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Soul rape [ab 18; W.: angst, depri, violence, rape, death]


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skold_in_suspenders
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BeitragVerfasst am: 21.11.2006, 20:51    Titel: Soul rape [ab 18; W.: angst, depri, violence, rape, death] Antworten mit Zitat

Disclaimer: Ich besitze keiner der hier vorkommenden Personen und werde für das Geschriebene nicht bezahlt. Alles Überfluss meiner unerschöpfbaren Fantasie!


--Kein anderer Weg, aber ich muss ihn gehen...--

Chapter 1: Rote Lippen
Die leere Wodkaflasche rollte leise klirrend in die Straßenrinne. Schweren Schrittes ging er durch den gefrorenen Schnee.

***
Er legte sich entblößt zurück in die Kissen. Seine graugrünen Augen lösten sich von den blutrotgeschminkten Lippen seines Gegenübers und suchten den Blick zur Decke. Sie war kahl, kalt und kalkweiß.
---

Ein klingenscharfer Wind fauchte ihm um die Ohren. Er zog den Kopf ein, sodass ihm der Mantelkragen bis unter die Augen reichte. Sie waren in Schatten getaucht, ertränkt in Schuld und Schmerz. Ohne es wirklich wahrzunehmen, drückte er die Klingel.
„Ginger, Baby, komm rein!“ Er senkte den Blick, war wie betäubt, als er in Pogos Armen lag. Er hatte es nicht verdient. Er hatte Pogos Liebe nicht verdient. Und Pogo hatte Ginger nicht verdient.
Tut mir so leid, Baby... . Kein anderer Weg, aber ich muss ihn gehen...***
Er zuckte zusammen, als die kalte Hand über seinen Oberkörper fuhr. Die roten Lippen lächelten. So falsch. Sie kamen näher. Ganz nah. „Sag es, Ginger...“, wisperten sie. Ginger schloss die Augen, er wollte nichts sehen, die Hand nicht spüren. „Sag es...“ Die Lippen, so sanft und doch so hart, liebkosten seinen Hals. Eine eisige Stahlhand zerquetschte sein Herz, als Ginger die drei Worte sagte: „Ich gehöre dir.“
---

„Pogo... ich muss mit dir reden.“ Ein fragender Blick. Er ging diesem aus dem Weg. „Hast du wieder getrunken? Darling, sag, was ist los mit dir?“
Ginger fand sich plötzlich auf dem Sofa in Pogos Armen wieder. Ginger wurde es unbehaglich. Nicht, weil er Liebe bekam, sondern weil er zu unrecht Liebe bekam.
„Stephen... lass mich los, ich...“ Er rutschte etwas weiter nach hinten, als sein Freund verwirrt die Umarmung löste. Ginger sah in Pogos Augen den hochkommenden Schmerz, die Verwirrung. Ein kalter Stich zwischen den Rippen. „Kenny... ich verstehe nicht... ich dachte...“ – „Du bist mich nicht wert.“ Eine drückende Stille breitete sich aus. Sie zerfraß Gingers Herz. Vor ihm sein Ein und Alles. Verwirrt. Verletzt.

***
Tausende rote Mahle pulsierten brennend auf seiner blassen Haut. Jeder Stoß versetzte ihm unheilbare Wunden, tiefsten Schmerz. Selbst wenn er es wollte, konnte er nichts sehen. Ein strammes Tuch nahm ihm das Augenlicht. Damit Du besser fühlen kannst! Das Eisen schnitt sich unsanft in seine Handgelenke. Pogo! Ich liebe dich, doch du bist mich nicht wert!! Er japste, als sich das harte Ding immer härter und tiefer in seinen Darm rammte. Ohne jede Rücksicht. Er weinte. Ja, rote Lippen mochten es auf die harte Tour. Sie wollten Blut.
---

Gingers eingefrorene, geradezu leblose Fassade schmolz wie erhitztes Wachs. Sein schmaler, gerader Mund verzog sich in der Erinnerung der Qual, die ihm angetan wurde und die er Pogo antat. Der düstere Blick geriet ans Licht, verfärbte sich irre mit der Realität und dem Rausch. Heiße Tränen brannten in Gingers Augen. Er fasste sich an die eiskalte Stirn, die doch so warm schien. Seine Stimme zitterte, als er sagte: „Ich... ich habe dich mehrere Male betrogen...“
Heiße Wellen der Schuld fluteten sein Gewissen. Sie schwappten über und liefen aus den Augen heraus.
Er konnte den Zorn spüren, wie dieser die Luft elektrisierte. Zu verschwommen war alles, als er in Pogos Augen sehen wollte. „W-was hast du??...“ Zähne knirschten, ein Schnauben. „Ginger... mit wem. MIT WEM??!“ Der Tränenschleier löste sich für einen Augenblick. Eisige Winde der Wut und endloser Enttäuschung schlugen ihm mit Wucht entgegen. Er konnte die klaffenden, brennenden Wunden in Pogos so schöner, zarter Seele erkennen. Es tat so weh.

