klaraputzich Hilfe zur Selbsthilfe in Putz- und Ordnungsfragen

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tranquilla trampeltreu
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.05.2013 Beiträge: 2025 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 25.08.2013, 21:16 Titel: |
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Hallo Sylvie,
| Sylvie hat folgendes geschrieben: |
Ich bin nun mal eine prosaische Natur, die sich von einem neuen Staubsauger, der nicht nach 10-minütigem Einsatz Schäden an Bandscheibe und Trommelfell verursacht, mehr Zugewinn an Lebensqualität verspricht, als von Mantras, Yoga-Entspannungsübungen, Therapien oder Reflexionen zum Thema "woher kommt Staub, wohin geht Staub".....
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Das ist für mich eine klare Ansage, und ich hab jetzt auch eher verstanden, was Du fragen wolltest.
Und ich weiß jetzt auch, dass wir offensichtlich vom Zugewinn an Lebensqualität so unterschiedliche Vorstellungen haben, dass ich Dir (und mir) weitere Assoziationen meinerseits in Deinem TP ersparen kann.
Abgesehen davon bin ich ehrlich gespannt, wie es hier weitergeht. Denn so befremdlich "nüchtern" und pragmatisch sich für mich vieles von Dir liest, so finde ich doch einiges hilfreich und treffend (wie ja schon mehrfach erwähnt). _________________ Don't ask yourself what the world needs.
Ask yourself what makes you come alive.
And then go and do that.
Because what the world needs is people who have come alive.
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Verfasst am: 25.08.2013, 21:16 Titel: Anzeige |
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Sylvie Gast
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Verfasst am: 26.08.2013, 10:14 Titel: |
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Lach Du nur, Mäuschen.....
Ich halte jedenfalls die Anschaffung eines neuen Staubsaugers für äußerst erstrebenswert, zumal ich mit meinem derzeitigem "Übergangsstaubsauger" (einem sperrigen, sauschweren Gerät, das eigentlich für eine Werkstatt gedacht ist, bei dem alle 2 Minuten der Schlauch abfällt, das meine Bandscheibe strapaziert, mein Schlafzimmer verschandelt (weil er nicht in den Besenschrank passt) und ein Getöse macht, als hätte man die Bauarbeiter zu Gast) vor einigen Tagen einmal die Treppe runtergesegelt bin - Ergebnis: Prellung am Arm und blaues Auge. Ich sehe aus, wie ein Fall fürs Frauenhaus und kann nur noch mit Sonnenbrille vor die Türe.
Ich kann Provisorien (von denen es eine Menge in meiner Wohnung gibt) nichts abgewinnen. Sicher, man kann damit leben.
Beispielsweise hat meine Schreibtischlampe eine Macke. Alle 10 Tage wiederholt sich folgendes Spielchen: Sylvies schraubt ihre Schreibtischlampe auseinander und ersetzt 2 Birnchen. Nach 5 Tagen ist das erste platt, nach 10 Tagen das zweite (so ca.). Meistens gibt das zweite Birnchen seinen Geist auf, wenn es eh dunkel ist und ich über Nacht im gestreckten Galopp noch einen Auftrag fertigstellen muss. Daraufhin tastet sich Sylvie durch die Finsternis ins Wohnzimmer vor, um die dortige Leselampe zweckzuentfremden. Da leider - ähm - auch meine Deckenlampe im Arbeitszimmer nicht funktioniert (Schalter kaputt), ist es kein leichtes Unterfangen, das Teil in völliger Dunkelheit zu installieren und irgendwie mit einer Steckdosenleiste zu verknüpfen, die sinnigerweise hinter einem Schrank liegt, den ich erst mal verrücken muss. Ist die Arbeit dann getan, fehlt selbige Lampe natürlich wieder an meinem Lieblingsleseplatz.... Also wird die Lampe wieder umgeräumt und das Schreibtischteil mit neuen Birnchen bestückt. Das einzig Gute an der Sache ist, dass ich mittlerweile geradezu professionell flott meine Schreibtischlampe auseinandernehmen kann und eine supergünstige Quelle für die kleinen Birnchen ausfindig gemacht habe...
Solche Organisationsdefizite (und das ist nur EIN Beispiel) kosten mich ständig Nerven und stehen im krassen Gegensatz zu den ganzen Dingen, die bei mir einfach gut organisiert sind und mich Null Nerven kosten. Also ist es doch nur logisch, dass ich mir diese Problemfälle vom Hals schaffen will.
