Episode #7 at Gateway Center Arena in Atlanta, Georgia
Thursday, January 13, 2022, 8E|7C
Ticket Price: 20 €
Ein Opening Video, das von den Klängen des Songs 'Crush 'em' von Megadeth begleitet wird und die Show Thursday Night AMBITION mit ihrem Kernpersonal eindrucksvoll vorstellt, flimmert über die Bildschirme, ehe die Regie zur Hallenansicht schaltet und eine Kamerafahrt das tobende Publikum einfängt, während im Eingangsbereich Feuerwerkskörper in die Luft zischen und explodieren. Dann sehen wir Scott Stanford und Rich Bocchini am Kommentatorenpult. Die beiden begrüßen das Publikum herzlich im Jahr 2022, wünschen ein frohes neues Jahr und weisen kurz auf die Agenda des heutigen Abends hin, die wie gewohnt auch durch Einblendungen dargestellt wird. Der Abend sei von Pulse Matches geprägt. Da BATTLE ROYALE als Großveranstaltung vor der Tür stehe käme es im Opener zu einer Six Man Over The Top Rope Battle Royal zwischen sechs Stamm-Wrestlern der Pulse Division. Jayce D'Arcy würde in einem Singles Match auf den bulligen, aber technisch versierten Jeff Cobb treffen. Und im Main Event stünde uns ein besondere Schmankerl bevor – denn dort würde Serpentico seinen Pulse Title gegen niemand geringeren als den 'Phenomenal One' AJ Styles verteidigen! Ebenso interessant wie das, was uns noch erwarten würde, sei jedoch das, was sich bei FINAL CONFLICT zugetragen habe, der letzten Show der IPWA im Jahr 2021. Es folgt ein Einspieler, der die wesentlichen Ereignisse nochmals komprimiert zeigt.
Unterlegt mit 'Mercurial World' von Magdalena Bay, dem offiziellen Theme des Pay-Per-View, sehen wir zunächst die Gunners, die im Kampf mit den Brüdern von Erich durch Schummelei und kräftige Unterstützung ihres Managers Arn Anderson den Sieg und damit die International Tag Team Titles sichern konnten. Ein erster großer Punktsieg für die neue Fraktion des 'Enforcers', die sich The Legacy nennt. In einem erbitterten Zweikampf konnte sich Austin Gould gegen den Veteran Shelton Benjamin durchsetzen und somit seinen Gould Standard etablieren. Nach dem Match schüttelte Gould erst Benjamins Hand – nur um ihn kurz darauf per Midnight Special auf die Matte zu schicken! Das letzte AMBITION-Match der Veranstaltung wurde schließlich zwischen Bill Goldberg und Butch Oland geführt. Wir sehen Szenen aus dem Match, die nahelegen, wen die WCW-Legende mit dem wahren Bill Goldberg gemeint hat. In einem harten, engen Match konnte er sich per Jackhammer durchsetzen und gegen 'The Next Big Thing' ausgleichen.
Diese abschließenden Szenen sind nun auch Anlass für den General Manager des blauen Brands Ricky Steamboat, den Ring zu betreten. Auch der 'Dragon' begrüßt die Zuschauer freundlich im Jahr 2022, ehe er feststellt, dass aller guten Dinge bekanntlich drei seien und das Unentschieden zwischen Goldberg und Oland nicht nur um deretwillen in einem klaren Ergebnis aufgelöst werden sollte, sondern auch weil sich Goldberg mit einem Sieg über den Champion an vorderster Stelle unter den Herausforderern auf einen Title Shot positioniert hätte. Deshalb setzt Steamboat für BATTLE ROYALE am 23. Januar ein drittes Singles Match zwischen Butch Oland und Bill Goldberg an – auf dem Spiel stünde dort der IPWA International Heavyweight Title! Der General Manager verspricht sich eine große Schlacht im Ring in Atlanta, Georgia, die endgültig determinieren würde, welcher der beiden Männer der Bessere sei. Ein Match-Bild hypt sogleich das Duell, das uns beim nächsten Pay-Per-View erwartet.
