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Lina
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.05.2008 Beiträge: 18 Wohnort: Niedersachsen
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Verfasst am: 27.05.2008, 16:53
Titel: Probeberichte von Lina: AB Forgotten Glory ox |
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"Mama! Wo hast du meine Stiefel hingestellt?" brüllte ich durchs Haus. Ich suchte nun schon fast zehn Minuten nach meinen Reitstiefeln, die ich gestern Abend extra geputzt hatte. Doch ich fand sie niergends! "Ich hab die in die Abstellkammer gestellt. Die müssen ja nicht unbedingt auf dem Flur stehen!" kam es zurück. Grummelnd ging ich in die Kammer und fand nach einigem Kramen endlich meine Stiefel.
Ich stellte sie zu den anderen Dingen die ich mitnehmen würde und ging dann in die Küche. Dort schnappte ich mir eine Wasserflasche und stellte auch sie zu den anderen Dingen. 'Also, lass mich mal überlegen. Kappe, Stiefel, Handschuhe, Leckerlies, Wasser,.... ja es ist alles da!' dachte ich bei mir und zählte die Sachen nochmals durch. Dann huschte ih in mein Zimmer und zog mich um. Anschließend band ich mir meine schulterlangen Haare locker zusammen und klopfte bei meiner Mama ans Zimmer. "Können wir los?" fragte ich. "Ja, hol schonmal die Schlüssel und setz dich ins Auto. Ich bin sofort da." Also stiefelte ich nach unten brachte die Sachen ins Auto und setzte mich hinters Lenkrad. Nach nur fünf Minuten kam auch meine Mutter und wir konnten los.
Nach ca. 15 min Fahrt fuhren wir durch ein großes Tor und einen langen Sandweg entlang. An den Seiten tummelten sich viele Pferde auf den Koppeln die mit weißen Zäunen umzäunt waren. "Na, dass ist aber wirklich hübsch hier!" sagte meine Mutter. Ich nickte nur, mein Mund war vor Aufregung total trocken. Heute sollte es endlich soweit sein. Ich bekam endlich wieder ein Pferd. Mein altes Pony musste vor zwei jahren leider eingeschläfert werden und so hatte ich seit dem nur noch einmal die Woche Reitunterricht, damit ich nciht alles wieder verlernen würde. Mit Rumpel, meinem Pony, hatte ich schon erfolgreich an einigen schwereren Ponyturnieren teilgenommen und auch als ich nur noch Schulpferde ritt durfte ich mit denen auf Turnieren starten. Ich hoffte nun ein Pferd zu finden, mit dem ich wieder ein Team werden konnte wie mit Rumpel.
Inzwischen fuhren wir vor ein größeres Gebäude auf den Parkplatz und hielten an.
Wir stiegen gerade aus als uns schon eine Frau entgegenkam. "Hallo! Du musst Lina sein. Schön das du hergefunden hast. Ich bin Anna!" stellte sie sich sogleich vor. Nachdem sie auch meiner Mutter Hallo gesagt hatte wandte sie sich wieder mir zu. "Ich zeig dir jetzt erstmal den Hof udn wenn es dir gefällt, können wir ja anschließend zu den Pferden gehen!" erklärte mir Anna ihren Plan. So führte sie uns zuerst in die Stallungen, diese waren sehr schön angelegt, sauber, luftig und hell. "Im Moment sind alle Pferde draußen. Bei uns stehen sie den ganzen Tag auf der Weide, das gibt ihnen den nötigen Auslauf du die nötige Bewegung, auch wenn ihre reiter mal nicht kommen." erzählte sie uns. Anschließend zeigte sie uns die Reithalle und die Reitplätze, sowie Longierzirkle, Führanlage und schwimmbad. Ganz zum Schluss gingen wir dann zu den Pferden. Die sahen alles so super toll aus, dass man am Anfang gar nciht wusste wo man hinschauen sollte. Schließlcih sah cih eine schöne Fliegenschimmelstute die wie wild auf der Koppel umherraste. "Das ist Napita, 5 Jahre alt und ziemlich ungestüm, nicht besonders einfach und wirklich ein temperamentsbündel. Im Moment ist sie A ausgebildet udn im Gelände E, sie eignet sich allerdings für L bis M." erzählte Anna "Die ist ja interessant. ich mag Herausforderungen. Darf ich mal zu ihr?" fragte ich. Anna nickte und so ging ich auf die Koppel und rief leise "Napita!" nach einigerzeit registrierte sie mich und kam neugierig herüber. Ich streichelte sie und gab ihr unauffällig ein Leckerlie, damit die anderen Pferde nichts davon mitbekamen. Dann klickte ich den Führstrick bei ihr ein und ging mit ihr zum Gatter. Dieses öffnete Anna mir udn ich ging mit Napita zum Stall. Dort wurde sie mir einmal vorgeführt und danach sah ich sie mir nochmal genauer an. Nach einem ausführlichen Check bat mir Anna an sie einmal Probezureiten. Ich nahm dankend an und machte Die Stute fertig.
