klaraputzich Hilfe zur Selbsthilfe in Putz- und Ordnungsfragen

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Madame Proper Gast
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Verfasst am: 21.04.2009, 19:23 Titel: |
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Hallo Ihr Lieben !
Danke für die postings und die chear-leader Puschel.
Es tut sich was und zwar im Kopf und das ist wohl das Wichtigste um dauerhafte Veränderungen einzuleiten.
Das Schreiben hier tut mir gut. Und das Mitlesen ganz besonders.
Kleine Routinen habe ich schon und ich merke, daß ich den Wohnungszustand damit halten kann. Es wird also nicht schlimmer.
Und das sehe ich jetzt bereits als Erfolg. Ganz neues feeling !
Ich habs wirklich in Mini-Portiönchen aufgeteilt. Und habe dann manchmal schon in Minuten etwas erledigt. Das ist nämlich ein Punkt, der mich bei der Haushaltsarbeit schon immer fertig gemacht hat, es gibt kein Ende.
So drehe ich meine Runden :
- "Müll-Runde" : Mit dem Mülleimer einmal durch die Wohnung und offensichtlichen Müll einsammeln. Mülleimer so vor die Tür stellen, damit ich beim Rausgehen "drüberfalle".
- "alles-an-seinen-Platz-Runde" : Ich nehme das mit, was einen Platz hat.
Schmutziges Geschirr in die Küche, leere Flaschen in die Küche, schmutzige Wäsche ins Badezimmer.
Na ja, wenn ich das so schreibe, kommt mir das schon wieder so wenig vor.
Es ist ein Anfang.
Viele Grüße Madame Proper |
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Verfasst am: 21.04.2009, 19:23 Titel: Anzeige |
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Belinda
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 03.12.2006 Beiträge: 1538 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 21.04.2009, 20:09 Titel: |
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und was für ein Anfang und irgendwann wirst du sehen es wird immer weniger in den räumen was du wegräumen kannst oder aber wegschmeissen und dann erst dann kommen die Schränke dran =)
 _________________ Manchmal in Erinnerungen schwelgen. |
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Jinx Gast
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Verfasst am: 21.04.2009, 21:11 Titel: |
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GENAU, am wichtigstens ist die Veränderung im Kopf
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emily.erdbeer Gast
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Verfasst am: 22.04.2009, 12:57 Titel: Begrüßung für Frau PROPPER |
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| Madame Proper hat folgendes geschrieben: |
Ich habe mich nicht vorgestellt , und meinen Haushaltszustand nicht beschrieben.
Ich wollte gleich loslegen. Ich bin weiblich, 45 Jahre, Single und arbeite ganztags von Montag bis Freitag. Wohne in 30 qm. Ohne Spülmaschine. Gemeinschaftswaschmaschine im Keller. |
Genau DAS habe ich gesucht
Nun gut - Nun weiß ich ja bescheid
Ein herzliches Willkommen auch von mir, liebe Madame Proper
| Madame Proper hat folgendes geschrieben: | Ich habe einfach zu viele Sachen.
Wenn ich da ran soll, ans wegwerfen, reagiere ich körperlich.
Übelkeit, zittern, Schweißausbrüche. |
Echt Ich wusst gar nicht, dass das auch mit körperlichen Symptomen einhergeht! Ein Glück hab ich das nicht! Wobei ich auch große Probleme habe, mich von Sachen zu trennen. Von daher kann ich Dich gut verstehen! Bei mir ist es auch eine KOPFSACHE: Ich muss mich darauf vorbereiten sozusagen, das ich nun das Teil wegschmeisse.
Wenn ich es dann beschlossen habe (leider brauche ich dazu eine riesig lange Überlegungszeit, die mich im Vorankommen doch oft behindert) dann tut es nicht mehr weh wenn es in der Tonne landet
Na ja, so hat jeder seine Problemchens  |
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Madame Proper Gast
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Verfasst am: 25.04.2009, 23:07 Titel: |
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Hallo Ihr Lieben !!!
Wieder ist eine Woche ins Land gezogen.
Einiges hat schon gut geklappt.