Six Man Over The Top Rope Battle Royal Referee: Brian Hebner 'The Fallen Angel' Christopher Daniels vs. Clark Connors vs. Brian Pillman Jr. vs. Fallah Bahh vs. Bandido vs. Dralístico
Winner: Bandido (after 16:22 minutes)
Anmerkungen: Ähnlich wie schon bei BEDLAM am vergangenen Montag sehen wir auch in dieser Show eine Six Man Over The Top Rope Battle Royal – quasi als Einstimmung auf das große Battle Royale Match, das den Main Event des gleichnamigen Pay-Per-View am Sonntag in einer Woche bilden wird. Die heutigen Match-Teilnehmer sind alle Mitglieder der Pulse Division, sodass wir ähnlich wie bei den traditionellen Pulse Opens einen schnellen, dynamischen Kampf erleben. Alle Akteure kommen dabei gleichermaßen zum Zuge und trotz der Stipulation, bei der die Seile und Ecken eigentlich die gefährlichsten Bereiche des Rings sind, werden diese insbesondere von den beiden Luchadores und den jungen Amerikaner Pillman und Connors oft und gerne genutzt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass Dralístico als erster eliminiert wird, als er einen Springboard Move versucht, jedoch von Christopher Daniels vom obersten Seil einfach nach draußen gestoßen wird. Wenig später spielt der fast 200 Kilogramm auf die Waage bringende Fallah Bahh seinen enormen Gewichtsvorteil aus und eliminiert nacheinander Pillman und Connors. Daniels und Bandido schlussfolgern daraus, dass sie den Insulaner nur gemeinsam loswerden können, was ihnen nach längerem harten Kampf und ihren beiden Finishing Moves schließlich auch gelingt. So ist der Abschluss des Kampfs ein Duell zwischen Daniels und Bandido, das auf Augenhöhe geführt wird und von sehr feinem Mat Wrestling geprägt ist, ehe der Luchador das bessere Ende hat und Daniels nach draußen schicken kann. Werbepause.
Zur Eröffnung des klassischen Spots, der vor Nachahmung warnt, sehen wir heute in kurzen Ausschnitten zunächst Ryback und Tim Storm bei deren letzten Matches, ehe eine Off-Stimme deren Gesundheitszustand erläutert, der stabil sei, es den beiden jedoch für den Moment verbiete, aktiv am Geschehen teilzunehmen. Beide würden wohl für längere Zeit ausfallen. Im Anschluss warnt wie gewohnt unterlegt mit Archivmaterial, das besonders spektakuläre, jedoch gleichermaßen gefährliche Situationen rund um das Geschehen im Ring zeigt, eine Off-Stimme davor, das in dieser Show Gesehene nachzumachen. Bei den Wrestlern der IPWA handle es sich um herausragende Athleten, die diese Form des Kampfsports über Jahre hinweg geübt hätten. Vor allen Dingen Kinder sollten zusehen, aber nichts davon imitieren. Der Spot endet mit den Worten „Whoever you are, whatever you do ... please – don’t try this at home!”
In einem Hype Video sehen wir einen rundlichen, etwas kurz geratenen Mann mit dicker Haartolle und edlem, tiefblauem Zwirn am Körper. Der Mann stellt sich als Kenny Bolin vor und bezeichnet sich selbst als den „Starmaker“ - denn er sei der erste Manager von John Cena gewesen, damals noch, als dieser in Ohio Valley Wrestling angetreten sei. „You wanna be like John Cena? No problem – call 1 – 900 – BOLIN for a first potential analysis! And the best thing is – it's FREE! Kenny Bolin will make a star out of you too!“ Parallel laufen im unteren Bildrand winzige Textzeilen ab, die zahlreiche Einschränkungen zum Genannten darlegen und gleichzeitig darauf verweisen, dass die Telefonnummer und die Potenzialanalyse kostenpflichtig seien.
