klaraputzich Hilfe zur Selbsthilfe in Putz- und Ordnungsfragen

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kleinesach
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.04.2013 Beiträge: 604 Wohnort: im schönen Land Brandenburg
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Verfasst am: 01.03.2014, 16:36 Titel: |
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Hallo Sylvie
aus einem anderen Blog habe ich einen wertvollen Link in meine Favoriten gesetzt ...
Ist vielleicht auch für Dich eine Alternative ... ???
| Code: | | http://www.urgeschmack.de/ |
 _________________ Beste Grüße von kleines Ach ? ja ... kleine Sach ... ja Wohl  |
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Verfasst am: 01.03.2014, 16:36 Titel: Anzeige |
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Sylvie Gast
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Verfasst am: 01.03.2014, 18:51 Titel: |
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Danke, liebe Goselma. Ja, ich kann mir vorstellen, dass die Seite mit ihren Erfahrungsberichten für LC-Neulinge sehr viel Interessantes zu bieten hat - ein schöner Link.
Ich bin schon lange ein LC-Anhänger - nur dass es m. E. heutzutage nicht so einfach ist, alle Faktoren unter einen Hut zu bringen.
Paleo klingt gut, halte ich vom Prinzip her auch für richtig - nur, dass unsere heutigen Lebensmittel zwar noch das gleiche Namensetikett tragen, aber inhaltlich nicht mehr dem entsprechen, was unsere Steinzeitvorfahren verspeist haben.
Fleisch war z. B. hauptsächlich Wild (also Tiere, die sich vor allem viel bewegten und grasten), Früchte waren nicht so zuckerreich wie unsere heutigen Zuchtsorten.... Ich denke, man muss sich da durchfinden, sich informieren und versuchen, möglichst gute Entscheidungen zu treffen, sowohl in Bezug auf sich selbst (und seine langfristigen finanziellen Möglichkeiten) als auch auf die Tiere.
Beim Fleisch/Geflügel bin ich - denke ich jedenfalls - bei dem für mich bestmöglichen Kompromiss angekommen. Ich hab nicht genug Dollarnoten in der Tasche, um Neuland + Bio zu erwerben (gibts auch, da kostet eine Kilo Schweineschnitzel dann nicht 12,50, sondern 20 Euro, und soviel Kohle habe ich einfach nicht.)
Die Qualitätseinbuße geht aber nicht zu Lasten des Schweinchens (in Form von schlechteren Haltungsbedingungen), sondern erklärt sich aus dem teuren angebotenen Zufutter aus Bioqualität. Damit kann ich leben, v. a., wenn sich das Tier den größten Teil des Jahres auf der nicht pestizidbehandelten Wiesn rumreibt und das Futter gentechnikfrei und tiermehlfrei aus der Region ist).
Ich muss auch sagen, dass ich in puncto Bio (sofern nicht gleichzeitig Neulandstandards gewährleistet sind) bei Tieren insofern gespalten bin, als mir manche Biovorgaben nicht gefallen. Eine trächtige Kuh mit einem entzündeten Bein darf z. B. so lange nicht tierärztlich mit Antibiotika behandelt werden, bis das Kalb geboren ist. Sieht man das Muttertier rein aus der "Nahrungsmittelperspektive", ist das natürlich wünschenswert. Ich find's grausam und meine, das Tier muss behandelt werden und man muss zwischen "tierärztlicher Behandlung bei Schmerzen" und "Mästen mit Antibiotika" mal unterscheiden.
Na ja, ich bin mit meiner Sucherei und Durchdenkerei auch noch nicht am Ende (was ist richtig, wo die Prioritäten setzen?).
Soweit für heute von mir.
LG Sylvie |
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Miss Molly
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.01.2013 Beiträge: 393
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Verfasst am: 04.03.2014, 05:21 Titel: |
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Liebe Sylvie,
wie schön, hier von dir zu lesen.
Ich habe im vergangenen Jahr sehr viel geändert, was die Ernährung betrifft.
Fleisch habe ich auch geändert.
Rindfleisch hole ich von einem Bioland Hof.
Die Preise sind echt ok. Das ist noch Landwirtschaft, wie ich sie mir vorstelle.
Ich bzw. wir essen viel weniger Fleisch im Gegensatz zu vorher, aber von einer Qualität das ist unbeschreiblich.
