brunowanderer Administrator
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.09.2006 Beiträge: 357 Wohnort: Wien / Oberzeiring
|
Verfasst am: 21.11.2012, 17:56 Titel: BISCHOF & NUNTIUS (Glaube) |
|
|
Leute/Inhalt PAPST SCHÖNBORN Zitate-Glaube

ZITATE-Online
PROZESSION NUNTIUS
http://de.wikipedia.org/wiki/Apostolischer_Nuntius ° http://www.nuntiatur.at/ Peter Stephan Zurbriggen nuntius@nuntiatur.at | http://de.wikipedia.org/wiki/Bischof ° http://www.bischofskonferenz.at/ sekretariat@bischofskonferenz.at http://www.medienreferat.at Paul Wuthe sekretariat@medienreferat.at http://www.katholisch.at/ Henning Klingen redaktion@katholisch.at http://kirchenfinanzierung.katholisch.at/pages/kirchenfinanzierung/home
http://de.wikipedia.org/wiki/Anerkannte_Religionen_in_%C3%96sterreich ° http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6misch-katholische_Kirche_in_%C3%96sterreich | http://www.katholisch.at/ ° http://news.feed-reader.net/86694-roemisch-katholische-kirche.html ° http://www.facebook.com/Katholische.Kirche.Oesterreich?fref=ts ° https://twitter.com/katholisch_at ° https://twitter.com/Kathpress_Wien ° https://twitter.com/KatholikenNet | http://www.facebook.com/pages/Evangelische-Kirche-AB-%C3%96sterreich/128230377280015 ° https://twitter.com/ekd_internet
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Post.A Post.B
K I R C H E N B L I T Z S C H U T Z
>> Weiterleitung zum PAPSTFORUM>>
>> Weiterleitung zum KARDINALFORUM>>
>> Weiterleitung zum KIRCHENSCHUTZ FORUM>>
2012-11-08
nuntius@nuntiatur.at Betreff: Kirchenunehrlickeit
Sehr geehrter Kardinal, sehr geehrte Bischöfe von Österreich, wenn Sie diese wichtige Frage des Kirchenschutzes nicht beantworten können werden Sie gebeten dies zumindest zu bekennen. Einen Kirchenbeitrag zu spenden um nicht einmal eine ehrliche proforma Antwort zu bekommen ist schon eine starke Zumutung von den Geistlichen an die Gläubigen. Deshalb abschließend noch einmal die Bitte sich bis zum 2012-11-22 akzeptabel zu artikulieren. Da Sie ohnehin mit einem ständig zunehmeden Beitragsschwund belastet sind – würde es mir widerstreben diese Frage in einer Presseaussendung oder direkt beim Papst dem "Diener der Diener Gottes", zu klären. Vielleicht aber sind für Sie; Zeitungs - Kolumnen und Vorstellungen in Brüssel, (so wie heute) maßgeblicher als der Kirchenschutz in Österreich. Grüß Gott und werden Sie sachlich glaubwürdiger.
2012-10-11
"Mir genügt's, wenn die Lügner das Maul halten" (Krenn zu Schönborn 1998) http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Krenn
-- Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen für Bischof Kurt Krenn zum 50-jährigen Priesterjubiläum: am 7. Oktober 1962 wurde Kurt Krenn in der Kirche Sant'Ignazio in Rom zum Priester geweiht.
