klaraputzich Hilfe zur Selbsthilfe in Putz- und Ordnungsfragen

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chaotin Gast
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Verfasst am: 19.04.2011, 10:26 Titel: Wie kann man eine Routine erarbeiten? |
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Hallo
Ich bin seit längerem bei Versuch eine Routine zu erarbeiten aber bis jetzt immer ohne Erfolg es hat immer nur ein paar Tage gedauert und dann war wider alles beim alten
Ich weiss nicht wie ich aus dem Kreislauf raus kommen kann
Wer hat Tipps für mich mit denen ich es nochmals versuchen kann?
Vielen Dank
chaotin |
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Verfasst am: 19.04.2011, 10:26 Titel: Anzeige |
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Trockenfisch
Anmeldungsdatum: 23.04.2008 Beiträge: 4999
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Verfasst am: 19.04.2011, 13:06 Titel: |
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Kann es sein, dass deine Routine von vornherein zu umfassend war?
Dann wäre es doch einen Versuch wert, vom "Kleinen" zum "Größeren" zu kommen - also erst ausweiten, wenn eine Sache "sitzt"!
Zum Beispiel mit einer Sache bewusst anfangen - wie Betten machen.
Oder etwas, was du sinnvoller findest.
Dann ist deine Routine erstmal: Betten machen. Punkt.
Alles was du darüber hinausmachst, schön, aber nicht erwarten, dass das gleich Routine ist, weil du es ein paarmal gemacht hast.
Irgendwann kommst du an einen Punkt, wo du gar nicht mehr auf die Idee kommst, das Bett nichtzu machen.
Dann kannst du ausweiten - Routine: Betten machen, benutzte Kleidung in den Wäschekorb (z.B.)
Und, wie gesagt - deine Routine bedeutet ja nicht, dass du alles andere nicht tust (da kannst du dich ja austoben, wie du magst ) - es bedeutet nur, zuverlässig einen bestimmten Arbeitsgang erledigen.
So kann man sich nach und nach ein Grundgerüst bauen.
Ich finde auch - irgendwann wird einem richtig bewusst, dass eine Routine hilft - zuerst empfindet man das viel eher als Zwang, es ist kopfgesteuert.
Das hat man sich so vorgenommen, es ist vernünftig, dann mal los.
Dann wächst irgendwann das GEFÜHL - es hilft mir tatsächlich.
Das Gefühl wünsch ich dir, liebe Chaotin  |
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Rumpelnöff Moderator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.07.2007 Beiträge: 7054 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 19.04.2011, 17:47 Titel: |
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ich hab das auch gemacht, wie Fischi es beschrieb,
EINE ROUTINE ins 'tägliche Training' übernehmen und stoisch täglich machen,
erst wenn diese einigermaßen sitzt, die nächste dazu,
sonst überfordert man sich mit seinen Erwartungen an sich selbst sofort wieder!! _________________ LG,
Rumpelnöff |
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chaotin Gast
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Verfasst am: 30.04.2011, 18:21 Titel: |
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danke ihr lieben
Ja das mit dem Überfordern das liegt mir
Ich will immer alles machen komm aber dann zu fast nichts und doch bin ich abends k.o
Ich muss mich wider aufraffen Zimmer für Zimmer zu machen doch ich mag gar nicht anfangen bin noch total k.o von meinem letzten Putzangriff
Liebe Grüsse chaotin |
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Mamaju Gast
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Verfasst am: 17.11.2011, 14:52 Titel: |
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Danke für den Tipp. Ich möchte nämlich auch immer gleich viel mehr.
Bei mir ist jetzt aber schon drin:
Betten machen
lüften
Schuhe aufräumen
Jacke an die #Garderobe
Schlüssel ans Schlüsselbrtett und ( meistens )
Geldbeutel auf das REgal
als nächstes kommt bei mir:
Eßtisch immer sofort ( nicht gleich ) abräumen.
Leider gibt'S keine Medizin gegen die Aufschieberitis
LG Mamaju
P.S. übrigens toll, was man hier alles findet. |
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Locki

