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Gedichte


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Locki




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 8003

BeitragVerfasst am: 01.09.2012, 20:51    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Frau von und zu Pearl - prämierte Küchengöttin und Chaosbändigerin

Danke schön
_________________
Müde macht uns die Arbeit,
die wir liegen lassen ,
nicht die, die wir tun.
(Marie v.Ebner-Eschenbach )

Das Glück hängt nicht davon ab,
wie viel wir haben,
sondern wie viel Freude wir daran haben.
( Otto von Frohnau )
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BeitragVerfasst am: 01.09.2012, 20:51    Titel: Anzeige

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Pearl





Anmeldungsdatum: 12.06.2012
Beiträge: 14487
Wohnort: zuhause

BeitragVerfasst am: 18.09.2012, 22:31    Titel: Antworten mit Zitat

Alles was Du wirklich wissen musst, hast Du im Kindergarten gelernt.


Alles, was ich wirklich über mein Leben, &über die Art, wie ich es führen & was ich tun & wie ich sein soll, wissen muss, habe ich schon als Kind gelernt.
Nicht in den ätherischen Höhen der High-School, sondern dem Sandkasten im Kindergarten habe ich all meine Weisheit zu verdanken. Dort habe ich folgendes gelernt:

    Teile alles mit anderen.
    Sei fair.
    Schlage niemanden.
    Lege die Dinge immer dorthin zurück, wo Du sie gefunden hast.
    Räume Deine Sachen auf, wenn Du sie in Unordnung gebracht hast.
    Nimm nicht, was Dir nicht gehört.
    Entschuldige Dich, wenn Du jemandem weh getan hast.
    Wasch Dir vor dem Essen die Hände.
    Wenn Du auf der Toilette gewesen bist, betätige die Spülung.
    Warme Plätzchen und kalte Milch sind bekömmlich.
    Führe ein ausgewogenes Leben - lerne etwas und denke nach, aber zeichne auch jeden Tag ein wenig und male, singe, tanze, spiele und arbeite.
    Halte jeden Nachmittag ein Nickerchen.
    Wenn Du auf der Strasse gehst, achte auf den Verkehr, und wenn Ihr zu mehreren unterwegs seid, fasst Euch an den Händen und bleibt zusammen.
    Achte auf die Wunder, die Dich umgeben. Vergiss nicht das kleine Samenkorn im Blumentopf: Die Wurzeln gehen hinunter, und die Pflanze wächst nach oben- und niemand weiß wirklich, wie oder warum das so ist, aber wir alle sind wie das Samenkorn.
    Goldfische, Hamster und weiße Mäuse und sogar das kleine Samenkorn im Blumentopf- sie alle sterben. Das tun wir auch.
    Und erinnere Dich an Deine Bilderbücher aus jenen Tagen und das erste Wort, das Du gelernt hast, das allerwichtigste Wort:
    Schau.

Alles, was man wirklich wissen muss, ist irgendwie darin enthalten. Die goldene Regel, die Liebe und die Grundsätze der Hygiene. Die Ökologie, die Politik, Gleichberechtigung und eine vernünftige Lebensweise. Nimm einen dieser Grundsätze und er erweist sich als wahr, einfach und tragfähig im Familienleben, am Arbeitsplatz, in der Regierung oder in der Welt, in der wir leben.
Man braucht sich einfach nur vorzustellen, um wie viel besser unsere Welt bestellt wäre, wenn die Menschen jeden Nachmittag warme Plätzchen essen, Milch trinken und sich dann zu einem Schläfchen hinlegen würden.
Oder wenn in allen Regierungen der Grundsatz befolgt würde, alles dahin zurückzulegen, wo man es gefunden hat, und jeder die Unordnung, die er angerichtet hat, selbst wieder in Ordnung bringen würde. Und es wäre sicher auch gut, wenn Sie -ohne Rücksicht auf Ihr Alter- Ihren Mitmenschen die Hand reichen und zusammen stehen, wenn sie in die Welt hinaus gehen.

