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Wut und Ärger in der GfK (Gewaltfreie Kommunikation)


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Messina




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 20.05.2010
Beiträge: 8439
Wohnort: bei Hamburg

BeitragVerfasst am: 04.01.2013, 20:25    Titel: Antworten mit Zitat

@ Pearl:
Der Vergleich mit den russischen Püppchen ist ganz stimmig,
man kann Bedürfnisse zusammenfassen und auseinanderdividieren.
In dem genannten PDF-Dokument gibts am Ende noch eine andere Aufstellung von Bedürfnissen,
da bin ich noch bei die abzutippen, denn das ist da ziemlich undeutlich.

@ Karinja:
Du hast völlig Recht, ich bezog mich auf Pearl Äußerungen,
danke dass du mich drauf hingewiesen hast!

Perchen hat folgendes geschrieben:
Bewerten ist auch zum Teil überlebenswichtig – diese rote Beere darf ich essen, denn das ist eine Erdbeere - aber diese rote Beere sollte ich nicht essen, das ist eine sehr giftige Eibenbeere.Alles wird automatisch in unserem Hirn in millisekundenschnelle bewertet -der Diabetiker sieht : Das Gebäck enthält Zucker, ich sollte das nicht essen. Der trockene Alki merkt, in Weinbrandbohnen ist Alkohol, ich sollte das nicht zu mir nehmen. Die Klarisse guckt den Mülleimer an und sieht, der ist voll, ich sollte ihn leeren zwinkern
Will sagen, Bewertung ist eine notwendige Qualität, die uns auch vor schrecklichen Irrtümern schützen kann. Am prinzipiellen Konzept der Bewertung kommen wir einfach nicht vorbei.Wir leben in einer Welt des Dualismus, das ist einfach so.


Ich hoffe, die grüne Schrift ist gut lesbar, mir hilft sie, das reine Hörbuch hervorzuheben.

Der Gefangene aus dem Beispiel hatte zuerst neutral beschrieben, was passiert war,
als er nach dem Anlass seiner Wut gefragt wurde.
Auf Rosenbergs Frage nach der Ursache seines Zorns antwortete er:
„Das hab ich doch grade gesagt! Sie haben nicht auf mein Gesuch reagiert!
Sie behandeln mich, als ob ich Nichts sei, und nur sie etwas wert wären!“


Dann erkannte er, wie wichtig diese Ausbildung für ihn war,
damit er nach der Entlassung eine Arbeit finden konnte.
Sonst würde er nur wieder im Gefängnis landen.

Rosenberg fragte ihn jetzt nach seinem Gefühl
und der Gefangene erkannte, dass er Angst hatte.
Vorher spürte er die Wut, aber in Verbindung mit seinen Bedürfnissen
spürte er so ein elementares Gefühl wie Angst.
Die Wut wurde nicht unterdrückt, sondern in ein Gefühl verwandelt,
das seinem Bedürfnis nach Sicherheit diente.

Das Wort Emotion bedeutet „Herausbewegen“,
dass wir uns mobilisieren, um unsere Bedürfnisse zu erfüllen.
Das Gefühl Hunger setzt uns in Bewegung zur Nahrungsaufnahme.
Das ist der natürliche Grund für unsere Gefühle:
uns um unsere Bedürfnisse zu kümmern.

Bei Wut und Ärger folgen wir jedoch unseren Gedanken,
und sind nicht mit den darunter liegenden Gefühlen
und auch nicht mit unseren Bedürfnissen verbunden.

Auf die Frage, was günstiger wäre, um seine Ausbildung bewilligt zu bekommen:
die verurteilenden Gedanken über die unfähige und überhebliche Gefängnisleitung,
oder die Verbindung mit seinen Gefühlen Bedürfnissen,
wurde ihm sehr schnell klar, wie wichtig seine Gefühle waren.

Plötzlich wurde er sehr traurig, konnte aber noch nicht darüber sprechen.
Später sagte er, wenn er diese Zusammenhänge vorher erkannt hätte,
hätte er seinen besten Freund nicht töten müssen.
Er war sehr wütend auf seinen Freund geworden
denn er hatte dessen Handlungen für die Ursache seines Zorns gehalten.

Die verurteilenden Gedanken rasen so schnell durch unseren Kopf,
dass wir leicht den Auslöser für die Ursache unserer Wut halten können.

