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Fleisch / Tiere essen - *könnte triggern*


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Locki




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 8003

BeitragVerfasst am: 15.01.2013, 11:44    Titel: Antworten mit Zitat

Veganer
Die Ernährung des Veganers besteht ausschließlich aus Pflanzenkost. Tierische Produkte wie Fleisch, Fisch und Meerestiere, Milch und Milchprodukte, Eier und sogar Honig werden abgelehnt.

! Die vegane Ernährung ist nach DGE-Empfehlung nur für gesunde Erwachsene als dauerhafte Ernährungsweise geeignet.

! Veganer sollten sich unbedingt detaillierte Ernährungskenntnisse aneignen, da es durch diese Ernährungsform leicht zu einem Nährstoff-Mangel kommen kann.



Diesen Beitrag habe ich gerade in einem Link von der Pearl gefunden
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Müde macht uns die Arbeit,
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Das Glück hängt nicht davon ab,
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( Otto von Frohnau )
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BeitragVerfasst am: 15.01.2013, 11:44    Titel: Anzeige

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Locki




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 8003

BeitragVerfasst am: 15.01.2013, 11:48    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Pearl
das stimmt, ich schaue sehr gerne Dokumentationen


Milch

http://www.mdr.de/suche/suche106.html?q=Milch
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Pearl





Anmeldungsdatum: 12.06.2012
Beiträge: 14487
Wohnort: zuhause

BeitragVerfasst am: 15.01.2013, 12:20    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, krawalli, aber mit Missionieren erreicht man nur das Gegenteil, damit verhärtet man die Leut.

Die Kuhmütter schreien Nonstop über Wochen, Tag und Nacht. Ich kann das erst aushalten, seit ich begriffen habe, dass sie ihre Kinder vermissen.
Tiere haben sehr wohl eine Sprache -eine brünftige Kuh hört sich gaanz anders an, als eine ,die nach ihrem Jungen schreit.
Die Milchbäurin ist eine von den Besseren, die Kühe haben Namen, einen guten Stall, sehen Tageslicht (immerhin) und sie geht nicht "Stall richten" , sondern "Bettchen machen". Ja, Antibiotika bekommen die Kühe auch regelmässig verabreicht.
Welche Frau schon mal Milch abgepumpt hat für ihren Säugling, kann sich sicher besser vorstellen, was es heisst, Tag für Tag 3 mal eine Maschine angesetzt zu bekommen. Bei der zeitumstellung liegt die Milch dann nochmal eine Stunde länger schwer im Euter, das Euter sieht aus wie ein angestrengter Muskel... Traurig


Locki, sich ernähren kann immer gefährlich sein -es könnte alles vergiftet sein (in gewisser weise ,ketzert Pearl, ist es das auch)- der "leckere" Sauerbraten aus der Metzgerei könnte Gammelfleisch sein, dem der Gammel durch das Einlegen in scharfwürzige Substanzen kaschiert wird Cool Und guck dir die Amis an -meine schlanke Freundin ging ein Jahr nach USA und als sie zurückkam, hatte sie Karikaturformen ...

Jene sind sicher, dass vegetarische Ernährung gefährlich ist http://www.fleischerhandwerk.de/

http://www.bvdf.de/

Auf jeden Fall muss man sich ein gewisses Knowhow aneignen, einfach das Fleisch weglassen, das geht bei der Mischkost auf Dauer nicht auf - dafür ist die zu sehr auf das Fleisch als Hauptbestandteil konzipiert.
Und eine makrobiotische Ernährung leben wollen, für die du viele spezielle Produkte brauchst,, in einer Gegend wo die Geschäfte kein Miso ,Seitan und so weiter kennen, stelle ich mir schwierig bis unmöglich vor.
ich möchte auch kein Rohköstler sein...
Aber es gibt so viele Ansätze - guck mal auf der seite vom Vegetarierbund vebu !
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Locki




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 8003

BeitragVerfasst am: 15.01.2013, 12:45    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Pearl
später schaue ich mir alle Links mal an.
Heute bin ich sehr spät aufgestanden, deshalb habe ich heute überhaupt noch nichts in meinem Haushalt gearbeitet.
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Pearl





