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Aufräumdemenz


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Alltagsgerümpel




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 06.11.2010
Beiträge: 663
Wohnort: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 13.11.2010, 20:52    Titel: Aufräumdemenz Antworten mit Zitat

Kennt Ihr das auch:
Ich räume z. B. die Küche auf. Da ist die neue Zahnpasta (Teil A), die ich gestern beim Nachhausekommen eben aus der Tasche auf die Arbeitsplatte gestellt hatte. Die bringe ich nun ins Bad. Eigentlich geht's nun weiter in der Küche, aber... Im Bad sehe ich etwas anderes (Teil B), dass ich ja auch dringend (wahlweise auch: schon lange) erledigen wollte. Also mache ich das, statt in der Küche weiterzumachen. Beim Bearbeiten von Teil B entdecke ich Teil C, dass ich ja auch dringend (wahlweise auch: schon lange zwinkern) erledigen wollte. So widme ich mich also Teil C.
Dieses Schema geht noch mindestens bis O, P, Q weiter, und am Ende meiner Aufräumkraft habe ich irgendwie keinen Raum wirklich richtig geschafft; manchmal sieht's auch noch schlimmer aus als vorher.
Heftig finde ich auch, dass ich bei meinen Schauplatzwechseln auch oft vergesse, ja, wirklich vergesse!, dass ich vorher eigentlich dabei war, die Küche aufzuräumen.

Wie kann ich mich in dem Raum/der Tätigkeit ankern, in dem/die ich ursprünglich angefangen hatte? hilfe
_________________
Alltagsgerümpel

Hast Du alles, was Du brauchst? Brauchst Du alles, was Du hast? (Anja R.✝)
Unser Leben ist das, wozu unser Denken es macht. (Marcus Aurelius)
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BeitragVerfasst am: 13.11.2010, 20:52    Titel: Anzeige

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Jinx
Gast







BeitragVerfasst am: 13.11.2010, 21:04    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab auch dieses Problem - morgens habe ich feste Pläne, dann kommt etwas dazwischen - und ich habe alles wirklich VERGESSEN, was ich machen wollte. Sehr deprimierend.
Ich habe es mit To Do-Listen versucht - aber oft vergesse ich einfach, mehrmals täglich drauf zu schauen durcheinander
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Rumpelnöff
Moderator



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 26.07.2007
Beiträge: 7054
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 13.11.2010, 23:09    Titel: Antworten mit Zitat

Aufräumdemenz lachen
super Wort - ich kenne das nur zu gut,
ich bin oft so ablenkbar Mit den Augen rollen
hätte ich nicht mein Tagespensum, ich würde REGELMÄSSIG die Wäsche in der Maschine vergessen (steht im Keller)

mein großes Glück bei der Demenz ist, dass meine Bude so klein ist, dass ich binnen kürzester Zeit wieder im Ursprungszimmer stehe und mich dann auch wieder dran erinnere
_________________
LG,
Rumpelnöff
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dragomara
Gast







BeitragVerfasst am: 15.11.2010, 11:58    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe mich teilweise damit angefreundet.

Wobei ich darauf achte, Dinge, die ich an einen bestimmten Ort bringen wollte, auch wirklich erst dort abzulegen. Immer wenn ich eine Sache an ihren Platz gelegt habe, schaue ich mich um, was als nächstes zu tun ist. Bei mir wird es auch so ordentlich(er) und es entspricht mir vielmehr, als wenn ich mich zwinge nach Plan vorzugehen.

Das einzige, was ich wirklich versuche zu vermeiden, ist, dass es hinterher schlimmer aussieht als vorher. Also sich immer erst einer neuen Sache widmen, wenn die erste besser aussieht als vorher.

drago
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Raubtigger
Gast







BeitragVerfasst am: 19.11.2010, 10:28    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn Du Dich in einem Raum "verankern" willst, könntest Du dort Musik anmachen und Dein Getränk aufstellen. Viel Trinken ist eh immer wichtig, aber jetzt besonders in der Erkältungszeit.
Außerdem kannst Du Dir selbst laut sagen: "Jetzt bringe ich das Handtuch ins Bad, aber danach mache ich in der Küche weiter." Wenn Du das auf dem Weg ins Bad immer wieder sagst, wirst Du es nicht vergessen. Und wenn Dich im Bad eine andere Aufgabe anlächelt, dann sagst Du Dir laut: "Nein, das kann warten. Erst mache ich die Küche fertig."

Es mag Dir vielleicht albern vorkommen, aber es hilft!
Und vor allem hört es ja keiner außer Dir selbst.
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Messina




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 20.05.2010
Beiträge: 8439
Wohnort: bei Hamburg

BeitragVerfasst am: 19.11.2010, 12:04    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wobei ich darauf achte, Dinge, die ich an einen bestimmten Ort bringen wollte, auch wirklich erst dort abzulegen.