Ich weiss, dass dieser Betrieb auch verschickt, wenn man zu weit weg wohnt.
Ich kaufe alle 3 Monate für 70€-80€ ein.
Die Tiere bekommen nur Gras zu fressen.
Leben in Herdengemeinschaften mit einem Bullen.
Die Rinder oder Ochsen werden mit 2 Jahren ca. geschlachtet.
Auch die männlichen Tiere sind 10 - 12 Monate bei ihrer Mutter.
Ich durfte die Tiere schon live sehen und es gibt mir ein sehr gutes Gefühl.
Für das kg Rinderhack zahlst du glaube ich 5,60€ und Rumpsteak 21€.
Wir hatten schon Rouladen, jedes Mal Hackfleisch, Rumpsteak und Filet.
Und - ja es fällt auch in der Pfanne auf. Selbst beim Hackfleisch - 500g Hackfleisch von diesem Hof / um diese Menge an Fleisch zu erhalten musste ich früher fast doppelt soviel Fleisch nehmen.
| Code: | | http://www.limousin-gruener.de/ |
_________________ Liebe Grüße Miss Molly
Glück ist Liebe, nichts anderes.
Wer lieben kann, ist glücklich.
Hermann Hesse
Ein Kompliment ist die charmante
Vergrößerung einer kleinen Wahrheit.
Johannes Heesters |
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Sylvie Gast
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Verfasst am: 04.03.2014, 22:56 Titel: |
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Huhu, Miss Molly,
danke für den Link - ich werde es mal durchdenken, klingt auf jeden Fall vielversprechend.
Unabhängig von Gewissensfragen ist es jedenfalls sagenhaft, wie anders Fleisch von einem Freilandtier schmeckt. Einfach köstlich. Mir kommt nix anderes mehr in Topf bzw. Pfanne.
Und teuer ist es unterm Strich auch nicht. Letzte Woche hat mich hauptsächlich eine 1,5 Kilo schwere Freilandpoularde ernährt. Die hat gut 15 Euro gekostet - aber wie gesagt, ich konnte damit - unter Beigabe von Bio-Gemüse/Salat - auch eine Woche zehren (nach dem Ofen erst die knusprige Haut und die Flügel mit Gurken-Mayosalat, alles andere zerpflückt als:Geflügelsalat mit Nüssen, roten Paprika und Mayo/1 x Suppe chinesisch mit Ingwer, Knoblauch und Frühlingszwiebeln/Satéspießchen mit Nusssauce und Sprossen/1 mal Suppe deutsch mit Stangensellerie und Möhren/Frikassee mit Kohlrabi und Brokkoli/mit Käsekruste zu Blumentoffelpüree. Das waren dann unterm Strich so rund 30 Euro für die Woche.
LG Sylvie |
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Miss Molly
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.01.2013 Beiträge: 393
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Verfasst am: 04.03.2014, 23:36 Titel: |
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Das klingt immer so lecker was du schreibst.
Ich merke, dass ich zwar für die einzelnen Lebensmittel mehr Geld ausgebe, aber ich esse viel weniger Müll, kaufe kaum noch was mal schnell im Imbiss und gebe so zusammen gerechnet wieder weniger aus. Der Genuss ist um Längen größer und ich weiß, dass die Tiere nicht mit Elektroschockgeräten auf den Schlacht Lkw getrieben wurden. Die Tiere werden nicht prophylaktisch mit Antibiotikum belastet und kommen trotzdem krank zum Schlachter.
Wenn man nur ein wenig am Lack kratzt - es wird einem schlecht.
Ich verzichte auch auf Tetra Packs, Getränkedosen, ganz selten nur noch mal eine Konservendose.
Ich bin wieder zu den guten alten Glas Mehrwegflasche Flaschen zurück gekehrt.
Habe festgestellt, dass Gurken tatsächlich nach was schmecken können.
In meinen Eiern, Milch und meinem Fleisch findet man keine Hinweise auf gentechnisch verändertes Futter.
Das lässt sich in jedem dieser Produkte entstanden aus konventioneller Tierhaltung nämlich nachweisen.
Übrigens Sylvie, wenn du bei dem Link von dem Bioland Bauern auf das erste Foto klickst kommt ein Youtube Video. Ich finde das sehr toll. _________________ Liebe Grüße Miss Molly
Glück ist Liebe, nichts anderes.
Wer lieben kann, ist glücklich.
