klaraputzich Hilfe zur Selbsthilfe in Putz- und Ordnungsfragen

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guterwille Gast
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Verfasst am: 05.05.2013, 17:13 Titel: |
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Sonntag 05.05.13
Heute hab ichs langsam angehen lassen. Brauchte mal ein bisschen Ruhe.
Mache keinen Plan. Schreibe heute einfach nur nach und nach auf, was ich erledigt habe.
ausgeräumt ...eingeräumt
eingeräumt ...ausgeräumt
Küche Arbeitsfläche ...Herdoberfläche
Esstisch frei und sauber...1.Teil ...rest auch
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Verfasst am: 05.05.2013, 17:13 Titel: Anzeige |
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MÜLLerchen
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.06.2012 Beiträge: 2837 Wohnort: Norddtl.
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Verfasst am: 05.05.2013, 20:08 Titel: |
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Hallo liebe Guwi
Ich hab es heute auch ruhig angehen lassen und außer Bad- und Küchenpfusch einfach nur die schöne Natur und genossen!
Dir einen schönen Abend!  _________________ Liebe Grüße MÜLLerchen
Heute schon gelächelt?
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Messina

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.05.2010 Beiträge: 8439 Wohnort: bei Hamburg
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Verfasst am: 06.05.2013, 13:13 Titel: |
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Mit deinem "entspannten" Sonntagsplan hast du das Wichtigste geschafft!
 _________________ Ja kleine Schnecke, besteige den Fuji,
aber langsam, langsam!
- Kobayashi Issa - |
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guterwille Gast
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Verfasst am: 08.05.2013, 07:50 Titel: |
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Danke MÜLLerchen und Messina
Gestern war meine Tochter hier und wir haben endlich wieder auf vernünftige Art und Weise miteinander reden können. Sie nimmt wieder ihre Medizin und merkt selbst, dass sie so besser klarkommt. Sie merkt aber auch, dass sie durch die Situation, die sie sich geschaffen hat, total überfordert ist. Eigene Wohnung, wenig Geld, selbst mit den Finanzen klarkommen müssen, dumme Verträge eingegangen, Freundin mit durchfüttern, Schulabbruch, regelmäßiger Besuch der Berufsvorbereitungsmaßnahme, kein Essen im Kühlschrank, Zukunftsüberlegungen.... Sie sagt, sie schafft es mit dem Allein-Wohnen nicht. Es kam der Gedanke auf...wieder zurück zu mir ? So wie sie jetzt redet und sich mir gegenüber verhält...unter dem Einfluss der Tabletten...weniger aggressiv und nachdenklicher...könnte es vielleicht gutgehen. Für sie wäre es sicher hilfreich, noch ein paar Jahre hier verbringen zu können...bis sie zumindest eine Richtung gefunden hat. Ich habe allerdings Bedenken. Ich möchte nicht, dass es wieder so wird wie zuvor. Das hat uns alle fertig gemacht. Ja...was tun???? Werde mir das durch den KOpf gehen lassen müssen. Mag sie ja nicht im Regen stehen lassen.
Nachdem mein Jüngster gestern Geburtstag hatte und somit zumindest der für die Öffentlichkeit zugängliche Bereich akzeptabel aussieht, habe ich wieder einen Zustand, auf dem ich aufbauen kann. Jetzt nur nicht nachlassen
Heute letzter Arbeitstag für diese Woche....langer Tag ...aber dann Wochenende
Mittwoch 08.05.13
Esstisch frei und sauber ....als Belohnung
...ausräumen ....einräumen ....Geschirr wegräumen
Küche Arbeitsfläche
Herdoberfläche
Spüle
Gäste-WC ...geht schon...aber jetzt mal gründlich
oben Flur gründlicher ...später
Küche Glas, Pappe, Bio , Restmüll, gelbe Säcke usw.
