|Dynasty| Immortal Crow

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.08.2006 Beiträge: 358 Wohnort: HeLLsinki
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Verfasst am: 15.10.2006, 04:24 Titel: Und da sind sie wieder... |
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Müsst ihr net lesen, aber naja, sowas zu schreiben hilft einem dann doch selbst sehr, wenn man gerade niemanden zum reden hat und eine scheiss Down-Phase hat.
Also wenn ihr´s Euch antun wollt, viel Spaß dabei.
Rechtschreibfehler sind beabsichtigt und dienen zur Belustigung der Leser.
Und da sind sie wieder- die wohlbekannten Depressionen zur immer kälter werdenden Jahreszeit.
Aber ich weiss, dass sie nur gewisse Zeit halten.
Eigentlich liebe ich Das kalte Wetter.
Manchmal wünsche ich mir dann doch, dass die Sonne wieder scheint.
Aber so schnell wird das nicht mehr werden.
Ich weiß, dass ich die guten Zeiten nicht so schätzen könnte, wenn es die schlechten nicht gäb, das ist nun mal so.
Aber immer so extrem down zu sein, muss das denn sein?
Man sucht und sucht nach etwas Aufmunterung, doch alles aus das man stößt ist noch mehr Kälte, noch mehr Dunkelheit.
Man hat das Gefühl zu fallen und nie wieder aufzukommen.
Jeder x-beliebige Mensch würde sagen „Schau nach vorne und alles wird wieder okay.“
Aber was bringt das „nachvorneschauen“ wirklich, wenn man Angst davor hat und den Kopf einzieht?
Wenn man Angst hat, sich einen Schritt vorzubewegen, weil man befürchtet, dass alles bald vorbei sein wird?
Was bringt es, von hier wegzulaufen, wenn man am Ende doch vor Einsamkeit eingeht und was bringt es, hier zu bleiben, wenn es hier überall nur Palawer, Stress und Missverständnisse gibt?
Was tun, wenn man nicht an den Ort kann, an dem man sich zuhause fühlt?
Wenn es unmöglich erscheint, dort hin zu gehen, weil man entweder sein ganzes Leben verkackt hat oder weil man Angst hat?
Ob man sich immer selbst die Schuld geben kann, ist wieder eine andere Frage.
Und wenn der Mensch, mit dem Du vor einer Minuten noch glücklich warst, plötzlich unbedeutend und irgendwie,… unwichtig für Dich wird, obwohl Du das nicht willst und nicht verstehst?
Wenn man anderen Menschen wehtun muss, obwohl man es nicht will, weil man selbst weiss, wie es ist, verletzt zu werden?
Muss man jedes vorbestimmte Schicksal hinnehmen und tapfer ertragen?
Fragen über Fragen, es ist so schwer sie zu versteh´n.
Dann versuche ich, mit meiner Vergangenheit und den bestimmten Ereignisse abzuschliessen, vielleicht sogar mit einer Person.
Einfach nicht mehr an diese Person denken, ich habs nicht einmal verdient, seinen Namen in den Mund zu nehmen, so dreckig habe ich ihn behandelt.
Aber wie soll das klappen, wenn mich alles an ihn erinnert?
Fotos, Texte, Videos, Lieder, Erzählungen von anderen Leuten oder überhaupt die ganzen Gedanken und Erinnerungen, die in meinem Kopf rumgeistern und sich einfach nicht besänftigen und ordnen lassen.
Alles, wirklich alles!
Vorher wird einem kaum bewusst, welchen Platz dieser Person im eigenen Leben hatte, dass sie jetzt noch alles kontrolliert und überall lauert.
Da fragt man sich, ob der besagten Person nicht langsam die Füße schmerzen, weil sie einen den ganzen Tag in Kopf im Kopf umher geht.
Aber bei der Person entschuldigen kann ich mich nicht.
Es würde erstens nichts bringen / zweitens würde derjenige es für eine billige Ausrede oder gar Gejammer halten.
Die geschriebenen Zeilen sind easy zu verfassen, denn wenn mir etwas nicht gefällt, dann gibt es immer noch die Korrigiertaste.
Aber wieso gibt es diese nicht in unseren Köpfen?
Von Gott (falls es diesen gibt) geschickt eingefädelt, damit wir nicht vergessen, was war?