-- Nuntius Zurbriggen leitete Vesper zur Hinführung auf das Jahr des Glaubens. Vorher hatte der Nuntius den emeritierten St. Pöltner Diözesanbischof Dr. Kurt Krenn besucht, der genau vor 50 Jahren zum Priester geweiht wurde. Kurt Krenn verbringt seinen Ruhestand in Pflege durch die Schwestern der „Dienerinnen der Immaculata“ in deren Mutterhaus in Gerersdorf bei St. Pölten. Der St. Pöltner Diözesanbischof DDr. Klaus Küng dankte dem Nuntius für die bischöfliche Leitung der Vesper und alle Ermutigung zur Treue im Glauben in Einheit mit dem Heiligen Vater, Papst Benedikt XVI. http://stjosef.at/bischof.k.krenn/
-- Der Vatikan hat dem im Sex-Skandal von St. Pölten in die Kritik geratenen Bischof Kurt Krenn einst ein Interviewverbot erteilt. Das Verbot sei auf persönlichen Wunsch von Papst Johannes Paul II. erteilt worden
-- 40.000 schwule Pornobilder und etliche Kindersexdateien waren auf den Computern des Priester Seminars St.Pölten gespeichert. Küchl und Rothe spielten die Szenen mit ihren Studenten nach, photographierten sich sogar eifrig in „intimen Situationen“. Krenn zu Skandal um Priesterseminar: "Buben-Dummheiten"
-- In der Sendung "Orientierung" bestätigte der St. Pöltner Diözesanbischof Kurt Krenn, die Fotos zu kennen, die unter anderem den Subregens des Priesterseminars in einem innigen Kuss mit einem Mann zeigen. Die Vorgänge im St. Pöltner Priesterseminar hätten aber nichts mit Homosexualität zu tun, vielmehr handle es sich um "Buben-Dummheiten", erklärte Krenn. Heute berät in St. Pölten das Domkapitel eventuelle Folgen des Skandals. Die Bischofskonferenz sieht inzwischen "kirchlichen Handlungsbedarf". http://religionv1.orf.at/projekt02/news/0407/ne040712_krenn_fr.htm
-- Unterstützung von und für Groër Widerstand gegen und Konflikte mit Krenn waren aber weit über St. Pölten hinausgegangen. Auslöser dafür war in erster Linie der Fall des früheren Wiener Erzbischofs Kardinal Hans Hermann Groër, gegen den im Frühjahr 1995 Vorwürfe laut geworden waren, er habe in seiner früheren Tätigkeit als Erzieher Buben sexuell missbraucht.
-- Die nie wirklich aufgeklärten Anschuldigungen führten zur Absetzung Groërs. Die Folge war die schwerste Krise der katholischen Kirche in Österreich nach 1945, auf das "Kirchenvolks-Begehren" reagierte die Amtskirche mit dem "Dialog für Österreich". Krenn lehnte beides ab, versagte aber Groër im Gegensatz zu seinen Amtsbrüdern niemals die Unterstützung. (505.154 Unterschriften für "eine grundlegene Erneuerung der Kirche Jesu" konnten die Initiatoren des Kirchenvolks-Begehrens in Österreich am 25. Juni 1995 zählen.)
--- "Maul halten" 1998 war die Kirchenkrise dann Thema bei einem Ad-limina-Besuch (kirchenrechtliche Verpflichtung ) der österreichischen Bischöfe in Rom. Dort kam es zum offenen Konflikt: Krenn sagte - sehr zum Ärger des Wiener Erzbischofs Kardinal Christoph Schönborn als Vorsitzender der Bischofskonferenz - er kenne den Bericht der Bischöfe nicht. Schönborn widersprach, Krenns Reaktion war heftig: "Mir genügt's, wenn die Lügner das Maul halten." http://derstandard.at/1308186316482/Katholische-Kirche-Streitbarer-Bischof-Kurt-Krenn-wird-75
-- Bundespräsident Thomas Klestil hat am Mittwoch dem St. Pöltner Diözesanbischof Kurt Krenn das Goldene Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich verliehen. Aus diesem Anlass hatte sich sogar der Wiener Alterzbischof Kardinal Hans Hermann Groër in der Präsidentschaftskanzlei eingefunden. Krenn bedankte sich ganz besonders bei Groër: Der Kardinal habe ihn, als er noch Wiener Weihbischof war, für das St. Pöltner Amt gut vorbereitet
2012-09-07
Viel Geld für Gottes Segen Peter Mayr, Markus Rohrhofer, Christoph Baumgarten kämpft gegen Kirchenprivilegien.
-- Das große Geld liefert der Staat: Zu diesem Schluss kommt ein neues Buch, das die Finanzen der Kirchen beleuchtet. 3,8 Milliarden Euro würden pro Jahr an Förderungen fließen, sagt Autor Christoph Baumgarten. Die römisch-katholische Kirche dementiert
-- Wien - Goldene Altäre, prächtige Klöster, pompöse (Gottes-)Häuser, seidene Gewänder - auf den ersten Blick scheint die römisch-katholische Kirche Österreichs dem Prunk und Protz nicht abgeneigt. Doch geht es um eine genaue Vermögensbilanz, reagiert die klerikale Seite schnell verschlossen. Detaillierte Zahlen sind schwer bis gar nicht erhältlich.
