klaraputzich Hilfe zur Selbsthilfe in Putz- und Ordnungsfragen

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Pearl

Anmeldungsdatum: 12.06.2012 Beiträge: 14487 Wohnort: zuhause
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Verfasst am: 01.01.2016, 16:43 Titel: Anzeige |
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Pearl

Anmeldungsdatum: 12.06.2012 Beiträge: 14487 Wohnort: zuhause
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Mayla
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.05.2015 Beiträge: 4576
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Verfasst am: 05.01.2016, 17:53 Titel: |
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Beim Aufhängen von Toipapierrollen scheiden sich die Geister.
Bei mir hängt das lose Ende vorne und ich dreh sie um, wenn sie andersrum hängt, weil meinen MBW das egal ist.
und ich dreh sie auch im Büro um, weil den Kollegen das egal ist.  _________________ Viele kleine Schritte führen auch zum Ziel.
Liebe Grüße Mayla  |
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Pearl

Anmeldungsdatum: 12.06.2012 Beiträge: 14487 Wohnort: zuhause
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Pearl

Anmeldungsdatum: 12.06.2012 Beiträge: 14487 Wohnort: zuhause
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Verfasst am: 04.02.2016, 08:59 Titel: |
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Die Frage, die wir kürzlich erfolglos diskutiert haben:
Kann man sich Ordnung/Sauberkeit/Struktur nur leisten, wenn man entsprechende Geldmittel und ein Auto hat ?
umgekehrt:
Wenn man "arm" ist, ist man dann zur Mess verdammt ? _________________
Wenn kleine Leute in kleinen Orten
kleine Dinge tun,
verändern sie die Welt.
(Afrika) |
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Mayla
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.05.2015 Beiträge: 4576
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Verfasst am: 04.02.2016, 21:54 Titel: |
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meiner Meinung nach, nein.
"Arm kann man sein, aber sauber muss man sein.“ Damit bin ich gross geworden und daran denke ich auch hin und wieder.
Ich habe/hatte viele Bekannte/Freunde bei denen es trotzdem in der Wohnung picobello aussieht, auch die Papiere sind i.O.
Es gibt nur zwei bedauerliche Ausnahmen, die sind aber krankheitsbedingt. _________________ Viele kleine Schritte führen auch zum Ziel.
Liebe Grüße Mayla  |
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Pearl