Da ich mit Listen schreiben so meine Probleme habe, ich schreibe immer zuviel auf und bin dann enttäuscht, versuche ich es mal anders rum.
Ich schreibe am Wochenende oder am Abend was geklappt hat.
Vergangene Woche :
Mittwoch abend ganz spontan eine Portion Geschirr gespült. Was heute noch dasteht ist übersichtlich. Vielleicht schaffe ich es morgen, daß alles sauber in den Schränken ist.
Mit Wäsche waschen bin ich einigermaßen auf dem Laufenden. Hier stehen zwar seit letzter Woche 2 Wäschekörbe mit gewaschener Wäsche rum, aber sie ist sauber. *freu* Habe also saubere Handtücher und könnte morgen theoretisch ins Fitness-Studio gehen. Wenn ich morgen eine Maschine 30 Grad schaffe (T-Shirts) kann ich gelassen in die nächste Arbeitswoche starten.
Im Büro ausgemistet und Ablage gemacht. Der Reißwolf hat geglüht und die Kollegen haben erstaunt geschaut. Freitag abend war mein Schreibtisch leer, bis auf Telefon und Computer. Konnte dieses Wochenende auch ganz gut von der Arbeit abschalten.
Am Freitag war in der Garage meines Penny-Marktes Lagerverkauf. Habe mich sehr zügeln müssen um genau zu überlegen, was ich tatsächlich brauchen kann. Hat gut geklappt.
Ablage zuhause war immer nervig, weil ich einen Locher ohne Stäbchen habe. Musste also zuvor immer knicken. Habe jetzt einen Locher mit Stäbchen ! Und 3 kleine Ordner für Kontoauszüge. Muss jetzt nur noch ein paar große Ordner anschaffen. Dann werde ich ein paar meiner Schuhschachtel-Sammlungen voller Papierkram auflösen können.
Heute :
Heute um 15 Uhr aufgestanden. Letzte Woche erst um 18 Uhr. Ein klarer Erfolg !
Lebensmittel eingekauft
Getankt
Nach Balkonpflanzen geschaut. Nicht gekauft, weil sie nicht die da hatten, die ich eigentlich wollte. Außerdem muss ich den Balkon erst entrümpeln, bevor ich mit umtopfen und Pflanzen anfange.
Meinen Haushaltszustand beschrieben und eine Art Schlachtplan entworfen. Muss ich noch ein bißchen editieren. Habe aber jetzt mehr den Überblick, zumindest im Kopf.
War eine gute Woche und heute ein guter Tag.
Eure schon ein bißchen zuversichtlichere Madame Proper |
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Raubtigger Gast
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Verfasst am: 26.04.2009, 12:32 Titel: |
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Es geht ja fein voran bei Dir. Weiter so!
Zum Lochen ohne Stäbchen habe ich einen Tipp. Aber da Du ja jetzt einen mit Stäbchen hast und es vielleicht auch die anderen interessiert, werde ich das mal lieber im Forum unter "Papierkram" schreiben. |
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Jinx Gast
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Verfasst am: 26.04.2009, 13:30 Titel: |
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Très bien, Madame Proper
Einfach immer eine Sache nach der anderen abarbeiten...
Habe mir deinen Haushaltszustand angeschaut - was stört dich da am allermeisten?
Und wie ist der Zustand von den sanitären Anlagen?
Immerhin hast du kein Problem mit abgelaufenen Nahrungsmitteln!!!
Vielleicht wäre ein Anfang, jede Woche sich hinzusetzen und die Menu-Planung zu erledigen, und dann alles auf dem Einkaufszettel zu notieren? Dazu dann noch die non-food Artikel, da wird der Verbrauch sicherlich immer um einen Mittelwert pendeln.
LG,
Jinx |
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Madame Proper Gast
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Verfasst am: 26.04.2009, 16:04 Titel: |
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Hallo Liebe Alle !!!!!
Es läuft ! Darum erst mal ein paar Puschel für Eure Unterstützung und für mich. Ich sehe uns jetzt als Team. Ich bin nicht mehr allein. Ihr seit in Gedanken immer bei mir, vorallem wenn es schwer wird und ich fast aufgeben will.