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.01.2011 Beiträge: 8003
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Verfasst am: 18.11.2011, 20:06 Titel: |
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Aufschieberitis  _________________ Müde macht uns die Arbeit,
die wir liegen lassen ,
nicht die, die wir tun.
(Marie v.Ebner-Eschenbach )
Das Glück hängt nicht davon ab,
wie viel wir haben,
sondern wie viel Freude wir daran haben.
( Otto von Frohnau ) |
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chaotin Gast
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Verfasst am: 19.11.2011, 09:15 Titel: |
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| Zitat: | | Eßtisch immer sofort ( nicht gleich Sehr glücklich ) abräumen. |
das ist bei mir auch so ein Problem
Ich stell alles auf den Tisch und nach dem essen muss alles wider abgeräumt werden und abgewachsen doch das klappt bei mir auch nicht
Ich hab eine GW aber die ist kaputt und ich muss den Service anrufen
aber das kostet auch wider jetzt muss ich mich entscheiden ob ich den Service kommen lasse oder von Hand abwasche
Wegen der Ordnung ich hab gemerkt das ich von den Sachen davon laufe
ich sehe die sachen doch ich seh auch den umfang an arbeit und dann will ich gar nicht anfangen doch es häuft sich und häuft sich  |
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Sahara Gast
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Verfasst am: 15.12.2011, 15:01 Titel: |
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Hallo, liebe Chaotin,
vielleicht liest du diesen Eintrag gar nicht mehr, weil der tread schon älter ist.
Mir geht es ähnlich. Woher die Zeit nehmen? Woher die Kraft. Man sieht alles und denkt: das schaff ich nie. Undd heute erst gar nicht. Das muss warten bis endlich mehr Energie da ist.
An manchen Tage denke ich aber dann: ich mache meine winzige Routine und der Rest der Wohnung muss eben warten. Worauf kommt es an, die Wohnung ist bereits seit ein paar Jahren so.
Wahrscheinlich bist du noch völlig frustriert von den vielen vergangenen Aktionen, die nicht das Resultat gezeigt haben, das du dir gewünscht hast. Wahrscheinlich musst du langsam machen. Im Moment geht es eben nicht schneller....Ich wünsche dir, dass du Kraft sammeln kannst! Und deine kleine aber feine Routine bald würdigen kannst!
Liebe Grüße Sahara |
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Ach_herrje Gast
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Verfasst am: 25.12.2011, 13:09 Titel: |
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Huuhuuuu ... :-)
Auch wenn der Thread schon etwas älter ist ... ich bin ja neu hier und lese mich durch alles durch :-)
Und zum Thema "routine" habe ich folgenden Gedanken, der mir hilft ... wir alle haben in unserem Leben sicherlich "etwas", was wir geändert haben ... bei mir war es, dass ich den Zucker im Kaffee weggelassen habe ... am Anfang hat der Kaffee nur mit Milch ganz entsetzlich geschmeckt ... bäh! ... aber mittlerweile schmeckt mir der Kaffee MIT Zucker überhaupt nicht mehr ... *würg* ... und genau so stell ich mir das mit einer Routine auch vor ...
Auch wenn ich morgens aufsteh ... alles Routine ... ohne drüber nachzudenken ... Aufstehen, Kaffeemaschine anmachen, Pipi machen, Kaffee machen, an den PC setzen, Kaffee trinken, Zigarette rauchen, duschen, Kind wecken, Frühstück machen, Zähne putzen, Kind in die Schule fahren, zur Arbeit gehen .. und WEHE, es kommt mal was unvorhergesehenes, dann ist die ganze Routine beim Teufel ... ...
Wünsch euch noch einen schönen Tag :wink: |
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Pearl

Anmeldungsdatum: 12.06.2012 Beiträge: 14487 Wohnort: zuhause
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Kellervoll

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 25.04.2012 Beiträge: 3501
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Verfasst am: 02.07.2016, 11:07 Titel: |
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Pearl, findest Du richtig!
Ein bisschen entsetzt wra ich schon, dass ich mit 95% immer noch in diesem extremen Bereich bin - und beim Mausekind das gleiche Verhalten beobachte. Was die Süße alles findet was sie gerade tun kann, nur damit sie nicht diese Kleinigkeiten wie Schultasche packen, Vesperdose wegräumen, dreckige Wäsche in den Korb werfen ... tun muss. Es ist wirklich unglaublich!
Ich sehe in einen menschlichen Spiegel!  _________________ Jedes Ding das ich besitze braucht meine Aufmerksamkeit!
Liebe Grüße
Kellervoll |
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Mamafürdrei
Anmeldungsdatum: 15.10.2015 Beiträge: 194
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Verfasst am: 03.07.2016, 16:17 Titel: |
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Den Test mache ich morgen Wir sind eingeladen und müssen gleich los und 30 min ist echt lange für einen Test.
Bin mal gespant auf das ERgebniss |
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Pearl