______________________

wird fortgesetzt

_________________
Ja kleine Schnecke, besteige den Fuji,
aber langsam, langsam!
- Kobayashi Issa -
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BeitragVerfasst am: 04.01.2013, 20:25    Titel: Anzeige

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karinja
Gast







BeitragVerfasst am: 04.01.2013, 20:34    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich hoffe, die grüne Schrift ist gut lesbar, mir hilft sie, das reine Hörbuch hervorzuheben


Das läßt sich sehr gut lesen.
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Messina




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 20.05.2010
Beiträge: 8439
Wohnort: bei Hamburg

BeitragVerfasst am: 04.01.2013, 20:41    Titel: Antworten mit Zitat

Prima!
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Messina




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 20.05.2010
Beiträge: 8439
Wohnort: bei Hamburg

BeitragVerfasst am: 07.01.2013, 18:11    Titel: Antworten mit Zitat

Weiter gehts:

Es ist so wichtig, dass wir uns unserer Gedanken bewusst werden,
die unseren Ärger verursachen.
Dafür empfiehlt die GfK 3 Schritte:
    1. Den Auslöser erkennen, ohne Bewertungen.
    2. Die inneren Bilder oder Urteile in unseren Gedanken erkennen.
    3. Diese verurteilenden Gedanken in unsere Bedürfnisse umwandeln.


Sobald ich also Ärger in mir spüre, kann ich einmal tief durchatmen,
in mich hineinhorchen und fragen, was ich zu mir sage, was mich so ärgerlich macht.

So kann ich in Kontakt mit meinem Bedürfnis kommen
und das spüre ich im Körper, die Spannung lässt nach.

Und dann kann ich mich fragen was mir helfen würde,
worum ich den anderen bitten könnte.

Mit genügend Übung kann das sehr schnell gehen.
Bis dahin können wir uns eine „Auszeit“ nehmen,
in der wir auf unsere Bedürfnisse horchen.
Das kann man sogar äußern, z. B.:
„Ich brauche ein wenig Zeit, um meine Gedanken und Gefühle zu ordnen.“



Wenn wir das für uns geklärt haben, teilen wir unserem Gegenüber 4 Informationen mit:
    1. Den Auslöser für unsere Wut
    (Was genau hat der andere getan, nur die Beobachtung, ohne Bewertung.)
    2. Wir beschreiben unsere Gefühle, die hinter Wut und Ärger zu finden sind.
    3. Wir äußern unsere nicht zufriedengestellten Bedürfnisse
    4. Es folgt eine klare Bitte, die uns jetzt unseren Bedürfnissen näher bringt.

Der Gefangene könnte auf die Gefängnisleitung zugehen und sagen:
    1. Vor 3 Wochen habe ich ein Gesuch eingereicht. Ich habe noch nichts von Ihnen gehört,
    2. und bekomme jetzt Angst, weil ich nicht weiß, wie ich später ohne das Training
    meinen Lebensunterhalt verdienen kann,
    3. und das ist mir ein wichtiges Bedürfnis, sonst bin ich bald wieder hier.
    4. Daher bitte ich Sie, mir mitzuteilen, was Sie daran hindert,
    auf meinen Antrag zu reagieren.

________________
Fortsetzung folgt...
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Messina




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Anmeldungsdatum: 20.05.2010
Beiträge: 8439
Wohnort: bei Hamburg

BeitragVerfasst am: 21.01.2013, 22:17    Titel: Antworten mit Zitat

So, nach ner Besinnungspause gehts weiter.

Um den Ärger-Gedanken auf die Spur zu kommen,
kann ich aufschreiben, was mich wütend gemacht hat.
Also eine Art „Wut-Liste“ führen.

Und dann nachforschen, welche Gedanken ich dabei hatte
und welche meiner Urteile dazu geführt haben.

Was hätte ich gebraucht, dass ich mir diese Gedanken gemacht habe?
Damit könnte ich meine Fähigkeit schulen, dies Muster zu erkennen
und meinen tatsächlichen Bedürfnissen auf die Spur zu kommen.

Also ärgerliche Gedanken und wütende Gefühle in Bedürfnisse übersetzen.

*******************************************************

Die nächste Stufe wäre zu fragen, was gerade in meinem Gegenüber vorgeht.
Was hätte er gebraucht, dass er sich so verhält, wie er es tut.
Dann kann ich ihn verstehen.
Und das reicht oft schon für einen neuen Anfang.


