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Gwen schafft


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Rumpelnöff
Moderator



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 26.07.2007
Beiträge: 7054
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 23.02.2010, 18:14    Titel: Antworten mit Zitat


_________________
LG,
Rumpelnöff
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BeitragVerfasst am: 23.02.2010, 18:14    Titel: Anzeige

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Raubtigger
Gast







BeitragVerfasst am: 23.02.2010, 19:17    Titel: Antworten mit Zitat

Superklasse! Tanzen

Klar kannst Du auch alles, was nicht ins Arbeitszimmer gehört, in einen Korb tun und damit von Raum zu Raum gehen, um die Sachen an ihre Plätze zu bringen. Hauptsache, der Korb wird irgendwann leer!

Prima gemacht!
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Gwen
Gast







BeitragVerfasst am: 23.02.2010, 22:34    Titel: Antworten mit Zitat

Ich weiß, dass ich zufrieden mit mir sein könnte. Aber die Gedanken, dass alles sinnlos ist, überwiegen wieder.
Als ob eine ordentliche Wohnung das rettende Ding wäre. Ich hatte ein bißchen das Gefühl, dass ich das mit der Ordnung in den Griff kriegen muß, dann wäre quasi der letzte Schritt gemacht und ich kann sagen "Ich habe mein Leben im Griff".


Falsch.

Dann hätte ich meinen Haushalt im Griff.

Sollte ich erwähnen, dass ich eine lange und gute Therapie gemacht habe, dass ich weiß, dass ich Depressionen habe?
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Raubtigger
Gast







BeitragVerfasst am: 23.02.2010, 22:44    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist wie mit dem Geld: Es macht nicht glücklich. Aber wenn Du absichtlich arm bleibst, wirst Du auch nicht automatisch glücklich.

Du wirst nicht automatisch glücklich mit einer sauberen Wohnung. Aber Du hast einen Punkt weniger, der Dich behindert, wenn Du Dein Leben in den Griff bekommen willst.

Solange man Chaos und Dreck hat, hat man ja immer eine schöne Ausrede: "Ich KANN ja gar nicht glücklich sein, so wie es hier aussieht. Ich habe keine Zeit, mich um mein Leben zu kümmern, ich muss erst meine Wohnung in den Griff bekommen. Ich KANN keine sozialen Kontakte pflegen, denn ich kann ja nie jemanden zu mir einladen..."

Mach erstmal Deine Wohnung.
Und dann wirst Du Stück für Stück auch alles andere schaffen.
Was glaubst Du, wie stolz Du sein wirst, wenn Du irgendwann ein sauberes, ordentliches Zuhause hast?
Das wird Dir auch in anderen Bereichen Auftrieb geben.
Und wenn Du im Haushalt Routinen hast, wird das auch Deinem Leben mehr Struktur geben.

So, genug gegrübelt.
Entweder Du tust jetzt noch etwas Nützliches oder Du tust Dir jetzt etwas Gutes! Los! kick in the a.....
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Gwen
Gast







BeitragVerfasst am: 24.02.2010, 13:07    Titel: Antworten mit Zitat

@Raubtigger: Gestern abend konnte ich mit deinen Worten nichts mehr anfangen. Es war alles schwarz und da ging nix mehr. Heute möchte ich mich dafür bedanken. Steckt viel Wahres drin Ausrufezeichen

24.02.2010
Spülen erledigt
Küche aufräumen (halb erledigt) + Boden putzen unerledigt
Kaninchenklos saubermachen erledigt
Waschmaschine an erledigt

Flur ist dran heute:
Altpapier zum Teil in die Tonne unerledigt
Schuhbank ordnen erledigt
Staubsaugen+Fußleisten sauber machen erledigt
Teile für Keller zusammen suchen, wenn möglich auch runterbringen unerledigt


Zuletzt bearbeitet von Gwen am 24.02.2010, 20:22, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Rumpelnöff
Moderator



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 26.07.2007
Beiträge: 7054
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 24.02.2010, 14:31    Titel: Antworten mit Zitat

tigger hat sehr recht!

Ich hatte auch immer das Problem, dass ich es mir wohl selber nicht wert genug war, es schön zu haben...

...seit ich es irgendwie schaffe, meine Wohnung schön zu halten,
kommen andere Dinge hinzu, die ich früher auch nie für mich getan hätte:
mir was schönes kochen, backen,
mir selber einen Blumenstrauss besorgen,...
das ist alles erst im Laufe des letzten Jahres dazugekommen
und ich freue mich ganz wahnsinnig darüber!