Raubtigger : Ins Forum "Papierkram" habe ich noch nicht reingeschaut. Ist mein größtes Problem. Danke für den Hinweis.
Jinx : Was mich beim Haushaltszustand am meisten belastet ist Papierkram. Müsste ganz dringend Rechnungen und Rezepte bei der Krankenkasse einreichen, bevor was verjährt. Und ein paar Sachen kündigen, die ich echt nicht mehr brauche. Wenn ich das im Griff hätte, könnte ich mir locker eine Putzfrau leisten. Die vielleicht alle 6 bis 8 Wochen an einem Samstag nachmittag kommt und Grundreinigung macht.
Fenster putzen, Badezimmer komplett mit Fliesen, Küche mit Fliesen und Küchenschränken außen wischen. Vielleicht schaffe ich es bis zum Herbst den Haushalt in den Zustand zu bringen, daß ich die Putzfrau auch reinlassen kann.
Sanitäre Anlagen sind o.k.
Einkaufszettel ist eine sehr gute Idee. Ich stehe nämlich oft im Supermarkt und weiß nicht, was ich eigentlich brauche. Will heute noch ein Regalfach im Keller leer räumen. Da kommen dann Vorräte rein, die lange halten und mir immer wieder ausgehen. (H-Milch, Klopapier, Konserven)
Heute erledigt :
Routine-Runden gedreht. (Restmüll einsammeln, Geschirr einsammeln, Wäsche einsammeln, Alles-an-seinen-Platz-Runde, schmutziges Geschirr sortiert)
Da kaum etwas einen festen Platz hat, weitere Schublade und ein Regalfach im Kleiderschrank leer geräumt und gewischt und die ersten Dinge dort hingeräumt. Ein paar Schachteln in verschiedener Größe gesammelt. Damit richte ich mir eine kleine Sortierstation ein. Dafür müssen aber weitere Regalfächer frei werden.Werde jetzt noch große Zettel an alles drankleben, damit ich nicht in Versuchung komme, Dinge doch anderswo zwischenzulagern. Sieht vielleicht bißchen doof aus. Bis auf weiteres kommt aber sowieso niemand in die Wohnung. Es gibt jetzt Schubladen oder Regalfächer für :
Post die ich erledigen muss und Kontoauszüge
"Muss repariert werden"
Werkzeug
Büromaterial
Nähzeug
Socken
Unterwäsche
Ein Regalfach im Kleiderschrank in Augenhöhe. Da ist links ein Stapel mit 2 Hosen und ca. 5 Oberteilen, die passen und die ich in der Arbeit anziehen kann. Das ist jetzt mein Mindestbestand, den ich brauche, damit ich in die Arbeit gehen kann.
Rechts ist jetzt ein Stapel mit Sportzeug und Handtüchern die praktisch fürs Fitnessstudio sind. Mindestbestand sind hier eine Hose, ein Oberteil und 2 Handtücher. Beide Stapel sollen übersichtlich bleiben, damit nichts kippt, wenn ich was rausziehe.
Bratwürstchen gemacht und Brötchen aufgebacken. Gegessen.
Ist noch etwas übrig für heute abend oder morgen.
Schlußstrich für heute und Fazit.
Wahnsinn, was sich in den letzten Wochen getan hat. Jetzt ist Sonntag nachmittag und alles für einen entspannten Start in die nächste Arbeitswoche ist erledigt. Habe genug saubere Kleidung und sogar genug saubere Handtücher, daß das Fitness-Studio nicht dran scheitert. (Habe einen Vertrag seit Oktober 2008. War zuletzt dort im November. )
Das schmutzige Geschirr ist sortiert und so übersichtlich, daß es stehen bleiben darf. MUSS also heute nichts mehr tun. Wenn ich noch was machen möchte DARF ich natürlich.
Heute noch erledigen :
Alles was Spaß macht !!!!
Ganz liebe Grüße Madame Proper |
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Jinx Gast
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Verfasst am: 26.04.2009, 17:52 Titel: |
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Das klingt FANTASTISCH!!!
