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wollmaus




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 01.04.2012
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BeitragVerfasst am: 20.08.2012, 00:18    Titel: Zwei Wölfe Antworten mit Zitat

Indianer-Weisheit


Zwei Wölfe

Ein in die Jahre gekommener Cherokee-Indianer unterrichtete seine zwei Enkelkinder. Er erzählte ihnen:

„In mir findet ein Kampf statt. Ein schrecklicher Kampf. Es ist ein Kampf zwischen zwei Wölfen: Der eine Wolf steht für die Angst, für Ärger, Neid, Leid, Bedauern, Gier, Arroganz, Selbstmitleid, Schuldgefühle, Groll, Minderwertigkeitsgefühle, Lügen, falscher Stolz, Überlegenheit und Ego.
Der andere steht für Freude, Frieden, Liebe, Hoffnung, Teilen, Friedfertigkeit, Demut, Freundlichkeit, Wohlwollen, Freundschaft. Empathie, Großzügigkeit, Wahrheitsliebe, Mitgefühl und Glaube. Derselbe Kampf findet in Euch statt, und in jedem anderen Menschen.“

Die Kinder überlegten eine Weile, dann fragte eines der beiden seinen Großvater:

„Und welcher Wolf wird gewinnen?“

Der alte Cherokee hatte eine schlichte Antwort: „ der, den du nährst.“
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Wer viele Schätze anhäuft, hat viel zu verlieren.
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BeitragVerfasst am: 20.08.2012, 00:18    Titel: Anzeige

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wollmaus




Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 01.04.2012
Beiträge: 2326

BeitragVerfasst am: 27.08.2012, 21:40    Titel: Ich wünsch dir Zeit Antworten mit Zitat

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Ich wünsche dir Zeit

Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben.
Ich wünsche dir nur, was die meisten nicht haben:
Ich wünsche dir Zeit, dich zu freun und zu lachen,
und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen.

Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken,
nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken.
Ich wünsche dir Zeit – nicht zum Hasten und Rennen,
sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.

Ich wünsche dir Zeit – nicht nur so zum Vertreiben.
Ich wünsche, sie möge dir übrig bleiben
als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertraun,
anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schaun.

Ich wünsche dir Zeit, nach den Sternen zu greifen,
und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen.
Ich wünsche dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.
Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.

Ich wünsche dir Zeit, zu dir selber zu finden,
jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.
Ich wünsche dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben.
Ich wünsche dir: Zeit zu haben zum Leben!

Elli Michler


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Zuletzt bearbeitet von wollmaus am 05.09.2012, 22:46, insgesamt einmal bearbeitet
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wollmaus




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Anmeldungsdatum: 01.04.2012
Beiträge: 2326

BeitragVerfasst am: 05.09.2012, 22:44    Titel: Antworten mit Zitat

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aus "Gertrud"

"Wenn ich von außer her,
über mein Leben weg schaue,
sieht es nicht besonders glücklich aus.
Doch darf ich es noch weniger
unglücklich heißen, trotz aller Irrtümer.

Es ist am Ende auch ganz töricht,
so nach Glück und Unglück zu fragen,
denn mir scheint, die unglücklichsten Tage
meines Lebens gäbe ich schwerer her
als alle heiteren."

Hermann Hesse

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wollmaus




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Beiträge: 2326

BeitragVerfasst am: 18.09.2012, 08:27    Titel: Die Kokosnuss Antworten mit Zitat

Die Kokosnuss

Von einem Baum warf ein Affe eine Kokosnuss einem Sufi auf den Kopf.

Der Mann hob die Nuss auf, trank die Milch, aß das Fruchtfleisch und machte sich eine Schüssel aus der Schale.

von Anthony de Mello

Smilie
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wollmaus




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BeitragVerfasst am: 16.06.2015, 22:29    Titel: Antworten mit Zitat

Die kleinen Leute von Putzidu

Ein amerikanisches (oder irisches?) Märchen

Vor langer, langer Zeit lebten kleine Leute auf der Erde. Die meisten wohnten im kleinen Dorf Putzidu und nannten sich Putziduler. Sie waren sehr glücklich und liefen herum mit einem Lächeln bis hinter die Ohren und grüßten jedermann. Was die Putziduler am meisten liebten, war, einander warme weiche Pelzchen zu schenken. Ein jeder trug über seiner Schulter einen Beutel, und der Beutel war gefüllt mit weichen Pelzchen. Nun ist es besonders schön, jemandem ein warmes weiches Pelzchen zu geben, es sagt dem Anderen, er sei etwas Besonderes; es ist eine Art zu sagen: "ich mag dich". Und selbstverständlich ist es sehr erfreulich, ein solches Pelzchen zu bekommen.