Anmeldungsdatum: 12.06.2012 Beiträge: 14487 Wohnort: zuhause
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Verfasst am: 05.07.2016, 14:41 Titel: |
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hallo, ihr zwei,
Es ging mir nicht so sehr um den Test, ich möchte nicht ohne Quellenangabe zitieren - es ging mit viel eher um die von der Uni dargestellten Strategien, um die Lady Prokraste im Griff zu behalten.
Meine persönliche Sichtweise nennt das ganze Drum und Dran "Sucht" und "Sucht" kann man nicht ausschalten. Man kann sie aber umleiten, schlafenlegen und durch neue Gewohnheiten ersetzen.
Und immer auf der Hut bleiben. | Kellervoll hat folgendes geschrieben: |
Ein bisschen entsetzt war ich schon, dass ich mit 95% immer noch in diesem extremen Bereich bin - und beim Mausekind das gleiche Verhalten beobachte. ....
Ich sehe in einen menschlichen Spiegel!  |
Hm.
Da gibt es verschiedene Theorien.Und alle sind bisher nur unbewiesene Denkmöglichkeiten:
a. Es wäre eine genetische Sache, also vererbt.
b. Erlernt oder geprägt, "Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm" - sind die Eltern Aufschieber, werden die Kinder das auch
c. Eine Kombination von beidem
d. Nichts davon.
Ich habe zwei Kinder erzogen und war in dieser Zeit in meinen Augen im Haushalt wirklich schlimm im Mananamodus.
Tut mir heute sehr leid.
Der eine Sohn ist ordentlich ohne Extremcleanie zu sein, der andere Sohn ist tendenziell unachtsam und schlampig.
Habe ich das gemacht?
und wenn: Wie habe ich das gemacht ?
ich behaupte:
Alle kleinen Kinder sind grundsätzlich Geniesser,
die das Angenehme dem Unangenehmen vorziehen.
Alle Wesen sind grundsätzlich so gestrickt.
Anstrengungen werden unternommen, um etwas zu bekommen, was angenehm ist.
Für den leckerroten Apfel krabbele ich schonmal auf den Baum.
Das nennt sich direkte Motivation.
Beim Aufräumen kann man aber keinen Apfel sehen  _________________
Wenn kleine Leute in kleinen Orten
kleine Dinge tun,
verändern sie die Welt.
(Afrika) |
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Kellervoll

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 25.04.2012 Beiträge: 3501
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Verfasst am: 05.07.2016, 16:47 Titel: |
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| Pearl hat folgendes geschrieben: |
a. Es wäre eine genetische Sache, also vererbt.
b. Erlernt oder geprägt, "Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm" - sind die Eltern Aufschieber, werden die Kinder das auch
c. Eine Kombination von beidem
d. Nichts davon.
Beim Aufräumen kann man aber keinen Apfel sehen  |
Also genetisch ist da wahrscheinlich schon etwas dabei - siehe Zusammenhang Prokastination und Depression / ADS ... aber auch Hochbegabung und Kreativität (und das kann ich wirklich gut, mir etwas ausdenken, was mehr Spass macht, als das, was ich tun sollte ...)
Mausekind mag keine Äpfel ...
Aber im Ernst, natürlich ist da viel Vorbild dabei und wir kennen alle die Geschichte mit dem Haufen Kram der entsteht, weil EIN Teil liegen geblieben war. Bei uns dauert die Haufenbildung um ein liegengebliebenes Stück ca. 6 Stunden (dann ist der Tisch voll). Deshalb war mir der Ansatz mit den Routinen so wichtig. Pearl, Du erinnerst Dich vielleicht an meinen Kampf mit dem Schlüssel, der einfach nicht verstehen wollte, warum er ans Schlüsselbrett gehört und nirgends anders hin ... 6 Wochen Übung, aber seitdem habe ich nie wieder meinen Schlüssel gesucht!
Wahrscheinlich muss das Mausekind diese Routinen auch erst einüben. Nur dazu bruacht sie meine Hilfe (und Kontrolle) und die kann ich ihr auch noch nicht immer geben ... also doch wieder beim Punkt "begrenzen", "ordnen", "Plätze schaffen" und "Beweise beseitigen" anfangen ... wird schon werden, zumindest kann ich mir inzwischen hin und wieder mal vorstellen, wie es sein wird, wenn ich irgendwann ein ordentliches Leben führe!  _________________ Jedes Ding das ich besitze braucht meine Aufmerksamkeit!
Liebe Grüße
Kellervoll |
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neustart
Anmeldungsdatum: 20.03.2017 Beiträge: 16
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Verfasst am: 03.04.2017, 20:50 Titel: |
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a. Es wäre eine genetische Sache, also vererbt.
b. Erlernt oder geprägt, "Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm" - sind die Eltern Aufschieber, werden die Kinder das auch
c. Eine Kombination von beidem
ist recht aufschlussreich  |
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