"Und ich weiß jetzt auch, dass wir offensichtlich vom Zugewinn an Lebensqualität so unterschiedliche Vorstellungen haben, dass ich Dir (und mir) weitere Assoziationen meinerseits in Deinem TP ersparen kann." [/color]
Nee, Trampilla, bei Dir ist das auch nicht anders. Wie ich bei Dir gelesen habe, macht Dein Auto dauernd Theater, und das macht Dich kirre. Ein zuverlässig funktionierendes Auto ist in Deinem Fall ein Stück "Lebensqualität", das Du genauso haben willst, wie ich z. B. meinen prima Staubsauger oder ne tadellos funktionierende Schreibtischleuchte oder oder oder.
Geldprobleme löst man durch Geld, praktische Probleme durch praktische Verbesserungen, andere Probleme eben durch adäquate andere Maßnahmen...... |
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Mademoiselle Bagatelle

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 07.04.2013 Beiträge: 1621
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Verfasst am: 26.08.2013, 10:19 Titel: |
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Oh Mann, Sylvie ... die Lampensituation könnte von mir stammen - momentan versuche ich gerade ein paar Möbel zu verkaufen, damit ich mir dann einen Allroundhandwerker für die vielen Baustellen der Wohnung leisten kann.
Du hast wirklich recht, diese vielen kleinen nervtötenden Dinge rauben am meisten Kraft.
Frohes Schaffen und gutes Geldverdienen für den Weg da raus.  |
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tranquilla trampeltreu
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.05.2013 Beiträge: 2025 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 26.08.2013, 22:20 Titel: |
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Hallo Sylvie,
ja, natürlich will ich meine Lebensqualität verbessern. Auch im Sinne von besseren Finanzen, Struktur, Organisation, Staubsauger, Auto & Co. Sonst wäre ich ja nicht hier.
Die Formulierung "unterschiedliche Vorstellungen vom Zugewinn an Lebensqualität" trifft es wohl nicht wirklich. Sondern eher "unterschiedliche Wege, einen solchen Zugewinn zu realisieren".
| Sylvie hat folgendes geschrieben: |
Geldprobleme löst man durch Geld, praktische Probleme durch praktische Verbesserungen, andere Probleme eben durch adäquate andere Maßnahmen...... |
Klar, das macht man so, wenn man damit vorankommt.
Ich komme so aber nicht voran. Diese Aufgabenteilung hat sich in meinem Alltag nicht bewährt und mir auch den gewünschten Zugewinn nicht gebracht. Im Gegenteil, eher das Zusammenführen, das innere Sortieren und das Sehen von mir und meinen Problemen als ganzes, zusammenhängendes Wesen.
Dies alles verbessert Stück für Stück meine Finanzen und meinen Alltag. Und hilft mir, Provisorien abzubauen und zu verändern. (Die Lampengeschichte kommt mir auch sehr bekannt vor. ) Was ich aber offensichtlich schlecht mit jemandem teilen kann, der "ressort-bezogen" gut seine Probleme aufsplitten und trennen kann.
Ein bisschen so ähnlich wie die Schulmedizin-Naturheilkunde-Diskussion. (symtombezogene Behandlung einzelner definierter Organe versus Behandlung des in Ungleichgewicht gekommenen ganzen Organismus)
Und ja, darüber werde ich wohl noch oft lachen. Einfach im Sinne von "ähnliche Ziele und so gegensätzliche Wege".
Schönen Abend wünsch ich Dir
trampilla _________________ Don't ask yourself what the world needs.
Ask yourself what makes you come alive.
And then go and do that.
Because what the world needs is people who have come alive.
