscht Dir
Ostermaus
_________________
"Veränderungen brauchen Zeit. Aber ich werde es schaffen!"
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Tannya
Gast







BeitragVerfasst am: 10.06.2014, 11:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Locki und Ostermaus,

auch Euch besten Dank für Euren Willkommensgruß.


Hallo Waldtroll,

oder soll ich sagen "Schwester im Geiste"? Sehr glücklich

Ich kenne tatsächlich Leute, die leben mehr oder weniger den Bauhaus-Stil.
Das wäre aber nichts für mich.
Dennoch: die haben es sehr einfach. Keine Pflanzen. So gut wie keine Deko.
Wenig abzustauben, leicht aufzuräumen, leicht zu reinigen.

Ich gehöre eher zu der Spezies "für alles gewappnet sein": ich habe quasi alles, was man braucht, im Haushalt. Und manches auch mehrfach.

Eines meiner nächsten Projekte wird wohl sein, mich von meinen Büchern zu trennen. Ich werde sie nicht noch einmal lesen!!! Sie stehen jetzt im Regal und verstauben.
Ja, ich habe einmal Geld dafür ausgegeben, aber das Geld ist weg, so oder so.
Da gibt es also "Geldausgabe mit Staubfängern im Regal" oder "Geldausgabe und Ballast abwerfen".

Was mich daran wurmt: ich könnte mir vorstellen, dass es Menschen gibt, die so gerne neuen Lesestoff hätten, sich das aber nicht leisten können. Aber da fällt mir gerade unser Sozialkaufhaus ein... da könnte ich mal fragen.

Mal sehen, wie das alles weitergeht.
Für eine Entrümpelungsaktion habe ich gerade keine Kraft - stecke in einem Burnout. Ich bin das reine Rumhängen. Bäh.
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Waldtroll





Anmeldungsdatum: 13.05.2013
Beiträge: 227

BeitragVerfasst am: 10.06.2014, 14:53    Titel: Antworten mit Zitat

Ich merke gerade durch deinen "Spiegel", bei mir haben Verlagerungen stattgefunden.
Deko war in meinen ersten Wohnungen ein großes Thema, inzwischen nicht mehr. Kaufe (fast) nur noch, wofür ich auch explizit einen Platz habe und da ich den kaum habe, ist es... fast gar nichts mehr.

Das ist in der Tat eine riesige Abstaubungs-Erleichterung lachen
meilenweit von minimalistisch entfernt, es existieren ja noch genug alte Schätze, an denen ich auch hänge.

Gelöst hatte sich das Problem unbeabsichtigt durch meine Katzen. Die steigen überall rum und ich hatte keine Lust, ständig was aufzusammeln oder Scherben zu fegen.

Bücher sind auch schon länger kein Thema mehr. Da ist auch kein großer Druck, viel los zu werden. Einiges ginge schon, wie Fremdsprachenbücher und sowas, aber meine Interessengebiete (Genetik, Evolutionsbiologie, Botanik, Katzen) sind fest etabliert und da gucke ich auch immer mal wieder in die Lektüren rein.

hm, das verstehe ich ziemlich gut, dass du Bücher schlecht entsorgen kannst. (ginge mir ähnlich)
Leicht fiel es mir mit leichter Kost, Romanen etc oder auch Büchern, die ich wahrscheinlich kein zweites Mal lesen würde. Sogar eins, dass ich mehrfach gelesen hab und ganz gut fand (aber dann über hatte) konnte ich gut loslassen.

Ich weiß ja nicht was du da alles hast und wie sehr du jeweils dran hängst - da hat ja jeder andere Motive und Hintergründe.

Sozialkaufhaus klingt erstmal super, hab aber schon einen Blick dahinter geworfen und war entsetzt, was bei diesen sogenannten sozialen Einrichtungen teilweise so abgeht (speziell auch Tafel). Eine gute Freundin meiner Mutter ist dort seit vielen Jahren ehrenamtlich, inzwischen Rentnerin und was die so erzählt, zieht mir die Schuhe aus.
Mal davon abgesehen, dass ich auch das Konzept nicht unterstützen möchte, dass der Staat sich immer mehr herauszieht aus seiner Verantwortung und das Problem der Wohltätigkeit überlässt. Das eine ist eine staatliche Pflicht, das andere eine freiwillige Spende.... das wird ja auch von den Erwerbslosenverbänden sehr kritisch gesehen.

Das muss aber jeder selbst entscheiden. Ich handhabe es so, dass ich vieles verschenke und dann auch den Vorteil habe, zu wissen (und sehen) dass jemand damit was anfangen kann. Außerdem ist es auch gut für die Freundschaftspflege, mal hin und wieder nützliche Geschenke zu machen. Muss ja nicht immer Kappes sein (wie Deko lachen )
Ich kann dann auch gucken, dass ich niemanden, der viell. selbst ein Messieprob hat, mit Zeugs zumülle... also irgendwie zielgerichteter verschenken als es einfach irgend einer Orga zu überlassen, die wer weiß was damit treibt.
Manchmal ergibt sich auch spontan was, zB wurde ich all meine Töpfe und Pfannen ohne Induktionsfähigkeit an einen jungen Mann in unserem Haus los, der absolut nix hatte zum Kochen als er einzog.

Als ich noch in ffm wohnte, wars bei uns im Haus üblich, Bücher auf ein Regal im Vorraum gegenüber dem Aufzug zu legen. Dort konnte sich dann jeder nehmen, was ihm gefiel. Einmal lagen dort ganze Stapel teurer Hochglanzmagazine für einsame Herrschaften... *gg

Dir wird da schon noch was für dich passendes einfallen. Man muss sich ja auch wohl fühlen mit der Entsorgunglösung.

bin jetzt schon mal gespannt auf dein Tagespensum und ob ich mich dort auch oft wiederfinde zwinkern
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