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Das innere Kind



 
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Messina




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 20.05.2010
Beiträge: 8439
Wohnort: bei Hamburg

BeitragVerfasst am: 16.07.2010, 17:07    Titel: Das innere Kind Antworten mit Zitat

Ich habe mal wieder mein altes Buch rausgekramt:
Aussöhnung mit dem inneren Kind
von E. J. Chopich und M. Paul


Daraus möchte ich einige mir wichtige Stellen hier zitieren:

Aus dem Vorwort

In seinem Urzustand ist das menschliche Herz so liebevoll und reich,
dass es überfließt und mit jedem Atemzug Liebe und Licht an andere verströmt.
Aber viele von uns sind von diesem Urzustand so weit entfernt,
dass sie nichts als Leere in ihrem Herzen fühlen können.
Und wenn unsere Herzen leer sind und wir nicht wissen, wie wir sie füllen können,
dann versuchen wir, ihnen von außen Nahrung zuzuführen.
Das ist das Problem bei Sucht und Co-Abhängigkeit -
wir machen den verzweifelten Versuch, die Leere von außen zu füllen.

Was hat uns dazu gebracht, uns selbst im Stich zu lassen,
und was müssen wir tun, um uns selbst zu lieben?
...

Erst wenn wir uns selbst lieben, werden sich unsere Herzen füllen
und unsere Liebe wird auch zu unseren Mitmenschen hinüberfließen.
Wir können andere nicht mehr lieben als uns selbst,
und wir können die Liebe anderer nicht annehmen,
wenn wir uns selbst nicht lieben können.


Aus dem Kapitel: "Das ungeliebte Kind"

Wenn unsere Eltern uns als Kinder ablehenen,
tadeln, verlassen, misshandeln oder gar missbrauchen,
dann ist der Schmerz darüber so unerträglich,
dass der innere Erwachsene den Kontakt zum inneren Kind abschneidet,
um diese Gefühle nicht zu spüren.

Der lieblose innere Erwachsene nimmt die Gefühle
des inneren Kindes nicht wahr.

Das verlassene innere Kind hat ständig Angst davor, unrecht zu haben,
weil es glaubt, dass die Reaktion darauf Ablehnung sei.
Deshalb kämpft es darum, immer "das Richtige" zu tun.
Es strebt danach, perfekt zu sein und glaubt, dass das möglich sei.
Perfektionismus und die Angst vor dem Irrtum sind Symptome
der inneren Trennung zwischen Erwachsenem und Kind.

Da sich das innere Kind so schmerzhaft leer, einsam und alllein fühlt,
entwickelt es ein Suchtverhalten um diese Leere wieder zu füllen.


Aus dem Kapitel: "Was ist ein Erwachsener?"

Der Erwachsene ist der logische, der Denkende Teil in uns.
Die Gefühle des Erwachsenen sind das Ergebnis seines Denkens.
Beim Kind dagegen entspringen die Gedanken seinen Gefühlen.

Der Erwachsene muss die Aufgabe des liebevollen Bemutterns übernehmen,
- die alten Wunden heilen und die falschen Überzeugungen durch die Wahrheit ersetzten -
und er muss sich weigern, die negativen und selbstzerstörerischen Verhaltensmuster
des verlassenen Kindes zu tolerieren.

Das innere Kind wird erst dann neugierig werden und sich für das Lernen öffnen,
wenn der innere Erwachsene beschlossen hat, das Kind geduldig und unbeirrbar zu lieben.


Aus dem Kapitel: "Der liebevolle Erwachsene"

Nehmen wir beispielsweise einmal an, Ihr Ehepartner würde Sie anschreien
und Ihnen sagen, sie seien dumm.
In Ihrer Kindheit ist Ihnen das vielleicht häufig von Ihren Eltern gesagt worden
und deswegen fühlen sie sich immer wieder getroffen,
wenn man Sie als dumm bezeichnet.