Man hat richtig Lust, mit Dir zusammen loszulegen - Du gehst alles so schön systhematisch an, finde ich toll!
Okay, Papierkram... Mein Rat ist da, bloß nicht alles auf einmal auszubreiten, dann verliert man gleich die Lust und Übersicht.
Hast Du noch eine ungefähre Ahnung, wo die wichtigen Rechnungen sind?
Der verdächtige Stapel ist als erstes dran.
Woran hat es bisher gehapert, die Sachen zu kündigen? Brauchst Du einen Musterbrief, oder wußtest Du nicht, an wen Du den Brief zu richten hast?
Oder schlicht vergessen?
Mach einfach mal eine Liste der Firmen, die haben allerdings wohl auch unterschiedliche Kündigungszeiträume... Dennoch, jeden Tag mindestens ein Schreiben losschicken!
Hast Du das Regalfach schon fertig? Ich würde auf die Liste auch noch Reinigungsmittel und Taschentücher setzen - bei vielen Leuten geht das immer aus, wenn es am dringendsten gebraucht würde
Weiter so  |
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emily.erdbeer Gast
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Verfasst am: 26.04.2009, 19:57 Titel: |
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BOAH EY - WAS GEHT DENN HIER AB ???
So viel Struktur hast Du in kürzester Zeit in Dein Heim gebracht !??
Also so einen START sieht man selten Hut ab! PRIMA !!! GROSSE KLASSE
Das setzt Puschels (Und zwar gleich 5 Stück)
| Madame Proper hat folgendes geschrieben: | | Ins Forum "Papierkram" habe ich noch nicht reingeschaut. Ist mein größtes Problem. |
Da bist Du hier nicht die Einzigste!
| Madame Proper hat folgendes geschrieben: | | Müsste ganz dringend Rechnungen und Rezepte bei der Krankenkasse einreichen, bevor was verjährt. |
DAS IST ZUR ZEIT DAS WICHTIGSTE !!! ALSO, RAN AN DEN FEIND Tick Tick Tick
| Madame Proper hat folgendes geschrieben: | | Und ein paar Sachen kündigen, die ich echt nicht mehr brauche. |
Wenn Du danach noch Zeit hast, kannst Du Dich um die anderen Sachen kümmern. Geld sparen ist immer cool
| Madame Proper hat folgendes geschrieben: | Habe genug saubere Kleidung und sogar genug saubere Handtücher, daß das Fitness-Studio nicht dran scheitert. (Habe einen Vertrag seit Oktober 2008. War zuletzt dort im November. )
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Alles Liebe, Emely  |
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Raubtigger Gast
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Verfasst am: 27.04.2009, 14:38 Titel: |
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Hallo Madame Proper!
Ich kann mich Jinx nur anschließen:
Versuch nicht, den gesamten Papierkram auf einmal zu erledigen.
Du legst dann nur ca. 3000 Papierhaufen an, wirst nicht an einem Tag fertig, lässt alles liegen, die Stapel rutschen irgendwann durcheinander und bald kannst Du wieder von vorn anfangen. Außerdem entsteht so nur noch mehr Unordnung.
Mach es lieber so:
Beschäftige Dich jeden Abend eine Stunde mit dem Papierkram.
Nimm Dir 3 Kisten für
- Kündigen
- Krankenkasse
- Rest
Dann greifst Du Dir einen Stapel Papier und sortierst ihn in die drei Kisten. Das machst Du eine Stunde lang.
Stell Dir den Papierkorb direkt daneben, dort wirfst Du gleich alles rein, was unwichtig ist (Werbung, Kataloge, alte Zeitungen und Zeitschriften etc.).
Nach der Sortier-Stunde kommt die Bearbeitungs-Stunde:
Musst Du alle Krankenkassensachen zusammen abschicken? Dann sammelst Du eben, bis Du durch alle Stapel durch bist. Oder kannst Du das Zeug nach und nach einreichen? Dann steckst Du die Belege jetzt in einen Umschlag und schickst sie ab. Selbst wenn Du jeden Tag einen Brief fertig machst: Was erledigt ist, kann nicht mehr im Chaos verschwinden.
