klaraputzich Hilfe zur Selbsthilfe in Putz- und Ordnungsfragen

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Pearl

Anmeldungsdatum: 12.06.2012 Beiträge: 14487 Wohnort: zuhause
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Verfasst am: 26.09.2018, 09:34 Titel: Anzeige |
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Pearl

Anmeldungsdatum: 12.06.2012 Beiträge: 14487 Wohnort: zuhause
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Verfasst am: 01.06.2019, 13:58 Titel: |
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ich konnte eine halbe Stunde von einen Vortrag von Franz Mauelshagen, einem Umwelthistoriker bei Sj hören und habe mitgeschrieben und dann selbst noch ein bisschen geforscht.
Der Herr Mauelshagen erforschte die Geschichte der Kunststoffe und ging vor wie ein Archäologe , der das so genannte Antropozän ausgräbt.
Was er da findet, fand ich sehr spannend.
Und weil ich weiss, dass, wenn man etwas besser begreift, damit auch besser umgehen kann,
geb ich diese Mischung aus Mitschrift und Recherche einfach mal so weiter, in der Hoffnung, dass sich dadurch bei dem ein oder anderen Menschen etwas Positives bewegen kann .
Es beginnt mit dem Kunststoffen / Was sind Kunststoffe und , wann entstanden sie und wie werden sie verwendet ?
| Wikipedia/Kunststoffe hat folgendes geschrieben: | Biopolymere und natürlich vorkommende Polymere werden von Menschen schon seit Urzeiten verwendet. Alle Tiere und Pflanzen enthalten in ihren Zellen Polymere. ....
Birken lieferten den ersten Kunststoff der Menschheitsgeschichte, ... durch Trockendestillation gewonnene Birkenpech, das ... Neandertalern als auch dem steinzeitlichen Homo sapiens als Klebstoff bei der Herstellung von Werkzeugen diente.
In Mesopotamien ...Wasserbecken und Kanäle mit natürlichem Asphalt abgedichtet. ... bestimmte Baumharze als Gummi Arabicum ... nach Europa exportiert. ... Im Mittelalter ...
um
1530
wurde im Hause ... Fugger nach einem Rezept des bayerischen Benediktinermönches Wolfgang Seidel transparentes Kunsthorn aus Ziegenkäse gefertigt und vertrieben. |
| Wikipedia/Melaminharz hat folgendes geschrieben: | Melamin wurde
1834
von Justus Liebig erstmals dargestellt. |
| Wikipedia/Kunststoffe hat folgendes geschrieben: | Charles Goodyear stellte
1839
fest, dass sich Kautschuk bei Hitzeeinwirkung durch Zusatz von Schwefel in Gummi umwandelt |
| Wikipedia/Kunststoffe hat folgendes geschrieben: | Linoleum wurde
1844
von Frederic Walton erfunden |
| Wikipedia/Kunststoffe hat folgendes geschrieben: | Um
1850
entdeckte (Anm: Charles Goodyear) außerdem Hartgummi, ein durch Erhitzen in Gegenwart von Schwefel erhärteter Naturkautschuk, der anfangs als Ebonit vermarktet wurde. |
| Wikipedia/Zelluloid hat folgendes geschrieben: | Das erste Zelluloid wurde
1856
von Alexander Parkes hergestellt, der es aber nie schaffte, seine Erfindung (Parkesine) zu verwerten. |
| Wikipedia/Zelluloid hat folgendes geschrieben: | ... Zelluloid ... durch die Patente von John Wesley Hyatt geschützt waren. ... 1878
hatte er Parkes das Patent für Parkesine abgekauft. |
Hyatt entwickelte Zelluloid als Ersatz für Elfenbein und freute sich, Elefanten retten zu können.
| Zitat: | Polyethylen wurde zum ersten Mal
1898
von dem deutschen Chemiker Hans von Pechmann zufällig hergestellt, während dieser Diazomethan untersuchte. |
| Wikipedia/Kunststoffe hat folgendes geschrieben: | Silikon hatte im Jahr
1901
Frederic Stanley Kipping ....hergestellt. |
Leo Baekeland , ein Schwede , entwickelt Bakelit: günstig herzustellen, leitet nicht und ist leicht, wird für Haarkämme, Telefone, Radiogehäuse usw genutzt.
| Wikipedia/Bakelit hat folgendes geschrieben: | Baekeland experimentierte... mit Phenol und Formaldehyd. Er entdeckte ... Kunstharz ... durch Wärme und Druck (Anmerkung: in Form zu ) härten. Für das entsprechende Verfahren wurde
1907
ein Patent erteilt. Am 5. Februar
1909
stellte Baekeland seine Entdeckung .... unter dem Namen Bakelit vor.
