oh, Weihnachtsmarkt am Roncalliplatz
am Neumarkt hängen Myriaden von Leuchtsternen, das ist wesentlich hübscher!
ich war trainingsgründen schon auf nahezu allen Weihnachtsmärkten, die Stände sind dasselbe wie jedes Jahr und hoffnungslos überteuert,
die Besucher sind größtenteils Briten, Holländer und Asiaten ...the German Weihnachtsmarket...
und dieses Geruchskonglomerat aus Zimtstern, Rievkooche und Glühwein bringt meinen Magen jederzeit ins Rotieren
sehr schönes Gedicht!!!
...da sind meine Weihnachtskarten ja gesichert _________________ LG,
Rumpelnöff
Verfasst am: 14.12.2012, 16:38 Titel: 14. Dezember
Das klappt ja prima with a little help from my friends Pfft, Türchen hat doch jeder, wir holen uns gleich den ganzen Bauwagen!
Gerade eben habe ich festgestellt, dass wir total out sind hier mit unseren Ordnungsbemühungen -es gibt da noch eine Option an die keiner von uns je gedacht hat - Kalifornien hats in die Wege geleitet
Neben zwei Golfbällen und einem weissen Müllsack liegen auf dem Mond unter anderem :
Nach jüngsten Medienberichten hat die zuständige staatliche Kommission einstimmig beschlossen, den Landeplatz der Apollo-11-Mission unter Denkmalschutz zu stellen - und damit zwei kleine Urinbehälter, vier Spucktüten für den Fall von Weltraum-Übelkeit und Dutzende andere Überbleibsel. Das Gremium hoffe, dass der Platz samt dem Müll dann eines Tages zum Weltkulturerbe erklärt wird, hieß es in der "New York Times".
Und dann wäre da noch der Weltraumschrott:(Computersimulation erstellt von der Nasa)
Klaras aller Länder: wofür putzen wir eigentlich? Lasst uns unsere Häuser unter Denkmalschutz stellen !!!
Das ich nicht auf die Idee gekommen bin Die Ukulele neben der Tür heisst Klaus-Dieter und ob das wirklich der Stuhlgang ist -das kann man sicher hier in Freudenberg in Westfalen erfragen : http://www.peter-lustig-ausstellung.de/ausstellung.html#
Wenn wir schonmal bei "Freudenberg" sind - da gibt es auch noch das Schloss Freudenberg bei Wiesbaden/Hessen , da kann man was erleben - allerdings kostet es Eintritt -aber wenn man den zusammenbekommt (oder sich schenken lässt ), hat man etwas unvergessliches vor sich - unter anderem den "Finsternisgang" -aber ich will nicht zuviel verraten :
http://www.schlossfreudenberg.de/content.php?st_ID=qblek
Verfasst am: 15.12.2012, 11:48 Titel: 15. Dezember
15. Dezember
Es war einmal gestern vor langer Zeit oder auch morgen,wer will das so genau wissen...
da hatte ein Ehepaar zwei Söhne - ein Zwillingspärchen.
Beide Kinder waren gesund und es hätte eitel Freude sein müssen, jedoch machte es den Eltern schwer zu schaffen, dass ihre Kinder so unterschiedlichen Gemütes waren:
Der eine fand in allem dem er begegnete Gutes und der andere Sohn entdeckte in jeder Situation immer nur das Negative.
Extreme Sachen sind niemals gut, dachten sich die Eltern und grübelten verzweifelt um Abhilfe.
Kurz vor dem Geburtstag der Kinder hatte der Vater eine Idee, um beide endlich zu kurieren.
Dem Pessimisten müsste man etwas sehr gutes tun, damit er begriffe, dass nicht immer alles übel wäre und den Optimisten von Wolke sieben holen, ein wenig dämpfen im Überschwang...
Der Vater füllte zwei Zimmer - eines mit den auserlesensten Spielsachen und das andere bis unter die Decke mit Pferdemist.
Am Geburtstagsmorgen führte der Vater nun seine Söhne vor die zwei Türen, hiess den Pessimisten die linke öffnen und dem Optimisten wies er die rechte Tür zu.
Dann ging er fröhlich pfeifend einen Kaffee trinken.
Wie er erwartet hatte, hörte er nach kurzer Zeit ein jämmerliches Weinen und ein Scheppern und frohlockte - gewiss kam das Scheppern aus dem Spielzimmer und der immer gutgelaunte Sohn hatte endlich entdeckt, dass es Situationen gab,die nicht besonders fein waren...
Er öffnete die eine Tür und da sass sein pessimistisches Söhnchen inmitten der allerschönsten Spielsachen und greinte .
