Wenn ich das Hoarding mal als selbstzerstörerische Sucht betrachte (das mach ich ja gern
), dann schwächt uns das. Wir werden traurig, mutlos , verzweifelt. der Gemütszustand teilt sich dem Körper mit, der auch "mutlos"wird und schwächelt - deshalb angreifbar wird und somit bereit für das Einnisten von Krankheit...Und: Wir atmen, sehen , hören, spüren das Chaos. Mit allen Sinnen nehmen wir es auf.Also werden wir im Chaos krank und noch mutloser.
Die Sinne brauchen aber was schönes, was sie nach innen transportieren können.
Ausser Acht lassen darf man auch nicht, dass im Extremfall eine ausgewogene Ernährung aus Mutlosigkeit bzw. weil die äußeren Umstände chaotisch geworden sind,oft nicht möglich ist und ein bewusstes Wählen gesunder Nahrung "ist doch egal, bringt alles nichts..."
Die Isolation macht ebenfalls traurig und man hat nichts zu lachen, weil ja keiner da ist, mit dem man Lachen könnte. Und kommt doch mal einer, dann vergeht dem das Lachen an der Haustür...Letztenendes: Genetisches Erbe darf auch nicht aussen vor gelassen werden.
Das kann eine üble Spirale sein.
Auch Cleanis werden krank.
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Wenn kleine Leute in kleinen Orten
kleine Dinge tun,
verändern sie die Welt.
(Afrika)