Zurück in der Hallenansicht hält die Legacy mit ihrem persönlich für sie komponierten Theme, das im Grunde ein episches Gitarrenriff darstellt, Einzug in die Arena. Dabei fällt ihr neues Markenzeichen auf – eine zu einem L oder einer Pistole geformte Hand, wie auch immer man es deuten möchte. Die Gunners haben ihre Tag Team Titles auf den Schultern, Arn Anderson führt sie an. Im Seilgeviert angekommen hält der 'Enforcer' zuallererst fest, dass die Gunners am Sonntag bei FINAL CONFLICT bewiesen hätten, dass sie die richtigen Männer seien. Sie wären im Match mit den von Erichs über sich hinausgewachsen und hätten das getan, was getan werden musste, um das ultimative Ziel zu erreichen. Anderson sei zufrieden. Er könne sich nun wieder der Rekrutierung des Mannes widmen, der in der Fraktion noch fehlen würde. Der Shooting Star, wie er ihn nennt – ein hungriger junger Mann mit Potenzial und Zukunftsperspektive. Da hakt Slade etwas verwundert nach, ob Anderson nicht ein Team aus vier Personen zusammenstellen wolle. Demnach würden noch zwei Männer fehlen. Dem entgegnet der 'Enforcer' mit einem zarten Lächeln, dass er den Star der Show schon längst gefunden hätte. Ihn habe er schon vor allen anderen in der Tasche gehabt. Da Slade jedoch jetzt auf ihn zu sprechen komme, könne Anderson dem Publikum auch gleich offenbaren, dass der betreffende Mann ein Ticket zum Battle Royale Match habe und somit einer der 30 Teilnehmer sei. Sie alle würden ihn daher bei der kommenden Großveranstaltung zu Gesicht bekommen. Jenen Mann, der die Legacy bald anführen würde. Zu weiteren Worten kommt Anderson nicht, denn Ricky Steamboats Theme unterbricht ihn. Der 'Dragon' nimmt im Eingangsbereich Vorlieb und fasst zusammen, was für ein verdienter und allseits respektierter Mann Arn Anderson in diesem Geschäft sei, indem er dessen wesentliche Errungenschaften aufzählt. Schließlich ist es der 'Enforcer', der ihn mit dem Hinweis unterbricht, dass er all das bereits wisse und Steamboat lieber zum Punkt kommen und ihm erklären solle, wieso er ihn unterbricht. Da sagt der General Manager, dass er Andersons Treiben seit seinem Erscheinen bei AMBITION beobachtet hätte und ihm eigentlich nur eine Frage stellen möchte: „After all you have said and done in this business and at 63 years of age … what are you doing all of that for, Arn? What are you trying to achieve?“ Andersons Antwort beginnt ebenfalls mit einer Anekdote – vom 07. Mai 1989, WrestleWar in Nashville, Tennessee. Er erzählt wie Ric Flair damals Ricky Steamboat in 31 Minuten und 37 Sekunden schlug und sich zum NWA World Heavyweight Champion krönte und davon, wie die Horsemen über Wochen und Monate hinweg die Konkurrenz und auch den 'Dragon' zermürbt und den Pfad für den 'Nature Boy' geebnet hätten, um in diesem Moment, live on Pay-Per-View, genau dieses Ziel zu erreichen. Der 'Enforcer' erinnere sich noch genau an das, was danach folgte – in jener Nacht habe ein Licht auf ihn und die anderen Horsemen geschienen, das er noch nie zuvor erlebt habe. Ein Gefühl tiefgreifender Zufriedenheit hätte ihn durchzogen sowie die Gewissheit, am richtigen Ort zu sein, mit genau diesen aufeinander eingeschworenen Männern. Mehr als 30 Jahre seien seither vergangen. Die Horsemen hätten sich verändert, hätten aber nie mehr die Magie entfacht, die die ursprüngliche Gruppe ausgemacht habe. Steamboat habe ihn gefragt, was er nun hier, im Jahr 2022, bei AMBITION zu erreichen gedenke. „Just for one last time … I want that light to shine upon me. That's all.“ Ein grüblerischer Steamboat gibt zu, dass er sich gut an dieses Licht erinnern könne. Selbst er habe es damals erkennen können, wenn auch aus einer anderen Perspektive. Denn er wisse, wie zerstörerisch die Horsemen sein konnten. Damals habe er sich ihnen als Streiter für das Gute und Richtige entgegengestellt – heute wolle er in seiner Funktion als General Manager mit aller Macht dafür sorgen, dass die Legacy nach denselben Regeln spielt, wie alle anderen auch. Deshalb setzt Steamboat ein Re-Match um die IPWA International Tag Team Titles an – für BATTLE ROYALE! Die von Erichs gegen die Gunners. Und Arn Anderson wäre für dieses Match vom Ring verbannt. Keine Widerworte von Anderson, lediglich eine Kenntnisnahme. Ein Match-Bild erscheint.