    Das find ich

Mir passiert es immer noch oft, dass ich was in die Hand nehm und in einen anderen Raum bringen will,
dann fällt mir was anderes ein oder das Telefon klingelt,
und schwupps leg ich es IRGENDWO ab! Geschockt

Oft find ich es wieder, aber manchmal vergess ich es und such Tage oder Wochen später verzweifelt danach. Verlegen
_________________
Ja kleine Schnecke, besteige den Fuji,
aber langsam, langsam!
- Kobayashi Issa -
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Cecily
Gast







BeitragVerfasst am: 19.11.2010, 14:57    Titel: Antworten mit Zitat

Das Phänomen kenne ich leider auch sehr gut. Wirklich sehr treffend formuliert. lachen

Was sich bei meinen Aufräumrunden bewährt hat, ist dass ich mich von Raum zu Raum vorarbeite. Also erst einen Raum komplett fertig machen und dann zum nächsten wechseln.

Das mache ich so:
Ich habe so kleine Utensilos zum aufräumen (sehen so ähnlich aus: http://dawandaimages.s3-external-3.amazonaws.com/Product/6232/6232102/big/1275982825-304.jpg?20100608070637) für jeden Raum einen.

Wenn ich im Schlafzimmer aufräume, dann tue ich alle Gegenstände, die ins Bad gehören in Utensilo 1, alles was in die Küche gehört in Utensilo 2 und in den dritten alles was ins Wohnzimmer oder die Diele gehört. Müll kommt in eine Mülltüte, die auch mit dabei ist.

Zuerst mache ich das Fenster zum lüften auf, dann wird das Bett gemacht, dann räume ich alles was nicht ins Schlafzimmer gehört in das jeweilige Utensilo. Danach wird der Müll eingesammelt und zum Schluß gesaugt.

Erst dann, wenn ich ganz fertig bin räume ich die Utensilos in den entsprechenden Räumen aus und stelle alles an seinen Platz und gehe dann im nächsten Raum genauso vor. Damit spart man sich auch einige Wege und so fällt es mir viel leichter bei der Sache zu bleiben.

Momentan reichen Utensilos, ich hab das aber durchaus auch schon mit Waschkörben gemacht zwinkern - wichtig ist einfach, dass man sich davon abhält allzu oft den Raum zu wechseln, weil das Zeit, Kraft und Konzentration kostet.
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Rumpelnöff
Moderator



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 26.07.2007
Beiträge: 7054
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 25.11.2010, 15:26    Titel: Antworten mit Zitat

ich musste gerade so lachen und an diesen Thread denken lachen

ich wollte mir eine Kanne Tee machen,
also in die Küche und gesehen, dass in der Kanne noch der Teebeutel von gestern war,
zum Mülleimer, in dem aber noch keine frischen Mülltüten waren,
zur Spüle, um diese zu holen,
einen riesigen Fleck auf der Tür der Spüle gesehen und weggewischt,
was wollte ich? - Mülltüten!
gesagt getan... und warum war ich eigentlich in der Küche? -
ah Tee kochen Mit den Augen rollen

immerhin wusste ich zum Schluss noch, was ich eigentlich wollte, dem ist nicht immer so!!! durcheinander
_________________
LG,
Rumpelnöff
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Messina




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 20.05.2010
Beiträge: 8439
Wohnort: bei Hamburg

BeitragVerfasst am: 25.11.2010, 15:29    Titel: Antworten mit Zitat

lachen Ach liebe Rumpeli, du sprichst mir aus der Seele! lachen
_________________
Ja kleine Schnecke, besteige den Fuji,
aber langsam, langsam!
- Kobayashi Issa -
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Wollmaus
Gast







BeitragVerfasst am: 27.11.2010, 01:40    Titel: Antworten mit Zitat

lachen lachen DAS kommt mir alles bekannt vor. Meine Methode der Aufräumdemenz entgegen zu wirken ist, zurück in das Ausgangszimmer zu gehen und mich zu erinnern versuchen, weshalb ich den Raum verlassen habe. Manchmal hilft's! lachen
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Wollmaus
Gast







BeitragVerfasst am: 27.11.2010, 01:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Cecily,

den Tipp mit den Utensilos - bei mir sind es eher Klappkisten Verlegen - finde ich hilfreich. Das mache ich morgen, wenn ich genug leere Klappkisten finde .... Mit den Augen rollen
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Nina
Gast







BeitragVerfasst am: 21.12.2010, 00:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Alltagsgerümpel,
das kenn ich auch allzu gut! Mit den Augen rollen

Habe dieses Jahr folgende Methode angewandt, wenn ich wieder an den aktuellen Arbeitsort zurückfinden wollte!