***
Das Licht zerstach seine Augen. Eine dröhnende Stille erfüllte den muffigen Raum.
Er lag da, zusammengekrümmt vor Schmerz und frierend. Die Restwärme, die er noch besaß, pochte unaufhaltsam aus ihm heraus. Die Augen waren glasig; glichen denen eines Toten.
Der Mann mit den roten, verschmierten Lippen stopfte ihm den „Lohn“ in Form von einigen Dollarscheinen zwischen die Finger. „For your nice, tight ass...“ Die roten Lippen verzogen sich zu einem breiten Grinsen. „See ya soon, Baby...“
---

“Mit wem? Wer ist besser, als ich, hm? Wer hat es mehr verdient??“ Pogo wartete.
Ginger wusste, dass er sich nun selbst belog. „Ich hab für Geld... mit ihm geschlafen.“ – „Du hast WAS??!“ Ginger kannte Pogo. Er wusste, dass er trotz Medikamente aggressiv werden konnte. Doch Ginger hatte davor keine Angst. Der Alkohol im Blut stumpfte seine Sinne ab, machte ihn müde. Seine geröteten Augen trafen den gereizten, verletzten Blick seines Gegenübers. Fassungslose Stille. „Pogo... Stephen... ich liebe dich ü-über alles, sonst wäre ich nicht hier, um di...“ Besagter sprang tosend auf, verätzte Ginger mit puren Blicken. „Nix Stephen!! Weißt du, was du mir gerade antust??!!!“ Pogo holte großzügig Luft und schmiss nach einer etwas längeren, gefährlichen Pause eine leere Kaffeetasse quer durch’s Zimmer, die dann an der gegenüberliegenden Wand zerschmetterte. „WAS ICH GERADE ERFAHREN MUSS???!“, fuhr er hitzig fort. Ginger sah Pogos Augen im salzigen Nass schwimmen. Er wollte es nie soweit kommen lassen, doch nun hatte er es gebracht. Er war die verfluchte Schuld, ein wertloses Stück Aas. „My boyfriend; my big love is a whore!! A goddamnit Prostitute!!…” Er starrte Ginger an, als würde er diesem gleich an den Hals springen und die Kehle aufreißen, doch er wartete nur die Wellen der Wut ab. Ginger saß währenddessen immer noch da. Erfroren im Schmerz, verbrannt in der höllischen Schuld. Ja, rote Lippen mochten es auf die harte Tour. Sie wollten Blut. „Sorry, please!... Give me a chance!”, greinte Ginger schließlich. Doch er stellte dann fest, dass es leere Worte waren, denen Pogo besonders jetzt nicht zustimmen konnte, aber Ginger liebte ihn. Er nahm all den Schmerz, die Demütigungen auf sich und keiner verstand ihn. „Shut up! Sag: Wer ist ER?“, fragte Pogo scharf und stemmte sich die Fäuste in die Seiten. Sie zitterten. Ginger starrte geradeaus, die Tränen rannen ihm ununterbrochen über die geröteten Wangen. „Ich-ich kann nicht... ich... ich-ich brauche das Geld... –versteh mich doch...“ – „Dich verstehen?? Warum soll ich dich verstehen, wenn du mit diesen Kerlen in die Kiste steigst, um Kohle zu machen, hm?! Bin ich dir nicht gut genug? Geht’s dir nur um Reichtum und Wohlstand?“ Die Wörter echoten in Gingers Ohren wieder. Er schloss die Augen. Ihm war so schwindelig. „Es sind nicht mehrere Kerle... es ist nur einer, der meine... meine... Therapie finanziert, indem er mich be-bezahlt...“, erklärte er mit einer bebenden, leisen Stimme. „THERAPIE?! Ich geb dir jetzt eine!....“ Urplötzlich bekam Ginger einen harten Faustschlag mitten ins Gesicht. Für Sekunden hing er betäubt da, richtete sich dann langsam auf und tastete vorsichtig nach seiner Lippe. Sie war aufgeplatzt. Er hatte es Pogo bisher mit der Therapie verschwiegen. Einige Körperteile waren so demoliert, sodass sie dringend eine Therapie nötig hatten... . Gingers schuldiger, benommener, verletzter Blick suchte Pogos vertrautes, so wunderschönes Gesicht. Doch er fand es nicht. Er sah vor sich nur eine Furie, die über sich die Kontrolle verloren hatte.

~~~„Können wir nicht wenigstens eine kleine Lohnerhöhung durchgehen lassen, Manson?“
„Lohnerhöhung??“
„Ja, eine Lohnerhöhung! Ich brauch das Geld für meine Therapie. Ich komme sonst nicht über die Runden!...“
„Red keine Scheiße! Alle kriegen dasselbe Geld und Schluss!“
„Weißt du, wie teuer diese beschissene Therapie ist?! Ich habe sie nötig! Und das nur, wegen dir!“
„Fuck you, Fish!!“
“Au! Hör auf mich zu schlagen! Ich bin nicht dein Sandsack!“
„SHUT UP, du kotzt mich an!“
„ICH WILL MEIN GELD, WAS MIR FÜR DIE THERAPIE ZUSTEHT!! Und wenn du es nicht zahlst, sehen wir uns vor Gericht wieder, Manson, ich habe ZEUGEN!“
„WAS FÜR ZEUGEN, DU STÜCK SCHEIßE, HMM?!!!“
„Millionen, Milliarden! Wie du mich mehrere Male auf der Bühne geprügelt und vom Podest runtergehauen hast!!...“
„Gut!... GUT! Ich zahle! Aber nur, unter einer Bedingung, Ginger Fish...“~~~


"Ich will dich nie-wieder sehen, Kenny Wilson!!" Die Tür knallte zu. Ginger lag wie betäubt im gefrorenen Schnee und sah hinauf zu den grauen, trostlosen Wolken. Er fühlte sich so verloren und verlassen, wie noch nie zuvor. Wo war Hoffnung? Wo war Liebe?...
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Zuletzt bearbeitet von skold_in_suspenders am 10.04.2007, 10:04, insgesamt 6-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 21.11.2006, 20:51    Titel: Anzeige

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Omega
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BeitragVerfasst am: 23.11.2006, 20:47    Titel: Antworten mit Zitat

Super... i love your style! Was nur etwas beim flüssigen Lesen stört ist dieses: "You are a fucking Prostituierte!" oder wie das war... snst Daumen hoch!!
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BeitragVerfasst am: 24.11.2006, 19:41    Titel: Antworten mit Zitat

Thx Sweetie ^^ *erröt* Jaa... A goddamnit prostitute... okay, es ist Englisch, aber ich fand, dass es sich besser anhört, als Ein gottverdammter Stricher. Na ja, darüber lässt sich's streiten Zwinkern
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skold_in_suspenders
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BeitragVerfasst am: 29.03.2007, 14:49    Titel: Antworten mit Zitat

*Fortsetzung*

Disclaimer gilt wie im vorherigen Kapitel -is kla.

