klaraputzich Hilfe zur Selbsthilfe in Putz- und Ordnungsfragen

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Raubtigger Gast
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Verfasst am: 21.09.2009, 21:21 Titel: |
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@ Wollmaus
Weißt Du denn, was da in den Stapeln schlummert und erledigt werden will?
Wenn nicht, musst Du Dir erst einmal einen Überblick verschaffen und vielleicht mit einem Klebezettel auf jeden Ordner oder jede Mappe notieren, WAS bis WANN zu tun ist. Dann nimmst Du die Sache, die am dringendsten ist und erledigst sie. Wenn sie erledigt ist, räumst Du sie weg, also in den Schrank oder bringst sie zum Chef oder Archiv oder wo auch immer Deine Arbeit hin muss.
Ich hatte auch immer drei Ablagekörbe:
zu erledigen
in Bearbeitung
erledigt
Im mittleren sollte immer möglichst nur eine Mappe liegen.
Den letzten leerst Du vor Feierabend und bringst die Akten an ihren Platz zurück. |
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Verfasst am: 21.09.2009, 21:21 Titel: Anzeige |
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wischundnixweg Gast
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Verfasst am: 21.09.2009, 21:46 Titel: |
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das klingt nach nem super system. ich habe da ganz andere erfahrungen gemacht. als ich noch azubi war hatte ich ne menge verantwortung und zusätzlich noch die üblichen azubiaufgaben zu erledigen, sprich ablage, zur post latschen, faxen, kopieren usw. die ablage konnte ich vielleicht einmal alle 3 monate machen, weil es vielleicht grade zufällig ruhig war.
mein schreibtisch war auch immer voller stapel, weil ich nicht die zeit hatte, die ablage zu machen. (die meisten schriftstücke waren von meinen kollegen) ich hab es auch nicht eingesehen noch mehr überstunden zu schieben, weils auch keiner bezahlen wollte. bin so schon nie pünktlich nachhause gekommen.
mein schreibtisch bei meiner letzten arbeitsstelle war immer super aufgeräumt, geradezu klinisch rein. aber da hatte ich auch viele "freiminuten" wo ich mich quasi selbst beschäftigen musste. ich muss dazu sagen, dass das zwar mein schreibtisch war, aber ich da sehr selten dran saß, weil ich meist in verschiedenen abteilungen "zu besuch" war.
wenn man nur den eigenen krempel wegräumen muss geht es, wenn es darüber hinaus geht, wirds schwierig. vor allem, wenn die ordner, wo die schriftstücke reingehören nicht in unmittelbarer nähe stehen.
ich bin auf jeden fall ein verfechter des papierlosen systems. ich weiß auch nicht, wieso im zeitalter des pc's noch so viel papier unterwegs ist. dokumente, aufträge usw. werden sowieso täglich und monatlich gesichert und das doppelt. |
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Jinx Gast
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Verfasst am: 21.09.2009, 22:20 Titel: |
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Ich hatte auch immer zig Papierstapel, hatte auch Angst was Wichtiges wegzuwerfen. Falls mal jemand meckern sollte. Manchmal war es aber auch gut für die Beweissicherung, Chefs vergessen nur zu gerne ihre eigenen Anweisungen
Papierloses Büro? Schwierig, wenn man nicht unbegrenzt Speicherplatz für Dokumente und Mails haben kann  |
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bambina Gast
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Verfasst am: 22.09.2009, 06:20 Titel: |
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Mein Schreibtisch ist super aufgeräumt - kein Problem, allerdings darf man nicht in meinen Schrank gucken....
Da muss ich unbedingt mal ran. Evtl. schaffe ich es heute ich hoffe es.
Da ich viel mit sensiblen Daten umgehe, ist es wichtig, dass ich den Schreibtisch jeden Abend leer räume, bzw. aufräume...
Aber in den Schrank guckt ja niemand...  |
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wischundnixweg Gast
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Verfasst am: 22.09.2009, 07:31 Titel: |
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das mit zu wenig speicherplatz kenne ich, gerade was emails angeht. man speichert eben auch viel zu viel unwichtiges. das problem in nem projektteam ist auch meistens, dass alles doppelt und dreifach irgendwo gespeichert wird und alles unübersichtlich wird. allein wenn man dran denkt, wie viele mails man gespeichert hat, die die antwort auf vorangegangene mails sind und den ursprünglichen text auch noch beinhalten.
privat ist es für mich so: alles was ich online und digital erledigen kann, mache ich auch so. hab nicht mal mehr ein telefonbuch zuhause. liegt eh nur rum und wenn ich was suche, suche ichs im internet. |
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Raubtigger Gast
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Verfasst am: 22.09.2009, 22:47 Titel: |
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Stimmt, Telefonbücher haben wir auch schon lange nicht mehr.
Mein Chef hat übrigens zwar keine Anweisungen vergessen. Aber er hat immer wieder Sachen verschludert, die ich ihm gegeben habe, und das auch noch vergessen. Dann hat er mich aufgefordert, ihm genau diese Sachen zu geben. Wenn ich sagte: "Das habe ich Ihnen letzten Montag gegeben," hat er das auch noch abgestritten. Was hätte ich denn tun sollen? Mir jedes Ding quittieren lassen? Als er dann in Rente ging und sein Büro aufgeräumt hat, kam er zu mir mit einem Riesenstapel Zeugs und sagte, das wäre ja wohl von mir. Ja, es war all das verschluderte Zeug. Wie oft musste ich in all den Jahren seinetwegen tief durchatmen, um nicht loszubrüllen...
Naja, er war halt auch ein Messie.
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Wollmaus Gast
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Verfasst am: 03.10.2009, 00:14 Titel: |
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Danke für die Hilfe und Tipps!
