klaraputzich Hilfe zur Selbsthilfe in Putz- und Ordnungsfragen

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hope Gast
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Verfasst am: 09.01.2007, 23:30 Titel: Büroorganisation |
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Liebe Kokopellina,
also im Büro klappt es mit der Ordnung, weil da alles einen festen Platz hat. Da bleibt natürlich nichts liegen. Alles hat eine bestimmt Ablage, Ordner, usw. In unserer Büroküche mache ich meistens den Abwasch und alle denken, ich habe einen Sauberkeitsfimmel, wenn die wüßten
Ist aber so easy, weil eben alles gleich weggestellt werden kann. Handelt sich natürlich auch nur um Kaffeegeschirr und mal einige Teller, aber das Prinzip ist doch das gleiche ...
Meine Kollegen loben mich immer und ich wurde sogar schon zur Office "Queen" gekrönt, wegen meiner organisatorischen Fähigkeiten.
Ich habe im Beruf alles unter Kontrolle. Nur im Haushalt da klappt es nicht, eben weil die Organisation & Planung (noch) fehlt.
Lieben Gruß,
Hope |
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Verfasst am: 09.01.2007, 23:30 Titel: Anzeige |
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Klementine Moderator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 27.10.2006 Beiträge: 1330 Wohnort: BaWü
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Verfasst am: 10.01.2007, 21:38 Titel: |
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Im Büro war ich auch immer ein Korinthenkacker
Meine Kladde, meine Stifte, das Telefon - alles hatte seinen festen Platz, wurde von mir auch ständig sauber gehalten. Wenn mir einer meinen Kuli geklaut hatte, lief ich so lange rum, bis ich ihn gefunden hatte.
In den Ordnern eine mustergültige Ordnung, jeder konnte sofort finden, was er suchte.
Und zuhause bin ich das krasse Gegenteil, ich finde selbst nicht was ich suche von dem Papierkram  _________________ Liebe Grüße
Klementine
Befreiung erhält man nicht von außen.
Man erlangt sie selbst.
Dalai Lama |
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Rumpelnöff Moderator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.07.2007 Beiträge: 7054 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 08.08.2007, 22:40 Titel: |
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Kann mich meinen "Vorschreiberinnen" nur anschließen,
bin zwar gerade arbeitssuchend,
aber an allen Arbeitsstellen, Ausbildung, Umschulung, etc. war ich penibelst. Da störte mich die Fliege an der Wand. Wenn mal freilauf war, hab ich die Deko aufgeräumt, Spülmaschine eingeräumt,...
meine Unterlagen waren auch immer völlig geordnet...
Allerdings wurde mein Internatszimmer in der Umschulung im Laufe der Zeit ziemlich voll und auch rümpelig ( zur Prüfungszeit dann lagen die Ordner und Bücher überall noch auf dem Boden rum!!!), aber grad noch gemütlich.
Die Tendenz jedoch war deutlich und erschreckend.
Die ganzen "Schulsachen" selber waren aber immer geordnet, abgeheftet,...
Tja, ich schließe daraus, ich kann es nicht FÜR MICH tun.
Rumpelnöff _________________ LG,
Rumpelnöff |
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RotesFeuerzeug Gast
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Verfasst am: 16.12.2007, 18:48 Titel: |
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Bei der Arbeit herrscht zwar auch nicht gerade klinische Ordnung & Sauberkeit, aber es ist dennoch ein riesengroßer Unterschied zu daheim. Denke mir, es wird daran liegen, das man sich nicht blamieren mag und zudem alles durch den Chef oder auch die Mitarbeiter kontrolliert wird.
Außerdem (mir geht es zumindest so) sucht man sich zwanghaft einen anderen Ort, um seine daheim nicht umgesetzte Ordnung zu verwirklichen. |
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DyingFairy Gast
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Verfasst am: 05.01.2008, 13:28 Titel: |
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| Und noch dazu ist es doch so (zumindest bei mir): Auf der Arbeit, im Büro, auf Urlaub im Hotel... wie einfach ist es da, Ordnung zu halten? Alles ist so überschaubar. Es hat eher wenig Dinge. Die Fläche beträgt im Büro oft nicht mehr als 2-4 Quadratmeter, in den Ferien ein Zimmer oder Zelt. Da kann ich in 10min. perfekte penible Ordnung schaffen - und dabei meine perfektionistische Ader ausleben. Während ich in meinem Zimmer mit diesem Drang perfekt zu sein alles blockiere - weil es zu viel Zeug ist. |
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RotesFeuerzeug Gast
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Verfasst am: 06.01.2008, 05:18 Titel: |
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| Siehst Du, das ist genau das, was mich erschreckt und ich frage mich: warum ??? Warum geht es woanders und nicht daheim ? |
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Nele Gast
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Verfasst am: 06.01.2008, 11:07 Titel: |
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Das geht mir auch so.