In einem Videopaket wird die nächste Großveranstaltung der IPWA beworben, BATTLE ROYALE, die am Sonntag, 23. Januar 2022, in der Gateway Center Arena in Atlanta, Georgia stattfinden und von Adidas, Slim Jim und Twitch gesponsort wird. Es ist das erste Pay-Per-View Event der IPWA des Jahres, wie eine Off-Stimme erwähnt und eine Veranstaltung, die für einen Mann zur Schicksalsnacht werden könne. Denn im Main Event, im Battle Royale Match würden 30 Wrestler um das goldene Ticket zum Main Event von Wrespyrean kämpfen, der größten Veranstaltung des Jahres – aber nur ein einziger könne siegreich daraus hervorgehen und sich einen Shot auf den Heavyweight Title seines Brands verdienen. „Don't miss the action – tickets are on sale now and can be ordered via IPWA.com and official distributors and partners!“
Singles Match Referee: Brian Hebner 'The Dream Killer' Jayce D'Arcy vs. Jeff Cobb
Winner via Pinfall: Jeff Cobb (after 8:43 minutes)
Anmerkungen: Rich Bocchini wirft im Off eine Frage auf, die er sich eigenen Angaben zufolge immer wieder stellen würde – findet er Jayce D'Arcy wegen seiner Allüren und seines Auftretens so unsympathisch, oder aber weil er Kanadier ist? Sei es wie es ist – D'Arcy gibt den Zuschauern auch in diesem Match mit seinen unsäglichen Gesten in deren Richtung, aber auch unflätiger Worte in Richtung seines Gegners sowie der ein oder anderen Betrügerei wieder allerhand Grund, ihn nicht leiden zu können. Zwischen alledem lässt der junge Mann auch ab und zu aufblitzen, dass er technisch gar nicht so schlecht unterwegs ist. Um den Traum von Jeff Cobb zu zerstören reicht es aber nicht. Der kompakte 'Mr. Athletic' findet immer wieder zurück ins Match und dominiert auch über weite Strecken, sei es auf der Matte, in Aufgabegriffserien oder in der Endphase, in der vor allem er seine Signature Moves und schließlich die Tour of the Islands zum Finish ins Ziel bringen kann.
Szenen mit der Unterschrift „Earlier tonight ...“ werden eingespielt. Ein Kameramann konnte Butch Oland einfangen, der im Backstagebereich Ricky Steamboat abpasst. Oland hat seinen International Heavyweight Title mit im Gepäck und richtet zwei Bitten an den General Manager. Die eine wäre jene um zwei ernstzunehmende Kontrahenten bei der heutigen und der kommenden AMBITION-Ausgabe. Wenn er Goldberg noch einmal besiegen wolle müsse er seine absolute Bestleistung abrufen. Daher benötige er eine echte Herausforderung, durch die er sich steigern könne. Steamboat solle ihm seine besten Pferde vorsetzen. Der General Manager bezeichnet die Bitte als von einem Champion ungewöhnlich, sie gefalle ihm jedoch und spreche für Oland. Er habe da auch schon jemanden für heute Abend im Sinne, der noch frei wäre. Die zweite Bitte des Champions schließlich betreffe seinen Gürtel. Er hält ihn dem General Manager entgegen und sagt, dass er zwar nominell immer noch der amtierende IPWA International Heavyweight Champion sei, sich jedoch des Titels nicht würdig fühlen würde, nachdem Goldberg ihn geschlagen habe. Er bittet daher den General Manager diesen Gürtel zu verwahren bis das Match zwischen Goldberg und Oland bei BATTLE ROYALE beendet sei. Wer auch immer siegreich hervorgehe, dem solle Steamboat den Gürtel überreichen. Steamboat nimmt auch diese Bitte und den Gürtel mit einem „Fair enough“ an.
In einem Einspieler wird die zweimal wöchentlich stattfindende Streaming-Show der IPWA namens ‚Ultimate Access‘ beworben, die auf dem Portal des offiziellen Sponsors der Liga Twitch live ausgestrahlt wird. Die Show läuft immer montags und donnerstags im Anschluss an Bedlam und Ambition. „Get the latest news about the IPWA and an in-depth look on your favourite wrestlers from Bedlam and Ambition!”, sagt eine Off-Stimme, ehe der Gast vorgestellt wird, der später heute Abend Rede und Antwort stehen wird. Es ist Austin Gould!