Was Du kündigen willst, erledigst Du auch sofort.
Die Rest-Kiste machst Du zu und beschriftest sie entsprechend. Entweder ist sie voll, dann stell sie weg. Oder es passt noch etwas rein, dann benutze sie am nächsten Tag weiter. Wichtig ist, dass Du weißt, in welchen Papierstapeln Du nicht mehr suchen musst.
Wenn Du auf diese Weise jeden Tag an Deinem Problem arbeitest, wirst Du irgendwann fertig sein, ohne dass Dich die Arbeit überfordert. Versuche es mal! Ich wünsche Dir viel Erfolg! |
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Belinda
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 03.12.2006 Beiträge: 1538 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 28.04.2009, 08:35 Titel: |
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Auch von mir herzlichen Glüchstrumpf für diese Leitung!
Ich bin auch immer der Ausreden sucher wenn es ums Fitnessstudio geht! Gestern war ich aber mal wieder da ...Naja und morgen werd ich zum Tierarzt und ob ich danach noch Lust habe...das bezweifel ich! Dann muß da halt die wii dann ran =) _________________ Manchmal in Erinnerungen schwelgen. |
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Madame Proper Gast
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Verfasst am: 02.05.2009, 12:52 Titel: |
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Hallo Ihr Lieben
Wochen-Rückblick :
Ganz hilfreich war, daß ich letzten Sonntag um 16 Uhr einen Schlußstrich gezogen habe und hier mein Fazit dokumentiert habe. Ich habe zwar danach noch "heimlich" eine Portion Geschirr gespült und den ein oder anderen Handgriff gemacht, aber offiziell hatte ich Wochenende und Freizeit. Das soll jetzt Routine werden.
Am Arbeitsplatz war ich weiter aktiv mit Reißwolf füttern. Ich habe mir vorgenommen, und das ist auch machbar, daß ich in den nächsten Wochen wirklich jeden Ordner und Stapel durchgehe und ausmiste. Ich kann im Prinzip völlig papierlos arbeiten. Außer Klopapier brauche ich am Arbeitsplatz kein Papier. Theoretisch. In der Vergangenheit sind mir einige Festplatten abgeschmiert und aufgrund dieser Erfahrung drucke ich zu viele Sachen aus. Mit Ausmisten war ich schon vorletzte Woche beschäftigt und hatte am Freitag abend den Schreibtisch leer hinterlassen. Als ich am Montag kam, und den leeren Schreibtisch gesehen habe, dachte ich, ich wäre im falschen Büro !!!!!!
Daheim : :
Müll : Ich habe jetzt in jedem Zimmer einen Mülleimer für Restmüll. Werde jetzt beim Einkaufen leere Wein-Kartons mitnehmen und für Papiermüll daneben stellen. Bei Papier gewöhne ich mir jetzt an, alles zu zerreißen. Sonst wühle ich doch nochmal, ob nicht doch noch etwas dabei ist, was ich aufheben möchte.
Plan für dieses Wochenende :
Waschmaschine läuft schon (Samstag), Wäsche aufhängen
Wäsche abhängen, glatt streicheln,
Wäsche in den Schrank.
Waschmaschine die zweite (Sonntag) , hängt schon
Einkaufszettel ist geschrieben, muß also nur noch einkaufen
Einkäufe wegräumen.
Bank : Am Automat Geld und Kontoauszüge holen.
Baden und Beauty
Papierkram Locher und Ordner stehen bereit. Werde mit sortieren anfangen. Habe jetzt eine Schublade für dringende Sachen reserviert.
Geschirr spülen und Arbeitsfläche komplett freiräumen und putzen. Fettlöser steht bereit.
Blumen gießen und mindestens eine halbe Stunde Balkon
entrümpeln.
In diesem thread nochmal nachlesen und schauen, was ich schon umsetzen kann.
Habe schon eine kleine Routine. Muss sie jetzt nur noch ins entsprechende Unterforum schreiben.
