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Gina's Pflegepferde


 
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Gina



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 28.11.2006
Beiträge: 443
Wohnort: in der schönen Pfalz

BeitragVerfasst am: 28.11.2006, 19:35
BeitragTitel: Gina's Pflegepferde
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Hier findet ihr meine Berichte über Swing Slow, Cabana, Ricardo und Hasta la Vista Sehr glücklich


Nachdem ich mich heute Morgen gezwungen hatte, mein wunderbar warmes Bett zu verlassen und mit Bibs gefrühstückt hatte, war ich zum Stall gefahren. Nachdem ich morgens einen Großteil meiner eigenen Pferde versorgt hatte, stellte ich Mittags nach dem Mittagessen meine eigenen drei Hengste Holiday, Boy und Snack mit meinem Pflegehengst Ricardo eine gute halbe Stunde in die Schrittmaschine. Anschließend kamen meine drei zurück in ihre Boxen, Ricardo durfte noch auf die Koppel. Allerdings nicht, ohne dass ich ihn vorher auf Verletzungen untersucht hatte. „Alles okay, Abmarsch Großer!“, mit einem Klaps auf den Hals verabschiedete ich den Oldenburgerhengst. Zufrieden schnaubend trottete Ricardo davon. „Wehe, du wirfst dich gleich in den Matsch!“, drohte ich ihm noch an. Aber eindeutig zu spät – Ricardo lag schon im größten Dreck, den er finden konnte… „Na ja, die Decke kann man ja waschen…“, seufzte ich.
Als nächstes war Swing Slow dran. Die Deckenzeit hat wirklich einiges für sich – unter anderem Pferde, die innerhalb weniger Minuten reitfertig sind. „Für dich steht heute Dressurtraining auf dem Programm!“, ich führte Swing Slow in die Halle, gurtete nach und saß auf. Nach einer guten Stunde beendete ich das Training. „Sehr gut, Darling“, lobte ich die Stute überaus zufrieden. Ich führte sie in den Stall und stellte sie mit einer Abschwitzdecke in ihre Box. Dann bekam sie einen Belohnungsapfel und ich bewegte Lord.
Anschließend war ich irgendwie überhaupt nicht mehr motiviert, mit Cabana auch noch zu arbeiten… „Na Braune, was mach ich mit dir?“, überlegte ich. Cabana schien nichts dagegen zu haben, die Situation zu ändern und genoss meine Streicheleinheiten mit halb geschlossenen Augen. Ich entschied, die Stute heute mal wieder schwimmen zu schicken. Dank unserem Solarium konnte sich ja auch bei diesem Wetter nass werden. Ich putzte sie kurz über und ließ sie dann im Schwimmbad ihre Runden drehen, während ich in Sichtweite einen knackigen Apfel verdrückte. Nach einer Viertelstunde holte ich die Stute wieder raus und stellte sie zum Trocknen unters Solarium. Dieses Ding ist echt eine Erfindung des Himmels! ‚Sodele, alle Pferde versorgt’, freute ich mich, als auch Cabana wieder in ihrer Box stand. Ich deckte Swing Slow um und holte Ricardo wieder von der Koppel rein. „Grässlich siehst du aus!“, schimpfte ich mit einem Blick auf die modische Decke in topaktuellem schlammbraun… Seufzend tauschte ich diese Decke gegen eine andere (gut, dass die Pferde inzwischen meist mehr als zwei Decken besitzen) und stopfte die Dreckige in die gestütseigene Waschmaschine.
Dann waren alle Pferde versorgt und ich freute mich auf ein heißes Bad nach dem eisigkalten Wetter draußen.
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BeitragVerfasst am: 28.11.2006, 19:35
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Anna
Administrator


Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 26.11.2006
Beiträge: 512
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 29.11.2006, 17:19
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Den kenn ich aber schon, oder?
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Gina



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 28.11.2006
Beiträge: 443
Wohnort: in der schönen Pfalz