Und ich hab mir schon viele Gedanken gemacht, wieso bei mir zuhause das Chaos ist und ich auf Arbeit alles ordentlich abhefte, an seinen Platz stelle und auch den Abwasch mache.
Auf eine befriedigende Antwort bin ich noch nicht gekommen. Ein Teil ist bestimmt, daß wie Hope geschrieben hat, im Büro alles seinen Platz hat und es nur Dinge sind, die wirklich gebraucht werden. Zuhause hab ich einfach zu viel Krimskrams und Dinge, von denen ich denke, dass ich sie irgendwann mal brauchen könnte oder die mir geschenkt wurden und die ich deshalb nicht wegwerfen kann. Ich denke dann immer, die Leute die sie mir geschenkt haben, damit zu kränken.
Naja, wie auch immer. Ich arbeite daran |
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DyingFairy Gast
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Verfasst am: 10.01.2008, 10:41 Titel: |
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| Wie gesagt, ich denke es liegt an der Kontrolle von aussen, aber besonders daran, dass es einfach so wenige Dinge sind im Vergleich mit zu Hause. |
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Raubtigger Gast
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Verfasst am: 10.01.2008, 16:25 Titel: |
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Ganz klar: Zuhause hängen die Dinge mit Erinnerungen, Emotionen zusammen. Wir bekommen vieles geschenkt oder vererbt. Den Pulli hatte man an, als man den Liebsten kennengelernt hat oder beim ersten Date. Auf der Arbeit sind es Gebrauchsgegenstände, die aus dem Lager stammen oder bestellt wurden. Das sagt man doch nicht: "Ach ja, mit diesem Kuli habe ich damals die ersten Notizen zum neuen Projekt gemacht. Er geht zwar nicht mehr, aber ich kann ihn nicht wegwerfen..."
Die Themen sind auf der Arbeit auch klar abgegrenzt:
Projekte oder Aufgaben aus dem Tagesgeschäft lassen sich prima ablegen. Abgeschlossene Projekte oder Jahrgänge kommen ins Archiv oder auf den Müll.
Aber zuhause die Tagebücher, Kinderbilder, gepresste Blumen, wie soll man das alles ordnen oder aufbewahren? Und was ist jemals abgeschlossen?
Ein anderer Faktor ist doch auch das Geld:
Wenn auf der Arbeit was kaputt geht, kauft man etwas neues. Die Firma wird wegen der Anschaffung eines Lochers oder eines neuen Kittels nicht pleite gehen. Aber zuhause denkt man immer: "Das hat Geld gekostet, es geht ja noch, ich könnte es reparieren oder als Ersatz aufbewahren." |
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DyingFairy Gast
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Verfasst am: 10.01.2008, 16:37 Titel: |
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| Stimmt, Raubtigger. Und zudem gibt der Arbeitgeber vieles vor. Das Arbeitsmaterial, das Ordnungssystem... ist ja alles oft gegeben. |
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Raubtigger Gast
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Verfasst am: 11.01.2008, 12:46 Titel: |
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Ja, bei uns ist sogar festgelegt, wo welches Material bestellt werden darf. Ich muss also nicht in verschiedenen Katalogen wühlen oder in 10 Läden rennen, um Preise und Qualität zu vergleichen. Ich bin auch nicht versucht, Sonderangebote zu nutzen oder Dinge auf Verdacht einzukaufen.