Damit wir aus Fehlern lernen und damit wir immer in Erinnerungen schwelgen können?
Und was ist mit den Leuten, die aus ihren Fehlern nicht lernen?
Haben die eine solche Taste?
Oder sind sie einfach zu oberflächlig?
Und da sind sie endlich, die Tränen, die alles heraus schwämmen.
Auf die ich lange gewartet habe.
Aber geht es mir danach wirklich besser?
Werde ich mir gleich mit dem Handrücken die auf meiner Haut brennenden, heissen Tränen wegwischen und dann wieder lachen können?
So lachen, dass es auch ernst ist und ich es tief im Herzen spüre.
Ich weiß nicht einmal, wieso ich meine Gedanken und Frage jemanden mitteilen sollte.
Das würde nichts bringen.
Aber dennoch mache ich es, aus Hoffnung auf Antworten zu diesen dämlichen Fragen!
Es schiesst einem so viel durch den Kopf, wenn man damit schon einmal beginnt.
Da weiß man gar nicht, wo man anfangen soll.
Wenn man bei so etwas überhaupt anfangen kann.
Wenn sich einige Leute von einem abwenden, weil der Umgang sie verändert hat, fühlt man sich auch nicht gerade toll.
Genau das ist das, wovor ich immer Angst hatte.
Man verliert die letzten Stützen im Leben, die einen gehalten haben.
Jetzt heisst es, alleine stehen bleiben.
Aber ob das so einfach ist?
Natürlich nicht, aber was einen nicht tötet, härtet ab, heisst es doch so schön.
Man wünscht sich immer ein anderes Leben, als man es hat.
Aber wieso machen wir das?
Wieso können wir uns nicht mit dem Hier und Jetzt zufrieden geben, wollen ständig irgendetwas ändern?
Vielleicht, weil man mit sich selbst unzufrieden ist.
Man fühlt sich wie vereist, die Kälte übernimmt jedes einzelne Glied des eigenen Körpers immer schneller und unbarmherzig.
Kein Arsch bemerkt, dass das Lächeln in meinem Gesicht nicht auch das Lächeln meiner Seele ist, aber was soll ich da machen?
Soll ich mir ein T-Shirt drucken, auf dem steht „Hilf mir, ich bin chronisch depressiv?“ und damit wild umherfuchtelnd durch die Gegend rennen?
Wieso muss man den meisten Menschen alles genau auf die Nase binden, damit sie etwas verstehen?
Ständig wird einem gesagt, dass man doch nichts wert sei und nichts taugt und vielleicht ist es auch wahr.
Aber mit diesem Gewissen zu leben ist noch unerträglicher.
Man will alles herraus schreien, bleibt aber stumm.
Entweder weil einem die Kraft fehlt oder weil man im Endeffekt doch den Schwanz einzieht.
Weil man den Schwanz vorm ganzen weiteren Leben einzieht.
Man bewegt sich immer weiter an den Abgrund der Klippe und jeder Schlag ins Gesicht bringt einen einen Schritt weiter.
Und wenn es nicht mehr weiter geht, dann muss man springen und einfach los lassen.
Nimm Dir das Leben, denn es gehört Dir.
Wenn das Glück Dich verlässt, geh einfach mit.
Das sind zwei Sätze, mit denen ich mich so lange auseinander gesetzt habe und nie bin ich wirklich zu einem Entschluss gekommen.
Vielleicht sollte ich das auch gar nicht.
Man bewegt sich auf dünnem Eis und jede falsche Bewegung könnte das Ende bedeuten.
Das Leben ist wie Selbstmord ohne eine Knarre.
Noch so ein Spruch, der mir schon etwas länger im Kopf umher spukt.
Die Angst, nirgendwo dazu zu gehören wird langsam auch immer größer.
Ich will auch nicht mit so übertrieben theatralischen Fragen wie „Würde mich jemand vermissen, wenn ich tot wäre?“ ankommen, die find ich nämlich zum kotzen.
Man sieht sich um und erblickt überall zudem noch Veränderungen, als ob der Rest nicht schon genug war.
Man hat Angst vor diesen Veränderungen, weil man gewisse Sachen einfach nicht aufgeben will, nicht hinter sich lassen will und man Angst vor dem Kommenden hat.
