klaraputzich Hilfe zur Selbsthilfe in Putz- und Ordnungsfragen

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Gwen Gast
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Verfasst am: 22.02.2010, 02:43 Titel: Gwen - kommen se rein, gucken se raus |
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Also..............der Ist-Zustand:
Es war schon schlimmer. Da ich vor dem Forum schon ein bißchen am Kämpfen war, hab ich aktuell schon ein bißchen was geschafft. Auch der allgemeine Zustand geht so gerade noch. Bis übermorgen wahrscheinlich...
Das Hauptproblem ist, dass ich es eigentlich gerne "schön" hätte. Ich möchte in eine Wohnung kommen, in der man /ich mich wohlfühle, aufatmen statt ersticken kann. Ich kann theoretisch auch aufräumen, habe kein Problem damit, mich von Sachen zu trennen, ich horte und kaufe nichts Besonderes.
Mein Problem ist "mangelnde Disziplin", "Faulheit" zumindest höre ich das öfter, wenn ich mit anderen aus meinem Bekanntenkreis spreche.
Das sieht in schlimmen Zeiten so aus, dass ich 5 Mülltüten in der Küche stehen habe ( voll, wenn es gut ist, sind sie schon zugeknotet, wenn nicht, geht das nicht mehr, weil sie ZU voll sind) Ich besitze keinen Mülleimer, weil ich es nicht schaffe, den Beutel runterzubringen. Ich weiß, was mit Mülleimern passiert, wenn man sie nicht leert. Einen kompletten Mülleimer entsprechen zu säubern ist ekliger, als unter Tüten, die verwunderlicherweise durchgeweicht sind (Plastik) zu wischen und sie vorübergehend in eine neue, größere Tüte zu stecken.
Mein Hirn sagt "Es ist nicht schwierig, wenn eine Tüte voll ist, nimmst du beim nächsten mal wenn du runter gehst mit und schmeißt sie in die Mülltonne" Mein Bauch sagt" Geht nicht - nicht JETZT"
Man kann dann irgendwann schlecht am Tisch sitzen, weil die Tüten Platzwegnehmen. Man kann sich woanders hinsetzen. Solange DA dann noch Platz ist.
Es stinkt. DANN bring ich es weg. Mit hochrotem Kopf oder kaufe einen städtischen Sack, in dem ich es verschwinden lassen kann. Einmal gab es ein Fliegenproblem. Eine Tüte stand wohl zu lange im Flur. (Sie stand im Flur, weil sie da näher an der Tü ist zum Runterbringen...) 30 Fliegen
begrüßen mich im Flur beim Reinkommen - hab mich selten so vor mir selber geschähmt.
Nächstes Problem: Klamotten.
Auch nicht schwer. Kommen in den Kleiderschrank oder in die Wäsche. Irgendwie halten sich meine Kleidungsstücke da nicht dran. Heimlich nehmen sie ganze Sofas, Zimmer, Stühle, den Boden in Beschlag und breiten sich aus. Meist treten sie im Rudel auf.
Dann:
Um den PC herum: Essgeschirr, Chaos, ich habe kaum Platz zum Tippen. Immer wieder das Gleiche.
Allgemeines Aufräumen: Ständig ist die Küche voll. Ist nicht gespült, der Tisch ist nicht nutz/erkennbar. Die Arbeitsfläche ist voll.
In schlimmen Zeiten (vor drei Wochen) konnte ich kaum zu meinem Bett vordringen. Der Boden war komplett voll, ich bin mehrfach gestolpert, weil ich auf leeren Flaschen - noch so ein Thema...- ausrutsche. Ich liege dann im Bett - was ewig nicht frisch bezogen wurde und schlafe mit dem Chaos ein und wache morgend damit auf. Statt zu denken "Nun reicht es" und es anzugehen, leide ich irgendwann drunter und fühle mich zu nichts zu gebrauchen. Eh alles für den Ar***. Dann kann man auch gleich mit Klamotten ins Bett gehen. Ich hacke dann auf mir rum und verfalle in lähmenden Selbsthass.
Ich glaube manchmal, dass es in eine Art Selbstbestrafung umschlägt. Weiß nicht. Man sollte es sich wert sein, bin ich mir dann aber nicht.
Soviel für den Anfang |
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Verfasst am: 22.02.2010, 02:43 Titel: Anzeige |
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