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Matildes kleine Schritte


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wollmaus




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 01.04.2012
Beiträge: 2326

BeitragVerfasst am: 05.07.2015, 15:15    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Matilde, herz

erstmal möchte ich Dir sagen, Du bist nicht allein! Ich kenne das sehr gut, was Du beschrieben hast.

Ich antworte Dir später noch ausführlich.
_________________
Wer viele Schätze anhäuft, hat viel zu verlieren.
[Laotse]
~~~~~~~~~~~~~~

LG
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BeitragVerfasst am: 05.07.2015, 15:15    Titel: Anzeige

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Mayla




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 22.05.2015
Beiträge: 4576

BeitragVerfasst am: 05.07.2015, 23:22    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Matilde
Zitat:
Aufstehen zum Anfangen - das ist meine tägliche Herausforderung

Ich brauche jeden Morgen einen freundlichen kick in the a..... und dann brauche ich noch ca 2-3 Stunden bis ich einigermaßen in die Gänge komme, dann ist` s schon Mittag und ich habe eigentlich keine Lust mehr. Aber dank Klaras TP funktioniert das besser Anfangen mit Bb und dann geht`s weiter. So komme ich auch aus meiner andauernden Antriebslosigkeit heraus.

Zitat:
Mich motiviert das auch unglaublich wenn ich sehen kann was ich geschafft habe. Und wenn ich alles aufschreibe, hilft es mir dranzubleiben und ich mache mehr als sonst.


Mir geht das genauso, meine größte „Macke“ alles anfangen und nix fertig oder verzetteln. Kann ich guuut! zwinkern
Dran bleiben, eins nach dem anderen. Das versuche ich gerade zu üben.

Mein TP heißt ja deshalb auch "Mayla versucht die Routine wieder zu finden“ die Struktur findet sich dann auch noch zwinkern

Zitat:
Ich denke auch, dass es der ganze Kram ist, der mich so lähmt.


Bei mir trifft das jedenfalls zu. Es ist mir mittlerweile alles zuviel. Dabei bitte ich seit Jahren Familie/Freunde ich möchte nichts zum Hinstellen, Hinlegen oder Hinhängen geschenkt bekommen. Und was passiert: Weil es mir so schlecht ging, bekam ich Bücher über Bücher und Nippes als Seelentröster geschenkt. Das ist ja lieb und ich bin auch dankbar dafür. Trotzdem ist das kontraproduktiv. Mal davon abgesehen, habe ich auch ein "kleine Sammelleidenschaft" und kann außer Müll schlecht wegwerfen. Gott sei Dank sammele ich keine (Senf)Gläser und Quarkbecher oder ähnliches mehr.

Rausgehen ist gut und Fahrrad fahren Kannst Du vielleicht ein bisschen die Gegend erkunden statt einzukaufen?

Nichts kaufen kann ich inzwischen gut!!! Es fällt mir oft schwer, wenn ich sooo niedliche Deko sehe. Aber ich habe dann Kopfkino und kann es gut lassen. Stöbern = nur gucken - nix kaufen- tue ich trotzdem gerne. Wenn ich denn mal meinen Hintern hochkriege. Ich habe ja leider das Problemchen, dass ich nicht gerne raus gehe. Das muss ich noch üben.

Essen… auweia… gesund geht anders. Frühstück fällt meistens aus - Mittags `ne Kleinigkeit. Aber Abends … volles Programm. Und ab 22°° einmal quer durch den Kühlschrank oder Süßes. Das will ich ändern.

Ein Ekzem im Nacken habe ich mir auch angelacht. Gott sei Dank juckt es nicht mehr so doll. Was gut ist bei der Hitze sind die Spucktücher für Babys als „Halstuch". Sehr praktisch zum Schweißaufsaugen und abwischen. Zuhause sieht mich ja keiner.

Zitat:
Ich will zu viel auf einmal, schaffe es nicht und bin dann unzufrieden. Oder ich fange gar nicht erst an. Außerdem setze ich vermutlich die falschen Prioritäten, verliere mich in Kleinigkeiten, bleibe nicht bei einer Sache.

... ich fühle mich ertappt zwinkern

Zum Sofa "die Versicherung der Hundehalterin" eine gute Idee. Da wäre ich gar nicht drauf gekommen. (es ist auch ca 15 Jahre her). Mittlerweile sind durch die Enkelkinder noch mehr Schrammen dazu gekommen und es stört mich nicht so sehr, denn ich will auch wohnen und keine Möbelausstellung zwinkern
Es gibt auch Firmen die das reparieren, aber die Preise Geschockt nicht mein Gehaltsklasse zwinkern

Fein , dass das mit der Folie gut funktioniert. Kannst Du diese vielleicht mit Klebeband am Rahmen befestigen?

Hier gab`s gerade ein kurzes aber heftiges Gewitter. Dadurch ist es etwas abgekühlt auf 29°. Schon angenehmer.

Zum munter werden
Ich habe es erst nicht geglaubt. Aber es wirkt. Nicht gleich und sofort zwinkern Es dauert ein paar Wochen

Stehende Energetisierungsübung 

Eine Übung zur Dehnung und Entspannung des Körpers, zum Aufladen mit neuer Kraft und für Ruhe des Geistes. Du kannst diese Übung machen, wann immer Du willst.

(1) Stehe auf. Füße etwa hüftbreit auseinander, parallel zueinander. Arme neben dem Körper, Handflächen nach außen.

(2) Einatmen und die Arme langsam heben; stelle Dir dabei vor, dass Du neue Kraft und Energie einatmest.

(3) Luft anhalten; Hände über dem Kopf halten. (Kopfkino: eine Dusche die alles Negative wegspült.)

(4) Ausatmen, dabei beide Hände senken (vor dem Bauch). Stelle Dir dabei vor, dass Du Frust, Stress (oder was Du loslassen möchtest) in den Boden abgibst.

Wiederhole diese 4 Schritte etwa 6 Mal. Übe dabei inneres Lächeln.
Du wirrst spüren, wie Du neue Kraft und Positivität erlangst.

ich wünsch Dir einen schönen Tag morgen mit und nicht so heiß.
LG Mayla
_________________
Viele kleine Schritte führen auch zum Ziel.
Liebe Grüße Mayla
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wollmaus




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 01.04.2012
Beiträge: 2326

BeitragVerfasst am: 07.07.2015, 22:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, liebe Matilde, herz

jetzt hat es doch etwas länger gedauert, bis ich Dir antworte. Es war mir zu heiss und Kopfweh hatte ich auch noch. Aber jetzt kühlt es endlich ab.