Schon beim Putzen und satteln merkte ich, dass dieses Pferd nciht ohne war. Und beim Reiten merkte ich dieses noch deutlicher. Napita testete mich unaufhörlich, und obwohl sie mir gefiel machte es einfach nciht klick. Da sprang nichts über. Nach einer halben Stunde brachten wir sie wieder zur Weide und schauten uns weitere Pferde an. Anna fragte mcih ein bisschen aus und zeigte mri weitere Pferde, die ich vielleicht ausprobieren könnte. nach einigem hin und her hatten wir zwei hengste gefunden die mir gefilen udn die ich gerne ausprobieren wollte.
Der erste war Ladykiller, ein brauner dreijähriger Halbblüter. Dieser war zwar erst E Dressur ausgebildet hatte aber eine große Karriere vor sich. "Er ist zwar ziemlich schüchtern und steht eher im Hintergrund, aber beim reiten blüht er förmlich auf." Erzählte mir Anna. Ich probierte den hengst fast eine dreiviertel Stunde in der halle aus und er gefiel mir echt gut. "Bevor du dich festlegst, probier doch nochmal den Araber aus!" riet mir meine Mutter. Also schwang ich mcih aufs nächste Pferd. Hier merkte ich schon nach nur einer Minute, dass wir zusammen gehören. Forgotten Glory ein vierjähriger Fuchshengst war wuderbar zu reiten. Zwar war er ziemlich aufgedreht und testete mich ebenfalls, aber schien doch recht zufrieden zu sein. "Der ist das komplete gegenteil zu Ladykiller!" rief cih Anna zu. Die nickte nur und meinte "So gut ist in letzter zeit keiner mehr mit ihm klargekommen! Der steckt grad voll in der Flegephase."
Das merkte ich schon rect schnell, denn kaum war ich mal eine Sekunde unaufmerksam zog er mir die Zügel aus der hand und stolzierte mit erhobenem Kopf quer durch die halle. Es dauerte einige zeit bis ich den hengst wieder bei mir hatte und er schön rund und locker lief. Nach eibenfalls einer dreiviertel Stunde testen ritt cih den hengst trocken und überlegte. Am liebetsen würde ich ja beide haben, Ladykiller und Glory, aber ich durfte von meiner Mutter aus erstmal nur ein Pferd halten. Nach eineigem hin und her hatte ich mich entschlossen.
Ich brachte den Fuchshengst in den Stall, denn inzwischen ist es doch schon spät geworden udn auch die anderen Pferde wurden reingebracht.
Anschließend trafen wir uns mit Anna im Büro.
"Und hast du dich entschieden?" fragte mcih die Gestütseiterin. "Es war nciht einfach, aber ja. Ich möchte gerne Forgotten Glorry haben." lächelte ich ihr zu. "Irgendwie war mir das klar. ich habt echt gut zusammengepasst." Sie schob mir die papiere rüber und nach weiterem Papierkram war alles erledigt.
