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Sylvies veganes Projekt


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Kugelrund




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 10.09.2013
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BeitragVerfasst am: 07.10.2013, 21:19    Titel: Antworten mit Zitat

Huhu tranquilla trampeltreu,
warst Du mal damit beim Arzt und hast Deine Darmflora untersuchen lassen? Wenn man so Vieles nicht verträgt, hat das oft damit zu tun, dass die Bakterien aus dem Gleichgewicht gekommen sind. Dann kann man speziell angepasste Tabletten nehmen, um die Bakterien wieder anzusirdeln.
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BeitragVerfasst am: 07.10.2013, 21:19    Titel: Anzeige

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tranquilla trampeltreu




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 22.05.2013
Beiträge: 2025
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 07.10.2013, 21:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo kugelrund,

ja, Dein Hinweis mit dem Darm ist absolut treffend.

Ich bin da schon mehrere Jahre mit ärztlicher Unterstützung dran. Und habe schon eine deutliche Verbesserung in vielen Bereichen geschafft.

Gerade die Themen wie Darmaufbau, Entgiftung und Stoffwechsel wieder "in die normale Bahn" bringen gelingen Stück für Stück, wenn auch extrem langsam.

Das langsame Tempo liegt vermutlich daran, dass vieles aus diesem Bereich bei mir so lange unerkannt geschwelt hat und deshalb ziemlich gründliche Verwirrung im Stoffwechsel angerichtet hat. (Ich war als Kind schon das erste Mal zur Magenspiegelung. Einige wirkliche echte Allergien und eine starke Lactose-Intoleranz blieben einfach viele Jahre unerkannt, und daraus hat sich dann ein ganzes Puzzle-Spiel entwickelt.)

Aber warum soll es in meinem Körper schneller gehen, Ordnung zu schaffen, als in meiner Wohnung? lachen

LG

trampilla
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Kugelrund




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 10.09.2013
Beiträge: 1915
Wohnort: RLP

BeitragVerfasst am: 08.10.2013, 05:18    Titel: Antworten mit Zitat

tranquilla trampeltreu hat folgendes geschrieben:
Aber warum soll es in meinem Körper schneller gehen, Ordnung zu schaffen, als in meiner Wohnung?

Super Einstellung. Smilie Das ist gut, wenn's bei Dir schon bergauf geht. Sehr glücklich
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Sylvie
Gast







BeitragVerfasst am: 08.10.2013, 10:55    Titel: Antworten mit Zitat

Also, Trampi, bei so vielen Unverträglichkeiten würde ich mich ja einfach darauf konzentrieren, trotzdem lecker satt zu werden. Keine Nüsse und keine Hülsenfrüchte, die meisten Getreidesorten gehen auch nicht - armes Kind Traurig . Was darfste denn essen?

Bei mir gibt's heute als Hauptmahlzeit 1 geschmorte Birnen und Böhnchen mit Kartoffelwürfeln und separat gerösteten Zwiebelringen - Schleck.

Als Hauptmahlzeit 2 Dinkelvollkornspirelli Tausend und eine Nacht (mit roten und gelben Paprika, getrockneten Aprikosen, Korinthen, Orangensaft und Abrieb, Ingwer, Zwiebel, Mandelmus und Kichererbsen etc. - hatte gestern mehr Kichererbsen vorgekocht als nötig).

Zum Frühstück 1 (war heute sehr früh auf, fast so früh wie Pearl Geschockt ) hatte ich ein 1/2 Toastbrötchen mit Bitter Orange-Fruchtaufstrich und 1 rote Pflaume, zum Frühstück 2 dann 1/2 Toastbrötchen mit Tomaten-Bärlauch-Streich und Tomate - beide Aufstriche von Zwergenwiese - sagenhaft lecker!

Also, ich schlemme mich durch den Tag Auf den Arm nehmen
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Pearl





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Beiträge: 14487
Wohnort: zuhause

BeitragVerfasst am: 08.10.2013, 16:13    Titel: Antworten mit Zitat

Sylvie hat folgendes geschrieben:
also erst mal zu dem grünen Tee: ich habe Sencha und Bancha, sind nicht ganz so edel und ganz so teuer wie Matcha....aber fliegen tut man damit auch. Der Preis relativiert sich allerdings dadurch, dass man aus einem geh. Teelöffel Teeblätter bis zu x Kannen aufgießen kann (die späteren Aufgüsse schmecken mir sogar besser). Ist unterm Strich also auch in Bioqualität billiger als das billigste Mineralwasser.
Grüner Tee ist geschmacklich nicht jedermanns Sache, Vielen ist er zu bitter (ich liebe den Geschmack und trinke den Tee auch ungesüßt).