....gründete am 25. Mai
1910
(Anmerkung: Bakelitwerke in Berlin) .....
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| Wikipedia/Kunststoffe hat folgendes geschrieben: | der deutsche Chemiker Hermann Staudinger...
1917
... „hochmolekulare Verbindungen“ aus kovalent gebundenen, langkettigen Molekülen ...
1920 veröffentlichte er ... einen Artikel, der als Begründung der modernen Polymerwissenschaften gilt. Vor allem in den Jahren von
1924 bis 1928
folgten weitere wichtige Theorien über den Aufbau von Kunststoffen, ...Grundlage für das Verständnis dieser Werkstoffklasse bilden. |
| Wikipedia/Bakelit hat folgendes geschrieben: | Nach dem Auslaufen des „Druck-Wärme“-Patents im Jahr
1927
verbreitete sich die Produktionsweise (Anmerkung: Von Bakelit ) schnell – in den 1930er Jahren gab es bereits mehrere hundert Presswerke und Hersteller |
| Wikipedia/Resopal hat folgendes geschrieben: | Resopal (Anm. Im Amerikanischen Englisch als "Formica" bekannt) ist der Name für eine Schichtstoffplatte im Bauwesen, die im Innenausbau Verwendung findet. Ein Patent existiert seit
1930
.....Das Patent wurde am 19. Dezember 1930 von der Hermann Römmler AG in Spremberg angemeldet und am 6. Juni 1935 rückwirkend erteilt. ....Es wurde vor allem durch den Einsatz in Küchen, bei Frühstücksbrettchen oder Nierentischen aus den 1950er Jahren bekannt....kulturhistorische Einrichtungsästhetik der 1950er und frühen 1960er Jahre. |
| Wikipedia/Kunststoffe hat folgendes geschrieben: |
1933
Die erste industrielle Polyethylen-Synthese wurde (erneut durch Zufall) von Eric Fawcett und Reginald Gibson Northwich, England entdeckt.
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| Wikipedia/Melaminharz hat folgendes geschrieben: | In Deutschland und der Schweiz begann in den Jahren
1936 bis 1938
die großtechnische Melaminharzproduktion. ....Melaminharze werden zur Herstellung .... elektrische Isolierteile, Schalterteile, Essgeschirr.... verwendet. Als Schichtpressstoffe .... für Möbel- und Türbeschichtungen |
| Wikipedia/Kunststoffe hat folgendes geschrieben: | 1931
meldete der US-Chemiker Wallace Hume Carothers ... ein Patent für ein Polyamid .... an. ...
(1938)
die neue Kunstfaser Nylon ....
1937 von Paul Schlackhergestellte Polyamid 6 ...wurde Perlon ... |
1938
erwähnt Kurt Brantenburger aus Thüringen Plastik als eine Innovation, mit der Dinge möglich werden können.
| Wikipedia/Kunststoffe hat folgendes geschrieben: | Erst den Briten Whinfield und Dickson gelang ... im Jahre
1941
die Herstellung von brauchbaren Polyesterfasern (Polyethylenterephthalat, PET). Wichtige Polyesterfasern wurden Dacron ... Diolen ... Terylen ... Trevira ... |
| Wikipedia/Kunststoffe hat folgendes geschrieben: |
1939
großtechnische Herstellung ... von Perlon in Deutschland ... preiswerter als ... Nylonproduktion.../ USA........
1939
entwickelte Otto Bayer das Polyurethan (PU) in Leverkusen. |
Zwischen
1940 - 1980
vermehrter Einsatz von Kunststoffen für militärischeZwecke (u.a. Fahrzeugbau , Waffenschäfte)
1941
Victor Emanuel Jarsley und Edward Gordon Cousons schwärmen : Plastik: bunter und intelligenter , frei formbar frei von Rost (zitat): "Eine Welt in der der Mensch wie ein Magier " agieren kann.
| Wikipedia/Kunststoffe hat folgendes geschrieben: |
1944
gelang es in den USA und Deutschland, Silikon günstig herzustellen (Eugene G. Rochow, Richard Müller) |
| Wikipedia/Zelluloid hat folgendes geschrieben: | Am 1. Januar
1951
stellten die Filmfabriken weltweit offiziell die Herstellung von Zelluloid-Rohfilm ein. Bis die Lagerbestände ausverkauft waren, dauerte es allerdings noch bis Mitte der 1950er Jahre...Verbot des Materials als leicht entzündlicher Gefahrstoff .... |
Die Eigenschaften von Zelluloid bringen Fotografie und Film vorwärts. Nachteile beim zivilen Gebrauch: Schnelle Verwitterung , leichte Entzündbarkeit.