Anmeldungsdatum: 12.06.2012
Beiträge: 14487
Wohnort: zuhause

BeitragVerfasst am: 15.01.2013, 14:44    Titel: Antworten mit Zitat

Habe ich eben als E-mail aus dem Bundestag bekommen - passt ?!
Heute im Bundestag hat folgendes geschrieben:
1. Regierung legt Tiergesundheitsgesetz vor
Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz/Gesetzentwurf

Berlin: (hib/EIS) Die Bundesregierung legt einen Entwurf für ein Tiergesundheitsgesetz zur Vorbeugung und Bekämpfung von Tierseuchen (17/12032) vor. Mit der „Neukonzeption“ des Gesetzes soll zum einen das Tierseuchenbekämpfungsrecht harmonisiert, zum anderen auf die „Erhaltung der Tiergesundheit durch Vorbeugung“ abgezielt werden. In der Begründung heißt es weiter, dass durch den steten Anstieg des Handels mit Tieren die Bedeutung wirksamer Vorbeugung wächst. Zusätzlicher Aufwand sei durch das Gesetz für Nutztierhalter und Behörden zu erwarten. Allerdings bedürfe es dafür konkreter Bund- oder Länderverordnungen, um anfallende Kosten quantifizieren zu können. So werde das Gesetz zum Beispiel neue Informationspflichten für die Halter mit sich bringen und die Länder durch die Einführung eines Monitorings in die Pflicht nehmen.


2. Bundesregierung legt Gesetz zur Änderung des Jagdrechts vor
Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz/Gesetzentwurf

Berlin: (hib/EIS) Grundeigentümer von Flächen, die einer Jagdgenossenschaft angehören und die Bejagung ihrer Flächen aus ethischen Gründen ablehnen, sollen auf Antrag aus der Jagdgenossenschaft ausscheiden dürfen. Das geht aus einem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung jagdrechtlicher Vorschriften (17/12046) hervor. Behörden sollen, wenn die ethischen Motive der Eigentümer glaubhaft sind, betroffene Grundstücke für befriedet erklären können. Weil aber die Nichtbejagung einzelner Flächen des gemeinschaftlichen Jagdbezirks Auswirkungen auf die übrigen Flächen haben kann, müssten bei einer Entscheidung über einen Antrag sowohl Allgemeinwohlbelange als auch die Interessen der Land- und Forstwirtschaft gegeneinander abgewogen werden. Auch die Jagdgenossenschaft, Jagdpächter, angrenzende Grundeigentümer und der Jagdbeirat sollen durch Anhörung einbezogen werden. Der Entwurf führt zudem Regelungen zur Haftung aus den Jagdgenossenschaften ausscheidender Grundeigentümer bei Wildschäden und Wildfolge aus. Mit dem Gesetz reagiert die Regierung auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) vom 26. Juni 2012 zur „Zwangsmitgliedschaft in Jagdgenossenschaften“. Der EGMR hatte festgestellt, dass die Zwangsmitgliedschaft für Grundeigentümer von land-, forst- oder fischereiwirtschaftlich nutzbaren Grundflächen, die die Jagd ablehnen, eine unverhältnismäßige Belastung ist.
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Alltagsgerümpel




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Anmeldungsdatum: 06.11.2010
Beiträge: 663
Wohnort: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 17.01.2013, 20:26    Titel: Antworten mit Zitat

Locki hat folgendes geschrieben:
Diesen Beitrag habe ich im Internet gefunden:- Soja[/color]