Hermann Hesse
Ein Kompliment ist die charmante
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Johannes Heesters |
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Sylvie Gast
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Verfasst am: 05.03.2014, 00:59 Titel: |
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Ich finde das Video auch schön und überzeugend! Danke dafür.
Und was Du über die Kosten schreibst, kann ich nur noch mal bekräftigen. Wenn man den ganzen Mist mal weglässt und sich auf echte Nahrungsmittel in wirklich guter Qualität beschränkt, kann man sich diese auch mit wenig Geld leisten und toll essen.
LG Sylvie |
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Miss Molly
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.01.2013 Beiträge: 393
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Verfasst am: 05.03.2014, 13:45 Titel: |
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Kannst du bitte den Link von dem Freilandhof reinstelen - funktioniert bei mir nicht. _________________ Liebe Grüße Miss Molly
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Sylvie Gast
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Verfasst am: 06.03.2014, 10:58 Titel: |
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Hallo Miss Molly,
hier ist der Link
| Code: | | www.freilandhof.com |
LG Sylvie |
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Waldtroll
Anmeldungsdatum: 13.05.2013 Beiträge: 227
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Verfasst am: 08.03.2014, 12:24 Titel: |
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hey Sylvie,
sehr interessant hier bei dir.
Danke für den Fleischbericht, ich hab auch schon dran gedacht, im inet zu bestellen. Ich möchte meine Katzen gerne barfen oder zumindest teilbarfen und dafür ist mir das Fleisch beim Bauern einfach zu teuer. Schlachtabfälle haben die leider nicht, haben selbst einige Katzen und Hunde.
ich kaufe für sie schon Fleisch im supermarkt, aber mit schlechtem Gewissen. Die Qualität ist beschissen und mir tun natürlich auch die Massentierhaltungstiere sehr leid. Aber anders gehts im Moment nicht, wenn ich meine Katzen gesund ernähren möchte.
Für mich selbst wäre das auch eine gute Alternative. Über den ganzen Sommer gibt es bei uns nix bei den zwei Bauern in der Gegend und ich hab auch Phasen, wo ich mir das teure Fleisch nicht so gerne leisten möchte, weil andere Dinge einfach dringender sind. Na gut, Ernährung seh ich schon als ganz dringend an, damit lege ich ja den Grundstein für meine Gesundheit und Widerstandsfähgkeit, aber das zahlt sich eben erst längerfristig so richtig aus.
zu paleo schreib ich später nochwas.
bin ja begeistert, dass es doch noch mehr lowcarb-Anhänger gibt
Bei LOGI gibt es ja einige Stufen, wenn ich das richtig in Erinnerung hab. Einige essen sehr wenige KH, andere erlauben sich da mehr, und Brot ist auch nicht verpönt. Das läuft bei Paleo ein wenig anders, dabei ergeben sich die niedrigen KH-Mengen von selbst, sind nicht Ziel.
Ergänzung:
jessas, ich seh jetzt erst den Titel deines Themas.... hätte ich das vorher gesehen, hätte ich bestimmt instinktiv einen weiten Bogen drum gemacht.
Für mich ist 'vegan' ein rotes Tuch, total negativ besetzt und an sich auch ziemlich widernatürlich. Das wär mir egal, ist ja jeder für sich selbst verantwortlich, wenn die Fans nicht so penetrant und aggressiv wären. Real hab ich noch nie Veganer kennengelernt, aber im inet.
Hab jetzt auch nachgelesen, dass du davon wieder weg bist, weil es dir nicht lag.
Wolltest du dich aus gesundheitlichen Gründen veganisieren? Oder gings dir um die Ethik dabei? |
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Sylvie Gast
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Verfasst am: 08.03.2014, 20:11 Titel: |
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Liebe Waldtroll,
ich war vor allem neugierig - wollte einfach mal ausprobieren, wie es "sich anfühlt", mal eine Weile nur von Pflanzen zu leben. Der andere Aspekt war, diese ganze Fabriktierhaltung auf bezahlbare Weise zu umgehen. Inzwischen habe ich ja nun einen Weg gefunden, der für mich persönlich akzeptabel ist.
Ok, es war ein "Experiment" - ich will es nicht fortsetzen, betrachte es aber auch nicht als "gescheitert". Ich habe neue Gerichte ausprobiert, und die besten werden auch weiterhin auf meinem Speisezettel auftauchen.