-- Journalist Christoph Baumgarten und der deutsche Kirchenkritiker Carsten Frerk, der Ähnliches schon für Deutschland erarbeitet hat, haben sich dennoch auf Spurensuche begeben, Grundbücher ausgehoben und unzählige Förderansuchen durchforstet.
"Systematische Unterstützung durch Staat"
-- Gesucht wurde vor allem nach jenen Geldern, die der Staat der katholischen (und auch der evangelischen) Kirche zuschießt. Das Ergebnis verwundert durchaus: "Wir reden nicht von einer fallweisen Unterstützung, sondern davon, dass diese systematisch erfolgt - und dass ein Großteil des kirchlichen Apparates nur mit Steuergeld aufrechterhalten werden kann", sagt Baumgarten im STANDARD-Gespräch.
-- In Zahlen gegossen sieht das laut Buchautoren nämlich folgendermaßen aus: "Man kommt auf einen staatlichen Finanzierungsaufwand kirchlicher Einrichtungen von insgesamt jährlich rund 3,8 Milliarden Euro." 2,4 Milliarden würden demnach in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen fließen, rund 1,4 Milliarden mehr oder weniger in den Bildungsbereich. Frerk und Baumgarten folgern daraus, dass "nur 13 Prozent der gesamten katholischen und evangelischen Infrastruktur von den Kirchen selbst finanziert werden". Für den großen Rest stehe der Staat gerade - "ein Missverhältnis, das thematisiert werden muss", sagt Baumgarten, der sich auch für das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien einsetzt.
Argument Denkmalpflege
-- Ein Dorn im Auge ist Baumgarten neben dem Religionsunterricht, den er am liebsten ersatzlos streichen würde ("Wenn es einen Religionsunterricht gibt, dann auf eigene Kosten in den eigenen Gebäuden"), vor allem das gern gebrauchte "Finanzierungsargument" Denkmalpflege. Demnach müssten rund 70 Prozent der Kulturgüter von der Kirche erhalten werden. Baumgarten: "Das stimmt nicht. Laut Zahlen der Statistik Austria ist nur ein relativ geringer Anteil an denkmalgeschützten Gebäuden in Österreich im Eigentum einer Religionsgemeinschaft."
-- Und nicht einmal Caritas und Diakonie kommen im Buch gut weg. Baumgarten stört, dass die Kirche mit ihnen wirbt, der Staat aber mehrheitlich zahlen darf.
Kirche spricht von "Fantasiezahl"
-- Die 3,8 Milliarden Euro Staatsfinanzierung sind für Paul Wuthe, Leiter des Medienreferates der Bischofskonferenz, eine "Fantasiezahl". Die Kirche finanziere sich selbst. Wuthe: "Das Diözesanbudget für alle neun Diözesen liegt bei gesamt 500 Millionen Euro pro Jahr. 2010 lukrierten alle Diözesen über den Kirchenbeitrag rund 393 Millionen Millionen Euro." Und hinter den angeblichen Subventionen würden "immer kirchliche Leistungen für die Allgemeinheit stehen".
-- Das Gesamtvermögen der Kirche zu beziffern sei aber nicht möglich. Wuthe: "Erstens gibt es zu den wenigsten Gebäuden eine aktuelle Schätzung von Verkehrs- oder Verkaufswert, und zweitens sind jede Diözese, jedes Stift, sogar jede Pfarre eine selbstständige Rechts- und Wirtschaftseinheit, auch im Steuerrecht. In vermögensrechtlichem Sinn gibt es 'die Kirche' also nicht, sondern einige tausend eigenständige kirchliche Rechtsträger in Österreich."
Denkmalpflege-Zuschüsse nur "Tropfen auf heißen Stein"
-- In der Regel würden die kirchlichen Vermögensgüter jedenfalls "meist sehr wenig Gewinn erwirtschaften". Die Einrichtungen seien nicht auf Gewinn ausgerichtet, sondern würden ideellen Zwecken wie dem Gottesdienst, der Erziehung, den Kranken dienen. "Daneben gibt es Vermögenswerte, die für die Alters- und Abfertigungsversorgung kirchlicher Mitarbeiter angelegt sind", erklärt Wuthe.