Robert Fulghum (*1937 in Texas, Musiker, Theologe, Autor)

Zuletzt bearbeitet von Pearl am 11.11.2013, 19:45, insgesamt einmal bearbeitet
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Pearl





Anmeldungsdatum: 12.06.2012
Beiträge: 14487
Wohnort: zuhause

BeitragVerfasst am: 03.10.2012, 21:12    Titel: Antworten mit Zitat

Verlegen Hab schon wieder eins gefunden Verlegen
Der Liedermacher Mario Hené tourt übrigens wieder herz Richtig berühmt geworden ist er nie, obwohl er sehr gefühlige und weise Texte gemacht hat - vielleicht liegts ja daran...zu schwere Kost

JEDER MALT EIN ANDERES BILD VON MIR
Musik & Text: Mario Hené / Rolf Budde Musikverlag GmbH


Für einen Pfarrer bin ich gottlos
Für seinen Gott vielleicht nur blind
Einem Kind erscheine ich alt
Für meine Mutter bleib ich immer Kind
Den Stillen bin ich noch zu laut
Den Brüllenden zu still
Zu rational für einen Träumer
Manchem träum ich noch zu viel
    Jeder malt ein anderes Bild von mir
    Und jeder sieht nur was er sehen will
    Erkennt was er für richtig hält
    Und so bleibt jedes Bild nur Spiegelung des Äußeren
    Verzerrt durch die Gefühle einer fremden Innenwelt

Mein Bruder hält mich für normal
Sein Vater meint ich sei verrückt
Einer findet mich zu ernst
Ein anderer ist von meinem Witz entzückt
Für kleine Leute bin ich groß
Den Großen viel zu klein
Für die Schwachen bin ich stark
Den Starken schein ich schwach zu sein
    Jeder malt ein anderes Bild von mir
    Und jeder sieht nur was er sehen will
    Erkennt was er für richtig hält
    Und so bleibt jedes Bild nur Spiegelung des Äußeren
    Verzerrt durch die Gefühle einer fremden Innenwelt

Wenn Du dich selbst genau betrachtest
Und dabei ehrlich bleiben willst
Stellst du fest dass deine Ansicht
Davon abhängt, was du grade fühlst
Ein Foto zeigt dich anders
Als das eigene Spiegelbild
Und darum trügt vielleicht auch das
Was für Dich selbst als wirklich gilt
    Jeder malt ein anderes Bild von mir
    Und jeder sieht nur was er sehen will
    Erkennt was er für richtig hält
    Und so bleibt jedes Bild nur Spiegelung des Äußeren
    Verzerrt durch die Gefühle einer fremden Innenwelt
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Locki




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 13.01.2011
Beiträge: 8003

BeitragVerfasst am: 15.01.2013, 12:01    Titel: Antworten mit Zitat

Seele, du fragst manchen Tag,
Ob dir Glück noch werden mag,
Siehst du doch nur Sorgen,
mahn` mit jedem Morgen.
Dennoch hoffe, müdes Herz,
dir auch reift ein Glück im Schmerz

( Ludwig Auerbach )

_________________
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Pearl





Anmeldungsdatum: 12.06.2012
Beiträge: 14487
Wohnort: zuhause

BeitragVerfasst am: 02.02.2013, 13:09    Titel: Antworten mit Zitat

Erich Kästner hat folgendes geschrieben:
Sogenannte Klassefrauen

Sind sie nicht pfuiteuflisch anzuschauen?
Plötzlich färben sich die Klassefrauen,
weil es Mode ist, die Nägel rot!
Wenn es Mode wird, sie abzukauen,
oder mit dem Hammer blau zu hauen,
tuns sie's auch und freuen sich halbtot.

Wenn es Mode wird, die Brust zu färben
oder - falls man die nicht hat - den Bauch...
wenn es Mode wird, als Kind zu sterben
oder sich die Hände gelb zu gerben
bis sie Handschuh'n ähneln, tun sie's auch.