Matilde hat folgendes geschrieben:
Ich denke auch, dass es der ganze Kram ist, der mich so lähmt. Und der es mir so schwer macht regelmäßig die Routinen zu erledigen. Ich habe oft einfach keine Lust das zu machen, weil mich negative Gedanken und Gefühle quälen, die ich irgendwie nicht abstellen kann.
Dann wird es zur Riesenhürde die Wäsche zusammenzusuchen und in die WAMA zu tun, einfach die Küche aufzuräumen, zu spülen ...
Ich habe das Gefühl, ich brauche meine ganze Kraft um den Alltag einigermaßen hinzukriegen.
Das Gefühl kenne ich, aber es gelingt mir inzwischen immer wieder diesen „Teufelskreis“ des negativen Denkens zu durchbrechen, indem ich mich wirklich auch über die kleinsten Erfolge freue, und mich selbst dafür lobe und wertschätze. Ich richte den Blick auf das, was mir gut gelungen ist und nicht auf den Riesenberg, der sich immer noch vor mir auftürmt.
Das ist wirklich Übungssache.

Matilde hat folgendes geschrieben:
Oft gehe ich dann raus, weg vom Chaos, um auf andere Gedanken zu kommen. Mein Kopf sagt mir dann, ich muß einkaufen. Das mache ich dann auch. Ausrede - ich muss ja alles mit dem Fahrrad holen. Das stimmt zwar, aber ich glaube ich flüchte, weil ich meine eigenen Gedanken und Gefühle nicht ertragen kann.
Manchmal ist es nicht verkehrt, die Situation zu verlassen, besonders wenn es einen überwältigt. Hast Du jemanden, der Dich bei Deiner Chaosbewältigung unterstützen könnte?

Matilde hat folgendes geschrieben:
Ich gönne mir dann vor dem Einkauf einen Bummel durchs Einkaufscenter, meistens kaufe ich nichts (mehr). Seit ich bei Klara bin, kann ich mich etwas besser beherrschen. Und lasse den Kram im Laden. Meistens.
Ich weiß nicht ob das schon in Richtung Kaufsucht geht/ging. Ich habe oft Dinge gekauft, die ich dann gar nicht gebraucht habe. Einfach um mir was Gutes zu tun (Kleidung, Kosmetik, Bücher, Hobbykram ... ) , aber dann nutze ich vieles davon nicht Traurig.
Das habe ich auch schon gemacht. Und zuhause saß ich dann zwischen den Sachen, hatte ein schlechtes Gewissen und das kurze „Glücksgefühl“ löste sich in Wohlgefallen auf. Wenn ich mutig war, bin ich wieder in den Laden gegangen und habe es als „Fehlkauf“ zurückgegeben. Inzwischen passiert mir das fast nicht mehr. In meiner Geldbörse habe ich eine Karte, auf der steht, von welchen Sachen ich ausreichend und genug zuhause habe: Wolle und Stoffe, Bücher, Büromaterial, schönes Papier, Kartons, Drogerieartikel, Waschmittel und nicht zuletzt Putzmittel und Lappen lachen

Matilde hat folgendes geschrieben:
Beim einkaufen (Lebensmittel) kaufe ich meistens zu viel. Ich esse auch zu viel. Stopfe es in mich rein - gegen schlechte Gefühle. Essstörung.
An so einem Tag wie gestern ist es anders. Wenn ich es schaffe anzufangen und dann beim Tun bin, ist auch meine Laune besser. Oft schaffe ich es nicht.
Deshalb ist es mir auch so wichtig vernünftig zu essen. Auf diese Weise versuche ich meinem Körper etwas Gutes zu tun. [size=9]Weniger rumzufressen!
Das Fatale bei all diesen Verhaltensweisen ist, dass es nur ganz kurz wirkt. Hinterher fühlt man sich meistens noch schlechter als vorher. Also funktioniert es ja überhaupt nicht. Da muss es doch etwas viel Besseres geben! Ja! Und zwar unter der Rubrik Körper und Seele habe ich einige Threads gefunden, wie sich jemand Gutes tut. Das finde ich ist eine gute Anregung für mehr Wohlbefinden. Das haben wir nämlich verdient – ohne dass wir etwas leisten müssen – ganz einfach, weil wir liebenswert sind.

Matilde hat folgendes geschrieben:
Ich leide auch unter der Hitze. Fühle mich kurzatmig und triefnass am Körper und am Kopf/Haare...
Gestern konnt ich aber so aus meiner andauernden Niedergeschlagenheit herauskommen. D.h. mir ging es endlich mal im Kopf gut und das hat bei mir Kraft und Power ausgelöst. Die *Eimermethode* hat geholfen. Das musste ich ausnutzen.
Soviel noch zum Schwitzen: Dadurch, dass es hier so heiß ist und ich gestern sehr aktiv war,hab ich sehr stark geschwitzt. Davon hab ich jetzt am Hals ein Ekzem bekommen. Deshalb muss ich heute etwas langsamer machen.
Haben wir die Eimermethode vielleicht falsch verstanden? Sollte es bei dieser Hitze vielleicht eher ein ice-bucket sein? zwinkern

Matilde hat folgendes geschrieben:
wollmaus hat folgendes geschrieben:
Kann es sein, dass Du sehr hohe Erwartungen an Dich hast?

Ja, das kann sein. Wenn ich was mache, dann soll es oft 100%ig sein. Das dauert dann aber lange. Schon in meinem Grundschulzeugnis stand : "X arbeitet sehr langsam, gewissenhaft und ordentlich." lachen lachen lachen Da stand wirklich ordentlich. lachen lachen lachen . Naja, das was ich mache, mache ich sehr ordentlich. Beim Ehrenamt werde ich dafür gelobt, weil ich alles so schön aufräume und dekoriere. Da geht es. Da macht es sogar Spaß.
Manchmal glaube ich, es fällt uns leichter es woanders ordentlich und schön zu machen, weil wir immer noch auf der Suche nach Anerkennung sind, die wir früher vielleicht nicht ausreichend bekommen haben.

Matilde hat folgendes geschrieben:
Ich will zu viel auf einmal, schaffe es nicht und bin dann unzufrieden. Oder ich fange gar nicht erst an. Außerdem setze ich vermutlich die falschen Prioritäten, verliere mich in Kleinigkeiten, bleibe nicht bei einer Sache.
Aufräumdemenz? zwinkern

Matilde hat folgendes geschrieben:
Gemeinsam schaffen wir alles, was wir uns vornehmen. gimmefive Jawohl.
Mit Geduld und Mucke schaffen wir das! gimmefive

Ich wünsche Dir einen schönen Abend, eine gute Nacht und morgen einen schönen Tag!
Hier kommt eine Extraportion geschenk geschenk geschenk cheer geschenk geschenk cheer geschenk geschenk geschenk
_________________
Wer viele Schätze anhäuft, hat viel zu verlieren.
[Laotse]
~~~~~~~~~~~~~~