-- Besonders problematisch sieht er in dem Buch das Kapitel über die Denkmalpflege. Das Bundesdenkmalamt habe mehrfach öffentlich erklärt, dass die Kirchen den Großteil der Denkmalpflege selbst zahlen und staatliche Zuschüsse nur "ein Tropfen auf dem heißen Stein" seien.
Ein Zinshaus in Hietzing
-- Und doch investiert die Kirche mitunter kräftig. Jüngstes Beispiel: Die Wiener Erzdiözese erwarb ein Zinshaus in Hietzing. Zwei Millionen Euro wurden für ein Haus samt Grundstück und zwei Geschäftslokalen gezahlt. Aus den Rücklagen, heißt es dazu. Konkret sei es um eine "Wertsteigerung" des benachbarten Grundstückes gegangen. Dieses befinde sich schon seit längerem im Besitz der Erzdiözese, habe aber bislang "über keine geeignete Zufahrt verfügt". Daher jetzt der Zukauf.
-- Kein Einzelfall, sagt Baumgarten: "Ordensgemeinschaften haben in den vergangenen Jahrzehnten Grundfläche zugekauft - und zwar nicht wenig. Wie solche Käufe ohne Überschuss gehen sollen, ist mir schleierhaft." (Peter Mayr/Markus Rohrhofer, Czernin Verlag 2012 284 Seiten, 24,90 Euro DER STANDARD, 7.9.2012) http://derstandard.at/1345166410203/Viel-Geld-fuer-Gottes-Segen
2012-01-13
[quote] Kleriker wie die Politiker Einfach so, Kleriker gleich Potentaten mit Gefolgschaft und Familie. Auch hohen Kirchenvertretern wird Diplomatenpass entzogen. Schönborn muss das Dokument abgeben. - Auch ehemalige Kirchenvetreter wie Faber, Groër und König reisten mit Diplomatenpass. Schönborn habe sich "ganz sicher nicht angestellt" für das Dokument, "er hat es einfach so bekommen". Sollte dies nicht mehr möglich sein, sprich der Pass eingezogen bzw. für ungültig erklärt werden, wäre das aber ganz sicher auch kein Problem. Einfach so, wie den Kündigungsbrief unter dem Türspalt, für Schüler der zum Ungehorsamen konvertierte. http://derstandard.at/1326249188412/Novelle-Hohen-Kirchenvertretern-wird-Diplomatenpass-entzogen.
- S. g. Hr. Kardinal, "nur so", als Gazettenschreiber geben Sie ungefragte Antworten, ansonsten schweigen Sie. Gott sei mit Ihnen aber nicht mit allen Ihren Gebahrungen. Public Hinweis Grüß Gott PS: Hat Hr. Fischer schon einen freiwilligen privaten Geldbeitrag für die Kirche gespendet? zope@erzdioezese-wien.at Kontaktformular
| Zitat: | -- Vielleicht kann der Apostolische Nuntius für Österreich Erzbischof Dr. Peter Stephan Zurbriggen helfen. http://www.nuntiatur.at/index.php?menuid=5 nuntius@nuntiatur.at
S. g. Hr. Apostolischer Nuntius für Österreich Erzbischof Dr. Peter Stephan Zurbriggen, vielleicht ist es Ihnen möglich zumindest die Form einer Reaktion der Kirche wahrzunehmen, damit die 58.603 Tausend Kirchenaustritte in Österreich 2011 nicht weiter als Erfolg dargestellt werden. Heute haben Sie ja eine gute Rede gehalten, reisen Sie auch mit einem Diplomatenpass oder mit Gottes Segen? Grüß Gott. |
Der Codex des Canonischenrechts (Kirchenrecht) über Rechte und Pflichten eines Apostolischen Nuntius http://www.nuntiatur.at/index.php?menuid=27
Can. 362 — Der Papst besitzt das angeborene und unabhängige Recht, seine Gesandten zu ernennen und sie zu den Teilkirchen in den verschiedenen Nationen oder Regionen wie auch zugleich zu den Staaten und öffentlichen Autoritäten zu entsenden, desgleichen sie zu versetzen oder abzuberufen, allerdings unter Wahrung der Normen des internationalen Rechts, soweit es die Entsendung und Abberufung von Gesandten bei den Staaten betrifft.