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Pearl

Anmeldungsdatum: 12.06.2012 Beiträge: 14487 Wohnort: zuhause
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Verfasst am: 27.08.2013, 05:52 Titel: |
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Guten Morgen,Sylvie
| Zitat: | | Ich bin nun mal eine prosaische Natur, die sich von einem neuen Staubsauger, der nicht nach 10-minütigem Einsatz Schäden an Bandscheibe und Trommelfell verursacht, mehr Zugewinn an Lebensqualität verspricht, als von Mantras, Yoga-Entspannungsübungen, Therapien oder Reflexionen zum Thema "woher kommt Staub, wohin geht Staub"..... | Da haben wir ihn ja, des Pudels Kern, warum Du auch für mich so schwer zu fassen bist - ein lupenreiner Homo Pragmatus
Ich glaube, Leute , die zwei Meter übern Boden zu schweben versuchen und jetzt Dich und Deinen Staubi in einer grossangelegten Zauberkreisaktion gesundchanten wollen, haben wir hier (hoffe) keine. Solche weltfremden Geschöpfe kenne ich zur Genüge (kann ich prima persiflieren Kennzeichen: ununterbrochene Diskussion über das wie und wann von Erleuchtung ) und meine gymnastische Übung, wenn ich sie sehe, ist Flucht.
| Quilla hat folgendes geschrieben: | | Die Formulierung "unterschiedliche Vorstellungen vom Zugewinn an Lebensqualität" trifft es wohl nicht wirklich. Sondern eher "unterschiedliche Wege, einen solchen Zugewinn zu realisieren". | ! Ich seh halt, wie Sylvie rödelt bis zur Erschöpfe und das ist mir fast ein bisschen unheimlich Womit lädst Du Deine Akkus auf ?
| Sylvie hat folgendes geschrieben: | | vor einigen Tagen einmal die Treppe runtergesegelt bin - Ergebnis: Prellung am Arm und blaues Auge. Ich sehe aus, wie ein Fall fürs Frauenhaus und kann nur noch mit Sonnenbrille vor die Türe. | Autsch. Ich wünsch Dir schnell gute Besserung !
| Zitat: | | Ich kann Provisorien (von denen es eine Menge in meiner Wohnung gibt) nichts abgewinnen. Sicher, man kann damit leben. |
Ich habe sieben Jahre mit Extremprovisorien gelebt, weil mein Männe Hobbyheimwerker war , angefangen hat, umzubauen ,aber nichts fertigbekam (Schwänke aus Pearls Leben ) Und bis heute haben die Biester mich nicht verlassen (den Kerl habe ich rausgeworfen)
*räusper* Für das Staubsaugerrohr würde ich mal eine Rolle von diesem genialen grauen Textilband besorgen, das halb Deutschland zusammenhält (beim Discount etwa 3 €, wir nennen es Guffertape ) und provisorisch ankleben.
Die Schreibtischlampe hätte ich längst schon gegen eine andere ausgetauscht, wenn es sein muss auch aus dem SH-Laden. Die Zeit , die Du investieren muss und die Kleckerlesbeiträge für die Birnchen summieren sich auch...Das ist wirklich kein Zustand und am falschen Eck gespart...
Wie muss die Lampe denn beschaffen sein?
Vielleicht hat ja hier einer so eine Lampe herumfahren und kann sie Dir schicken gegen Porto
Einen erfolgreichen Tag und eine durchgängig funktionierende Schreibtischlampe  _________________
Wenn kleine Leute in kleinen Orten
kleine Dinge tun,
verändern sie die Welt.
(Afrika) |
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Sylvie Gast
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Verfasst am: 27.08.2013, 11:26 Titel: |
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Guten Morgen Ihr Lieben,
| Pearl hat folgendes geschrieben: |
Ich seh halt, wie Sylvie rödelt bis zur Erschöpfe und das ist mir fast ein bisschen unheimlich Womit lädst Du Deine Akkus auf ?
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Hm, gute Frage. Gedanklich?
Zunächst mal finde ich "viel arbeiten" nicht grundsätzlich auslaugend. Im Moment arbeite ich z. B. an einem schönen, dicken Vertrag, der so ist, wie ein Vertrag sein sollte (nämlich von einem muttersprachlichen Profi tadellos aufgesetzt). Es macht mir gar nichts aus, mich damit 10 oder 12 Stunden pro Tag zu befassen. Abgesehen davon lädt der Auftrag meine Akkus in folgender Weise auf:
1. Wie mir mein Kunde (also Agentur) mitteilte, hat der Endkunde ausdrücklich verlangt, dass ICH die Übersetzung mache, weil er mit einer früheren Arbeit von mir "außerordentlich zufrieden" war. Da hab ich mich gefreut, zumal der Endkunde ein Notar ist, also jemand, der die Qualität einer Vertragsübersetzung auch wirklich beurteilen kann. Ein Ausdruck dieser E-Mail meines Kunden ist natürlich unverzüglich in mein "Erfolgsdossier" gewandert (eine dicke Mappe, die sozusagen all meine Meriten schwarz auf weiß belegt und deren Lektüre in verzagten Zeiten das Selbstvertrauen wieder aufmöbelt).
