klaraputzich Hilfe zur Selbsthilfe in Putz- und Ordnungsfragen

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wollmaus
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.04.2012 Beiträge: 2326
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Verfasst am: 12.12.2013, 15:27 Titel: |
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Hallo Sylvie,
sehr bedauerlich das Ganze. Nicht nur, dass es Dich in Nöte bringt.
Das hinterlässt auch bei mir ein ganz unangenehmes Gefühl. Ich fand es bisher immer ganz heimelig hier.
Nur braucht man sich auch nichts vorzumachen, dass in Zeiten von NSA irgendetwas, was im www oder über andere Medien kommuniziert wird, gänzlich sicher ist. Payback, EC, Smartphone-Apps ...... Ohne an große Verschwörungstheorien zu glauben, scheint Orwells 1984 nicht gänzlich nur mehr Fiktion zu sein. Mich wundert nur, dass nicht weltweit Menschen auf die Barrikaden gehen wie damals bei der Volkszählung Anfang der 80er. Ach so, auch als Demonstrant ist man im Blick des Verfassungsschutzes. Soviel zu den Grundrechten.
Jedenfalls kann ich Deine Bedenken voll und ganz nachvollziehen. Ich möchte auch nicht, dass ein Arbeitgeber meine privaten Probleme kennt.
Ich wünsche Dir weiter viel Erfolg bei Deinen bewunderswerten 18-Punkte-Plänen! _________________ Wer viele Schätze anhäuft, hat viel zu verlieren.
[Laotse]
~~~~~~~~~~~~~~
LG  |
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Verfasst am: 12.12.2013, 15:27 Titel: Anzeige |
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kleinesach
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.04.2013 Beiträge: 604 Wohnort: im schönen Land Brandenburg
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Verfasst am: 12.12.2013, 19:10 Titel: |
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Hallo Sylvie
Du wirst mir fehlen,
Vor allem Deine klaren Analysen und Vorgehensweise "wie die finanzielle Situation" in den Griff zu bekommen ist ...
Für Andere hast Du die richtigen Worte, den guten Ton getroffen und jetzt kann es Dir nicht zurückgeben werden:
| Zitat: | | Mir ist durch diese Sache ein großes Stück "Geborgenheitsgefühl" hier im Forum abhanden gekommen, dass ich, im Moment zumindest, einfach nicht mehr wiederfinden kann. |
Ich drück Dir/Uns/Mir beide Daumen, daß Du mit geänderter Identität einen Neustart bei den Klaras machen kannst ...
demnächst
später
Bis bald
.. _________________ Beste Grüße von kleines Ach ? ja ... kleine Sach ... ja Wohl  |
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tranquilla trampeltreu
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.05.2013 Beiträge: 2025 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 30.12.2013, 18:12 Titel: |
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Hallo Sylvie,
ich habe heute meine Badematte gewaschen und musste dabei an Dich und Deinen viele-Punkte-Plan denken.
Ich hinterlass Dir deshalb mal herzliche Grüße hier. Vielleicht liest Du ja ab und zu noch mit.
Und ganz sicher hast Du in der Zwischenzeit eine ganze Wagenladung von grünen Häkchen verdient. Und Puschelinen usw.
Ich stell mal ein paar stellvertretend für Dich rein.
Komm gut ins neue Jahr.
trampilla _________________ Don't ask yourself what the world needs.
Ask yourself what makes you come alive.
And then go and do that.
Because what the world needs is people who have come alive.
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Mademoiselle Bagatelle

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 07.04.2013 Beiträge: 1621
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Verfasst am: 31.12.2013, 13:03 Titel: |
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Liebe Sylvie
Du fehlst - wünsche Dir ein gutes und erfolgreiches neues Jahr ... viele schöne Aufträge, dennoch viel Zeit für Dich und erfolgreiches räumen und putzen.  |
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Sylvie Gast
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Verfasst am: 02.01.2014, 12:36 Titel: |
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Huhu allerseits,
zunächst mal wünsche ich uns allen ein kraftvolles neues Jahr und insbesondere ne Extraportion Mut - bloß nicht bange machen lassen.
Gestern Abend 23 Uhr war insofern ein für mich denkwürdiger Moment, als ich exakt um diese Uhrzeit mein 100-Tage-Nichtraucherjubiläum feiern durfte (irgendwie lustig, weil Neujahr eigentlich DER beliebteste NichtraucherSTARTtag schlechthin ist).
