klaraputzich
Hilfe zur Selbsthilfe in Putz- und Ordnungsfragen


 

 FAQFAQ   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   BenutzergruppenBenutzergruppen   RegistrierenRegistrieren 
 ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin 

Brummsel stellt sich vor


Gehe zu Seite Zurück  1, 2
 
Neues Thema eröffnen   Dieses Thema ist gesperrt, du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten.    klaraputzich Foren-Übersicht -> Mitgliedervorstellungen
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
ostermaus




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 26.03.2013
Beiträge: 1407
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 26.05.2013, 00:40    Titel: Antworten mit Zitat

Oh ja, Md. Bagatelle!
Mir ging es ähnlich wie Dir. Ich nehme z. ZT immer noch ein Medikament ein und mache eine erfolgreiche Therapie. Außerdem übe ich (leider?!) keinen Vollzeitjob mehr aus. Kräftemäßig bekommt mir das natürlich gut! Sehr glücklich:
Ostermaus
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Anzeige








BeitragVerfasst am: 26.05.2013, 00:40    Titel: Anzeige

Nach oben
Brummsel
Gast







BeitragVerfasst am: 28.05.2013, 23:12    Titel: Antworten mit Zitat

Ich war schon sehr lange nicht mehr bei einem Arzt. Ich kann doch nicht so schwerwiegende Dinge wie Depressionen jemandem anvertrauen, den ich nicht kenne und zu dem ich kein Vertrauen habe. Und schon garnicht nach meinen bisherigen Therapieerfahrungen..
Medikamente gegen Depressionen würde ich auch nur nehmen, wenn es garnicht mehr anders geht. Auch sonst nehme ich nicht gerne Medikamente, nur wenn es nicht anders geht.

Einen Vollzeitjob muß ich derzeit auch nicht machen, zum Glück.
Das Pensum, was mein Job erfordert, schaffe ich soweit ganz gut, ich bin auch froh, daß ich einen Job habe.

LG,
Brummsel
Nach oben
Depri-Chaot
Gast







BeitragVerfasst am: 29.05.2013, 02:01    Titel: Antworten mit Zitat

Erst mal herzlich Willkommen!

Ich bin auch nich nicht lange hier, aber von habe ich gemerkt, wieviel Energie und Kraft man sich aus diesem Forum holen kann.

Lass dich von der Motivation und der positiven Energie anstecken!

Brummsel hat folgendes geschrieben:
Ich kann doch nicht so schwerwiegende Dinge wie Depressionen jemandem anvertrauen, den ich nicht kenne und zu dem ich kein Vertrauen habe.


Dass kann ich total gut nachvollziehen. Ich war ja schon soweit, dass ich bei einer Therapeutin saß und ihr mein Herz ausschütten sollte.
Ich muss zugeben, dass das auch nichts für mich war und ist. Wie kann jemand, der mich überhaupt nicht kennt, verstehen was in mir und in meiner Seele vorgeht? Für ihn den Therapeuten bin ich doch eh einer von vielen. Ich versuche es auch ohne einen Therapeuten.

Ichhabe auch versucht mich mit mir und dem Thema Depression zu beschäftigen. Was mir am Besten geholfen hat, die Ursachen für mein Verhaten zu erkennen, waren Gespräche mit allen meine Freunden und Familienmitgliedern, die mir am nächsten stehen.

Zu hören, wie ich auf meine Umfeld wirke und wie mein Verhalten interpretiert wird, hat mir geholfen mich von einer neuen Seite zu sehen.

Seien wir doch mal ehrlich. Die meisten von uns machen sich so viele Gedanken um sich selbst und dabei verklärt sich oft das Bild für's Wesentliche.