2. Ich bekomme dafür, auf den erwirtschafteten Stundenlohn bezogen, ordentlich Kohle, weil ich mir stundenlanges (nicht vergütetes) Recherchieren und Rumgrübeln sparen kann.
3. Der Auftrag ist ein weiterer Beleg dafür, dass meine neue Geschäftsstrategie aufgeht, dass ich mir die Spezialisierung "leisten" kann und ich nun offenbar den richtigen Weg gefunden habe. Mehr verdienen, weniger leiden. In diesem Punkt ist es mir gelungen, die Realität an meine Wünsche anzugleichen, so dass sich das Ganze "harmonisch" anfühlt. Das gibt mir wiederum die Hoffnung, dass ich auch für andere Lebensbereiche (wie meinen Haushalt) eíne ähnlich harmonische Lösung finden kann, auch wenn ich sie noch nicht gefunden habe.
Zweitens habe ich kapiert, dass meine Kapazität begrenzt ist und dass ich nur Dinge in mein Leben lassen darf, mit denen ich auch fertig werde. Fast alles, womit ich mich derzeit noch rumschlage, sind Altlasten aus einer Zeit, in der ich diesem Grundsatz noch nicht gefolgt bin (und deren Beseitigung ist die reine Mühsal).
Dazu gehört auch, mir Klischees vom Leib zu halten und mir keine fremden Wunschvorstellungen (mehr) aufs Auge drücken zu lassen.
Es gibt eine ganze Reihe von Dingen, die wohl sehr viel Menschen als wohltuend/entspannend/erstrebenswert empfinden mögen und die deshalb vorschlagsweise an einen herangetragen werden, die ich aber entweder nicht (mehr) mag oder die ich zwar schön finde, aber nicht bewältigen könnte.
In Kategorie 1 fallen z. B. Wannenbäder (mit oder ohne Kerzenschein und Duftöl), Shoppen, Parties, Besuche beim Friseur (oder anderen Fachleuten, die zwecks Optimierung meiner äußeren Erscheinung an mir rumfummeln - leider nicht ganz vermeidbar), zu Kategorie 2 z. B. Haustiere, jede Menge Pflanzen....
Drittens habe ich so eine Art Tunnelblick entwickelt. Jeder Tag hat seine eigene Plage, und über die Plagen von morgen und übermorgen mache ich mir Gedanken, wenn es soweit ist. Es gibt auch so ne Art inneren "Anzeiger", der irgendwo in meiner Magenregion angesiedelt ist und mir signalisiert, was ich heute stemmen kann und was nicht. Alles, was mir im Moment spontan zuwider ist, wird geknickt, sofern keine Gefahr droht. Das "große Ganze ausblenden" und immer nur portiönchenweise denken, finde ich sehr entlastend.
Vielen Dank, liebe Pearl, für Deine praktischen Tipps und Vorschläge! Die Anschaffung eines neuen Staubsaugers und einer neuen Schreibtischlampe sind budgetmäßig ganz gut drin, ich muss nur noch meinen Hintern diesbezüglich hochkriegen und zu einer Entscheidung gelangen
LG Sylvie  |
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Pearl

Anmeldungsdatum: 12.06.2012 Beiträge: 14487 Wohnort: zuhause
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Sylvie Gast
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Verfasst am: 27.08.2013, 22:21 Titel: |
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Pearl, jetzt nehme ich Dich als Fachfrau mal beim Kragenknopf und befrage Dich zu Deiner Meinung über dieses von mir in Aussicht genommene Teil (natürlich nicht in blau-gelb )
http://www.sebo.de/de/haushaltspflege/detail/produkt/automatic-x4.html
Die Erfolgsmappe (oder eher Erfolgskiste ) kann ich nur empfehlen. Da gehört ALLES rein, was das Selbstvertrauen stärkt: Fotos, die belegen, dass man schon als Baby süß und als Kleinkind in der Lage war, Opas Uhr auseinander zu nehmen, schriftlich niedergelegte Liebesergüsse, in denen man als Prinzessin gepriesen wird, Urkunden, aus denen hervorgeht, dass man beim xxx Turnfest sagenhafterweise Platz 221 unter 1000 Teilnehmern belegt hat und natürlich alles, was man an erfreulichen Zeugnissen (egal ob von Bildungseinrichtungen, Arbeitgebern oder sonstwem) aufzubieten hat.... |
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Pearl

Anmeldungsdatum: 12.06.2012 Beiträge: 14487 Wohnort: zuhause
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Verfasst am: 28.08.2013, 07:26 Titel: |
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Guen Morgen
da habe ich aber Glück, dass ich ein Shirt anhabe
Was wiegt das Schätzchen denn? Steht nicht dabei !!!