Das schreit nach einer Belohnung, die darin besteht, mir jetzt mal 15 Tage Urlaub (von der Arbeit) zu genehmigen.
In der Rückschau bin ich meiner Meinung nach nichtrauchermäßig v. a. deshalb bei der Stange geblieben, weil ich so ne Art "Dagobert-Duck-Methode" entwickelt habe. Inspiriert vielleicht nicht jeden, aber mich schon.
Als Raucherin hatte ich zuletzt 12 Euro pro Tag für Zigaretten hingeblättert - indirekte Kosten wie durch Brandlöcher vernichtete Gegenstände (vom Sofa bis zum T-Shirt), erhöhter Renovierungsbedarf, mehr Heizkosten wegen permanentem Lüftungsbedarf etc. nicht eingerechnet).
Einer Rechenkünstlerin wie mir - wenn auch leider nur im Rahmen des Dezimalsystems - fiel natürlich sofort auf, dass ich folglich in jeder Stunde meines Lebens (schlafend oder wachend) 50 Cent für Zigaretten los wurde bzw. im Umkehrschluss - bei gleichbleibender Arbeitsleistung und gleichbleibendem sonstigem Ausgabeverhalten sowie ohne Zins und Zinseszins - 50 Cent pro Stunde (schlafend oder wachend) sparen würde, wenn ich mit dem Quatsch aufhöre (und zwar NETTO und ohne Einrechnung weiterer Preiserhöhungen, die ja so sicher sind, wie das Amen in der Kirche).
Das täglich ersparte Geld als Motivationshilfe in ein entsprechendes Schwein zu werfen, ist ja nicht neu. Gut, dann hat man 1 x täglich ein AHA-Erlebnis.
Bei der Dagobert-Duck-Methode wühlt man hingegen sozusagen ständig in seinem permanent wachsenden Reichtum (bis man dagobertduckmäßig darin baden kann, dauert es natürlich eine Weile - Kettenraucher sind hier im Vorteil, haben aber auch mehr Entzugsstress an der Backe).
Funktionieren tat und tut das Ganze in meinem Fall so:
- wenn 1 Stunde rum ist: 50 Cent in eine Schale werfen
- nach 2 Stunden wird umgetauscht = 1 Euro. Nach 3 Stunden wieder ein 50-Cent-Stück, dann ein 2 Euro-Stück etc. Nach 24 Stunden wandert dann ein 10er plus eine 2-Euro-Münze in eine "Schatztruhe" (z. B. Schuhkarton, später Koffer, Badewanne ).
- Innerhalb der Schatztruhe wird auch bei jeder Gelegenheit in größere Scheine umgewechselt (schließlich will man nicht nach 100 Tagen auf Millionen Kleingeldmünzen sitzen, die man vorher extra beschafft hat und nachher mühselig zu Rollen drehen muss - mein Vater hat tatsächlich mal - als er mit dem Rauchen aufhörte - immer schön ein 5-DM-Stück in einen Koffer geworfen, selbigen bis zum Rand gefüllt in einen Italienurlaub der Familie mitgeschleppt und zur allgemeinen Freude zum Verprassen geöffnet - hatte auch was für sich, aber ich muss bis heute grinsen, wenn ich mir vorstelle, wie mein armer Vater diesen tonnenschweren Koffer nach Italien befördert hat).
Wenn man ca. frühnachmittags das Rauchen einstellt, kann man vorm Zubettgehen schon mal das erste Scheinchen wegpacken und den nächsten Morgen statt mit einer Zigarette dadurch begrüßen, den 5-Euro-Schein durch einen 10-er zu ersetzen (einfach 10 Stunden schlafen ).
Lindert den Schmacht ganz ungemein.
Tja - inzwischen liegen in meiner "Schatztruhe" 2 blitzblanke Fünfhunderter und 2 Hunderter! Allet meine, und wie gesagt: bereits säuberlich versteuert und von sonstigen Abzügen befreit
Soviel zur Dagobert-Duck-Methode als eventuelle Motivationshilfe für alle, die gestern vielleicht doch (noch) nicht die richtige Kurve gekriegt haben. Der 4. und 5. (Wochenende = länger schlafen, mehr sparen ) taugt zum Start genauso gut! Also - ran an die Millionen.