Mama und ich verabschiedeten uns von Anna und sagten auch noch Glory gute Nacht. Dann stiegen wir ins Auto und fuhren nach hause. Ich glaube ich habe den kompletten restlichen tag mein Grinsen nciht mehr aus dem Gesicht bekommen.
Abends lag ich dann in meinem Bett und träumte bereits von den vielen schönen Stunden die ich mit Glory haben würde. |
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Verfasst am: 27.05.2008, 16:53
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Lina
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.05.2008 Beiträge: 18 Wohnort: Niedersachsen
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Verfasst am: 01.06.2008, 10:35
Titel: Erster Tag mit Glory |
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"Ich fahr los!" rief ich meinen Eltern zu, die noch in der Küche saßen und frühstückten. "Jetzt schon? Wie habens doch gerade mal halb sieben!" fragte mein Vater. "Ja, aber ich muss noch zum Sattler, noch Sachen für Glory kaufen, vorher noch zur bank, dann muss ich gucken ob der satte auch wirklich passt und so. Das dauert alles seine Zeit! Ich nehm übrigens den Landrover." fügte ich noch an, schnappte mir die Schlüssel und meine Sachen und lief zum Auto. Ich hörte nur noch ein leises "Viel Spass!" und schon war ich auch weg.
Nach gut zwanzig Minuten war ich dann in der Stadt angekommen und fuhr zuerst zur Bank um das ganze geld abzuheben, was ich mir für mein Pferd aufgespart hatte. Anschließend fuhr ich zum Sattler und holte den Sattel ab. Wir hatten bereits am Tag als ich Glory kaufte noch Maß nehmen lassen und daraufhin hatten wir die Sättel ein bisschen umändern lassen. Das war in diesem Fall billiger als die Sättel komplett beim Sattler machen zu lassen. Und zum Glück musste nur wenig gemacht werden, da die Sättel eigentlich schon so gut wie perfekt passten. "Na Sie sind aber früh dran heute!" begrüßte der sattler mich freundlich, als ich in die Werkstat kam. "Ja, Ich muss noch einige weitere besorgungen machen, deswegen bin ich etwas früher dran!" antwortete ich. "Na dann kommen sie mal, die guten Stücke sind dahinten!" Ich folgte dem sattler also nach hinten. Dort zeigte er mir was er alles verändert hatte und schließlich, nach gut einer Stunde durfte ich die Sättel dann mitnehmen. "PHIL!!!!! Hilf der jungen Dame mal die Sättel in den Rover zuverladen, ich muss weitermachen!" brüllte er in einen raum am Ende der Werstatt. Heraus kam ein Junge ungefähr in meinem Alter, den ich doch auch irgendwie kannte. "Hey Lina! Womit kann cih dir helfen?" lächelte er mich freundlich an. "Hey! Die Sättel dort müssen ins Auto und bezahlen soll ich ja wohl auch noch." lächelte ich zurück. Natürlich kannte ich ihn. Er ging auf die gleiche Schuel wie ich, bevor ich wechselte.
Wir schleppten also gemeinsam die Sättel zum Auto und unterhielten und nebenbei darüber was wir seit dem Jahr, das man sich nicht gesehen hat, gemacht haben. Ich ging inzwischen auf eine Schule in meiner Nähe wo ich nicht mehr solange mit dem Bus oder so fahren musste. Phil war weiterhin auf derselben Schule und arbeitete nebenbei beim Sattler um sich Geld zu vedienen. Und zwischendurch lernte er dann noch für das Abschlussexamen. Als alles erledigt war tauschten wir noch Nummer aus, weil man sich ja doch nochmal irgendwann wiedersehen könnte. Dann stieg cih ins Auto und fuhr weiter zum Reitladen. Dort machte ich erstmal einen Großeinkauf. Ich kaufte Glory Schabracken, Trense, Gebisse, Halfter, Putzzeug, Gamaschen, Bandagen, und und und.... Ganz am Schluss kaufte ich dann noch etliches anderes Zubehör und auch neue sachen für mich. Die Turniersachen ließ ich gut verstaut in einem Karton ins Auto packen. Die anderen Sachen kamen in Tüten in den Kofferraum und die Rückbank. War ich froh, dass ich den Landrover genommen habe, der hat wenigstens genug Platz für die ganzen sachen.
