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Pearl





Anmeldungsdatum: 12.06.2012
Beiträge: 14487
Wohnort: zuhause

BeitragVerfasst am: 25.09.2017, 09:20    Titel: Antworten mit Zitat

Tad Williams ; Otherland-Romane = Vier Bände , ungefähr dreitausend Seiten

Nach den ersten hundert Seiten war ich eingefangen Geschockt

Wir befinden uns etwa anno 2150.
Computertechnologie wurde, logo, weiterausgebaut und mittlerweile kann man sich mit Avataren durch die Netz-Simulation bewegen und man hat alle Sinneswahrnehmungen wie meistens im richtigen Leben. dazu wird einem eine sogenannte Neurocannula in den Brägen implantiert, das ist auch bei Kindern ein Routineeingriff, gehört einfach dazu.

Plötzlich fallen weltweit Kinder ins Koma, die zuvor im Netz unterwegs waren , soviele, dass das Syndrom einen Namen bekommt .

Eine betroffene Schwester , zufällig auch noch IT-Dozentin, findet, dass das gewaltig stinkt und macht sich auf, nachzuforschen.

Ihr Häuschen brennt plötzlich ab, sie verliert ihren Job , kratzt haarsscharf daran vorbei, zusammengeschlagen zu werden, wissende Kontaktpersonen sterben und sie wird von unbekannten Männern beschattet.
Zufall ?
Der Plot hat mindestens 1000 Hauptpersonen ^^


Genre: Sciencefiction/Dystopie/" "Cyberpunk" "

Wirklich so ein toll-spannendes Werk,furios *finde*
Schon lange nicht mehr sowas gute Unterhaltung gelesen.
Einmal angefangen, musste ich das fertiglesen
Die Frage, wohin sich die Technik und das netz bewegen könnten, wie das so weitergeht mit gechippt und geortet werden - das ist ein Thema für mich ^^
...und dann baut der Autor für alle beteiligten Haupt und Nebenpersonen in den letzten 250 Seiten ein unaussprechlich schmalzig-bonbonrosa HappyEnd

Trotzdem - wer sowas mag, gutes langzeitlesefutter !
Habe jeden Abend gelesen und zwei Monate gebraucht . man muss auch täglich an der Geschichte bleiben, damit man bei den vielen Personen den faden nicht verliert .

Das war mein Belohnungsbonbon fürs Dranbleiben am Haus ^^
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BeitragVerfasst am: 25.09.2017, 09:20    Titel: Anzeige

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Pearl





Anmeldungsdatum: 12.06.2012
Beiträge: 14487
Wohnort: zuhause

BeitragVerfasst am: 25.09.2017, 09:23    Titel: Antworten mit Zitat

Kennt hier einer von

Herrad Schenk :
Das Leben einsammeln:
Olga A. - die Geschichte einer Messie


Ist fiktiv, aber angeblich gut recherchiert ?

Ich weiss nicht , ob ich das lesen soll, ich hab das ja "live erlebt"...
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Locki




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 8003

BeitragVerfasst am: 25.09.2017, 09:36    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen liebe Pearl,
diese Bücher kenn ich alle nicht.
Aber danke schön für die Tipps.
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Müde macht uns die Arbeit,
die wir liegen lassen ,
nicht die, die wir tun.
(Marie v.Ebner-Eschenbach )

Das Glück hängt nicht davon ab,
wie viel wir haben,
sondern wie viel Freude wir daran haben.
( Otto von Frohnau )
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Pearl





Anmeldungsdatum: 12.06.2012
Beiträge: 14487
Wohnort: zuhause

BeitragVerfasst am: 30.05.2018, 09:22    Titel: Antworten mit Zitat

Nachdem die Trinkwasserqualität sich hier in meinen Augen drastisch verschlechtert haben, schaue ich schon einen gute Weile, was ich alles tun kann, um meinen ökölogischen Fussabdruck zu verkleinern.
Und die Putzerei ist ein Punkt, bei dem ich ansetzen kann

Jean Pütz und Dieter Wundram
"Wäsche waschen - sanft und sauber"



Leider ist die Hobbythek irgendwann dazu übergegangen, statt alles zum selbermachen anzubieten, Hobbythek-Produkte zu entwickeln und zu verkaufen, aber grundsätzliches zum Waschmitteln und ein paar nette Infos konnte ich dennoch rausfiltern.