~~~~~~~~~~~~~~~~

Chapter 2: Silence in heaven

Er saß auf seinem Sofa. Der Raum war in Stille getaucht, das ganze Haus. Pogo hatte sein Gesicht in die Hände gelegt und die Ellenbogen auf die Knie gestützt. Er konnte immer noch nicht begreifen, was vor einer halben Stunde passiert war... . Gedanken überschlugen sich. Sein geliebter Kenny kam betrunken ins Haus, versprühte eine abweisende und depressive Aura und erzählte, dass er für Geld mit Kerlen schlief! -Oder einem? Pogo seufzte bitter. Er wusste einfach nicht, wohin mit seinen Gedanken. Er hatte Ginger doch nie schlagen wollen... er hatte ihn nicht mal ausreden lassen... . Bittere Schuldgefühle machten sich breit, zerfraßen Teile seiner Seele. Er liebte Ginger. Noch nie hatte er derartig einer Person Liebe und Zuwendung gegeben und diese auch von der Person erhalten. Pogo stand auf. Seine Augen waren rot und wässerig, der Blick leicht irre. Bevor er zur Garderobe eilte, nahm er eine Beruhigungspille ein.

~~

Silence in heaven. Die Hölle brennt. Er lag im roten Nass, die Augen schon fast zu. Alles, was er zuletzt sah, war die kalte, weiße Fliesenwand.