Der erste Aufguß wird nicht lange ziehen gelassen grinnn Dann wird er nicht sooo bitter zwinkern Sehr reiche Leute kippen den ersten Aufguss sogar weg grinnn
In unseren 'ärmsten' Zeiten haben wir uns dennoch immer einen guten Bansha geleistet, denn es hat sich einfach unterm Strich ausgezahlt .
Das war garkein Witz, als ich bei der Rentenparty darauf angespielt habe lachen
Schön, dass Du ihn für Dich entdeckt hast.
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Wenn kleine Leute in kleinen Orten
kleine Dinge tun,
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Sylvie
Gast







BeitragVerfasst am: 08.10.2013, 18:22    Titel: Antworten mit Zitat

Aahh, da spricht die Kennerin.... Auf den Arm nehmen
Tja, zu den sehr reichen Leuten gehört unsereiner ja nun nicht, weshalb auch der 1. Aufguß getrunken wird - ich mag aber grundsätzlich eben eine gewisse bittere Note. (Wichtig übrigens: kein KOCHENDES Wasser über den Tee gießen).

Freunde, ich werde schmaler. Echt. Eben habe ich ein abnehmendes Bedürfnis registriert, den Reißverschluss meiner Jeans beim Rumhocken am Schreibtisch zu öffnen Geschockt .
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Messina




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Beiträge: 8439
Wohnort: bei Hamburg

BeitragVerfasst am: 08.10.2013, 21:12    Titel: Antworten mit Zitat

Toll dieser Faden!
Vielen Dank, ich liebäugel nämlich auch mit veganer Ernährung,
habs bisher seit ein paar Monaten immerhin bis vegetarisch geschafft.

Wie schön, dass du schon erste Erfolge spürst!


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aber langsam, langsam!
- Kobayashi Issa -
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Kugelrund




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Anmeldungsdatum: 10.09.2013
Beiträge: 1915
Wohnort: RLP

BeitragVerfasst am: 08.10.2013, 21:20    Titel: Antworten mit Zitat

Heute ist wieder meine "Women's Health" angekommen. (Ich habe das Abo endlich gekündigt, das war also meine letzte Zeitschrift.)
Jedenfalls steht dort ein interessanter Bericht über "Vegan leben" drin. Das ist mehr ein "Nicht-ganz-anti-Bericht". Dort werden auch mal die Nachteile einer veganen Ernährung beleuchtet, also was das für die Landwirtschaft bedeutet und auch für die Umwelt.
Zum Beispiel braucht die Landwirtschaft die Nutztiere z.B. für tierischen Dünger.
Natürlich wird dort auch erwähnt, dass heute viel zu viel von Fleisch, Eiern und Milch verbraucht wird und der Konsum auf jeden Fall zurückgehen sollte.

Und was ich bisher auch nicht wusste: Es gibt in einigen Regionen Deutschlands eine intelligente Beweidung, d.h. Anzahl und Art der Tiere werden auf die Landschaft abgestimmt.
Trotzdem sucht die Landwirtschaft noch Lösung für das sinnlose Töten von (männlichen) Tieren.

Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich am liebsten einen eigenen Bauernhof hätte und dort meine Nutztiere selber halte und schlachte. Dann aber nicht so viele davon und so, dass sie lange leben dürfen. zwinkern Wenn ich mal "groß" bin, dann werde ich mir auf jeden Fall einen Kräuter- und Gemüsegarten anlegen. Vielleicht bekomme ich dann noch ein paar Hühner (die nicht gegessen werden), für eine Kuh reicht das Geld wahrscheinlich nicht.
herz
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tranquilla trampeltreu




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BeitragVerfasst am: 09.10.2013, 10:46    Titel: Antworten mit Zitat

Sylvie hat folgendes geschrieben:
Also, Trampi, bei so vielen Unverträglichkeiten würde ich mich ja einfach darauf konzentrieren, trotzdem lecker satt zu werden.


Genau das ist auch meine Taktik, Sylvie. Seit mein Allergologe mir Mut gemacht hat, zunächst mal alle "grundsätzlichen Ernährungsempfehlungen und Stilrichtungen" völlig über Bord zu werfen und wirklich Stück für Stück meinen eigenen Weg zu finden, seitdem geht es aufwärts. Ca. 3/4 Jahr hat er mit mir zusammen Ernährungstagebuch und Auslassdiäten geführt, später dann nochmal eine ganzheitliche Ernährungsberaterin über 1/2 Jahr, und so langsam komme ich wirklich auf grüne Zweige.