Und hier - eine alte Miele-Bottich- Wama um 1940 aus dem obigen Buch abfotografiert - meckere mir heute keiner mehr über die Wäschewascherei :

_________________
Wenn kleine Leute in kleinen Orten
kleine Dinge tun,
verändern sie die Welt.
(Afrika)
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Locki




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 8003

BeitragVerfasst am: 30.05.2018, 14:46    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Pearl,
diese " Waschmaschine " kenne ich noch aus meiner Kindheit.
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Müde macht uns die Arbeit,
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(Marie v.Ebner-Eschenbach )

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Pearl





Anmeldungsdatum: 12.06.2012
Beiträge: 14487
Wohnort: zuhause

BeitragVerfasst am: 08.07.2018, 10:14    Titel: Antworten mit Zitat

Von Kathryn Stockett aufgeschrieben und ihrem geschichtenerzählenden Grossvater gewidmet:
"The Help" - über die Ausnutzung farbiger Dienstmädchen in den frühen sechziger Jahren.
Das äußerst Ironische an dem Buch:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gute_Geister hat folgendes geschrieben:
Rechtsstreit

2011 forderte Abilene Cooper, die 12 Jahre als Hausmädchen für den Bruder von Kathryn Stockett gearbeitet hatte, eine Entschädigung in Höhe von 75.000 US-Dollar, weil ihre Lebensgeschichte ungefragt als Vorbild für die Romanfigur Aibileen Clark verwendet worden sei.
Die Klage wurde von einem Richter in Mississippi abgewiesen, weil sie nicht fristgerecht eingereicht worden war.

Das im Buch angeklagte System greift also 2011 noch immer. Ob Frau Stockett Frau Cooper privat etwas vom grossen Kuchen abgegeben hat... ?

Das Hausmädchen Minni beschreibt ihre Routinen (meine Übersetzung aus dem amerikanischen Englisch):

Kathryn Stockett, The Help hat folgendes geschrieben:
Meine Haushaltsarbeiten finden immer zum selben Tag statt - für jeden meiner Jobs :

Montags öle ich die Möbel.
Dienstags wasche und bügele ich diese verdammten Bettlaken, diesen Tag hasse ich.
Mittwochs ist der Tag, die Badewanne ganz gründlich zu schrubben; obwohl ich sie jeden Morgen auswische.
Donnerstag ist für die Teppiche und schmutzigen Vorleger ; alte kostbare Teppiche kehre ich mit dem Handfeger, damit sie nicht ausfädeln.
Freitag ist Extremkochen für das Wochenende angesagt und was noch so bleibt.

Und jeden Tag moppen, Wäsche machen und Shirts bügeln, damit nichts ausgeht und generelles Saubermachen.
Silber- und Fensterputzen, wenn nötig.



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Pearl





Anmeldungsdatum: 12.06.2012
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BeitragVerfasst am: 25.07.2018, 08:30    Titel: Antworten mit Zitat

Nachdem ich mich mit viel Ablenkungsgeschichten abgegeben habe, ist es mal wieder Zeit für ernste Lektüre.

Im Rahmen meiner slawischen Monate steht da noch der "Archipel Gulag" von Alexander Solschenyzin im Regal...
Bislang habe ich mich da nicht rangetraut:
Ins Gefängnis gesteckt zu werden, weil man einen unterscheidenden Intellekt besitzt und sagt, wo man Fehler sieht - das ist erschütternd.
Plus:
Zu glauben, Gefängnis Europa = Gefängnis überall = Irrtum.

Letzte Woche allerdings ist mir von
Liao Yiwu "Für ein Lied und hundert Lieder" in die Hände gefallen - gleiches Thema wie Solschenyzin, allerdings China und "heute".
Ich habe einen Menschen kennengelernt, vor und nach einem Aufenthalt dort

Sicher kein Buch, das ich mehrmals lesen werde, Albtraumpotential ohne Ende .
Und dadurch, dass Liao Yiwu Ironie-Zynismus-Sarkasmus benutzt, damit er überhaupt mit dieser schlimmen Erfahrung umgehen kann, das macht die Sache noch sehr viel gespenstischer.

