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Fleisch / Tiere essen - *könnte triggern*


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Waldtroll





Anmeldungsdatum: 13.05.2013
Beiträge: 227

BeitragVerfasst am: 13.05.2013, 18:57    Titel: Antworten mit Zitat

Ich verstehe schon alles, was du sagst.

Das ist übrigens ein sehr guter Punkt - jeder soll das tun, was für ihn machbar ist.
Es bringt überhaupt nichts, Dinge zu tun und sich dabei nicht gut zu fühlen. Das Gutgefühl ist es ja gerade eben, weshalb man Dinge tut für andere.... oder für die Umwelt oder sonst eine Sache, von der man überzeugt ist. Hätte man dieses Gefühl nicht, würde man diese Dinge auch nicht tun. Deshalb können sich Vegetarier dann auch nicht in Fleischesser hineinversetzen, weil sie von sich ausgehen und ihre Gefühle dann oft auf alle anderen übertragen und mit Schuldzuweisungen anfangen. Vielleicht gar nicht mal böswillig.

Was das Biofleisch angeht, traue ich dem nicht. Ich traue wirklich nur den Bauern einigermaßen, die Hofverkauf machen. Bei uns ist das sonntags alle paar Wochen, im Sommer machen sie Pause.

Wenn du das Schlachen an sich meinst - egal wo und wie - nun ja, das ist dann eben ein Problem, dass deins ist, ich aber nicht zu meinem machen möchte, weil wir Teil der Nahrungskette sind und zum Überleben eben auch andere Lebewesen töten müssen. Ob das nun Tiere oder Pflanzen sind. Macht für mich keinen wirklichen Unterschied.
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BeitragVerfasst am: 13.05.2013, 18:57    Titel: Anzeige

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Pearl





Anmeldungsdatum: 12.06.2012
Beiträge: 14487
Wohnort: zuhause

BeitragVerfasst am: 13.05.2013, 21:54    Titel: Antworten mit Zitat

lachen Ich habe am Wochenende eine fundamentalistisch-militaristische Veganerin kennengelernt lachen
Rette sich, wer kann, die war ja mal oberpickelhart unterwegs lachen
Sollten wir uns öfter treffen Mit den Augen rollen könnte ich ungehalten werden...
____________________________________________________

In Europa kann prinzipiell jeder essen, was er mag.
Aber nicht jeder kann es sich leisten.
Zitat:
Wenn du das Schlachen an sich meinst - egal wo und wie - nun ja, das ist dann eben ein Problem, dass deins ist, ich aber nicht zu meinem machen möchte, weil wir Teil der Nahrungskette sind und zum Überleben eben auch andere Lebewesen töten müssen.
Es geht da immer um das Wie des Lebens und Sterbens.
Zitat:
Ob das nun Tiere oder Pflanzen sind. Macht für mich keinen wirklichen Unterschied.

Tompkins hat erforscht, dass Pflanzen kommunizieren.
Der Kopfsalat auf dem Feld weiss, dass der Bauer mit dem Messer kommt und fällt vor dem Schnitt in Ohnmacht.
Die Urwälder wissen lange vorher, wann die Sägeautos kommen Traurig
Und so weiter.
Das Vorhandensein von Leben bedingt immer , auch bei der allergrössten geübten Sorgfalt den Tod anderer Lebewesen - da kommt auch der Veganer nicht dran vorbei.
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Waldtroll





Anmeldungsdatum: 13.05.2013
Beiträge: 227

BeitragVerfasst am: 13.05.2013, 22:13    Titel: Antworten mit Zitat

mir sind ja eigentlich alle Anhänger solcher Ideologien suspekt.... hat oft schon was sektenartiges, auf jeden Fall steigern die sich total rein und sehen nachher in jedem einen Feind, den es zu hassen gilt, wenn er nicht sofort die Denk- und Lebensweise des Veganers übernimmt.

ok, die Pflanzenkommunikation ist schon etwas unausgereift... andererseits warnen die sich untereinander, was Kühe und Schweine auch nicht besser drauf haben.