Ein liebevoller innerer Erwachsener würde eingreifen und zum inneren Kind sagen:
"Dieses wütende Verhalten hat nichts mit dir zu tun. ...
Also mach dir keine Sorgen, ich werde dieses Poblem für uns regeln."

Der Erwachsene handelt dann im Interesse des Kindes und sagt zu dem Ehepartner:
"Ich weiß, dass du sauer bist, aber ich möchte nicht auf diese Weise heruntergeputzt werden.
Das tut mir weh. Wenn du offen für ein Gespräch bist, dann lass uns über die Sache sprechen."

------------------------
wird fortgesetzt...
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Ja kleine Schnecke, besteige den Fuji,
aber langsam, langsam!
- Kobayashi Issa -
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BeitragVerfasst am: 16.07.2010, 17:07    Titel: Anzeige

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Raubtigger
Gast







BeitragVerfasst am: 16.07.2010, 22:32    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Messina,

vielen Dank für diese Auszüge.
Das Thema ist bestimmt für viele von uns interessant.

Ich musste gerade beim Lesen sehr an Aschenputtel und ihre Kinder denken.
Sie schrieb ja, dass die Kinder sofort kuschen, wenn er was sagt, weil sie Angst vor ihm haben und ihn dabei auch noch abgöttisch lieben...

In unserer Bücherei gibt es nicht nur dieses Buch, sondern außerdem noch "Das Arbeitsbuch zur Aussöhnung mit dem inneren Kind" von denselben Autoren. Kennst Du das zufällig? Kannst Du das auch empfehlen?
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Messina




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 20.05.2010
Beiträge: 8439
Wohnort: bei Hamburg

BeitragVerfasst am: 16.07.2010, 23:36    Titel: Antworten mit Zitat

Nein, ich hab es nur vorhin beim "googeln" entdeckt.
Hört sich jedenfalls interessant an.

Vielleicht hast du ne Chance, das zu leihen und uns davon zu berichten?
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Raubtigger
Gast







BeitragVerfasst am: 16.07.2010, 23:39    Titel: Antworten mit Zitat

Ist zurzeit leider verliehen.
Aber ich habe es schon auf meine Liste geschrieben, sodass ich es nicht vergesse.
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Messina




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 20.05.2010
Beiträge: 8439
Wohnort: bei Hamburg

BeitragVerfasst am: 18.07.2010, 12:23    Titel: Antworten mit Zitat

Aussöhnung mit dem inneren Kind
von E. J. Chopich und M. Paul


Ich springe beim Lesen oft hin und her, dieses Buch eignet sich imo nicht so sehr zum Durch-lesen. (Die Seitenzahlen sind nur für mich zur Erinnerung)
Hier hab ich mal rausgepickt, was mich besonders beschäftigt:

Innere Wahrheit kontra falsche Glaubensmuster: S. 62
oder Höheres Selbst kontra Ego-Überzeugung

Die Wahrheit kann schmerzlich sein, uns traurig machen.

Macht sie uns auch wütend, verletzt sie uns?
Nein! Verletzt werden wir durch unsere eigenen falschen Überzeugungen!

Jede Überzeugung, die uns verletzt, ist eine Ego-Überzeugung und also falsch!

Beispiele: Ich bin dumm.
Mich kann keiner mögen.
Wenn andere wüssten, wie ich wirklich bin, würden sie mich verachten.

Das höhere Selbst hat keine Überzeugungen, richtet sich nur nach der Wahrheit.

Ego-Überzeugungen entstehen oft in der frühen Kindheit und werden unbewusst weiter gepflegt.
Aber wir können sie erkennen, entlarven und korrigieren.


