Bruno Wanderer
Was betrübt, was beglückt in Worten ausgedrückt


 

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ZITATE (Bernhard)



 
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brunowanderer
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Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 10.09.2006
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BeitragVerfasst am: 16.11.2013, 21:22    Titel: ZITATE (Bernhard) Antworten mit Zitat

KUNST/INHALT A°U°T°O°R°E°N Z°I°T°A°T°E

ZITATE-Online


Aktion Antenoria B°E°R°N°H°A°R°D Bildergalerie Darwin Grogger Kunst Litera Mayer Meller Ödstein Schefberger Skiptorium Trojani Vergil Wahl Zeitung
B°E°R°N°H°A°R°D
http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Bernhard http://www.facebook.com/pages/thomas-bernhard/10152262947 https://twitter.com/thbernhard http://www.zitate.eu/de/autor/302/thomas-bernhard[/i]
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• Am 2004-02-12 war Bernhards 25. Todestag.

=>Text 1†Wahrheit&Zitate 2Auslöschung&Preise 3Italien 4Ursache
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-- Vieles wurde und wird nun über Bernhard geschrieben, auch neue Bilder sind aufgetaucht, jedoch Sekundärliteratur und Nachdichtungen wird es bei Weltliteratur immer geben. Germanisten Historiker und Scheinberufene alle wollen sich dadurch in Szene setzen, jedoch der Originale kann weder nachgemacht noch interpretiert werden.
-- Vor allem und immer wieder fasziniert mich Bernhard mit seinem, fast möchte ich sagen, sprachlichen Gesang.
Sein Wörterspiel ist mit dem Liedern Schubert zu vergleichen, viele Wiederholungen doch keine Gleichheiten. Sowie Schubert nicht für jeden Musikanten und Sänger zugänglich ist, liegt es bei Bernhard nicht allen Lesern ist er verständlich – über ihn naturgemäß zu schreiben ist wenigen vorbehalten.