Ansonsten habe ich vor, haushaltsmäßig heute sehr faul und ab morgen sehr fleißig zu sein. Ich möchte in den nächsten 14 Tagen mal einen "liebevollen" Hausputz durchführen, so eine gewisse Betriebsblindheit abschütteln. Irgendwann, in der Hektik des Alltags, verkommen ja viele schöne Besitztümer, für die man mal schwer geschuftet und gespart hat, zu "Reinigungsobjekten".
LG Sylvie |
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Mademoiselle Bagatelle

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 07.04.2013 Beiträge: 1621
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Verfasst am: 02.01.2014, 17:45 Titel: |
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| Sylvie hat folgendes geschrieben: |
Tja - inzwischen liegen in meiner "Schatztruhe" 2 blitzblanke Fünfhunderter und 2 Hunderter! Allet meine, und wie gesagt: bereits säuberlich versteuert und von sonstigen Abzügen befreit
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Das ist ja der helle Wahnsinn.
Herzlichen Glückwunsch zum 100. Jubiläum! Toll!
Die Methode finde ich richtig gut und die Geschichte von Deinem Vater und seinem tonnenschweren Koffer sehr witzig. Da könnte man ja fast schon einen kleinen Film draus machen.  |
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tranquilla trampeltreu
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.05.2013 Beiträge: 2025 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 02.01.2014, 20:28 Titel: |
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Hach ja, ich wusste schon, warum ich Dich hier vermisse, Sylvie.
| Mademoiselle Bagatelle hat folgendes geschrieben: | und die Geschichte von Deinem Vater und seinem tonnenschweren Koffer sehr witzig. Da könnte man ja fast schon einen kleinen Film draus machen.  |
Den Teil der Geschichte fand ich auch sehr amüsant.
Und neben dem Dank für die vielen Motivations-Tips gibts von mir donnernden Applaus zum Anti-Qualm-Erfolg!
trampilla _________________ Don't ask yourself what the world needs.
Ask yourself what makes you come alive.
And then go and do that.
Because what the world needs is people who have come alive.
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Haderlump
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.08.2012 Beiträge: 2052
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Verfasst am: 02.01.2014, 23:47 Titel: |
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Das ist ja herrlich geschrieben! Ich gratuliere zum Nicht-Rauch-Erfolg. Und schön, dass du doch noch da bist und was von dir hören lässt! Ich wünsch dir ein gutes Neues!  _________________ Lumpige Grüße!
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Life is what happens to you while you're busy making other plans. (John Lennon) |
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Sylvie Gast
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Verfasst am: 03.01.2014, 02:31 Titel: |
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Filmreif war die Sache tatsächlich. Ich sehe noch meinen Vater vor mir - stolz, freudestrahlend, kofferinhaltpräsentierend (Papa ist der Beste und sowieso ein noch nie dagewesener Held von wegen Nichtrauchen...) . Meine Mutter (begeistert in die Hände klatschend, wahrscheinlich x Paar teure Mailänder Schuhe vor Augen). Meine Minischwester und mich (ich knapp 6, mein Schwesterchen 2,1 oder so) - zunächst ratlos Lag wohl daran, dass wir (bzw. ich als damalige Führungspersönlichkeit unserer Geschwisterbeziehung) das freudige Ereignis erst mal in unsere persönliche Währungseinheiten (Eiscremekugeln) umrechnen musste(n). Ging aber fix. Auf bestimmten praxisbezogenen Teilgebieten der Mathematik war ich eben schon immer flott  |
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tranquilla trampeltreu
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.05.2013 Beiträge: 2025 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 03.01.2014, 19:17 Titel: |
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| Sylvie hat folgendes geschrieben: | | Lag wohl daran, dass wir (bzw. ich als damalige Führungspersönlichkeit unserer Geschwisterbeziehung) das freudige Ereignis erst mal in unsere persönliche Währungseinheiten (Eiscremekugeln) umrechnen musste(n). |
Einfach genial.
Von der Stimmung her würde mir die Geschichte am besten auf der Leinwand gefallen, wenn man das Ganze historisch vor die Zeiten Deiner Kinderzeit legen würde, als deutsche schwarz-weiß-Komödie aus den 50ern oder 60ern, über einen unvergesslichen Italien-Urlaub.  _________________ Don't ask yourself what the world needs.