Ich drücke dir die Daumen, dass du deine Ziele schaffst. Stück für Stück und jeden Tag ein bisschen.
Nach oben
bibi blocksberg




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 28.09.2012
Beiträge: 766
Wohnort: BW

BeitragVerfasst am: 29.05.2013, 16:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
die letzten Tage hatte ich leider wenig Zeit, ich muß gerade so viel arbeiten Arbeit

Nun habe ich ein wenig nachgelesen, und ich kann Euch nur raten:
Laßt Euch helfen, erst mal vom Arzt, zum Hausarzt hat man ja normalerweise doch Vertrauen, man kann sich ihm doch anvertrauen, wenn man merkt, es funktioniert nichts mehr.
Ich sehe das doch jeden Tag bei uns in der Praxis, meine Chefs haben Gott sei Dank ein Ohr für Sorgen und Ängste.
Eine Psychotherapie ist auf eine Art ja auch ziemlich anstrengend, man muß sich öffnen, man muß bereit sein, sein Innerstes nach außen zu kehren.
Natürlich muß die Chemie stimmen zwischen Patient und Therapeut, aber ich denke, jeder kann den richtigen oder die richtige finden.
Jeder, der Psychotherapie kennt oder macht, weiß, daß es einem am Anfang erst mal so richtig besch.... geht, eher schlechter als besser.
Da wird alles hervorgeholt, was man lange Zeit vergraben hat, nicht wahrhaben wollte.
Ich denke mal, Freunde und Bekannte sind auch wichtig, aber sie können es oft nicht richtig beurteilen, warum man so ist wie man ist
Therapie ist natürlich auch super anstrengend, man wird wütend, traurig, denkt oft "was fällt denn der ein, da geh ich nie wieder hin!" (ich spreche übrigens aus persönlicher Erfahrung)
Ich bin meinem damaligen Chef bis heute sehr sehr dankbar, daß er mir die Therapie empfohlen hat, keine Medikamente, die kurz mal helfen, und alles ist wieder im grünen Bereich - nein, es hat Jahre gedauert, aber ich hatte Glück mit meiner Therapeutin.
Ich bin bis heute nicht geheilt, ganz sicher nicht, sonst wäre ich ja nicht hier - aber ich kann mein Leben wieder meistern
Es gibt noch oft auch schlechte Tage - Tiefs - Traurig
aber - und das ist für mich das Wichtigste - ich habe gelernt, damit umzugehen, es gibt auch wieder bessere Zeiten, dann schaffe ich wieder mehr -
Also, laßt Euch helfen, einen großen Schritt habt Ihr ja schon gemacht:
Ihr seid bei Klara gelandet

Bibi
_________________
Ordnung ist das halbe Leben - woraus mag die andere Hälfte bestehen? H. Böll
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
tranquilla trampeltreu




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 22.05.2013
Beiträge: 2025
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 29.05.2013, 17:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Brummsel,

Therapie ist sicher ein ganz individueller Weg, es gibt viele unterschiedliche Angebote und viele unterschiedliche Typen von Therapeuten.

Ich will Dir einfach nur Mut machen, weiter zu suchen und zu testen, was Dir gut tut und Dich vorwärtsbringt.

Ich habe zum Teil haarsträubende Erfahrungen mit Behandlern gemacht, aber eben auch völlig andere, sehr hilfreiche.

Ich persönlich wäre heute niemals an dem Punkt, an dem ich stehe, ohne professionelle Hilfe. Weil das eine Art von Hilfe ist, die ein privater Kontakt oder ein Freund niemals leisten kann und sollte.

Wie kann jemand, der mich überhaupt nicht kennt, verstehen was in mir und in meiner Seele vorgeht? Für ihn den Therapeuten bin ich doch eh einer von vielen.

Natürlich kennt man sich zunächst nicht und muss erst Vertrauen fassen, um sich richtig zu öffnen. Aber gerade die "unpersönliche" Beziehung, bzw. dass der Therapeut jemand ist, der mit mir privat nichts zu tun hat, macht vieles leichter. So kann man an Themen heran, die eine nahestehende Person völlig überfordern würden, und mich im Kontakt mit jemandem, der mir nahesteht, auch.

Und das Gefühl, ich wäre nur "eine von vielen" hat mir keiner meiner Langzeit-Therapeuten gegeben. Sollte das so sein, dann wäre es für mich eh nicht die richtige Patienten-Therapeuten-Beziehung.