Ich finde das schon echt krass, dass völlig emotionslos von vielen Tierschützern und Veganern über Pflanzen geredet wird, als seien das irgendwelche leblosen Dinger. Mit einer völligen Respektlosigkeit.
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Krawallschachtel
Gast







BeitragVerfasst am: 14.05.2013, 13:36    Titel: Antworten mit Zitat

meiner erfahrung nach enden derartige diskussionen immer gleich:

fleischesser betont, dass er nur artgerecht (was ist das?) gehaltene tiere isst und bezichtigt den vegetarier der missionierei

vegetarier fühlt sich vollkommen unverstanden und wird deshalb wütend bzw. resigniert er - je nach temperament.. .

ich für meinen teil habs aufgegeben, zu erklären, warum ich keine tiere esse :-) - eben weil es dann ganz oft gleich als missioniererei ausgelegt wurde..
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Papierhex
Gast







BeitragVerfasst am: 20.05.2013, 17:39    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe seit geraumer Zeit auch begonnen immer weniger Fleisch zu mir zu nehmen, ebenso Fisch. Gründe dafür wurden hier bereits ja schon erwähnt. Mittlerweile verzichte ich bereits vollkommen auf den Konsum von Wurst und anderer 'offensichtlicher' Fleischware. Bei Gelantine, Fett und Dergleichen tue ich mich noch schwer, da ich nicht so gerne koche und daher auch mal ein Fertigprodukt bei mir landet, wo man ja trotz 'Inhaltsangabe' nie sicher sein kann was wirklich drin ist. Ebenso bei Bioprodukten. Bei einem gewissen geringen 'Anteil' 5%? an Nichtbio, darf es trotzdem dieses EU-Bio-Siegel bekommen.

Wo ich mich auch noch dran schwer tue ist die Ernährung meiner Katze, die seit ein paar Monaten beschlossen hat kein fertiges Katzenfutter mehr zu fressen. Gut, ob mein Biokatzenfutter wirklich Bio war, kann ich auch nicht wissen. Sie möchte jetzt unbedingt gebarft werden (was anderes bekomme ich einfach nicht in sie hinein), kann mir Biofleisch in der Menge die sie benötigt aber im Moment einfach nicht leisten. Verlegen

Am liebsten hätte ich ja mein eigenes Grundstück um Selbstversorger zu spielen, allerdings würde mich das wohl vollkommen überfordern. Selbst bei meinem Obst und Gemüse bin ich wählerisch und versuche darauf zu achte wo das Zeug her kommt. Was bringt mir ein Bio-Siegel, wenn dafür der Grundwasserspiegel im Anbaugebiet sinkt oder die Transportwege unsere Umwelt auf anderem Weg wieder schädigen?

Einkaufen macht mir schon lange keinen Spaß mehr. Von einer Ernährungsumstellung hatte ich mir ursprünglich eine Besserung erhofft, doch irgendwie wird es nur schlimmer, weil ich mich über jedes Produkt gefühlt erst mehrmals Informieren muss, um es mit 'gutem' Gewissen kaufen zu können. Die Lebensmittelindustrie macht es einem da wirklich nicht leicht. durcheinander
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Waldtroll





Anmeldungsdatum: 13.05.2013
Beiträge: 227

BeitragVerfasst am: 24.05.2013, 04:30    Titel: Antworten mit Zitat

Es gibt Bio-Katzenfutter??? Das wusste ich gar nicht Geschockt

Meine Eltern praktizieren zu einem Teil so ein Selbstversorgerdings. Sie haben einen großen Gemüsegarten, machen regelmäßig nicht nur Marmelade, sondern auch Sauerkraut, saure Gurken, Pralinen, Weihnachtsstollen, Schnaps und was es sonst noch so gibt. Pilze und Nüsse sammeln gehört auch noch dazu (wenn Zeit dafür bleibt).
Im Sommer kaufen sie wirklich fast kein Gemüse/Obst im supermarkt.
Nur Tiere halten sie nicht, wäre zu viel Arbeit und Aufwand.

Das heißt aber auch, Urlaub ist schwierig (aber möglich) und ansonsten neben der Arbeit ein Haufen zusätzlicher Arbeit. Ich habe keine Ahnung, wie die das bewältigen. Garten, Haus, Katzen.... ich bin ja schon oft mit meiner Zweizimmerbude und Balkon überfordert Traurig

Bei der Katzenernährung setze ich andere Prioritäten. Ich möchte da den Ansprücher meiner Tiere gerecht werden und nicht mein ökologisches Gewissen beruhigen.
Ich trage in erster Linie Verantwortung für meine Katzen, dann erst kommen andere Tiere, falls ich noch Ressourcen habe und es an sich auch etwas bringt (das sehe ich beim strikten Fleischverzicht nicht - damit rette ich aktuell nicht ein einziges Tier. Die Politik ist hier gefordert und in der Verantwortung).

Meine Priorität liegt auf getreide- und zuckerfreiem Katzenfutter, hochwertig und falls möglich, mehrmals wöchentlich etwas Frisches für die Zähne zum wetzen.

