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Dinge von Verstorbenen


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Chaota
Gast







BeitragVerfasst am: 22.02.2014, 14:22    Titel: Dinge von Verstorbenen Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

Mit der Entrümpelung der Wohnung meiner Eltern komme ich gehörig ins Schleudern. Immer wieder entdecke ich Dinge, die ich behalten will, bei denen ich denke, das würde ich gerne in Zukunft machen und dann hätte ich Material oder meinen Keller habe ich ja vor Jahren schon so gründlich entrümpelt, dass da locker 10 - 20 Umzugskartons reinpassen und sollte ich nicht vielleicht doch den wunderschönen Kleiderschrank in mein Wohnzimmer stellen, obwohl er mir nicht wirklich gefällt und ich ja auch gar keine großen Möbelstücke mag, obwohl sich gigantisch viel darin aufbewahren läßt, wie ich jetzt beim Durchsehen feststelle.

Ich werde nicht drumrumkommen, einen Entrümpler einzuschalten, denn alleine oder mit freundschaftlicher Hilfe ist das nie bis Ende März zu schaffen, zumal ich selbst weder ausdauernd, noch kräftig bin.

Wie erging / ergeht es Euch mit den Dingen von Menschen die gestorben sind? Mir kommt immer wieder eine Situation in Erinnerung, wo mein Vater gebastelt hat oder meine Mutter in den schönen Stoffen "gekruscht " hat, und sich offenbar sehr wohl gefühlt hat dabei ... die Dinge sind nicht ersetzbar, wenn ich sie wegwerfe, andrerseits, wirklich gut gefallen tun mir nur wenige, aber man könnte sie nochmal irgendwann verkaufen ???

liebe Grüße
Chaota
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BeitragVerfasst am: 22.02.2014, 14:22    Titel: Anzeige

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Kellervoll




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 25.04.2012
Beiträge: 3501

BeitragVerfasst am: 22.02.2014, 15:11    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Chaota,

wir haben ja im letzten Jahr das Haus von einer Verwandten geräumt. Da ging es mir auch so, dass ich einerseits gedacht habe, dass kann man doch nicht wegwerfen, andererseits ich es aber auch nicht selbst haben wollte.

Du stehst hier natürlich emotional viel näher dran.

Vielleicht gelingt es Dir einfach objektiv die Dinge zu betrachten. Was hätten Deine Eltern gewollt? Das Du sie in der Erinnerung behälst mit ein paar Kleinigkeiten, die so typisch für sie waren oder dass Du Deinen Lebensraum zustellst mit Sachen die sie nie wieder brauchen werden?

Einen schönen großen Kleiderschrank kannst Du sicher verkaufen. Einmal auf einem Flohmarkt Geschirr und ähnliches verkaufen geht auch ganz gut. Oder Du organisierst einen Hausflohmarkt. Ich habe frecherweise über das Internet schon einiges verkauft gehabt und die Käufer dann alle zum abholen am Verkaufswochenende bestellt - glaub mir, da ist keiner nur mit dem gekauften gegangen! Sehr glücklich

Wenn es Dir hilft, kannst Du mir auch Fotos schicken von Sachen die Du vielleicht verkaufen möchtest und ich sage Dir ob sich das lohnen könnte.

Ansonsten kann man bei uns zumindest beim Diakonie Laden anfragen, die holen Sachspenden auch ab, wenn es größere Mengen sind.

Chaota, es hilft nichts an der Vergangenheit festzuhalten. Deine Eltern brauchen die Sachen nicht mehr und Du musst Dich von Ihnen befreien. Und das leider auch ganz schnell! durcheinander
_________________
Jedes Ding das ich besitze braucht meine Aufmerksamkeit!

Liebe Grüße
Kellervoll
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wollmaus




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 01.04.2012
Beiträge: 2326

BeitragVerfasst am: 25.02.2014, 15:39    Titel: Re: Dinge von Verstorbenen Antworten mit Zitat

Liebe Chaota,

meine Mutter ist im Pflegeheim, und wir haben vorletztes Jahr die Wohnung meiner Eltern ausgeräumt und sehr viele Sachen (ca. 50 große Umzugskartons) gelagert, weil sie die Sachen behalten wollte oder es Erinnerungswerte sind. Sie wollte sogar unbedingt Kartons im Pflegeheimzimmer haben.
Alles andere mussten wir wegwerfen Geschockt denn nicht einmal der Gebrauchtmöbelladen der Diakonie/Caritas wollte die Sachen haben, weil sie zu alt seien.