Sylvie hat folgendes geschrieben:
Was darfste denn essen?


Die Frage ist berechtigt, diese Liste ist viel kürzer als die "geht nicht Liste" lachen

Ich darf mittlerweile gekochte Kartoffeln, viele Gemüsesorten, reines Roggenbrot ohne Hefe, Weizen und Dinkel in kleinen Mengen (z.B. auch als selbstgebackene Brötchen oder Muffins), Rapsöl, Zucker, milchfreie Margarine, kleine Menge Apfel oder Birne, sehr kleine Menge anderes Obst, Salz. Mildes Mineralwasser, heißes Wasser, Kräutertee, ab und zu ein Tässchen Espresso.

Das wären sozusagen meine möglichen veganen Bestandteile. Dazu kommt: Regelmäßig milder Butterkäse, ab und zu Puten- und Hühnchenfleisch, Fischfilet, Ei und einen Schuß laktosefreie Sahne.

Mit diesen aktuellen Hauptbestandteilen komme ich aktuell ziemlich gut aus. Ich koche und backe fast alles, was ich esse, selber frisch. Ab und zu gibt es auch mal eine kleine Sünde, z.B. Kekse oder ein Stück Kuchen. Damit es nicht so frustrierend ist, und damit ich auch immer wieder die vernünftigen Grenzen teste.

Manchmal pack mich deshalb noch der Rappel und ich tue mir selber leid. Aber insgesamt lebe ich viel besser als früher. (Es gab Zeiten, da ging gar keine feste Nahrung.) Aber so weit wollte ich Dein Thema hier jetzt nicht sprengen, Sylvie. Verlegen

Rezepte und Erfahrungsberichte lese ich trotzdem sehr gerne. Ich bin sehr einfallsreich geworden beim Abwandeln und "für mich passend machen" von Ideen.



trampilla
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Sylvie
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BeitragVerfasst am: 09.10.2013, 10:58    Titel: Antworten mit Zitat

Natürlich gibt es Einwände gegen vegane Ernährung.

Erst mal ist eine rein pflanzliche Ernährung nicht menschenartgerecht. B12 zu supplementieren ist zwingend (jedenfalls wenn man Obst und Gemüse wäscht), Vitamin D (falls man nicht viel im Freien ist) empfehlenswert.
Allerdings ist es ja so, dass Menschen permanent mit Hilfe ihres Verstandes Dinge tun, die außerhalb ihrer Natur liegen, z. B. fliegen oder sich künstliche Hüftgelenke verpassen lassen....

Zweitens muss man sich m. E. sehr intensiv mit Ernährung bzw. dem jeweiligen Nährstoffgehalt der einzelnen Lebensmittel befassen und sein Wissen dann bei der Mahlzeitenzusammenstellung auch einsetzen. Also z. B. bewusst ein sehr calciumreiches Gemüse wählen und dann mit einem Vitamin C-haltigen Element essen, um die Verwertung zu verbessern bzw. auf eine oxalsäurehaltige Zutat verzichten, weil Oxalsäure wiederum die Calciumverwertung hemmt u. s. w.

(Im Vorfeld meines Experiments habe ich mich natürlich intensiv auf Veganerseiten rumgetrieben und muss sagen, dass dort - auch auf "offiziellen" Seiten - allerhand Blödsinn erzählt wird. Zum Beispiel dass Orangen oder Spargel viel Calcium enthalten, was offensichtlicher Stuss ist.)

Bei den Folgen für die Umwelt muss man natürlich auch auf die Produktionsbedingungen von Herstellern achten. Soja (das allerdings im Wesentlichen für die Tierfütterung verwendet wird) sollte natürlich nicht auf Regenwaldflächen angebaut werden (Provamel-Produkte sind in dieser Hinsicht empfehlenswert).