Aber egal auf welchem Weg,
ich wünsche auch Dir gutes Vorankommen, mit dem Du Dich besser fühlst.

Liebe Grüße

trampeltreu
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Messina




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 20.05.2010
Beiträge: 8439
Wohnort: bei Hamburg

BeitragVerfasst am: 29.05.2013, 17:22    Titel: Antworten mit Zitat

Brummsel hat folgendes geschrieben:
Ich kann doch nicht so schwerwiegende Dinge wie Depressionen jemandem anvertrauen, den ich nicht kenne und zu dem ich kein Vertrauen habe.

Na ja, wenn du eine schwierige OP vorhast, ist das ja auch nicht harmlos,
und oft hat man keine andere Möglichkeit, als zu vertrauen.
Zitat:
Und schon garnicht nach meinen bisherigen Therapieerfahrungen..

Das kann ich nachvollziehen, ich hatte mal eine traumatische Sitzung bei einer so kühlen Therapeutin,
dass ich lange Zeit auch nicht bereit war, einen neuen Versuch zu starten.

Damit hab ich mir leider selbst nicht gut getan, und musste erst einen völligen Zusammenbruch erleben,
bis ich mich wieder getraut habe.
Hoffentlich muss es bei dir nicht so weit kommen!
_________________
Ja kleine Schnecke, besteige den Fuji,
aber langsam, langsam!
- Kobayashi Issa -
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Kellervoll




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 25.04.2012
Beiträge: 3501

BeitragVerfasst am: 29.05.2013, 19:59    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kann den Vor-Rednerinnen nur zustimmen - manchmal muss man einfach jemandem vertrauen. Hätte ich dieses Vertrauen nicht gehabt, hätte ich bestimmt nicht zugelassen, dass man mir in Vollnarkose den gesamten Kiefer aufschneidet und einfräst und an zwei Stellen bricht. Mit den Augen rollen

Ich hatte das Vertrauen, obwohl ich den Arzt erst dreimal gesehen hatte. Aber er war mir sympathisch, hat alle meine Fragen beantwortet und ist auf mich eingegangen. Da konnte ich meinen Kiefer (und irgendwie auch mein Leben) in seine Hände legen ... (urgs, wie pathetisch) zwinkern

Nach meinem Burn-Out bin ich erst mal beim Hausarzt gewesen und habe ihn gebeten mich krank zu schreiben, weil ich die Befürchtung hatte, dass es ein Burn-Out sein könnte. Dann sind knapp 2 Wochen vergangen und ich habe mich an eine Psychiaterin gewendet, Antidepressiva wollte ich doch lieber vom Facharzt! Die war sehr nett und hat nicht viel gefragt, sie wollte etwas über die Situation wissen und hat mir dann sehr liebevoll aber bestimmt erklärt es würde nicht ohne Medikamente gehen. Ich solle mich darauf einlassen, damit die Symptome gedämpft werden. Ausgeschlafen und ohne die Gedankenspiralen könne ich lernen mit meinen Problemen umzugehen, ohne diese Notbremse wäre ich weiterhin in der Überforderungssituation und könnte aus dieser heraus nicht mehr aus eigener Kraft und eigenem Willen agieren. Mit den Augen rollen
Ich habe fast ein Jahr Antidepressiva genommen und es ist tatsächlich so, dass ich nach einigen Wochen wieder Mut und Kraft schöpfen konnte. Ich habe mich selbst wieder gefunden.

Zwischenzeitlich habe ich auch das eine oder andere Buch über Depressionen gelesen (Josef Giger-Bütler hat da einiges herausgebracht) und konnte manche Ursache finden und mich bewußt davon befreien.

Wenn ich damals nicht die Medis genommen hätte, wäre die Sache wahrscheinlich früher oder später so eskaliert, dass ich Euch heute nicht mehr davon berichten könnte. Traurig

Ich würde heute wieder den Weg zum Facharzt wählen, denn eine ausgewachsene Depression gehört einfach in die richtigen Hände. Meinen Kiefer habe ich ja auch nicht vom Hausarzt, sondern vom Kieferchirurgen operieren lassen.
_________________
Jedes Ding das ich besitze braucht meine Aufmerksamkeit!

