klaraputzich Hilfe zur Selbsthilfe in Putz- und Ordnungsfragen

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Papierhex Gast
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Verfasst am: 11.08.2013, 13:51 Titel: |
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Igitt...
Mich wundert ja auch was so manchmal vor den Altkleidersammelcontainern steht, allerdings wird unbrauchbares dort ja sortiert und neue Kleidung drauß gemacht, was unbrauchbar ist.
Als meine Familie die Klamotten von meinem Vater aussortiert hatten, haben wir auch peinlich genau darauf geachtet was wir mitgeben. Alles was nicht mehr war: T-Shirts mit Löchern oder alte Schweißflecken hate, Unterwäsche, sowas ging alles in den Müll.
Mir wäre es peinlich kaputtes und dreckiges Zeug irgendwo abzugeben.  |
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Verfasst am: 11.08.2013, 13:51 Titel: Anzeige |
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tranquilla trampeltreu
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.05.2013 Beiträge: 2025 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 11.08.2013, 15:32 Titel: |
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Oh man, Pearl, wie ekelhaft... Ich wünsche Dir, dass Deine Arbeit in Zukunft vor diesem "Müll" im wahrsten Sinne des Wortes verschont bleibt.
| Papierhex hat folgendes geschrieben: |
Mir wäre es peinlich kaputtes und dreckiges Zeug irgendwo abzugeben.  |
Ich schätze, das wäre jedem von uns hier so peinlich, dass keine Klarisse da auch nur drüber nachdenken würde.
Bisher habe ich solche "ekelhaften großzügigen Gaben" meist aus einem Umfeld erlebt, in dem Geld eigentlich gar keine Rolle spielt, weil massig vorhanden.
Ich habe auch einige Zeit in einer Sozialwohnung im absoluten Brennpunkt-Viertel gewohnt. Und gerade dort war das Teilen und notfalls aushelfen sehr viel weniger Problem als in den "besseren Vierteln". Ich habe dort viel mehr Bereitschaft erlebt, mal mit hinzupacken oder etwas abzugeben (eben kein Müll, sondern wertvoll brauchbare Lebensmittel z.B.) als in anderen Situationen.
Da steckt natürlich eine Portion Verallgemeinerung drin, die nie wirklich immer zutrifft. (In den "hilfreichen" Vierteln trüben dann ja oft andere Themen den echten Zusammenhalt, wie Alkohol, Frust und Hoffnungslosigkeit.) Und es gibt sehr viele gut betuchte ehrliche Geber und Spender, sonst könnte vieles ja gar nicht laufen im sozialen Bereich. Aber umgekehrt habe ich wirklich niemals erlebt, dass aus finanziell knappem Umfeld jemals jemand Müll hätte "verschenken" wollen.
LG
trampilla _________________ Don't ask yourself what the world needs.
Ask yourself what makes you come alive.
And then go and do that.
Because what the world needs is people who have come alive.
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LeichtAbzulenken Gast
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Verfasst am: 22.08.2013, 08:51 Titel: |
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Liebe Pearl,
das ist jetzt offtopic....tut mir leid. Wer oder was ist Herrmann? Ich bin neu hier im Forum...da trau ich mich mal dumm zu fragen.
gruss,
Ablenkbare |
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Messina

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.05.2010 Beiträge: 8439 Wohnort: bei Hamburg
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Verfasst am: 26.08.2013, 21:07 Titel: |
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Hihi, Herrmann "frisst" unsere alten Klamotten,
Christel schluckt unser Altglas,
und zu Wolfgang schleppen wir das Altpapier.
Mit anderen Worten, wir haben den Containern Namen gegeben. _________________ Ja kleine Schnecke, besteige den Fuji,
aber langsam, langsam!