Wenn man dir ein Pelzchen anbietet, wenn du es nimmst und fühlst, wie warm und flaumig es an deiner Wange ist, und du es sanft und leicht in deinen Pelzchenbeutel zu den anderen legst, dann ist es wundervoll. Du fühlst dich anerkannt und geschätzt, wenn jemand dir ein weiches Pelzchen gibt, und du möchtest ihm ebenfalls etwas Schönes tun. Die kleinen Leute von Putzidu gaben gerne weiche Pelzchen und bekamen gerne weiche Pelzchen, und ihr gemeinsames Leben war ohne Zweifel sehr glücklich und froh.

Außerhalb des Dorfes, in einer kalten dunklen Höhle, wohnte ein großer, grüner Kobold. Er wollte eigentlich nicht alleine wohnen und manchmal war er einsam. Aber er schien mit niemandem auszu­kommen, und irgendwie mochte er es nicht, warme weiche Pelzchen auszutauschen. Er hielt es für Unsinn. Eines Abends ging der Kobold in das Dorf und traf einen kleinen Putziduler. "War heute nicht ein schöner Putziduler-Tag?" sagte die kleine Person lächelnd. "Hier, nimm ein warmes weiches Pelzchen; dieses ist ein besonderes, ich habe es eigens für dich aufbewahrt, weil ich dich so selten sehe." Der Kobold schaute um sich, ob niemand anderer ihnen zuhörte. Dann legte er einen Arm um den kleinen Putziduler und flüsterte ihm ins Ohr. "Hör mal, weißt du denn nicht, dass, wenn du alle deine Pelzchen weggibst, sie dir dann an einem deiner schönen Putziduler-Tage ausgehen?" Er bemerkte plötzlich einen erstaunten Blick und Furcht im Gesicht des kleinen Mannes, und während der Kobold in den Pelzchenbeutel hineinschaute, fügte er hinzu: "Jetzt würde ich sagen, hast du kaum mehr als 217 weiche Pelzchen übrig. Sei lieber vorsich­tig mit dem Verschenken!" Damit tappte der Kobold auf seinen großen grünen Füßen davon und ließ einen verwirrten und unglücklichen Putziduler zurück. Der Kobold wusste, dass ein jeder der kleinen Putziduler einen unerschöpf­li­chen Vorrat an Pelzchen besaß. Gibt man nämlich jeman­dem ein Pelzchen, so wird es sofort durch ein anderes ersetzt, so dass einem sein ganzes Leben lang niemals die Pelzchen ausgehen können. Doch der Kobold verließ sich auf die gutgläubige Natur der kleinen Leute und noch etwas anderes, das er bei sich selbst entdeckt hatte. Er wollte herausfinden, ob es auch in den kleinen Putzidulern steckt. Auf diese Weise belog der Kobold also den kleinen Mann, kehrte zurück in seine Höhle und wartete.

Es dauerte nicht lange, der erste, der vorbeikam und der den klei­nen Putziduler begrüßte, war ein guter Freund von ihm, mit dem er schon viele weiche Pelzchen ausgetauscht hatte. Dieser stellte mit Überraschung fest, daß er nur einen befremdenden Blick erhielt, als er seinem Freund ein Pelzchen gab. Dann wurde ihm empfohlen, auf seinen abnehmenden Pelzvorrat achtzugeben, und sein Freund verschwand ganz schnell. Und jener Putziduler bemerkte drei anderen gegenüber am selben Abend noch: "Es tut mir leid, aber ich habe kein warmes weiches Pelzchen für dich. Ich muß aufpassen, daß sie mir nicht ausgehen!"