~~

Pogo eilte durch die Straßen. Die Kälte ließ die Augen erbärmlich tränen, als ob sie dies nicht schon zu Genüge taten.
Schließlich war er angekommen. Nach Atem ringend stolperte er die Treppen zur Tür hoch, suchte mit zitterigen Händen ungeduldig in seiner Manteltasche nach dem Schlüssel. "Pleeeeease... -oh damn!! Fucking!! Where is the ffff... -ah!" Erleichtert holte er den Hausschlüssel von Gingers Wohnung raus.
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Zuletzt bearbeitet von skold_in_suspenders am 02.04.2007, 18:27, insgesamt einmal bearbeitet
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Omega
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BeitragVerfasst am: 29.03.2007, 16:21    Titel: Antworten mit Zitat

Waahaaaahhh... Weinen Danke, eine Fortsetzung!
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James Bathory
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BeitragVerfasst am: 29.03.2007, 18:00    Titel: Antworten mit Zitat

Mehr, mehr, mehr!!!
Soll ich noch mehr sagen?
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skold_in_suspenders
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BeitragVerfasst am: 30.03.2007, 14:50    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Auf jeden mach ich sie weiter...
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skold_in_suspenders
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BeitragVerfasst am: 02.04.2007, 19:09    Titel: Antworten mit Zitat

Fortsetzung von Chapter 2: Silence in heaven
------------------------------

Pogo kam mit der Tür ins Haus, fiel fast hin.
"KENNYYY!!!?", rief er nach Luft ringend. Seine Knie fühlten sich weich an wie Butter, seine Hände zitterten immer noch. Selbst jetzt konnte keine Beruhigungspille mehr Wirkung zeigen.
Er erhielt keine Antwort. Das ganze Haus war in Stille getaucht.

~~

Silence in heaven. Die Hölle brennt. Kein Schrei mehr zu hören, kein Leid mehr zu fühlen. Stille und Seele werden eins.

~~

Er suchte das ganze Erdgeschoss ab. Kein Ginger, keine Spur, dass er hier gewesen wäre. Pogo hatte keine Zeit, sich die blonden, strähnigen Haare aus dem Gesicht zu fischen. Er musste Ginger finden. Sich entschuldigen, ihm für ein und alle mal eindeutig seine Liebe gestehen!
"Ken! Bitte! Sei mir nicht böse, ich-ich wollte es doch nicht!... Mr. Wilsoooon...!", rief er abermals und verzweifelt. Der Keyboarder stolperte hastig die Treppe hoch. Schweiß benetzte mittlerweile seinen gesamten Körper, die dicken Wintersachen waren schwer und viel zu warm in der Wohnung.
"Kenny..." Entsetzt und erstarrt stand Pogo im Türrahmen des Badezimmers. Seine Augen füllten sich schnell mit Tränen.

Chapter 3: Somewhere between waking and sleeping


Er saß vollkommen fertig auf einem Stuhl im Warteflur. Seine Gliedmaßen zitterten immer noch. Sein Gesicht glitzerte im Neonröhrenlicht tränennass, die Augen waren mehr als gereizt und brannten wie Feuer. Immer wieder wippte er autistisch vor und zurück, stärker als sonst, wimmerte kläglich vor sich hin. Pogo war am Ende. Er allein war daran Schuld. Pogo sah noch zu deutlich die Bilder vor seinen Augen...

Ginger lag in der Badewanne. Die Augen geschlossen, auf dem Kachelboden lagen zwei leere Wodkaflaschen... Das Wasser, in dem der Schlagzeuger lag, war blutrot. Der rechte Arm lag auf dem Rand, vom Handgelenk bis zur Ellenbogenbeuge klaffte ein zentimetertiefer Schnitt, aus dem das Blut nur so herauspochte. Fast unscheinbar schwamm still auf der gefärbten Wasseroberfläche eine Rasierklinge...

Pogo musste würgen, schlug sich die Hand vor dem Mund und sprang auf, raste zur Gästetoilette. Der sterile Geruch des Krankenhauses und die schreckliche Erinnerung ließen ihm den Magensaft hochkochen.

Sein Gesicht war so kreidebleich, umrandet vom roten Wasser, in dem die Haare schwerelos umherwaberten. Sie schienen das einzig lebendige an Ginger zu sein.