Ab und zu treffe ich Touristen, die sozusagen "von Madame Butterfly in Asien" schwärmen, ohne zu begreifen, dass sie nur die Urlaubsseite zu sehen bekamen...


ich kann das nur in Etappen lesen. aber ich werde das fertiglesen und danach mit Solschenyzin beginnen - und bin dabei unendlich dankbar, dass ich hier lebe.
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Pearl





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BeitragVerfasst am: 08.11.2018, 07:24    Titel: Antworten mit Zitat

Solschenyzin steht noch unberührt im Regal...


Ohne es zu bemerken, habe ich die ganze Nacht durchgelesen...

Simon Winchester, "Der Mann, der die Worte liebte"

es geht um die fünfzigjährige Entstehungsgeschichte des Oxford English Dictionary und um die wahre (?) rekonstruierte Geschichte von einen Mann namens William Chester Minor , der fast dreissig Jahre unermüdlich und unentgeltlich mit seinem Wissen und seiner Intelligenz daran mitgearbeitet hat ,dem durch Winchesters Buch für seine Mitarbeit endlich gebührende Anerkennung zukommt.

Die Geschichte beginnt mit Pistolenschüssen im Jahre 1872 und sie ist sehr traurig.

Code:
https://de.wikipedia.org/wiki/William_C._Minor


Winchesters Ton ist mehrheitlich sachlich gehalten, nur im Anhang wird er emotionaler.
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Pearl





Anmeldungsdatum: 12.06.2012
Beiträge: 14487
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BeitragVerfasst am: 19.01.2019, 10:01    Titel: Antworten mit Zitat

ich war mal wieder am Krabbelwühltisch des SH-Ladens - bei allem kann ich widerstehen -aber 10 Bücher für ein Euro - und was sie alles raushauen *jaul*

Literaturnobelpreisträger 2017 ist
Kazuo Ishiguro.

Von ihm habe ich am Stück "Alles, was wir geben mussten" gelesen.

Das ist wohl auch verfilmt worden, genau wie "Was vom Tage übrigblieb" - die Geschichte über dass Leben eines Butlers in der Rückschau (Sehenswerter Anthony Hopkins) - Sowas hatte ich erwartet.

"Alles, was wir geben mussten" ist ein leises , gutes und trauriges Buch,
von dem ich hoffen möchte, das es nur fiktivster Sciencefiction ist.
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Pearl





Anmeldungsdatum: 12.06.2012
Beiträge: 14487
Wohnort: zuhause

BeitragVerfasst am: 29.04.2019, 19:40    Titel: Antworten mit Zitat

Papierclub kann bei mir immer noch ein wildes Durcheinander sein. Und was ich da so aufhebe... Zeitreise aus einer Frauenzeitschrift von a.D. ? :
Pearls Zettelkasten hat folgendes geschrieben:
Der erste deutsche Fernsehkoch heisst Clemens Wilmenrod und flimmert in den 50ern bei privilegierten Fernsehbesitzern über den Schirm.
Ein kleiner lächelnder Bär wirbt für Kondensmilch.
Den M**i**a- Kaffefilter gibt's weiter aus Porzellan und ab den 50er Jahren in Farbe.
Der "kalte Hund" , ein einfacher Kuchen aus Keks und Schokolade erobert dank Kühlschrank die deutschen Kaffeetafeln und hält sich als Art bis in die Siebziger .
Dosennahrung: Die Raviolis finden sich ein.

60er : Das Schulkochbuch von Dr. Na-wer-wohl erscheint erstmals. Fertig gekaufter Getränkesirup ist in aller Munde und trotzdem nicht TipTop.
Die vielseitigen Plastikdosen für die Küche feiern Parties und werden von den modernen Hausfrauen hochgelobt.
(Siebzig Jahre später werden sie es wegwerfen..)
Das erste elektrische Handrührgerät sieht ohne Rührhaken ein bisschen so aus, wie ich mir als Kind ein Raumschiff vorstelle.
Es gibt am Gründonnerstag jetzt auch schon mal TK-Spinat und einen römischen Tontopf in der Backröhre probiert so ziemlich jede Hausfrau aus.