_______________________________________________________________

In den letzten Wochen bin ich sehr intensiv mit diesen Gedanken umgegangen
und hab mich immer wieder dabei ertappt, wie negativ ich über andere denke.
Und natürlich auch über mich. Traurig

Es hat aber auch schöne Momente gegeben, besonders im Ehealltag,
denn es ist mir einige Male gelungen, ärgerliche Gedanken zu bremsen
und meine Bedürfnisse zu entdecken und zu äußern.

Ich kann euch sagen, das ist Schwerarbeit!
Bedürfnisse, was ist das???
Ich erkenne die Bedürfnisse meiner Mitmenschen meist leicht,
jedenfalls viel leichter, als meine eigenen.

Und dann auch noch um etwas bitten?!?
Das bin ich ja gar nicht gewöhnt! Mit den Augen rollen
Da fühl ich mich sooooo bedürftig.

Also bin ich lieber erst mal krank geworden,
war zwar „nur“ ne Erkältung, aber die hatte es in sich.
Ich hab mich richtig lahmgelegt.

Nun bin ich am innerlichen Aufräumen,
und sortiere meine Gefühle und Urteile.

Wie oft ertappe ich mich bei solchen Gedanken:
    Das ist ja unmöglich!
    Wie kann das bloß angehen?
    Ich sollte eigentlich noch…
    Du machst immer… / nie…


Und welche Bedürfnisse stecken dahinter?
Ich wünsche mir mehr Sicherheit, Verlässlichkeit, Unterstützung…
Es ist eine echte Übersetzungsarbeit!
Als würde ich Vokabeln lernen. grinnn

Aber die paar Mal, in denen ich mein Bedürfnis geäußert habe,
wurde es richtig nett, und wir hatten ganz harmonische Augenblicke.
Nur leider klappt es meist nicht so gut,
das Verurteilen und Abwerten geht sozusagen „automatisch“.
Und dafür hab ich mich dann nach bewährtem Muster
wieder mal verurteilt. Also weiter üben! Smilie

    Rosenberg sagt an anderer Stelle etwa so:
    „Das Lebensziel ist es nicht perfekt zu sein,
    sondern zunehmend weniger dumm.“

_________________
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Pearl





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Beiträge: 14487
Wohnort: zuhause

BeitragVerfasst am: 22.01.2013, 02:02    Titel: Antworten mit Zitat

Jaaaa, lieber Phoenix Bussi, jetzt verstehe ich die Widerstände - ich kenne das ansatzweise ! Du hast den Punkt gefunden, aus dem absolutes Mitgefühl entwickelt werden kann herz

Es grüßt
Ein sehr cremig-fluffiges Sahnetörtchen zwinkern

und das lasse ich jetzt so stehen und geh ins Bett
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Messina




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 20.05.2010
Beiträge: 8439
Wohnort: bei Hamburg

BeitragVerfasst am: 22.01.2013, 14:19    Titel: Antworten mit Zitat

Phoenix? Sahnetörtchen? Egal, weiter gehts...


"Menschen umzubringen ist viel zu oberflächlich"

Wie kann man seine Wut in vollem Umfang ausdrücken?
Grade in Krisengebieten sind unterdrückte Menschen oft misstrauisch,
wenn sie den Begriff „Gewaltfreie Kommunikation“ hören,
weil sie gelernt haben, ihre Wut nur zu unterdrücken und sich ruhig zu verhalten,

Aber das Gegenteil ist der Fall, sagt Rosenberg.
Jede Art von Beschämung, Bestrafung Verletzung, selbst Tötung
ist eine sehr oberflächliche Ausdrucksweise unserer Wut.
Die GfK bietet eine viel machtvollere Möglichkeit.

Der 1. Schritt:
Den anderen von jeder Schuld an unserer Wut freisprechen,
sonst bleiben wir beim Bestrafen stecken.
    Rache ist eigentlich ein fehlgeleiteter Schrei nach Einfühlung

Eigentlich ist unser Bedürfnis nicht so sehr, die anderen zu verletzen,
sondern dass sie erkennen, wie sehr wir selbst verletzt worden sind,
und wie sehr ihr Verhalten zu unserem Schmerz beigetragen hat.