Liebe Grüße
Kellervoll
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Brummsel
Gast







BeitragVerfasst am: 29.05.2013, 23:13    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe garkeinen Hausarzt Traurig

Ich danke euch allen für das Mitteilen eurer Erfahrungen. Smilie
Nach oben
bibi blocksberg




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 28.09.2012
Beiträge: 766
Wohnort: BW

BeitragVerfasst am: 30.05.2013, 09:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Brummsel,
ich dachte nur, ein Hausarzt ist so eine erste Anlaufstelle - so wie Kelly geschrieben hat - der kann erst einmal "Erste Hilfe" leisten, wenn es mal wirklich brennt - etwa krankschreiben, wenn man berufstätig ist. Einen Termin beim Facharzt bekommt man ja nicht so schnell. Außerdem gibt es ja hier bei uns z.B. - ich wohne ziemlich ländlich - die Therapeuten nicht wie Sand am Meer, und leider auch nicht so viele Fachärzte, wie man sie eigentlich bräuchte. Deshalb dauert es hier manchmal Monate, bis man einen Platz bekommt.
Ich arbeite ja in einer Arztpraxis und habe sehr nette Chefs, die sich z.B. sehr darum bemühen, einen möglichst frühen Termin f. die fachärztliche Behandlung eines Pat. zu bekommen, wenn er so verzweifelt ist.

Ich wünsche Dir weiterhin viel viel Kraft, aber laß Dir helfen
Bibi
_________________
Ordnung ist das halbe Leben - woraus mag die andere Hälfte bestehen? H. Böll
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ostermaus




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 26.03.2013
Beiträge: 1407
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 30.05.2013, 10:19    Titel: ärztliche Hilfe Antworten mit Zitat

Guten Morgen Brummsel!
Bibi hat geschrieben: "Ich wünsche Dir weiterhin viel viel Kraft, aber laß Dir helfen!"
Dem möchte ich mich anschließen.
Ich bin froh, daß ich in ärztlicher Bahandlung bin, Medikamente nehme, Therapie mache und das Schlimmste überstanden habe!
Alles Gute für Dich
Ostermaus
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Brummsel
Gast







BeitragVerfasst am: 30.05.2013, 18:59    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin da glaube ich ziemlich dickköpfig geworden, lehne ärztliche Hilfe ab und wurstle mich lieber selbst durch. Nicht schimpfen mit mir bitte! Smilie

Insgesamt geht es mir zur Zeit eigentlich recht gut, auch wenn ich noch viele Baustellen habe, wo ich mal jammern muß und Hilfe brauche.

Ich jammere gleich in meinem Tagespensum.. ich weiß gerad garnicht ob mir zum Lachen oder Weinen ist durcheinander
Nach oben
ostermaus




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 26.03.2013
Beiträge: 1407
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 30.05.2013, 23:00    Titel: Antworten mit Zitat

Ich schimpfe auch nicht mit Dir! Entscheiden kannst Du das nur für Dich allein. Und nur wenn man das auch selbst möchte, hat es einen Sinn.
Schön, daß Du auch Leute (Familie, Freunde) hast, mit denen Du gut reden kannst. Das ist auch wichtig. Allein die Akzeptanz der anderen tut schon gut.
LG Ostermaus
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Waldtroll





Anmeldungsdatum: 13.05.2013
Beiträge: 227

BeitragVerfasst am: 05.06.2013, 03:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Brummsel,

schöner Name herz
und herzlich willkommen.

noch jemand mit Depressionen.... uff, ich hab grad das Gefühl, in einem Forum für Depressive zu sein zwinkern

Ich hatte gerade die Tage zwei Gedanken.

Zum einen zu Antidepressiva. Zum anderen zu Depressionen selbst.