Ich kann dir Orijen empfehlen, das ist ein hochwertiges Trockenfutter aus Kanada, keine Massentierhaltung, sondern ein Familienbetrieb mit regionalen Zulieferern, wild gefangener Fisch und weidegefütterte Rinder/Hühner/Thruthahn. Getreidefrei, zuckerfrei, ohne Lock- und Konservierungsstoffe, mit 80% Protein, wie es Fleischfresser benötigen. Im Supermarktfutter sind gerade mal 4% Fleisch oder besser gesagt Schlachtabfälle von nicht selten kranken Tieren (--> Schwarzbuch Tierfutter "Katzen würde Mäuse kaufen").

Ich füttere aber nicht nur Trockenfutter, das gibts nur einmal täglich.

Voll-Barfen ist, wenn du es richtig machst, übrigens nicht teurer als Supermarktfutter. Hat mal jemand ausgerechnet, der sich damit ganz gut auskennt und es auch selbst praktiziert.
Das ist aber für mich momentan nicht machbar, vielleicht irgendwann.

Am liebsten wäre es mir schon, meine Katzen komplett zu barfen, weil ich das als einzige artgerechte Ernährung ansehe. Zookatzen würden von diesem Katzendosenfutter sterben, unsere Hauskatzen mussten sich halt schon halbwegs dran gewöhnen. Rheuma, Diabetes und solch Kram dürfte es bei Raubtieren überhaupt nicht geben. Wenn ich vorbeugen kann, mach ich das.

Du denkst aber nicht dran, deine Katzen vegetarisch zu ernähren, oder? Auf den Arm nehmen

ps. noch etwas zur Ökobilanz oder wie sich das nennt.
Ein Apfel aus Neuseeland kann durchaus sinnvoller sein als ein deutscher Apfel. Im späten Winter zB, wenn deutsche Äpfel einen Haufen "Umwelt" kosten mit aufwändiger Lagerung, während der Apfel aus Neuseeland frisch ist und nur mit dem Transport ins Gewicht fällt. Der deutsche Apfel ist dann der Umweltverschmutzer, mit dem neuseeländischen Apfel würde man weniger Schaden anrichten. Man sollte als moralisch einwandfreier Bürger sich natürlich ganz politisch korrekt verhalten und am besten winters nur selbstgemachtes umweltfreundlich im Keller gelagertes Sauerkraut verschnabulieren lachen

Ich halte das alles hauptsächlcih für Panikmache und Schuldgefühle im Volk schüren. Es soll ja abgelenkt werden von der Sau-Politik, die gerade mit Niedriglohnausweitung und anderen unschönen Dingen gemacht wird. Ein Volk, dass sich wegen jedes Steaks und jeder Banane schuldig fühlt, ist ein gut zu lenkendes Volk.

Ganz ehrlich? Würde ich mich damit beschäftigen und danach richten, wäre das ein Vollzeitjob und ich würde mein Leben verpassen. Auch hier setze ich Prioritäten und übernehme für mich Verantwortung und nicht für die ganze Welt (was eh nur eine Illusion ist und das Gewissen beruhigt).
Wenn ich Ressourcen übrig habe, übernehm ich auch mal gerne ein bisschen Verantworung für andere.... aber nur ein bisschen. Und nur dort, wo es auch wirklich was bringt.


Zuletzt bearbeitet von Waldtroll am 24.05.2013, 05:28, insgesamt 4-mal bearbeitet
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Waldtroll





Anmeldungsdatum: 13.05.2013
Beiträge: 227

BeitragVerfasst am: 24.05.2013, 04:45    Titel: Antworten mit Zitat

apropos vegetarische Ernährung für Katzen und Hunde....

hier wurde auch Peta genannt, die über Vegetarismus aufklären... ich hatte mich schon vor Jahren mal mit dieser aggressiven Organisation beschäftigt und mache seither einen großen Bogen um sie.

Ich hoffe wirklich für die Hunde und vor allem die Katzen als reine Fleischfresser, dass sich nicht allzu viele Leute von solch einem Mist überzeugen lassen:

http://www.peta.de/web/vegetarischehundeu.155.html

Die Nährwert-Bedürfnisse von Hunden und Katzen können durch eine vegane Ernährung und bestimmte Ergänzungen leicht befriedigt werden. James Peden, der Autor von "Vegetarische Hunde-und Katzenernährung“, hat Vegepet-Zusätze entwickelt, mit denen vegetarische und vegane Rezepte für Hund und Katze angereichert werden können. Sie sind ausgeglichen in ihren Nährwerten, und es gibt sie auch in speziellen Ausführungen für Katzenkinder und Welpen sowie für säugende Katzen und Hündinnen. Darüber hinaus gibt es mittlerweile zahlreiche Futtermittelfirmen, die vegetarisches Alleinfutter – ob als Trocken- oder Nassfutter - anbieten.