Gegen halb elf fuhr ich dann wieder aus der Stadt heraus und Richtung Al Bahid. Unterwegs hielt ich dann ncohmal kurz an um mir einen salat zu kaufen und kam dann gegen zwanzig vor zwölf am Stall an. Dort begann dann ersteinmal das große auspacken und verstauen. Das man für nur ein Pferd so viele Sachen haben kann verwunderte mich echt. Aber schließlich hatte ich alles verstaut und konnte zu meinem Pferd gehen. Glory stand auf der Koppel und ich musste ihn erst holen. "Na du Süßer! Wollen wir uns heute mal besser kennenlernen, was?" redete ich ihm zu udn führte ihn zu seiner Box. Dort putzte ich ihn ausgiebig. Gummistriegel, Nadelstriegel, Kardätsche. Anschließend die beine mit der Wurzelbürste und den Kopf mit einer extzra feinen Kardätsche. Danach bürstete und verlas ich den Schweif, anschließend die Mähne und zum Schluss kratzte ich noch die Hufe aus und wischte mit einem sauberen Schwamm Augen und Nase aus. Während der ganzen Putzprozedur zappelte der Junghengst herum und versuchte mich umzuschubsen oder zu beißen. Immer wieder musste cih ihn mit einem scharfen Nein oder einem bösen Blick zur Ruhe rufen. Erst ganz am Schluss wurde er langsam ruhiger. Als es dann aber zum satteln ging, fing das Theater wieder von vorne an. Ich benötigte zwar eine Menge Geduld und Zeit aber irgendwann hatte ich den Araber dann doch soweit, dass er fertig gesattelt und getrenst dastand. Zudem hatte ich ihm seine neuen Bandagen drumgemacht udn nun sah der hengst echt chic aus.
Ich führte ihn in die Halle und führte ihn erstmal zwei Runden, dann zog cih den Gurt fest, passte die Bügel an und stieg auf. Dabei machte Glory einen Schritt zur Seite, so das ich ast gleich wieder am Boden saß, doch mit Müh und Not kam ich doch noch rauf. Dann musste cih Glory erstmal dazubringen stillzustehen. Das war gar nicht so einfach.
Anschließend ließ ich ihn 10 min am langen Zügel flott durch die Halle marschieren. Dann nahm ich langsam die Zügel auf und dehnte Glory vorwärts/abwärts im Schritt. Anschließend stellte ih ihn mir ein und begann Schulterherein und Schenkelweichen zureiten. So versuchte ich seine Aufmerksamkeit zu bekommen und ihn zu elastizieren. Dann fing ich an zu traben und ritt immer weiter Seitengänge, Hinterhandwendungen und viele Handwechsel, Übergänge und tempounterschiede. Glory arbeitet mit, versuchte aber immer noch mich auszutesten indem er vor den unsinnigsten Sachen erschrak oder einfach mal auf stur stellte. Ich versuchte viel mit Geduld und müht mich echt ab und man konnte auch schon Ansätze sehen und dennoch war das alles sehr anstrengend. Nach gut einer halben Stunde Schritt-Trab nahm cih auch den galopp mit hinein. Beim angaloppieren buckelte der Hengst ab und zu doch noch etwas heftig, aber durch einen leichten Klaps mit der gerte lief er danach wie geschmiert. Ab und zu hatte er dann nochmal so ein paar Abspackungen aber alles in allem lief es fürs erste mal gar nciht so schlecht. Glory hörte gut auf Hilfen und ging auch gut am Zügel, schwang im Rücken mit und setzte die beine ordentlich unter.