In der westlichen Welt wurde die Eiweiß- und Ölpflanze allerdings erst im 18. Jahrhundert bekannt und ihre überragende Bedeutung als Weltwirtschaftspflanze erreichte Soja erst nach dem 2. Weltkrieg als Öllieferant für die Margarineherstellung. [Japanische Sojasoßen ] Sojamehl oder -presskuchen dient als Viehfutter in intensiven Mastverfahren, also zur Erzeugung von Fleisch und Eiern. Seitdem genießt die Sojabohne einen eher zweifelhaften Ruf, denn sie wird heute in riesigen Monokulturen angebaut, denen noch immer ursprüngliche Regenwaldflächen zum Opfer fallen .Allerdings kann mit keiner anderen landwirtschaftlichen Kultur ein solch hoher Flächenertrag an Eiweiß produziert werden wie mit Soja. Deswegen wird die Bedeutung der Sojabohne zur Ernährung der Menschheit auch weiterhin zunehmen.
Weltweit wird auf über 80 Millionen Hektar Soja* (* FAO-Jahrbuch) angebaut. 190 Millionen Tonnen Sojabohnen werden jährlich geerntet. Die größten Soja-Produzenten und gleichzeitig Soja-Exporteure sind Brasilien, die USA und Argentinien. Im Gegensatz zu den anderen Weltnahrungspflanzen Weizen, Mais und Reis, deren Anbauflächen in den letzten 40 Jahren durchschnittlich nur um 20 % zunahmen, hat sich die Anbaufläche von Soja nahezu vervierfacht.
[/i]
Dieser extensive Soja-Anbau wird aber betrieben, weil sie als Futterpflanze für die "Fleischerzeugung" genutzt wird!

http://www.peta.de/web/umwelt.512.html :

Umweltverschmutzung
Die Massentierhaltung produziert jedes Jahr unglaublich viele Schadstoffe. Sei es nun Feinstaub aus den Ställen oder die enorme Menge an tierischen Ausscheidungen, die - im Gegensatz zu den menschlichen - ungeklärt in unsere Gewässer gelangt. Allein die Schweine in Deutschland erzeugen doppelt so viele Abwässer wie die menschliche Bevölkerung. (2)

Land
Die Aufzucht von Tieren zur „Nahrungsmittelgewinnung“ ist erheblich weniger effizient als Gemüse, Getreide oder Bohnen anzubauen. Um einen reinen Vegetarier zu ernähren, braucht man zwanzig Mal weniger Fläche als für einen Fleischesser. (3)

Wasser
Etwa 70% der erschlossenen Wasserressourcen fließen in die Landwirtschaft. Dabei ist die Fleischindustrie ganz besonders Wasser schluckend. In einem Kilo Fleisch stecken rund 15.500 l Wasser (4) – damit könnte man ein Jahr lang täglich duschen. (5)

Energie
Tiere ihres Fleisches wegen aufzuziehen erfordert neben der Bereitstellung von Futter und Wasser auch Strom. Dazu kommen noch Transportkosten und Energie, um ihre Überreste zu kühlen. Allein für die Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch könnte man eine 100-W Glühbirne 20 Tage brennen lassen. (5)

Rodung
Allein in Südamerika sind in den letzten 4 Jahrzehnten 40 Prozent des Regenwaldes Weideflächen oder der Produktion von Futtermitteln zum Opfer gefallen. Damit wird nicht nur die „grüne Lunge“ unseres Planeten geschädigt und unwiederbringlich zerstört, sondern es bedeutet auch das Aus für viele Tier- und Pflanzenarten. (5)

Klimawandel
Die Fleischproduktion ist nachweislich einer der Hauptverursacher des Klimawandels. So verursacht die Produktion von einem Kilo Fleisch so viele Treibhausgasemissionen, wie eine Autofahrt von etwa 250 km. (6)

Tiere
Sorgt man sich um die Umwelt, so muss man sich zwangsläufig auch um die anderen Bewohner, die Tiere, kümmern. Sie sind aus Fleisch und Blut, bilden komplexe soziale Gesellschaften, haben eine Persönlichkeit und empfinden Trauer, Glück oder Schmerz – genau wie wir Menschen. Jährlich werden alleine in Deutschland mehr als etwa 2 Milliarden Tiere durch die Fleischindustrie getötet, und das auf eine Art, die jeden mitfühlenden Menschen entsetzen würde. (7)

Literaturliste
1) FAO Experte Henning Steinfeld 2006
2) Josef Reichholf: Der Tanz um das goldene Kalb, 2004, Verlag Klaus Wagenbach, Berlin, S. 182. Vgl. auch SIWI 2005: Water – More Nutrition per Drop zu Wasserverbrauch und –verschmutzung durch die Tierwirtschaft
3) www.vegfamcharity.org.uk
4) www.waterfootprint.org
5) Worldwatch Institute: Meat. No it’s Not Personal, 2004
6) New Scientist 2007; vgl. auch FAO: Livestock’s long shadow, 2006
7) Zahlen beruhen auf Werten des Statistisches Bundesamts von 2006

