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Steve3

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 17.07.2006 Beiträge: 1271 Wohnort: Da wo es langweilig ist.
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Verfasst am: 23.11.2006, 12:20 Titel: Falken: Arbeitssieg gegen Starbulls Rosenheim |
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Falken: Arbeitssieg gegen Starbulls Rosenheim
Heilbronn, 22.November 2006
Vor nur 1.054 Zuschauern am Dienstagabend taten sich die Heilbronner
Falken gegen den Tabellenvorletzten aus Rosenheim lange sehr schwer, gewannen aber hochverdient mit 3:1. Trotzdem könnte dieser Sieg teuer erkauft sein, denn in der 44. Minute prallte Kapitän J.F. Caudron ohne Einwirkung eines Gegenspielers in die Bande und schied mit einer Knieverletzung aus. Eine Diagnose lag nach dem Spiel noch nicht vor und wird im Laufe des
Mittwochs erwartet.
Gegenüber der Partie in Hannover gab es auf Seiten des HEC drei
Veränderungen: Im Tor stand wieder Danny aus den Birken, im Sturm
spielte Marcus Kink für den gesperrten Fabio Carciola und ebenfalls sein Debüt
feierte Sean Owens, der mit der Nummer 23 in der Abwehr auflief. Die
Einzelkritik vorab: Kink spielte bemüht, aber zusammen mit Blank und Mauer ohne große Durchschlagskraft, während Owens gleich in seinem ersten Spiel bewies, dass er eine absolute Verstärkung sein kann. Körperlich stark, den 1:1-Ausgleich erzielt, nur ein unnötiger Puckverlust im eigenen Drittel trübte den guten Gesamteindruck.
Die Starbulls Rosenheim mussten auf einige etablierte Spieler verzichten und
traten ohne Hilger, Schneider, Hager und Kempf an, die teilweise wie einige
andere Akteure zuletzt stark in der Kritik standen. Kämpferisch zeigte das
Team von Markus Berwanger eine gute Leistung, war aber insgesamt den
Falken deutlich unterlegen. Trotzdem gingen die Oberbayern in der 4. Minute in
Führung, als Reul im eigenen Drittel den Puck an Kujala verlor, der
Smith bediente. Der Neuzugang aus Ratingen ließ aus den Birken keine Chance
und traf zum 0:1. Heilbronn war in der Folgezeit die deutlich überlegene
Mannschaft, tat sich gegen eine tief stehende und vielbeinige
Hintermannschaft der Gäste sehr schwer, gute Torchancen herauszuspielen. Die
klarste Gelegenheit vergab Caudron nach 19 Minuten, als er zunächst an
Häusler scheiterte und dann den Außenpfosten traf.
Der starke Starbulls-Goalie stand auch im zweiten Drittel immer wieder
im Mittelpunkt. Heilbronn hatte nun etwas mehr Zug zum Tor, die klaren Chancen häuften sich. Doch Häusler parierte zunächst glänzend gegen Stanley
(23.) und Kink (25.). In der 26. Minute fiel dann der längst überfällige
Ausgleich, als Owens mit nach vorne ging und im Nachschuss zum 1:1 traf. Der
"Ketchupflascheneffekt" sollte jedoch ausbleiben, Rosenheim brach
keineswegs ein, die Falken hatten weiterhin ihre Mühe. Auf der Gegenseite waren die Oberbayern eigentlich nur in Überzahl gefährlich, als sich die
Gastgeber in Person von Filobok und Kohl zwei völlig unnötige Strafzeiten
einhandelten und anderthalb Minuten mit 3-gegen-5 überstehen mussten. Da hatte der HEC in der 37. Minute das Glück auf seiner Seite, als Neundorfer nur den Pfosten traf. Eine Führung der Gäste nach 40 Minuten hätte den Spielverlauf aber auch auf den Kopf gestellt.
Das Aluminium revanchierte sich kurz nach Beginn des Schlussabschnitts, als es auch den Torerfolg von Stanley verhinderte. Nach Caudrons Verletzung rückte Weibler zu Calce und Caig, doch das Siegtor sollte wieder einmal Chris Stanley besorgen. Es war die 48. Minute, als er in Überzahl einen Abpraller über die Linie drückte. Dem 2:1 folgten einige Minuten Dauer-Powerplay bei 5-gegen-5, als Rosenheim sich kaum einmal befreien konnte. Nur durch Konter war der SBR gefährlich, so bei einem Solo von Kujala (50.) und einem Break von Weiszdorn (56.). Danny aus den Birken, der nicht allzu viel zu tun hatte, hielt in diesen Situationen den Sieg fest. Letzte Zweifel am Erfolg des HEC beseitigte schließlich Schietzold mit dem 3:1 drei Minuten vor dem Ende. Danijel Kovacic, der für den angeschlagenen Häusler in der 53. Minute eingewechselt worden war, hatte keine Chance. Am Ende nahmen die Starbulls zwar den Torhüter vom Eis und stürmten nach Strafen gegen Heilbronn sogar mit 6-gegen-3, doch die Falken waren dem Empty-Net-Goal mehrfach näher als Rosenheim dem
Anschlusstreffer.
So blieb es bei einem hochverdienten 3:1-Arbeitssieg des HEC, der sich lange
an der Abwehr der Gäste und dem sehr gut haltenden Häusler die Zähne
ausbiss, aber dann dreimal die Lücke fand. Rosenheim dagegen blieb über
weite Strecken sehr harmlos und war eigentlich nur durch das Ratinger
Duo Smith/Kujala gefährlich.
Tore:
0:1 Smith 4., 1:1 Owens 26., 2:1 Stanley 48. 5-4, 3:1 Schietzold
58.
Strafminuten: Heilbronn 18, Rosenheim 12; Schiedsrichter: Plitz;
Zuschauer: 1.054
SB
Quelle:Hockeyweb.de
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_________________ >Steve3
>>>>>>Moderator<<<<<<
Deutschermeister der Saison 06/07 Hannover Scorpions. |
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Verfasst am: 23.11.2006, 12:20 Titel: Anzeige |
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