Entwicklungsmöglichkeiten S. 133
Es gibt 4 Instanzen in uns:

Der liebevolle Erwachsene
der lieblose Erwachsene
das geliebt Kind
das verlassene Kind

Meist haben die Stimmen: Liebloser Erwachsener und Verlassenes Kind die Oberhand. (stimmt bei mir)

Wenn man es nicht gewöhnt ist, auf seine inneren Stimmen zu hören, (Bauchgefühl)
überhört man oft einfach die eigene Trauer und ignoriert den Schmerz.
Statt dessen flüchtet man in Wut und Aktionismus.
Oder in Süchte (Drogen, Alkohol, Müll sammeln) zwinkern

Das verlassene Kind ist voller Angst, Wut, Scham, Schuld und Kummer.
Diese Gefühle kommen von falschen Glaubensmustern.
Es reagiert mit Wut, Trotz oder Ersatzhandlungen. (Sucht)

Darauf reagiert man leider zu oft mit der Stimme des lieblosen Erwachsenen:
"Stell dich nicht so an. Du übertreibst. Du musst besser werden! Nun mach doch endlich!"
Er sagt so dem Kind, das seine Gefühle unwichtig und falsch sind.
Das Kind wird immer verwirrter, worauf soll es vertrauen?
Warum kann es die Anforderungen nicht erfüllen?


Erst wenn wir lernen, das Kind liebevoll zu fragen, warum es so verbiestert ist,
oder was es jetzt braucht, was ihm helfen würde, wir ihm "zuhören",
kann das verwirrte verlassene Kind die Ego-Haltung aufgeben,
und sich trauen, echte Bedürfnisse wahrzunehmen.

-----------------------
Ich hab einiges doppelt geschrieben, egal, erst mal steht es hier.
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Messina




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BeitragVerfasst am: 21.07.2010, 19:03    Titel: Antworten mit Zitat

Aussöhnung mit dem inneren Kind
von E. J. Chopich und M. Paul

(Ich weiß gar nicht, ob ich das Buch empfehlen kann, ich hab oft keine Lust, darin zu lesen. Trotzdem tut es mir auch wieder gut. )
Heute wieder ein paar Gedanken dazu:

Um Schmerz zu vermeiden, versuchen wir uns vor schmerzlichen Gefühlen zu schützen.
Dadurch trennen wir uns selbst und das verstärkt den Schmerz, weil wir uns verlassen fühlen.

Wir können jedoch lernen, uns von diesen Gefühlen zu befreien und dadurch wieder Zugang zu unserem Inneren zu haben.

Dadurch wrid unser Leben freier und reicher.

Wenn ich voller Angst bin, werde ich aggressiv oder ziehe mich zurück.
Wenn ich meine Ängste annehme und verwandle, werde ich gelassen und stark.
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Messina




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BeitragVerfasst am: 03.08.2010, 23:38    Titel: Antworten mit Zitat

Ich mag momentan nicht in dem Buch "Aussöhnung mit dem inneren Kind" weiter lesen,
ich hab da eine Blockade, vielleicht Angst vor den tiefen Verletzungen, oder vor der Einsamkeit...
Aber ich habe einige interessante Seiten zu dem Thema "ergoogelt", die ich hier vorstelle:

Das innere Kind oder die verletzte Seele
http://www.didelsche.de/Therapie/inneres_Kind/inneres_kind.html

Wie das nichtbeachtete innere Kind in unser Leben wirkt
http://www.zentrum-fuer-psychosynthese.de/das_innere_kind.html

Das innere Kind
http://www.das-gesundheitsportal.com/sites/innerekind.html

zur Arbeit mit dem inneren Kind:
http://www.natur-kunst-therapie.ch/innereskind.htm
Und:
Therapeutisches Puppenspiel mit Erwachsenen
Rituale für das innere Kind

http://www.natur-kunst-therapie.ch/ritualbeispiele.htm
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Messina




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Wohnort: bei Hamburg

BeitragVerfasst am: 21.08.2010, 15:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hab immer mal wieder das Buch in die Hand genommen, mal hier, mal da lesen

Fazit:
Es tut mir gut, mein inneres Kind zu beachten, ich werde ruhiger. Smilie
Ich bemerke Übergriffe von anderen schneller.
Ich kann besser für mich sorgen. vor Freude hüpfen

Aber:
Die Aufforderung, mit dem Kind zu reden, oder ihm Briefe zu schreiben stößt mich sehr ab. Mit den Augen rollen
Das finde ich zu albern.
Ist vielleicht auch nur wieder ein altes Denkmuster des inneren "lieblosen Erwachsenen" Frage
Auch möglich, dass ich das eines Tages richtig gut finde. snief

Jetzt mag ich jedenfalls nicht mehr darin lesen.