Ordentliche Mahlzeit zubereitet (Sonntag) und am leeren Esstisch gegessen, hinterher gleich gespült.
Fitness-Studio
Ich denke das ist machbar. Schließlich war gestern Feiertag. Habe zwar den Tag verschlafen. Dafür bin ich aber jetzt fit.
Viele liebe Grüße Madame Proper |
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Madame Proper Gast
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Verfasst am: 04.05.2009, 20:22 Titel: |
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[u]Fazit und Rückblick[/u]
Es ist sehr schwer.
Ich habe einfach zu wenig Platz/zu viele Sachen/zu wenig Zeit.
Gerade ist mir eine Nachbarin begegnet. Sie wohnt über mir. Mäkelt am Zustand meines Balkons rum. Will mir helfen ! *horror* Ich müßte sie in die Wohnung lassen, wenn sie sich von außen nicht abseilen will. Freundlich Hilfe abgelehnt.
Komme in die Wohnung. Dort steht ein Wäschekorb mit frischer Wäsche.
Wohin mit der gewaschenen Wäsche, wenn der Kleiderschrank voll ist ?
Reinstopfen und dann nichts mehr finden ? Im Keller hängt noch eine Maschine !!!
Zum Trost und zur Einstimmung des Feierabends, auch um das erfolgreiche Wochenende zu feiern, denk ich, ich gönne mir ein Glas Rotwein. Vorräte sind da !
Habe freudig den Küchenschrank aufgemacht, um mir ein sauberes Glas zu holen. Mein Lieblingsglas stand von gestern abend in der Spüle. Sonst war alles gespült !
Zack ! Mir fliegen Sachen entgegen und zertrümmern mein Lieblingsglas in der Spüle. *heul*
Nun gut. Zum Rotwein passt vielleicht Käse. Vorräte sind da ! Ein Glas Feta-Käse in Öl. In alter Gewohnheit esse ich im stehen in der Küche.
Zack ! Ein Fettfleck auf einem meiner schönsten Shirts.
Bei dem Tempo bin ich vielleicht in einem Jahr soweit, daß es hier normal aussieht. Krankheitsbedingte Phasen mit eingerechnet, wo wortwörtlich nichts geht, außer schlafen und mir an der Tankstelle etwas zu essen zu holen.
O.K., O.K., O.K..... Dank Euch habe ich zumindest einen Plan wie es gehen KÖNNTE. Ich muss nur durchhalten.
Und es hat sich wirklich viel getan hier. Das sehe ich aber nur, wenn ich positiv gestimmt bin. Um Grunde müßte ich wöchentlich Fotos machen. Ich fotografiere sehr gerne. Da fallen mir die Schachteln mit Fotos ein, die ich seit Jahren nicht eingeklebt habe.
Nachdem ich mir das von der Seele geschrieben habe, muß ich lachen.
Schön das es Euch gibt.
Eure Madame Proper |
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Raubtigger Gast
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Verfasst am: 04.05.2009, 22:18 Titel: |
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Liebe Madame Proper,
schön dass Du Dir hier selbst helfen kannst. Denn das hast Du ja gerade getan. Das mit den herabstürzenden Sachen kenne ich auch. Wenn ich meine Aktenordner mit Rezepten aus dem Küchenregal ziehe, muss ich immer eine Hand darunter halten, damit nicht alle losen Seiten rausrutschen...
Wenn Dein Schrank zu voll ist, musst Du Dich wohl mal von ein paar Sachen trennen. Ist der Schrank denn aufgeräumt? Oder fliegt alles durcheinander?
Nimm Dir jeden Tag ein Fach vor und sortiere aus. Beginne irgendwo, wo es Dir leicht fällt, z.B. bei Unterwäsche oder Socken oder Handtüchern. Überlege Dir, wie viele Teile Du wirklich brauchst. Lege eine Zahl fest und dann halte Dich daran!
Was alt und kaputt ist, wirfst Du weg. Was noch gut aber zu viel ist, kannst Du verschenken, spenden, verkaufen. Was übrig bleibt, ordnest Du schön ein. So kannst Du bald die saubere Wäsche wegräumen. |
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