Eben jenen Austin Gould sehen wir wenig später in der Hallenansicht, denn er hält zu 'Freude schöner Götterfunken' Einzug und erntet eindeutige Reaktionen vom Publikum. Im Ring angekommen verdeutlicht der junge Mann aus Georgia dann auch noch einmal seinen Wandel, indem seine ersten Worte mit über die Ränge schweifendem Blick „What a pathetic bunch of assholes!“ lauten. Georgia habe ihn im Stich gelassen und sich von ihm gewandt – dabei sei er die einzig gute Sache, die aus diesem „Shithole“ jemals hervorgegangen sei. Letzten Endes brauche er jedoch die Unterstützung des Publikums nicht, um erfolgreich zu sein. Die ständigen Wertungen von Außenstehenden hätten ihn in den letzten Wochen eher in seiner Entwicklung behindert. Überall sei ihm derselbe Müll erzählt worden – dass er talentiert sei, jung, aufregend … aber eben noch kein Star. Noch niemand, der Standards setze. Erst nachdem er sich von all den Nein-Sagern befreit hätte sei er befähigt gewesen, das Gegenteil zu beweisen. Er habe sie wie Ketten von sich gelegt – und sei aufgestiegen zum furchteinflößendsten Wrestler der IPWA! Der erste, der diesen neuen, diesen wahren Austin Gould zu erleben bekommen hätte, sei Shelton Benjamin bei FINAL CONFLICT gewesen. Er habe gelernt, was es bedeuten würde, sich am Gould Standard zu messen. Wir sehen einen Einspieler, der das Match zwischen Gould und Benjamin noch einmal etwas anders darstellt, als das im zusammenfassenden Einspieler zu Beginn der Show der Fall gewesen ist. In diesem Einspieler läuft im Hintergrund Goulds Theme und es werden ausnahmslos für den jungen Georgianer extrem vorteilhafte Szenen gezeigt, sodass man den Eindruck bekommen könnte, er hätte Benjamin völlig dominiert. Beim Crescendo des Stücks ist dann auch der entscheidende Midnight Special zu sehen, der Gould den Sieg beschert hat. Zurück in der Hallenansicht grinst der 24-jährige breit und lässt dem Publikum Gelegenheit, gebührend zu reagieren. Bei FINAL CONFLICT sei es Gould endlich gelungen, die Prophezeihung, die der No. 2 Draft Pick des blauen Brands gewesen sei, in glorreiche Realität umzuwandeln und die große Bühne als gemachter Mann und Superstar zu verlassen. Sein nächstes Ziel wäre nun der IPWA International Heavyweight Title. Er würde am Battle Royale Match am Sonntag in einer Woche teilnehmen und anschließend den Main Event von WRESPYREAN headlinen. „And once I am champion … let me tell you this – I will personally see to it that Ambition will NEVER return to Georgia again!“ Stattdessen würde er als Galleonsfigur des Brands die Arenen der Welt bereisen und füllen, während der Abschaum dieses Bundesstaats in seinem eigenen Unrat versauere. Die Buh-Rufe neben mittlerweile ohrenbetäubende Lautstärke an, sodass sich Gould mit einem „Go fuck yourselves!“ verabschiedet. Werbung.
In einem Einspieler werden die monatlich zu vergebenden Auszeichnungen der IPWA-Sponsoren ADIDAS und Slim Jim verliehen. Diese gehen für den Monat Dezember 2021 beide an den Brand AMBITION. Austin Gould gelang es dieses mal, sich mit seinen eindrucksvollen Leistungen gegen Jayce D'Arcy und technisch hochklassig gegen Shelton Benjamin zum Sieger des ADIDAS Performer of the Month zu krönen. Der Slim Jim Showstealer Moment of the Month geht hingegen an AJ Styles, der bei AMBITION #6 einmal mehr seine Waghalsigkeit, wie auch seinen Innovationsgrad in einem Three Way Match mit Christopher Daniels und Jeff Cobb unter Beweis stellen konnte, indem er die beiden per modifiziertem Phenomenal Forearm in den Außenbereich überwältigte. Der moment ist mehrfach in Wiederholung und Zeitlupe nochmals zu bestaunen. Das Highlight-Paket ist selbstverständlich auch mit reichlich Werbung für die Schirmherren versehen.
