Die TV-Sendung "Die deutsche Schlagerparade" eine Idee von Dieter Thomas Heck wird am 31.01.1988 zum ersten Mal im 3. Fernsehprogramm des damaligen Südwestfunks ausgetrahlt und das zur besten Sendezeit: Sonntags um 19.30 Uhr.
Erfunden hat Dieter Thomas Heck die Sendung nachdem man in der wohl bekanntesten Fernsehschlagersendung der "Hitparade im ZDF" ein Jahr zuvor dazu übergegangen war auch englische Musiktitel zu spielen.
Im Laufe der Zeit schlossen sich immer mehr 3. Programme an die Sendung auszustrahlen. Bereits im Herbst 1988 wurde die Sendung auch im Bayrischen Fernsehen (Sonntags im Nachmittagsprogramm) und im 3. Fernsehprogramm der Hessischem Rundfunks (montags um 18.33 Uhr) gesendet.
Bis zum Herbst 1989 dauerte der Videohandel über die ganze Republik an, bis sich im September 1989 auch der WDR entschlossen hat die Sendung, dienstags um 20.45 Uhr auszustrahlen. Und erst im Januar 1990 fügte sich auch der Norddeutsche Rundfunk (sonntags um 17.00 Uhr, ab Sep. 92 samstags um 18.30 Uhr) dieser Berufung etwas für den deutschen Schlager zu tun. Damit war die Schlagerparade in der "alten" Bundesrepublik Deutschland bundesweit zu sehen gewesen.
Die politische Situation in Deutschland jedoch machte es erforderlich die Sendung auch in den fünf "neuen" Bundesländern auszustrahlen. Und so entschlossen sich der heutige MDR (donnerstags um 21.00 Uhr) und der damalige ORB (mittwochs um 20.15) ab Januar 1995 die Sendung ins Programm zu nehmen.
Im laufe der Jahre wechselten bei einigen Sendeanstalten auch öfters die Sendeplätze der deutschen Schlagerparade, so dass sie teilweise sogar mittags um 13.00 Uhr oder spät in der Nacht erst gesendet wurde. Einige Sender haben sich in den 90er Jahren sogar von der Ausstrahlung der Sendung ganz zurück gezogen.
Doch im Jahre 2000 begann offenbar das große "Show sterben" in Deutschland. Nach dem auch die "ZDF-Hitparade" ausgedient hatte wurde "Die deutsche Schlagerparade" das nächste Opfer der Fernsehsender-Reform.
Die deutsche Schlagerparade hat in den 13 Jahren ihres Bestehens nur zweimal das Bühnenbild und zweimal das Sendelogo verändert.
Dieses ist das erste Sendelogo: Es wurde von 1988 bis 1993 benutzt
Und dieses ist das zweite Sendelogo: Sein Einsatz war von 1994 bis 2000
In der deutschen Schlagerparade gab es bis 1999 in der Regel immer einen festen Moderator.
Eröffent hat die Sendung im Januar 1988 der Schlagersänger Jürgen Drews. Sein fester Einsatz war bis Dezember 1993, bis er auf freiwilligem Wunsch aus der Sendung wieder ausschied.
Jürgen Drews moderierte die deutsche Schlagerparade insgesamt 66 Mal.
Nachdem Jürgen Drews die Sendung verlassen hat um sich seiner Musikerkarriere zu widmen folgte im Januar 1994 die frühere ZDF-Programmansagerin Birgit Schrowange. Sie moderierte bis September 1994 die Sendung, bis sie ein Angebot von RTL bekam.
Birgit Schrowange "flüchtete" im Herbst 1994 nach nur 8 Folgen zu RTL und moderiert seitdem dort z.B. die Sendung "Extra".
Nachdem dem überraschendem Ausscheiden von Birgit Schrowange sprang Produzent Dieter Thomas Heck für zwei Sendungen ein. Noch im Dezember 1994 wurde der Tagesschau-Sprecher Jens Riewa als neuer Moderator für "Die deutschen Schlagerparade" verpflichtet.
51 mal führte der in Lübbenau im Spreewald geborene Jens Riewa durch die Sendung.
Nach seinem Ausscheiden im Dezember 1999 gab es keinen festen Moderator mehr für die deusche Schlagerparade. Und so präsentierte im Jahr 2000 jeden Monat ein anderer Schlagersänger die Sendung.
Am Mikrofon standen:
im Januar: Angelika Milster
im Februar: Tommy Steiner
im April: Bernd Clüver
im Mai: Gaby Baginsky
im Juni: Michael Holm
im August: Hansy Vogt von den Feldbergern
im September: Patrick Lindner
im Oktober: Vicky Leandros
im November: Claudia Jung
Die letzte Sendung im Dezember 2000 wurde von Jürgen Drews und Jens Riewa gemeinsam moderiert.
Auch das Auswahlkonzept der deutschen Schlagerparade blieb all die Jahre immer gleich. Zu Beginn jeder Sendung wurden die drei Erstplatzierten des Vormonats präsentiert. Danach gingen sieben Neuvorstellungen incl. eines Oldies an den Start aus dem man per Postkarte und ab 1994 per TED die drei Erstplatzierten für die nächste Sendung wählen sollte.
Als es im Janaur 2000 keinen festen Moderator mehr gab wurden auch die Spielregeln mit der TED-Wahl abgeschafft und die Schlager wurden bunt gemischt gespielt. Allerdings hatten die Hörer von SWR 4 die Möglichkeit über einen Lieblingstitel des jeweiligen Moderator's zu entscheiden den er dann in der Sendung singen sollte.
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