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Survival




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 07.08.2013
Beiträge: 247

BeitragVerfasst am: 10.07.2015, 18:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Wollmaus, halo Matilde! herz

Kann euch sooo gut verstehen, danke für eure Beiträge. Seid lieb gegrüßt!
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Matilde




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 29.05.2014
Beiträge: 742

BeitragVerfasst am: 10.07.2015, 18:55    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe wollmaus und liebe Mayla ,

ich möchte euch sagen, dass ich natürlich eure lieben und ausführlichen Beiträge gelesen und mich sehr darüber gefreut habe. Vielen, vielen Dank herz

Andererseits hat mich das viele Geschriebene etwas überwältigt, sehr zum Nachdenken angeregt, teilweise zum weinen Weinen gebracht, verwirrt und blockiert durcheinander.

Das ich das schreibe, soll keine Kritik an euch sein, sondern nur erklären, warum es mir so schwer fällt zu schreiben und es so lange dauert, bis ich antworte.
Und ganz im Gegenteil, es hilft mir dabei, zu verstehen, was eigentlich mit mir los ist, ich aber irgendwie nicht erklären kann .

Trotzdem werde ich euch so gut es geht antworten.

Ein Grund, warum ich mich hier angemeldet habe, war auch der Wunsch nach Kontakten und Austausch. Und nun merke ich, dass ich genau wie im realen Leben, schon wieder versuche mich zurückzuziehen Traurig.

Dagegen muss ich dringend etwas tun!

Der Plan ist: Ich antworte euch jetzt ...
_________________
*Der Weg ist das Ziel.*
(Konfuzius)


Zuletzt bearbeitet von Matilde am 10.07.2015, 21:48, insgesamt einmal bearbeitet
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Matilde




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 29.05.2014
Beiträge: 742

BeitragVerfasst am: 10.07.2015, 20:41    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Mayla herz

Mayla hat folgendes geschrieben:
... Aber dank Klaras TP funktioniert das besser Anfangen mit Bb und dann geht`s weiter. So komme ich auch aus meiner andauernden Antriebslosigkeit heraus.


Beweise beseitigen/Aufräumrunden - werde ich jetzt täglich in mein TP aufnehmen - damit es wieder vorwärts geht.

Mayla hat folgendes geschrieben:
Mein TP heißt ja deshalb auch "Mayla versucht die Routine wieder zu finden“ die Struktur findet sich dann auch noch zwinkern


Ich möchte auch meine Routinen wiederfinden. Das fällt mir im Moment schwer.

Mayla hat folgendes geschrieben:
Matilde hat folgendes geschrieben:
Ich denke auch, dass es der ganze Kram ist, der mich so lähmt.


Bei mir trifft das jedenfalls zu. Es ist mir mittlerweile alles zuviel. Dabei bitte ich seit Jahren Familie/Freunde ich möchte nichts zum Hinstellen, Hinlegen oder Hinhängen geschenkt bekommen. Und was passiert: Weil es mir so schlecht ging, bekam ich Bücher über Bücher und Nippes als Seelentröster geschenkt. Das ist ja lieb und ich bin auch dankbar dafür. Trotzdem ist das kontraproduktiv. Mal davon abgesehen, habe ich auch ein "kleine Sammelleidenschaft" und kann außer Müll schlecht wegwerfen. Gott sei Dank sammele ich keine (Senf)Gläser und Quarkbecher oder ähnliches mehr.


Ich glaube "unter all meinem Kram" liegen meine Probleme Traurig.

Neue Sachen zum Hinstellen, Hinlegen oder Hinhängen in Form von Geschenken bekomme ich kaum noch, eigentlich gar nicht. Erstens wegen der Abmachung nichts Überflüssiges zu verschenken und zu bekommen. Zweitens habe ich nur noch sehr wenige soziale Kontakte.
So etwas wie (Senf)Gläser, Quarkbecher und ähnliches sammle ich auch nicht. Aber Marmeladengläser habe ich sehr viele gesammelt, mehr als ich brauchen kann. Da bin ich beim reduzieren.

Mayla hat folgendes geschrieben:
Rausgehen ist gut und Fahrrad fahren Kannst Du vielleicht ein bisschen die Gegend erkunden statt einzukaufen?


Ich bilde mir ein, wenn ich allein draußen rumlaufe oder Rad fahre, dann kriege ich die miesen Gedanken nicht weg, wegen denen ich "einkaufen" gehe. Wahrscheinlich eine sehr dumme Angewohnheit.

Ich laufe durch das Einkaufszentrum und kaufe meistens nichts (nichts mehr). Es geht um Ablenkung, Anregung, Inspiration - großes Kopfkino - um dann festzustellen: Ich brauche nix, hab schon alles. Oder das muss nicht sein. Dann der Gedanke - zu Hause weitermachen.
Was ich kaufe, sind Lebensmittel. Und die brauche ich ja. Aber ich muss mir angewöhnen einen Zettel zu machen, damit ich im Laden weiß, was zu Hause fehlt. Vielleicht auch vorher überlegen, was ich kochen möchte durcheinander.
Außerdem muss ich bei der PLanung die vorhandenen Vorräte mit einbeziehen.