Im Moment bin ich arbeitsunfähig geschrieben. Verändern kann ich also gerade nichts.
Ich frage mich nur, woran es liegt, dass ich es auch dort nicht schaffe. Liegt es an der permanenten Überlastung oder an der Unfähigkeit zu strukturieren oder an der Depression?
Ich weiß zwar nicht, was es bringt, wenn ich das weiß. Aber im Moment fühle ich mich als total leistungsunfähiger Versager im Beruf. Es macht mich geradezu unglücklich.  |
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bambina Gast
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Verfasst am: 03.10.2009, 11:38 Titel: |
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Hallo Wollmaus,
bist du wegen der Depressionen krank geschrieben? Es kann gut sein, dass es wirklich damit zusammen hängt, dass du deswegen keine Struktur hattest. Das ist ja häufig ein Problem mit Depressionen.
Versuche die Schuldgefühle und die Sorgen bezüglich Job erst einmal zur Seite zu schieben (wow, wie leicht zu schreiben - und wie schwer sicherlich umzusetzen :-) ) und kümmere dich um DICH, darum, dass es dir wieder besser geht.
Dann wirst du auch im Büro wieder organisierter und strukturierter arbeiten können.
Allgemein zum Thema: ich habe auch hier ein Notizbuch, in dem ich mir abends immer die Aufgaben für den nächsten Tag reinschreibe. So kann ich eigentlich nichts vergessen udn wieß, was anliegt.
bambina |
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Wollmaus Gast
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Verfasst am: 03.10.2009, 12:52 Titel: |
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Ciao ciao bambina,
ja, und alle möglichen körperlichen Symptome!
Es nützt auch nichts, wenn ich jetzt darüber nachgrübel. Im Moment kann ich es nicht ändern. Ich finde es nur so beschämend. Es gibt leider genug Leute, die meinen, dass man seine "Unlust" beheben kann, indem man sich zusammenreisst.
Ich muss mich um mich kümmern, damit ich wieder arbeits-fähig werde, im wahrsten Sinn des Wortes.
Ich merke ja zuhause, wie schwer es zur Zeit für mich ist, etwas zu erledigen. Hier kann ich die Schritte so klein-klein-klein machen, wie ich es gerade schaffe. Das geht auf Arbeit nicht.
Die Idee mit dem Notizbuch hatte ich auch. Ich habe mir einen günstigen Kalender gekauft und ihn genau einen Monat benutzt. Dann habe ich es nicht mehr geschafft. Aber ich greife diese Idee gerne wieder auf. Dankeschön!  |
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bambina Gast
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Verfasst am: 03.10.2009, 17:51 Titel: |
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| Wollmaus hat folgendes geschrieben: | | Ich muss mich um mich kümmern, damit ich wieder arbeits-fähig werde, im wahrsten Sinn des Wortes. |
Den Satz finde ich schön - denn genauso ist es. Ich kenne glaube ich sämtliche Symptome einer Depression... seit einiger Zeit bin ich allerdings mehr als stabil - es ist ein langer Weg und ich wollte zu dieser Zeit immer mehr, als ich schaffen kann - das will ich übrigens auch heute noch habe es allerdings mehr im Blick, dass ich nach wie vor gut auf mich achten muss.
Das mit dem Aufschreiben... ich habe auch mehrere Anläufe gebraucht. Mittlerweile läuft das fast automatisch ab. Aber wie im Haushalt: immer mal wieder ausprobieren (auch wenn es für dich möglicherweise nciht das richtige ist), allerdings war die Zettelwirtschaft bei mir nachher ziemlich groß - deswegen mittlerweile alles schön gesammelt.
Machst du für dich auch Therapie oder ähnliches?
Schick dir Kraft
bambina |
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Wollmaus Gast
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Verfasst am: 04.10.2009, 15:25 Titel: |
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Danke bambina für's Mutmachen!
Das kann ich brauchen!
Ich habe mir therapeutische Hilfe geholt, denn allein schaffe ich es nicht! |
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Casuco Gast
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Verfasst am: 21.02.2010, 15:35 Titel: Re: Büroorganisation |
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| hope hat folgendes geschrieben: | In unserer Büroküche mache ich meistens den Abwasch und alle denken, ich habe einen Sauberkeitsfimmel, wenn die wüßten
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Irre, ist bei mir genauso. Im Büro bin ich diejenige, die aufwischt, abwäscht, einräumt und meckert wenn's unordentlich aussieht.
Total paradox.
Manchmal glaube ich, ich müsste damit das Chaos Zuhause ausgleichen oder andersrum: durch das Nichtstun Zuhause, die viele Arbeit im Büro ausgleichen.  |
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Krawallschachtel Gast
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Verfasst am: 25.04.2010, 10:04 Titel: chaos |
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| also bei mir herrscht auch im büro ein ziemliches durcheinander... mein schreibtisch quillt über vor stapeln.. ich muss auch immer quasi mehrere projekte gleichzeitig beackern und hab nicht wirklich eine vorstellung wie ich am geschicktesten ordnung in das chaos bringen kann... |
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Sabine Gast
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Verfasst am: 09.06.2010, 15:58 Titel: |
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Es ist schon verrückt, ich war bei meinem alten Arbeitgeber die Einzige die mal zum Besen gegriffen hat, hier kann ich einige Räume noch nicht einmal fegen weil der Boden kaum zu sehen ist.
Jetzt arbeite ich ja zu Hause, da wird es schon schwierig. Ich habe heute eine Abrechnung für den Steuerberater vorbereitet- am Esstisch an meinem Schreibtisch wäre das überhaupt nicht möglich.
@ Wollmaus geht es Dir wieder besser? |
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