Als meine Mutter immer schwächer wurde, hat sie mir nach und nach alles mitgegeben und mich gebeten es da und dort zu verteilen.
Selbst gestern, in akuter Krise, sollte ich noch Kleinkram aus dem Schrank räumen und mitnehmen, einer Pflegerin eine bestimmte Vase einpacken ...

Wichtig ist meiner Mutter, dass die Sachen noch jemandem Freude machen und einen guten Zweck erfüllen.

So habe ich sehr viele Bücher der Kirche für den Bücherflohmarkt gespendet, Kleidung und Haushaltsgegenstände zum Gebrauchtwarenladen der Diakonie gebracht. Bastelkram werde ich an eine gemeinnützige Werkstätte bzw. Bastelkreis der Kirche oder Kindergarten/Tagesstätte abgeben.

Ich selbst würde auch gerne mehr Sachen behalten, weil ich sie mit bestimmten lieben Erinnerungen verknüpfe. Ich kann Dich gut so verstehen. So habe ich einen gebastelten Kinderwandbehang, einen Linoldruck und noch einige andere Dinge behalten.

Ich habe aber nur begrenzt Platz, d.h. es ist hier sowieso schon viel zu vollgestellt. Also entrümpel ich parallel.

Wahrscheinlich werde ich mir eine Schatzkiste (Schrank?-hälfte?-fach?) mit den Erinnerungsstücken meiner Eltern einrichten. Wichtig ist mir aber, dass ich diesen Dingen dann auch einen guten Platz oder eine Verwendung geben kann. Aus einen gebatikten Stoff werde ich ein Kissenbezug nähen.

Kelly schreibt so schön, dass jedes Ding, dass sie besitzt Aufmerksamkeit braucht. Das sehe ich auch im positiven Licht: Jedes Ding, das ich besitze braucht meine Wertschätzung.

Vor einiger Zeit hatte ich schon mal angefangen meinen "letzten" Koffer zu packen. Dort kommen nur die allerallerwichtigsten von meinen Lieblings-Herzöffner-Sachen rein, die ich bis zu meinem letzten Tag behalten möchte.

Wenn ich am Bett meiner sterbenskranken Mutter Weinen sitze, ist mir so gegenwärtig wie unwichtig materielle Dinge sind und dass die größte Aufgabe des Lebens das Loslassen ist.

Ich weiß nicht, ob das nachvollziehbar ist, was ich geschrieben habe. Falls ich mich ungeschickt ausgedrückt habe: Ich will niemandem weh tun.