Es werden durch Zelluloid schöne Dinge möglich:
| Wikipedia/Zelluloid hat folgendes geschrieben: | ....Material für Plektren und für Folien im Trommelbau ... Einfassungen von hochwertigen Musikinstrumenten (Bindings)...
Eines der letzten Produkte, welches aus Zelluloid hergestellt wird, ist der Tischtennisball. |
Die Armee macht sich die Entzündlichkeit des Celluloid zunutze:
| Wikipedia/Zelluloid hat folgendes geschrieben: | | Eine Vielzahl der heute noch gefährlichen Bombenblindgänger ist mit Zündern (Anmerkung: aus Celluloid ) ausgestattet... |
| Wikipedia/Kunsstoffe hat folgendes geschrieben: | ... Staudinger
1953
den Nobelpreis. ... |
Im August
1955
jubelt das TimeMagazin:
Die Hausfrau bekommt dank Plastik sehr viel Zeitersparnis gegönnt !
| Wikipedia/Melaminharz hat folgendes geschrieben: |
1957
kamen Melamin-Phenol-Formaldehyd-Copolykondensate auf den Markt. |
Archäologie: Steinzeit, Bronzezeit, Eisenzeit ....haltbare Stoffe haben die Kultutren massgeblich geprägt und beeinflusst.
Plastik ist also archäologisch gesehen, ein Artefakt .
Monomere, Polymere (es gibt natürliche Polymere = Proteine !)
| Wikipedia/Zelluloid hat folgendes geschrieben: | | Als Zelluloid ... bezeichnet man eine Gruppe von Kunststoff-Verbindungen... der erste Thermoplast... es leicht schmelzen und formen...erstmals in der Lage, Imitate von ... Naturprodukten wie Elfenbein, Bernstein, Korallen, Lapislazuli, Ebenholz, Hornsubstanz, Schildpatt oder Perlmutt in Massenfertigung ... herzustellen. |
1990 "Biopolymere" - gesucht wird : Bessere Abbaubarkeit
Erzeugt werden
Von 2 Mio Tonnen 1952 395 Mio Tonnen 2016 jährlich
und
Textilien nochmal 52 Mio Tonnen dazu
Argumente für Kunststoffe immer wieder : vielfältig einsetzbar, unbegrenzt formbar , billig
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Vom Wegwerfen
- "primitiv anmutende Verhaltensweise" als Teil unserer Kultur "
1955 :
Timemagazin prägt den Begriff "Throw-away-Living" - sozusagen "Wegwerfgesellschaft"
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Verpackung
grösster Anteil der Plastikherstellung mit 177 Mio Tonnen Verpackung !!!
Mittlere Lebensdauer, weniger als ein Jahr i d R höchstens sechs Monate
Pet = der meiste Verpackungsmüll (2017 Science Advance)
VERPACKUNG IST DER KERN DER Plastikherstellung !!!
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Globale Kunsstoffproduktion bis 2016
Lebensdauer = Verwendung, nicht Verrottung !
Verpackung mittlere Lebensdauer max. 6 Monate
Konsumgüter mittlere Lebensdauer 3 Jahre
Gebäude und Konstruktion mittlere Lebensdauer 32 Jahre
Berechnung nach Roland Geyer et al. 2017 bei Science Advances erschienen.
Gesamtproduktion Kunststoffe sind 3,8 Mio Tonnen,
nur der kleinste Teil davon wird recycliert.
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Antropozän
Anthropozän = menschliche Aktivitäten verantwortlich für den zu grossen und zerstörerischen Eingriff in den Weltorganismus .
Begriff von Paul Curzon
Leitparadigma = Klimawandel = Treibhausgase durch Produktion
Arbeitsgruppe Antropozän seit 2009 : Antropozän begann rechnerisch 1950
Wenn der Archäologe gräbt, was findet er ?
Sedimentablagerungen
= Global identifizierbare Spuren der Kultur - Fossilien und Artefakte als zeitliche Marker
= unsere Gesellschaft produziert
"Kunststoffartefakte" und "Technofossilien"
Die bereits erforschte Technomorphologie zeigt auf, die Spur der industrialisierten Menschen
ist fetter und grösser
als jede Spur anderer Kulturen vor unserer...