Wenn es Mode wird, sich schwarz zu schmieren,
wenn verrückte Gänse in Paris
sich die Haut wie Chinakrepp plissieren,
wenn es Mode wird, auf allen Vieren
durch die Stadt zu kriechen, machen sie's.

Wenn es gälte, Volapük zu lernen,
und die Nasenlöcher zuzunähn
und die Schädeldecke zu entfernen
und das Bein zu heben an Laternen
morgen könnten wir's bei ihnen seh'n.


Denn sie fliegen wie mit Engelsflügeln
immer auf den ersten besten Mist.
Selbst das Schienbein würden sie sich bügeln!
Und sie sind auf keine Art zu zügeln,
wenn sie hören, daß was Mode ist.

Wenn's doch Mode würde, zu verblöden!
Denn in dieser Hinsicht sind sie groß.
Wenn's doch Mode würde, diesen Kröten
jede Öffnung einzeln zuzulöten,
denn dann wären wir sie endlich los.
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Pearl





Anmeldungsdatum: 12.06.2012
Beiträge: 14487
Wohnort: zuhause

BeitragVerfasst am: 30.04.2013, 14:20    Titel: Antworten mit Zitat

Seit ich hier bin, suche ich das Buch und heute habe ich es gefunden.
Wenn er auch traurigerweise stellenweise fremdenfeindlich war - was, im Kontext gesehen , in seiner Zeit durchaus üblich gewesen ist - ist Georg Christoph Lichtenberg einer der grössten Denker , die Deutschland hatte.
Georg Christoph Lichtenberg (1742 bis 1799) hat folgendes geschrieben:
Ich habe oft darüber nachgedacht, worin sich eigentlich das grosse Genie von dem gemeinen Haufen unterscheidet.
Hier sind einige Bemerkungen.
Der gewöhnliche Kopf ist immer der herrschenden Meinung und der herrschenden Mode konform,
er hält den Zustand, in dem sich jetzt alles befindet, für den einzig möglichen und verhält sich leidend bei allem.
Ihm fällt nicht ein, dass alles, von der Form der Möbel bis zur feinsten Hypothese hinauf, in dem grossen Rat der Menschen beschlossen worden, dessen Mitglied er ist.
Er trägt dünne Sohlen an seinen Schuhen, wenn ihm gleich die spitzen Steine die Füsse wunddrücken, er lässt die Schuhschnallen sich durch die Mode bis an die Zehen rücken, wenn ihm gleich der Schuh öfters steckenbleibt;
er denkt nicht daran, dass die Form des Schuhs so gut von ihm abhängt, als von dem Narren, der sie auf elendem Pflaster zuerst dünne trug.
Dem grossen Genie fällt überall ein: könnte dieses nicht auch falsch sein ?
Er gibt seine Stimme nie ohne Überlegung.
Ich habe einen Mann von grossen Talenten gekannt, dessen ganzes Meinungssystem, sowie sein Möbelvorrat, sich durch eine besondere Ordnung und Brauchbarkeit unterschied ; er nahm nichts in sein Haus auf, wovon er nicht den Nutzen deutlich sah.
Etwas anzuschaffen, bloss weil es andere Leute hatten, war ihm unmöglich. Er dachte: So hat man ohne mich beschlossen, dass es sein soll, vielleicht hätte man anders beschlossen, wenn ich dabei gewesen wäre.- Dank sei es diesen Männern, dass sie wenigstens einmal schütteln, wenn es sich setzen will, wozu unsere Welt noch zu jung ist.
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KatharinaBored
Gast







BeitragVerfasst am: 30.04.2013, 15:27    Titel: Queen: Don´t try so hard (übersetzt) Antworten mit Zitat

Wenn du nach etwas suchst
Nimms nicht so hart
Wenn du eine art Nichts fühlst
Nimms nicht so hart
Wenn deine Probleme wie Berge scheinen
Du fühlst den Bedarf einige Antworten zu finden
Du kannst es stehenlassen für einen anderen Tag
Nimms nicht so hart