Alles Gute für Dich, kluge Entscheidungen und viel Kraft!!!
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Wer viele Schätze anhäuft, hat viel zu verlieren.
[Laotse]
~~~~~~~~~~~~~~

LG
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kleinesach




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Anmeldungsdatum: 06.04.2013
Beiträge: 604
Wohnort: im schönen Land Brandenburg

BeitragVerfasst am: 25.02.2014, 16:15    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe wollmaus herz herz

das hast Du wundervoll verständlich ausgedrückt
mit so viel herz und Liebe

Ich ertappe mich dabei, daß ich manche Sätze für mich persönlich umschreibe ... dass die größte Aufgabe des Lebens das Loslassen ist
in daß die größte Gabe des Lebens das Loslassen ist ...

eine schöne Gabe des Lebens ist auch "wertschätzen können"
und ich danke unseren Eltern, sie haben uns Werte vermittelt

Ich wünsche uns Allen viel Kraft und Gute Gedanken herz
_________________
Beste Grüße von kleines Ach ? ja ... kleine Sach ... ja Wohl Verlegen
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wollmaus




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 01.04.2012
Beiträge: 2326

BeitragVerfasst am: 25.02.2014, 16:20    Titel: Antworten mit Zitat

Danke, liebe goselma! ohne viel Worte herz
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LG
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Kellervoll




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Anmeldungsdatum: 25.04.2012
Beiträge: 3501

BeitragVerfasst am: 25.02.2014, 18:02    Titel: Antworten mit Zitat

Wolli, Goselma ihr habt den Gedanken so wunderschön aufgegriffen.

Wolli, Du hast recht. Jedes Ding dass ich besitze braucht meine Wertschätzung und deshalb ist es so wichtig nur das zu besitzen, was diese Wertschätzung auch bekommen soll.

Ich habe eine schöne Holzkiste mit Erinnerungsstücken im Keller stehen und ein paar Kleinigkeiten auf den Regalen in der Küche und im Wohnzimmer stehen.

Ich habe mir übrigens aus den Fotos und Dias die ich gefunden habe ein Fotobuch zusammengestellt. Das hat zwar etwas Geld gekostet, aber die Bilder sind zusammen, die die mir wichtig sind habe ich in meinem Buch es kann nichts mehr verloren gehen und ich habe die Bilder nicht mehr "nutzlos" herumliegen.

Die Idee mit dem "letzten Koffer" finde ich sehr schön!

Wir waren uns so unsicher ob die Tante dieses oder jenes noch möchte, weil es einfach ein ideeller Wert für sie sein könnte. Nach ihrem Tod war es keine Frage mehr, aber bis dahin war das ganz schön schwierig für jemanden anderen zu entscheiden, was ihm noch wichtig sein könnte ...

Ich denke den Angehörigen fällt es viel leichter wenn sie genau wissen das der ursprüngliche Besitzer gar nichts dagegen hat, wenn alles andere versorgt wird. Ich habe absichtlich versorgt geschrieben, denn für mich ist es auch ein Unterschied ob ich es wegwerfe oder es zur Diakonie gebe oder es verkaufe oder verschenke.

Ich denke Du machst das richtig gut Wolli!

Chaota ich wünsche Dir, dass Du Deinen Weg findest mit den Sachen umzugehen! herz
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Liebe Grüße
Kellervoll
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wollmaus




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Beiträge: 2326

BeitragVerfasst am: 25.02.2014, 18:18    Titel: Antworten mit Zitat

Danke, liebe Kelly! herz

Kellervoll hat folgendes geschrieben:
Wolli, Du hast recht. Jedes Ding dass ich besitze braucht meine Wertschätzung und deshalb ist es so wichtig nur das zu besitzen, was diese Wertschätzung auch bekommen soll.

Genau das habe ich mir gedacht.

Die tolle Idee mit dem Fotobuch werde ich stiebitzen. zwinkern

So, jetzt aber los.
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LG
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Chaota
Gast







BeitragVerfasst am: 25.02.2014, 22:53    Titel: Antworten mit Zitat

liebe Kellervoll,

vielen Dank für Deine Antwort. Nach dem, was meine Eltern hätten wollen, werde ich mich sicher nicht richten, sie haben beide gesammelt und meine Mutter war dermaßen grenzüberschreitend, dass Sie es sicher gerne gesehen hätte, wenn ich meinen Haushalt auflöse und dann mit kleinem Köfferchen in die Wohnung ziehe... Da muß ich schon selber entscheiden, was behalte ich, meine Tochter auch und was wird verkauft oder gespendet und was geht in den Müll, was ja generell schade ist, aber was solls.