Nach einer Stunde Dressurarbeit ließ ich die Zügel aus der Hand kauen und ritt ihn zwischen den Koppeln ab. Dort guckte er zwar noch mehr, aber er veranstaltete keine Spackungen mehr. Nach 15 min Trockenreiten waren wir dann wieder am Stall und dort nahm ich ihm die geamte Ausrüstung ab, putzte ihn über und packte ihn noch kurz unters Solarium. In der Zeit räumte ich die Sachen weg, fegte den Platz und begann die Box auszumisten.
Als ich fertig war holte ich Glory aus dem Solarium und brachte ihn auf die Koppel. Dort flitzte er davon und mischte erstmal die gesamte herde auf. Ich schaute ihm noch einige Minuten nach und fuhr dann anschließend auch nach hause. Inzwischen war es halb fünf und ich ziemlich erledigt. Ich verschwand ziemlich schnell unter der Dusche und anschließend im Wohnzimmer vor dem Fernseher. |
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Anna Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.11.2006 Beiträge: 512 Wohnort: München
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Verfasst am: 06.06.2008, 15:11
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Oh wie GEIL!!
Superklasse, ich freue mich! Ich finds super wie du über das Probereiten und alles geschrieben hast, beim Sattler und so weiter, toll!!!  |
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Lina
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.05.2008 Beiträge: 18 Wohnort: Niedersachsen
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Verfasst am: 06.06.2008, 16:13
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Danke ich hoffe ich schaffs am we noch einen zu schreiben, muss halt nur guckne, weil cih nächste woche drei klausuren schreibe und n referat halten muss... alles prüfungsfächer *kotz* hab gar keinen bock drauf -.-  |
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Anna Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.11.2006 Beiträge: 512 Wohnort: München
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Verfasst am: 06.06.2008, 22:06
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| Kein Problem, ich kenn das, bei mir gehts jetzt auch nochmal 3 Wochen rund und dann mache ich bis zu den Ferien gar nichts mehr *gg* |
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Lina
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.05.2008 Beiträge: 18 Wohnort: Niedersachsen
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Verfasst am: 21.06.2008, 09:58
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Es war 9 Uhr morgens als ich den Stall betrat. Die Pfleger waren gerade dabei die Pferde auf die Koppelön zu bringen. Auch Glory war schon draußen, deswegen entschloss ich mich erstmal seine Box zu misten und den Stallburschen so ein bisschen Arbeit abzunehmen. Ich merkte recht schnell, dass misten bei Glory einer Ostereiersuche gleichkam. Er war ein Meister darin seine Haufen zu verstecken. Das hieß für mich zuerst die Ecken zu untersuchen und anschleißend dort das noch saubere Stroh zu schichten. Ich arbeitete mich immer mehr der Mitte entgegen bis ich schließlich alle Pferdeäpfel und das dreckige Stroh entfernt hatte. Dann verteilte ich das saubere Stroh wieder und holte einen Strohballen um neues Stroh zu verteilen. Anschließend fegte ich die Stallgasse sauber und holte dannmein ganzes Zeug. Das hieß Putzzeug, Gamaschen und Glocken, Martingal, Sattel, Trense, etc.
Anschließend ging ich auf die Koppel um meinen hübschen Fuchshengst zu holen. Als ich ihn rief hebte er zwar den Kopf und schaute mich an, blieb aber stehen. Ist ja auch kein Wunder, schließlich war heute erst das dritte Mal das ich ihn besuchen kam.
Als ich ihn dann im Stall hatte putzte ich ihn udn legte ihm anschließend seine Ausrüstung an. dann gings zum Springplatz. Dort ritt ih Glory erstmal ne gute halbe Stunde warm mit Vorwärts-Abwärts, Schenkelweichen, Schulterherein, vielen Übergängen und Tempounterschieden. Bis jetzt war der hengst noch ruhig und artig, doch ich wusste, da kommt noch was!
Ich legte mir eine Reihe Trabstangen hin, wobei jede zweite auf einer Seite erhöht wurde. Die Reihe zog sich faste ine ganze lange Seite hindurch. Dazu baute cih noch ein Kreuz und einen Steilsprung auf, ich wollte Glory beim erstenmal springen mit mir noch cniht überfordern.