Ask yourself what makes you come alive.
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Mademoiselle Bagatelle

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 07.04.2013 Beiträge: 1621
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Verfasst am: 03.01.2014, 20:55 Titel: |
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| Sylvie hat folgendes geschrieben: | das freudige Ereignis erst mal in unsere persönliche Währungseinheiten (Eiscremekugeln) umrechnen musste(n). Ging aber fix. Auf bestimmten praxisbezogenen Teilgebieten der Mathematik war ich eben schon immer flott  |
Dürften ja nicht gerade wenig gewesen sein.  |
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Sylvie Gast
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Verfasst am: 04.01.2014, 18:47 Titel: |
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Hallo liebe Haderlumpin - Deine lieben Grüße hatte ich irgendwie überlesen, sehr merkwürdig (waren die vorgestern schon da? ). Jedenfalls auch meinerseits alles Gute nach Lumpenhausen .
Mademoisellchen - ich glaube, unser Anteil am Kofferinhalt war letztendlich so überschaubar wie unser damaliger Konsumwunschhorizont. Neben Eiscreme standen eigentlich nur noch "Toasties" auf der Liste (zwei Toastscheiben mit Käse/Schinken dazwischen - die es am Strand gab). Mein Vater hatte uns kindgerecht eingeschärft, dass 1 glänzendes 5-DM-Stück wahlweise 2 x 10 Finger Eiskugeln (20 Eiskugeln) bzw. 1 x 10 Finger Toasties entsprechen würde. Abgesehen davon sind Italiener bekanntlich äußerst kinderlieb und hätten 2 kleine "Bambini" nie nicht über den Tisch gezogen.
Trampilla, der unvergessliche Italienurlaub fand tatsächlich im Sommer 1968 statt - allerdings bereits in Farbe . Bin tatsächlich schon so ein altes Haus, was mir aber gar nix ausmacht. Die Jüngeren unter uns haben nämlich zweifellos die Highlights des deutschen "Test-Farbfernsehens" ("Die Tuaregs" und "Der kleine Maulwurf" und so.... ) unwiederbringlich verpasst.
Und außerdem war das Leben damals - meiner Erinnerung nach - so viel beschaulicher und gemütlicher als Heute, dass ich als 3-Jährige in aller Seelenruhe allein mit dem Dreirad unterwegs sein und "befreundete Geschäftsleute" heimsuchen konnte.
Erste Station war stets die Fahrschuldame an der Ecke, die irgendwie immer gerade damit beschäftigt war, "Päckchen für die Ostzone" zu packen, worauf ich mein intensives späteres Interesse für die Ostpolitik zurückführe (Zitronenlimonade), dann der Metzger (Kinderwurst), der Bäcker (Amerikaner) und schließlich mein Highlight - eine Boutique, in der ich kleine Anziehpuppen aus Pappbögen mit ebensolchen Kleidungsstücken aus Pappbögen bestücken durfte. Vor der Rückkehr zu meiner lieben Oma, die damals unser Haus und mich hütete, noch eine kurze Einkehr beim Büdchen an der anderen Ecke meiner Rundtour, wo ich regelmäßig Schulden in Form von Lakritz aufnahm, die mein Vater dann in der Mittagspause beglich.....
Ich denke heute, dass mich diese frühe Freiheit irgendwie untauglich gemacht hat für spätere Zwänge. Als ich mit 4 Jahren in den Kindergarten kam, habe ich schon ALLE Register gezogen, um diesem Gefängnis zu entkommen, d. h. ich bin jeden Tag von dort getürmt, und als meine Eltern keine Einsicht zeigten und nicht kapierten, dass meine lieben Kindergartentanten für mich Unterdrücker waren, die mir vorschrieben, wann ich was trinken durfte und mir Mittagsschlaf aufzwangen u. ä. , bin ich vorsätzlich von einem Kleiderschrank gesprungen, um mir irgendwas zu brechen, was auch tadellos gelang. Bis heute habe ich mich zum Glück nie mehr so hilflos und fremdbestimmt gefühlt, wie damals als 4-jähriger Knirps. (Sorry für den Exkurs, aber mir gehen gerade viele Gedanken durch den Kopf, wie ich geworden bin, was ich heute bin).
