klaraputzich Hilfe zur Selbsthilfe in Putz- und Ordnungsfragen

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tranquilla trampeltreu
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.05.2013 Beiträge: 2025 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 16.06.2013, 11:00 Titel: Struktur in und um den Kleiderschrank |
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Hallo Ihr,
ich bin mir nicht sicher, wo mein Thema am besten passt. Aber für mich hat es vor allem mit der Frage nach "neuer Ordnung" zu tun, deshalb versuche ich es hier.
Es geht ums Thema Klamotten. Und dabei nicht um die konkrete Pflege wie waschen und bügeln, auch nicht um Tips zum ausmisten, sondern um das Problem "Textil-Wanderdünen", die meine Wohnung überschwemmen und mich erdrücken.
Vielleicht als Hintergrund-Infos dazu: Ich glaube, es geht um eine Mischung aus mehreren "Ticks", die die Klamotten zu einem meiner Haupt-Messie-Themen machen:
Ich hätte eigentlich Platz im Kleiderschrank, aber ich bekomme es nicht hin, die Wäsche reinzuräumen. Auch frisch gewaschene Wäsche liegt teilweise lange in den Wäschekörben herum.
Dazwischen gibt es "getragene Textil-Wanderdünen", die sich immer aus mehreren Klamotten-Themen mischen. Ich ziehe mich, je nach "Tages-Phase" mehrmals am Tag um:
Es gibt konkrete Arbeitsklamotten, die ich im Job tragen muss, wo ich auch mal so Dinge wie gebügelte Blusen brauche usw.
Dann gibt es "normale Straßenklamotten", für Einkaufen privat, Treffen mit Freunden/Familie, Termine, usw.
Dann gibt es die Klamotten "Gassi und Wandern mit Hund".
Und die Klamotten "Ich habe Freizeit zuhause"
Generell machen die unterschiedlichen "Kategorien Klamotten" Sinn, weil vor allem der Unterschied "mit Hund unterwegs" und "ohne Hund" für die Klamotten-Beanspruchung einen großen Unterschied macht. Und weil ich insgesamt betrachtet damit die einzelnen Teile sinnvoller nutze und die "besseren Stücke" viel länger als gut erhalte.
Zumindest in der Theorie. In der Praxis habe ich auf diese Weise viele Tage, an denen ich wirklich phasenweise Klamotten aus allen Bereichen trage. Die dann aber nicht nach einem Tag schon ALLE in die Wäsche müssen, also zumindest ganz sicher die Jeans, Sweat-Shirts oder ähnliches. Aber die sollen so "angetragen" natürlich auch nicht mehr in den Schrank, und liegen deshalb herum.
Und ja, ihr könnt euch das Gesamt-Problem nun wirklich so vorstellen: Dass ich mein theoretisch gutes System täglich selber boykottiere, indem ich beim Umziehen einfach alles auf Stapel schmeiße, letzlich sich alle Klamotten durcheinander mischen, ich dann auf die Schnelle doch wieder frische Sachen aus dem Schrank ziehe, die dann später zu den Bergen dazukommen usw.
Oft weiß ich noch nichtmal mehr, welche Dünen-Bestandteile wirklich in die Wäsche sollen und welche noch nicht, und durch das tagelange offen liegen verstaubt eh alles, so dass dann eigentlich alles in die Wäsche muss.
Mir ist klar, dass ich irgendwie Raum schaffen muss für die erfolgreiche Umsetzung meines Systems. Und dann das "Klamotten-Beweise-Beseitigen" üben.
(Abgesehen davon, dass ich zusätzlich noch ausmisten und "Garderobe zusammenstellen" muss. Aber das ist im Vergleich zum "ich ziehe mich um und verliere jede Ordnung dabei" eher noch die kleinere Baustelle... Glaube ich zumindest.)
Aber im Moment sehe ich nur Berge...
Kennt jemand ähnliche Dinge? Habt ihr Ideen? Oder Denkansätze, die ich hier betriebsblind noch überhaupt nicht gesehen habe?