Statt dessen Raubtiggers Empfehlung:
"Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags"
http://www.iphpbb.com/board/ftopic-94135567nx64153-85.html

Dat hett mi all holpen!

Ende dieses Threads
_________________
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emily.erdbeer
Gast







BeitragVerfasst am: 22.08.2010, 23:56    Titel: >Das innere Kind< Antworten mit Zitat

Messina hat folgendes geschrieben:
Die Aufforderung, mit dem Kind zu reden, oder ihm Briefe zu schreiben stößt mich sehr ab. Mit den Augen rollen
Das finde ich zu albern. Ist vielleicht auch nur wieder ein altes Denkmuster des inneren "lieblosen Erwachsenen" Frage

Wieso ist das doof? Ist es gar nicht!
Im Gegenteil: Das kann sehr interessant (für dich) sein! Es ist interessant was dein inneres Kind denkt.
Wenn du es zu albern findest, achtest du dein Kind nicht! Du missachtest seine Wünsche und überhörst es!
Das ist nicht gut!

Ich habe mich vor Jahren mit dieser Thematik auseinandergesetzt! Für mich ist das schon ein "alter Hut" den ich allerdings nicht ausgeweitet habe. Es gibt ja richtige Seminare dafür etc. Aber eines habe ich immerhin geschafft: Ich habe schon mal einen Brief geschrieben. In dem Brief hat mein inneres Kind wirklich mit mir geredet und ich habe geantwortet.
Das geht snief

Ich weiß jetzt allerdings gar nicht mehr wo ich das aufbewahrt habe? Hoffe ja nicht auf dem PC der mir jetzt abgesoffen ist Geschockt
Wahrscheinlich müsste ich jetzt weinen wenn ich es lesen würde, oder
Es ist recht aufschlussreich weil einem dadurch klar wird warum man so ist wie man ist.
Ich finde es nicht unerheblich weil es oft mit dem Thema Messie gekoppelt ist!


Messina hat folgendes geschrieben:
Statt dessen Raubtiggers Empfehlung:
"Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags"

Hab ich auch hier zu stehen snief

Wieso Ende des Threads? Nö... gar nicht Ende durcheinander
Jetzt geht es erst richtig los! Wir wollen wissen was dein Kind zu dir gesagt hat snief
Vielleicht hilft es dir ja! Ich kann es jedem nur empfehlen wenigstens einmal in seinem Leben ein Brief an sein inneres Kind zu schreiben Mit viel Liebe herz und Verständnis.

Ps.: Höre deinem Kind gut zu was es zu sagen hat herz
Es hat eine Menge zu sagen! Der Weg dahin kann heilsam sein!
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Pearl





