Lina
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.05.2008 Beiträge: 18 Wohnort: Niedersachsen
|
Verfasst am: 05.08.2008, 23:00
Titel: Erster Ritt über die Geländestrecke |
|
|
Es war 6 Uhr morgens und ich war schon im Stall unterwegs. Da ich an diesem Tag noch viel vorhatte musste ich wohl oder übel früh aufstehen, damit ich mein Pferd noch bewegt bekomme.
Ich begrüßte den frechen Fuchs mit nem Apfel und holte ihn aus der Box um diese Auszumisten. Ich schichtete das saubere Stroh in den Ecken und das dreckige in der Mitte und in der Schubkarre. Als schließlich alles auf dem Misthaufen gelandet war verteilte ich das saubere Stroh und einen neuen Ballen in der Box. Anschließend säuberte ich noch Tränke und Trog und schüttelte frisches heu auf. Dann brachte ich die Utensilien weg und begann meinen Jungehengst zu putzen. Dieser war noch im Halbschlaf und stellte sich ausnahmsweise einmal nciht an. So war ich auch schnell durch und legte ihm seine Sehnenschoner an, die Glocken, sowie VS-Sattel, Trense und Martingal. Dann ritt ich ihn auf den Springplatz. Dort begann cih ihn warm zureiten. 10 min Schritt mit ein bisschen Überstreichen, Schulterherein udn Schenkelweichen um ihn im Rücken schon mal etwas zu lockern. Anschließend nahm ich die Zügel auf, trabte an und ritt flockig locker Vorwärts/Abwärts um Glory im Rücken zu lockern und die Muskeln und Sehnen zu dehnen. Ich ritt viele Übergänge und Biegungen. Langsam wurde der hengst locker, schwang im Rücken mit, trat ordentlich unter und fing an auf dem Gebiss zu kauen. Er zeigte heute keinerlei Macken, was vielleicht auch an der frühen Morgenstunde lag.
Ich genoss die Arbeit auf jedenfall, war jedoch dabei immer aufmerksam. Bei diesem Araber kann man ja nie wissen
Als Glory nach einer halben Stunde schön warmgeritten war, sprang ich ncoh ein paar leichte Kreuze und Gymnastiksprünge um ihm anschließend die beine mit Safety Jump einschmierte, damit er auf der Geländestrecke schön geschützt war.
Nach dieser Vorsichtsmaßnahme schnappte cih mir noch meine Sicherheitsreitweste und begab mich auf die Geländestrecke. Dort probierte ich erstmal ein paar Hecken und Baumstämme aus bevor ich mich an die komplette E-Strecke wagte. Glory ging ein gutes Grundtempo und wusste genau wie man die Sprünge annehm. Auch bei den wassersprüngen, bei denen ich gedacht hätte wo er schwierigkeiten machte, waren keine Vorhanden. Ohne Probleme sprang der junge Fuchshengst rein, galoppierte durchs wasser und sprang wieder hinaus. Egal was ihm vor die nase kam, ob Wall, Billiard, Hecke, Baumstamm, Wassersprung, Entenhaus etc. nichts war ein Grund um Mätzchen zu machen. Sehr erstaunt und stolz ritt ich nach der Strecke nach hause, lobte Glory ausgiebig und konnte es kaum glauben. Doch natürlich sollte das nciht alles gewesen sein.
Als ich ihn abgeritten hatte und ihn abschließend abspritzte fing er dann doch an und anstatt, das ich ihm die beine kühlte war ich von oben bis unten nass. Der Schlingel hatte sich nämlich den Schlauch geschnappt und den Kopf hin und her geschüttelt und das Wasser überall verteilt. Als es mir gelang den Schlauch abzustellen und ihm wieder wegzunehmen, war schon alles zu spät. Aber bei einem war cih mir sicher: Mein Pferd war doch noch der Alte!
Ich gönnte ihm noch ein paar Minuten unter dem Solarium, während ich aufräumte und alles sauber machte. Dann kam er mit einem Leckerlie auf die Koppel und genoss den restlichen tag in der Sonne.
Ich hingegen packte meine Sachen und fuhr wieder nach hause zum duschen. Es war inzwischen 10 Uhr und ich hatte noch eine gute halbe Stunde ehe ich abgeholt werden sollte.
Phil wollte mir heute den neuen Klettergarten zeigen....  |
|