Recht haben sie in dem Artikel allerdings damit, dass im industriellen Tierfutter krankmachendes Zeug in großer Menge enthalten ist und Haustiere davon über die Jahre auch krank werden.
Vegane Ernährung kann aber überhaupt keine Alternative sein und es ist schlichtweg Schwachsinn, dass Katzen in freier Wildbahn "viel Grünzeug" futtern. Im Mäusemagen sind geringe Mengen enthalten; das wars auch schon.
Man kann übrigens auch Eintagsküken füttern, da wird die "Produktion" aber auch wieder nicht so optimal sein.
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Krawallschachtel
Gast







BeitragVerfasst am: 24.05.2013, 10:42    Titel: Antworten mit Zitat

hihi, allerdings ist das meiste katzenfutter, das es zu kaufen gibt, genauso unnatürlich - oder habt ihr schon mal ne katze in freier wildbahn gesehen, die rind, huhn, schwein und reh verspeist?
...eigentlich müsste es mäuse und kleine vögel in dosen und in getrockneter form geben :-)

also meine miezen leben auch nicht vegetarisch, hab aus spaß mal beim vegan-shop meines vertrauens was für die mitbestellt und sie fanden das toll, aber das ist auch seeeeehr teuer.

was mich interessiert: warum passiert es sooft, dass man als vegetarier von fleischessern gefragt wird, warum man kein fleisch ist? wenn jeder eh essen kann, was er will, könnten sie sich diese frage sparen. weil das eben genau darauf hinausläuft...

FE: Warum ist du kein Fleisch?
VE: Wegen der Tiere.
FE: Ich ess ja auch wenig und wenn dann aus artgerechter Haltung.
VE: Ich will einfach keine Tiere töten und meist ist artgerechte Haltung eine Illusion
FE: Aber, wenn die Tiere doch glücklich auf einer Weide stehen
VE: Spätestens im Schlachthof ists mit dem Glück vorbei
FE: Ich könnt das ja nicht, ganz ohne Fleisch

und so weiter und so fort ... und meist kommt dann das Missionier-thema :-(
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Pearl





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Beiträge: 14487
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BeitragVerfasst am: 24.05.2013, 19:06    Titel: Antworten mit Zitat

hallo, Krawalli,
Krawalli hat folgendes geschrieben:
was mich interessiert: warum passiert es sooft, dass man als vegetarier von fleischessern gefragt wird, warum man kein fleisch ist?
Antwort des Fleischfressers :
Fakt ist, dass der interessierte Fleischesser den Vegetarier durch die Blume eigentlich fragt, wie er das geschafft hat - denn ganz eigentlich will der interessierte Fleischfresser ja kein Fleisch mehr essen und wie soll er das genau anfangen ???

Der Fleischfresser fühlt sich elend schlecht.
Er schämt sich, weil er scheinbar nicht die Disziplin hat, aufs Fleisch zu verzichten. denn was anderes als Disziplin, die ihm fehlt kann es ja wohl nicht sein, dass er damit nicht aufhören kann...genauso wie bei den Zigaretten Mit den Augen rollen Er fühlt sich lieblos, weil er das Kälbchen mit den schönen grossen Augen gestern gestreichelt und heute zum Fressen gern hat
_________________
Wenn kleine Leute in kleinen Orten
kleine Dinge tun,
verändern sie die Welt.
(Afrika)
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Messina




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Beiträge: 8439
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BeitragVerfasst am: 24.05.2013, 21:47    Titel: Antworten mit Zitat

Das erinnert mich an die Zeit, als ich mit dem Rauchen aufgehört hatte.

NIEMALS bekam ich soooooo viele Zigaretten angeboten, als damals! erstaunt
Mir kam es so vor, als wollte man mich nicht aus der "Rauchergilde" entlassen!
(ist das etwa ne Sekte???) erstaunt Mit den Augen rollen Geschockt
_________________
Ja kleine Schnecke, besteige den Fuji,
aber langsam, langsam!
- Kobayashi Issa -
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Papierhex
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BeitragVerfasst am: 26.05.2013, 12:22    Titel: Antworten mit Zitat

Uh niemals nie nicht wollte ich meine Katze vegetarisch ernähren. Schwer tue ich mich bei meiner Katze ja nicht direkt weil sie Fleisch braucht, sondern weil ich nicht sicher sein kann wo es her kommt. (In der Bioplanfuttermarke war bestimmt auch kein Bio drin... aber ich habs mir gerne eingeredet. Verlegen ) Selbst beim Barfen mit Biofleisch, da ich zumindest bisher keine kaufenbaren Bio-Supplemente gefunden habe, hat man am Ende halt nicht das was man eigentlich wollte. Tiere die bis zu ihrem dahinscheiden gut gelebt haben und möglichst schnell sowie schmerzlos getötet wurden.