Am nächsten Tag hatte sich die Neuigkeit im ganzen Dorf verbreitet. Jedermann hatte plötzlich begonnen, seine Pelzchen aufzuheben. Man verschenkte zwar immer noch welche, aber sehr, sehr vorsich­tig. "Unterscheide!", sagten sie. Die kleinen Putziduler begannen, einander mißtrauisch zu beobachten und verbargen ihre Beutel mit den Pelzchen während der Nacht vorsichtigerweise unter ihr Bett. Streitigkeiten brachen darüber aus, wer die meisten Pelzchen hat, und schon bald begannen die Leute weiche Pelzchen für Sachen einzutauschen, anstatt sie einfach zu verschenken. Der Bürger­meister von Putzidu stellte fest, dass die Zahl der Pelzchen begrenzt sei, rief die Pelzchen als Tauschmittel aus, und schon bald zankten sich die Leute darüber, wieviel ein Mahl oder eine Übernachtung im Hause eines jeden kosten soll. Es gab sogar einige Fälle von Raub wegen Pelzchen. An manchen dämmrigen Abenden war man draußen nicht mehr sicher, an Abenden, an denen die Putziduler früher gern im Park und auf den Straßen spazieren gingen und einander grüßten, um sich warme Pelzchen zu schenken. Das Schlimmste von allem – an der Gesundheit der kleinen Leute begann sich etwas zu ändern, viele klagten über Schmerzen in Schultern und Rücken, und mit der Zeit befiel mehr und mehr kleine Putziduler eine Krankheit, bekannt als Rückgraterweichung. Sie liefen gebückt umher und (in den schlimm­sten Fällen) bis zum Boden gebeugt. Viele Leute im Dorf fingen an zu glauben, daß das Gewicht des Beutels die Ursache der Krankheit sei, und dass es besser wäre, sie zuhause einzuschließen. Binnen kurzem konnte man kaum noch einen Putziduler mit einem Pelzchenbeutel antreffen.

Zuerst war der Kobold mit dem Ergebnis seiner Lüge zufrieden. Er hatte herausfinden wollen, ob die kleinen Leute auch so fühlen und handeln würden wie er, wenn er selbstsüchtige Gedanken pflegte. Und er fühlte sich erfolgreich, so wie die Dinge liefen. Wenn er nun in das Dorf kam, grüßte man ihn nicht länger mit einem Lächeln und bot ihm keine weichen Pelzchen an. Statt dessen starrten ihn die kleinen Leute mißtrauisch an, so wie sie auch einander anstarrten. Und ihm war es auch lieber so. Für ihn bedeutete dies, der Wirklichkeit ins Auge zu schauen: "So ist die Welt", pflegte er zu sagen.

Mit der Zeit ereigneten sich aber schlimmere Dinge. Vielleicht wegen der Rückgraterweichung, vielleicht auch deshalb, weil ihnen niemals jemand ein weiches Pelzchen gab, starben einige der kleinen Leute. Nun war alles Glück aus dem Dorf Putzidu verschwunden – und es betrauerte das Dahinscheiden seiner kleinen Bewohner. Als der Kobold davon hörte, sagte er zu sich selbst: "Mein Gott, ich wollte ihnen nur zeigen wie die Welt wirklich ist. Ich habe ihnen nicht den Tod gewünscht." Er überlegte, was man jetzt machen könne, und er erdachte einen Plan. Tief in seiner Höhle hatte der Kobold eine gehei­me Mine von kaltem stacheligem Gestein entdeckt. Er hatte viele Jahre damit verbracht, die stacheligen Steine aus dem Berg zu graben, denn er liebte deren kaltes und prickeliges Gefühl – und er blickte gerne auf den wachsenden Haufen kalter stacheliger Steine, im Bewußtsein, daß sie alle ihm gehörten. Er entschloss sich, sie mit den Putzidulern zu teilen. So füllte er hunderte von Säcken mit den kalten stacheligen Steinen und nahm sie mit ins Dorf.

Als die Leute die Säcke mit den Steinen sahen, waren sie froh und nahmen sie dankbar an. Nun hatten sie wieder etwas, was sie sich schenken konnten. Das einzig Unangenehme war, daß es nicht so viel Spaß machte, kalte stachelige Steine zu verschenken, wie warme weiche Pelzchen. Einen stacheligen Steine zu geben war gleichsam eine Art, dem anderen die Hand zu reichen – aber nicht so sehr in Freundschaft und Liebe. Auch einen stacheligen Stein zu bekommen, war mit einem eigenartigen Gefühl verbunden. Man war nicht ganz sicher, was der Geber meinte, denn schließlich waren die Steine kalt und stachelig. Es war nett, etwas von einem anderen zu erhalten, aber man blieb verwirrt und oft mit zerstochenen Fingern zurück.