Anmeldungsdatum: 12.06.2012
Beiträge: 14487
Wohnort: zuhause

BeitragVerfasst am: 16.01.2013, 15:45    Titel: Antworten mit Zitat

ich weiss es grinnn Das sagt es immer -bei jedem freuen
Virginia Satir hat folgendes geschrieben:
Auf der ganzen Welt gibt es niemanden wie mich.
Es gibt Menschen, die mir in vielem gleichen, aber niemand gleicht mir aufs Haar.
Deshalb ist alles, was von mir kommt, mein Eigenes, weil ich mich dazu entschlossen habe.
Alles, was mit mir zu tun hat, gehört zu mir.
Mein Körper, mit allem was er tut, mein Kopf, mit allen Gedanken und Ideen, meine Augen, mit allen Bildern, die sie erblicken, meine Gefühle, gleich welcher Art -
Ärger, Freude, Frustration, Liebe, Enttäuschung, Begeisterung.
Mein Mund und alle Worte, die aus ihm kommen, höflich, lieb oder schroff, richtig oder falsch.
Meine Stimme, laut oder leise, und alles, was ich mir selbst oder anderen tue.
Mir gehören meine Phantasien,meine Träume, meine Hoffnungen, meine Befürchtungen,
mir gehören all meine Siege und Erfolge und all meine Niederlagen und Fehler.
Weil ich mir ganz gehöre, kann ich mich näher mit mir vertraut machen.
Dadurch kann ich mich lieben und alles, was zu mir gehört, freundlich betrachten.
Damit ist es mir möglich, mich voll zu entfalten.
Ich weiß, daß es einiges an mir gibt, das mich verwirrt, und manches, das ich noch gar nicht kenne.
Aber solange ich freundlich und liebevoll mit mir umgehe, kann ich mutig und hoffnungsvoll nach Lösungen für Unklarheiten schauen und Wege suchen, mehr über mich selbst zu erfahren.
Wie auch immer ich aussehe und mich anhöre,
was ich sage und tue,
was ich denke und fühle,
immer bin ich es.
Es hat seine Berechtigung, weil es ein Ausdruck dessen ist, wie es mir im Moment gerade geht.
Wenn ich später zurückschaue, wie ich ausgesehen und mich angehört habe, was ich gesagt und getan habe, wie ich gedacht und gefühlt habe, kann es sein, daß sich einiges davon als unpassend herausstellt.
Ich kann das, was unpassend ist, ablegen und das, was sich als passend erwiesen hat, beibehalten und etwas Neues erfinden für das, was ich abgelegt habe.
Ich kann sehen, hören, fühlen, denken, sprechen und handeln.
Ich besitze die Werkzeuge, die ich zum Überleben brauche, mit denen ich Nähe zu anderen herstellen und mich schöpferisch ausdrücken kann,
und die mir helfen, einen Sinn und eine Ordnung in der Welt der Menschen und der Dinge um mich herum zu finden.
Ich gehöre mir und deshalb kann ich aus mir etwas machen.

Ich bin ich
und so, wie ich bin, bin ich ganz in Ordnung.


 Und das ist wahr zwinkern
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Miss_UNproper




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 03.06.2016
Beiträge: 65

BeitragVerfasst am: 15.07.2016, 22:43    Titel: Antworten mit Zitat

OH!!! Ein ganz wunderbares Thema!

Damit beschäftige ich mich auch derzeit! Gerade mit dem genannten Buch. Ich habe aber auch schon andere Bücher dazu gelesen.

Und ja, es kommt einem im ersten Moment albern vor.
ABER ES IST SO HILFREICH!!!

Ich habe meinen alten Teddy wieder rausgekramt und kuschle mit ihm.
Und letztens kam dabei das Gefühl hoch, als wäre das mein inneres Kind, das weinend in meine Arme gelaufen ist. Und ich halte es ganz fest, tröste es, streichle über den Kopf und sag ihm schöne Dinge. Zum Beispiel:
Ich hab dich lieb.
Alles wird gut.
Du musst nicht traurig sein und nicht mehr weinen.
Du brauchst auch keine Angst mehr haben. Ich bin bei dir.
Du bist nicht mehr alleine.
Und wenn jemand noch mal gemein zu dir ist, dann helfe ich dir.
usw.

Alles was hier geschrieben wurde stimmt!
Und ich lerne gerade so viel über mich selbst!
Probiert es aus!

Deswegen: Thread aus der Versenkung holen! zwinkern
_________________
Hätte, wenn und aber - alles nur Gelaber!
Sollte, nie und immer macht es nur noch schlimmer!
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