Pogo hatte sich eben wieder hingesetzt.
"Mr ... Bier? Sind Sie Mr Bier? -Ja, in Ordnung, alsoo..."
Ein Arzt war auf ihn zugekommen, und gab ihm die Hand.
"Was ist mit Kenny?", platzte es ungehalten aus dem fertigen Mann mit dem hellblonden Irokesenschnitt heraus. Seine Finger bearbeiteten nervös den offenen Reißverschluss des Mantels.
"Nuuuun... Mr Wilson... er", begann der Arzt nachdenklich und kratzte sich mit einem Kulli hinter dem Ohr, "Mr Wilson liegt auf der Intensiv. Es ist nicht sicher, ob er überleben wird."
Pogos Augen füllten sich erneut, wie so oft an diesem beschissenen Tag mit Tränen.
"Seine Schnittwunde am Arm ist genäht, aber sie könnte auch wieder aufgehen... außerdem hat er sehr viel Promille im wenigen Blut."
Die Tränen rannen schnell seine Wangen herunter. Sturzbäche davon folgten. Er senkte seinen Kopf, sein Körper wurde von einem herzzerreißenden Schluchzen geschüttelt. Der Arzt legte tröstend eine Hand auf die Schulter. Doch für Pogo war die Welt zusammengebrochen. Unflickbar. Tot.
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Omega
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Anmeldungsdatum: 15.11.2006
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BeitragVerfasst am: 02.04.2007, 20:00    Titel: Antworten mit Zitat

Weinen
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James Bathory
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BeitragVerfasst am: 03.04.2007, 14:29    Titel: Antworten mit Zitat

WÄÄÄH! Weinen
NICHT STERBEN!!!
Das ist sooo spannend!
Nur am Ende musste ich ein bisschen lachen weil ich statt *unflickbar* *unFICKbar* gelesen^^

Meine Hände zittern gerade ein bisschen...du bist Schuld!

Liebe Grüße J.B.
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BeitragVerfasst am: 05.04.2007, 11:20    Titel: Antworten mit Zitat

UnFICKbar Lachen Saugeil... muhaa...^^ Aber okay, vielen Dank!
Ich verrat aber nicht, wie's weitergeht, weil ich's selbst noch nicht genau weiß... *HUST* Verrückt

*greetz*

Osiris
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BeitragVerfasst am: 09.04.2007, 21:33    Titel: Antworten mit Zitat

...Fortsetzung folgt, wie versprochen...
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„Es tut mir furchtbar leid“, sprach der Doktor. Pogo riss sich zusammen und sah den Arzt flehend an. „Kann ich zu ihm? Kann ich zu Ken?“ Er musste zu seinem Freund! Wohlmöglich wäre Ginger bald nicht mehr unter den Lebenden... Pogo schluckte mühsam ein paar hochkochende Tränen herunter. Seine Kehle schmerzte leicht und fühlte sich trocken an. „Nun... Ihr-Ihr... Lebensgefährte wurde aufgrund seines instabilen physischen Zustandes in ein künstliches Koma gelegt.“ Pogos Augen weiteten sich und sahen noch entsetzter drein. Der Arzt machte eine besänftigende Geste und fuhr fort: „Ja, Sie dürfen zu ihm. Kommen Sie mit mir.“ Der Keyboarder stand auf und folgte dem Weißkittel.