Am Beispiel von Strafgefangenen schildert Rosenberg,
wie sie ihre Rachegedanken aufgeben, wenn sie die Möglichkeit sehen,
den Verursacher ihres Schmerzes dazu zu bringen,
nachzuvollziehen, was er getan hat, und wie schmerzhaft es war.
Ohne diese Möglichkeit glaubt man, dass der andere leiden muss,
damit man von seinem eigenen Schmerz frei wird.

Ein Gefangener wollte nach seiner Entlassung einen anderen töten,
für das, was der ihm angetan hatte, und war bereit,
dafür wieder eingesperrt zu werden.

Rosenberg kannte die Hintergründe und er bat ihn,
die Rolle der anderen Person zu übernehmen und fing so an:

„Du setzt dich jetzt auf diesen Stuhl und hörst mir zu.
Und dann will ich, dass du mir genau das wiederholst, was du hörst.
Hast du das kapiert“

Der Andere: „Aber ich kann alles erklären!“

„Halt die Klappe! Hast du kapiert, was ich dir gesagt habe?
Ich möchte, dass du mir genau das wiederholst,was du von mir gehört hast!

Der Andere: „In Ordnung.“

„Ich habe dich in meinem Haus aufgenommen und dich wie einen Bruder behandelt.
Und ich habe 8 Monate lang alles gegeben. Und dann hast du mir das angetan.
Ich war so verletzt, ich konnte es kaum aushalten!

Der Andere: „Aber ich kann alles erklären!“

„Halt den Mund! Wiederhol mir nur einfach das, was du von mir gehört hast“

Der Gefangene in der Rolle des Anderen wiederholt, was er verstanden hat.

„Und kannst du dir vorstellen, was es bedeutet,
für die nächsten 2 Jahre wütend zu sein, Tag und Nacht
so dass es überhaupt nichts mehr gibt, was mich zufrieden macht
außer dem Gedanken, dich fertig zu machen?“

Der Gefangene in der Rolle des Anderen wiederholte wieder, was er gehört hatte.
Der Dialog ging noch weiter, bis der Gefangene emotional sehr berührt war,
und erkannte, dass es genau das war, was er brauchte.

Als Rosenberg nach 3 Wochen wieder in dies Gefängnis kam,
bat ihn ein anderer Gefangener, ihm diese Gedanken noch mal
ganz langsam zu erklären, denn er würde bald entlassen,
und würde jemanden sehr verletzen wollen.

    Jeder Mensch, der es genießt, andere zu verletzen,
    war selbst in irgendeiner Weise selbst Gewalt ausgesetzt.

    Diese Menschen brauchen Einfühlung
    für die unglaublichen Schmerzen, die sie empfinden.


Ich selbst entdecke einige Widersprüche in den Aussagen,
z. B. sollen wir die Anderen nicht für unsere Gefühle verantwortlich machen,
aber genau das passiert doch in diesem fast wörtlich zitierten Beispiel?
Das muss ich wohl noch bisschen sacken lassen.

Ich bin jetzt etwa in der Mitte des Hörbuchs,
Würde ich selbst es besser verstehen, könnte ich es sicher besser zusammenfassen.
Na ja, kommt wohl noch, ich sezte es jedenfalls wieder fort.
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Pearl





Anmeldungsdatum: 12.06.2012
Beiträge: 14487
Wohnort: zuhause

BeitragVerfasst am: 22.01.2013, 17:13    Titel: Antworten mit Zitat

, Messina,
schade, dass Du das oben nicht verstanden hast -aber vielleicht habe ich mal wieder zu sehr um die krumme Ecke gedacht zwinkern
Messina hat folgendes geschrieben:
Ich selbst entdecke einige Widersprüche in den Aussagen,
z. B. sollen wir die Anderen nicht für unsere Gefühle verantwortlich machen,
aber genau das passiert doch in diesem fast wörtlich zitierten Beispiel?
Das muss ich wohl noch bisschen sacken lassen.