Anmeldungsdatum: 12.06.2012 Beiträge: 14487 Wohnort: zuhause
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Verfasst am: 04.02.2016, 22:44 Titel: |
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Interessant.
Meine spontane Antwort war auch ein kategorisches "Nein".
Stand auch oft in unseren altbackenen Jugendbüchern: "Die Familie war bitterarm , aber blitzsauber." ....
Dann habe ich mich erinnert, wie es mir ging , als der Sauger hin war .
Und ich hatte Glück, kein Haustier zu haben
Ich hab zwar alle Sorten Besen zur Verfügung und man kann Teppiche auch kehren - aber es ist ein himmelweiter Unterschied...
und ich bin sehr froh, dass ich jetzt wieder einen Sauger habe.
Oder Horrorvision: Die Waschmaschine geht kaputt Für mich beinahe unersetzbar ...nicht kreditwürdig .
Oder meine Schranksituation.
Die meisten leute wissen garnicht, wie wundervoll eine Kleiderstange im Schrank ist - sowas ist ja selbstverständlich. Ich habe mir fast zehn Jahre mit fürchterlichen Provisorien beholfen.
Die Küchenmöbel waren ein totaler Fortschritt, das macht jetzt richtig Spaß - aber sind wir ehrlich: Hätte ich die Küche nicht geschenkt bekommen, ich hätte immer noch mein zusammengestückeltes Küchenprovisorium...
Putzutensilien wie die hilfreichen Mikrofaserlappen oder mal eben einen Putzbrocken ...ist auch schwieriger...für das Geld bekommt man ein Mittagessen für 4 und,und,und...Oder - Superhorror: Der Strom wird wochenlang abgestellt....
Ich denke nach einigem Überlegen, je weniger Geld/Material Du zur Verfügung hast, desto schwieriger wird es , eine zufriedenstellende Struktur für Ordnung aufzubauen - ein technisches Unvermögen...da gebe ich dem jungen Mann schon Recht.
Putzen selbst kann man theoretisch alles mit Wasser und Seife.
Als Ausrede, garnichts zu tun, gilt meine Argumentation allerdings nicht. _________________
Wenn kleine Leute in kleinen Orten
kleine Dinge tun,
verändern sie die Welt.
(Afrika) |
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Rumpelnöff Moderator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.07.2007 Beiträge: 7054 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 05.02.2016, 11:27 Titel: |
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ich denke auch, dass Armut nicht zwingend mangelnde Struktur/Sauberkeit zur Folge haben muss.
Klar, Waschmaschine und Staubsauger sind schon von Nöten,
aber ansonsten hat das nichts miteinander zu tun!
(und dient eher dem Vorurteil)
Ich sag immer:
'Ich bin arm - aber nur im Portemonnaie' _________________ LG,
Rumpelnöff |
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Mayla
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.05.2015 Beiträge: 4576
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Verfasst am: 05.02.2016, 19:39 Titel: |
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@ Rumpeli
Hallo Pearl,
schon morgens war ganz spontan meine Antwort, nein. Dann habe ich aber im Laufe des Tages immer wieder darüber nachgedacht.
Sozusagen ein Review. War gut und das Ergebnis ist immer noch, nein. Arm sein muss nicht zwangsläufig zu Messie sein führen.
Vielleicht eine subjektive Wahrnehmung, weil ich ja viel mehr positive als negative Beispiele kenne.
Kein Strom - der GAU überhaupt - und was das alles für Folgen hat
Hatte ich aufgrund einer technischer Störung für ein paar Tage.
Es ist schon länger her, da hab` das auch mal durchgemacht keinen Staubsauger, keine Waschmaschine.
Zur Überbrückung Kleidung solange es geht mehrfach getragen, im Waschbecken gewaschen und Bettwäsche in der Badewanne oder im Waschsalon.
Als Kleiderstange im Schrank hatte ich viele Jahre einen alten Besenstiel. Der fiel öfter mal runter, besonders gerne Nachts.
Meine Küchenmöbel habe ich auch geschenkt bekommen. Ich wollte immer eine perfekte Einbauküche haben. *seufz*
Dazu ist es nie gekommen und div. Provisorien sind mittlerweile Dauerzustand. C`est la Vie. Macht aber nix, ich bin so auch zufrieden.
Ich hatte meistens nicht wirklich viel Geld und Sonderausgaben wie Urlaube waren all die Jahre unmöglich. Auf alles musste gespart werden.
Friseurbesuch "Luxus“ das gönne ich mir nur alle paar Jahre. Museum, Theater ewig her und nur wenn ich die Karten geschenkt bekommen habe.
Ich habe mich daran gewöhnt. Ich lebe sparsam und fühle mich nicht als arm. Es gibt schlimmeres definitiv.
Im Vergleich zur absoluten Armut, relativen Armut, gefühlten Armut bin gut dran.
"Luxus" Den Computer habe ich auch geschenkt bekommen wie so vieles andere mehr habe Internet. Ohne wäre das echt doof.
Man kann immer den Mangel anschauen und das macht den Mangel an sich auch nicht besser.
Das heisst, wer sich immer nur anschaut was er NICHT hat, der braucht sich auch nicht wundern das er unglücklich ist.
Natürlich hatte/habe ich viele Wünsche. Doch „Es ist, wie es ist.“
| Zitat: | … je weniger Geld/Material Du zur Verfügung hast, desto schwieriger wird es , eine zufriedenstellende Struktur für Ordnung aufzubauen
- ein technisches Unvermögen...da gebe ich dem jungen Mann schon Recht. |
Da ist was dran. Vor allem - bei technischem Unvermögen - im Sinne von kleinen Reparaturen o.ä.
und wenn dann keine Nachbarn/Bekannte/Freunde/Familie hat, die helfen können, ist man echt arm dran.
Doch selbst mit Sachen vom Sperrmüll, alten Schätzchen aus dem Verwandtenkreis und improvisierten Eigenkreationen
lassen sich Wohnungen toll einrichten und in Ordnung halten.
Soweit erstmal mein Senf dazu  _________________ Viele kleine Schritte führen auch zum Ziel.
Liebe Grüße Mayla  |
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Pearl