Untersuchung von 2016:
Der Kunststoffmüll lässt sich sehr genau datieren
- z.B. sobald der Archäologe auf CDs stösst, weiss er , dass die Schicht frühestens 1980 ( Entstehung der CD) entstanden sein kann.
In England untersuchen Archäologen die Landfills/ Müllkippen auf entsprechende Sedimentsablagerungen.
U.A. auch bei Landfills in Meernähe, um die Entwicklung und den Weg des Mikroplastik nachzuvollziehen.
Marker des Antropozän: Aluminium, Kunststoffe, radioaktive Stoffe, Treibhausgase
(Franz Mauelshagen, Umwelthistoriker // November 2018 Vortrag in Essen)
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Henning Laux, Professor im Chemnitz " Biografie einer Kunststofftüte" /// November 2018 Vortrag in Essen
Polyethylen --- Hans von Pechmann hat es 18irgendwas erfunden ;
1944 in Texas erste Fabrik Massenproduktion
Man nehme Erdöl, hohe Temperaturen und Druck, destilliere das usw.
Pet = säureresistent, schlagfest, verformbar
Plastiktüten sind vielseitig verwendbar --- tausende von Verwendungsmöglichkeiten
Berechnung 2015
70 Plastiktragetaschen per anno BRD
198 Plastiktragetaschen per anno Europa
300 Plastiktragetaschen per anno Amerika
Nur Einkaufstüten --- nicht miterhoben: Gefriertüten, Mülltüten etc
500 Milliarden Tüten pro Jahr global
Durchschnittliche Halbwertszeit einer Tüte: 15 Minuten
75 % des Meermülls ist tatsächlich Plastik
PET-Abbau über Mikroplastik geschätzt in vierhundert Jahren
Vorausschau: Es entstehen wahrscheinlich neue Erkrankungen
BRD seit Juli 2016 gebührenpflichtige Plastiktüten , leider nicht bei allen Branchen durchgesetzt
Und dann , die grosse Überraschung, Pearlsche überschlägt sich vor Begeisterung !
Erinnert ihr Euch noch an meine wasserabweisende Stofftischdecke ? Der Stoff war mit Teflon (Polytetrafluorethylen) beschichtet. igendwann habe ich sie nicht mehr gefunden.
Junior hatte sie sich geholt und dann war sie in seinen Müllbergen untergegangen.
Als ich die Tischdecke wiederfand, hatte sie Frasslöcher und Motten stiegen von ihr auf - ich habe noch gewitzelt, dass ich Mutanten gezüchtet und mich gefragt, ob diese Motten jetzt teflonbeschichtete Flügel haben und jetzt mitten im Regen fliegen können...
Raupen der Wachsmotte, zufällig eine Zünslerart ,von Frau Biologin XY 2017 in Santander/Spanien gefunden:
Sie ist Imkerin und die Wachsmotte ist ein Bienenschädling : sie wollte die Wachsmottenraupen aus dem Stock entfernen, hat sie in eine Plastiktüte getan - und diese Raupen frassen sich durch die Plastiktüte ohne Schaden zu nehmen
Sie gibt das weiter und an der Universität in Santander beginnt an Raupen der Galleria mellonella oder Große Wachsmotte die Forschung und sie entdecken eine Ethylglykolumwandlung.
Man überlegt, aus diesen Raupen ein Enzym herauszuextrahieren und zu nutzen ...
Mich interessiert das - Tiere, die sich evolutionär an eine Plastikwelt anpassen können.
Wenn die Plastik fressen, wie baut der Körper das um ?
Was ist in der PET-Verbindung 'lebendig', dass ein Wesen PET verdauen kann ?
Also suche ich im Web Infos, wer die Frau ist, die es entdeckt hat und wie weit die Forschung mittlerweile ist...(browse: Federica Bertocchini heisst die Dame und toll, dass sie dieses Phänomen weiterverfolgt haben )
Ich finde bei Wikipedia | Code: | | https://de.wikipedia.org/wiki/Wachsmotte#Polyethylen-Abbau_durch_die_Larven | einen Link zu einer PDF mit den Forschungsergebnissen des Instituto de Biomedicina y Biotecnologia de Cantabria-CSIC-Universidad de Cantabria:
Paolo Bombelli, Christopher J. Howe, Federica Bertocchini: Polyethylene bio-degradation by caterpillars of the wax moth Galleria mellonella. Current Biology, 27: R283–R293, April 24, 2017
Daraus entnehme ich, dass in China und Japan zeitgleich ebensolche Untersuchungen dazu stattfinden,
ebenso wie eine Untersuchung über einen plastikzersetzenden Pilz.