Im Umgang mit verletzten Jugenndlichen habe ich festgestellt, die erreicht man nicht mit süßlichem "Wir haben uns alle so lieb, duzi-duzi-du" , sondern, die muss man da abholen wo sie stehen - rauh kennen sie (oft schon ein Leben lang) und rauh muss man sich ihnen nähern.
Den Leuten aufs Maul schauen, sagt Luther - sie dort abholen, wo sie stehen.
Daß der Rosenberg einen Gefangenen zu einem Rollenspiel bewegen kann, ist eine reife Leistung. Und wenn der Rosenberg diesen Gefangenen spielt, muss er in seine Denke und seine Begriffe reinkrabbeln und sie übernehmen - er will ja einen Denkprozess in seinem Gegenüber anregen, es soll ja echt wirken...deshalb der Rollentausch im Rollenspiel - wenn er seinen Gegner umbringen würde wäre das - übertragen auf gesprochene Kommunikation - "Halt die Klappe, höre/spüre" ...
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Messina




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Beiträge: 8439
Wohnort: bei Hamburg

BeitragVerfasst am: 23.01.2013, 10:46    Titel: Antworten mit Zitat

Pearl hat folgendes geschrieben:
"Wir haben uns alle so lieb, duzi-duzi-du"

Hihi, Rosenberg ist wirklich nicht der "duzi-duzi"-Typ!
Er selbst ist mit sehr viel Gewalt aufgewachsen, erlebte die Rassenunruhen in Detroit.
konnte 4 Tage nicht das Haus verlassen, während Nachbarn bei Straßenschlachten starben,
und wurde wegen seines jüdischen Namens regelmäßig von Mitschülern verprügelt.

Zur selben Zeit erlebte er jedoch, wie Familienmitglieder sich liebevoll um die gelähmte Großmutter kümmerten,
so dass er auch seine weiche Seite entwickeln konnte.

Er selbst betont immer wieder, dass GfK nicht nett ist. Im Gegenteil!
"Das meiste Unglück kommt von netten Menschen", sagt er.

Trotzdem bin ich mit dem (scheinbaren) Widerspruch noch nicht ganz klar.
Wie weit ist der Andere nun verantwortlich für meine Gefühle?
Na ja, schaun wir mal weiter...


Bestrafung und Wut
Gedanken, die uns wütend machen, gehen Hand in Hand mit der Meinung,
dass Menschen es verdienen, für fehlerhafte Handlungen zu leiden.

Urteile wie unzulänglich, verantwortungslos, ungeeignet…
sind der Nährboden für unsere Wut.
Verurteile ich andere, werde ich wütend,
verurteile ich mich selbst, werd ich depressiv.

Aber helfen Strafen uns bei der Befriedigung unserer Bedürfnisse?

Vielleicht kurzfristig, aber meist führen sie zu verstärktem Fehlverhalten.
Und oft tut es uns später selbst weh, wenn wir andere bestraft haben.

Welche Motivation sollen Menschen haben, damit sie tun, was wir wünschen?
Soll es Angst sein vor Strafe? Vor Demütigung, Verachtung, Schmerzen?
Oder sollen sie aus Pflichtgefühl handeln?
Aus Schuldgefühlen oder Scham?
Um unsere Liebe zu erkaufen?

So etwas erzeugt Marionetten und braven Untertanen.


Statt dessen sollen Menschen nur tun,
was sie aus eigenem freien Willen heraus tun können.
Denn nur so können sie erkennen,
wie ihr Handeln zur Bereicherung des Lebens beiträgt.
Angst und Berechnung macht es schwer, sich einfühlsam zueinander zu verhalten.



Es folgen Gesprächssequenzen aus Seminaren, da wiederholt sich manches.

Noch einmal: Wer verursacht meine Gefühle?
Wie fühle ich mich, wenn du um 6 Uhr kommen willst, und kommst erst um 6:30
Kommt drauf an, wie ich es interpretiere.
Wenn ich meine „verurteilenden Ohren“ aufsetze, spiele ich das bekannte Spiel:
„Wer hat Recht, und wer hat Unrecht?“
Dann denkt man, dass jemand etwas falsch gemacht hat.

Wenn wir GfK-Ohren aufsetzen, gehen wir nicht in den Kopf,
denken nicht über richtig und falsch nach.
Statt dessen verbinden wir uns nun mit dem, was gerade in uns lebendig ist,
indem wir auf unsere Bedürfnisse achten.

Wut ist das Resultat eines lebensverachtenden Denkens,
das mich von meinen Bedürfnissen trennt.


In Verbindung mit meinen Bedürfnissen habe ich starke Gefühle,
aber niemals Wut und Ärger.
Wenn ich mich mit den Bedürfnissen des Anderen verbinde,
empfinde ich ebenfalls keine Wut.