Ansonsten habe ich mich in den letzten 2 Tagen insbesondere dem Thema Kleidung/Wäsche/Schuhe gewidmet - waschen und bügeln und wienern, Knöpfe annähen und ähnliche kleine Reparaturen ausführen, anprobieren, kritisch begutachten und alles aussortieren und fortschaffen, das mir in diesem Leben wahrscheinlich wohl nie mehr stehen oder gefallen wird (so einen Durchgang hatte ich schon mal, aber diesmal mutiger und gründlicher). Viel ist nicht mehr übrig geblieben.
Sylvie |
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Messina

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.05.2010 Beiträge: 8439 Wohnort: bei Hamburg
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Verfasst am: 05.01.2014, 11:46 Titel: |
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Ach Silvie, es ist so schön, dass du wieder bei uns bist!
-lichen zum 100-Tage-Nichtraucherjubiläum
| Sylvie hat folgendes geschrieben: |
Tja - inzwischen liegen in meiner "Schatztruhe" 2 blitzblanke Fünfhunderter und 2 Hunderter! |
Deine "Dagobert-Duck-Methode" ist soooooo genial!
http://www.youtube.com/watch?v=NBRrCY5uhWY
| Zitat: | | Ich möchte in den nächsten 14 Tagen mal einen "liebevollen" Hausputz durchführen, so eine gewisse Betriebsblindheit abschütteln. Irgendwann, in der Hektik des Alltags, verkommen ja viele schöne Besitztümer, für die man mal schwer geschuftet und gespart hat, zu "Reinigungsobjekten". |
Das gefällt mir besonders gut!
Zeit, die schönen Dinge wirklich wertzuschätzen!
Du warst ja mit dem aussortieren und Pflegen der Kleidung schon ganz erfolgreich!
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Deine Beschreibungen sind immer wieder hinreißend,
sowohl die Koffergeschichte deines Vaters,
als auch dein Befreiungs-Sprung. Ziemlich mutig von so einem Knirps!  _________________ Ja kleine Schnecke, besteige den Fuji,
aber langsam, langsam!
- Kobayashi Issa - |
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Sylvie Gast
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Verfasst am: 05.01.2014, 15:35 Titel: |
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GENIAL, liebe Messina, ist das von Dir beigesteuerte Dagobert-Duck-Video - mitreißender kann man das beschriebene Prinzip nicht illustrieren.
Haushaltsmäßig ist jetzt bis auf Weiteres das Thema "Unterlagen, Akten & Co" in Kombination mit "Küche" dran = wenn mein Bürokratiefrust einen bestimmten Pegel erreicht hat, wird selbiger so lange durch körperliche Anstrengung in Form von Backofenschrubben und Kühlschrankinnenleben auseinandernehmen und desinfizieren kompensiert, bis mir Am-Schreibtisch-Sitzen wieder verlockender erscheint.
Vor allem in meinem Büro muss mal "strukturell" (huhu, Trampilla ) was passieren. Ich leide noch heute diesbezüglich unter folgendem Dialog, der sich vor ca. 8 Jahren zwischen mir und einer Freundin abspielte:
Sie: Hör mal, Aldi hat Briefumschläge mit Sichtfenster im Angebot, die kosten fast nix.
Ich (eigentlich völlig in was anderes vertieft): Toll!
Sie: Soll ich Dir welche mitbringen?
Ich: Das wär echt lieb von Dir.
Sie: Soll ich direkt ein paar mehr kaufen?
Ich: Zustimmendes Grunzen.
Irgendwie hatte ich wohl darauf vertraut, dass Aldi Aktionsware nur "in haushaltsüblichen Mengen" abgibt, was sich dann aber als auslegungsfähiger Begriff erweisen sollte.
Jedenfalls, welchen Schrank oder welche Schublade ich im Arbeitsbereich auch immer öffne, da liegen garantiert Briefumschläge mit Sichtfenster drin. EIN Päckchen enthält 60 Briefumschläge - von denen ich dank E-Mail-Zeitalter und 1 - 2 monatlichen Sammelrechnungen - bestenfalls 3 pro Monat verbrauche. Meine Freundin hat aber 50 Päckchen erworben = einen Vorrat, der (abzüglich der bereits verstrichenen 8 Jahre) noch für ca. 75 Jahre reichen dürfte. Also, ich bin jetzt 51.....