Ob ich psychisch einen Wohnungsflohmarkt durchstehen werde, weiß ich nicht, eine Freundin schlug das vor, aber ob ich das kann, das muß ich bis Freitag entscheiden.

Habe ja schon länger Deine Beiträge gelesen über Deine Verkäufe und das hat mich auch animiert, das überhaupt in Erwägung zu ziehen. Bei der Diakonia werde ich nochmal anrufen, ob die neben Kleidung auch Haushaltsdinge mitnehmen, das wäre ja schon prima, denn hinfahren mit den öffentlichen ist schon aufwändig, besonders im Moment, später mal könnte ich mir so kleine Ausflüge durchaus vorstellen, so wie meine Spaziergänge zum Altkleidercontainer zwinkern

liebe Grüße
Chaota
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Chaota
Gast







BeitragVerfasst am: 25.02.2014, 23:14    Titel: Antworten mit Zitat

liebe Wollmaus,

ich war zu Tränen gerührt, zu lesen, wie Du und Deine Mama gemeinsam loslassen, wie sie Ihren Besitz noch verteilt und dass Ihr das so gemeinsam machen könnt, das freut mich für Euch und ich möchte Dir ganz viel Kraft wünschen für die letzten Schritte mit Deiner Mama, ich weiß wie schmerzhaft das ist, wenn Eltern sterben.

Dein Letzter Koffer gefällt mir sehr und das finde ich eine Super-Idee, die gefällt mir so gut, dass ich sie auch anpeile auch als Entscheidungshilfe für meine Tochter, wenn ich mal gehe, vielleicht muß ich ja auch irgendwann in ein Heim und dann ist es doch gut, wenn Sie weiß, was sie guten Herzens spenden oder verkaufen oder sonstwas kann und woran mir etwas liegt. Es liegt ja doch eine große Kraft in manchen Dingen, wenn man die in Händen hat, dann ist es tatsächlich wie Du schreibst, dass es das Herz öffnet und sowas sollte man ja auch behalten.

Ich finde, Du hast alles von Herzen ausgedrückt und wenn ich so nachdenke, wie sie war, hätte sie, wenn ich schon nicht alles behalten will, es auch gerne gesehen, wenn noch jemand Freude daran hätte, nur wegwerfen, das tut aber anscheinend den meisten hier weh, mir auch sehr, ich muß da regelrecht trainieren und mir auf die Schulter klopfen, damit ich ein total zerschlissenes Teil dann bewußt in den Müll gebe, denn manchmal lasse ich das die Sortierer der Kleidercontainer entscheiden, weil ich es einfach nicht übers Herz bringe, was wegzuwerfen, weil ich denke, lieber werden Putzlappen draus gemacht, statt einfach nur verbrannt zu werden. Da ist wohl der Wiederverwertungsgedanke ganz stark, aber das ist wieder ein anderes Thema.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft
liebe Grüße
Chaota
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Chaota
Gast







BeitragVerfasst am: 25.02.2014, 23:19    Titel: Antworten mit Zitat

doch aus Versehen zweimal abgeschickt
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Kellervoll




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 25.04.2012
Beiträge: 3501

BeitragVerfasst am: 26.02.2014, 12:36    Titel: Antworten mit Zitat

Chaota,

da hast Du ganz recht, dass Du in dieser Situation besser nicht so handelst wie Du denkst was Deine Eltern gewollt hätten! zwinkern

Ein Hausflohmarkt macht Sinn, wenn Du Dich auf den Gedanken fixieren kannst, dass die Sachen jemand kauft der sie haben und benutzen will. Wenn sie Dir am Herzen liegen kannst Du sie auch am besten verkaufen, Du hast einfach eine andere Ausstrahlung. Der Kellerkerl sagt immer, es ist unglaublich wieviel Seele ich den Sachen geben kann. Jeder der bei mir gekauft hat zieht total glücklich ab ... lachen ich verkaufe eben Glück und keine Sachen ...

Im Ernst, ich kenne die Befriedigung die ein Kauferlebnis schafft und das mache ich mir beim verkaufen schamlos zu Nutze.

Ich habe auch ganz viel an die Diakonie weiter gegeben, Bücher an verschiedene Organisationen gespendet und Sachen verschenkt. Auch beim Hausflohmarkt hatten wir einen "zu verschenken" Tisch aufgestellt. Der war recht schnell leer.

Thema Müll wegwerfen: Mir war lange nicht klar, dass Müllbekleidung in den Kleidersäcken (vor allem wenn ich es an gute Sammelstellen gebe wie DRK usw.) ein Problem ist. Die Sachen werden meistens von Hand sortiert und umso mehr die Organisation entsorgen muss umso weniger bleibt nachher vom Gewinn übrig, der ja wieder sozialen Zwecken zugute kommen soll. Die Fracht und Verteilung usw. kostet richtig Geld und jedes Teil Müll dazwischen kostet dann auch noch die Entsorgung. Also lieber gleich in die Tonne! zwinkern