Pfandflaschen
einräumen ...ausräumen
aufgehängt
Fitness mind. 10 Min. ...10 Min. Zumba
einkaufen
Formular zur Schule von Tochter bringen, vormittags
Überweisung Zahnarzt
Klamotten von meiner Tochter waschen
erstmal von 1 der ganzen überflüssigen Verträge und Verpflichtungen Unterlagen raussuchen und kündigen ...später
für Tochter GEZ-Unterlagen ausfüllen und wegschicken
Unterlagen für Arzt Sohn ausfüllen
demnächst:
Grill wieder saubermachen
die Fahrräder in Ordnung bringen lassen
in meinem Zimmer die Klamotten sortieren, aufhängen oder in den Dachboden bringen ....15 Min
Bad, vielleicht 15 Min am Stück
Autohändler anrufen wegen Gummimatten
jeden Tag ein bisschen Vokabeln lernen mit meinem Jüngsten
Freuen auf/ über
Biergarten am Vatertag Treffen mit Freunden
Hafengeburtstag Samstag
Klavier und
hoffentlich bald mal Treffen mit Freundin aus H.
30.06. ZZ Top in Hamburg ....Konzert mit Kumpel
im Juni Firmenlauf
im Juni Reebok run
Frühling
mein Zimmer weiter renovieren
Zuletzt bearbeitet von guterwille am 10.05.2013, 13:14, insgesamt einmal bearbeitet |
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Messina

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.05.2010 Beiträge: 8439 Wohnort: bei Hamburg
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Verfasst am: 08.05.2013, 10:05 Titel: |
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Oje, das will wirklich gut überlegt sein, gibts keine andere Lösung?
Mein Jüngster und ich hatten vor Jahren ne ähnliche Situation und haben es nicht gepackt.
Wir waren voller Hoffnung, sind aber bald wieder in die alten Muster gerutscht.
Aber das ist unsere Situation gewesen, vielleicht habt ihr euch inzwischen ganz anders stabilisiert?
Hast du inzwischen irgend eine Thera gemacht? oder deine Tochter?
Vielleicht gibts irgend ne Art betreutes Wohnen für sie?
Ich bin schon zu lange raus, und hab jetzt auch nicht so den Kontakt zu bestimmten Stellen,
vielleicht gibts hier andere Mütter, die näher dran sind.
Ich seh grad, was du alles für deine Tochter übernimmst.
Bezieh sie mehr ein. Klar, unterstützen und zur Seite stehen ist gut, aber lass sie so viel wie möglich selbst machen.
Kannst sie ja begleiten, oder bei Telefonaten neben ihr stehen.
Nur nimm ihr nicht so viel ab!
Stell dir vor wie deine Kinder laufen lernten.
Du hast sie nicht die ganze Zeit getragen, sondern selbst gehen lassen.
Und wenn sie hingefallen sind, hast du sie getröstet, und dann sind sie weiter gelaufen. _________________ Ja kleine Schnecke, besteige den Fuji,
aber langsam, langsam!
- Kobayashi Issa - |
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MÜLLerchen
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.06.2012 Beiträge: 2837 Wohnort: Norddtl.
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Verfasst am: 08.05.2013, 12:20 Titel: |
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Hallo liebe Guwi!
Melde mich mal in den nä Tagen!
Dir morgen viel Spaß! ...*daumendrück* dass es trocken bleibt. Hier ziehen grad fiese Gewitterwolken auf
Und noch paar für den Esstisch!
 _________________ Liebe Grüße MÜLLerchen
Heute schon gelächelt?