Also ritt ich ihn mir langsam an den Zügel und trabte dann über die Trabstangen. man sah Glory an, dass das lange Beine heben ihm nicht gefiel, vorallem daran, dass er meinte übe die letzten beiden rüberzuspringen. Wir versuichten es weiter, mal von der einen, mal von der anderen Seite. Schon bald hatte Glory den Dreh raus un trabte mit Schwung und Rücken, sowie Beineinsatz über die Reihe. Zwischendurch ritt cih immer wieder Dressurlektionen, damit dem Hengst nicht langweilig wurde udn somit auch keine Mätzchen machte.
Schlussendlich nahm ich dann noch die beiden Sprünge dazu. Glory war echt ein toller Springer, wie fliegen war das Gefühl, einfach super^^
Nachdem ich ihn ungefähr eine halbe Stunde noch mit den Sprüngen beschäftuigt hatte, ritt ich ein letztesmal über die Stangenreihe und anschließend ritt ich ab.
Glory hatte seine Sache heute echt gut gemacht und das fast ohne Mätzchen. Komplett zufrieden brachte ich den Hengst in den Stall und versorgte ihn. Anschgließend kam er auf die Weide udn ich räumte noch im Stall auf.
Da der Tag noch jung war hatte ich noch genug zeit mich mit den beiden Turnierpferden bekannt zumachen, die ich in nächster Zeit pflegen und trainieren sollte.... |
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Anna Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.11.2006 Beiträge: 512 Wohnort: München
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Verfasst am: 24.06.2008, 15:10
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Der Vergleich mit den Ostereiern is geil *gg*
Schöner Beri! |
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Lina
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.05.2008 Beiträge: 18 Wohnort: Niedersachsen
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Verfasst am: 08.07.2008, 13:46
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"Nu halt aber mal still!" forderte ich Glory auf. Ich war jetzt schon seit einer dreiviertel Stunde dabei den Fuchshengst auf Hochglanz zu polieren und war noch nicht besonders weit gekommen weil mein quirlieges Pferd meinte heute einen Zappeltag einzulegen. "Zuerst machst du dich total schmutzig und dann kannst du nicht stillstehen. Langsam geht meine Geduld zu Ende!" schimpfte ich. Trotzdem versuchte ich ruhig zu bleiben und schrubbte meinen Hengst weiter.
Nach insgesamt anderthalb Stunden aber hatte ich es geschafft. Nur sah ich jetzt aus wie ein Schwein. "Goldmarie und Pechmarie! Was ist denn hier los?" Anna kam gerade zur Stalltür rein und beobachtete das Chaos um mich herum. Überall lagen Bürsten, Schwämme und sonstiges Putzzeug. Daneben ein glänzender Fuchshengst udn seine von oben bis unten verstaubte Besitzerin.
"Ach. Hi Anna! Glory war heute mal wieder etwas zappelig und ziemlich dreckig!" antwortete ich. "Man siehts! Hab dihc ja gewarnt, dass das ein kleiner Mistkerl sein kann." lächelte sie mir zu und verschwand. "Kleiner Mistkerl, das trifft teil secht zu. Na egal. Ich räum jetzt eben hier auf und dann gehen wir ne Runde ins Gelände, was hälst du davon?" flüsterte ich dem Hübschen zu und krauelte ihn hinter den Ohren.
Anschließend räumte ich das Putzzeug ein, fegte einmal schnell udn legte Glors anschließend Gamaschen, Glocken, Martingal Sattel udn Trense, sowei alles weitere an. Dann schnappte ich mir meine Kappe udn führte den Hengst auf den Hof. Dort saß ich auf und wir begaben uns für eine schöne Runde ins gelände.