Nochmal zum Thema rausgehen und Rad fahren: Ja, das ist wirklich gut. Will es bewußt einplanen als Bestandteil des Tages. Sozusagen als Vorbeugung gegen Depris.

Mayla hat folgendes geschrieben:
Essen… auweia… gesund geht anders. Frühstück fällt meistens aus - Mittags `ne Kleinigkeit. Aber Abends … volles Programm. Und ab 22°° einmal quer durch den Kühlschrank oder Süßes. Das will ich ändern.


Das sieht bei mir so ähnlich aus.
Frühstück mit Kaffee gibt es oft erst Mittag, weil ich so lange schlafe. Wenn ich Vormittags Termine habe, bringe ich mir manchmal Brötchen mit und esse dannach das Erste. Zwischendurch esse ich oft irgendwas. Abends, wenn Junior da ist koche ich meistens etwas frisches, ausgewogenes oder es gibt was Kaltes und Salat. Ab ca. 22 Uhr ist es wie bei dir - einmal quer durch den Kühlschrank und manchmal noch Süßes dazu Geschockt. Das will und muss ich auch ändern.

Zitat:
Ein Ekzem im Nacken habe ich mir auch angelacht. Gott sei Dank juckt es nicht mehr so doll. Was gut ist bei der Hitze sind die Spucktücher für Babys als „Halstuch". Sehr praktisch zum Schweißaufsaugen und abwischen. Zuhause sieht mich ja keiner.


Danke für diesen Tip. Meinst du mit Spucktuch die Babymullwindeln aus Baumwolle? (Solche habe ich zum Fensterputzen.)
Hab es ausprobiert. Super - als Dreiecktuch um den Hals und vorne ins T-Shirt gesteckt. Du hast recht. Sieht ja keiner. Mein Ekzem ist wieder weg.
Außerdem geholfen hat mir: den Schweiß öfter am Tag mit klarem Wasser abspülen und 1x tgl. nach dem Duschen -mit einer Sensitiv-Lotion für beanspruchte Haut nach der Rasur- einzucremen.

Zitat:
Fein , dass das mit der Folie gut funktioniert. Kannst Du diese vielleicht mit Klebeband am Rahmen befestigen?


Zuerst wollte ich das so machen und habe etwas im Internet recherchiert, ob außen oder innen ankleben besser ist. Habe mich dann dagegen entschieden.
Grund:
Beim innen Ankleben dringt die Hitze durch die Scheibe und reflektiert, unter Umständen könnte die Scheibe reißen.
Beim außen befestigen hatte jeand die Erfahrung gemacht, dass sich das Fenster verfärbt hat durch die Wettereinflüsse- (saurer) Regen und Sonne usw.
Außerdem stellte sich mir die Frage, was bei einem Gewitter eventuell passieren könnt (Metallfolie) durcheinander

Ein weiterer Grund die Folie nicht festzukleben ist, dass sie den Raum ziemlich dunkel macht.

Deshalb ist es für mich vollkommen ok., an diesen ganz heißen Tagen die Folie im Fenster vorsichtig festzuklemmen. An den normalen Sommertagen reichen die Rollos aus.

Danke für die Energetisierungsübung klingt vielversprechend,

Ich habe sie im Word-Programm etwas vergrößert und farbig gestaltet, dann für mich ausgedruckt und bisher 1X probiert. Mal sehen ob ich mich überwinden kann sie täglich zu machen;).

Ganz liebe Grüße Matilde
_________________
*Der Weg ist das Ziel.*
(Konfuzius)
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Matilde




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 29.05.2014
Beiträge: 742

BeitragVerfasst am: 10.07.2015, 23:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, liebe wollmaus herz

wollmaus hat folgendes geschrieben:


Matilde hat folgendes geschrieben:
Ich denke auch, dass es der ganze Kram ist, der mich so lähmt. Und der es mir so schwer macht regelmäßig die Routinen zu erledigen. Ich habe oft einfach keine Lust das zu machen, weil mich negative Gedanken und Gefühle quälen, die ich irgendwie nicht abstellen kann.
Dann wird es zur Riesenhürde die Wäsche zusammenzusuchen und in die WAMA zu tun, einfach die Küche aufzuräumen, zu spülen ...
Ich habe das Gefühl, ich brauche meine ganze Kraft um den Alltag einigermaßen hinzukriegen.


Das Gefühl kenne ich, aber es gelingt mir inzwischen immer wieder diesen „Teufelskreis“ des negativen Denkens zu durchbrechen, indem ich mich wirklich auch über die kleinsten Erfolge freue, und mich selbst dafür lobe und wertschätze. Ich richte den Blick auf das, was mir gut gelungen ist und nicht auf den Riesenberg, der sich immer noch vor mir auftürmt.
Das ist wirklich Übungssache.


Liebe wollmaus, das macht mir Mut, zu lesen wie du damit umgehst und das es dir immer besser gelingt diesen Kreis der negativen Gedanken zu durchbrechen.
Theoretisch weiss ich ja eigentlich wie das geht, aber an der Umsetzung hapert es noch. Über meine kleinen und kleinsten Erfolge freue ich mich. Das habe ich gelernt.
Allerdings habe ich große Probleme damit, mich selbst dafür zu loben und wertzuschätzen.
Es gibt in diesem Forum so viele nette Threads, die förmlich dazu auffordern , sich selbst wertzuschätzen, zu loben, sich zu belohnen.
Dort habe ich bisher nicht geschrieben. Vielleicht kann ich das ändern . Ich versuche es mal.

Du hast Recht, es ist eine Übungssache. So wie man gelernt hat negativ und geringschätzig von sich zu denken, so kann man auch lernen, sich selbst wertzuschätzen und liebevoll und fürsorglich mit sich umzugehen.

wollmaus hat folgendes geschrieben:
Matilde hat folgendes geschrieben:
Oft gehe ich dann raus, weg vom Chaos, um auf andere Gedanken zu kommen. Mein Kopf sagt mir dann, ich muß einkaufen. Das mache ich dann auch. Ausrede - ich muss ja alles mit dem Fahrrad holen. Das stimmt zwar, aber ich glaube ich flüchte, weil ich meine eigenen Gedanken und Gefühle nicht ertragen kann.


wollmaus hat folgendes geschrieben:
Manchmal ist es nicht verkehrt, die Situation zu verlassen, besonders wenn es einen überwältigt. Hast Du jemanden, der Dich bei Deiner Chaosbewältigung unterstützen könnte?