Habe einen leeren Duftbehälter von Aldi im Raum oder bei der aktuellen Arbeit platziert, bevor ich mich an einen anderen Ort begab! (Meiner hat die Farbe orange!! Was eine Art Signalwirkung hat!! Der Duftbehälter ist unten aus Glas und oben mit einem farbigen Plastikgitterdeckel. Je nach Duft gibt es andere Farben! Er sieht aus wie eine Art zugespitzte Kegelform! Deshalb finde ich ihn so passend für diesen Trick!)
Du kannst natürlich auch etwas anderes nehmen! Orange Kerze, ....oder sogar ein Stofftier/Puppe, etc., was für dich Symbolisch reinpasst??
Orange finde ich so gut wegen der Signalwirkung!

Ein anderer Trick ist die "imaginäre Wäscheleine!"
(Funktioniert vorallem bei Menschen, die ein bildliches Gedächtnis haben! - Bei mir passt`s!)
In Gedanken stellst du dir eine Wäscheleine vor. Dort hängst du das auf, woran du erinnert werden möchtest!
(Falls ein ganzer Raum aufzuhängen problematisch ist, hänge einfach einen Gegenstand daraus auf! z.B. den Küchentrog, um an die Küche erinnert zu werden!)
Und wenn du dich wieder erinnern willst, dann schau dir in Gedanken die Wäscheleine an, und was du dort aufgehängt hast!

Mein Kleinigkeiten-Trick, um Gesichtetes auch erledigen zu "dürfen": Mülltonne
Da ich manchmal im Clinch stehe, zwischen grosser und kleineren Arbeiten, mache ich mir folgende Notiz: 2-3 Kleinigkeiten aufräumen!
So kannst Du z.B. dann die paar Sachen, die du zwischenzeitlich entdeckt hast ganz legal wegräumen! Und hast erst noch eine "Arbeit" getan, die du verbuchen kannst!
Manchmal nehme ich dazu eine Box mit kleinen Knöpfen, Steckern oder ähnliches. Für jede "Kleinigkeit", die ich verräumt oder erledigt habe, lege ich dann einen Stecker aus der Box in ein anderes Gefäss! So sehe ich ebenfalls, dass ich nicht lauter nichts gemacht habe!!
Man könnte auch mit Magnethaltern zählen (z.B. am Kühlschrank)! Je einen Magnetkopf von rechts nach links verschieben, pro erledigter Sache!

Hoffe, dass Dir etwas von all unseren Tipps hilft, um diesem Messie-Stolperstein ein Schnippchen zu schlagen!! na warte...
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Raubtigger
Gast







BeitragVerfasst am: 21.12.2010, 14:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nina,

Deine Ideen finde ich prima!
Die muss ich auch mal ausprobieren.
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wischundnixweg
Gast







BeitragVerfasst am: 21.12.2010, 22:05    Titel: Antworten mit Zitat

ich kenn das nicht nur vom aufräumen, eigentlich passiert das häufig, wenn eins nach dem anderen geschehen soll.

zb. hör ich hier im wohnzimmer, wie der trockner in der abstellkammer singt, aber vorher muss ich meist ins bad. dann denk ich die ganze zeit "erst wc, dann trockner, erst wc, dann trockner, erst..." und steh dann in der abstellkammer vorm trockner und muss eigentlich dringend Mit den Augen rollen

das erinnert mich ein bisschen an eine szene aus mario barths bühnenprogramm, wo sich seine freundin ne jacke kaufen wollte und sie mit dem gedanken "jacke, jacke, jacke, jacke..." losstiefelt und sobald sie das kaufhaus betritt erstmal nicht mehr weiß, was sie eigentlich wollte und mit irgendwas anderem nachhause kommt.
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Alltagsgerümpel




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 06.11.2010
Beiträge: 663
Wohnort: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 24.12.2010, 16:01    Titel: Antworten mit Zitat

Dank Euch allen für die vielen Tips!
Nina, ich hoffe, der na warte... war für den Messie-Stolperstein gedacht ;o)

Ich habe es manchmal schon so versucht wie wischundnixweg: Habe dann mantramäßig "Küche, Küche, Küche..." halblaut vor mich hingebrabbelt. Ich glaube, das werde ich mal versuchen auszubauen.

Die Idee mit den Klappkisten find ich grundsätzlich sehr gut, allerdings habe ich immer das Problem, dass ich die Kisten im Anschluß nicht ausräume, sprich die Dinge aus den Kisten nicht an ihren Ort bringe.
Mein Chaoszimmer 1. Ordnung beherbergt schon etliche dieser "Aufräumkisten"...
Überlege gerade, dass dies auch daran liegen kann, dass ich mir immer zuviel vornehme, damit zu spät anfange und dann zu erledigt bin, um das Ganze zu einem echten Abschluß zu bringen.
Also wieder ein Punkt, an mir zu arbeiten Cool
_________________
Alltagsgerümpel

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