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Alltagsgerümpel

Hast Du alles, was Du brauchst? Brauchst Du alles, was Du hast? (Anja R.✝)
Unser Leben ist das, wozu unser Denken es macht. (Marcus Aurelius)
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Pearl





Anmeldungsdatum: 12.06.2012
Beiträge: 14487
Wohnort: zuhause

BeitragVerfasst am: 17.01.2013, 20:32    Titel: Antworten mit Zitat

Am Samstag ist in Berlin Demo:

http://wir-haben-es-satt.de/

So ziemlich alle Umweltschutzorganisationen haben sich zusammengeschlossen

Zitat:
Wir haben es satt: Proteste 2013 haben begonnen!

Auftakt war eine gemeinsame Aktion von Imkern, der Kampagne „Meine Landwirtschaft“ und dem Kampagnennetzwerk „Campact“ am Mittwoch Morgen vor dem Bundeskanzleramt in Berlin. Der Deutsche Berufs- und Erwerbsimkerbund überreicht Kanzlerin Angela Merkel seinen Negativ-Preis „Schwarzer Pinsel“ und die Imker schütteten säckeweise tote Bienen aus.

_________________
Wenn kleine Leute in kleinen Orten
kleine Dinge tun,
verändern sie die Welt.
(Afrika)
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Locki




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Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 8003

BeitragVerfasst am: 17.01.2013, 21:13    Titel: Antworten mit Zitat

Da ich in dieser Woche sehr viel unterwegs war, hatte ich noch keine Zeit zum Lesen.
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karinja
Gast







BeitragVerfasst am: 19.01.2013, 00:25    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin keine Vegetarierein, lebe aber einen eingeschränkten Fleischverzehr, das heißt, dass ich nur in äußerst seltenen Fällen mir selbst Fleisch zubereite, auch keine Wurst esse, nur wenn ich eingeladen bin, esse ich Fleisch. Wie das kam? Als Kind aß ich leidenschaftlich gern Salami, auch gern Fleisch. Der Wandel begann, als ich von den Inhaltstoffen der Wurst, dem Salz, den Pökelsalzen las. Irgendwie verging mir da der Appetit. Und dann beschäftigte ich mich mit dem hohen gesundheitlichen Wert von Obst und Gemüse und versuchte soviel wie möglich davon in meinem Speiseplan unterzubringen. Erleichtert wird es mir dadurch, dass mir Obst und Gemüse auch wirklich sehr gut schmeckt. Und dadurch dass ich allein lebe, und eine Speise nur mit Kartoffeln und Reis und Gemüse, oder Nudeln mit Gemüse, ist einfach schneller zubereitet als wenn ich noch Fleisch dazu mache – und weniger Abwasch ist es auch.
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Waldtroll





Anmeldungsdatum: 13.05.2013
Beiträge: 227

BeitragVerfasst am: 13.05.2013, 15:51    Titel: Antworten mit Zitat

also ich esse nur noch das, was meine Urgroßmutter als Essen erkennen würde.
Möglichst natürlich, möglichst frisch und möglichst urzeitlich.
Sündenfälle gibts natürlich immer mal Auf den Arm nehmen

Falle hier sicher mit meiner Meinung aus dem Rahmen, die gängige offizielle Meinung: Fleisch ungesund, Fett sparen wo es geht, gesundes Vollkorn
hab ich komplett über Bord geschmissen.

Fleisch aus Weidehaltung ist prima, ein natürliches Nahrungsmittel, auf das sich unser Körper über viele Jahrmillionen perfekt eingestellt hat.
Getreide ist relativ neu auf dem menschlichen Speiseplan, Wissenschaftler gehen davon aus, noch nicht genug Zeit, um sich vollständig anzupassen, Hochleistungsweizen hat zudem mit dem Urgetreide gar nix mehr zu tun und ist für mich einfach nur ein billiges, wertloses Nahrungsmittel, industriell verarbeitet obendrein.
Zudem gefällt es mir nicht, dass dieser Hochleistungsweizen, aus dem wohl mittlerweile schon fast jedes zweite Produkt im supermarkt besteht, genetisch verändert wurde, um die Backprozesse optimieren zu können (Stichwort Gluten).
Wie der Mensch damit klar kommt, sieht man an den vielen Unverträglichkeiten, Zöliakie etc.