- Kobayashi Issa - |
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Chaota Gast
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Verfasst am: 29.01.2014, 11:57 Titel: |
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Hallo zusammen,
ich finde auch, dass es wichtig ist, dass man nur gepflegte Dinge spendet. Im Moment bin ich gerade auch dafuer zuständig, die Wohnung meiner Mutter zu leeren und gerne wollte ich spenden, aber ich fand dass die Kleidung, obwohl meine Mutter immer ihre Sachen gepflegt hat und nie was schmutziges in den Schrank hängte, etwas riecht und mein erster Gedanke war, das kann ich nie alles bis Ende März waschen und trocknen und buegeln und deshalb fragte ich bei uns in der Diakonia nach und die nehmen sie auch, wenn sie im Schrank lagen, weil sie alles vorher waschen, was sie gespendet bekommen. Manchmal lohnt sich also auch zu fragen, wie mit den Spenden verfahren wird und ich hätte diese Klamotten sonst einfach weggeworfen, weil ich gar nicht die Kapazität an Zeit, Raum und Energie hätte, um da noch groß was damit zu machen. Zwar wollte ich einen Sack voll bei mir in den Keller stellen, um dann nach und nach das Zeug zu waschen, buegeln, fotografieren und irgendwo einstellen, um vielleicht noch ein wenig Geld dafuer zu bekommen, aber alles tue ich mir nicht an, weil es 10 Meter Kleiderschrank sind, vom Boden bis zur Decke, da ist richtig viel drin. |
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wollmaus
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.04.2012 Beiträge: 2326
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Verfasst am: 29.01.2014, 13:42 Titel: |
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Ich habe im letzten und vorletzten Jahr sehr viele Sachen meiner Mutter in den Secondhandladen der Diakonie gebracht.
Bei uns nehmen sie auch brauchbare Haushaltsgegenstände, Geschirr, Geschenkartikel, Dekokram, Elektrogeräte.
Prima ist auch, dass ich Bücher bei der Kirche für den Bücherflohmarkt abgeben kann.
Für mich ist es zu aufwendig Sachen über E.bay zu verkaufen. Ich habe gar keinen Platz mehr irgendetwas zwischenzulagern. Im Gegenteil: Ich brauche Platz und zwar schnell, sonst kriege ich  _________________ Wer viele Schätze anhäuft, hat viel zu verlieren.
[Laotse]
~~~~~~~~~~~~~~
LG  |
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Kellervoll

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 25.04.2012 Beiträge: 3501
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Verfasst am: 29.01.2014, 20:39 Titel: |
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Das war mein Beginn des Keller leerens - Sachen in unseren Sachspenden Laden zu bringen. Bei uns nehmen die fast alles und haben eine tolle Liste erstellt, was sie nicht nehmen.
Ich achte aber immer sehr genau darauf, dass die Sachen vollständig und sauber sind. Alt macht nicht so viel aus, gerade bei den Kindersachen, denn wer nix hat freut sich auch über eine unmoderne Hose für 20 Cent ...
Ich glaube wir haben inzwischen etwa 7 Autos voll dort abgegeben. Die freuen sich schon immer wenn wir kommen, weil sie genau wissen, dass die Sachen gut sind.
Ich kaufe dort auch manchmal ein und finde meistens tolle Sachen sehr günstig. Es ist mir aber echt noch nie eingefallen eklige, dreckige oder kaputte Sachen dort abzugeben und die weisen einen auch kompetent und freundlich darauf hin, wenn irgend etwas nicht genommen wird.
Für mich die ideale Möglichkeit Sachen nicht wegwerfen zu müssen und trotzdem los zu werden.
Herrmann füttere ich trotzdem, die Sachen kommen eh meistens in den Reißwolf, da habe ich dann auch kein schlechtes Gewissen bei Flecken oder Löchern, denn diejenigen die dort sammeln verdienen schließlich in die eigene Tasche.
Ich verkaufe natürlich auch immer noch vieles, aber ich habe mir angewöhnt von vornherein großzügig zu sortieren (vermutliche 1 Euro Artikel werden gespendet und fertig) und spätestens nach dem 2 Verkaufsversuch kommt es dann weg. Öfter stelle ich es nicht mehr ein und mehr als zweimal nehme ich auch nichts mit auf den Flohmarkt. Rechnet sich überhaupt nicht!
Da sind wir wieder mal beim Thema: Was ist mir mein Platz und meine Freiheit wert?  _________________ Jedes Ding das ich besitze braucht meine Aufmerksamkeit!
Liebe Grüße
Kellervoll |
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