2009-02-12
"Die Wirkung der Zitate kann durch keine anderer Publikation nur anähernd erreicht werden." Ruprecht Hattinger
A
~ "Sie sitzen (noch immer) auf ihren dicken ÄRSCHEN in Tausenden und Hunderttausenden Ämtern, in allen Winkeln des Staates u. haben nichts als die Auslöschung und das Umbringen im Kopf."
~ "Je trostloser desto lieber, wohin man schaut keine AUSSICHT. Das ist nicht mehr das Sein, das aus ist das Ziel, das ist der einzige tröstliche Gedanke." Der Theatermacher.
~ "Die miserabelsten AUTOREN sind die, die alles schon festlegen und dem Schauspieler bereits mit den ersten zwei Sätzen den Hals zuschnüren."
~ "Mit ÄRZTEN war ich befreundet, solang ich noch Geld hatte, aber dann, wenn du kein's mehr hast, behandeln sie dich wie eine Sau." Wittgensteins Neffe S 73.
B
~ "Eine BIERFÜHREREXISTENZ sein, dachte ich, Tag und Nacht Bierfässer auf- und abladen und durch die Wirtsvorhäuser Oberösterreichs rollen und mit all diesen verkommenen Wirtinnen immer wieder zusammen sitzen und jeden Tag todmüde ins Bett fallen, dreißig Jahre, vierzig Jahre lang." Der Untergeher.
E
~ "Meine Erfahrung ist die, dass die EINHEIMISCHEN gegen die Fremden immer nur argwöhnisch und in ihren Empfindungen, wenn überhaupt, nur schmutzig und gemein sind. Der Fremde, so gutmütig und gutwillig und in der allerbesten Absicht kann er gar nicht in diese Gegend kommen, wird von den Einheimischen beschmutzt, heruntergemacht, es gibt viele Beispiele dafür." Prosatext "Ja"
G
~ "Ein GEISTESMENSCH wird nie verstanden hat der Professor gesagt ein Geistesmensch ist immer unverstanden ganz alleine geht ein Geistesmensch durch sein Leben wenn sie auch alle erfrieren an seiner Seite." Heldenplatz
~ "Eine GESELLSCHAFT, die zwei Minuten Finsternis nicht verträgt, kommt ohne mein Schauspiel aus."
H
~ "Hasst dich selbst, dann verzeiht dir GOTT."
G
~ "Es war der hundertste Todestag GRILLPARZERS und gerade an diesem Todestag mit dem Grillparzerpreis ausgezeichnet zu werden, empfand ich als außergewöhnlich, jetzt zeichnen mich die Österreicher, meine Landsleute, die mich bis zu diesem Zeitpunkt immer nur mit den Füssen getreten haben, sogar aus, dachte ich und ich glaubte tatsächlich, ich hätte einen Höhepunkt erreicht..............."
K
~ "Die KUNST ist das Höchste und das Widerwärtigste gleichzeitig." Alte Meister S79.
~ "Das Geschäft der KUNSTHISTORIKER ist das übelste Geschäft, das es gibt, und ein schwätzender Kunsthistoriker und es gibt ja nur schwätzende Kunsthistoriker, gehört mit der Peitsche verjagt." Alte Meister S. 43.
L
~ "Ich brauche etwas zum LEBEN, also: Wenn ich nichts habe, muss ich, wie jeder andere Mensch auch, arbeiten gehen. Dagegen habe ich nichts, im Gegenteil: Holzhacken oder Ähnliches ist mir die längste Zeit lieber als Schreiben, aber dann kann ich auch nicht daran denken, den Roman, an dem ich arbeite, weiterzubringen." Briefwechsel Verleger Unseld.
~ "Die LEHRER verderben die Schüler, das ist eine jahrhundertealte Tatsache, und die österreichischen Lehrer insbesondere verderben in den Schülern vor allem von Anfang an den Kunstgeschmack." Alte Meister S 51.
M
~ "Ausgerechnet der MENSCH ist unmenschlich."
~ "Aber diese ganze MENSCHHEIT lebt ja schon die längste Zeit im Exil, weil sie auf die genialste Art, weil sie sich selber in rücksichtsloser Weise aus der Natur hinaus komplementiert"
N
~ "Die NATURBESCHREIBUNGEN sind dumm, die Natur ist doch vollkommen, was soll man da noch beschreiben? Interessant sind aber die Vorgänge in der Natur. Es hat Sinn die inneren Vorgänge, die man nicht sieht, aufzuschreiben. Eine geniale Idee allein aber genügt nicht, Erregung macht Leben, macht Bücher, macht Perfektion! Ein Stück meines Lebens - 50 Jahre Klischee von der Vergangenheitsbetrachtung. Alles ist immer unklarer geworden, ein Geflüster, doch was soll schon peinlich sein? Man löst sich und macht auf und jeder kann sich herausnehmen was er will, das wär's. Der Tod ist mir in die Wiege gelegt und verfolgt mich ständig, der Tod hat mich aber auch stark gemacht. Ich kämpfe mit ihm, ich wehre ihn ab, ich fürchte mich aber nicht vor ihm denn, ich lehne ihn nicht ab."
O
~ ÖSTERREICH Jeder mag sein Land auch ich, nur diesen Staat kann ich nicht leiden.
~ "Die ÖSTERREICHER haben nicht den geringsten Geschmack, jedenfalls schon lange Zeit nicht mehr, wo man hinschaut, herrscht die allergrößte Geschmacklosigkeit. Und was für eine allgemeine Interesselosigkeit... Ein so dummes Volk, sagte ich, und ein so herrliches Land, dessen Schönheit andererseits unübertroffen ist. Auslöschung. Ein Zerfall."