Wenn ein Putziduler ein weiches warmes Pelzchen bekam, sagte er gewöhnlich "Wau", wenn ihm jemand aber einen kalten stacheligen Stein reichte, gab es gewöhnlich nichts anderes als ein "Uh". Einige der kleinen Leute begannen wieder, einander warme weiche Pelz­chen zu geben, und jedesmal, wenn ein Pelzchen geschenkt wurde, machte es den Schenkenden und den Beschenkten wirklich sehr glücklich. Das Schenken von Pelzchen wurde nie mehr Mode in Putzidu. Nur wenige der kleinen Leute entdeckten, daß sie fortfahren konnten, einander warme weiche Pelzchen zu schenken, ohne dass ihre Vorräte ausgingen. Die Kunst, Pelzchen zu schenken, wurde nicht von vielen gepflegt. Das Misstrauen steckte tief in den Leuten von Putzidu. Man konnte es aus ihren Bemerkungen hören:

Weiche Pelzchen? Was steckt wohl dahinter?
Ich weiß niemals, ob meine weichen warmen Pelzchen auch geschätzt werden?
Ich habe ein weiches Pelzchen gegeben und bekam dafür einen stacheligen Stein. So dumm bin ich nie wieder.
Man weiß nie, wo man dran ist; jetzt ein weiches Pelzchen und im nächsten Augenblick einen stacheligen Stein.
Gibst du mir keinen stacheligen Stein, dann geb' ich dir auch keinen.
Ich möchte meinem Jungen ein warmes weiches Pelzchen geben, aber er verdient es nicht.
Manchmal frage ich mich, ob Großvater noch Pelzchen auf der Bank hat?

Wahrscheinlich wäre jeder Bürger von Putzidu gern zurückgekehrt zu jenen früheren Tagen, als das Schenken und Geschenkt-Bekom­men von warmen weichen Pelzchen noch üblich war. Manchmal dachte solch ein kleiner Mann bei sich, wie schön es doch wäre, von jemandem ein warmes weiches Pelzchen zu bekommen, und in Gedan­ken ging er hinaus und begann jedem ein Pelzchen zu schenken wie in alten Tagen. Aber etwas hielt ihn stets davon zurück. Gewöhnlich war es einfach dies, dass er hinausging und sah, "wie die Welt wirklich war".

Anmerkung:
Der Originaltitel der Geschichte ist "Die kleinen Leute von Swabedoo".
"Swabedoo" ist eingetragenes Markenzeichen vom Verlag Partisch & Röhling Gmbh. Das deutsche Markengesetz verbietet die Verwendung des geschützten Begriffs "ohne Zustimmung des Inhabers der Marke im geschäftlichen Verkehr".
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Mayla




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Anmeldungsdatum: 22.05.2015
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BeitragVerfasst am: 16.06.2015, 23:51    Titel: Antworten mit Zitat

tolle Idee "Die kleinen Leute von Swabedoo" habe heute erst wieder gelesen
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Viele kleine Schritte führen auch zum Ziel.
Liebe Grüße Mayla
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wollmaus




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BeitragVerfasst am: 17.06.2015, 04:43    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Mayla, herz
schön, dass Du die Geschiche auch kennst und sogar gerade gelesen hast. erstaunt Klara scheint auf ganz eigenen Weise zu schwingen. Smilie

Ich freu mich, dass ich den alten Faden und auch die Geschichte der kleinen Leute wiedergefunden habe!
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Mayla




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Anmeldungsdatum: 22.05.2015
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BeitragVerfasst am: 17.06.2015, 09:09    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen ... um 4:43 Geschockt drück Dir die Daumen, dass Du bald wieder besser schlafen kannst
tolle Idee Putzidu und Urheberrecht Idee

Ich mag diese Weisheiten sehr ... sie sind so gut für`s herz Wenn das für Dich okay ist, mach`ich hier weiter mit. Okay?

die Geschichte von den Glücksbohnen:

Es war einmal ein Bauer, der steckte jeden Morgen eine Handvoll Bohnen in seine linke Hosentasche. Immer, wenn er während des Tages etwas Schönes erlebt hatte, wenn ihm etwas Freude bereitet oder er einen Glücksmoment empfunden hatte, nahm er eine Bohne aus der linken Hosentasche und gab sie in die rechte.