Aber wenn du fällst und einen Sturz hinnehmen mußt
wird es nicht mehr weit weg sein
Wenn du versagst mußt du nicht Murren
Danke deinen glücklichen Sternen
Nur schmecke jeden Mundvoll
Und schätze jeden Moment
Wenn die Stürme um dich wüten
Bleibe wo du bist


Oh nimms nicht so hart
Oh nimm dir nicht alles zu Herzen
Es sind nur Dummköpfe die diese Regeln machen
Nimms nicht so hart


Tanzen
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Pearl





Anmeldungsdatum: 12.06.2012
Beiträge: 14487
Wohnort: zuhause

BeitragVerfasst am: 29.10.2013, 22:32    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Einen neugeborenen Buddha baden

Geschirrspülen ist unangenehm?
Diese Idee kann aus meiner Sicht nur aufkommen, solange du es nicht wirklich selbst machst. Wenn du erst vor der Spüle stehst, die Hemdsärmel hochgerollt und die Hände im warmen Wasser, ist es wirklich nicht so schlecht.

Ich genieße es, mir die Zeit für jedes Stück zu nehmen und das Stück, das Wasser und jede Bewegung meiner Hände genau wahrzunehmen.

Ich weiß, dass wenn ich mich beim Spülen beeile, weil ich danach eine Tasse Tee trinken will, die Zeit des Spülens unangenehm und nicht lebenswert ist. Das wäre schade, weil jede Minute, ja jede Sekunde des Lebens ein Wunder ist. Das Geschirr selbst und die Tatsache, dass ich es hier spüle, sind Wunder!

Jede Schale, die ich wasche, jedes Gedicht, das ich verfasse, jede Glocke, die ich tönen lasse, ist ein Wunder, und jedes hat exakt den gleichen Wert. Als ich eines Tages eine Schale spülte, fühlte ich, dass meine Bewegungen so heilig und respektvoll waren, als ob ich einen neugeborenen Buddha badete. Wenn er das hier lesen könnte, würde er sich sicher darüber freuen und wäre überhaupt nicht beleidigt, mit einer Schale verglichen zu werden.

Jeder Gedanke, jede Tat wird im Licht der Achtsamkeit geheiligt. In diesem Licht gibt es keine Grenze mehr zwischen dem Heiligen und dem Profanen. Ich muß zugeben, dass ich bißchen länger für den Abwasch benötige, aber ich lebe voll in jedem Moment, und ich bin glücklich. Spülen ist gleichzeitig ein Mittel und ein Ziel: wir spülen, um sauberes Geschirr zu haben, aber auch, nur um zu spülen, um jeden Moment voll zu leben, während wir spülen.

Wenn ich unfähig bin, mit Freude zu spülen, wenn ich den Abwasch so schnell wie möglich hinter mich bringen will, weil ich gehen und Tee trinken will, werde ich genauso unfähig sein, den Tee zu genießen. Mit der Tasse in der Hand werde ich darüber nachdenken, was ich als nächstes tue, und der Duft und das Aroma des Tees wird zusammen mit dem Vergnügen des Trinkens verloren sein.

Ich werde immer in die Zukunft gezogen werden und nie das Leben hier und jetzt leben können.

(Thich Nhat Hanh)

_________________
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kleine Dinge tun,
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(Afrika)


Zuletzt bearbeitet von Pearl am 30.01.2014, 09:40, insgesamt einmal bearbeitet
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Pearl





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Beiträge: 14487
Wohnort: zuhause

BeitragVerfasst am: 10.11.2013, 16:09    Titel: Help, I need somebody Antworten mit Zitat

...geht mir heut dauernd im Kopf rum und im WEB findet ich das hier nur als verkrüppeltes Gedicht -es heisst "Elegie nach allen Seiten" Lee Bach hat das mal vertont und ich hab auch die LP, aber der Plattenspieler ist eingebaut in eine Konstruktion und ich will die nicht zerreissen, sonst ist hier noch mehr durcheinander Mit den Augen rollen :
Erich Kästner hat folgendes geschrieben:
Die bunten Astern winken durch die Gitter.
Die Gärten schminken sich. Das Jahr ist alt.
Der Herbst stimmt nur die Optimisten bitter.
Normale Menschen läßt er kalt.