Singles Match Referee: Brian Hebner 'The Next Big Thing' Butch Oland vs. 'The Painted Warrior' James Raideen
Winner via Disqualification: James Raideen (after 9:57 minutes)
Anmerkungen: Butch Oland wollte einen richtig harten Brocken – den habe er nun bekommen, wie sich die Kommentatoren einig sind. James Raideen ist 30 Jahre alt, 1,95 Meter groß, 115 Kilogramm schwer und verfügt über einen auffällig niedrigen Fettanteil. Ein Mann in der Blüte seines Schaffens, dessen Karriere in der IPWA bisher eine einzige Erfolgsgeschichte ist. Dasselbe lässt sich jedoch auch über den jüngeren, ähnlich großen und schweren amtierenden Heavyweight Champion sagen. Beide Männer geben einen Vorgeschmack auf das, was ein großes Match zwischen ihnen vielleicht einmal beinhalten könnte. Abtasten, Umkreisen, Lock-ups und Kräftemessen, erste Hookversuche, Konter und Aufgabegriffe. Dann geht es auf den Boden, wo beide agiler sind, als es ihr Äußeres auf den ersten Blick vermuten lassen würde. Auch hier, völlige Ausgeglichenheit, während Raideens Freundin Amber Nova im Außenbereich fleißig ihren Liebsten anfeuert. Wieso das Match nur ein Vorgeschmack bleibt? Weil beide im Übergang zu einer schnellen, wuchtigen Phase mit Signature und Power Moves durch einen eingreifenden Wrestler gestört werden. Es ist Dread, der sich nach einem erfolgreichen gesprungenen Shoulder Block von Raideen gegen Oland inklusive anschließendem „WOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOH!“, in den Ring schleicht und den Neuseeländer mit einer krachenden Lariat niederwalzt! Amber Nova kann außen nur schockiert aufschreien während der Ringrichter sofort den Gong läuten lässt und die Disqualifikation Olands ausruft.
Dread packt den benebelten Raideen mit seinen gewaltigen Pranken an den Wangen und fordert ihn finster lächelnd auf, sich ihm endlich zu stellen. Da wird er plötzlich durch donnernde Schläge in den Rücken ausgeführt von Butch Oland überrascht. Der Champion ist sichtlich angefressen davon, unterbrochen worden zu sein und schickt das Monstrum per Whip-In in die Seile. Im Lauf fängt sich Dread jedoch wieder und mäht auch 'The Next Big Thing' mit einer Lariat nieder. Anschließend kämpft der Glatzkopf gegen Oland und Raideen gleichzeitig, kann dieser geballten Kraft jedoch nicht lange standhalten. Die beiden schleudern ihn aus dem Ring und rufen ihm noch ein paar unschöne Worte nach. Verärgert scheint sich Dread damit zufrieden zu geben und die Rampe hinauf zurückzuziehen. Nicht jedoch ohne zum Abschluss noch einen auffälligen Blick auf Amber Nova zu werfen, die inzwischen im Ring ihrem Liebsten in den Armen liegt.
Wir sehen ein Paket aus herausragenden Szenen der IPWA sowie einen kurzen Zusammenschnitt der größten Stars der Liga, während eine Off-Stimme das IPWA Network bewirbt. „Get your subscription today and see all the stars and the action of the IPWA for one month for free! After that it’s a guaranteed price of just 4,99 $ per month! Join the IPWA Network today and never miss your favourite wrestling shows again – everything live and on demand! More information on www.ipwa.com!”
Szenenwechsel zum Interviewbereich, wo Gia Miller mit etwas errötetem Gesicht einen Mann in Empfang nimmt, der erstmals in der IPWA zu sehen ist. Der Mann ist auffällig gutaussehend und könnte glatt als Herren-Model durchgehend. Die Haare sind perfekt gekämmt und gegelt, ein Bartschatten umsäumt sein kantiges Gesicht und sein Anzug, wie auch seine Schuhe, seine Sonnenbrille und seine Uhr sehen hochwertig aus. Die Interviewerin stellt ihn als Rocky Missoura vor, einen „High-profile agent“, der sich dadurch auszeichne, dass er ausschließlich ausgewählte Sportler unter Vertrag nehmen und managen würde. Sie fragt Missoura, wen er demnächst zu AMBITION mitzubringen gedenke. Seine Antwort: „You're absolutely right, baby … Rocky Missoura, top of the class, best of the best – the client that I will bring to the blue brand, baby, is no other than a man well known to wrestling fans world wide … he is well known to the wrestling fans world wide, baby, for being the biggest and strongest, the most athletic and most jacked – uh, baby, yes, I said the most JACKED ...