Bislang habe ich es nur überflogen.
Denn mein persönlicher Absturz kommt schnell durch eine kleine Meldung in Spektrum der Wissenschaft :
Ein Forscherteam um Till Opatz von der Universität in Mainz wollte das Forschungsergebnis der Spanier nachvollziehen und erreichte andere Ergebnisse bzw nicht die gewünschten Ergebnisse :
Unstrittig sei, dass die Raupen das Plastik zerkauen, dass sie es aber verdauen, wird von den Mainzern leider widerlegt.
Verflixt.
Möglicherweise (sagt Frau Dr. Pearl ^^) spucken sie das Plastik ja wieder aus...
Schade . Das wäre es doch gewesen. Die Teflonmotte und die PET-Motte ...
Also bleibt meine Hoffnung beim Pilz - ich weiss ja gesichert, dass Schimmelpilze zumindest die Weichmacher im Plastik fressen können...
Momentan sieht es aber wohl so aus :
Plastik ist irreversibel, Plastik "lässt uns die Kontrolle verlieren, wir haben das nicht mehr im Griff " _________________
Wenn kleine Leute in kleinen Orten
kleine Dinge tun,
verändern sie die Welt.
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Pearl

Anmeldungsdatum: 12.06.2012 Beiträge: 14487 Wohnort: zuhause
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Verfasst am: 14.10.2019, 08:53 Titel: |
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Blass war sie und reichte mir einen Stick mit einem Podcast vom " 'schlandfunk" - Hörsaal .
Der Ökologe Christian Laforge referierte da etwa eine Stunde über Untersuchungen über Mikro- und Nanoplastikteilchen, klärt auf ,was, woher, wie und wohin und gibt vorab Tips über dem alltäglichen Umgang mit Plastikverbindungen :
Reduce, Reuse, Recycle (i.S. Upcycling !)
"Wasser, Erde, Luft - Mikroplastik ist überall"
heisst der Podcast und ich weiss nicht, wie lange der Sender den Download zur Verfügung stellt .
Ist 'ne bittere Erkenntnis wie ich sie schon lange insgeheim befürchtet hatte, die Sache geht weiter als gewünscht, es gibt sogar in Hawaii schon einen sogenannten "Plasticbeach" aber Leut, es ist wirklich wichtig, davor nicht die Augen zuzumachen,sondern es zu wissen.
 _________________
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Mayla
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.05.2015 Beiträge: 4576
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Verfasst am: 21.10.2019, 22:40 Titel: |
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Mikroplastik in Kleidung
| Zitat: | Mikroplastik in Kleidung – ein Riesenproblem!
Die Kleidung steht an Platz 10 der Quellen für Mikroplastik-Absonderung, gehört aber dennoch
zu den Faktoren, die wir am leichtesten durch bewussten Konsum selbst beeinflussen können. |
| Zitat: | Mikroplastik in Kleidung: Der Polyester-Wahnsinn 23.01.2019 SABINE RODENBÄCK
https: // www . emotion.de/schoenes-neues/lifestyle-mode/mikroplastik-kleidung |
und dann das
| Zitat: | Ultrafast Fashion
Und was macht das mit dem Konsum der Kunden? Der wächst noch schneller als vorher: Im Durchschnitt kauft eine Person heutzutage 60 Prozent mehr Kleidungsstücke als vor 15 Jahren, behält sie aber nur halb so lang wie früher, wie die Unternehmensberatung McKinsey in einer Studie herausgefunden hat. Jede dritte junge Frau findet Kleidung alt, nachdem sie sie ein bis zwei Mal getragen hat. Und jede siebte hält es für einen Fashion-Faux-Pas, wenn sie zwei Mal im selben Outfit fotografiert wird.
https: // www .spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/ultrafast-fashion-wenn-zara-und-h-m-zu-langsam-sind-a-1290385.html
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_________________ Viele kleine Schritte führen auch zum Ziel.
Liebe Grüße Mayla  |
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Pearl

Anmeldungsdatum: 12.06.2012 Beiträge: 14487 Wohnort: zuhause
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Pearl

Anmeldungsdatum: 12.06.2012 Beiträge: 14487 Wohnort: zuhause
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Verfasst am: 28.11.2022, 10:18 Titel: |
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Und in Nairobi machen die Gjenge Makers Ltd. aus Plastikabfall Ziegelsteine für verschiedene Zwecke.
Ich hoffe, die Steinersatzteile halten Hitze gut aus. _________________
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