DAS WÜNSCHE ICH DIR AUCH

aber ich bin mir auch sicher,
dass ich niemals "clean" werde,
dass die Neigung zu Unordnung, Chaos,... immer da sein wird,
und ich möchte gar nicht darüber nachdenken,
wie ich meinen Haushalt ohne "Klara" schaffen würde,
denn ich hangel mich oft nur mittels meines Tagespensums durch die tägliche Routine erledigt erledigt erledigt

...aber wenns hilft solls mir recht sein!!
_________________
LG,
Rumpelnöff
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Gwen
Gast







BeitragVerfasst am: 24.02.2010, 15:51    Titel: Antworten mit Zitat

Das mit dem kochen klappt schon - dazu esse ich zu gerne. Aber Danke für den lieben Wunsch. Da sind noch genug Dinge, wo ich lernen muß es mir Wert zu sein
Ich merke auch schon, dass das Tagespensum sehr hilfreich ist.
Es ist schon was anderes als sich selber Zettel zu schreiben und dann abzuhaken. So hab ich ein bißchen das Gefühl von "öffentlicher Kontrolle" Und die Zigarettenpause kann ich gut mit den ersten Häkchen verbinden.

Erledigt:
- Flur gesaugt+Fußleisten erledigt
- 2. Waschmaschine erledigt
- Schuhbank geordnet, Abgestaubt+ Schuhe geputzt erledigt
- Treppe im Haus gekehrt und gewischt erledigt
- Fußmatte ausgeschüttelt - ich werd noch zum Spießer erledigt
- Klo geputzt, alles abgestaubt, Ablage aussortiert, Boden gewischt erledigt
- Altpapier in transportable Happen geteilt erledigt

Gleich Tierarzttermin mit Katze von Freund
Beim Runtergehen Altpapier mitnehmen unerledigt


Zuletzt bearbeitet von Gwen am 24.02.2010, 20:21, insgesamt einmal bearbeitet
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Rumpelnöff
Moderator



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 26.07.2007
Beiträge: 7054
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 24.02.2010, 16:43    Titel: Antworten mit Zitat

Gwen hat folgendes geschrieben:

Ich merke auch schon, dass das Tagespensum sehr hilfreich ist.
Es ist schon was anderes als sich selber Zettel zu schreiben und dann abzuhaken. So hab ich ein bißchen das Gefühl von "öffentlicher Kontrolle" Und die Zigarettenpause kann ich gut mit den ersten Häkchen verbinden.


und wo bekommt man sonst Lob und Puschels für einen frischgeputztes Klo oder ein weggepacktes Bett Sehr glücklich
_________________
LG,
Rumpelnöff
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Gwen
Gast







BeitragVerfasst am: 24.02.2010, 20:20    Titel: Antworten mit Zitat

lachen stimmt.
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Trockenfisch





Anmeldungsdatum: 23.04.2008
Beiträge: 4999

BeitragVerfasst am: 24.02.2010, 20:49    Titel: Antworten mit Zitat

...und noch mehr grün heute....

(Schuhe putzen ist....wow..... Sehr glücklich )
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Raubtigger
Gast







BeitragVerfasst am: 25.02.2010, 00:40    Titel: Antworten mit Zitat

Rumpelnöff hat folgendes geschrieben:
und wo bekommt man sonst Lob und Puschels für einen frischgeputztes Klo oder ein weggepacktes Bett Sehr glücklich


Ja, das ist total wichtig!
Ich hatte mal mit meinem Mann ein Gespräch über gegenseitige Anerkennung. Ich sagte, er würde mich nie loben für die viele Hausarbeit, die ich mache. Seine Antwort war, dass ich ihn ja auch nie lobe für das Geld, das er für uns verdient. Da hatte er Recht! Verlegen
Meine Anerkennung hole ich mir hier im Forum.
Dadurch habe ich auch mehr Selbstbewusstsein und bin ausgeglichener.
Und wir streiten uns nicht mehr über Hausarbeit.
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jbb




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 23.12.2008
Beiträge: 2101

BeitragVerfasst am: 25.02.2010, 00:52    Titel: Antworten mit Zitat

Irgendwie ist ein sauberes ordentliches Heim oft eine Selbstverständlichkeit. Was für Arbeit dahinter steht wird oft nicht gesehen. Leider Traurig
Hier können wir uns gegenseitig auf die Schulter klopfen und uns darin bestärken, das es sich lohnt. Sehr glücklich
Deshalb hab ich jetzt auch noch die Wäsche aufgehängt und das Geschirr abgewaschen, obwohl ich keine Lust mehr dazu hatte, dafür freue ich mich morgen um so mehr über die aufgeräumte Wohnung.