Sicher, ich hab mit dem Rauchen aufgehört, die Medizin macht Fortschritte und ich hab sowieso vor, zu arbeiten, bis ich den Löffel abgebe... dennoch werde ich diesbezüglich mal sinnvolle Verbrauchshochrechnungen anstellen und den Rest - - vielleicht einfach unten in einem Karton in den Hausflur stellen mit einem Hinweis, dass sich jeder frei bedienen kann (hier wohnen 25 Leute) ? Erscheint mir besser, als die Umschläge direkt ins Altpapier zu befördern. |
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tranquilla trampeltreu
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.05.2013 Beiträge: 2025 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 05.01.2014, 20:26 Titel: |
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Huhu Sylvie
| Sylvie hat folgendes geschrieben: | Irgendwie hatte ich wohl darauf vertraut, dass Aldi Aktionsware nur "in haushaltsüblichen Mengen" abgibt, was sich dann aber als auslegungsfähiger Begriff erweisen sollte.
Jedenfalls, welchen Schrank oder welche Schublade ich im Arbeitsbereich auch immer öffne, da liegen garantiert Briefumschläge mit Sichtfenster drin. EIN Päckchen enthält 60 Briefumschläge - von denen ich dank E-Mail-Zeitalter und 1 - 2 monatlichen Sammelrechnungen - bestenfalls 3 pro Monat verbrauche. Meine Freundin hat aber 50 Päckchen erworben = einen Vorrat, der (abzüglich der bereits verstrichenen 8 Jahre) noch für ca. 75 Jahre reichen dürfte. Also, ich bin jetzt 51.....
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Schon wieder ein Moment, in dem mich die höhere Mathematik in Deinem TP weit über mein zahlenmäßiges Vorstellungsvermögen hinausbringt.
DANKE für Deine Geschichten.
Ich stand vor einigen Wochen beinahe schweißgebadet vor einem ähnlichen Discounter-Briefumschlag-Angebot (wiederholt sich ja regelmäßig, für diejenigen, die nicht die kompletten 50 Pakete mehr abbekommen haben...)
Und ich war danach stolz wie Oscar, dass ich nur drei Pakete mitgenommen habe, und das auch in drei unterschiedlichen, von mir wirklich verwendeten Größen.
| Sylvie hat folgendes geschrieben: |
Trampilla, der unvergessliche Italienurlaub fand tatsächlich im Sommer 1968 statt - allerdings bereits in Farbe . Bin tatsächlich schon so ein altes Haus, was mir aber gar nix ausmacht. Die Jüngeren unter uns haben nämlich zweifellos die Highlights des deutschen "Test-Farbfernsehens" ("Die Tuaregs" und "Der kleine Maulwurf" und so.... ) unwiederbringlich verpasst.
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Ich glaube, die Altersdiskussion hatten wir schonmal, aber ich wollte Dich nicht ohne wirkliches Zahlenwissen in die 60er datieren. Bin zwar ein bisschen jünger, aber trotzdem mittlerweile jenseits der 40 und kenne auch noch den kleinen Maulwurf
Und ich glaube nicht, dass es reines goldrandverbrämtes melancholisches Denken ist, die Zeit vor Handy, Internet & Co. war reizärmer und vom Informationsgehalt langsamer. Inkl. aller Vor- und Nachteile.
Als ehemaliges Dorfkind in einem Kaff noch ohne eigenen Laden kenn ich noch die Dreirad-Touren zu Bäcker- und Kiosk-Wagen, die an bestimmten Wochentagen mal für eine Stunde kamen. Da war eine frische Breze noch ein echtes Wochen-Highlight. *seufz*
| Sylvie hat folgendes geschrieben: | Ansonsten habe ich mich in den letzten 2 Tagen insbesondere dem Thema Kleidung/Wäsche/Schuhe gewidmet - waschen und bügeln und wienern, Knöpfe annähen und ähnliche kleine Reparaturen ausführen, anprobieren, kritisch begutachten und alles aussortieren und fortschaffen, das mir in diesem Leben wahrscheinlich wohl nie mehr stehen oder gefallen wird (so einen Durchgang hatte ich schon mal, aber diesmal mutiger und gründlicher). Viel ist nicht mehr übrig geblieben.
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Das klingt super! Und absolut Wellen-verdächtig:
trampilla _________________ Don't ask yourself what the world needs.
Ask yourself what makes you come alive.
And then go and do that.
Because what the world needs is people who have come alive.
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