Chaota Du findest den richtigen Weg für Dich! herz
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Jedes Ding das ich besitze braucht meine Aufmerksamkeit!

Liebe Grüße
Kellervoll
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Chaota
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BeitragVerfasst am: 05.03.2014, 16:26    Titel: Antworten mit Zitat

liebe Kelllervoll,

ich bewundere Menschen, die gut verkaufen können und wenn ich sehr gut drauf bin, macht es mir auch Freude und dann bin ich auch ein wenig gut, nur momentan ist schon das Sortieren ich "will ich" und "will ich nicht" mehr, als ich lange aushalte und die Zeit drängt. Und ein, zwei Kisten, werde ich zu mir bringen und in besseren Zeiten es zu verkaufen. Bald ist mein Keller wohl auch voll Smilie

Was das kaputte Baumwoll- und Wollesachen (saubere) in Container angeht, werfe ich die nur in den Container der städtischen Entsorgung, weil ich las, dass die recycelt werden können, Plastikklamotten, die nicht mehr tragbar sind, gehen in den Müll, habe ich aber kaum. Dass soziale Organisationen das entsorgen müßten, ist mir schon klar und mache das auch nicht.
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Chaota
Gast







BeitragVerfasst am: 05.03.2014, 16:26    Titel: Antworten mit Zitat

liebe Kelllervoll,

ich bewundere Menschen, die gut verkaufen können und wenn ich sehr gut drauf bin, macht es mir auch Freude und dann bin ich auch ein wenig gut, nur momentan ist schon das Sortieren ich "will ich" und "will ich nicht" mehr, als ich lange aushalte und die Zeit drängt. Und ein, zwei Kisten, werde ich zu mir bringen und in besseren Zeiten es zu verkaufen. Bald ist mein Keller wohl auch voll Smilie

Was das kaputte Baumwoll- und Wollesachen (saubere) in Container angeht, werfe ich die nur in den Container der städtischen Entsorgung, weil ich las, dass die recycelt werden können, Plastikklamotten, die nicht mehr tragbar sind, gehen in den Müll, habe ich aber kaum. Dass soziale Organisationen das entsorgen müßten, ist mir schon klar und mache das auch nicht.

Danke für Dein Angebot, dass Du mir sagen würdest, ob was verkaufbar ist, wenn ich Dir ein Bild schicke, momentan kann ich es leider nicht annehmen

liebe Grüße
Chaota
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Pearl





Anmeldungsdatum: 12.06.2012
Beiträge: 14487
Wohnort: zuhause

BeitragVerfasst am: 25.10.2014, 21:21    Titel: Drei Schwestern lösen ihr Elternhaus auf Antworten mit Zitat

Zitat:

Leben aufräumen von Christina Erdkönig

Haushaltsauflösung: an jeder Tasse klebt eine Erinnerung

Eine kitschige Porzellanvase ist plötzlich untrennbar mit der Mutter verbunden. Eine alte Kaffeetasse führt fast zum Streit zwischen den Schwestern. Nach dem Tod ihrer Eltern bekommen die Dinge, die sie hinterlassen haben, eine ganz neue Bedeutung. Irgendwie scheint ein Teil der Mutter, ein Teil des Vaters durch einen Gegenstand lebendig zu bleiben. Das Ausräumen ihres Elternhauses wird für drei Schwestern zu einer Reise in die Vergangenheit und ist Teil eines schmerzhaften Abschieds. (Produktion 2012)

Für mich war dieses Feature eine Erinnerung an
das Ausräumen meines Elternhauses,
diese verschiedenen verstörenden Gefühle,
die Beziehung zu meiner Schwester, die damals wegen unnötigen Dingen auf eine harte Probe gestellt worden ist...

Hier geht es zum Download:
Code:
http://mp3-download.swr.de/swr2/tandem/podcast/2014/07/02/swr2tandem-20140702-elternhaus-aufraeumen.12844s.mp3

_________________
Wenn kleine Leute in kleinen Orten
kleine Dinge tun,
verändern sie die Welt.
(Afrika)
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Mary




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 31.01.2011
Beiträge: 933

BeitragVerfasst am: 25.10.2014, 23:46    Titel: Re: Drei Schwestern lösen ihr Elternhaus auf Antworten mit Zitat

[quote="Pearl"]
Zitat:


Für mich war dieses Feature eine Erinnerung an
das Ausräumen meines Elternhauses,
diese verschiedenen verstörenden Gefühle,
die Beziehung zu meiner Schwester, die damals wegen unnötigen Dingen auf eine harte Probe gestellt worden ist...

[/code]


Boah krass... ich kann jedes einzelne Wort so unterschreiben, gerade das mit der Schwester!!
_________________
Sieh dich so, wie du von anderen gesehen werden willst.

Ich bin auf meiner Seite.
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