Und außer Rohfleisch futtert meine Katze ja nix anderes mehr. Das gute (hochfleischige, Getreide- und Zuckerlose) Katzenfutter und selbst das 'gute' Trockenfutter darf ich selber essen. Da frisst sie einfach zu wenig von, als das sie davon auf dauer leben könnte.

Fleisch essen an sich find ich ja durchaus in Ordnung auch natürlich in geringen Mengen. Nur halt die Haltung, der Tranport und die Schlachtung machen mir die Magenschmerzen am Fleisch'genuss'. Mittlerweile ist ja fast überall Fleisch mit drin, zumindest in Fertiggerichten, was mich ein wenig nervt, weil ich so ungerne für mich alleine richtig koche, das macht am Ende auch immer soviel Abwasch.

Irgendwo hab ich zuletzt was im Fernsehen geschaut. Hier gibts einen Bericht über einen Mann, der sich was Fleisch angeht, ausschließlich von gefunden toten Wildtieren neben der Straße ernährt. http://www.ftd.de/panorama/kultur/:roadkill-feinschmecker-mc-gowan-fuchs-zum-lunch-ratte-zum-dinner/70050668.html
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Krawallschachtel
Gast







BeitragVerfasst am: 27.05.2013, 14:43    Titel: Antworten mit Zitat

am besten Mäuse züchten ;-), dann ist die Miez auch gleich schön beschäftigt und das ist definitiv ihr natürliches Futter *ggg*
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Papierhex
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BeitragVerfasst am: 27.05.2013, 16:59    Titel: Antworten mit Zitat

Würde ich sogar tun, wenn es nicht verboten wäre. Man darf ja keine Wirbeltiere töten (Schlachter, Jäger und Tierarzt jetzt mal ausgenommen...) und auch lebende Tiere nicht an Haustiere verfüttern, es sei den diese sind auf Lebendfutter angewiesen wie Spinnen, Skorpione und Schlangen, da sie tote Tiere nicht als Nahrung wahrnehmen.
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Krawallschachtel
Gast







BeitragVerfasst am: 27.05.2013, 17:04    Titel: Antworten mit Zitat

hmmmm stimmt - aber das wäre doch eine marktlücke oder?

dh, ich dürfte auch keine stallhasen schlachten oder hühner? müsste dann der metzger kommen oder wie ist das?
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Papierhex
Gast







BeitragVerfasst am: 31.05.2013, 00:12    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
§ 4
(1) Ein Wirbeltier darf nur unter Betäubung oder sonst, soweit nach den gegebenen Umständen zumutbar, nur unter Vermeidung von Schmerzen getötet werden. Ist die Tötung eines Wirbeltieres ohne Betäubung im Rahmen weidgerechter Ausübung der Jagd oder auf Grund anderer Rechtsvorschriften zulässig oder erfolgt sie im Rahmen zulässiger Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen, so darf die Tötung nur vorgenommen werden, wenn hierbei nicht mehr als unvermeidbare Schmerzen entstehen. Ein Wirbeltier töten darf nur, wer die dazu notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten hat.
(1a) Personen, die berufs- oder gewerbsmäßig regelmäßig Wirbeltiere betäuben oder töten, haben gegenüber der zuständigen Behörde einen Sachkundenachweis zu erbringen. Wird im Rahmen einer Tätigkeit nach Satz 1 Geflügel in Anwesenheit einer Aufsichtsperson betäubt oder getötet, so hat außer der Person, die die Tiere betäubt oder tötet, auch die Aufsichtsperson den Sachkundenachweis zu erbringen. Werden im Rahmen einer Tätigkeit nach Satz 1 Fische in Anwesenheit einer Aufsichtsperson betäubt oder getötet, so genügt es, wenn diese den Sachkundenachweis erbringt.
(2) Für das Schlachten eines warmblütigen Tieres gilt § 4a.
(3) Für das Töten von Wirbeltieren zu wissenschaftlichen Zwecken gelten die §§ 8b, 9 Abs. 2 Satz 2, im Falle von Hunden, Katzen, Affen und Halbaffen außerdem § 9 Abs. 2 Nr. 7 entsprechend.


Von hier http://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/BJNR012770972.html
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