Anmeldungsdatum: 12.06.2012 Beiträge: 14487 Wohnort: zuhause
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Verfasst am: 06.02.2016, 06:34 Titel: |
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Hallo, Mayla,
Das was Du da schreibst, kann ich auch alles abnicken Von der Hand in den Mund leben ist mir auch kein Problem. Das sollte nicht als Jammern rüberkommen.
Meine Rechner sind geschenkter Schrott, ohne Juniors Begabung/Schrauberei und seinen Lötkolben
wäre PC und Klara nicht möglich Unser Mobiliar ist alles Sperrmüll, Secondhand oder geschenkt;
mein Bett besteht aus 9 tapetenbezogenen Umzugskisten - stabil und jede Menge Stauraum
Meine Küchenarbeitsplatte war jahrelang auf meine Werkbank aufgelegt, hat prima funktioniert...Lieber habe ich eine Puzzleküche, die alle Funktionen erfüllt und ein leckeres Essen ermöglicht,
als eine tolle Einbauküche für die ich hungern muss, bis sie abbezahlt ist ...
Wenn man sich entscheidet, sowas fürs Erste als gegeben zu akzeptieren statt täglich ein Drama draus zu machen
( ......................."Ich armes bedauernswertes Ding, Arbeitsplatte auf der Werkbank, jammer,jammer........")
dann klappt das prima und fördert die Fantasie.
Sauber und ordentlich heisst ja nicht , dass man eine Designerwohnung vorweist oder vorweisen muss .
Und auch in einer Wohnung mit Patchworkmöbeln und Provisorien kann es gemütlich sein.
Das hängt von der inneren Einstellung ab.
Ich empfand die Aussage von dem Jüngelchen, dass "man sich Sauberkeit und Ordnung erstmal leisten können muss"
als Allererstes
als Ausrede und Provokation à la "Wer etwas tun will, findet Wege; wer etwas nicht tun will, findet Ausreden..."
Allerdings versuche ich,
Aussagen, mit denen ich nicht klarkomme,
nicht gleich als statisch anzunehmen,
sondern möchte sie von allen Seiten abklopfen...
Dennoch bleibt meine Meinung,
dass es tatsächlich erschwerte Bedingungen sind,
wenn man bestimmte Werkzeuge entbehrt.... _________________
Wenn kleine Leute in kleinen Orten
kleine Dinge tun,
verändern sie die Welt.
(Afrika) |
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Mayla
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.05.2015 Beiträge: 4576
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Verfasst am: 07.02.2016, 01:29 Titel: |
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Hallo Pearl,
oh, ich habe das gar nicht als jammern aufgefasst, sondern als Beschreibungen Deiner Situation und Erfahrungen.
Außerdem finde ich Dich sehr kreativ. Das muss Dir erstmal einer nachmachen.
„ mein Bett besteht aus 9 tapetenbezogenen Umzugskisten“ auf die Idee muss man erstmal kommen
In meiner ersten Wohnung, also lange her, hatte ich einen Fernsehkarton mit eine langen Decke drüber.
Von den Besuchern hat`s keiner gemerkt, dass das kein ordentlicher Tisch war.
Nur meine Schwester hat immer gemosert. Aber das ist ein anderes Thema.
Mein Bett ist geerbt von meiner Mutter und das „Gästebett“ besteht aus drei Matratzen, von mir Futonbett genannt.
Ich hätte gerne ein Schlafsofa, aber es geht ja auch so. Man kann auch so gut schlafen.
| Zitat: | | auch in einer Wohnung mit Patchworkmöbeln und Provisorien kann es gemütlich sein. |
oh ja, davon kenne ich ganz viele und es ist so was von gemütlich da.
Da ich die Lebensumstände des jungen Mannes nicht kenne unter Vorbehalt
die Aussage "man sich Sauberkeit und Ordnung erstmal leisten können muss“
halte ich nach wie vor unter normalen Umständen für eine Ausrede!
Selbst wenn man mit „Kartonmöbeln“ o. ä. lebt, kann man Ordnung halten und putzen.
So habe ich Jahre lang gelebt und mir Stück für Stück erarbeitet. (wie viele andere auch)
Ich war stolz wie Oskar, wenn ich mir wieder etwas leisten konnte.
Wenn man zwei gesunde Hände hat und keine Krankheit/Behinderung schafft man das.
Doch jedem seine Meinung.
| Zitat: | Dennoch bleibt meine Meinung,
dass es tatsächlich erschwerte Bedingungen sind,
wenn man bestimmte Werkzeuge entbehrt…. |
Da stimme ich Dir vorbehaltlos zu!
Bitte nicht missverstehen, ich hatte viel Spaß beim Nachdenken.
Was mir wieder alles eingefallen ist ...
Suppe gekocht - keine Suppenkelle - Kaffeetasse genommen
letzte Glühlampe kaputt - Abendessen bei Kerzenschein und früh ins Bett u.v.a.m.
Mein Lieblingssatz: Es gibt keine Probleme nur Herausforderungen und die gilt es zu lösen.
Was mir auch wieder aufgefallen ist, wie viel Geschenktes ich doch hab`.
Ich meine nicht Geburtstags- oder W`geschenke, sondern abgeschenktes was andere nicht mehr haben wollten.
Ich schätze das sehr. Es schont meinen Geldbeutel und die Umwelt.
Grüße _________________ Viele kleine Schritte führen auch zum Ziel.
Liebe Grüße Mayla  |
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Pearl