Ich habe jahrelang mit dem grün-beigen Zwerg oder Panther der Haustürverkauffirma de Luxe gearbeitet und hab so einen im Laden - saugt wie wild , wiegt wie ein Amboss, auch der Kleine Wer unter Dir wohnt , weiss, dass es kein Erdbeben ist, sondern der Staubi...Mir tun jetzt schon die Arme weh, wenn ich nur dran denke, dass ich das gute Stück heute durch den Laden schieben muss...
Und der da hat nur 1300 Watt - unter 1700 Watt fange ich nicht an zu saugen (aber ich hab auch immer Viecher ).
Meine Favoriten sind .iele und der vom Phillipp .ärcher ist auch ganz gut und macht keinen Ärger, ist aber ein R2D2 - und ich glaub, Allergie interessiert die nicht besonders
Ich geh mal davon aus, dass Du einen ganz eigenen Neuen willst, wenn schon ?
Mach doch mal einen Staubsaugerthread auf, ich denke mal, das ist okay - da können die Mäd Pro und Contra posten - schliesslich sind wir Fachleute und fast jede hat sicher ihren Staubsauger auch schon mal als Drecksauger benutzt
Einen fett guten Tag  _________________
Wenn kleine Leute in kleinen Orten
kleine Dinge tun,
verändern sie die Welt.
(Afrika) |
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Sylvie Gast
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Verfasst am: 30.08.2013, 09:04 Titel: |
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Hi allerseits,
erst mal: danke Pearl - stimmt, ein Handstaubsauger ist wahrscheinlich wieder total schwer (schon ein deutlich kleineres Modell der Firma wiegt 7 Kilo). Ich werde mir die Sache mal gründlich überlegen...
Ich bin total platt, als hätte jemand meinen Stecker gezogen. Der letzte Auftrag ist nach einem Hammerendspurt geliefert, jetzt brauche ich erst mal Freizeitausgleich für die ganzen durchgearbeiteten Wochenenden und ein paar Tage, an denen ich NICHTS machen muss, worauf ich keine Lust habe.
Haushaltsmäßig stehen für morgen einkaufen und Erledigungen außer Haus, für übermorgen Papierkram etc. und für heute 1 Sonderaufgabe auf dem Zettel. Mein Papierkram ist aufgearbeitet, einkaufen muss ich nicht unbedingt (falls ich morgen keine Lust habe) und als Sonderaufgabe wollte ich mal Wäscheständer/Bügelbrett/Bügeleisen/Staubsauger saubermachen, das sollte ich wohl noch hinkriegen.
Macht's gut
Sylvie |
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Mademoiselle Bagatelle

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 07.04.2013 Beiträge: 1621
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Verfasst am: 30.08.2013, 10:29 Titel: |
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Wünsche Dir eine schöne und vor allem erholsame Auszeit. Erhol Dich gut Sylvie!
Und: Glückwunsch zum erledigten Auftrag!  |
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Trockenfisch
Anmeldungsdatum: 23.04.2008 Beiträge: 4999
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Verfasst am: 30.08.2013, 10:35 Titel: |
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Dem schließ ich mich an....(und auch noch mit was Erbaulichem vom ollen Goethe)
Beherzigung
Ach, was soll der Mensch verlangen?
Ist es besser, ruhig bleiben?
Klammernd fest sich anzuhangen?
Ist es besser, sich zu treiben?
Soll er sich ein Häuschen bauen?
Soll er unter Zelten leben?
Soll er auf die Felsen trauen?
Selbst die festen Felsen beben.
Eines schickt sich nicht für alle!