Die Situation verlassen - genau das hilft mir in diesem Moment - ist aber wie weglaufen.
Vielleicht würde es mir auch helfen, öfter hier bei Klara zu schreiben, mich mehr zu beteiligen.

Ich habe niemanden, der mich bei meiner Chaosbewältigung unterstützen könnte. Das würde auch nicht funktionieren, weil ich mit dem Chaos auch gleichzeitig meine Gedanken und mein Leben aufräumen möchte. Das muss ich alleine tun.

Hilfe bei praktischen, handwerklichen Arbeiten (Reparatur, Renovierung, was mit dem Auto transportieren usw.) kann ich nach Absprache von old fellow erhalten. Das ist aber nicht ganz so einfach, weil er in einer anderen Stadt wohnt und sehr viel berufsbedingt unterwegs ist .

Andererseits bin ich nicht allein mit der Chaosbewältigung. Die Hilfe die ich benötige, finde ich hier im Forum.
Ihr habt mir schon sehr geholfen herz.

wollmaus hat folgendes geschrieben:
Matilde hat folgendes geschrieben:
Ich gönne mir dann vor dem Einkauf einen Bummel durchs Einkaufscenter, meistens kaufe ich nichts (mehr). Seit ich bei Klara bin, kann ich mich etwas besser beherrschen. Und lasse den Kram im Laden. Meistens.
Ich weiß nicht ob das schon in Richtung Kaufsucht geht/ging. Ich habe oft Dinge gekauft, die ich dann gar nicht gebraucht habe. Einfach um mir was Gutes zu tun (Kleidung, Kosmetik, Bücher, Hobbykram ... ) , aber dann nutze ich vieles davon nicht Traurig.

Das habe ich auch schon gemacht. Und zuhause saß ich dann zwischen den Sachen, hatte ein schlechtes Gewissen und das kurze „Glücksgefühl“ löste sich in Wohlgefallen auf. Wenn ich mutig war, bin ich wieder in den Laden gegangen und habe es als „Fehlkauf“ zurückgegeben. Inzwischen passiert mir das fast nicht mehr. In meiner Geldbörse habe ich eine Karte, auf der steht, von welchen Sachen ich ausreichend und genug zuhause habe: Wolle und Stoffe, Bücher, Büromaterial, schönes Papier, Kartons, Drogerieartikel, Waschmittel und nicht zuletzt Putzmittel und Lappen lachen


Ich habe auch schon "Fehlkäufe" zurückgebracht. Das Gefühl das Zeug wieder los zu sein war bei diesen Dingen besser, als das beim Kaufen
pure Erleichterung.
Die Liste in der Geldbörse ist eine gute Idee. Welche Dinge würden wohl auf meiner Liste stehen ?

wollmaus hat folgendes geschrieben:
Matilde hat folgendes geschrieben:
Beim einkaufen (Lebensmittel) kaufe ich meistens zu viel. Ich esse auch zu viel. Stopfe es in mich rein - gegen schlechte Gefühle. Essstörung.
An so einem Tag wie gestern ist es anders. Wenn ich es schaffe anzufangen und dann beim Tun bin, ist auch meine Laune besser. Oft schaffe ich es nicht.
Deshalb ist es mir auch so wichtig vernünftig zu essen. Auf diese Weise versuche ich meinem Körper etwas Gutes zu tun. [size=9]Weniger rumzufressen!

Das Fatale bei all diesen Verhaltensweisen ist, dass es nur ganz kurz wirkt. Hinterher fühlt man sich meistens noch schlechter als vorher. Also funktioniert es ja überhaupt nicht. Da muss es doch etwas viel Besseres geben! Ja! Und zwar unter der Rubrik Körper und Seele habe ich einige Threads gefunden, wie sich jemand Gutes tut. Das finde ich ist eine gute Anregung für mehr Wohlbefinden. Das haben wir nämlich verdient – ohne dass wir etwas leisten müssen – ganz einfach, weil wir liebenswert sind.


Da hast du recht . Danke das du das geschrieben hast


wollmaus hat folgendes geschrieben:
Matilde hat folgendes geschrieben:
wollmaus hat folgendes geschrieben:
Kann es sein, dass Du sehr hohe Erwartungen an Dich hast?

Ja, das kann sein. Wenn ich was mache, dann soll es oft 100%ig sein. Das dauert dann aber lange. Schon in meinem Grundschulzeugnis stand : "X arbeitet sehr langsam, gewissenhaft und ordentlich." lachen lachen lachen Da stand wirklich ordentlich. lachen lachen lachen . Naja, das was ich mache, mache ich sehr ordentlich. Beim Ehrenamt werde ich dafür gelobt, weil ich alles so schön aufräume und dekoriere. Da geht es. Da macht es sogar Spaß.

Manchmal glaube ich, es fällt uns leichter es woanders ordentlich und schön zu machen, weil wir immer noch auf der Suche nach Anerkennung sind, die wir früher vielleicht nicht ausreichend bekommen haben.

Das hat mich traurig gemacht, weil es wahr ist. Es ist schwer, sich selbst das zu geben, was man nicht bekommen hat.

Ganz liebe Grüße Matilde
_________________
*Der Weg ist das Ziel.*
(Konfuzius)


Zuletzt bearbeitet von Matilde am 01.08.2015, 12:47, insgesamt einmal bearbeitet
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Pearl





Anmeldungsdatum: 12.06.2012
Beiträge: 14487
Wohnort: zuhause

BeitragVerfasst am: 11.07.2015, 09:34    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen , Matilde,

Das wird jetzt lang und ich hoffe, Du findest das jetzt nicht dreist -
Ich senfe mal dazu...

    Bis vor vier Jahren habe ich auch Jahrzehnte so mit meinem Schlamassel gelebt und es hat mich sehr, sehr unglücklich gemacht, mein ganzes Leben bestimmt.
    Alles, aber auch alles wurde immer von dem Kram überschattet und richtig freuen konnte ich mich über garnichts.