“ Er zieht seine Sonnenbrille herunter und richtet seine eisblauen Augen zur Kamera. „... professional wrestler in the circuit today … he is the 8th World Wonder – a phenomenon, baby – physically and mentally … my client, that will make his IPWA debut exclusively on January 23 in Atlanta, Georgia, baby as part of the Battle Royale Match … is Michael Wardlow!“ Missoura setzt seine Sonnenbrille wieder auf, holt Luft: „Come and see, ladies and gentlemen … come and see for yourself, baby – the 8th Wonder of the World … January 23.“
Winner via Submission: AJ Styles (after 18:38 minutes)
Anmerkungen: Es ist die erste Titelverteidigung des amtierenden Pulse Champions Serpentico – und dann ausgerechnet gegen diesen Mann. Schon bei den Einzügen stellen die Kommentatoren die Qualitäten und die lange erfolgreiche Karriere von AJ Styles gebührend heraus. Seit er sich der Pulse Division zugewandt hat habe 'The Phenomenal One' noch kein einziges Match verloren. Styles hat zudem seinen Look geändert und sieht fast wieder so aus, wie er es als junger Mann einst in der X-Division tat, die Haare kurz, das Gesicht rasiert. Serpentico hingegen wird von ihnen präsentiert als junger, innovativer Wrestler, der den Stil der kleineren US-Ligen mit dem Lucha Libre zu einer wunderbaren Mischung vermengt. Beide Männer bekommen im Hauptkampf des Abends ausreichend Zeit zur Verfügung gestellt, um ein Match auf hohem Niveau auf die Matte zu zaubern. Wir sehen einen für Verhältnisse der Pulse Division recht langsamen, methodischen Aufbau mit sequenziertem Wrestling, zahlreichen Kontern und ersten Pinfall-Versuchen, ehe das Match erstmals an Fahrt aufnimmt, Highflying beinhaltet und auch in den Außenbereich führt. Highlight sicherlich der Serpentico Special aus dem Ring heraus. Dort zurück übernimmt Styles wenig später die Führung mit einem Phenomenal Forearm und kann infolgedessen seine Fähigkeiten im Bodenkampf zur Schau stellen, indem er das rechte Bein des Champions gezielt bearbeitet und ihn so seiner Geschwindigkeit beraubt. Diese recht lange Phase mündet in mehreren Aufgabegriffen und dem dramatischen Versuch Serpenticos, seine Niederlage abzuwenden – was ihm letztlich immer wieder gelingt. So gehen die beiden Kontrahenten in eine Endphase, in der sie ihre Signature Moves einfließen lassen und über der die Frage schwebt, ob Serpentico noch einmal Tempo aufnehmen und das Match mit einem herausragenden Manöver für sich entscheiden kann. Dies scheint tatsächlich zu gelingen, als er Styles mit einem Springboard Back Elbow überrascht und anschließend zur Serpent Bomb ansetzt. Dieser entgeht der 'Phenomenal One' jedoch und nutzt anschließend die Gesetze der Physik, um sein Ausweichmanöver fließend in den Calf Crusher übergehen zu lassen. Dem Puerto Ricaner gehen dort endgültig die Lebensgeister aus und er klopft ausgelaugt ab. AJ Styles ist somit der zweite IPWA Pulse Champion und hat einmal mehr demonstriert, dass er immer noch zu den besten und innovativsten Wrestlern dieses Planeten zählt. Seine Siegesfeier bildet den Abschluss von AMBITION #7.
Zuschauerreaktionen: "Ob Bandido durch seinen Sieg nun eine Chance auf den Titel bekommt? Verdient hätte er es nach dem tollen Match."
"Das er vom Ring verbannt ist, ist wohl nicht nach Arn Anderson's Geschmack. Mal sehen wie er seinen Jungs dennoch helfen kann."
"Austin Gould ist und bleibt ein arroganter Sack. Hoffentlich zeigt ihm mal bald jemand, wo der Hammer hängt."
"Schon krass, dass Oland nicht nur Fights gegen die besten will sondern sogar seinen Titel abgibt bis die Sache mit Goldberg geklärt ist."
"AJ Styles als Pulse Champion ist echt super. Genau der richtige Mann um die Division zu repräsentieren."
Most Pops Butch Oland (ein Champ wie es sich die Fans wünschen)
AJ Styles (kann sich zum Pulse Champion krönen)
Bandido (gewinnt die Pulse Battle Royal)
Most Heat Austin Gould (wieder sehr arrogant und beleidigend)
Dread (attackiert James Raideen hinterrücks)
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