klaraputzich Hilfe zur Selbsthilfe in Putz- und Ordnungsfragen

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Cisuma Gast
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Verfasst am: 18.03.2009, 13:44 Titel: Schwiegermutter |
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Hi,
ich suche Rat und Hilfe zwecks meiner Schwiegermutter. Wir wissen bereits lange das sie ein Messie ist. Geht beschwingt auf die siebzig zu.
Zum wesentlichen: Vor einem Jahr hat mein Mann Post vom Gesundheitsamt bekommen, wegen der Ansammlungen verschiedener Sachen im Garten seiner Mutter. Es hat sich jemand beschwert. Das Haus sieht noch schlimmer aus. Wir haben Sie nie bedrängt oder genötigt aufzuräumen etc. Wir haben Ihr immer Hilfe angeboten die sie immer dankend ablehnte. Nun das Radikale was mich bestürzt, wütend und traurig macht. Sie wurde vor einer Woche aus dem Haus geholt. Per Polizeieskorte mit einem Krankenwagen. Wir wurden erst vor drei Tagen benachrichtigt, jedoch nicht vom amt, sondern von nachbarn, dass sie in eine geschlossene Anstalt gebracht wurde. Fragen beim Amt geben keine Antworten nur Beschuldigungen wir hätten uns nie gekümmert. Nur sollen wir sie zwingen Dinge wegzuschmeißen an denen sie hängt. Ihr Haus nachts ausräumen? Das Amt verlangt das jetzt von uns. Sonst darf sie nicht raus. Dabei geht sie da drin ein. Ich verstehe nicht warum die das dürfen. Jemanden so in die Intimsphäre einzudringen, obwohl sich schon Besserung zeigte. Sie hat sich bemüht, gegen ende hat sie hilfe angenommen. und nun das. Kann mir jemand Rat geben oder Statments? Ich danke Euch. |
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Verfasst am: 18.03.2009, 13:44 Titel: Anzeige |
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aschenputtel Gast
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Verfasst am: 18.03.2009, 17:13 Titel: |
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Nun cisuma,
erst einmal herzlich willkommen, schön dass du dich hier gemeldet hast.
Wir hatten einmal ein Haus entrümpelt. Ich weiß nicht, wer von den Leuten auf die Idee kam, auch den Hausmüll aus dem Fenster zu werfen in den Hof. Es war sehr interessant, obwohl die Sachen schon nach drei Tagen weg waren und der Hof wieder besenrein war, stand es sogar schon in der Presse mit Bild des Hofes (irgendein toller Nachbar) und Post vom Ordnungsamt kam auch!!
Zu Euch zurück:
Eigentlich würde ich das jetzt mal so sehen, das Gesundheitsamt meldet sich ja eigentlich erst, wenn Laib und Leben in Gefahr ist, bzw. das Ordungsamt, wenn Ungeziefer drohen. Daher schätze ich den Zustand der Wohnung als schlimm ein.
Zweitens hatten die Euch vorgewarnt und eine Chance gewährt. Hattet ihr denn nicht auf den Brief vom Amt reagiert? Das hättet ihr Eurer Mutter zeigen müssen und agieren müssen. Sonst reagiert das Amt natürlich.
Nun habt ihr das Glück, dass sie ja auch wieder zurück darf. Nur dafür müßt ihr jetzt was leisten.
Ist das Haus den nicht groß genug, dass noch jemand dort einziehen kann? Ihr im Garten hilft und auch im Haushalt zwischendurch nach dem Rechten sieht? Auch wenn sie das nicht will, da das Amt nun einmal agiert hat, wird sie immer wieder kontrolliert werden und dann vielleicht keine zweite Chance kriegen.
Grüße Aschenputtel |
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Garfield Gast
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Verfasst am: 19.03.2009, 09:27 Titel: |
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Hallo ich denke auch das ihr da jetzt aufräumen müßt. Auch wenn es noch so schwer fällt.
Aber es muß doch eine vorwahrnung gegeben haben mit einer Frist oder so ?
Das sie in der Klinik eingeht kann ich mir gut vorstellen, das Haus zu entrümpeln ist bestiommt auch nicht in ein paar std erledigt. Kann sie nicht so lang bei euch wohnen?(Nur falls ihr gut miteinander auskommt) Dann könnte sie mithelfen und würde sich evtl nicht ganz so überrumpelt vorkommen.
Vielleicht hilft es ja auch wenn sie die verwandlung vom Chaos zu Ordnung miterlebt.
Lg Garfield |
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Rumpelnöff Moderator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.07.2007 Beiträge: 7054 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 19.03.2009, 12:24 Titel: |
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hallo, schön, dass Du da bist!
das ist eine ziemlich doofe Situation,
einerseits die Schwiegermutter mit den Bedürfnissen
andererseits das Amt!
Zuerst ist wichtig, die bedrohlichen Zustände zu minimieren,
also Müll raus...
eigentlich dürfte das Amt nicht mehr als dies interessieren.
Vielleicht könnte man dies tun, dann würde sie entlassen und dann geht Ihr gemeinsam an die schwere Trennungsarbeit!
(vielleicht gibt es in der Klinik Ansprechpartner, die haben doch Sozialarbeiter und können vielleicht einen professionellen Helfer besorgen?)
Es ist schön, dass Ihr Euch Gedanken macht und nicht einfach eine Radikalkur!
WAs genau stellt das Amt denn für Forderungen?
Ich habe mal Hilfe bekommen!
Da habe ich meinen Umzug geplant, aber so gar nicht mehr durchgeblickt,
und man hat mir aus psychologischen Gründen so eine Art Betreuung zur Seite gestellt,
mit dem habe ich alles durchgesprochen, er hat mir auch geholfen (war eher Hilfe zur Selbsthilfe) es zu strukturieren,
und oh Wunder, ich habe mich irgendwann auch nur noch minimal vor ihm geschämt, weil er keine Angehöriger war.
Allerdings war das einer ziemlich gewitzten Psychologin zu verdanken, die mit einer Sozialarbeiterin zusammen alles "ausgeheckt" hat.
Macht Euch schlau!!! _________________ LG,
Rumpelnöff |
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