P
~ "Wir müssen den PAPST von Angesicht zu Angesicht sehen und persönlich feststellen, dass er alles in allem ein genauso hilflos grotesker Mensch ist, wie alle andern auch, um es aushalten zu können." Alte Meister S 34.
~ "Ob rot oder Schwarz die POLITIKER sind alles Falotten!"
~ "Wenn Sie die Zeitung aufmachen in der Frühe, regen Sie sich schon ganz automatisch über die Scheußlichkeiten und die Verbrechen unserer POLITIKER auf. Da haben Sie ganz automatisch den Eindruck, dass alle Politiker kriminelle Erscheinungen sind und von Grund auf verbrecherisch und eine Horde von Schweinehunden." Alte Meister S. 239.
~ "Wo ein POLITIKER auftritt, tritt eigentlich ein Totengräber des Staates auf. Was die Künstler und Wissenschaftler aufgebaut haben, ruinieren die Politiker. Die Künstler erschaffen an jedem Tag die Welt, und die Politiker ruinieren sie."
~ "Ein PREIS wird einem nur von inkompetenten Leuten verliehen, die einem auf dem Kopf machen wollen und die einem ausgiebig auf den Kopf machen, wenn man ihren Preis entgegennimmt"
R
~ "In den letzten fünfzig Jahren haben die REGIERENDEN alles zerstört und es ist nicht mehr gutzumachen, die Architekten haben alles zerstört - mit ihrem Stumpfsinn. Das Volk hat alles zerstört - mit seinem Stumpfsinn, die Parteien und die Kirche, haben alles zerstört - der immer ein niederträchtiger Stumpfsinn gewesen ist." Heldenplatz
S
~ "Das SCHREIBEN ist eine Ersatzhandlung für Mord - deshalb die Mord'stinte, das Schreiben ist auch eine Selbstbefreiung. Die Beherrschung ist etwas ganz Schönes, jeder braucht Regeln - sonst gäbe es auch keine Erfolgsregel. Die selbst auferlegten Regeln sind immer die besten, die aufgezwungenen sind nur Hemmnisse. Die Fiktion ist alles, die Vision ist mehr als Realität. Ich beschreibe nicht alles ins kleinste Detail, es bleibt der Spielraum des Vorausgesetzten und wer diesen nicht besitzt, für den schreibe ich nicht."
~ "Was die SCHRIFTSTELLER schreiben ist ja nichts gegen die Wirklichkeit jaja sie schreiben ja, dass alles fürchterlich ist dass alles verdorben und verkommen ist, dass alles katastrophal ist und dass alles ausweglos ist aber alles das sie schreiben ist nichts gegen die Wirklichkeit die Wirklichkeit ist so schlimm." dass sie nicht beschrieben werden kann. Heldenplatz.
~ "Zu SPRECHEN was niemand spricht! Zu schreiben was niemand schreibt."
~ "Wenn man die Schönheit dieses Landes mit der Gemeinheit dieses STAATES verrechnet, kommen wir auf den Selbstmord."
~ "Ich fürchte mich nicht mehr. Ich fürchte mich nicht mehr, was kommen wird. Mein Hunger ist ausgelöscht, meine Qual ist ausgetrunken, mein STERBEN macht mich glücklich."
~ "Ich geh oft STUNDENLANG, wochenlang um den heissen Brei herum, doch oft muss ich stehenbleiben um Luft zu holen, meine Themen liegen weit zurück."
~ TESTAMENT" Weder aus dem von mir selbst bei Lebzeiten veröffentlichten noch aus dem nach meinem Tod gleich wo immer noch vorhandenen Nachlass darf auf die Dauer des gesetzlichen Urheberrechtes innerhalb der Grenzen des österreichischen Staates, wie immer dieser Staat sich kennzeichnet, etwas in welcher Form immer von mir verfasstes Geschriebenes aufgeführt, gedruckt oder auch nur vorgetragen werden. Nach meinem Tod darf aus meinem eventuell gleich wo noch vorhandenen literarischen Nachlaß, worunter auch Briefe und Zettel zu verstehen sind, kein Wort mehr veröffentlicht werden." Verfügung
~ "Es gibt Mittel, auch über den TOD hinaus zu wirrken. Aber es wäre alle testamentarische Weitsichtigkeit vergeblich, gäbe es nicht das Werk, das imstande ist, lebendig zu bleiben.
T
~ Es ist alles lächerlich, wenn man an den TOD denkt. Thomas Bernhard - Lächerlich- war wie man T.B. in seiner Lebenszeit in Österreich behandelt hatte, -auch wie man nach seinem Tod um sein Erbe buhlte und es dann auf österreichische Art - erschlichen hat.
~ Da kann nur die TODESAUSSICHT trösten. Thomas Bernhard - 20091005
U
~ "Die URSACHE bin ich selbst."
V
~ "Es gibt ja nicht VERLOGENERES, als diese Geburtstagsfeiern, zu welchen sich die Menschen hergeben, nichts Widerwärtiges als die Geburtstagsheuchlerei." Alte Meister S. 115.
W
"Nur das gesprochene WORT lebt! Am Papier ist es schon zu Betrug geworden." ZITATE ENDE.

bruno.bernhard-HP>
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BeitragVerfasst am: 16.11.2013, 21:22    Titel: Anzeige

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