„Das...das-“ – „Ich weiß, es ist kein schöner Anblick.“ Pogo starrte glasig durch die Scheibe der Schiebetür auf den leblosen, verkabelten Körper, der Ginger gehörte. Doch er war kaum wiederzuerkennen: Leichenblasse Haut, das Gesicht schien schattig und eingefallen, reglos. Schläuche, Kabel und leise piepende, blinkende Geräte waren mit dem Drummer vernetzt. Ein Schlauch teilte sich und führte in beide Nasenlöcher, sorgte vermutlich für die Atmung und den Sauerstoffgehalt im Blut. Durch einen weiteren Schlauch floss langsam eine klare Flüssigkeit, die von dem Tropf aus durch eine Kanüle in der linken Hand geleitet wurde. Pogos Blick heftete sich auf den einbandagierten, verletzten Arm. Wie tief muss man schneiden, um...? Er gab sich einen Ruck, schob leise die Schiebetür auf und schloss sie ebenso leise, als er mit dem blauen Krankenhauskittel das Zimmer betrat. Langsam ging er auf das Bett zu und setzte sich auf den sich daneben befindlichen Stuhl. Er betrachtete Ginger eine ganze Zeit lang. Dann begann seine Unterlippe zu zittern und Tränen rollten die gereizten, trockenen Wangen herunter, tropften auf den Kittel.
„Kenny... Ginger... Darling...“, flüsterte Pogo erstickt, nach Worten suchend, „es-es... tut mir so unglaublich leid...“ Er schluchzte, sah in das aschfahle Gesicht und legte zögernd seine auf Gingers Hand. Ein lautes Schniefen. „Wenn d-du mich jetzt hören kannst,... dann merk dir, dass-dass ich dich über alles in dieser erbärmlichen Welt liebe und dir verdammt noch mal verzeihe.“ Er machte eine Pause und rückte ein Stückchen näher an das Bett ran. Kein Lebenszeichen. Nur die Kurven und Symbole auf den Monitoren waren Zeugen von Gingers am seidenen Faden hängenden Leben. „Dich zu schlagen und zu verstoßen war der größte Fehler meines Lebens... W-wie konnte ich nur...! Du musstest doch schon genug leiden, nicht wahr Darling?... Oh bitte, wach auf!“ Erwartungsvolle Stille. Nur die eintönigen Geräusche der Geräte füllten einlullend den Raum. Pogo musste feststellen, dass Gingers Hand immer noch eiskalt war, obwohl er sie mit seiner schwitzigen Hand zu wärmen versuchte. Er traute sich gar nicht, die Wange zu streicheln oder das Haar zu berühren. Die Vorstellung, mit einer Leiche in einem Raum zu sitzen, die auch noch sein Liebster war, bereitete dem verzweifelten Musiker ein ziemlich flaues Gefühl im Magen.
Eine zierliche Schwester mit orangefarbenen Haar betrat den Raum mit leicht quietschenden Schuhen. Pogo drehte sich um.
„Mr Bier? Sie müssen jetzt gehen. Mr Wilson benötigt unbedingte Ruhe.“ Pogo runzelte die Stirn.
„Darf ich ihn morgen wiedersehen?“ – „Ich denke ja.“
Er seufzte, warf noch einfach einen Blick auf den komatisierten Ginger und erhob sich schwerfällig aus dem Plastikstuhl. „Ich liebe dich“, wisperte er mit dem Blick in Gingers Gesicht gerichtet und verließ schließlich den Raum.

Manson hob ungläubig eine nichtvorhandene Augenbraue.
„Er... wollte sich umbringen?“ Pogo nickte niedergeschlagen und strich sich geschafft durch den Iro.
„Und es ist meine Schuld... Ich-ich... ich hatte ihn geschlagen und weggetrieben..“ Er sah mit wässerigen und noch leicht glasigen Augen auf in die ungleichen Augen seines besten Freundes. Dieser seufzte tief und stellte seinen Absinth an die Seite, faltete beinahe bedächtig die Hände und rang nach Worten.
„Das klingt... das... das tut mir unglaublich leid, Pogo. Was.... war denn passiert?...“
In Mansons Augen lag ein merkwürdiger Glanz. Pogo schwieg eine ganze Weile, bis er sich schließlich bereit fühlte, zu erzählen. Er wippte in seiner typischen Art händeknetend vor und zurück und sagte mit einer brüchigen Stimme: „Ken... er kam heute Mittag betrunken zu mir nach Haus. Er... er meinte, ich hätte ihn nicht verdient... . Ginger ist mehrfach fremdgegangen.“ Manson hörte aufmerksam zu und drehte unruhig sein Absinthglas in den Händen, welches er sich wieder genommen hatte. „Er hat sich prostituiert?“, fragte er.
Pogo hatte das Gesicht in die Hände gelegt und brummelte bejahend hinein. Dann brach es jammernd aus ihm heraus:
„Ginger hatte es doch nie verdient, verdammt! Ich hätte ihm doch geholfen! Ich – habe – Geld!!“ Manson legte vorerst zögerlich eine Hand auf Pogos bebende Schulter.
„Sssshhhh...“
„Ich bringe mich um, wenn er stirbt! Und den Kerl, der ihm das angetan hat, töte ich davor!“
Manson knetete die Schulter beruhigend. Ein Augenlid des Sängers zuckte nervös.
„N-nein... ich meine- Steph, er wird es schaffen...“

„So, du hast es ihm also erzählt?! Ich hatte gedacht, es wäre ganz allein unsere kleine, geheime Beziehung, Fish!“, zischte er leise und bedrohlich.
„Wie oft habe ich’s dir eigentlich eingeprügelt? Wie oft?!!...Hm?!“ Er starrte eiskalt und hasserfüllt in das tote Gesicht des immer noch komatisierten Drummers. Dann ging er nahe an dieses heran und wisperte: „Ich werde eigenhändig für deine Beförderung ins Jenseits sorgen, falls du’s nicht alleine schaffst!“ Er stand auf, wirbelte herum und rauschte aus dem Krankenzimmer der Intensivstation.