Herzliche Grüße und danke!
trampilla |
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Verfasst am: 16.06.2013, 11:00 Titel: Anzeige |
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Nelly Gast
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Verfasst am: 16.06.2013, 13:28 Titel: |
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Hallo Trampilla,
leider habe ich nicht die Lösung für dich... vielmehr schlage ich mich mit dem gleichen (ähnlichen) Problem herum...
Von daher bin ich an Tipps und Anregungen mehr als interessiert - auch wenn das angehen dieses Problems irgendwie vemreintlich noch ganz weit weg ist bei mir...
Nelly |
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elfenfanti

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.05.2011 Beiträge: 465 Wohnort: HB
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tranquilla trampeltreu
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.05.2013 Beiträge: 2025 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 16.06.2013, 17:45 Titel: |
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Hallo Nelly,
danke für die Rückmeldung. So fühle ich mich immerhin schon nichtmehr so alleine damit. Ich werde berichten, wie es mir weiter mit dem Thema geht.
Hallo Elfenfanti,
danke für den Link! Das wäre echt einen Versuch wert.
Bisher habe ich auch tatsächlich keinen Platz dafür, aber das wird kommen. Nachdem ich gerade an den grundsätzlichen Baustellen "Umzugschaos von vor zwei Jahren beseitigen" und überhaupt alltags-lebbare Wohnung schaffen dran bin, kann ich solche Ideen für die Zukunft mit einplanen.
Wie macht ihr alle anderen denn das mit Klamotten & Co.?
Habt ihr wirklich "nur" den Kleiderschrank, die Klamotten, die gerade ihr tragt, und dann die Wäsche-Körbe zum waschen?
Oder haben hier noch andere alternative Kleidungs-Zwischenablage-Systeme?
Herzlichen Gruß,
trampilla |
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elfenfanti

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.05.2011 Beiträge: 465 Wohnort: HB
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Verfasst am: 16.06.2013, 19:57 Titel: |
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Soll ich erhlich sein?nagut.
Meine Klamotten fliegen auch üüberall herum. Und ich habe so einen rollbaren Kleiderständer. ich gar nicht mehr wieso ich mir den mal zugelegt habe. Momentan steht der im Keller mit ein paar Klamatten drauf die aber auch in ne Kiste könnten oder sogar in den Container. Vor ewigen Zeiten hab ich mir schon vorgenommen, den einfach in meine Wohnung zu stellen, eben für die Klamotten die immer so herumfliegen. Die Idee ist in den letzten Tagen schon mal wieder wach geworden. Und da kamst du mit deiner Frage. Da muss ich mich ja fast bei dir bedanken. Jetzt bin ich sicher in der kommenden Woche hohl ich das Ding hoch. _________________ Tue erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche.
(Franz von Assisi) |
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Messina

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.05.2010 Beiträge: 8439 Wohnort: bei Hamburg
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Verfasst am: 16.06.2013, 21:40 Titel: |
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An den rollbaren Kleiderständer hab ich auch spontan gedacht.
So einen hatte ich mal, aber da ich zu faul war oder keine Zeit hatte,
hängte ich die Sachen einfach drüber.
Davon wurden sie auch nicht besser, und schließlich ist er mir unter der Last zusammengekracht.
War auch nur so ein billiges Etwas.
Was ganz gut ging war ein Garderobenständer etwa so einer:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/318Upni8ewL._SY300_.jpg
Da konnte ich die Sachen drauf drapieren
und musste nicht unbedingt einen Bügel nehmen.
Aber da passten natürlich nicht so viele Dinge drauf,
also wurde auch noch der Hocker, der Nachttisch und ein Stuhl belegt.
Irgendwann hab ich dann einen neuen Tisch bekommen und mir einen Nähplatz eingerichtet.
Und da war ich dann motiviert, meinen Kleiderschrank zu "entgruseln"
und mein Schlafzimmer zurückzuerobern.
Da hab ich Hermann (den Kleidercontainer) fleißig gefüttert.
Aber bis dahin war es ein weiter Weg...
Und nun pass ich ziemlich auf, dass mein Schrank "schlank" bleibt,
damit ich die Sachen leicht zurücklegen / hängen kann.
Das klappt mal mehr mal weniger gut...