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guterwille Gast
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Verfasst am: 10.05.2013, 13:32 Titel: |
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Ja Messina....davor habe ich ja auch Angst....dass wir wieder in die alten Muster hineinrutschen. Eine Therapie habe ich noch nicht in Angriff genommen. Meine Tochter ist schon seit Jahren fortlaufend in Therapie....obs was gebracht hat?? Hilfreich sind - auch wenn ich das zu Beginn nicht wahrhaben wollte - lediglich die Tabletten....die sie ja leider für ca. 2 Jahre abgesetzt hatte. Nur was passiert, wenn sie zurückkehrt und wieder beschließt, es geht ohne Medizin???? Ich hab das einmal durch und hab sie zum Schluss gegen besseres Wissen ziehen lassen, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe. Ich hab nicht die Kraft, das nochmal auszuhalten. Aber ich sehe, dass sie den Rückhalt und die enge familiäre Betreuung braucht. Betreutes Wohnen ist leider nicht drin. Müssten wir sozusagen selber zahlen...und das kann ich nicht. Wir werden eine Lösung finden. Am Muttertag kommt sie wieder zu Besuch....dann werden wir in Ruhe reden und überlegen können.
Hallo MÜLLerchen...danke für die lieben Wünsche...hat Spaß gemacht, der Vatertag, aber natürlich gab es neben Sonnenschein auch Regen....
Freitag 10.05.13
Heute 2. Tag vom langen Wochenende....Zeit zum Erholen und Schaffen
Esstisch frei und sauber ....als Belohnung
...ausräumen ....einräumen ....Geschirr wegräumen
Küche Arbeitsfläche
Herdoberfläche
Spüle
Gäste-WC ...geht schon...aber jetzt mal gründlich
oben Flur gründlicher
Küche Glas, Pappe, Bio , Restmüll, gelbe Säcke usw.
Pfandflaschen
einräumen ...ausräumen
Fitness mind. 10 Min.
einkaufen
Überweisung Zahnarzt
Klamotten von meiner Tochter waschen
erstmal von 1 der ganzen überflüssigen Verträge und Verpflichtungen Unterlagen raussuchen und kündigen ...später
für Tochter GEZ-Unterlagen ausfüllen und wegschicken
Unterlagen für Arzt Sohn ausfüllen
Freundin Sonnenbrille zurück und absagen wegen Muttertag
Karten für Konzert 24.5. kaufen
....auf der Terrasse
...schmaler Seitenstreifen
demnächst:
Grill wieder saubermachen
die Fahrräder in Ordnung bringen lassen
in meinem Zimmer die Klamotten sortieren, aufhängen oder in den Dachboden bringen ....15 Min
Bad, vielleicht 15 Min am Stück
Autohändler anrufen wegen Gummimatten
jeden Tag ein bisschen Vokabeln lernen mit meinem Jüngsten
Freuen auf/ über
Hafengeburtstag Samstag
Konzert von Stones Coverband am 24.5.
Klavier und
hoffentlich bald mal Treffen mit Freundin aus H.
30.06. ZZ Top in Hamburg ....Konzert mit Kumpel
im Juni Firmenlauf
im Juni Reebok run
Frühling
mein Zimmer weiter renovieren |
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Pearl

Anmeldungsdatum: 12.06.2012 Beiträge: 14487 Wohnort: zuhause
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Verfasst am: 11.05.2013, 07:58 Titel: |
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Hallo, GuWi,
lass Dir mal knuddeln
Eine WG wäre es und nicht bei Dir !
Hiert bei uns hat sich eine Mutter an entsprechende Einrichtung gewendet und es fanden sich auch gleich noch zwei Elternpaare mit Kindern, die trotz Handicaps alleine wohnen wollen und sind jetzt eine Aussenwohngruppe eines Trägers für seelisch und geistig behinderte Menschen.
Und es funzt ganz genial, einmal am Tag kommt jemand und schaut nach dem Rechten, alles andere regeln die Penz selbst
Wenn es bei Junior so bleibt, wie es jetzt ist, wird er auch nicht in der Lage sein, alleine zu wohnen, will aber ausziehen. Und ich möchte nach 25 jahren Muttertier in dieser Hinsicht endlich mal kürzertreten dürfen, taufrisch bin ich nicht mehr , aber ein ganz klein wenig "mein Leben !" hätte ich auch ganz gerne noch.