    Da war dann immer der Schlamassel wie die Risikomusik bei Wim Thoelke im Hintergrund ...


Ganz weg ist er noch nicht, aber ich werde immer freier von den Gedanken an eine unaufgeräumte Wohnung und das tut gut !

Matilde hat folgendes geschrieben:

Theoretisch weiss ich ja eigentlich wie das geht, aber an der Umsetzung hapert es noch. Über meine kleinen und kleinsten Erfolge freue ich mich. Das habe ich gelernt.
Allerdings habe ich große Probleme damit, mich selbst dafür zu loben und wertzuschätzen.
Es gibt in diesem Forum so viele nette Threads, die förmlich dazu auffordern , sich selbst wertzuschätzen, zu loben, sich zu belohnen.
Dort habe ich bisher nicht geschrieben. Vielleicht kann ich das ändern . Ich versuche es mal.

Oh ja, Tu das, es tut gut ! Und ich bin nicht mehr so allein mit dem Selbstloben

ich habe die selbstbewussten (unverschämten ?!) Leute in meinem Umkreis beobachtet, die tun das ständig: Zwar sagen sie nicht, "ich lobe mich für...", aber sie betonen, dass sie das und das gut können, da und dort Kenntnisse haben und hier und da der Fachmann sind oder so-und-soviel Kurse zu diesem Thema getan haben - was , bitte schön, ist das anderes als Selbstlob ?
Und da wir ungeübt sich, unsere Fähigkeiten anzuerkennen (weil wir immer nur den Schlamassel sehen und uns davon in allen Bereichen des Lebens erdrücken lassen ), da dürfen wir uns z. B. hier
Eigenlob stimmt !!! (klick)
selbst über den grünen Klee loben und all das aufholen, was uns fehlt
Ich kaufe auch Blumen und schenke sie mir

Der einzelne ist vielmehr als nur Schlamassel, das gibt es soviele Fähigkeiten und begabungen,
die einer selbst nicht mehr sieht,
weil er nur noch das Chaos sieht ...
Matilde hat folgendes geschrieben:
Oft gehe ich dann raus, weg vom Chaos, um auf andere Gedanken zu kommen. ... Das stimmt zwar, aber ich glaube ich flüchte, weil ich meine eigenen Gedanken und Gefühle nicht ertragen kann.

Das kenne ich auch zu gut .
Ich habe mich ins Auto gesetzt und bin abgehauen in bessere Situationen an schöne Orte mit netten Menschen und ab und zu habe ich das Chaos zuhause total vergessen.
Und wenn ich abends nachhause kam, hat es mich nur noch viel härter erschlagen Traurig

Zitat:

Ich habe niemanden, der mich bei meiner Chaosbewältigung unterstützen könnte. Das würde auch nicht funktionieren, weil ich mit dem Chaos auch gleichzeitig meine Gedanken und mein Leben aufräumen möchte. Das muss ich alleine tun.

Verhaltenstherapeuten nicken jetzt mit dem Kopf...
Aber Du leidest schon wie ein Zwingerhund, der nie aus dem Käfig rausdarf Einige von uns haben sich Unterstützung von aussen geholt, damit den Startschuss zum Räumen markiert und es scheint ihnen damit sehr viel besser zu gehen.
Oldfellow kennt Dich und weiss und er mag Dich . Sicher würde er Dich gerne unterstützen, damit Du nicht mehr unter dem Schlamassel leiden musst !
Was spräche denn dagegen, wenn Du oldfellow einlädst und mal eine Runde Räumen mit ihm machst, damit ein sichtbarer Anfang gegeben ist und hinterher ein leckeres Essen mit ihm einnimmst oder etwas anders Schönes zusammen unternimmst ?
Matilde hat folgendes geschrieben:

Ich weiß nicht ob das schon in Richtung Kaufsucht geht/ging. Ich habe oft Dinge gekauft, die ich dann gar nicht gebraucht habe. Einfach um mir was Gutes zu tun (Kleidung, Kosmetik, Bücher, Hobbykram ... ) , aber dann nutze ich vieles davon nicht Traurig.