In den 70ern wird in München der erste Mäkkes eröffnet. Vorerst mit Pommes, Schaschlik und Currywurst zum Anfüttern der Massen...
Die Papieraufkleber in Blümchenform von der Spülmittelflasche tauchen erstmals auf deutschen Küchenkacheln auf .
Johanna von Koczian singt "das bisschen Haushalt".
Die Fondues werden gefeiert. Der Diätwahnsinn bricht aus .


In den 80ern ist nur hip wer einen edlen Shaker hat und ihn auch öffentlichz benutzt.
Das Mikrowellengerät ist noch horrend teuer, schleicht sich aber schon in Küchen ein.
Nahrungstrends beginnen sich abzuzeichnen.
Und dank KohleHelle wird Pälzer Saumagen international bekannt - ich muss das trotzdem nicht essen wollen ^^.

In den 90ern folgt der Induktionsherd als enegiesparende schnelle Art zu kochen.
Die Silikonbackformen erobern den Markt. Die Coffe-to-go-Bewegung erorbert Deutschland.


2000er

Retro und Vintage werden ausgegraben, Designerfoods und Bio ist supercool.
Wer was auf sich hält , ernährt sich anders als die anderen.
Dampftgarer werden angepriesen.
Essen beginnt, zum Statussymbol zu mutieren.
Gleichzeitig entstehen Bewegungen gegen Verschwendung , speziell Lebensmittelverschwendung .

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Mayla




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 22.05.2015
Beiträge: 4576

BeitragVerfasst am: 29.04.2019, 20:26    Titel: Antworten mit Zitat


_________________
Viele kleine Schritte führen auch zum Ziel.
Liebe Grüße Mayla
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Pearl





Anmeldungsdatum: 12.06.2012
Beiträge: 14487
Wohnort: zuhause

BeitragVerfasst am: 17.06.2019, 14:04    Titel: Antworten mit Zitat

...ein Heftchen noch aus DMark-Zeiten , 72 Seiten für 8 Mark


John G. Bennett
"Wie wir Dinge tun"
Code:

https://de.wikipedia.org/wiki/John_G._Bennett hat folgendes geschrieben:
John G. Bennett (John Godolphin Bennett; * 8. Juni 1897 in London; † 13. Dezember 1974 in Sherborne, Gloucestershire) war ein britischer Mathematiker, Philosoph, Autor und spiritueller Lehrer. Er arbeitete zeitweilig als Secretary of State in der britischen Regierung...(...).... Sein Leben und sein Werk waren wesentlich mit Georges I. Gurdjieff (1866?-1949) und dessen System des Vierten Weges verbunden.



Es geht um Aufbau und Funktionsweise des Körpers,
um sorgsamen Umgang mit den Körperfunktionen,
um unser Tagwerk,
um gute und weniger gute Automatismen -
und das alles in einem gut recherchierten spirituell-ganzheitlichen Kontext zwinkern


Sehr interessant !
_________________
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Pearl





Anmeldungsdatum: 12.06.2012
Beiträge: 14487
Wohnort: zuhause

BeitragVerfasst am: 25.06.2019, 19:36    Titel: Antworten mit Zitat



Dr med Rainer Rehberger , Facharzt für Innere Medizin, Facharzt für Psychosomatische Medizin u. Psychotherapie (Schwerpunkte Trauma, Trauerarbeit und eben auch Messies) starb mit 58 Jahren am 4. Mai 2019 .