Sind wir doch mal ehrlich: Solange die Brut bei uns lebt, werden wir sie betüddeln, als wären sie drei und ein Kekschen -das hilft uns nicht weiter und ihnen erst recht nicht.
Stell dir vor - innerhalb dieser Verantwortung verpflichten wir uns quasi ewig zu leben - verantwortlich fühlen werden wir uns auch, wenn sie nicht bei uns sind - aber dann ist es viel entspannter und man kann die neue Basis ausbauen.
Ich wünsch Dir , dass Du einen guten Kompromiss findest !
Und ein schönes WE  |
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guterwille Gast
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Verfasst am: 13.05.2013, 08:15 Titel: |
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Liebe Pearl
danke für Deine Gedanken zu dem Thema. Werde mich wohl mit allen Möglichkeiten auseinandersetzen müssen. Da sind so viele verschiedene Ansichten...meine Tochter, die sich in ihrer eigenen Einschätzung mal so mal so sieht....der Vater, der komplette Mist baut und den man nicht Ernst nehmen kann...er hat sie zum Ausziehen gedrängt und dann seine Versprechungen nicht eingehalten...., der alte Arzt in der kinderpsychologischen Praxis, der nun nicht mehr da ist, der Neue, der sie gar nicht wirklich kennt, die Therapeutin, die während des Gesprächs schon mal einschläft und die nun auch nicht mehr da ist, eine Neue, der meine Tochter nicht vertraut...das Gefühl von ihr, dort als "plem plem" wahrgenommen zu werden, nicht Ernst genommen zu werden....eine erneute Diagnostik gerade vor Kurzem...dann meine Meinung, die sich je nach Lage immer wieder ändert... Ist nicht leicht, da einen Weg zu finden. Nach außen kann sie sich sehr gut verkaufen, sie wirkt nicht so hilflos wie sie ist....für betreutes Wohnen ist sie zu normal...da müssten erst schlimmere Dinge passieren... Trotzdem werde ich das Thema nochmal ansprechen.
Da sie schon 19 ist, kommt ja jetzt auch ein Erwachsenenpsychologe in Betracht. Wir werden uns danach umschauen. Soll schwierig sein, einen zu finden, der ADS bei Erwachsenen behandelt....aber notfalls gehts eben in die nächste GRoßstadt. Vielleicht fühlt sie sich da besser aufgehoben, ernster genommen.
Wir haben gestern auch darüber nachgedacht, ob sie für eine Übergangszeit erstmal wieder zu mir zieht und sich dann wenn sie einen Zukunftsweg gefunden hat eventuell hier in der Gegend eine kleine Wohnung sucht. Wird alles schwierig, da ihre jetzige Wohnung auf den Namen des Vaters läuft und das alles nicht wirklich selbst in der Hand hat. Sie ist auf seine Mitwirkung angewiesen, hat aber Angst davor ihm gegenüber wirklich ehrlich zu sein....auch aus finaziellen Gründen...ich kann sie hier nicht aufnehmen wenn der Unterhalt nicht zu mir fließt....komme ja jetzt schon nicht mehr klar und habe für noch eine Person kein Geld. Verzwickte Situation. Muss mich wahrscheinlich mit meinem Ex-Mann auseinandersetzen...etwas wovor ich mich fürchte, weil ich weiß, dass er mich krank macht.
Nun ja...das war jetzt ganz schön ausführlich. Wir schaffen das. Wir finden eine Lösung. Vielleicht finde ich ja einen 2. Halbtagsjob oder Nebenverdienst, dann sind wir auf den Vater nicht angewiesen und dann geht alles leichter.... |
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guterwille Gast
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Verfasst am: 13.05.2013, 08:49 Titel: |
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Und hier nun das TP
Montag 13.05.13
Esstisch frei und sauber ....als Belohnung
...ausräumen ....einräumen ....Geschirr wegräumen
Küche Arbeitsfläche
Herdoberfläche
Spüle
Gäste-WC ...geht schon...aber jetzt mal gründlich
oben Flur gründlicher
Küche Glas, Pappe, Bio , Restmüll, gelbe Säcke usw.