Das habe ich auch getan.
Ein Ersatz für die Anerkennung und die Freude, die mir der Schlamassel genommen hat :-(
Ein Mitgrund, warum ich auf dem platten Land wohne; ich kann nicht so schnell zum Kaufen von Schnickschnack verführt werden.
~~~


Schau mal ,
Du bist seit über einem Jahr konsequent dabei, dem Schlamassel die Zähne zu zeigen und kämpfst noch an vielen anderen Fronten
- Du hast schon angefangen, etwas zu unternehmen, du schaust genau hin und siehst, wo es klemmt
(das macht Dich ahrscheinlich auch grade so traurig, aber das war die Matilde von Gestern , die gibt es nicht mehr Beifall ) :

Du hast schon längst angefangen, etwas zu unternehmen.

Und wenn man etwas unternimmt, dann braucht man sich nicht mehr schämen - das ist meine Küchenphilosophie grinnn Und wenn man aufhört, sich zu schämen, weil man dabei ist, was zu tun, dann darf man
Un - ver - schämt werden, denn es gibt keinen Grund mehr, sich zu schämen.
Ich hab unverschämt viel Kram weggeschrubbt und es war mir peinlich, dass ich sowas zugelassen habe,
es war Heulen, Schreien und Zähneklappern bei mir ,manchmal war ich richtig stinkig mit mir und hätte mich am liebsten von mir scheiden lassen Böse
dann bin ich da weg, hab eine Pause gemacht, mit mir gehadert...gebe ich jetzt auf ? Lust habe ich keine mehr :/ Manchmal habe ich es auf den nächsten Tag geschoben...
Es war schwer, für die Pearl von gestern Verantwortung zu übernehmen und teilweise muss ich das auch heute noch;
der Gedanke, dass der ganze Schmeiss von der gestrigen Pearl ist und die Zukunft eben grade jetzt ist, hat mir geholfen.
Und wenn ich wieder ein teil geschafft hatte, war ich ganz stolz und habe Tänzchen gemacht
Je schlimmer der Schlamassel ist, desto sicherer kannst Du sein, dass ich Musik über Ohrstöpsel höre; mir hilft Musik total beim Schlamasselbeseitigen Musik hören

Es geht halt leider nicht schnell mit der Chaosbeseitigung, wie es der perfektionist möchte, sondern immer nur Tatzenabdruck für Tatzenabdruck - aber es geht voran. Manchmal pfusche ich fürs erste und mache den Feinschliff erst am nächsten Tag, erstmal das Gröbste weggeschafft.


Idee: Hast Du einen Fotoapparat ?
Du könntest alles fotografieren, was du wieder eingerichtet hast, als persönliche Matildedoku zur Erinnerung,
sowas Anschauen hilft ein bisschen, wenn man einbricht , weil man denkt, es geht ja doch nicht vorwärts.
Aber das tut es.

ich wünsche ein gutes Wochenende mit Freugelegenheiten und Selbstlob
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Matilde




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BeitragVerfasst am: 11.07.2015, 14:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo liebe Pearl,
danke für deinen langen, hilfreichen Beitrag und die Anteilnahme. Ich bin es nicht gewohnt, dass sich jemand für mein Leben interessiert. Es tut gut
Danke.

Pearl hat folgendes geschrieben:

... Ganz weg ist er noch nicht, aber ich werde immer freier von den Gedanken an eine unaufgeräumte Wohnung und das tut gut !

Das klingt super und macht Mut.

Pearl hat folgendes geschrieben:

Ich kaufe auch Blumen und schenke sie mir


Das mache ich auch ab und an. Vor 2 Tagen habe ich mir für 1,99 € einen Rosenstrauß mitgebracht. So als Anreiz für die aufgeräumte Wohnung. Welche aufgeräumte Wohnung? Er steht im Gurkenglas auf dem Küchentisch und fällt im Schlamassel gar nicht auf. Die Stiele hab ich nur gerade abgeschnitten und 2-3 hängen schon den Kopf. So war das nicht gedacht Traurig.
Also - nachher gleich schräg anschneiden und in eine richtige Vase gestellt. Ein Päckle Blumenfrisch ist auch noch da...

Pearl hat folgendes geschrieben:
Matilde hat folgendes geschrieben:

Ich habe niemanden, der mich bei meiner Chaosbewältigung unterstützen könnte. Das würde auch nicht funktionieren, weil ich mit dem Chaos auch gleichzeitig meine Gedanken und mein Leben aufräumen möchte. Das muss ich alleine tun.

Verhaltenstherapeuten nicken jetzt mit dem Kopf...


Pearl hat folgendes geschrieben:
... Aber Du leidest schon wie ein Zwingerhund, der nie aus dem Käfig rausdarf Einige von uns haben sich Unterstützung von aussen geholt, damit den Startschuss zum Räumen markiert und es scheint ihnen damit sehr viel besser zu gehen.
Oldfellow kennt Dich und weiss und er mag Dich . Sicher würde er Dich gerne unterstützen, damit Du nicht mehr unter dem Schlamassel leiden musst !
Was spräche denn dagegen, wenn Du oldfellow einlädst und mal eine Runde Räumen mit ihm machst, damit ein sichtbarer Anfang gegeben ist und hinterher ein leckeres Essen mit ihm einnimmst oder etwas anders Schönes zusammen unternimmst ?


Ja old fellow kennt mich gut und und weiß vom Schlamassel Da gibt es aber einen Haken. old fellow heißt übersetzt:"alter Gefährte"und ich kenne ihn seit über 30 Jahren. Davon haben wir ca. 25 Jahre zusammen gewohnt und er ist der Vater meiner Kinder.
Wir haben uns vor ein paar Jahren getrennt. Das war schwer, aber für uns beide die richtige Entscheidung. Es ging nicht mehr weiter - wir sind zu verschieden. So kann jeder mehr er selbst sein.

Old fellow kann mich bei der Schlamasselbeseitigung (der einzelnen Dinge) nicht unterstützen, weil es mein Schlamassel ist. Als er ausgezogen ist, hat er nur seinen persönlichen Kram mitgenommen und nach und nach ein paar Haushaltssachen, die ich ihm gegeben habe. Er wollte es so und lebt sehr einfach mit wenigen Dingen.

Mir ist klar geworden, dass er so gar keine Beziehung zu all den Dingen hier hat. Es war ihm schon immer gleichgültig, wie z.B. die Wohnung eingerichtet ist.
Die Entscheidung, welche Dinge ich jetzt in meinem Leben brauche und haben möchte muss ich alleine treffen. Für konkrete Hilfe (Reparaturen, Renovierung, was mit dem Auto transportieren usw.) kann ich aber auf ihn zählen

Pearl hat folgendes geschrieben:
Schau mal ,
Du bist seit über einem Jahr konsequent dabei, dem Schlamassel die Zähne zu zeigen und kämpfst noch an vielen anderen Fronten
- Du hast schon angefangen, etwas zu unternehmen, du schaust genau hin und siehst, wo es klemmt
(das macht Dich ahrscheinlich auch grade so traurig, aber das war die Matilde von Gestern , die gibt es nicht mehr Beifall ) :


Die alte Matilde, die den Kopf in den Sand steckt, gibt es nicht mehr. Die neue Matilde kenne ich noch nicht genau . Aber ich lerne sie gerade kennen zwinkern.

Zitat:
Lerne zu werden, der du bist, und sei danach.