Zur Zeit leider weniger...  _________________ Ja kleine Schnecke, besteige den Fuji,
aber langsam, langsam!
- Kobayashi Issa - |
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tranquilla trampeltreu
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.05.2013 Beiträge: 2025 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 16.06.2013, 22:04 Titel: |
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| Messina hat folgendes geschrieben: |
Und da war ich dann motiviert, meinen Kleiderschrank zu "entgruseln"
und mein Schlafzimmer zurückzuerobern.
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Messina, "entgruseln" ist glaub ich mein Wort des Tages.
Ja, Hocker, Stühle, "Herrendiener", all das hab ich schon probiert. Mit ähnlichen ausufernden Ergebnissen...
Hängst Du dann auch schon getragene Kleidung nochmal zurück in den Schrank?
Hermann hab ich im letzten halben Jahr tatsächlich schon gut gefüttert. Und im Moment z.B. ist mein Kleiderschrank wirklich ca. zur Hälfte leer. Dafür liegt aber der Inhalt halb getragen, getragen, frisch gewaschen, und "weiß ich nicht mehr" total wild durcheinander in der ganzen Wohnung rum (außer in der Küche)...
Vermutlich braucht diese Baustelle eine Mischung von Maßnahmen.
Für die frische Wäsche: Beweise beseitigen, sofort aufräumen
Für die anderen Klamotten: Wäscheständer einrichten, Beweise beseitigen und wirklich dort aufhängen
Für alles, was zu viel ist: Hermann nicht verhungern lassen...
Mal sehen.
Auf alle Fälle tut es mir gut, dass auch andere das Thema so ähnlich kennen.
Elfenfanti, danke auch Dir für Deine Rückmeldung dazu. Falls Du magst, dann berichte doch bei Gelegenheit, ob Dir der Kleiderständer irgendwie sinnvoll erscheint/hilft.
Ich verstehe bisher noch nicht, wieso ich unterschiedliche Haushaltsbereiche so unterschiedlich "schwierig" empfinde, also vor allem beim Thema Chaos.
In der Küche beginnen sich tatsächlich die ersten Routinen einzuschleichen, viele Dinge haben einen Platz. "Küche klar Schiff" stresst mich bei weitem nicht mehr so wie noch vor einiger Zeit, ich koche und backe wieder gern und betrete diesen Raum auch wieder mit besserem Gefühl.
Aber die Kleidung... Allein beim Thema Wäsche könnte ich regelmäßig die Krise kriegen. Das ist sowas von Null meine Baustelle, und ich hab keine Ahnung, warum...
Also danke für eure Ideen, ich hab noch jede Menge Verwendung dafür.
LG
trampilla |
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Sternenzauber Gast
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Verfasst am: 16.06.2013, 22:30 Titel: |
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Hallo Tranquilla,
Nachdem ich mich jetzt schon zwei Tage mit genau dem Thema quäle habe, bin ich wirklich gespannt, was Du hier zaubern wirst .
Ich habe eine ähnliche Situation, meine Bürokleidung ist eher schick, anders als meine Alltagskleidung, die auch einen ganz anderen Stil hat.
Dazu kommen normalerweise noch Sportsachen (früher Reitklamotten) und meine Sachen für „zu Hause“.
Angefangen habe ich damit zwei Tage erst einmal alle Wäsche zu versammeln. Hieß waschen und bügeln. Denn erst jetzt sehe ich, was ich an Klamotten wirklich habe.
Und das ist wirklich ne Menge, die vor allem nicht wirklich zusammen passt.
Für mich sind es nicht wirklich zwei getrennte Punkte das Kleiderschrank aufräumen und Klamotten sichten, bzw. auch Entsorgen, sowie die Plätze zu schaffen an denen ich die Wäsche dann auch parken kann.
Platz ist für mich oft einfach auch das Zauberwort.
Was ich für mich ausprobieren werde ist, die Schmutzwäsche in den geschlossenen Wäschebhälter. Hosen, die ich nochmal tragen möchte darüber. Blusen bzw. Pullis auf einen Bügel, denn die müssen ja auch auslüften. Ich brauche nur noch einen Platz für den Bügel. So ein Kleiderständer würde mir aber zu viel Platz wegnehmen, wüßte nicht wohin damit . Soviel soll es ja nicht werden .