Pfandflaschen
einräumen ...ausräumen
Fitness mind. 10 Min.
einkaufen
Tochter noch vor der Arbeit was zu essen gebracht
wichtig!!!!
Überweisung Zahnarzt
Klamotten von meiner Tochter waschen
erstmal von 1 der überflüssigen Verpflichtungen Unterlagen raussuchen und kündigen ...später
für Tochter GEZ-Unterlagen ausfüllen und wegschicken ...erstmal suchen!!!
Unterlagen für Arzt Sohn ausfüllen
Freundin Sonnenbrille zurück und Gespräch (sauer wg Muttertag)
Karten für Konzert 24.5. kaufen
Lehrerin v. Jüngsten anrufen wegen Arztfragebogen ausfüllen
Geldumschlag vom Jüngsten suchen
demnächst:
Grill wieder saubermachen
die Fahrräder in Ordnung bringen lassen
in meinem Zimmer die Klamotten sortieren, aufhängen oder in den Dachboden bringen ....15 Min
Bad, vielleicht 15 Min am Stück
Autohändler anrufen wegen Gummimatten
jeden Tag ein bisschen Vokabeln lernen mit meinem Jüngsten
Freuen auf/ über
Konzert von Stones Coverband am 24.5.
Klavier und
hoffentlich bald mal Treffen mit Freundin aus H.
30.06. ZZ Top in Hamburg ....Konzert mit Kumpel
im Juni Firmenlauf
im Juni Reebok run
Frühling
mein Zimmer weiter renovieren
Zuletzt bearbeitet von guterwille am 14.05.2013, 07:56, insgesamt 3-mal bearbeitet |
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MÜLLerchen
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.06.2012 Beiträge: 2837 Wohnort: Norddtl.
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Verfasst am: 13.05.2013, 08:56 Titel: |
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Liebe Guwi,
noch ein paar Aufmunterer hinterher!
Bis denne
 _________________ Liebe Grüße MÜLLerchen
Heute schon gelächelt?
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guterwille Gast
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Verfasst am: 14.05.2013, 07:53 Titel: |
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Danke MÜLLerchen
Dienstag 14.05.13
Esstisch frei und sauber ....als Belohnung
...ausräumen ....einräumen ....Geschirr wegräumen
Küche Arbeitsfläche ...kleiner Teil
Herdoberfläche
Spüle
Gäste-WC ...geht schon...aber jetzt mal gründlich
oben Flur gründlicher
Küche Glas, Pappe, Bio , Restmüll , gelbe Säcke usw.
Pfandflaschen
einräumen ...ausräumen
Fitness mind. 10 Min.
einkaufen
nach der Arbeit Treffen mit Tochter
wichtig!!!!
Überweisung Zahnarzt
Klamotten von meiner Tochter waschen
erstmal von 1 der überflüssigen Verpflichtungen Unterlagen raussuchen und kündigen ...später
für Tochter GEZ-Unterlagen ausfüllen und wegschicken ...erstmal suchen!!!
Unterlagen für Arzt Sohn ausfüllen
Freundin Sonnenbrille zurück und Gespräch (sauer wg Muttertag)
Karten für Konzert 24.5. kaufen...
Lehrerin v. Jüngsten anrufen wegen Arztfragebogen ausfüllen
Geldumschlag vom Jüngsten suchen
demnächst:
Grill wieder saubermachen
die Fahrräder in Ordnung bringen lassen
in meinem Zimmer die Klamotten sortieren, aufhängen oder in den Dachboden bringen ....15 Min
Bad, vielleicht 15 Min am Stück
Autohändler anrufen wegen Gummimatten
jeden Tag ein bisschen Vokabeln lernen mit meinem Jüngsten und Mathe
Freuen auf/ über
Konzert von Stones Coverband am 24.5.