Ich nehme den vorgeschriebenen Katalog und bestelle das, was ich brauche. Das spart eine Menge Arbeitszeit und die ist ja bares Geld wert für den Arbeitgeber. Und wenn man in eine Anschaffung nicht so viel Zeit investiert hat, hängt man an der Ware auch nicht so und kann sich später wieder leichter davon trennen. |
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JamieLee Gast
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Verfasst am: 04.08.2008, 23:03 Titel: |
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Auf der Arbeit bin auch ich der Pingel schlechthin. Wehe meine Kollegen bearbeiten Aufträge und Angebote von unseren Kunden und ich renne den Unterlagen zur kompletten Ablage hinterher. Auf meinem Schreibtisch liegt nicht ein Krümel oder Haar. Jede Vorgangsart hat bei mir seine eigene Box bis zur Erledigung.
Würde ich das Zuhause mal so schaffen^^ |
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Ela3 Gast
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Verfasst am: 23.08.2008, 09:51 Titel: |
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das ist wirklich makaber!
Ich dachte immer ich sei die einzige, die ihren Arbeitsbereich in penibelster Ordnung hinterlässt, aber zu Hause nix auf die Reihe bringt!
Meine Kollegen sprechen mich teilweise schon auf mein schönes Zimmer an...
ABER WARUM KANN ICH DAS ZU HAUSE BEI MIR SELBST NICHT ?
Vielleicht liegt es an einer gewissen Vorbildwirkung, derer ich mir bewusst bin....?
Hauptsache keiner meiner Kollegen besucht mich zu Hause
LG Ela3 |
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Olga Gast
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Verfasst am: 24.08.2008, 05:45 Titel: |
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Das waren ja mal erhellende Beiträge!
Dass Emotionen an den Dingen hängen, die ich nicht "weg"räumen mag, das ist wohl die Hauptursache, dass es auf der Arbeit gut und zu Hause nicht klappt.
Wenn ich im Büro zum Ende der Arbeitszeit die Tischfläche leerräume und alles in die Aktenschränke und Schubladen schnellen lasse, ist das ein befriedigendes Gefühl. So eine Mischung aus "weg damit" und "ich-habe-fertig".
Zu Hause will ich ja gar nicht mit den rumliegenden Teilen abschließen, wil sie gar nicht aus den Augen lassen, aus Furcht, sie könnten mir dann irgendwie verloren gehen oder von mir vergessen werden. Und so wächst der Berg an, bis es mehr nach Müll aussieht als nach liebevoll Zwischengelagertem.
Es ist aber auch schwer. Wenn ich nur noch Platz habe für 5 cm im Regal, dann dürfte ich halt nur noch 2 Bücher kaufen oder einen dicken Roman. Wenn im Geschirrschrank die Tassen schon zittern, weil sie so eng gelagert sind, dürfte ich nicht NOCH einen niedlichen Kaffeebecher kaufen.
Eine Lösung hab ich nicht, mich jetzt besser zu verstehen hilft mir aber trotzdem weiter. Danke für eure Schilderungen!
LG, Olga |
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Wollmaus Gast
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Verfasst am: 21.09.2009, 00:16 Titel: |
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Hallo,
da scheine ich ja die große Ausnahme zu sein. Bei mir ist der Schreibtisch voller Stapel. Ich versuche dann ein System zu finden, um die Stapel leichter abzubauen. Es ist mir in letzter Zeit nicht mehr gelungen.
Ich frage mich, wie andere ihren Schreibtisch jeden Abend leer geräumt kriegen. Das sieht dann aus, als wären sie gar nicht da gewesen.
Meine Arbeitsleistung hat stark nachgelassen. Ich fühle mich überfordert, seit ich seit 4 Jahren die Arbeit der Ex-Mitarbeiter auffangen musste. Statt 5 1/2 Mitarbeiter sind wir inzwischen auf 2 1/2 geschrumpft. Dieses Arbeitspensum kann man nur schaffen, wenn man vollkommen auf der Höhe ist. Das bin ich seit einiger Zeit nicht.
Dadurch baut sich noch mehr Druck auf und Angst vor Arbeitsplatzverlust, Existenzängste.
Inzwischen bin ich auf Initiative meiner Hausärztin soweit einen Reha-Antrag zu stellen. Das hätte ich schon vor zwei Jahren machen sollen, dann würde es mir heute wahrscheinlich besser gehen.
Aber ich habe immer die Angewohnheit nach außen Stärke zu zeigen. Haha! Die sollten erst mal sehen, wie es bei mir zuhause aussieht. Ist ja ganz gut, dass sie es nicht sehen können.  |
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