Wir haben 4 Wahlmöglichkeiten, die unsere Gefühle steuern:
    1. in unseren Kopf zu gehen und über den Anderen zu urteilen,
    2. in unseren Kopf zu gehen und über uns selbst zu urteilen,
    3. uns empathisch mit den Bedürfnissen der anderen Person zu verbinden,
    4. oder uns empathisch mit unseren eigenen Bedürfnissen zu verbinden.

Wir sagen nicht: „Ich bin wütend weil du … getan hast“
sondern: „Ich bin wütend weil ich denke, dass…“
Damit übernehmen wir die Verantwortung für die Wahl, die wir getroffen haben.


______________________
Fortsetzung folg...
_________________
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Pearl





Anmeldungsdatum: 12.06.2012
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BeitragVerfasst am: 25.01.2013, 13:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, Messina,

Du hast mich e bissele angesteckt fieber und ich fand das hier :

http://www.gewaltfrei-kommunizieren.de/grundl.htm

und ein Aha - Erlebnis für mich (bei dieser fantastischen Kommune durfte ich das ein oder andere seminar machen Gruß an die Bienenkönigin dort und alle anderen ) :

http://www.kommune-niederkaufungen.de/uber-uns/arbeitsbereiche/gewaltfreie-kommunikation-2/

das heisst definitiv, dass GfK funktioniert im Alltag - denn in der Kommune ist ein absolut angenehmer Umgang miteinander freuen
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karinja
Gast







BeitragVerfasst am: 25.01.2013, 22:54    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
http://www.kommune-niederkaufungen.de/uber-uns/arbeitsbereiche/gewaltfreie-kommunikation-2/


habe da mal kurz hereingeguckt, ist interessant, aber erstaunlich finde ich: Die bieten da einen Job an und schreiben sie suchen jemanden zwischen 25 und 40. Nicht das ich den Job will, ist nicht meine Branche, aber fühle mich trotzdem schlecht, da zu alt. Und wieso bitte kann ein Verwaltungsjob nicht von jemandem gemacht werden, der älter ist als 40 oder sind ältere denen nicht aufgeschlossen genug?????

Zitat:
http://www.gewaltfrei-kommunizieren.de/grundl.htm

Der Link ist gut, danke.
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Pearl





Anmeldungsdatum: 12.06.2012
Beiträge: 14487
Wohnort: zuhause

BeitragVerfasst am: 25.01.2013, 23:50    Titel: Antworten mit Zitat

Gerne, karinja .

Ich kann da nur mutmassen : Solche Entscheidungen werden demokratisch innerhalb der gesamten Gemeinschaft getroffen - das heisst, dass da um die siebzig Leute drüber abstimmen...Und wir wissen nicht, was weiter da zu bedenken war/ist. Wenn es dich sehr wurmt - einfach dort nachfragen !
Du musst Dich da jetzt nicht schlecht fühlen Junior sagte letztens im Supermarkt scherzhaft "Alte" zu mir, da drehte sich der Mann vor uns rum , grinste und meinte: "Ich bin 84 und finde Deine Mutter noch ziemlich jung !" Kommt immer auf den Blickwinkel an grinnn
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Messina




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 20.05.2010
Beiträge: 8439
Wohnort: bei Hamburg

BeitragVerfasst am: 26.01.2013, 16:19    Titel: Antworten mit Zitat

Pearl hat folgendes geschrieben:

http://www.gewaltfrei-kommunizieren.de/grundl.htm:

Danke für den Link!
Ich hab auch gestöbert und hier noch was gefunden:
Gewaltfreie Kommunikation_TV 01.wmv (von Klaus Karstädt)
http://www.youtube.com/watch?v=LwuXo_H_QlQ&list=PLB24C6198BE684C6B
Das ist die Playlist, also einige Videos, die automatisch weiter laufen.

Weiter gehts im Hörbuch.

Noch mal: Wut ist gut!
Als Alarmsignal, aber nicht als dauernde „Hintergrundmusik“

Wut ist ein Hinweis darauf, dass mindestens ein Bedürfnis nicht erfüllt ist,
also haben wir ein Recht auf dieses Gefühl.
Es ist wichtig. Es versorgt uns mit Energie.
Wir brauchen die Energie, um uns darum zu kümmern, das das Bedürfnis erfüllt wird.