Klavier und
hoffentlich bald mal Treffen mit Freundin aus H.
30.06. ZZ Top in Hamburg ....Konzert mit Kumpel
im Juni Firmenlauf
im Juni Reebok run
Frühling
mein Zimmer weiter renovieren[/b]
Zuletzt bearbeitet von guterwille am 15.05.2013, 08:29, insgesamt 3-mal bearbeitet |
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Waldtroll
Anmeldungsdatum: 13.05.2013 Beiträge: 227
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Verfasst am: 14.05.2013, 12:43 Titel: |
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hallo guterwille,
ich kenne dich noch nicht, hab mich aber bei den Zeilen über dich und deine Tochter sofort in meine Lage zurückversetzt gefühlt, als ich auf meinem Lebensweg Schiffbruch erlitt und vorübergehend wieder bei den Eltern landete (hauptsächlich wegen einer Reha Knie, die ich sonst hätte stationär machen müssen... was wohl besser gewesen wäre).
Die alten Muster waren nie weg. Ich verfiel sofort wieder in alte Strategien und hatte zusätzlich noch ein paar neue ungesunde parat.
Selbst bei intakten, gesunden Familien geht so ein Schritt zurück selten gut, weil die Kinder ja eigentlich lernen sollen, nach vorne zu gehen und ihre eigenen Wege zu finden. Diese Selbstverantwortung ist auch ganz wichtig für die Entwicklung, finde ich.
Es gibt doch sicher für deine Tochter noch andere Lösungen? Mit Rat und Tat kannst du ihr ja trotzdem beistehen.
Ich will ja keine Schwarzmalerei betreiben... jeder ist anders, jedes Familiensystem funktioniert anders... aber wenn ihr da nichts aufgearbeitet habt und bereits neue Muster gelernt habt, miteinander umzugehen, wird das Experiment wohl eher schiefgehen.
Mir fällt spontan noch eine WG mit Gleichaltrigen ein. Wo man sich auch ein wenig beim Start ins Leben unterstützt. Jeder bringt andere Stärken mit und es gibt ein bisschen soziale Kontrolle. Leerer Kühlschrank --> dann muss der, der dran ist eben noch mal los.
Weshalb kümmert sie sich eigentlich nicht selbst um ihre GEZ-Unterlagen? Oft haben Mamas ja auch die Angewohnheit, dem Nachwuchs Dinge abzunehmen, die der auch sehr gut allein schaffen kann
ich mach das heute noch manchmal, meinen Eltern was aufbürden, hau mir dann aber auf die Finger, wenn ich es merke. Inzwischen können die sich auch sehr viel besser abgrenzen. In echten Notfällen ist die Familie natürlich füreinander da, das ist ja dann auch was anderes. |
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guterwille Gast
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Verfasst am: 15.05.2013, 08:27 Titel: |
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Hallo Waldtroll...erstmal herzlich willkommen, bist ja ganz neu dabei.
Danke dir für Deine Zeilen. Ja....ähnliche Gedanken mache ich mir ja auch. Bin hin und her gerissen. Da meine Tochter mit Ordnung, Strukturen, Konzentration ein ernthaftes Problem hat und nicht wirklich auf dem Stand einer 19 jährigen ist, fühle ich mich noch immer in der Pflicht. Ich versuche die Dinge zu retten, die sie sonst den Bach runtergehenlassen würde. Nun kann man sagen aus Fehlern lernt man. Sie wird allerdings gerade von den Folgen ihrer Fehler und Versäumnisse derart zugeschüttet, dass bei ihr bald gar nichts mehr geht. Ich schwanke zwischen helfen, Dinge erledigen und sie einfach machen lassen immer wieder hin und her. Zuschauen wie sie den Bach runtergeht...jetzt wo sie es auch selbst erkennt...kann ich nicht. Habe aber richtig Angst, dass die alten Muster wiederkehren....gerade auch wenn ich so Deine Schilderung lese. Wir werden noch viel überlegen und reden müssen.