Pindar (etwa um 518 - 442 v. Chr.), altgriechischer Lyriker, Komponist olympischer Hymnen



Pearl hat folgendes geschrieben:
Idee: Hast Du einen Fotoapparat ?
Du könntest alles fotografieren, was du wieder eingerichtet hast, als persönliche Matildedoku zur Erinnerung,
sowas Anschauen hilft ein bisschen, wenn man einbricht , weil man denkt, es geht ja doch nicht vorwärts.
Aber das tut es.


Ja, den hab ich. Das ist eine Superidee, die aufgeräumten Bereiche zu fotografieren. Danke für den Tip .
Am Anfang von KLara hab ich eine Foto - Bestandsaufnahme vom Chaos gemacht. Im Moment ist auch Chaos. Also fange ich nochmal an.

Ganz liebe Grüße und Wünsche für ein schönes Wochenende
_________________
*Der Weg ist das Ziel.*
(Konfuzius)


Zuletzt bearbeitet von Matilde am 01.08.2015, 13:12, insgesamt einmal bearbeitet
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Matilde




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BeitragVerfasst am: 11.07.2015, 14:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo survival herz, ich grüße dich. Hab das gerade erst gesehen. Liebe Grüße
_________________
*Der Weg ist das Ziel.*
(Konfuzius)
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Matilde




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BeitragVerfasst am: 11.07.2015, 14:32    Titel: Antworten mit Zitat

Samstag, 11.07.2015

Ich beginne mit 15 min Aufräumrunden(alte Beweise beseitigen)
Küche erledigterledigterledigt
Wohnzimmer unerledigt
Schlafzimmer unerledigt
Flur unerledigt
Bad/Kammer unerledigt

Blumen schräg angeschnitten und komplett ins Wasser gelegt, hoffe sie erholen sich erledigt

Wäsche einsammeln sortieren erledigt
Wäsche waschen erledigterledigt Wäsche aufhängen erledigt
trockene Wäsche vorher abnehmen erledigt

Einkaufszettel schreiben erledigt
einkaufen - was fehlt erledigt
_________________
*Der Weg ist das Ziel.*
(Konfuzius)


Zuletzt bearbeitet von Matilde am 11.07.2015, 21:23, insgesamt einmal bearbeitet
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Pearl





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BeitragVerfasst am: 11.07.2015, 21:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, Matilde,

...und ich dachte, das wäre einfach 'nur' ein sehr guter alter Freund, sorry.

Erstmal sind es nur kleine Ordnungs-Inselchen in der Wohnung,
und dann werden das immer mehr - so wie Pilze sich ausbreiten

ich wünsche Dir einen guten Sonntag mit Zuversicht und gut abgewogenes Räumen

grüße
_________________
Wenn kleine Leute in kleinen Orten
kleine Dinge tun,
verändern sie die Welt.
(Afrika)
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Matilde




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BeitragVerfasst am: 11.07.2015, 21:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Pearl,
du musst dich nicht entschuldigen. Das konntest du doch nicht wissen. Und so genau hatte ich das auch nicht geschrieben. Alles gut .

Pearl hat folgendes geschrieben:
Erstmal sind es nur kleine Ordnungs-Inselchen in der Wohnung,
und dann werden das immer mehr - so wie Pilze sich ausbreiten

Ich arbeite daran, dass es wieder schön hier wird.
In dieser Woche habe ich meinen Balkon gefegt und gewischt, nachdem ich die vom Unwetter zerzausten Pflanzen kurz geschnitten habe. Ein paar Pflanzen haben die Hitze nicht überlebt. Zu empfindlich. Ob die kurzgeschnittenen Pflanzen alle wiederkommen werde ich sehen. Die bekommen noch eine Chance.

Das Wetter war heute sehr angenehm und ich habe mit Junior auf dem Balkon Abendbrot gegessen. Das war schön Sehr glücklich.

Im Bad habe ich nur das Wichtigste geputzt.
Der Rest der Wohnung sieht sehr rumpelig aus, so als hätte ich gar nichts gemacht. Deshalb muss ich weiter aufräumen, damit ich oben im TP noch ein paar Häkchen setzen kann.
Auf in den Kampf - zur Zurückeroberung der Ordnungsinseln

Ich wünsche dir auch einen schönen Sonntag mit genügend Pausen. Liebe Grüße
_________________
*Der Weg ist das Ziel.*
(Konfuzius)
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Matilde




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BeitragVerfasst am: 12.07.2015, 11:40    Titel: Antworten mit Zitat

Sonntag 12.07.2015

aufstehen dürfen erledigt
Frühstück erledigt
lüften fast den ganzen Tag erledigt
Duschen + zähne putzen erledigt

Ausrufezeichen Routinen üben kick in the a.....

Spülmaschine einräumen/an/ ausräumen je nachdem erledigt
Arbeitsplatte, Kochfeld und Spüle leer und sauber erledigt
Tisch leer und sauber erledigt
Bett machen erledigt

Blumen gießen drinnen unerledigt und draußen Regen
Für meinen Tannenbaum eine Bewässerung (Wasserflasche) gebaut erledigt

Wäsche waschen erledigt erledigt erledigt Wäsche aufhängen erledigterledigt

Wohlfühlordnung wiederherstellen herz

Küche 15 min aufräumen erledigt
Wohnzimmer 15 min aufräumen erledigt erledigt
die Sofakissenbezüge und die Kissen im WZ damit angezogen, Sofaecke aufgeräumt erledigt Resultat: Couchtisch, Sessel und halbes Sofa freigeräumt, auf der anderen Hälfte liegt die Bügelwäsche durcheinander
schlafzimmer 15 min aufräumen unerledigt
Bad erledigt
Flur 15 min aufräumen erledigterledigt

Staubsauger WZ, Kü, B +Flur erledigt

und mal sehen was noch ...
Zwischendurch viele Pausen gemacht Couchpotatoe kochen erledigt
dort etwas versackt Mit den Augen rollen
Energetisierungsübung von Mayla herz gemacht und das innere Lächeln geübt erledigt

kochen kochen und essen erledigt
Küche wieder aufräumen erledigt
Müll raustragen unerledigt

unerledigt

Abendroutine schlafen pennen ratzen
_________________
*Der Weg ist das Ziel.*
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Zuletzt bearbeitet von Matilde am 13.07.2015, 00:05, insgesamt 5-mal bearbeitet
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wollmaus




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Anmeldungsdatum: 01.04.2012
Beiträge: 2326

BeitragVerfasst am: 12.07.2015, 13:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, liebe Matilde, herz

es freut mich, dass Du Dir wieder Deine Wohlfühlordnung zurückeroberst.

Die 15-Minuten-Einheiten stoppuhr sind so hilfreich! cheer cheer cheer

Das rettet mir manchmal den ganzen Tag.

Ich wünsche Dir einen schönen -tag mit stoppuhr cheer und genug Couchpotatoe zum Ausruhen.
_________________
Wer viele Schätze anhäuft, hat viel zu verlieren.
[Laotse]
~~~~~~~~~~~~~~

LG
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