Am Anfang kam das nicht so oft vor. Aber von Tag zu Tag wurden es mehr Bohnen, die von der linken in die rechte Hosentasche wanderten. Der Duft der frischen Morgenluft, der Gesang der Amsel auf dem Dachfirst, das Lachen seiner Kinder, das nette Gespräch mit einem Nachbarn – immer wanderte eine Bohne von der linken in die rechte Tasche.

Bevor er am Abend zu Bett ging, zählte er die Bohnen in seiner rechten Hosentasche. Und bei jeder Bohne konnte er sich an das positive Erlebnis erinnern. Zufrieden und glücklich schlief er ein – auch wenn er nur eine Bohne in seiner rechten Hosentasche hatte.

Zitat
Ich finde diese Idee mit den Bohnen toll. Es müssen ja nicht Bohnen sein. Kleine Perlen oder was auch immer tun es auch. Es geht einfach darum, dass wir damit einen fokussierten Blick auf das Schöne und Positive bekommen. Auf die kleinen Glücksmomente, die wir sonst vielleicht nicht wahrnehmen.
gefunden auf w w w. zeitblueten .com
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wollmaus




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BeitragVerfasst am: 17.06.2015, 22:40    Titel: Antworten mit Zitat

Mayla hat folgendes geschrieben:
Guten Morgen ... um 4:43 Geschockt drück Dir die Daumen, dass Du bald wieder besser schlafen kannst
Danke, liebe Mayla. Das hoffe ich auch! Das wird schon wieder.
Mayla hat folgendes geschrieben:
tolle Idee Putzidu und Urheberrecht Idee
Die Idee habe ich geklaut und abgewandelt, aber darauf war auch kein Copyright. zwinkern

Mayla hat folgendes geschrieben:
Ich mag diese Weisheiten sehr ... sie sind so gut für`s herz Wenn das für Dich okay ist, mach`ich hier weiter mit. Okay?
Ich hatte eine ganze Zeitlang tagtäglich schriftlich "Goldblättchen" gesammelt. Es hat mir schon manches Mal sehr geholfen - auch im Rückblick.
Wenn es Dir und mir und anderen gut tut, mach doch gerne weiter mit! herz Die Geschichte von den Glücksbohnen ist wunderschön!
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BeitragVerfasst am: 18.06.2015, 21:25    Titel: Antworten mit Zitat

"Goldblättchen" ist ja noch viel schöner als Glückbohnen herz

meine Lieblingsgeschichte

Der kleine Baumwollfaden

Es war einmal ein kleiner Baumwollfaden, der war mit sich und der Welt unzufrieden. Er hatte Angst, dass es mit ihm einfach zu nichts reicht, so wie er war:
"Für ein Schiffstau bin ich viel zu schwach", sagte er sich, "und für einen Pullover zu kurz; - um an andere anzuknüpfen - dazu habe ich zu viele Hemmungen. Für eine Stickerei eigne ich mich auch nicht, denn dazu bin ich zu blass und farblos. - Ja, wenn ich aus Lurex wäre, dann könnte ich eine Stola verzieren oder ein Kleid. Aber so? - Es reicht einfach zu nichts! Was kann ich schon? Niemand braucht mich. Niemand mag mich. Und ich mag mich selbst am allerwenigsten." So sprach der kleine Baumwollfaden und dann legte er traurige Musik auf und fühlte sich ganz niedergeschlagen in seinem Selbstmitleid.

Da klopfte ein Klümpchen Wachs an seine Türe und sagte: "Lass dich doch nicht so hängen, Baumwollfaden. Ich weiß etwas. Ich habe da eine Idee: wir beide tun uns zusammen! Für eine lange Osterkerze bist du zwar als Docht zu kurz, und ich habe dafür nicht genug Wachs. Aber für ein Teelicht reicht es allemal! Das wärmt und macht ein bisschen heller. - Es ist besser, ein kleines Licht anzuzünden als immer nur im Dunkeln zu sitzen, zu schimpfen und zu jammern."