Sehe jeder, wie er's treibe,
Sehe jeder, wo er bleibe,
Und wer steht, dass er nicht falle!
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Sylvie Gast
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Verfasst am: 01.09.2013, 12:29 Titel: |
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Besten Dank, Ihr Lieben (und, was Goethe anbelangt, wäre ich angesichts seiner heftigen persönlichen Irrungen und Wirrungen geneigt, derartige Sentenzen als gutgereimte Forumsbeiträge zu betrachten, so es denn solche dazumal gegeben hätte. Soll heißen: Der hatte auch nicht mehr Ahnung, wo's langgeht, als wir und hat sich auf eine Minimalwahrheit - jeder wie er will und muss - zurückgezogen).
Mein Lieblingsdichter ist ja Wilhelm Busch: "Wenn mir aber was nicht lieb, weg damit, ist mein Prinzip" - DAS nenne ich mal eine messietaugliche Weisheit.
Nachdem ich ca. 2 Tage lang ziemlich flach und schlapp auf der Bärenhaut gelegen habe, strömen die Lebensgeister langsam zurück.... mache schon wieder neue Putzpläne..... (bei Jungfraugeborenen ein sehr gutes Zeichen für einsetzenden Normalisierungsprozess )
ABER: habe mich diesmal DURCHAUS von Trampis All-in-One/All-inklusive-Ansatz .. nä Me (and the Dogs) first/Fun first-Ansatz leiten lassen......
Weiteres später.
LG Sylvie |
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Messina

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.05.2010 Beiträge: 8439 Wohnort: bei Hamburg
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Verfasst am: 01.09.2013, 18:13 Titel: |
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| Sylvie hat folgendes geschrieben: | | Das Problem ist, dass ich nicht weiß, wie ich alles auf die Reihe bekommen soll, ohne wie ein Maschinchen zu funktionieren. |
und
| Zitat: | | Nachdem ich ca. 2 Tage lang ziemlich flach und schlapp auf der Bärenhaut gelegen habe, strömen die Lebensgeister langsam zurück... |
Scheinbar weißt du doch irgendwie, wie du es auf die Reihe kriegst:
Volle Kraft voraus - - - und dann Bärenhautlager!
Schön, dass du dir die nötige Ruhe dann auch wirklich gönnen kannst!
Viel Erfolg mit Trampis All-in-One/All-inklusive-Ansatz!
 _________________ Ja kleine Schnecke, besteige den Fuji,
aber langsam, langsam!
- Kobayashi Issa - |
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Sylvie Gast
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Verfasst am: 02.09.2013, 10:21 Titel: |
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Guten Morgen liebe Leute,
| Messina hat folgendes geschrieben: |
Scheinbar weißt du doch irgendwie, wie du es auf die Reihe kriegst:
Volle Kraft voraus - - - und dann Bärenhautlager!
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Tja, nur ist das ja eigentlich die Masche, die ich ablegen möchte....
Zweieinhalb Tage Bärenhaut (selbst Beweise beseitigen war mir zu viel) - schon sieht's wieder aus, als hätte die berühmte Bombe eingeschlagen!
Geradezu faszinierend - da sieht man erst mal, wie viele aufräumende Handgriffe ich so untertags tue.
Aber egal. Es dauert halt, ein gesundes Gleichgewicht zu finden und die diversen "Karren" halbwegs parallel hinter sich her zu ziehen.
Am Wochenende habe ich mal Rückschau gehalten (auch mit Hilfe meines Tagebuchs) und war ganz schön überrascht, wie viel sich seit ca. Mitte Juli positiv verändert hat. Da stand mir das Wasser finanziell bis zum Hals, beim Gedanken an meine Arbeit wurde mir nur übel und mein Haushalt war komplett eingedreckt.
Inzwischen habe ich diese neue Auftragsstrategie "durchgesetzt", so dass ich meiner Arbeit vielleicht nicht grade jubelnd, aber doch zumindest sehr gelassen ins Auge blicke, meine Finanzen sind saniert (alles, einschließlich relativ großer Rückstände bei Krankenkasse und Steuerberater, ist bezahlt und für die "hohe Kante" blieb auch noch was) und die Bude hat zwar einen "Schnupfen", aber keine "Lungenentzündung"....