Getreide wurde weitestgehend aus meinem Speiseplan geschmissen, seither hab ich auch keine Heißhungerattacken mehr.
Für mich als ehemalige Bulimikerin ist die "Trockenheit" sehr wichtig, und seit diese süchtigmachenden industriellen Kohlenhydratbomben weg sind, gehts mir nicht nur besser, ich halte mein Gewicht auch zum ersten Mal in meinem Leben problemlos. Ohne Hungern. Fett wird nicht mehr gespart, sondern soviel verwendet, bis es mir schmeckt.

Inzwischen hab ich auch wieder richtige Sättigungsgefühle. nach nem Teller Pasta fühlt man sich zwar voll, aber im Prinzip nicht satt. Ich zumindest nicht. Ich könnte weiteressen, was ich wohl auch viele Jahre lang gemacht hab, mit K*tzunterbrechungen.
Ist bei meiner kohlenhydratarmen Ernährung nun völlig anders. Fett und Eiweiß machen satt, deshalb käme Fleischverzicht für mich auch überhaupt nicht in Frage.

Ich achte schon drauf, so oft wie möglich beim Bauern zu kaufen, geht finanziell aber nicht immer, dann weich ich auch mal auf den supermarkt aus. Allerdings fast nur kaufland, weil die Qualität dort etwas besser zu sein scheint, die achten auch mehr auf ihre Quellen.

So viel Fleisch esse ich gar nicht, weil ich nahezu keine Wurst mag, bis auf Leberkäse. Mehr als einmal täglich gibts nichts fleischiges und das auch nicht täglich. Aber Verzicht geht nicht, weil Fleisch eben einfach ein gut verträglichliches, hochwertiges und natürliches Lebensmittel ist. Im Gegensatz zu Pasta und Brot. Auf den Kram müsste ich dann ja wieder ausweichen, da man sich ja nicht nur von Obst und Gemüse ernähren kann.

Ich esse auch sehr viele Nüsse. Käse und Eier ebenfalls. Eben alles, was nicht industriell verarbeitet ist oder möglichst wenig und möglichst nach uralten bewährten Traditionen.

Ich glaub, das nennt sich irgendwo Paleo-Ernährungsstil lachen
Der Name is mir aber egal, hauptsache, ich werd nicht insulinresistent wie meine Oma und Mama (und die ist noch gar nicht so alt) und halte die Essstörung auf Abstand.
Es bringt mir ja nichts, mich als guter Mensch zu fühlen durch Fleischverzicht, damit wahrscheinlich nicht einem einzigen Tier das Leben zu retten und darüber selbst krank werden durch eine Ernährungsweise, die für mich einfach nicht passt (Ernährungspyramide der DGE).
Wenn ich einmal wöchentlich im Tierheim bin, seh ich wenigstens gewisse Erfolge und kann tatsächlich etwas ändern, ohne persönliche Opfer und Gesundheitsgefährdung.

Das muss jeder für sich entscheiden. Ich kann die Vegetarier aus ethischer Überzeugung auch völlig verstehen, hab selbst schon drüber nachgedacht. Allerdings ehrlicherweise hauptsächlich in meiner Bulimiezeit und da waren die Motive sicher nicht nur Tierliebe sondern ich wollte das "böse, ungesunde, dickmachende Fleisch" aus meinem Leben verbannen. Ich denke eh, vielen Frauen fällt es genau deshalb auch viel leichter als Männern, auf Fleisch zu verzichten.... weil sie Fleisch als unwertes und ungesundes Nahrungsmittel betrachten. Hat auch ne Weile gedauert, mich da neu zu konditionieren... auch was Fett angeht.

Veganer sind mir zu krass drauf. Zumindest die im inet - privat hab ich bisher noch keinen kennengelernt. zwinkern

Das Hauptproblem ist für mich nicht die Tierhaltung, das ist nur EIN Ergebnis. Der Überbesiedelung unseres Planeten. Dass das auf Kosten der Umwelt geht, ist doch einfach logisch.
Die Menschenmassen bekommt man nur noch mit Hochleistungspflanzen und -Tieren satt. Wobei viele noch nicht mal satt sind.
Würden sämtliche Hühnereier, die die Deutschen verspeisen durch freilafuende Hühner gedeckt, müssten mehrere Bundesländer zum Hühnerhof umfunktioniert werden. Haben mal ein paar Studenten berechnet (ich hab vergessen, ob es zwei oder drei Bundesländer waren).