„Aber Sohn, was hast du denn? Sind das nicht feine Sachen? Hast du keine Lust zu spielen -warum freust du dich nicht ?“Da schluchzte der Pessimist: „Vater, das ist alles so schlimm - Meine Freunde werden alle neidisch sein ; ich muss mich jetzt durch einen Wust von Anleitungen lesen , bevor ich anfangen kann zu spielen; ständig werde ich für die meisten Sachen von meinem Taschengeld Batterien kaufen müssen und viele Sachen werden beim Spielen kaputtgehen - das ist alles ganz entsetzlich...“.
Verblüfft ging der Vater ins nächste Zimmer (das er mit Pferdeäpfeln angefüllt hatte ) und sah erstaunliches:
Da stand der zweite Sohn schwitzend knietief in der Pferdekacke und schöppte gutgelaunt den Mist zum Fenster heraus, was das Zeug hielt : „Mein Sohn, was tust du da?“ fragte er erstaunt.
„Dad „, grinste der vergnügt beim weiterschöppen: „ Soviel Mist gibt es nur da wo Tiere sind – irgendwo in dem Haufen steckt das Pony, dass ich mir schon lange wünsche und das arme Tier grabe ich jetzt aus.“
Diese Geschichte hat mir Tyler erzählt und ich gebe sie hier so gut wieder, wie es mir möglich ist
Geschlecht: Anmeldungsdatum: 20.05.2010 Beiträge: 8439 Wohnort: bei Hamburg
Verfasst am: 15.12.2012, 19:58 Titel:
Dank dir, die Geschichte ist herrlich, und soooo wahr! _________________ Ja kleine Schnecke, besteige den Fuji,
aber langsam, langsam!
- Kobayashi Issa -
Taj Mahal, AgraCC-BY-2.0/Flickr images reviewed by File Upload Bot (Magnus Manske)/Wikipedia Commons
Ich liebe die Art wie Raymond Briggs beobachtet und malt und hätte euch gerne "The Snowman" hier eingestellt, den kann ich aber nicht finden
Viel Spass trotzdem beim rausfinden, was Father Chris so das Jahr über tut - das wollten wir doch schon immer mal wissen
Das ist einer meiner Lieblingsengel
- Ernst Barlach hat ihn erfunden und später erstaunt festgestellt, dass der Engel das Gesicht von Käthe Kollwitz hat .
hatte ich die geschichte des Engels schon mal erzählt? Dann möchte ich mich entschuldigen, aber er liegt mir sehr am Herzen.
Der Schwebende, auch Güstrower Ehrenmal, ist eine von Ernst Barlach im Jahr 1927 geschaffene bronzene Skulptur. Der Künstler schuf sie als Mahnmal für die im Ersten Weltkrieg Gefallenen für den Güstrower Dom zur 700-Jahr-Feier des Bauwerks. Das Original wurde 1937 als sogenannte Entartete Kunst aus dem Güstrower Dom entfernt und später eingeschmolzen. Ein von Freunden des Künstlers erstellter und während des Krieges in der Lüneburger Heide versteckter Nachguss befindet sich seit 1952 in der Kölner Antoniterkirche. Da das Werkmodel bei einem Bombenangriff zerstört wurde, diente der Kölner Zweitguss als Vorlage für eine neue Gussform. Diese ermöglichte einen Drittguss des Barlachschen Engels, der seit dem 8. März 1953 auch wieder an ihrem ursprünglichen Ort im Güstrower Dom schwebt. Ein weiterer 1987 geschaffener Nachguss hängt im Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte auf Schloss Gottorf in Schleswig.
Seine Freunde hielten seine Arbeit auch nach Barlachs Tod für schützenswert und haben Leib und Leben riskiert, damit dieses Kunstwerk weiteren Generationen erhalten bleibt - vielleicht ist es genau das, was mich an diesem Engel so fasziniert.
Die Nazis wollten ihn für immer zerstören und jetzt gibt es Drillinge .
Für mich ist der Schwebende ein Denkmal für echte Freundschaft über den Tod hinaus ...
18.Dezember
Durch diese Tür bin ich schon oft gegangen und ich erlaube mir, sie einzustellen, weil sie in den Weiten des Internet in einem anderen Zusammenhang auch zu sehen ist
Dieser hier sitzt angeblich auf dem Weihnachtsmarkt in Stuttgart und sein Bruder sollte noch in Heidelberg über einem Spielwarengeschäft pusten -das ist schön, wenn man im Sommer durch das schöne Heidelberg läuft und plötzlich wehen einem vorwitzige Seifenblasen um die Nase - sowas macht mich Jahrzehnte jünger und auch den Kindern von heute kann man noch ne Freude machen, mit so etwas einfachem wie Seifenblasen
Heute ist die Tür mal wieder ein Bauwagen.