Anmeldungsdatum: 12.06.2012 Beiträge: 14487 Wohnort: zuhause
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Mayla
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.05.2015 Beiträge: 4576
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Verfasst am: 01.02.2017, 22:47 Titel: |
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Eine Hommage an den Orient
| Zitat: | | http://www.sarotti.de/marke/mohr/ |
scroll nach unten  _________________ Viele kleine Schritte führen auch zum Ziel.
Liebe Grüße Mayla  |
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Pearl

Anmeldungsdatum: 12.06.2012 Beiträge: 14487 Wohnort: zuhause
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Verfasst am: 01.02.2017, 23:10 Titel: |
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Danke, Mayla, auf die Idee bin ich aus Schock nicht gekommen.
Spontan habe ich es für einen aktuellen Akt von political correctness gehalten:
Sternmarkt statt Weihnachtsmarkt,
Kinderbücher umschreiben, statt die Kinder in einem Vorwort auf die Zeit und die Geschehnisse und Sprache hinzuweisen, die damals als das Buch geschrieben wurden, Alltag waren - Kinder sind doch nicht blöde !
oder das Sankt-Martin-fest in Sonne, Mond-und-Sterne-fest umzubenennen
Das finde ich hirnrissig - wichtiger als solche dumme Kosmetik ist ein offener Umgang von Menschen mit Menschen.
Und da hapert es ja scheinbar weltweit
Seit 2004 schon das sind fast 13 jahre in denen mir das nicht aufgefallen ist.
Das ist der Beweis dafür, dass wir immer nur günstig kaufen...
Aber dann beruhigt mich das ein ganz klein wenig. Aber nur ein ganz klein wenig.
. _________________
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(Afrika) |
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Mayla
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.05.2015 Beiträge: 4576
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Verfasst am: 01.02.2017, 23:28 Titel: |
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| Pearl hat folgendes geschrieben: | | Das ist der Beweis dafür, dass wir immer nur günstig kaufen... |
jaein, eher selektive Wahrnehmung ... mir geht das oft mit Preisen so *g*
entweder finde ich was totaaal teuer, weil Jahre nicht gekauft und überhaupt keine Vorstellung von den Marktpreisen
oder ich finde was preiswert, weil vor Jaaaahren teuer gekauft und die Preise inzwischen gesunken sind
| Zitat: | | Sternmarkt statt Weihnachtsmarkt |
hier in der Region wurde tatsächlich ernsthaft diskutiert, dass der W`markt nicht mehr so heißen dürfte (…)
um W`nachten gab`s da heftige Diskussion im net
W`nachtsmann vs. Zipfelmann
| Zitat: | | http://quelleinternet.faz.net/post/151934228538/und-jährlich-grüßt-der-zipfelmann |
 _________________ Viele kleine Schritte führen auch zum Ziel.
Liebe Grüße Mayla  |
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