In meinem Thread habe ich auch darauf hingewiesen, dass vegane Ernährung an sich nicht menschenartgerecht ist, sondern permanentes Supplementieren erfordert (auch das fand ich irgendwann und auf Dauer und zwangsweise nicht mehr so prickelnd).
LOGI hat an sich keine "Stufen" in dem Sinne, dass verschiedene Phasen zu durchlaufen sind (wie z. B. Atkins mit einem ansteigenden KH-Verzehr, bis man eine bestimmte Grenze erreicht hat). Der Hauptgedanke bei LOGI ist wohl, dass man seinen Teller hauptsächlich mit Gemüse füllen sollte, dazu eine eher magere Eiweißportion und Öl in sehr moderaten Mengen (keinen Teelöffel, sondern einen Esslöffel an den Salat). Vollkornbrot oder ähnliches sind nicht verboten, sollen aber selten und sparsam gegessen werden.
Ich esse aber nicht nach der LOGI-Methode, sondern sehr kh-arm.
In dem Sinne mach ich mir jetzt mal einen Rucolasalat mit selbstgezogenen Sprossen, Kürbiskernöl, Kürbiskernen und 2 hartgekochten Eiern zum Abendessen.
LG Sylvie |
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Miss Molly
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.01.2013 Beiträge: 393
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Verfasst am: 09.03.2014, 00:34 Titel: |
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Jetzt habe ich soviel geschrieben und plötzlich ist alles weg ......
Alles habe ich nicht nochmal Lust zu schreiben.
Nur ein paar Zahlen zu unserer Art mit Tieren umzugehen - was wir essen - welches Elend wir fördern:
- 3,5 Millionen Rinder wurden 2013 in Deutschland geschlachtet
- In Brandenburg ist kürzlich eine Mastanlage für 37.000 Schweine genehmigt worden.
- Knapp 1800 Tonnen Antibiotikum wurden in der konventionellen Landwirtschaft 2011 in Deutschland eingesetzt.
- In Deutschland werden pro Tag 1,7 Millionen Hühnchen vertilgt.
- 30 Millionen Hähnchenmastplätze gibt es allein im Emsland. Hier zog die Lobby sogar ins Ministerium ein, denn wir machen den Bock zum Gärtner. Bis vor einigen Monaten lenkte die Putenmastunternehmerin Astrid Grotelüschen (CDU) das Landwirtschaftsressort in Niedersachsen.
- In Wietze bei Celle wird gerade ein Schlachthof gebaut. 27 000 Hähnchen sollen hier bald geschlachtet werden - pro Stunde. Das wären 135 Millionen im Jahr, mehr als irgendwo sonst in Europa. Für den Bau des Schlachthofs erhält Herr Rothkötter 6,5 Millionen Euro Subventionen.
- Mehr als 40 Millionen Eintagsküken werden pro Jahr getötet - und wandern in den Abfall. Denn sie sind männlich und können keine Eier legen. Sie werden geschreddert oder vergast.
- Über eine halbe Milliarde Hühner schlüpfen in Deutschland jährlich. 33 Tage später werden sie geschlachtet.Würde man diese Hühner, so eng wie im Hühnerstall, auf eine dreispurige Autobahn setzen, wäre diese Autobahn auf einer Strecke von über 3.400 km voll mit Hühnern. Eine dreispurige Autobahn von Berlin bis nach Syrien voller Hühner. Jedes Jahr.
- In Deutschland werden jährlich ca. 750 Millionen Tiere geschlachtet:
- ca.630 Millionen Hühner
- fast 60 Millionen Schweine
- ca.40 Millionen Puten
- 25 Millionen Enten
- 3,5 Millionen Rinder
Ich esse gerne Fleisch. Aber von artgerecht gehaltenen Tieren und in überschaubaren Mengen. _________________ Liebe Grüße Miss Molly
Glück ist Liebe, nichts anderes.
Wer lieben kann, ist glücklich.
Hermann Hesse
Ein Kompliment ist die charmante
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Johannes Heesters |
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Kaosbär
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.09.2014 Beiträge: 1217 Wohnort: Niedersachsen
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Verfasst am: 15.10.2014, 15:21 Titel: |
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Hallo,
seit dem ich in diesem Forum bin, mache ich mir die Mühe auch andere Beiträge zu lesen. Sie sind recht Informativ und versuche auch etwas davon zu übernehmen.