Und die Menschen zu bekehren, dass sie alle auf Fleisch verzichten, wird eh niemals funktionieren. Kein Lebewesen käme überhaupt auf die Idee, ein proteinreiches Nahrungsmittel freiwillig vom Speiseplan zu werfen. Diesen Luxus können sich auch nur wohlgenährte Mitteleuropäer leisten.
Wer mal gesehen hat, wie Katzen mit kleinen Mäuschen und Vögelchen "spielen", verabschiedet sich auch ziemlich flott von der romantischen Idee der netten Tiere, die andere Lebewesen nur aus Hunger töten.

Ich bin auf dem Land aufgewachsen, war als Kind tatsächlich mehrmals beim Schlachten dabei (vielleicht nicht direkt daneben, aber in der Nähe schon), vielleicht bin ich deshalb "abgehärteter".
Bei uns gabs auch jedes Jahr ein Kaninchen von Freunden. Handgefüttert. Forellen und Karpfen holen meine Eltern noch heute vom Fischteich aus dem Nachbarort. Die werden auch manchmal dann erst geschlachtet, auch wenn man nicht gerade zuschaut, ist man doch nah dran.

Hab auch keine Ahnung, wie diese Probleme gelöst werden könnten. Über die Massentierhaltung schimpfen (mach ich auch), scheint mir jedenfalls eher Symptombehandlung.

ps. hoffe, es ist ok, wenn ich jetzt hier gleich so offen meine Meinung sage als Neumitglied.... aber ich hatte gedanklich schon vor nem halben Jahr was dazu gesagt, war leider damals noch nicht registriert.
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Krawallschachtel
Gast







BeitragVerfasst am: 13.05.2013, 16:24    Titel: Antworten mit Zitat

hm - ich - ebenfalls auf dem land aufgewachen und beim schlachten oft genaug dabei gewesen - frage mich eher, warum ich tiere essen sollte. gerade als mitteleuropäer brauch ich doch nicht anderen lebewesen das leben nehmen.
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Waldtroll





Anmeldungsdatum: 13.05.2013
Beiträge: 227

BeitragVerfasst am: 13.05.2013, 17:09    Titel: Antworten mit Zitat

hm, also ich kann deine Einstellung wunderbar akzeptieren. Kann sie sogar ein Stück weit verstehen.

Ich sehe halt auch die Widersprüche, in die sich Vegetarierer und erst recht Veganer immer verwickeln.

Weshalb ist ein Rind zb mehr wert als eine Fliege oder eine Pflanze? nur weil es große Kuhaugen hat, die uns so schön vertraut vom Hund, dem zweitliebsten Haustier sind?

Dass auch Fliegen Schmerz empfinden, ist ja wohl unstrittig. Bei Pflanzen siehts etwas umstrittener aus, es sind aber Lebewesen - mit welchem Recht meinst du, sie essen zu dürfen?

Konsequent wäre es, wirklich nur Früchte und Samen zu essen, die die Pflanzen freiwillig hergeben, damit du sie verbreitest. Die ihre süßen Früchte speziell zum Verzehr konzipierten.

Bei allen anderen Lebewesen, denen du mit deiner Esserei frühzeitig das Leben auf unnatürliche Art nimmst, müsstes du doch ein schlechtes Gewissen haben? Weshalb nur bei Rindern und Schweinen, Hühnern und Fischen?