Die Blätter an den Bäumen kann man zählen.
An manchen Zweigen schaukeln nur noch drei.
Der Wind wird kommen und auch diese stehlen.
Er stiehlt und findet nichts dabei.

Ein blinder Mann verkauft verwelkte Rosen.
Er kann nicht sehen, wie verwelkt sie sind.
Auf einer Bank, umringt von Arbeitslosen,
sitzt singend ein vergnügtes Kind.



Im Pflaster zittern Pfützen aus der Frühe.
Das Himmelblau ist wieder repariert.
Die Sonne scheint.Sie gibt sich große Mühe.
Man merkt die Absicht, und man friert.

Die Blätter fallen wie die Schmetterlinge.
Die Straße glüht und leuchtet und verfällt.
Der Herbst beschert uns den Verfall der Dinge.
Und dieses Mal auch den Verfall der Welt.


Das ist ein Jahr, da möchte alles sterben!
Die Welt verliert das Laub und den Verstand.
Der Winter und die Dummheit sind die Erben.
Und was sich Hoffnung nannte, wird verbrannt.

Vom andern Straßenufer wehen Lieder.
Das ist die Heilsarmee, man singt zu sechst.
Die Blätter wachsen eines Tages wieder.
Doch ob auch die Vernunft von neuem wächst?


Ich bin mir sicher, es gibt noch eine Strophe mit den Zeilen:
"die Blätter wachsen eines Tages wieder,
doch ob auch die Vernunft von neuem wächst ?"
-
Kann mir hier einer helfen?

edit 11.11.13 : Nicht mehr nötig freuen Ich bin im Geiste das Lied von Lee bach nochmal durchgegangen und hab in meinem Hirn die fehlenden Strophen gefunden Bleibe aber dennoch dran, weil ich mir nicht sicher bin, ob die Reihenfolge der Strophen so sind wie Kästner sie gestellt hat.
Ich finde, das bin ich ihm schuldig zwinkern
Die Werk dieses Mannes sind von den Nazis auf vielen Scheiterhaufen verbrannt worden, da sollten wir das nicht ein zweites mal tun *finde ich*
_________________
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Pearl





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Beiträge: 14487
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BeitragVerfasst am: 07.12.2013, 11:34    Titel: Antworten mit Zitat

Nelson Mandela durfte endlich sterben, nachdem er monatelang an Maschinen gehangen hatte Traurig
Um ihn auf meine Art zu ehren, wollte ich einen der schönsten Texte von ihm zitieren und stelle fest :
erstaunt Mandika hat ihn auch zitiert erstaunt
nämlich von Marianne Willamson zwinkern
Das macht aber nichts, denn Mandika hat viel dazu beigetragen, dass dieser Text um die Welt gegangen ist und Hoffnung verbreiten kann !
http://kraftwort.wordpress.com/2010/03/04/nelson-mandela-unsere-tiefste-angst/ abgerufen am 7.12.13 um 10:28 hat folgendes geschrieben:
Unsere tiefste Angst ist nicht,dass wir unzulänglich sind,
Unsere tiefste Angst ist,dass wir unermesslich machtvoll sind.

Es ist unser Licht, das wir fürchten,nicht unsere Dunkelheit.


Wir fragen uns: “Wer bin ich eigentlich,dass ich leuchtend, begnadet,
phantastisch sein darf?”

Wer bist du denn, es nicht zu sein?

Du bist ein Kind Gottes.