Da war der Baumwollfaden ganz glücklich, tat sich mit dem Klümpchen Wachs zusammen und sagte: "Nun hat mein Dasein doch einen Sinn bekommen!"

Und wer weiss, vielleicht gibt es in der Welt noch mehr kurze Baumwollfäden und kleine Wachsklümpchen, die sich zusammentun, ein kleines Licht anzünden und leuchten.

Autor unbekannt
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wollmaus




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Anmeldungsdatum: 01.04.2012
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BeitragVerfasst am: 19.06.2015, 23:00    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Mayla, herz

das ist eine niedliche Geschichte.

Das kleine Baumwollfädchen in seinem Selbstmitleid und das ideenreiche Wachsklümpchen haben sich gut zusammengefügt! Sehr glücklich

Heute mittag hatte ich eine nette Begegnung mit einem Kollegen. Wir unterhielten uns und ich sagte zu ihm: "Man muss die Leute nehmen, wie sie sind." Darauf erwiderte er: "Man muss sich selbst auch so nehmen, wie man ist." Sehr glücklich

Selbstakzeptanz, Selbstliebe ist die Grundlage für ein glückliches Leben.
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Survival




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Anmeldungsdatum: 07.08.2013
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BeitragVerfasst am: 20.06.2015, 21:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Wollmaus!

Sehr schön das mit der "Selbstakzeptanz und Selbstliebe" - das kommt oft zu kurz, nicht wahr? Frage Sehr glücklich

Nette Texte sind hier drinnen! herz
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wollmaus




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Anmeldungsdatum: 01.04.2012
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BeitragVerfasst am: 24.06.2015, 06:33    Titel: Antworten mit Zitat

Danke, liebe Survival! herz
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wollmaus




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Anmeldungsdatum: 01.04.2012
Beiträge: 2326

BeitragVerfasst am: 24.06.2015, 06:35    Titel: Antworten mit Zitat

Sieh nicht, was andre tun,
der andern sind so viel,
du kommst nur in ein Spiel,
das nimmermehr wird ruhn.

Geh einfach Gottes Pfad,
laß nichts sonst Führer sein,
so gehst du recht und grad,
und gingst du ganz allein.

Christian Morgenstern

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Beiträge: 2326

BeitragVerfasst am: 26.06.2015, 22:51    Titel: Antworten mit Zitat

Ein umgekehrtes Schuldbekenntnis

Gibt es nicht manchmal andere Sünden zu bekennen als die,
welche wir den Menschen aufgeschwatzt haben?
Dass ich keinen Glauben an meine eigenen Möglichkeiten gehabt habe.
Dass ich in Gedanken, Worten und Taten Verachtung
für mich und für mein Können gezeigt habe.
Ich habe mich selbst nicht gleichviel geliebt wie die anderen,
nicht meinen Körper, nicht mein Aussehen,
nicht meine Talente, nicht meine eigene Art zu sein.
Ich habe andere mein Leben steuern lassen.
Ich habe mich verachten und misshandeln lassen.
Ich habe mehr auf das Urteil anderer vertraut. Als auf mein eigenes
und habe zugelassen, dass Menschen gleichgültig
und bösartig mir gegenüber gewesen sind,
ohne ihnen Einhalt zu gebieten.
Ich bekenne,
dass ich mich nicht im Maße meiner vollen
Fähigkeiten entwickelt habe,
dass ich feige gewesen bin, um in einer
gerechten Sache Streit zu wagen,
dass ich mich gewunden habe,
um Auseinandersetzungen zu vermeiden.
Ich bekenne,
dass ich nicht gewagt habe zu zeigen,
wie tüchtig ich bin – nicht gewagt habe,
so tüchtig zu sein, wie ich es wirklich sein kann.
Gott, unser Vater und Schöpfer,
Jesus unser Bruder und Erlöser,
Geist, unsere Mutter und Trösterin,
vergib mir meine Selbstverachtung,
richte mich auf,
gib mir Glauben an mich selbst
und Liebe zu mir selbst.

Gottesdienst Schwedischer Frauen: Lena Malmgren
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