Und gequält werden Pflanzen genauso mit all diesen Pestiziden, Fungiziden, Insektiziden, Erntemaschinen und was noch alles.
Wenn ich Pflanzenteile wegwerfen muss, weil es einfach zu viel wird, tut mir das jedesmal ziemlich leid und auch ein bisschen weh.
Da frage ich mich schon, wie perfekt Vegetarier die Tatsache auszublenden scheinen, dass auch Pflanzen vollständige Lebewesen sind, die man doch nicht einfach für seine Fressgelüste nach Lust und Laune anbauen und töten darf. Frage


Zuletzt bearbeitet von Waldtroll am 13.05.2013, 17:15, insgesamt einmal bearbeitet
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Krawallschachtel
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BeitragVerfasst am: 13.05.2013, 17:14    Titel: Antworten mit Zitat

ich denke nicht, dass eine fliege mehr wert ist als eine kuh - und töte weder das die eine noch die andere.

generell kann man nicht alles richtig machen, das stimmt schon. aber nur weil man nicht alles richtig machen kann, muss man doch nicht alles falsch machen - natürlich immer an den jeweils eigenen ethischen vorstellungen gemessen.
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Waldtroll





Anmeldungsdatum: 13.05.2013
Beiträge: 227

BeitragVerfasst am: 13.05.2013, 17:29    Titel: Antworten mit Zitat

naja... was ist richtig und was ist falsch?

Falsch fände ich, mich so zu ernähren, dass es mir schlecht geht und ich in ständiger Rückfallgefahr in meine Essstörung leben würde.
Das ist aber nur meine persönliche Meinung, die mich betrifft.

Ich kann das wie gesagt voll und ganz akzeptieren, wenn jemand vegetarisch lebt. Allerdings werde ich etwas zickig, wenn der sich als edlen Gutmenschen feiert.... und mir versucht damit ein schlechtes Gewissen zu machen zwinkern

ich hab einige Vegetarier im Bekanntenkreis schon gehabt und wenn ich dann mal genauer die Motive ansah, kam sehr oft heraus, dass es sich um Frauen handelte, die noch nie gerne Fleisch mochten, es ungesund und schlecht für die Figur finden, oder ihr soziales Ansehen in den Mittelpunkt stellen (schaut her, ich bin euch moralischh so überlegen, ich bringe täglich persönliche Opfer für die Tiere).
Es fällt ja schon auf, dass Veggis meist weiblich sind... und dass Frauen weniger Fleisch essen, ist ja auch klar, wenn man schaut, was sie im Restaurant bestellen und was ihre Männer bestellen. Und beim Grillen erst zwinkern
Weiterhin fällt mir auch auf, dass die Vegetarier sehr oft und sehr gerne über ihren Verzicht sprechen.
Männer tun das kaum. Die können mit sowas beim sozialen Ansehen ja auch nicht punkten. Gutmensch sein wollen ist eher weiblich. Leider!

Am liebsten ist mir eine Vegetarirerin, die gar nicht weiter drüber spricht, einfach ganz selbstverständlich so lebt und kein Gewese drumherum macht und auch niemanden bekehren möchte. Ihr nehme ich auch ab, dass es ihr wirklich um die Tiere geht.
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Krawallschachtel
Gast







BeitragVerfasst am: 13.05.2013, 17:52    Titel: Antworten mit Zitat

es hat ja jeder bereiche, in denen er verzichten kann und ich denke, es ist schon viel getan, wenn er genau in diesem bereich auf ein minimum reduziert oder ganz vermeidet. bei mir ist das fleisch- und milchkonsum. auf der anderen seite kann ich mir nicht vorstellen, auf mein auto zu verzichten. ich denke, es gibt hier kein schwarz und weiß - aber es wäre toll, wenn sich jeder darüber gedanken macht und dann - eben in dem für ihn besten bereich - sein konsumverhalten entsprechend anpasst.

ich will nicht missionieren - die bilder von schlachthöfen etc. sind ja schon hinlänglich bekannt. und jeder, der guten gewissens fleisch essen kann, soll das auch gerne (nur zu billig ists, leider...). ich spreche hier nur für mich und meine moralvorstellungen - und ich kanns halt nicht. das heißt aber nicht, dass fleischesser nicht ihr steak auf meinen grill schmeißen dürften :-)

lustig finde ich aber diese "was kannst du denn dann überhaupt noch essen"-Aussagen. Und ganz oft gehen diese diskussionen von meinen carnivoren freunden aus. ich frag nicht, aber trotzdem bekommt man immer wieder erklärt, man würde ja nur biofleisch und aus artgerechter haltung und so weiter... versteh ich nicht ganz, warum das immer wieder thema ist - wenn jeder essen kann, was er will.
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