T-Shirts etc. trage ich nicht zweimal, bzw. trage ich diese über den Tag auf (unter dem Pulli oder nem Sweatshirt passiert ja nix). Sportshirts sind immer Wäsche.
Bei mir scheitert es nicht an der Handhabung wenn ich darüber nachdenke, sondern eher daran, dass, wenn ein Teil nochmal getragen werden soll, ich das auch nochmal anziehen muss. Meist greif ich nach den frischen Sachen aus dem Schrank. Wichtig ist für mich, das auch einmal die Woche zu sortieren, was lange gelüftet hat wird wieder in den Schrank gehangen.
Ich versuche mir grade anzugewöhnen, bereits Abends die Sachen für den nächsten Tag bereitzulegen. Das spart mir morgens eine Menge Zeit und ich komme nicht in Versuchung im Sweatshirt aufzulaufen. Ich muss einfach auch so kombinieren, dass die bereits getragenen Sachen dann auch wieder zum Einsatz kommen.
Heute habe ich schon mal angefangen die kurzärmeligen Shirts zu sortieren, konnte doch einiges weg . Das wird aber noch ein ganz schöner Akt.
Zwei Tage lang über Kriterien nachzudenken und ein paar Leitsätze waren da schon mehr als hilfreich.
Ich lass mich mal nieder und bin gespannt wie andere das so regeln .
Viele Grüße,
Sternenzauber |
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ostermaus
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.03.2013 Beiträge: 1407 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 16.06.2013, 23:37 Titel: Schlafzimmer |
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Hallo liebe Tra-Tra!
Ich handhabe mein Schlafzimmer folgendermaßen:
großer Kleiderschrank, 3teilig:
1 Seite belegt mit Nicht-Anziehsachen (Nähmaschine, Fotos, Karten, Geschenkbänder, Fotoapparat...)
die andere Seite belegt mit sauberer Wäsche,
in der Mitte Bettwäsche, Handtücher, Trockentücher, Waschlappen, Putzlappen, Tischwäsche...
Damit alles in meinen Kleiderschrank reinpaßt, sortiere ich nach und nach alte Kleidung aus.
Getragene Wäsche mag ich auch nicht direkt zu der sauberen Wäsche legen oder hängen.
Bei mir hängt getragene Wäsche an einer Türhakenleiste und z.Teil liegt sie auf der 2. Betthälfte vom Doppelbett (am liebsten gefaltet, klappt aber nicht immer)
Manchmal hänge ich aber auch getragene Wäsche an die Garderobe oder an die Türhakenleiste im Bad.
Für Schals und Tücher habe ich eine extra kleine Hakenleiste an der Schlafzimmerwand.
Schmutzwäsche ist in einer Rollbox, helle Wäsche in einem Wäschesack.
Mein Bademantel hängt im Bad.
Die Sporttasche ist so gut wie immer fertig gepackt.
Socken, Unterhosen sind in Schubladen untergebracht.
Die Idee mit dem Kleiderständer find ich auch gut (paßt bei mir leider nicht).
Vielleicht magst Du ja auch mit einer oder mehreren Türgarderoben arbeiten. Dafür braucht man auch nicht alles auf Bügel hängen.
Eine weitere Möglichkeit wäre deinen Kleiderschrank in 2 Bereiche aufzuteilen, 1 Seite für saubere Wäsche und die andere für getragene Wäsche. 1 Fach für saubere und 1 Fach für getragene Wäsche.
Liebe Grüße von Ostermaus |
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Haderlump
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.08.2012 Beiträge: 2052
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Verfasst am: 17.06.2013, 09:42 Titel: |
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Bei uns gibt es auch diverse textile Wanderdünen, aber die Situation ist ein bisschen anders. Die Kleidung der Kinder ist zu 99% spätestens abends (den Minizwerg muss ich oft auch tagsüber mal umziehen) schmutzig und meine größtenteils auch, bis auf die Hose, die ich meistens nochmal anziehe. Dadurch, dass ich zu Hause arbeite und kaum "offizielle" Termine habe, brauche ich gegenwärtig nicht groß unterschiedliche Kleidung.