Leider verstellt unsere Wut uns meist den Zugang zu unseren Bedürfnissen,
und wir müssen feststellen, was wirklich in uns los ist.

Oft fällt es schwer zu erkennen, was sich wirklich in einem abspielt.
Besonders wenn man so ungeübt ist, wie der Gefangene im Beispiel.

Das gilt auch bei diesem Beispiel:
Wie fühle ich mich, wenn du um 6 Uhr kommen willst, und kommst erst um 6:30?
wo man sich fast automatisch fragt, ob der andere einen respektiert.

Auch hier kann man etwas tun, nämlich atmen und sich entspannen.
Und sich mit dem verbinden, was grade in einem lebendig ist.
Dann die verletzten Gefühle und Bedürfnisse sortieren
und bestenfalls die Bedürfnisse des anderen erahnen.
z. B. „Was könnte ihn verhindert haben?“


Beispiel: Die Wut einer Frau (Rassendiskreminierung)


Eine Frau erzählt:
    Ich unterhielt mich mit einer anderen Frau.
    Ein Mann mischte sich ein, ignoriert mich und sprach nur mit der anderen Frau.
    Dabei sagte er, dass er Menschen mit weißer Hautfarbe bevorzuge.

    Ich habe mich also geärgert, weil mein Bedürfnis nach Unterhaltung nicht befriedigt wurde.

Rosenberg unterbricht und bittet sie, sich zu erinnern,
was sie über den Mann dachte, was sie so ärgerlich gemacht hat.

Darauf sagt die Frau:
    Ich sagte zu mir selbst: ‚Was erlaubt sich diese Person eigentlich?
    Mischt sich ein und reißt einfach das Gespräch an sich!‘ “

Rosenberg bittet sie herauszufinden, was sie bei dem Satz:
„Was erlaubt sich diese Person eigentlich?“ gedacht und gefühlt hat.

Die Frau:
    Ich fühlte mich ausgeschlossen.

Rosenberg:
    Ausgeschlossen ist kein Gefühl, sondern eine Interpretation.
    Genau wie „Ich fühle mich verlassen.“ Es ist eher wie ein Bild.
    Es gibt noch andere Möglichkeiten, das Verhalten zu interpretieren.
    Und jede Möglichkeit setzt andere Gefühle frei.
    Welche Gedanken hattest du außerdem noch in der Situation?

Die Frau:
    Ich dachte an Situationen, in denen jemand das Wort Weiße benutzt.
    Ich sagte mir: „Wenn sie Weiße sagen, dann meinen sie nicht mich.“

Rosenberg:
    Du glaubst, dass sie dich ausgrenzen, wenn sie Weiße sagen.
    Hast du irgendwelche Gedanken, wen sie so was tun?

Die Frau:
    Ja, eine Menge!

Rosenberg:

    Genau diese Gedanken sind es, die dich wütend machten.

Die Frau stimmt zu und schränkt ein, dass sie wieder ausgeschlossen war.
Der Mann hätte sie überhaupt nicht angesehen.

Rosenberg erklärt, dass ausgeschlossen wieder eine Vermutung sei.
Es hätte auch Angst oder rassistisches Verhalten sein können…

Sie wurde wütend, weil sie die Situation so interpretiert hat,
dass sie aufgrund ihrer Hautfarbe ausgeschlossen wurde.
Dann denkt sie, dass es nicht richtig sei, Menschen deshalb auszuschließen.
Die Frau bestätigt, dass sie diese Gedanken gehabt habe, aber erst später.

Spontan sei sie verwirrt gewesen, weil sie sich unsichtbar fühlte.
Sie hätte nicht verstanden, wie es geschehen konnte
und dann begannen die Mutmaßungen ... und dann kam die Wut.

Rosenberg:
    In dem Fall könnte man sich sagen:
    "Halt, warte eine Minute!
    Ich denke, dass ich hier wegen meiner Hautfarbe ausgeschlossen bin,
    und ich mag das nicht. Ich denke das ist rassistisch.
    Ich denke, dass das nicht fair ist."


Alle Beurteilungen wie "rassistisch" sind ein tragischer Ausdruck
unserer unerfüllten Bedürfnisse.
Was ist nun das Bedürfnis hinter dem Wort Rassist?

Ich möchte gerne dazu gehören.
Ich möchte gern, dass es Gleichheit gibt.
Und dass ich die gleiche Beachtung und den gleichen Respekt bekomme,
wie jeder andere auch.