Ich persönlich mach das Ganze ja erstens aus Neugier und zweitens auch aus praktischen Gründen, und nicht weil ich grundsätzlich gegen die Nutzung von tierischen Produkten bin. Mich kotzen nur die gegenwärtigen Praktiken an, wie wahrscheinlich jeden halbwegs sensiblen Menschen.
Ich hab hier keinen Biobauern meines Vertrauens um die Ecke, bei dem ich meine Eier holen und einen Blick auf das Wohlbefinden der Hühner werfen könnte (nur einen Bio-Gemüsebetrieb auf dem Markt). Biofleisch ist hier vor Ort ohne Auto nur mit Schwierigkeiten zu bekommen, und das, was man bekommt, ist tiefgefroren und selbst im Angebot wahnsinnig teuer (oder mir persönlich zu fett oder sonstwie zu eklig - Hühnermägen und -hälse, iih).
Ich kann nicht 7 Euro allein für ein Putenschnitzel hinblättern, jedenfalls nicht im Alltag. Es gibt einige interessante Anbieter im Internet, wo man gut gehaltene Rinder beziehen kann. Aber nicht einfach so. Man muss warten, bis ein Tier geschlachtet wird, und das Ganze lohnt sich preislich und vom ganzen Aufwand her auch nur bei einer größeren Bestellung, für die man einen TK-Stauraum braucht, über den ich nicht verfüge. Da ess ich lieber leckere Linsenbolognese für ein paar Pfennige zu meinen Nudeln.

Den Artikel habe ich natürlich nicht gelesen, aber was Du da anführst, erscheint mir so von Ferne schon fragwürdig. Zunächst mal kämpfen wir mit einem Riesegülleproblem - bevor der Landwirtschaft der tierische Dünger ausgeht, müsste also ein Massenumstieg auf vegane Kost stattfinden, der sich ja in keiner Weise abzeichnet. Im Moment gibt es meines Wissens um die 600.000 - 800.000 Veganer in Deutschland, 88% der Männer können sich kein Leben ohne Fleisch vorstellen und auch Leute, die die vegane Idee reizvoll finden oder theoretisch bejahen, bleiben ja in der Praxis meistens Vegetarier. Deshalb sehe ich keinen Sinn darin, dieses theoretische Problem zu erörtern.

"Es gibt in einigen Regionen Deutschlands eine intelligente Beweidung, d.h. Anzahl und Art der Tiere werden auf die Landschaft abgestimmt.
Trotzdem sucht die Landwirtschaft noch Lösung für das sinnlose Töten von (männlichen) Tieren."

Das ist klasse, aber Zukunftsmusik bzw. eine Ausnahme - und außerdem stellt sich auch hier wieder die Frage nach der Bezahlbarkeit, insbesondere für Familien. Unterm Strich führt jede ordentliche Tierhaltung zu einem geringeren Angebot und zu deutlich höheren Preisen = geringerem Konsum von tierischen Produkten.

Also übe ich schon mal.....

Zum Frühstück hatte ich heute 2 kleingeschnittene rote Pflaumen mit Nusskernmischung, geschrotetem Leinsamen und Amaranthpops.

Mittags: Chili sin Carne, mit Kidneybohnen 1/2 Dose), Pizzatomaten, Zucchini, Paprika, Zwiebeln, Lauch, viel Knofi und natürlich Chili und allerlei Gewürzkram.

Abends: Fenchel mit Orange und Walnüssen, geröstetes Brot



P.S.: Trampi, das ist doch eine ganze Menge, was Du essen darfst!
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Kugelrund




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BeitragVerfasst am: 09.10.2013, 13:52    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde das auch nicht schlecht, wenn man sich vegan ernährt. Smilie Generell stehe ich total auf Diäten und Ernährungsformen... (sonst würde ich ja auch nicht studieren, was ich studiere.)
In dem Artikel wurde es auch so dargestellt, dass es ein Trend zur veganen Ernährung gibt. Klar, in gewisser Weise ist das ja auch so. Aber man sieht ja sogar an der Diskussion, dass es in Mensen einen Vegantag geben soll, schon die unterschiedlichen Meinungen.*

*Ich habe jetzt dazu übrigens schon einige Vegetarier gehört, die meinten, dass es totaler Blödsinn sei, so etwas einzuführen, weil man den Menschen nicht vorschreiben solle, was sie zu essen haben. zwinkern Ich persönlich bin der Meinung, dass man die Leute auch eher darauf aufmerksam machen sollte, woher das Fleisch kommt. Smilie

Ich liebe Dein Projekt. Dadurch dass man sich vegan ernährt kriegt man eine ganz neue Beziehung zu Obst und Gemüse. Mir würde das sicherlich auch nicht schaden. zwinkern
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Sylvie
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BeitragVerfasst am: 09.10.2013, 15:51    Titel: Antworten mit Zitat

Ich sehe da einen Zwiespalt.

Menschen sind auch "Tiere", die erst mal sehen müssen, dass sie gesund durchs Leben kommen. Und wir sind offensichtlich unterschiedlich gestrickt und können nur selbst entscheiden, was uns bekommt oder nicht. Deshalb halte ich überhaupt nichts von "Vorschriften" in Bezug darauf, was man sich in den Mund schieben sollte.