Aus seiner Erfahrung entstanden viele Sachbücher ; speziell zum Messiesyndrom die Selbsthilfebücher

Selbsthilfe für Messies
+
Messies - Sucht und Zwang
+
Selbsthilfe für Messies: Ursachen verstehen - Änderungen wagen


Wenn jeder Mensch in seinem Leben eine Aufgabe zu erfüllen hat,
dann ist gewiss:
Er hat seine Aufgabe wohl erfüllt !
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Survival




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 07.08.2013
Beiträge: 247

BeitragVerfasst am: 13.07.2019, 09:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ihr Lieben!
Möchte wieder mehr lesen.... früher so gerne getan...aber abends läuft viel zu oft der TV, obwohl mir das Meiste eh nicht gefällt.....
Habe nun "Für immer und ein Vierteljahr" gelesen. Leicht und sehr flüssig zu lesen, spielt in der jetztigen Zeit....mir hats gefallen, auch das Ende.....habt ihr wieder mal was gelesen?
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Pearl





Anmeldungsdatum: 12.06.2012
Beiträge: 14487
Wohnort: zuhause

BeitragVerfasst am: 19.07.2019, 13:39    Titel: Antworten mit Zitat

Vom Krabbeltisch für 10 Cent gefundene Schätzchen :


Pfeil In meiner Reihe "Mich endlich mal an slawische Schriftsteller trauen"

Andrzej Szczypiorsky
( der hieß wirklich so !)
Die schöne Frau Seidenman
In einer Übersetzung von Dr. Klaus Staemmler
(bei dem ich die Ehre hatte , Unterricht nehmen zu können )

Warschau während der deutschen Okkupation.
Skizzen von Schicksalen einiger Menschen , die unter schwierigsten Bedingungen zu überleben versuchen.
Ein bisschen schwierig zu lesen, weil Szczypiorsky ständig in der Zeit springt, vorausschaut und zurückblendet , die Vernetzungen der Schicksale untereinander aufzeigt und zwischendrin immer wieder eigene Gedanken zu dieser traumatischen Zeit in Polen einfügt.
Aus der Reihe "50 grosse Romane des 20. Jhdts"

------------------------------------------

PfeilEva Ibbotson
Die Morgengabe


Wien/London Ende der 30er Jahre.
Die Nazis marschieren in Wien ein und am Beispiel einer begüterten jüdischen Familie, der es rechtzeitig gelingt, nach England zu fliehen - die 20 jährige Tochter bleibt zurück , es gelingt ihr aber mit Hilfe eines Freundes der Familie und der Umsetzung einer aberwitzigen Idee, nach London
nachzufolgen.

Ein sogenannter Frauenroman mit mindestens fünf Sternchen, sowas gibt es.
Mir imponiert, wie kenntnisreich und einfühlsam Eva Ibbotson die Auswirkungen der Naziverfolgung und die Situation der Flüchtlinge dort in London anhand der einzelnen Familienmitglieder im Detail beschreibt - Sachen, die heute so selbstverständlich zum alltäglichen Leben dazugehören, dass wir im Allgemeinen nicht daran denken würden.
Eine meiner Lieblingsszenen:

Beispielsweise hamstert Frau Berger unter grossen Opfern für einen besonderen Anlass echten Bohnenkaffee und Mehl, kauft ohnehin schon kostbare Gewürze noch teurer .

Und als der Familienanlass dann endlich da ist, backt sie Kipferln und brüht Kaffee.

Obwohl es in dem heruntergekommenen Mietshaus immer betäubend nach Kohl und miefender Wäsche wahllos zusammengewürfelter Menschen mit verschiedenen Sprachen müffelt,
riechen alle Hausbewohner bis ins hinterste Eck göttlichen Kaffee und leckerste Vanillekipferln ;
gehen verzaubert dem Geruch nach und die grossherzige Frau Berger muss feststellen, dass der Anlass nun doch eine "etwas grössere" und internationale Gästeliste haben wird...

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Pfeil Johannes Mario Simmel
Der Mann, der die Mandelbäumchen malte


Ein Krimi ? Ein Schurkenstück ? Eine Posse ? Gar eine Liebesgeschichte oder doch mehrere davon ?

Keine Ahnung, aber ich habe diese schmale Novelle mit Vergnügen in einem Rutsch durchgelesen .
Die Moral von der Geschicht ?
Unterschätz' ein Buch von Simmel nicht zwinkern
_________________
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