Zusammen erkundeten wir die Gegend, ritten durch viele Wälder und auf schönen Wegen. Als cih ein etwas längeres Wegstück sah, das gut einsichtlich war ließ ich den Vollblüter laufen damit er sich mal so richtig auspowern konnte. Ich musste ihn nciht zweimal auffordern. Er schoss los wie eine Rakete udn legte ein ordenltiches Tempo vor. Der Wind trieb mir die TRänen in die Augen, sodass ich erst ziemlich spät Fahrradfahrer vor uns sah. Ich parierte Glory schnell durch, bevor nach was passierte und ritt dann in gesittetem Schritt an dem jungen Mann vorbei. Gerade als cih wieder antraben wollte erkannte mich dieser "Lina? Bist du das?" ich drehte mich um und erkannte Phil, der inzwischen vom Fahrrad gestiegen war und neugiereig näher kam.
"Phil. Hey! Wie gehts dir?" -
"Kann nciht klagen! Auch auf dem Weg zum Strand?"
"Strand? Ist der schon hier?" wunderte ich mich
"Ja, ist nur noch ein Kilometer entfernt!"
"Wirklich? Hätt ich jetzt nciht gedacht. Bist du auf dem Weg dorthin?"
"Ja. Ich wollte mal schnell ins wasser springen. Übrigens. Schönes Tier das du da hast." lächelte er
"Danke. Er ist allerdings noch ziemlich jung. Und hat so einige Tricks auf Lager."
"Dann begleite mcih doch zum Strand, mal gucken was der für tricks drauf hat wenn er die Weite des Ozeans sieht."
Dankend nahm ich an und gemeinsam machten wir uns auf den Weg zum Strand.
Dort angekommen wurde Glory ziemlich nervös. Ich beruhigte ihn mit der Stimme und lie ihm die Zeit die er brauchte um sich an diesen Anblick zu gewöhnen. Anchließend schnupperte er am Wasser und plantschte ein bisschen herum. Phil war inzwischen schon ins Wasser gesprungen und krauelte aufs Meer hinaus. Ich nahm die Zügel auf und galoppierte Glory im gesittetem Tempo den Strand hinauf. Auf dem Weg zurück ließ ich ihn ordnetlich laufen und er pflügte durch den sand.
Zum auskühlen trabte ich im wasser herum, das Glory bis zu den Röhrenbeinen reichte. Und als sich sein Puls soweit berugiht hatte durfte er auch etwas tiefer ins Wasser.
Anscheinend hatte er eine Menge Spass daran, denn er fing wie wild an zu plantschen und schnobberte im Wasser herum. Ich ließ ihn seinen Spass haben und als er genug hatte brachte ich ihn an den Strand und verabschiedete mich von Phil der auf seinem Handtuch lag und sich von der Sonne trocknen ließ.
Mit dem Versprechen mcih demnächst mal zu melden begab ich mich auf den Rückweg. Ich ließ es jetzt etwas langsamer angehen udn noch leichte Galopps und mehr Schritt als Trab.
Nach einiger zeit kamen wir wieder am Stall an. Dort nahm ich Glory die Ausrüstung ab, putzte ihn und brachte ihn wieder auf die Koppel. Dort galoppierte er zur nächsten Sandstelle und wälzte sich genüsslich. "Klasse. Da hab ich die ganze Arbeit ja morgen wieder." grinste ich in mcih hinein. Dennoch das Gefühl von Stolz über so ein klasse Pferd überwiegte und so blieb ich noch einige Minuten am gatter stehen und schuate der kleinen Herde gemütlich zu.
Als ich in den Stall kam räumte ich die Sachen weg und fettete und ölte das Lederzeug ein, säuberte die Gamaschen und fegte den Putzplatz. Zum Schluss mistete ich dann ncoh die Box.
Zwei Stunden nach unserer Ankunft auf dem Hof hatte ich alles erledigt und auch ziemlich fertig. Ich fuhr nach hause und gönnte mir mal wieder ein schönes Bad. |
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Anna Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.11.2006 Beiträge: 512 Wohnort: München
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Verfasst am: 08.07.2008, 16:36
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Super, find ich toll!!
Wie wärs, ich denke mal du bist dann auch Vollmember!! |
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Lina
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.05.2008 Beiträge: 18 Wohnort: Niedersachsen
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Verfasst am: 29.07.2008, 11:21
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sehr geil^^ da freu ich mich  |
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