Gruß

jbb
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Gwen
Gast







BeitragVerfasst am: 25.02.2010, 15:12    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, das stimmt. Ein feiner Haushalt gilt als normal und selbstverständlich. Für viele Leute ist es das ja auch. Aber über Anerkennung freut sich natürlich jeder.

25.02.

- studieren gehen erledigt
- Arzttermin ausmachen erledigt
- einkaufen erledigt
- Einkäufe weiter ausräumen erledigt
- das blöde Altpapier... erledigt
- Müll runter erledigt
- Boden Küche putzen... erledigt
- den Wäschekorb mit Plunder ins andere Zimmer einkramen... unerledigt
- kochen für kranke Katze von Freund erledigt
- Tierarzt Kaninchen erledigt
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Raubtigger
Gast







BeitragVerfasst am: 26.02.2010, 01:35    Titel: Antworten mit Zitat

jbb hat folgendes geschrieben:
Irgendwie ist ein sauberes ordentliches Heim oft eine Selbstverständlichkeit. Was für Arbeit dahinter steht wird oft nicht gesehen. Leider Traurig
Hier können wir uns gegenseitig auf die Schulter klopfen und uns darin bestärken, das es sich lohnt. Sehr glücklich


Eine gute Leistung erkennen halt auch nur Fachleute.
Ich kann ja auch nicht beurteilen, ob mein Mann auf der Arbeit seinen Job gut macht. Aber dort hat er Kollegen, die ihm Feedback geben.

Deshalb tauschen wir uns hier unter "Kolleginnen" aus!
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Stubenentchen
Gast







BeitragVerfasst am: 26.02.2010, 02:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Gwen! Habe jetzt Dein Tagespensum durchgelesen. Ich kann Dich so gut verstehen... Ich bin keine von denen, die "es geschafft hat", ich bin noch am "schaffen". Mir fällt auf, das Du wahnsinnig viel grübelst, das kenne ich von mir. Muß ich erwähnen, daß ich an Depris leide, wie Du...
Aber es ist wirklich so:
Die Aktion an sich ist ein WITZ! (Müll weg, 10 min aufräumen...) Das Problem sind die Gedankengebäude drumherum und die damit verbundenen Gefühle! Die Sache an sich stellt sich bei näherem Betrachten und beim Durchführen oft (nicht immer) als lächerlich heraus!
(Und dafür habe ich jetzt monatelang, vielleicht jahrelang gebraucht??? Geschockt Geschockt Geschockt )
Was ist, wenn ich in einer halben Stunde dies und das mache? NICHTS.
Es ist erledigt. Das ist.
Nur die Gedanken und die ekligen Gefühle dabei sind das Problem, nicht die Erledigung an sich....
Ja, ich glaube daß es möglich ist sich zu verändern. Man ist dann immer noch man selbst, aber in besserer Verfassung.
Das mit der Routine klappt wirklich und irgendwann, vielleicht schon bald wird die Routine wirklich Routine. Und dann WILLST Du es gar nicht mehr anders. Wie es geht? Training. Training. Training.
DAS GRÜBELN HÄLT UNS BLOS AUF.
Mir hilft es, wenn ich den Müllbeutel so vor der Wohnungstür platziere, daß ich beim rausgehen fast drüberfalle, irgendwann nervt das Teil und ich nehm es mit beim Rausgehen und zack- in die Tonne, das wars.
Dann hilft es mir sehr, MUSIK ANZUMACHEN. Ich hab einen schönen Radiosender gefunden, der mir gefällt, ich dreh volle Pulle auf, ich brauche das, und dann flutscht das alle viel besser. Es müssen so richtige Kracher sein, keine Klassik oder so. Etwas was nebenbei läuft und antreibt. Etwas zum Mitsingen. Das scheint bei mir am besten zu funktionieren. Ansonsten geht alles so langsam und ich fange wieder an nebenbei zu grübeln. ("Wie furchtbar, das schaffe ich nicht. Hat doch sowieso alles keinen Sinn...")
Pass auf mit dem Bier. Ein Messie mit Suchtproblem schafft es nicht. Zu viele Probleme auf einmal. Schlechte Prognose. Will heißen, wenn Du vom Bier breit im Sessel hängst, kannst Du zwangsläufig nicht gleichzeitig putzen und räumen. Pass auf Dich auf.


Zuletzt bearbeitet von Stubenentchen am 26.02.2010, 13:47, insgesamt einmal bearbeitet
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