Can. 363 — § 1. Den Gesandten des Papstes wird das Amt übertragen, den Papst selbst bei den Teilkirchen oder auch bei den Staaten und öffentlichen Autoritäten, zu denen sie entsandt sind, auf Dauer zu Vertreten.
§ 2. Den Apostolischen Stuhl vertreten auch jene, die in päpstlicher Mission als Delegaten oder Beobachter zu internationalen Räten oder zu Konferenzen und Versammlungen abgeordnet werden.
Can. 364 — Hauptaufgabe eines päpstlichen Gesandten ist es, die Bande der Einheit, welche zwischen dem Apostolischen Stuhl und der Teilkirchen bestehen, ständig zu stärken und wirksamer zu gestalten. Zur Aufgabe eines päpstlichen Gesandten gehört es deshalb im Rahmen seines Wirkungskreises:
1° dem Apostolischen Stuhl Nachrichten zu übermitteln über die Lage, in der sich die Teilkirchen befinden, und über alles, was das Leben der Kirche und das Seelenheil betrifft;
2° den Bischöfen mit Rat und Tat beizustehen, wobei jedoch die Ausübung von deren rechtmäßiger Gewalt unberührt bleiben muß;
3° enge Beziehungen mit der Bischofskonferenz durch die Gewährung jeglicher Unterstützung zu pflegen,
4° für die Ernennung von Bischöfen dem Apostolischen Stuhl Namen von Kandidaten zu übermitteln oder vorzuschlagen sowie den Informativprozeß über die in Aussicht Genommenen gemäß den vom Apostolischen Stuhl erlassenen Normen durchzuführen,
5° sich darum zu mühen, daß die den Frieden, den Fortschritt und das gemeinsame Mühen der Völker betreffenden Angelegenheiten gefördert werden;
6° mit den Bischöfen zusammenzuarbeiten, damit günstige Beziehungen zwischen der katholischen Kirche und den anderen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften, aber auch den nichtchristlichen Religionen unterstützt werden;
7° das, was zur Sendung der Kirche und des Apostolischen Stuhles gehört, durch vereintes Handeln mit den Bischöfen bei den Staatsregierungen zu schützen;
8° die Befugnisse auszuüben und die übrigen Aufträge zu erfüllen, die ihm vom Apostolischen Stuhl übertragen werden.
Can. 365 — § 1. Ein päpstlicher Gesandter, der zugleich eine Vertretung bei Staaten gemäß den Normen des internationalen Rechtes ausübt, hat auch die besondere Aufgabe:
1° das Verhältnis zwischen dem Apostolischen Stuhl und den Staatsautoritäten zu fördern und zu pflegen;
2° Fragen zu behandeln, welche die Beziehungen zwischen Kirche und Staat betreffen; und sich in besonderer Weise mit Konkordaten und anderen Vereinbarungen dieser Art zu befassen, sofern solche abzuschließen und zur Durchführung zu bringen sind.
§ 2. Bei der Ausführung der in § 1 beschriebenen Tätigkeiten darf der päpstliche Gesandte, wenn die Umstände es nahelegen, es nicht unterlassen, die Beurteilung und den Rat der Bischöfe des kirchlichen Wirkungsbereiches zu erfragen und sie über die Entwicklung der Angelegenheiten zu unterrichten.
Can. 366 — Mit Rücksicht auf den besonderen Charakter der Aufgabe des Gesandten:
1° ist der Sitz der päpstlichen Vertretung von der Leitungsgewalt des Ortsordinarius exemt, sofern es sich nicht um Eheschließungen handelt;
2° ist der päpstliche Gesandte befugt, nach möglichst vorheriger Unterrichtung des Ortsordinarius, in allen Kirchen seines Zuständigkeitsgebietes Gottesdienste, auch mit den bischöflichen Insignien, zu feiern.
Can. 367 — Das Amt des päpstlichen Gesandten endet nicht mit der Vakanz des Apostolischen Stuhles, wenn nicht Gegenteiliges in dem päpstlichen Ernennungsschreiben festgelegt ist, es endet aber mit der Erfüllung des Auftrags, mit der dem Gesandten mitgeteilten Abberufung sowie mit dem vom Papst angenommenen Amtsverzicht. _________________ FORUMADMIN HP |
|