Nun lag Ginger schon 5 Tage im Koma. Sein Zustand hatte sich innerhalb von 72 Stunden stabilisiert. Er würde überleben.
Pogo hatte ihn jeden Tag für einige Stunden besuchen können und diese in der Tat genutzt. Er hatte sich wohl oder übel an den leiderregenden Zustand Gingers gewöhnen müssen.
Der Doktor hatte prophezeit, dass Ginger in den nächsten 2 Tagen erwachen müsste.
Tag sieben kam. Ginger war noch nicht erwacht. Pogo hatte Hummeln im Hintern und machte sich gleich nach einem flüchtigen Frühstück auf den Weg ins Krankenhaus. Es war immer noch eisigkalt, es sollte weiterhin frieren und schneien.
Gerade, als der hyperaktive Musiker Gingers Zimmer auf der Intensiv betreten wollte, traf es ihn wie der Blitz. Starr vor Schreck und Schock blieb er vor der Schiebetür stehen und starrte durch die Glasscheibe.
Das Zimmer war bis auf das Bett und einige ausgeschalteten Geräten leer. Pogos Herz schlug dumpf und mit der Kraft eines Presslufthammers. Sein Brustkorb fühlte sich an, als würde er gesprengt werden. Ihm wurde rasch schwindelig, Tränen kamen hoch. War alles vorbei? Sie hatten doch gekämpft... vor allem Ginger.
„Suchen Sie ihren Freund?“
Pogo wirbelte aus den Gedanken gerissen herum und sah der kleinen Schwester mit den seidigen Karottenhaaren ins Gesicht.
„Wwas-was ist mit ihm? Ist er... –oh my god!“, sprudelte es aus Pogo heraus. Seine Knie waren beinahe wie Butter. Die Krankenschwester legte beruhigend eine Hand auf Pogos Arm.
„Neiiin, beruhigen Sie sich.“ Sie lächelte. „Mr Wilson ist vor etwa einer halben Stunde erwacht. Sein Zustand ist stabil, ihm geht es blendend. Er hat die ganze Zeit nach Ihnen gefragt. Wir wollten Sie gerade anrufen.“
Pogo fiel ein richtiger Felsblock vom Herzen. Er seufzte erleichtert und schloss die Schwester dankbar in die Arme.
„Oh my... wow. Er lebt! Wo ist er? Ich muss zu ihm!”
Die Schwester lachte leicht gezwungen und tätschelte Pogos Rücken.
„Wenn Sie mich jetzt loslassen würden, bringe ich Sie gerne eine Etage tiefer...“
Pogo löste sich.
„Ooooww... sorry. Gerne...“
Die zierliche Frau lächelte Pogo gutmütig an.
„Kein Problem, Mr Bier... folgen Sie mir.“
„Ach... Sie dürfen mich gerne Stephen nennen...“

„Mr Wilson? Hier ist Besuch für Sie.“
Ginger drehte den Kopf zur Tür und sah nur die grinsende Krankenschwester in der Tür stehen. Sein Herz begann, stärker zu schlagen. Was würde passieren? War es Pogo? Und wenn ja, wie würde er reagieren?...
Als er aufgewacht war, wusste Ginger vorerst gar nicht, wo er war, was passiert war. Lauter Frauen und Männer in weißen und blauen Kitteln standen um ihn herum, redeten. Es roch steril... Doch dann brachen Erinnerungen wie ein einstürzendes Gebäude auf ihn zusammen. Wortfetzen schwirrten in seinem Schädel.
„...big love is a whore!! A goddamnit…” - „…werde eigenhändig…”
Ja, Ginger hatte den Tod gewollt. Es gab keinen Sinn mehr, zu Leben. Manson missbrauchte ihn mit Freude und Pogo hatte ihn rausgeschmissen. Doch irgendwoher wusste Ginger, dass Pogo ihn noch liebte und ihm verdammt noch mal verzeihe...
„Kenny?...“
Eine leise, tiefe, zögerliche Stimme holte Ginger aus den Dreckstümpeln seiner Gedanken und Erinnerungen. Er blickte Pogo ins Gesicht. Etwas in Ginger versagte, ein dicker Kloß steckte in seinem ausgetrockneten Hals. Dieses vertraute Gesicht... ohne jegliche Veränderung oder Aggression. Ungewollt verließ eine Träne Gingers Auge.
Pogo war an sein Bett getreten und hatte ihn vorsichtig aber innig in die Arme genommen. Ginger hatte seine Nase in Pogos Schulter gedrückt und sog den altbekannten, wohlvertrauten Geruch ein. Er liebte ihn. Ginger konnte gerade seine Arme etwas heben und sie leicht um Pogo legen. Jede Bewegung war mühsam.
„Oh Kenny“, brummte Pogo in Gingers Schulter. Er lebte! Sein Duft, alles an Ginger löste in Pogo tiefste Erleichterung und Zufriedenheit aus. Er löste sich vorsichtig aus der Umarmung und setzte sich auf die Bettkante neben seinen Geliebten. Ginger sah ihn an, wollte wohl etwas sagen, brachte aber keinen Ton heraus. Pogo nahm Gingers Hand. Er hatte diese Nähe, diese lebendige Nähe so vermisst...
„Es tut mir so leid, Ginger“, brach seine leise, tiefe Stimme die Stille.