Die Füllung des Finanzlochs war eine Kraftanstrengung. Es war notwendig, das Arbeiten und Geldverdienen eine Weile in den absoluten Mittelpunkt zu rücken, damit hier nicht die Lichter ausgehen - aber jetzt reicht es, wenn das Ganze einigermaßen gleichmäßig weiterläuft.
Am Wochenende habe ich meinen sagenhaften 25-Punkte-Plan wieder rausgekramt und gründlich überarbeitet. Dieser "Putzblock" am Morgen vor der Arbeit ist effizient, aber emotional unbefriedigend.
Zu den Macken und Widersprüchen, die meine Persönlichkeit veredeln , gehört neben meinem Freiheitsdrang nämlich auch ein ausgeprägter "Spieltrieb", dem ein Plan, bei dem heute schon absehbar ist, was ich am 11. Februar 2016 zwischen 7 und 8 Uhr tue, in keiner Weise Rechnung trägt.
Dieses "mal 2 Minuten hier oder da nach Lust und Laune"-Prinzip gefällt mir einfach besser.
Allerdings war der Plan insofern suboptimal, als alle Punkte zweiwöchentlich auftauchten, was natürlich Quark war (für manche Aufgaben zu selten, für andere zu häufig - ein unausgegorener Kompromiss).
Der NEUE Plan ist
a) auf 28 statt auf 14 Tage ausgelegt
b) gibt unterschiedliche Aufgaben in den unterschiedlichen Zeitabständen vor, in denen ich diese gerne erledigt/kontrolliert hätte (täglich/wöchentlich/zweiwöchentlich/alle 4 Wochen)
c) beinhaltet auch Routinen und ist
d) ein 18-Punkte-Plan (also ein knappes Drittel weniger pro Tag).
(Sagte ich schon, dass mein neuer Thread "Irrungen und Wirrungen" heißen wird..... )
Des weiteren habe ich nach Trampis Motto "Me and the Dogs first" beschlossen, dass ich meine überflüssige Kohle vorerst nicht in einen neuen Staubsauger, sondern in neue Klamotten investieren werde. Ich hab allerhand Klamotten, und die meisten hasse ich. Eine Zeitlang ging es mir finanziell so schlecht, dass ich von der Verwandtschaft allerlei diesbezügliche Care-Pakete erhalten und nolens volens auch akzeptiert habe. Kein abgetragener Ramsch - aber auch neue Markenartikel nützen nix, wenn sie zwar auf dem Kleiderbügel gut aussehen und auch irgendwie passen, man sich darin aber "total verkehrt" fühlt.
Jedenfalls habe ich heute früh schon große Müllbeutel besorgt, und da wandert ALLES rein, was mir nicht wirklich gefällt. Egal, wie teuer und wie nobel der Hersteller und wenn ich im Baströckchen einkaufen gehen muss (soll ja Mitte der Woche wieder sommerlich werden).
Übernächste Woche gehe ich in die Stadt und kaufe mir ein paar Teile (nur ein paar), die mir absolut toll an mir gefallen und zu den paar Sachen passen, die meine Klamottenentsorgung überleben werden.
Außerdem werde ich mir schöne Wolle besorgen und mich ans Stricken begeben (ich LIEBE stricken), wie sich das für die gemütliche Herbstzeit gehört.
Die letzten beiden Punkte (Kleidung kaufen, die mir gefällt + Stricken) sind 2 Dinge, die ich mir aus Vernunftgründen lange nicht gestattet habe (zu 1.: sei nicht so verwöhnt; zu 2.: die hundert Stunden fürs Stricken legst Du mal besser in Arbeitszeit an....).
So, inzwischen erledigt:
- Badematte waschen
- Spülmaschine
- 1 Erledigung
- Blumen gießen
- Blumen düngen
- Waschbecken gründlich
- Seifenspender auseinandernehmen/reinigen
- Seife nachfüllen
- Badewanne
- Toilette innen gründlich
- Deckel und außen gründlich
- Spülkasten
- Badezimmerunterschrank außen
- Durchlauferhitzer
- Duschabtrennung
- Armaturen/Seifenschale/Stange
- Handtücher wechseln
- Mülleimer leeren und reinigen
18 Punkte - Tagespensum erledigt
Sylvie
Zuletzt bearbeitet von Sylvie am 02.09.2013, 17:04, insgesamt einmal bearbeitet |
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