Ich merke wie bei euch aus das Thema gesunde Ernährung eine wichtige rolle spielt.
Ich habe meine Ernährung komplett umgestellt und merke auch ein körperliches Wohlsein. Besonders durch die Umstellung von Fertiggerichten und Tütennahrung. Kaufe nur noch die Nahrungsmittel ein die ich benötige und setzte mich 100 Jahre zurück. In dieser Zeit war noch alles Bio und natürlich. Versuche mein Fleisch wenn möglich beim Metzger zu kaufen, wo ich weis wo es herkommt. Das ist aber schwer geworden. Denn da ich im Norden jetzt wohne und in NRW und Niedersachsen die meiste Medizin in der Tierzucht eingesetzt werden als im restlichen Land.
Dank Miss Molly habe ich jetzt 2 Adresse für reine Bio-Zucht bekommen und werde diese auch einsetzten. Beim Hähnchen kaufe ich schon seit 2 Jahren auf dem Markt ein von einem Bio-Hof. Mann merkt diese Qualität ist aber sehr teuer für mich, daher nur 2 mal in der Woche Fleisch.
Habe mich diese Woche auf Vegane Produkte eingestellt. Sind aber nichts für mich und vor allem teuerer als Bio-Fleisch. Fleisch schmeckt einfach besser. Bis aus die Veganen Schnitzel, sind wirklich gut. Aber das andere wie die Bratwürste, sind sehr gewöhnungsbedürftig. Seit dem ich die Bio Ausgezeichneten Lebensmittel habe esse ich weniger und gesünder. Sie sind nur gering teurer, aber die Veganen Produkte schießen den Vogel ab.
Da muss man reich sein um diese zu leisten, obwohl diese in der Herstellung genauso teurer sind als die Konventionellen.
Dies hilft mir bei der Diät jetzt mehr und es macht mir auch sehr viel Spaß. Ich hoffe Ihr bleibt auch am Ball und versucht auch mal eine Abwechslung in eurer Diät zu machen. Schaden kann es ja nicht.
Ich richte mich bei meiner Ernährung, nach dem Bedarf eines Menschen:
Fleisch 150g / Gemüse 200 bis 300g./ Esse viel Obst und seit neusten auch Müsli mit Milch. Trinke viel Wasser und Tee, wenig Alkohol und versuche allem Süßen aus dem Weg zu gehen. Mische die Trennkost mit Normalkost und Koche nur mit sehr wenig Fett. Esse drei mal am Tag und nichtmehr einmal. Was mein Fehler war. Abends nur Eiweißreich.
lg.
Kaosbär |
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Shelby

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.08.2011 Beiträge: 449 Wohnort: nordisch
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Verfasst am: 18.10.2014, 17:02 Titel: |
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Danke für die Auflistung der Zahlen Miss Molly!
Wenn man dies liest (und es gäbe da ja noch so viel mehr) müsste jeder empathische Mensch
eigentlich direkt zum Veganer werden. Leider ist das nicht so.
Auf dieser Seite stehen ein paar Punkte, die ich als Veganerin so nicht stehen lassen mag und deshalb ergänzen möchte:
Im wahren Leben kenne ich leider (noch) nicht so viele Veganer, aber alle die ich persönlich getroffen habe, waren sehr nett
und normal. Von Aggression, Besserwisserei und Gutmenschtum hab ich nichts gemerkt. Ich bin deshalb immer überrascht,
wenn Nicht-Veganer ihrerseits überrascht sind, dass ich Veganerin bin weil sie sich Veganer ganz anders vorgestellt haben.
Das Bild vom militanten Veganer kommt sicher aus dem Internet, in dessen Anomymität sich manche Menschen verändern
und sich selbst bei harmlosen Themen wie Handarbeiten oder Kindererziehung die Köppe einschlagen.
Aber verallgemeinern wir deshalb, dass alle Eltern aggressiv, dumm und asozial sind oder das Handarbeitende Menschen ewig gestrige sind?
Nein, natürlich nicht. Warum passiert das dann bei Veganern?
Ich hab da so meine Theorien...