Die Schmutzwäsche fliegt entweder sofort beim Umziehen in den Wäschekorb oder wird als Teil der Morgenroutine eingesammelt.
Sachen, die nochmal getragen werden sollen, werden - manchmal - abends über einen Herrendiener oder an Türhaken gehängt, meistens aber im Bad oder vor dem Bett liegen gelassen. Für die Kinder lege ich abends die Kleidung für den nächsten Tag raus, d.h. so werden noch tragbare Sachen am folgenden Tag gleich wieder angezogen.
Unsere Dünen bestehen größtenteils aus sauberer Wäsche, die einfach nicht in die Schränke passt, da wir diese seit Jahren nicht ausgemistet haben. Das Problem ist natürlich auch hier, dass über kurz oder lang alles durcheinander fliegt und wieder verknittert und schmutzig wird.
Ich muss mir also auch erst einmal einen Überblick verschaffen und ordentlich Hermann füttern! Im Frühjahr hatte ich mir die Regel aufgestellt, jede Woche zumindest einen Müllbeutel voll Kleidung auszusortieren, doch nachdem ich dann viel Arbeitsstress hatte, habe ich das leider nicht weiter durchgezogen. Wird Zeit, wieder damit anzufangen!  _________________ Lumpige Grüße!
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Life is what happens to you while you're busy making other plans. (John Lennon) |
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Kellervoll

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 25.04.2012 Beiträge: 3501
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Verfasst am: 17.06.2013, 20:54 Titel: |
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Platz da, jetzt komme ich!
Die nu wieder! Also Du kannst folgendes versuchen:
Ich habe im Kleiderschrank saubere Sachen, nach Begrenzungsmethode sortiert. D.h. ein Regal kurze Shirts, ein Regal LA Shirts, ein Regal Hosen, ein großes Brett für Sachen die ich grade nicht trage (z.B. Hosen die noch zu eng sind oder Klamotten für Festlichkeiten wie Tops und Röcke) usw.
Dann hab ich sortiert nach Klamotten für den Job und Klamotten für die Freizeit (links und rechts auf dem jeweiligen Regalbrett).
Nun kommt der Clou: Ich habe unter der Kleiderstange 3 einfache Plastikkisten stehen. Erratet ihr es?
1 Kiste für "angetragene" Shirts
1 Kiste für "angetragene" Hosen
1 Kiste für "angetragene" Pullis und Strickjacken
Ganz einfach: Dreckig in die Wäsche, angetragenes einfach wieder aus der Kiste wenn es noch mal getragen werden soll. Einmal in der Woche schnappe ich die "angetragenen" Sachen und bringe sie zur Waschmaschine - Gut ist!
Die Sachen die ich abends ausziehe lege ich übrigens über einen Hocker neben dem Bett ...  _________________ Jedes Ding das ich besitze braucht meine Aufmerksamkeit!
Liebe Grüße
Kellervoll |
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tranquilla trampeltreu
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.05.2013 Beiträge: 2025 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 17.06.2013, 21:41 Titel: |
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Wow, ihr seid echt die Besten!
Erstmal vielen, vielen Dank für die ganzen Rückmeldungen, Berichte und Ideen! Da steckt viel für mich drin.
Fühlt sich für mich aktuell noch nach "zu viele Gedanken gleichzeitig im Kopf" an, deshalb kann ich noch nicht im Detail antworten.
Aber ich sammle mal die Ideen-Stichworte, die mich sofort direkt angesprungen haben, weil sie sich so treffend anfühlen:
Platz bzw. Plätze schaffen, für frische, angetragene und "zum waschen" Wäsche.
Diese Plätze vernünftig begrenzen.
Klamotten-Beweise-Beseitigen dringend üben.
Angetragene Teile auch wirklich wieder anziehen, falls so geplant.
Besser auf kombinierbare Teile achten.
Hermann füttern, Garderobe zusammenstellen, unpassendes ausmisten.