Und nun mach ich meinen Mund auf
und spreche genau das aus.

Meine Wut hat sich in Bedürfnisse und damit verknüpfte Gefühle verwandelt.
Diese Gefühle auszudrücken ist jedoch viel furchterregender,
als vorher die Wut.

Es fühlt sich nämlich viel souveräner an zu sagen: „Das war rassistisch!“
Aber in mich zu gehen und dahinter zu schauen. Das macht erst mal Angst.

Also könnte die Frau beispielsweise sagen:
    „Als Sie jetzt gerade in die Gruppe gekommen sind
    und angefangen haben, mit den anderen zu sprechen
    ohne ein Wort an mich zu richten,
    und als ich dann die Bemerkung über Weiße hörte,
    spürte ich einen Stich in der Magengegend und fühlte Angst.

    Augenblicklich wurde mir mein Bedürfnis nach gleicher Behandlung bewusst.

    Würden Sie mir deshalb bitte sagen, was Sie empfinden,
    wenn ich Ihnen das jetzt erzähle?“

Die Frau erklärt, das das Gespräch dann tatsächlich ähnlich verlaufen sei.
Aber es war ihr so nahe gegangen,
weil sich über Jahre Frust und Trauer aufgebaut haben.

_________________
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Shelby




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Anmeldungsdatum: 24.08.2011
Beiträge: 449
Wohnort: nordisch

BeitragVerfasst am: 26.01.2013, 19:46    Titel: Antworten mit Zitat

karinja hat folgendes geschrieben:
habe da mal kurz hereingeguckt, ist interessant, aber erstaunlich finde ich: Die bieten da einen Job an und schreiben sie suchen jemanden zwischen 25 und 40. Nicht das ich den Job will, ist nicht meine Branche, aber fühle mich trotzdem schlecht, da zu alt. Und wieso bitte kann ein Verwaltungsjob nicht von jemandem gemacht werden, der älter ist als 40 oder sind ältere denen nicht aufgeschlossen genug?????


Geschockt Die Altersangabe verstösst außerdem gegen das AGG Geschockt
_________________
Liebe Grüße von
Shelby

Angewohnheit des Monats: Putze Deine Spüle!

Heute patch ich,
morgen putz ich
... auch nicht.

Ist das Kunst oder kann das weg?
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Messina




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Anmeldungsdatum: 20.05.2010
Beiträge: 8439
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BeitragVerfasst am: 28.01.2013, 10:30    Titel: Antworten mit Zitat

karinja hat folgendes geschrieben:
Zitat:
http://www.kommune-niederkaufungen.de/uber-uns/arbeitsbereiche/gewaltfreie-kommunikation-2/


habe da mal kurz hereingeguckt, ist interessant, aber erstaunlich finde ich: Die bieten da einen Job an und schreiben sie suchen jemanden zwischen 25 und 40. Nicht das ich den Job will, ist nicht meine Branche, aber fühle mich trotzdem schlecht, da zu alt. Und wieso bitte kann ein Verwaltungsjob nicht von jemandem gemacht werden, der älter ist als 40 oder sind ältere denen nicht aufgeschlossen genug?????

Zitat:
http://www.gewaltfrei-kommunizieren.de/grundl.htm

Der Link ist gut, danke.

Na ja, die Tatsache, dass Menschen sich um bessere Umgangsstrukturen bemühen,
heißt ja lange noch nicht, dass sie fehlerfrei sind! Smilie

Guck nur mal, wie wenig ich erst von der GfK verinnerlicht habe:
Da hab ich Pearl Respektlosigkeit unterstellt, weil sie sich über den Tee geärgert hat! Mit den Augen rollen
http://www.iphpbb.com/board/viewtopic.php?nxu=94135567nx64153&p=78636&highlight=#78636

Rosenberg sagt so tröstlich:
"Alles was es wert ist getan zu werden,
ist es auch wert, wenn es armselig getan wird."

Aber du hast natürlich ebenso Recht wie Shelby,
und es gefällt mir auch nicht.

Jetzt gibts erst mal paar Tage Pause mit dem Hörbuch,
ich musste es erst wieder vorbestellen.
_________________
Ja kleine Schnecke, besteige den Fuji,
aber langsam, langsam!
- Kobayashi Issa -
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