Antidepressiva verglich jemand mit einer Brille. Du gehst ja auch zum Augenarzt, wenn du schlecht siehst, also lässt du dich auch behandeln, wenn du depressiv bist.
War so seine Logik, als er eine Freundin überzeugen wollte, Medis zu nehmen.

Nun kam ich da ins Straucheln. Der Augenarzt misst, berechnet, analysiert, diagnostiziert und verschreibt dann genau die passende Brille oder Kontaktlinsen.

aber bei Depressionen? Wird da etwa der Serotoninspiegel gemessen, die Abbaugeschwindigkeit, das Neurotransmittersystem durchleuchtet, analysiert, dananch eine genaue Diagnose gestellt und das passende Medikament verschrieben?

Nö, also mein Neurologe hat nur mit mir gesprochen. Medis gab er mir zum Testen, vertrug ich nicht, Feierabend. Beim zweiten Mal zwei Jahre später sah er keine Notwendigkeit mehr für Medis.

Also geht es bei Psychopharmaka doch eher nach dem try & error Prinzip. Das würde zumindest erklären, weshalb es bei vielen so ewig dauert, bevor die ein passendes Medikament finden, das dann auch noch richtig eingestellt werden muss. Beim Optiker hab ich das noch nicht erlebt, dass ich erst 50 Brillen drei Monate testen muss, um die richtige herauszufinden lachen

Der Patient ist eher Versuchskaninchen als dass der Arzt weiß was er tut.

Schon deshalb lehne ich Antidepressiva ab. Sind mir zu ungenau, spekulativ und letztlich bin ich damit auch nicht ich selbst.

Ich glaube da schon an die Selbstheilungskräfte des Körpers. Sonst müsste man ja von Geburt an depressiv sein, falls das Serotoninsystem tatsächlich dauerhaft defekt wäre.

Zweitens Depression.
Ich hab mal gelernt, Depressionen sind Krisenmanagement des Körpers und ein Überlebensvorteil. Sie hemmen den Antrieb in den kalten Monaten und so kann der Körper Energie sparen und eventuelle Hungersnöte besser überstehen.

Weshalb das bei einigen so aus dem Ruder läuft... ist nicht bekannt.
Vielleicht ist dieser Mechanismus bei uns nicht ganz so gut optimiert, so dass wir aus einer winterlichen Trägheit nicht mehr herausfinden. Oder es ist ein genetischer Defekt, so wie die Menschen ja auch unterschiedlich belastbare Herzen oder andere Organe haben.

Jedenfalls müsste man erstmal richtig an die Ursachen ran, um da effektiv was bewirken zu können, das über Versuche hinausgeht.

Dass es eine Veranlagung gibt, scheint mir wahrscheinlich, da sich Depressionen auch in bestimmten Familien häufen. Das könnte aber auch wiederum an der Erziehung und Prägung liegen.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Dieses Thema ist gesperrt, du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten.    klaraputzich Foren-Übersicht -> Mitgliedervorstellungen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2
Seite 2 von 2

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Ähnliche Beiträge
Thema Autor Forum Antworten Verfasst am
Keine neuen Beiträge Anna70 stellt sich vor - guten Morgen! Anna70 Die Mitglieder 6 10.05.2017, 08:03
Keine neuen Beiträge Neustart stellt sich vor ;-) neustart Die Mitglieder 8 20.03.2017, 15:57
Dieses Thema ist gesperrt, du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten. Ergo sum stellt sich vor Anonymous Mitgliedervorstellungen 12 16.09.2014, 18:27
Keine neuen Beiträge das hexenweib stellt sich vor hexenweib Die Mitglieder 9 15.03.2014, 10:53
Keine neuen Beiträge faule Socke stellt sich vor faule Socke Die Mitglieder 14 21.02.2014, 08:34



Powered by phpBB 2.0.23 © 2001, 2002 phpBB Group


Thema 660601-660640 | Thema 761481-761520 | Thema 1015681-1015720

Impressum | Datenschutz

Bei iphpbb.com bekommen Sie ein Kostenloses Forum mit vielen tollen Extras