Man wünscht sich etwas so sehr, strebt danach und sobald man es hat, stimmt es einen unzufrieden.
Man wendet sich davon ab und kriegt direkt von allen Seiten zu hören, wie blöd man doch sei, so etwas sausen zu lassen, man solle dann auch nicht wieder angejammert kommen.
Die Tatsache trifft einen hart, aber es ist dennoch die Wahrheit.
Der Hass auf sich selber wächst also wieder ein Stückchen mehr.
Irgendwann ist er größer als alles andere, was man selbst nur am besten versteht.
Schwierig wird es dann, wenn man sich wieder mies fühlt und es mittlerweile so selbstverständlich geworden ist, dass man sich bei jemanden bestimmtes Trost holt.
Jemand, der immer für einen da war und sich in der Luft zerrissen hätte, um einen das Leben leichter zu machen.
Kurz, jemand, der sich für Dich selber opfern würde.
Und dann fällt einem auf, dass genau diese Person es ist, die Du gerade krampfhaft versuchst aus deinem Kopf zu löschen.
Und Du hast es Dir selber ausgesucht !
Man schluckt und versucht dann, anders zu denken und beschließt, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen, so schwer kann das doch gar nicht sein…
Aber genau das ist es !
Ich sitze hier im Dunkeln, die Zeit steht still, ich denke nach, über Dich und mein Gefühl.
Ich hab Dich lange nicht gesehen, ist es das, warum ich leide?
War es für immer, war es besser für uns beide?
War'n wir auf der Flucht, sollte es so sein?
War es zu intensiv, oder war'n wir nicht soweit?
War es die Erlösung, der Weg ins Freie?
Der Wind des Schicksals, oder nur das Nichtverzeihen?
Wir konnte ich so blind sein, wie konnt' ich glauben, ich kann seh'n?
Hat Gott auf mich geschissen, oder warum ließ ich Dich geh'n?
Wieder spüre ich diese Sehnsucht, Du bist schon lange nicht mehr hier.
Sag mir, was hat Du getan, denn Dein Licht brennt immer noch bei mir.
Für immer.
Es war der Himmel und die Hölle, was wir uns gaben.
Wir spielten mit dem Feuer, um so tiefer sind die Narben.
Ein Traum ist kein verspechen, doch wir sind ziemlich hoch geflogen.
Ging es um die Sterne, oder haben wir uns belogen.
Der Sprung ins Leere, die Angst vor'm fallen.
Das Entfachen des Feuers, das Sterben der Flammen.
Wohin führen unsere Wege, wo bist Du in diesen Tagen
Ich kann Dich nicht vergessen, ich rufe Deinen Namen
Das Leben besteht aus milliarden Fragen und einfach zu wenig Antworten und es ist einfach wie ein riesiger Persönlichkeitstest.
Wenn Du alle Fragen richtig beantwortet hast, bekommst Du deine analysierte Persönlichkeit wiedergegeben.
Und damit scheint die Aufgabe des Menschen erfüllt zu sein und der Sinn des Lebens auch.
Ein neuer Tag beginnt, auf der Suche nach dem Sinn,
nach dem Sinn in meinem Leben, doch ich kann ihn nicht finden.
War's das schon, kann das alles sein
Was kommt danach, wann ist's vorbei;
Wer kennt die Antwort auf diese Fragen
Die Tage vergeh'n, nichts passiert,
nichts ist gescheh'n und es rebelliert,
in den Falten meines Hirns,
in den Ecken meiner Seele;
Refrain:
Wieder mal 'nen Tag verschenkt,
wieder mal 'nen Tag verschenkt.
Die Tage vergeh'n, nichts passiert,
nichts ist gescheh'n und es rebelliert,
in den Falten meines Hirns,
in den Ecken meiner Seele;
Ich habe nächtelang gezecht,
mich ins Koma gesoffen,
oft gezielt, doch nie getroffen.
Ich weiß wie es ist, der Arsch zu sein.
Written by ® Mandy Carter | Dynasty | by myself !
Fettgedrucktes 1: Für immer- böhse onkelz
Fettgedrucktes 2: Wieder mal ´nen Tag verschenkt- böhse onkelz _________________
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