Wenn du dich klein machst,dient das der Welt nicht.
Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun,wenn du schrumpfst,
damit andere um dich herum,sich nicht verunsichert fühlen.
Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes zu verwirklichen, die in uns ist.

Sie ist nicht nur in einigen von uns,sie ist in jedem Menschen.
Und wenn wir unser eigenes Licht erstrahlen lassen,
geben wir unbewusst anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.
Wenn wir uns von unserer eigenen Angst befreit haben,
wird unsere Gegenwart ohne unser Zutun andere befreien.


Der Text wird häufig als “Auszug aus der Antrittsrede von Nelson Mandela 1994 in Pretoria / Tshwane” bezeichnet .... Er stammt jedoch von Marianne Williamson .

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Pearl





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BeitragVerfasst am: 01.01.2014, 14:30    Titel: Antworten mit Zitat

    Neujahrslied

    Mit der Freude zieht der Schmerz
    traulich durch die Zeiten.
    Schwere Stürme, milde Weste,
    bange Sorgen, frohe Feste
    wandeln sich zu Zeiten.

    Und wo eine Träne fällt,
    blüht auch eine Rose.

    Schon gemischt, noch eh wir's bitten,
    ist für Throne und für Hütten
    Schmerz und Lust im Lose.

    War's nicht so im alten Jahr?
    Wird's im neuen enden?
    Sonnen wallen auf und nieder,
    Wolken gehn und kommen wieder
    und kein Mensch wird's wenden.

    Gebe denn, der über uns
    wägt mit rechter Waage,
    jedem Sinn für seine Freuden,
    jedem Mut für seine Leiden
    in die neuen Tage,

    jedem auf dem Lebenspfad
    einen Freund zur Seite,
    ein zufriedenes Gemüte
    und zu stiller Herzensgüte
    Hoffnung ins Geleite!

    (Johann Peter Hebel)

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kleinesach




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Beiträge: 604
Wohnort: im schönen Land Brandenburg

BeitragVerfasst am: 01.01.2014, 15:49    Titel: Antworten mit Zitat

Danke schön liebe Pearl für das aussagekräftige Neujahrsgedicht


Und wo eine Träne fällt,
blüht auch eine Rose.


hm, nachdenkenswert !!!
_________________
Beste Grüße von kleines Ach ? ja ... kleine Sach ... ja Wohl Verlegen
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Pearl





Anmeldungsdatum: 12.06.2012
Beiträge: 14487
Wohnort: zuhause

BeitragVerfasst am: 01.01.2014, 16:51    Titel: Antworten mit Zitat

Musst Du dem Herrn Hebel durch die Zeiten zurückdanken zwinkern
Kästners Januar war mir zu melancholisch lachen
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Pearl





Anmeldungsdatum: 12.06.2012
Beiträge: 14487
Wohnort: zuhause

BeitragVerfasst am: 03.02.2014, 11:21    Titel: Antworten mit Zitat

Reine Handarbeit

Wir stricken unser Leben.
Manche wählen ein kompliziertes Muster,
andere ein schlichtes.
Es ist ein buntes Maschenwerk,
oder ein Stück in tristen Farben.

Nicht immer können wir
die Farbe selbst wählen;
und auch die Qualität der Wolle wechselt,
mal weiß und wolkenflauschig,
mal kratzig und hart.

Die einen stricken liebevoll und sorgsam,
andere mühevoll und ungern.
Und so manchmal schmeißt einer
das Strickzeug in die Ecke.

Und öfters lässt du eine Masche fallen,
oder sie fällt ohne dein Zutun.
Du hast die Nadeln in der Hand!
Du kannst das Muster wechseln,
die Technik oder das Werkzeug.

Nur aufribbeln
kannst du nicht
ein klitzekleines Stück.

Kristiane Allert-Wybranietz
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Rumpelnöff
Moderator



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 26.07.2007
Beiträge: 7054
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 03.02.2014, 11:39    Titel: Antworten mit Zitat

wie passend, wie schöööön!!!
_________________
LG,
Rumpelnöff
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