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Messies therapieren?



 
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Cecily
Gast







BeitragVerfasst am: 25.06.2011, 19:27    Titel: Messies therapieren? Antworten mit Zitat

Hallo Ihr Lieben,

bin heute über diesen Beitrag gestolpert: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/menschen_und_schlagzeilen/videos/menschenundschlagzeilen949.html

in dem es um Messies geht. U.a auch ein Gespräch mit einer Frau, die eine Selbsthilfegruppe leitet und die sagte, dass Verhaltenstherapien bei Messies völlig sinnlos sind und sie eher zu Ergotherapie rät.

Ich war ganz überrascht ... stellte dann aber nach einigem Überlegen fest, dass mir die Therapie die ich gemacht habe (Verhaltenstherapie) wirklich kaum etwas gebracht hat.

Gut - die Therapie habe ich nicht vorrangig wegen meines Messie-Syndroms gemacht, sondern wegen einer damals aktuen Depression, aber irgendwann musste ich dann ja auch mal mit dem Ordnungsproblem rausrücken (genau genommen, als ich mal aus dem Versicherungschutz der Krankenkasse flog, weil ich die Beiträge nicht gezahlt hatte Verlegen und deshalb erklären musste, dass ich eben einfach meine Post nicht mehr öffne und Mahnungen mir deshalb entgehen.)

Nach und nach konzentrierte sich die Therapie immer mehr auf das Messieverhalten, war aber insofern erfolglos, weil ich zum einen meine Therapeutin nicht in die Wohnung lies und sie mich zum anderen mit ihren engen Plänen total überforderte.

Oftmals machten wir einen Plan und mir kam das auf dem Papier schon kaum machbar vor, während sie nur meinte: "Was DAS soll zu VIEL sein?" und ich mir einfach nur wie der letzte Schlappschwanz vorkam.

Momentan muss ich ja Steuerunterlagen aufarbeiten die jahrelang liegengeblieben sind und wenn ich die Sachen aus der Zeit durchgehe, dann kommt alles wieder hoch und ich spüre wieder wie schlecht es mir da ging. Traurig -
Gerade läuft mein Leben zwar in einigermaßen geordneten Bahnen, aber wenn sich da was ändern würde, dann würde ich glaube ich doch wieder ganz schön aus dem Tritt kommen.

Und ich erkenne: hätte ich mich nur vor Jahren schon gezwungen diese Arbeit (in Bezug auf die Steuer) zu machen, denn jetzt hocke ich mit 6 (!!!) ausstehenden Steuererklärungen da und werde schier verrückt, weil ich viele Unterlagen gar nicht mehr habe.
Irgendwie denke ich in solchen Momenten ich sollte das Ordnungs- und Strukturproblem, das ich habe doch nochmal therapeutisch angehen, denn es hat ja doch eine relativ starke Auswirkung auf mein Leben.

Hat da jemand von Euch Erfahrung? Wenn ja welche Therapieform? Ich hatte (bisher) immer automatisch an Verhaltenstherapie gedacht ... aber das scheint ja nicht das Gelbe vom Ei zu sein.

Möglich wäre ja auch eine Selbsthilfegruppe ... wobei dieses Forum ja eigentlich auch schon eine Selbsthilfegruppe ist . Smilie

Habe in Punkto Selbsthilfegruppen überhaupt keine praktische Erfahrung ... wie läuft das da ab ... kennt sich da jemand mit aus?

Liebe Grüsse
Cecily
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BeitragVerfasst am: 25.06.2011, 19:27    Titel: Anzeige

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Messina




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 20.05.2010
Beiträge: 8439
Wohnort: bei Hamburg

BeitragVerfasst am: 26.06.2011, 07:26    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hatte auch eine Verhaltenstherapie, der Therapeut riet mir, meine vielen vielen Einmachgläser zu reduzieren.
Ich hatte mehr als 100 in verschiedenen Größen, hab seit Ewigkeiten ncihts mehr eingekocht, aber diese Forderung von ihm, war zu viel für mich. Traurig
Ich hab die Therapie wie so manche andere abgebrochen. Verlegen

Mit Ergotherapie hab ich keine Erfahrung, hab nur mal paar interessante Ansätze dazu gehört.
Ist bestimmt ne gute Idee.
Mir hat in meiner dunklen Zeit nach einem Klinik-Aufenthalt am meisten die Maltherapie geholfen.
Da konnte ich nonverbal viel ausdrücken, was wir dann langsam langsam bearbeiten konnten.

Ich denke, jeder muss seine Therapieform finden, und das ist nicht einfach.
Den Beitrag finde ich übrigens sehr gut, danke für den Link!
_________________
Ja kleine Schnecke, besteige den Fuji,
aber langsam, langsam!
- Kobayashi Issa -
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