Mein Umfeld weiß, dass ich Veganerin bin und bisher habe ich nur positive Reaktionen bekommen. Ob beruflich oder privat,
immer wieder erlebe ich, wie andere sich Gedanken machen und z.B. extra einen veganen Kuchen oder ein veganes Gericht
für mich zubereiten. Ich finde das toll, weil die Leute dadurch merken, dass es auch ohne Fleisch, Milch und Eier geht.
Vegane Ernährung muss nicht teuerer sein. Möchte man vegane Ersatzprodukte für Wurst und Fleisch, dann kann es teuer werden.
Der Markt wächst im Bereich der Veganen Produkte gerade gigantisch und dies ist weder immer gesund noch preiswert. Da muss ich
halt schauen was ich will. Brauch ich unbedingt die Vurst auf meinem Brot oder das Schnitzel zum Gemüse? Für den Umstieg
und für ab und zu mal ist das sicher ok und auch nicht teuerer als Biofleisch. Es gibt im Internet so viele Möglichkeiten
ohne diese Fertigprodukte vegan und frisch zu kochen und dabei geht es ja eigentlich bei gesunder Ernährung.
Obwohl ich meine, dass es nicht jedem selbst überlassen sein sollte was und wieviel er wovon konsumiert sofern er mögliche
Konsequenzen nicht allein trägt und wenn darunter andere Lebewesen unnötig leiden (schließt für mich auch Tabak- und
Alkoholkonsum ein) gehe ich selten offensiv mit meiner Einstellung um. Jedoch die Aufkleber die ich hie und da verteile sprechen
eine deutliche Sprache. Ich erreiche die Menschen lieber im Stillen, das erscheint mir nachhaltiger.
Supplemente: Der Veganismus boomt sei etwa 3 Jahren. Die Regale der Drogerieketten sind voll mit Nahrungsergänzungsmitteln.
Seit wie viel Jahren?? Ich weiss es nicht aber ich schätze mal 20 Jahre und mehr. Wer hat also diese ganzen Nahrungsergänzungsmittel
gekauft in den letzten 20 Jahren? Otto-Normal-Esser hats gekauft! Weil viele Menschen sich schlecht ernähren und das eigentlich
genau wissen aber nicht ändern wollen (schmeckt halt). Also wird fürs Gewissen und weil die Werbung es suggeriert ne Pille eingeworfen.
Veganer brauchen das alles nicht! Obst, Gemüse und Nüsse bieten alles was der menschliche Körper benötigt!
Sylvies Sorge um die Nährstoffversorgung in allen Ehren, aber ich hab noch nie gehört, dass jemand die Nährstoffe zusammenrechnet
und danach seinen Essensplan erstellt, weder von Fleischessern, Vegetariern oder Veganern. Das ist sicherlich ihre ganz persönliche
Einstellung zur Ernährung allgemein und hat nichts mit Veganismus zu tun. Vegane Ernährung ist total unkompliziert.
Wer sich abwechslungsreich ernährt, dem wird an nichts mangeln. B12 sollte regelmässig per Blutbild kontrolliert werden
(hierzu kann die Seite des Vebu Aufschluss geben). Übrigens habe ich bereits bevor ich Veganerin wurde einen B12 Mangel gehabt
und bin da keine Ausnahme. Logisch, dass ich B12 nun ergänze.
Soja: Geschmäcker sind verschieden. Ich mag Tofu, sofern er vernünftig zubereitet wird. Räuchertofu ist fast immer lecker,
kalt oder warm, im Salat, auf Brot etc, aber es gibt viele Anbieter und man muss sich halt ein bischen durchprobieren.
Soja Cuisine hab ich auch mal als Dressing verarbeitet, lecker. Alpro Soja Joghurt liiiiebe ich, egal ob Natur, Vanille
oder diverse Fruchtsorten, genau wie die Macciato Milch. Geschmacklich kann ich beim Joghurt keinen Unterschied feststellen
jedoch haben die Milch-Yogurts ja auch alle unterschiedliche Geschmäcker je nach dem von welcher Firma sie sind.
Da hat auch jeder seinen Liebling und findet andere nur bäh.
Danke Sylvie für Dein Experiment, auch wenn ich mit dem Ausgang nicht glücklich bin, so freut es mich doch,
dass Du öfter vegan und seltener Fleisch isst. _________________ Liebe Grüße von
Shelby
Angewohnheit des Monats: Putze Deine Spüle!
Heute patch ich,
morgen putz ich
... auch nicht.
Ist das Kunst oder kann das weg? |
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