Nun zum TP
Mittwoch 15.05.13
Esstisch frei und sauber ....als Belohnung
...ausräumen ....einräumen ....Geschirr wegräumen
Küche Arbeitsfläche ...1 Abschnitt
Herdoberfläche
Spüle
Gäste-WC ...geht schon...aber jetzt mal gründlich
oben Flur gründlicher
Küche Glas, Pappe, Bio , Restmüll , gelbe Säcke usw.
Pfandflaschen
einräumen ;done: ...ausräumen
Fitness mind. 10 Min.
einkaufen
Apotheke Rezept
nach der Arbeit Treffen mit Tochter Infoveranstaltung...hat sie abgesagt...angeblich gehts ihr nicht gut
wichtig!!!!
Überweisung Zahnarzt
Klamotten von meiner Tochter waschen
erstmal von 1 der überflüssigen Verpflichtungen Unterlagen raussuchen und kündigen ...später
für Tochter GEZ-Unterlagen ausfüllen und wegschicken ...erstmal suchen!!!
Unterlagen für Arzt Sohn ausfüllen
Freundin Gespräch (sauer wg Muttertag)
Karten für Konzert 24.5. kaufen ....2. versuch ..
Lehrerin v. Jüngsten anrufen wegen Arztfragebogen ausfüllen
Geldumschlag vom Jüngsten suchen
demnächst:
Grill wieder saubermachen
die Fahrräder in Ordnung bringen lassen
in meinem Zimmer die Klamotten sortieren, aufhängen oder in den Dachboden bringen ....15 Min
Bad, vielleicht 15 Min am Stück
Autohändler anrufen wegen Gummimatten
jeden Tag ein bisschen Vokabeln lernen mit meinem Jüngsten und Mathe
Freuen auf/ über
Konzert von Stones Coverband am 24.5.
Klavier und
hoffentlich bald mal Treffen mit Freundin aus H.
30.06. ZZ Top in Hamburg ....Konzert mit Kumpel
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Zuletzt bearbeitet von guterwille am 16.05.2013, 06:57, insgesamt 2-mal bearbeitet |
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Waldtroll
Anmeldungsdatum: 13.05.2013 Beiträge: 227
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Verfasst am: 15.05.2013, 09:16 Titel: |
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Guten Morgen, guterwille,
angst machen wollte ich dir nicht! Man kann ja eh nie eine Situation auf eine andere übertragen. Ich dachte, vielleicht ist es hilfreich für dich, so ein Problem mal aus Tochtersicht im Nachhinein zu hören... wäre ich da akut jetzt drin, hätte ich das sicher ganz anders geschildert.
Bei mir wars insofern einfacher für meine Eltern, dass sie nicht nah dran waren. Ich war schon recht früh sehr weit weg gezogen und anfangs lief auch alles relativ glatt, nach außen hin.
Es lief aber überhaupt nicht glatt, schon damals, obwohl ich noch funktionierte im Alltag, schaufelte ich mir schon meine Grube. Da ich allein wohnte in einer Großstadt, wo ich absolut niemanden kannte, fehlte jegliche Kontrolle und niemand machte mich auf Fehler aufmerksam.
Man könnte jetzt spekulieren, ob ich mit mehr elterlicher Kontrolle niemals so tief gefallen wäre... ja, halte ich sogar für wahrscheinlich.
Sie räumten mir ja sogar oft noch aus der Ferne die schlimmsten Stolpersteine aus dem Weg. Bezahlten offene Mieten, verhandelten mit dem Vermieter, halfen beim Umzug und richteten die neue Wohnung schön her.