Immerhin hat er einen Ofen
Spruch des Tages:
"Ich geh nur mal schnell Zigaretten, äääh, Kunst holen ..."
Oder Euch inspirieren lassen, selbst auch mal sowas zu machen
Die Kapazität und das Potential an Fantasie ist hier im Forum definitiv vorhanden
Das macht Spass. Bei den Pfadfindern hier gibt es die Survivalbox, da haben sie sich hingesetzt und sich ausgedacht, was alles not-wendendes für erste Hilfe in eine herkömmliche Streichholzschachtel passt. Leider hat man mir noch keine geschenkt
"Ist das Kunst oder kann das weg ?" http://artomaten.net/fr_start.htm
Und für die, die meinen, das wäre absoluter Blödsinn - ein kleiner Gruss aus dem Garten meiner Nachbarin - man wohnt gut neben Euch - sie ist die Göttin der Marmeladen und Gelees sowie die Göttin des grünen Daumens.
Und das ist eine der Blüten, die ein knubbelig-hässlicher Kaktus (von wegen!!!) einmal im Jahr an sie verschenkt, weil er sich gut aufgehoben fühlt.
Eine tolle Frau so und so und so - kleine Verbeugung
Der Towel Day (dt. Handtuch-Tag) ist ein Gedenktag für den britischen Autor Douglas Adams. Der Towel Day findet seit 2001[1] alljährlich am 25. Mai statt.
An diesem Tag tragen Fans des Schriftstellers ein Handtuch mit sich herum. Dies ist eine Reminiszenz an das Buch Per Anhalter durch die Galaxis, in dem ein Handtuch als „so ziemlich das Nützlichste“ bezeichnet wird, was man auf Reisen durch die Galaxis mit sich führen kann. Der Held Arthur Dent nimmt nur ein Handtuch mit auf die Reise ins Weltall, kurz bevor die Erde einer Hyperraum-Expressroute weichen muss und deshalb zerstört wird.
Ein Handtuch ist eine geniale Sache von wegen Multifunktion - Vergesst auf keinen Fall, ein Handtuch bei Euch zu haben _ Ich rufe für Morgen den "Welt - Handtuch - Tag" aus.
Gehabt's Euch wohl.
Es war sehr interessant, gut ,lustig, ernsthaft, herzwärmend und erfreulich Euch kennengelernt zu haben.
Ich kann jetzt in meiner Wohnung leben und nicht nur hausen Schade, dass ich das erst vor einem halben Jahr begriffen habe
Bei Freunden findet eine Henkersmahlzeit statt Aber ich habe vor am 22. die weltweite und auf allen öffentlichen und nichtöffentlichen Plätzen stattfindende " Hurra, wir leben noch!"- Party und seh das alles ein bisschen anders Bis denne und...
Foto von User Ammit/Wikipedia _________________
Wenn kleine Leute in kleinen Orten
kleine Dinge tun,
verändern sie die Welt.
(Afrika)
Ein Handtuch ist eine geniale Sache von wegen Multifunktion - Vergesst auf keinen Fall, ein Handtuch bei Euch zu haben _ Ich rufe für Morgen den "Welt - Handtuch - Tag" aus.
Gehabt's Euch wohl.
Es war sehr interessant, gut ,lustig, ernsthaft, herzwärmend und erfreulich Euch kennengelernt zu haben.
Ich kann jetzt in meiner Wohnung leben und nicht nur hausen Schade, dass ich das erst vor einem halben Jahr begriffen habe
Bei Freunden findet eine Henkersmahlzeit statt Aber ich habe vor am 22. die weltweite und auf allen öffentlichen und nichtöffentlichen Plätzen stattfindende " Hurra, wir leben noch!"- Party und seh das alles ein bisschen anders Bis denne und...
Foto von User Ammit/Wikipedia
Zitat Lumperich soeben: "Die Welt geht nicht unter, die Matrix wird nur neu gebootet."
DON'T PANIC! Solange jeder weiß, wo sein Handtuch ist, ist alles geritzt! _________________ Lumpige Grüße!
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Life is what happens to you while you're busy making other plans. (John Lennon)
Ach so, Lumpi
Für mich ist diese Stelle das Elfentor Nicht wie bei den Hobbitsen, ich denke mir die eher unsichtbar.
Heute schwere Kost, zum Tagesthema passend und dranrumdenken. Der Doktor war übrigens Atomwaffen + Atomkraftgegner.