~~Fortsetzung folgt~~
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James Bathory
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BeitragVerfasst am: 10.04.2007, 13:09    Titel: Antworten mit Zitat

Genau so (Schild) Ganz, ganz toll!
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During the 1960s, I think, people forgot what emotions were supposed to be. And I don't think they've ever remembered.
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Omega
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BeitragVerfasst am: 10.04.2007, 21:01    Titel: Antworten mit Zitat

*schmacht*
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skold_in_suspenders
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BeitragVerfasst am: 13.04.2007, 21:43    Titel: Antworten mit Zitat

Klein aber fein. ier habt ihr se. Folgt natürlich bald noch mehr.
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Chapter 4: Lass mich nicht allein

Ginger sah Pogo aus müden und leicht verletzten Seelenspiegeln an. Er schluckte leicht, bevor er seine trockenen Lippen auseinander brachte.
„Das... lass uns das ver-vergessen...“ Er machte eine kleine Pause, um Kraft zu sammeln. „Das Wichtigste ist, dass du hier bist... bei mir...“
Er senkte den Blick leicht, als Pogo seinen hob. Ginger spürte, wie er seine Hand sanft drückte.
„Nein, Kenny. Hör zu, ich meine es Ernst. Es war Mist von mir. Ich hätte es nie-“
„Ich weiß...“ Ginger hatte wieder aufgesehen und streichelte leise mit dem Daumen über Pogos Handrücken. Eine Gänsehaut überkam ihn. Sein Freund hatte keine Ahnung... Ginger leckte sich flüchtig über die Lippen und sprach mit seiner leisen, brüchigen Stimme, während er tief und etwas wehleidig in Pogos Augen sah:
„...ich weiß... aber ich liebe dich. Immer noch. Ich habe es immer getan. Auch als du mich... mich-“
Pogo hatte schnell seinen Zeigefinger auf Gingers Lippen gelegt und versank mit einem zärtlichen Schweig!-Blick in Gingers dunklen Augen. Er glaubte dort tief drinnen eine verletzte, zerbrechliche Seele zu sehen...
Ginger spürte neben der magischen Atmosphäre weiche, warme Lippen auf seinen, er musste einfach seine Augen schließen. Innen kehrte er zur Ruhe, sein angespanntes Innenleben entspannte sich. Wie hatte er Pogos Liebe, Nähe, seine Küsse vermisst?

Er saß auf seinem Bürostuhl, die Füße auf den Schreibtisch gelegt. Seine Augen durchbohrten das massive, dunkle Holz des Tisches. Der Kulli zwischen seinen Zähnen gab hin und wieder knackende Geräusche von sich, als er diesen zwischen den Fingern drehte. Nach einigen Minuten stand er auf, ging zu einer schwarzen Kommode und öffnete langsam eine Schublade. Sah sich kurz um und nahm dann blitzschnell einen schwarzen, schweren Gegenstand aus ihr.
„Brian! Da bist du!“
Dita kam liebevoll lächelnd auf Manson zu, der eilig die Pistole in die Schublade zurück verfrachtete und sie zuknallte.
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Zuletzt bearbeitet von skold_in_suspenders am 20.04.2007, 08:42, insgesamt einmal bearbeitet
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