Sie fingen immer gerade noch so das allerschlimmste ab und ich bekam nie wirklich die Folgen meines Wirtschaftens zu spüren. Wobei bei mir das Problem bei den Finanzen nicht so sehr war, dass ich gar nicht mit Geld umgehen konnte, ich war einfach nur zu faul, Daueraufträge einzurichten, mir fehlte auch das Bewusstsein, dass ich jetzt finanziell für mich verantwortlich war, ich hatte da auch gar kein Unrechtsbewusstsein, schon mal ein paar Monate in meiner ersten Wohnung überhaupt keinen Strom anzumelden. ok, das wusste ich anfangs vielleicht wirklich nicht, aber spätestens, als ich die erste Mahnung bekam.
Anfangs bekam ich das alles selbst noch auf die Reihe, ein gesperrtes Telefon ist ja schnell wieder entsperrt. Aber als dann irgendwann noch Depressionen dazu kamen, war es völlig aus.
Selbst dann räumten aber meine Eltern immer wieder die schlimmsten Scherben weg, machten mir keine großen Vorwürfe und ich konnte so weiterwursteln.
Ich will jetzt nicht die ganze Geschichte aufschreiben, nur soviel aus heutiger Sicht.... mit ihrem Abfangen meiner Fehler und Nachlässigkeiten und Übernahme der Konsequenzen für mein Verhalten verlängerten sie meinen Leidensweg. Später tat genau das gleiche ein gesetzlicher Betreuer.
Bis es eines Tages klick machte bei mir und ich auf den Trip kam, für mich selbst verantwortlich zu sein. Eher aus der Not heraus, denn der Betreuer war nochmal ein ganz anderes "Kaliber" als meine Eltern (er bezahlte keine Rechnungen für mich von seinem Geld sondern übernahm einfach die volle Kontrolle und hielt sich oft dabei auch nicht an Absprachen, er wollte halt effektiv arbeiten und Zeit sparen).
Das war dann der Startschuss für mich, raus aus all diesen Abhängigkeiten! Es war sogar ein kleiner Befreiungsschlag.
und ich bin jetzt schon einiges älter als deine Tochter. So lange hat das Abnabeln gedauert
Ich glaube, dass das ganz ganz schwer ist, zuzuschauen, wie sie alles gegen die Wand fährt, solange du so nahe dran bist.
Du räumst ja im Grunde nicht so sehr die Scherben weg, du nimmst ihr schon im Vorfeld Verantwortung ab, damit es erst gar nicht zu Scherben kommt.
ich kann das nur sehr eingeschränkt beurteilen, aber kann es sein, dass deine Tochter bisher noch nie so wirklich Konsequenzen ihres Handels (oder Nichthandelns) zu spüren bekam?
Das sie gar nicht weiß/sich bewusst ist, dass es an ihre Existenz geht, wenn sie sich um gewisse Dinge nicht kümmert?
Ich befürchte, das wird sie wirklich nur lernen und begreifen, wenn sie da mal mit Konsequenzen konfrontiert wird.
Das fällt mir jetzt schon sehr schwer zu sagen. Aber so ist es leider.
Manchmal muss man erst durch den Modder durch um ihn als Modder zu erkennen und ernst zu nehmen.
Viellleicht kannst du ja erstmal mit kleinen Konsequenzen anfangen, bei denen es nicht gerade um die Existenz geht.... ich weiß ja nicht, was du da alles für sie machst.
wenn sie jetzt schon ihre Lage erkennt, ist das einerseits sehr gut... andererseits halte ich es für möglich, dass sie nun zu dir kommt, weil sie wieder den bequemsten Weg gehen möchte... dafür nimmt sie auch den möglichen Stress mit dir in Kauf.
Es ist ja auch schön bequem, wenn jemand lästigen Behördenkram von einem fernhält
dass sie sich einfach manchmal (unbewusst!) hilfloser macht als sie eigentlich ist oder sein könnte, um weiterhin deine Hilfe in Anspruch nehmen zu können.
Was sagen denn Therapeuten zu der Situation? |
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