Die andere Seite ist die Ethik. Den (im Gesamtmaßstab der Bevölkerung kleinen) "Trend" zur veganen Ernährung gibt es m. E. aufgrund der schockierenden Berichte über Tierhaltung, über die man im Laufe der Zeit einfach auch dann zufällig stolpert, wenn man gar nicht danach sucht. Wenn ich lese, dass männliche Küken wg. Nutzlosigkeit bei lebendigem Leib geschreddert werden wie gefühlloser Papierabfall, vergeht mir nachhaltig die Lust auf Eier. Das ist auch nicht die Sorte Info, die ich ein paar Wochen später wieder vergessen habe.
Das muss aber nicht so sein. Ich lese gerade bei Greenpeace von einem Hühnerprojekt, bei dem man durch einen recht teuren Eierkauf (50 Cent pro Stück) die Brüderchen rettet. 50 Cent für ein Ei ist natürlich vergleichsweise teuer, andererseits gibt es kaum ein Lebensmittel, das so viele Nährstoffe bietet..... und was kostet so ein Schokoüberraschungsei mit Plastikinhalt?
Vielleicht sind 50 Cent einfach ein realistischer Preis bei vertretbarer Tierhaltung?
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Miss Molly




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Anmeldungsdatum: 11.01.2013
Beiträge: 393

BeitragVerfasst am: 09.10.2013, 18:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sylvie,

Mich interessiert der Bio Versand. Würdest du mir/uns die Seiten/Namen verraten?
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Liebe Grüße Miss Molly

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Ein Kompliment ist die charmante
Vergrößerung einer kleinen Wahrheit.
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Miss Molly




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 11.01.2013
Beiträge: 393

BeitragVerfasst am: 09.10.2013, 18:39    Titel: Antworten mit Zitat

Bei mir ist so im letzten Jahr auch der Wunsch nach Bio immer größer geworden oder nennen wir es Interesse.
Habe mir jetzt einige Bioland zertifizierte Höfe mit Verkauf in unserer Nähe raus gesucht, die ich unbedingt regelmäßig aufsuchen wil.
Bis jetzt habe ich es allerdings noch nicht in die Tat umgesetzt Traurig.
Hoffe es aber irgendwie noch im Oktober zu schaffen.
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Liebe Grüße Miss Molly

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Johannes Heesters
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Sylvie
Gast







BeitragVerfasst am: 09.10.2013, 19:00    Titel: Antworten mit Zitat

Huhu Miss Molly,

verrate ich gerne - ich möchte aber betonen, dass meine Auswahl natürlich nicht erschöpfend ist und nur in Bezug auf meine persönlichen Produktwünsche optimal war - DEN generell günstigsten Bioshop gibt es nicht.
Grundsätzlich rate ich Dir:
Lass Dir Zeit beim Bestellen - wenn man sich in den Shops einloggt, bleiben zusammengestellte Einkaufszettel erhalten, und man kann parallel mehrere Shops überprüfen, bevor man sich evt. zu einem Kauf entschließt.

Ich wusste im Vorhinein, welche Produkte/Marken ich haben wollte und konnte daher gezielt den günstigsten Anbieter auswählen.

Rausgekommen ist dabei:
Daniel Zander (v. a. Gewürze (das ist eine Zweitbestellung, kenne die Qualität und bin damit sehr zufrieden, außerdem v. a. in den etwas größeren Packungen billiger als alles, was man im Handel in Nichtbioqualität bekommt, und bestimmte Hülsenfrüchte (Kichererbsen/Kidneybohnen/Azukibohnen), seltene Getreide wie Kamut oder Einkorn, im Angebot außerdem preisgekröntes Demeter-Olivenöl (500ml - 7,50).
- Violey: u. a. meine Lieblings-Sojasauce unschlagbar billig und teilweise Aufstriche und Senfsorten von Zwergenwiese
- Amorebio über amazon - auf diesen Anbieter bin ich u. a. gestoßen, weil es dort meine geliebten eingelegten Artischocken für 2/3 des Standardpreises gibt. Bei der Gelegenheit habe ich festgestellt, dass alles mögliche dort sagenhaft viel billiger ist - z. B. Nussmuse, Tahin oder Sesamsaat.

Kurz und gut: man kann eine Menge sparen, muss es sich aber zusammensuchen.

Was Lieferung, Verpackung (sicher, aber slimline und aus Ökostoffen) und sonstige Abwicklung anbelangt, waren alle drei Shop übrigens tadellos.

Soweit meine Infos. Falls Du noch Fragen hast, immer her damit.

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