Dr. Albert Schweitzer hat folgendes geschrieben:
Das Wesen der Erscheinungen erkenne ich nicht,
sondern ich erfasse es in Analogie zu dem Willen zum Leben, der in mir ist. ...
Das zum Erleben werdende Erkennen läßt mich der Welt gegenüber nicht als rein erkennendes Subjekt verharren, sondern drängt mir ein innerliches Verhalten zu ihr auf.
Es erfüllt mich mit Ehrfurcht zu dem geheimnisvollen Willen zum Leben, der in allem ist.
Indem es mich denkend und staunend macht, führt es mich immer höher hinan auf die Höhen der Ehrfurcht vor dem Leben. Hier läßt es meine Hand los.
Das denknotwendige Grundprinzip des Sittlichen bedeutet aber nicht nur Ordnung und Vertiefung der geltenden Anschauungen von Gut und Böse, sondern auch ihre Erweiterung.
Wahrhaft ethisch ist der Mensch nur, wenn er der Nötigung gehorcht, allem Leben, dem er beistehen kann, zu helfen, und sich scheut, irgendetwas Lebendigem Schaden zu tun.
Er fragt nicht, inwiefern dieses oder jenes Leben als wertvoll Anteilnahme verdient, und auch nicht, ob und inwieweit es noch empfindungsfähig ist.
Das Leben als solches ist ihm heilig.
Er reißt kein Blatt vom Baume ab, bricht keine Blume und hat acht, daß er kein Insekt zertritt.
Wenn er im Sommer nachts bei der Lampe arbeitet, hält er lieber das Fenster geschlossen und atmet dumpfe Luft, als daß er Insekt um Insekt mit versengten Flügeln auf seinen Tisch fallen sieht.
Geht er nach dem Regen auf der Straße und erblickt den Regenwurm, der sich darauf verirrt hat, so bedenkt er, daß er in der Sonne vertrocknen muß, wenn er nicht rechtzeitig auf Erde kommt, in der er sich verkriechen kann und befördert ihn von dem todbringenden Steinigen hinunter ins Gras.
Kommt er an einem Insekt vorbei, das in einen Tümpel gefallen ist, so nimmt er sich Zeit, ihm ein Blatt oder einen Halm zur Rettung hinzuhalten ...
Heute gilt es als übertrieben, die stete Rücksichtnahme auf alles Lebendige bis zu seinen niedersten Erscheinungen herab als Forderung einer vernunftgemäßen Ethik auszugeben.
Es kommt aber die Zeit, wo man staunen wird, daß die Menschheit so lange brauchte, um gedankenlose Schädigung von Leben als mit Ethik unvereinbar einzusehen.
In meinem Willen zum Leben erlebt sich der universale Wille zum Leben anders als in den anderen Erscheinungen.
In diesen tritt er in einer Individualisierung auf, die, soviel ich von außen bemerke, nur ein Sich-Selbst-Ausleben, kein Einswerden mit anderem Willen zum Leben erstrebt.
Die Welt ist das grausige Schauspiel der Selbstentzweiung des Willens zum Leben.
Ein Dasein setzt sich auf Kosten des anderen durch, eines zerstört das andere.
Ein Wille zum Leben ist nur wollend gegen den andern, nicht wissend von ihm.
In mir aber ist der Wille zum Leben wissend von anderm Willen zum Leben geworden.
Sehnen, zur Einheit mit sich selbst einzugehen, universal zu werden, ist in ihm.
Warum erlebt sich der Wille zum Leben so nur in mir?
Liegt es daran, daß ich die Fähigkeit erlangt habe, über die Gesamtheit des Seins denkend zu werden?
Wohin führt die in mir begonnene Evolution?
Auf diese Fragen gibt es keine Antwort. Schmerzvolles Rätsel bleibt es für mich, mit Ehrfurcht vor dem Leben in einer Welt zu leben, in der Schöpferwille zugleich als Zerstörerwille und Zerstörerwille zugleich als Schöpferwille waltet.
Seligkeit, die die Welt nicht geben kann, empfange ich aus ihr. Wenn in der Sanftmut des Andersseins als die Welt ein anderer und ich uns in Verstehen und Verzeihen helfen, wo sonst Wille andern Willen quälen würde, ist die Selbstentzweiung des Willens zum Leben aufgehoben.
Wenn ich ein Insekt aus dem Tümpel rette, so hat sich Leben an Leben hingegeben und die Selbstentzweiung des Lebens ist aufgehoben.
Wo in irgendeiner Weise mein Leben sich an Leben hingibt, erlebt mein endlicher Wille zum Leben das Einswerden mit dem unendlichen, in dem alles Leben eins ist ...
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