Ev. abends Kleidung herauslegen, damit es morgens nicht immer auf "ich reiß doch schnell was aus dem Schrank" hinausläuft.
So, nu hab ich dann viel zu tun.
Ich werde weiter berichten und freue mich, dass auch andere hier etwas mit dem Thema anfangen können.
Herzliche Grüße
und bis bald
trampilla |
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Messina

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.05.2010 Beiträge: 8439 Wohnort: bei Hamburg
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Verfasst am: 18.06.2013, 09:40 Titel: |
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| tranquilla trampeltreu hat folgendes geschrieben: | | Hängst Du dann auch schon getragene Kleidung nochmal zurück in den Schrank? |
Die Kleidung lass ich über Nacht im Bad an der Duschstange ausmiefen
oder häng sie paar Stunden auf den Balkon.
Danach kommen die "guten" Teile in den Schrank, die Alltagsklamotten liegen auf nem Stuhl.
Abends die Sachen für den nächsten Tag rauslegen ist ne supergute Idee!  _________________ Ja kleine Schnecke, besteige den Fuji,
aber langsam, langsam!
- Kobayashi Issa - |
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Shelby

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.08.2011 Beiträge: 449 Wohnort: nordisch
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Verfasst am: 18.06.2013, 21:39 Titel: |
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Liebe tranquilla,
über Deinen Wäscheproblem musste ich erst mal herzlich lachen denn mir geht es da ganz genauso.
Viele angetragene Sachen finden bei mir auch deswegen nicht mehr den Weg zurück in Schrank und Kommode,
weil ich zu viele Klamotten habe oder eben zu wenig Stauraum. Auf einem Stuhl und der Kommode tummelt sich
immer diverses Zeug und mischt sich auch mal gern mit sauberem oder dreckigem.
Leider habe ich nicht die Möglichkeit auf dem Balkon Kleidung lüften zu lassen. Im Bad über der Wanne würde es gehen,
nervt aber wenn ich duschen will. Platz für einen Rollständer habe ich nicht. Der einzige Weg aus dem Dilemma
heißt für mich deshalb: Ausmisten... örrgs auch wenns schwer fällt. _________________ Liebe Grüße von
Shelby
Angewohnheit des Monats: Putze Deine Spüle!
Heute patch ich,
morgen putz ich
... auch nicht.
Ist das Kunst oder kann das weg? |
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tranquilla trampeltreu
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.05.2013 Beiträge: 2025 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 19.06.2013, 21:51 Titel: |
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Danke für eure Rückmeldungen, Messina und Shelby,
ich merke immer deutlicher, dass es wirklich ein "Problem mit vielen Puzzle-Teilchen" für mich ist. Und dass ich so langsam eine Ahnung bekomme, was ich alles üben und ändern muss, um diesen Knoten zu entwirren.
Ein neuer Aspekt ist mir heute aufgefallen: Ich habe bei schlechtem Wetter keinen wirklichen Platz, um Wäsche aufzuhängen. Mein Bad ist klein und hat kein richtiges Fenster, und Keller und Dachboden sind ungeeignet dafür.
Deshalb bleibt nur der Garten bei Sonne. Oder ev. für den Winter ein Wäsche-Trockner.
Aufgefallen ist es mir heute besonders, weil die Wäsche in der Hitze wirklich so rasend schnell getrocknet ist. Und mir damit das Wäsche-Waschen so viel leichter gefallen ist als sonst.
Und das Thema Ausmisten/Garderobe ist glaube ich doch noch wichtiger, als ich zunächst dachte. Gerade im Hinblick auf Kombination und Verwendungszweck. Klamotten für den Job sind okay, da wird sich auch nichts ändern. Aber im Bereich "privat" gibt es noch viel Verbesserungsmöglichkeiten. Viel zu viele Einzelteile passen eigentlich zu nix, bzw. fühlen sich "komisch" an, oder würde ich auf der Straße eh nie tragen usw.
Das ist kein Thema mehr für heute, bei der Hitze kann ich eh nicht mehr denken.
Aber ich bleibe dran.
Danke für alle Tips!
LG
trampilla |
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