BeitragVerfasst am: 29.11.2006, 18:50
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Jepp
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Anna
Administrator


Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 26.11.2006
Beiträge: 512
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 30.11.2006, 16:14
BeitragTitel:
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Gut, dacht ich mir schon Cool
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Gina



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 28.11.2006
Beiträge: 443
Wohnort: in der schönen Pfalz

BeitragVerfasst am: 01.12.2006, 13:38
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*gg* Im Moment komm ich leider nicht dazu, gleich noch einen zu schreiben *sfz*
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Gina



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 28.11.2006
Beiträge: 443
Wohnort: in der schönen Pfalz

BeitragVerfasst am: 16.12.2006, 15:15
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Heute Morgen stellte ich als erstes die beiden Stuten und Hasta la Vista auf die Koppel. Ricardo sollte später folgen, mit ihm stand heute leichtes Springtraining auf dem Programm.
Ich putzte den Braunen, was er zu einem kleinen Morgendösen nutzte. Als ich ihn dann aber in Richtung Springhalle führte, wurde er sofort putzmunter. Gut so! Ich hatte Glück, in der Halle waren ein In-Out und ein paar Sprünge auf L-Höhe aufgebaut. „Perfekt, genau richtig für etwas lockeres Training“, freute ich mich. Zum Aufwärmen ließ ich mir viel Zeit, bei der Kälte war das ja auch nötig. Nach einer viertel Stunde viel Schritt und etwas leichtem Trab begann ich dann wirklich mit der Arbeit. Ein paar Minuten später ging Ricardo schön über den Rücken am etwas längeren Zügel vorwärts- abwärts. Nach einer Runde ruhigem Galopp auf jeder Hand ging ich den ersten Sprung – einen Steil – an, den Ricardo, wie zu erwarten, problemlos nahm. Für den alten Springhasen war dieses Training wirklich ein Klacks, aber es machte ihm spürbar Spaß, da er voll bei der Sache war. Eine halbe Stunde später beendete ich die Springgymnastik und ritt ihn im Schritt am langen Zügel, bis sich sein Atem wieder beruhigt hatte. Anschließend stellte ich ihn zum Trocknen und Entspannen kurz unters Solarium und schmuste noch etwas mit ihm. Er ist zwar kein großartiger Schmusebär so wie Snack, genoss die Zuwendung aber trotzdem. Als er soweit wieder trocken war, dass ich seine Thermodecke auflegen konnte, stellte ich ihn in seine Box, damit er noch etwas trinken konnte. In dieser Zeit holte ich Hasta la Vista von der Koppel. Nun brachte ich Ricardo nach draußen und er konnte den Rest des Tages auf der Hengstkoppel verbringen.
Bei meinem neuesten Pflegepferd ließ ich mir etwas mehr Zeit beim Putzen und Satteln. Dann führte ich den Vollbluthengst auf den Hof und saß auf. Aufgeregt schnaubend tänzelte er unter mir zur Rennbahn. „Ist ja gut, Kleiner, beruhig dich“, sprach ich leise auf ihn ein. Mit seinen 2,5 Jahren ist Hasta la Vista noch ein richtiges Kleinkind. In den ersten fünf Minuten hatte ich etwas Mühe, ihn ruhig zu halten, dann ließ zum Glück seine Anspannung nach und ich konnte ihn am langen Zügel aufwärmen. Zwanzig Minuten später durfte er das erste Mal angaloppieren. Er explodierte förmlich und erst nach einigen Metern gelang es mir, ihn zu einem ruhigeren Tempo zu überreden. Ich machte eine halbe Stunde Intervalltraining mit dem Braunen, dann reichte es mir für heute. Hasta la Vista war klatschnass, sein Hals war ganz weiß vor Schweiß – allerdings mehr weil er sich so aufgeregt hatte, als dass er sich hätte anstrengen müssen. Da er nur noch heiß war und alle paar Minuten scheute, verließ ich die Rennbahn schnell wieder und ritt lieber in der Reithalle ab. „Was mach ich denn jetzt mit dir, damit du mir nicht krank wirst?“, seufzte ich, als Hasta la Vista zwanzig Minuten später immer noch schwitzte. Ich beschloss, ihn noch ein paar Minuten ins Schwimmbad zu stecken. Da er das noch nicht kannte, musste der nächstbeste Pferdepfleger dran glauben, der mir über den Weg lief… Winken „Hey, Jake, hast du mal kurz Zeit für mich?“, rief ich Bibs’ Freund hinterher, der das Pech hatte, sich gerade auf der Stallgasse blicken zu lassen. „Was gibt’s denn?“, erkundigte er sich. „Ich will den Burschen noch ins Schwimmbad stecken – aber das kennt er noch nicht“, erklärte ich. „Na, dann wollen wir mal“, optimistisch war Jake überzeugt, dass das kein Problem werden würde. Da hatte er die Rechnung aber ohne Hasta la Vista gemacht! Der Junior sträubte sich so gut er konnte, ins kühle Nass zu steigen und es kostete uns einiges an Überredungskunst, bis er endlich drinnen stand. Aufgeregt schnaubend rollte er die Augen, schwamm aber brav im Kreis. „Danke“, seufzte ich erschöpft. „Kein Problem, brauchst du mich noch?“ – „Nee, danke“, bedankte ich mich und Jake ging wieder. Ich beaufsichtigte den Junghengst und hatte langsam das Gefühl, dass er die Bewegung genoss. Knappe zwanzig Minuten später holte ich ihn wieder raus und steckte ihn unters Solarium. Endlich war er trocken und ich konnte auch den Vollbluthengst wieder auf die Koppel stellen.
Anschließend schnappte ich mir Swing Slow und Cabana und beschloss, mit den beiden einen ruhigen Ausritt zu machen. Ich sattelte Swing Slow und nahm Cabana als Handpferd mit. Die beiden Stuten genossen den knapp einstündigen Schrittausritt und legten ein ordentliches Tempo vor. Ich allerdings spürte trotz der Thermostiefel meine Zehen nicht mehr und auch meine Nase schien nicht mehr vorhanden zu sein… Stöhnend ließ ich mich aus dem Sattel fallen und versorgte die Damen. Dann beeilte ich mich, ins Reiterstübchen zu kommen um mich wieder aufzuwärmen……
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Anna
Administrator


Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 26.11.2006
Beiträge: 512
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 17.12.2006, 17:28
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Aber jetzt ja Smilie subba!
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Gina



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 28.11.2006
Beiträge: 443
Wohnort: in der schönen Pfalz

BeitragVerfasst am: 19.12.2006, 21:19
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Danke Smilie
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Caro
Gast






BeitragVerfasst am: 26.12.2006, 12:57
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jo, der is wirklich gut der Beri Winken
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Gina



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 28.11.2006
Beiträge: 443
Wohnort: in der schönen Pfalz

BeitragVerfasst am: 08.05.2007, 11:31
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Nach einer Ewigkeit mal wieder ein paar Zeilen für meine Turnierpflegis...



Nachdem ich heute den größten Teil meiner eigenen Pferde versorgt hatte, marschierte ich zum Turnierpferdestall, um mir meine drei Pflegepferde mal wieder vorzunehmen. „Gut, dass sich die Pfleger um die drei kümmern, wenn ich nicht dazu komme, sie zu reiten“, freute ich mich nicht zum ersten Mal. „Hi Jan, na haben sich meine drei gestern gut benommen?“, fragte ich den Pfleger, der sich gestern um Swing Slow, Cabana und Ricardo gekümmert hatte. „Ja, die drei waren in der Führmaschine und auf der Koppel“, berichtete er. „Super, danke!“, freute ich mich und ging zu Swing Slows Box.
Die temperamentvolle Stute ist zwar nicht mehr ganz so jung, aber immer noch mehr als topfit. „Hey Dicke, na, wie geht’s?“, neugierig streckte mir die Rappstute ihre Nase entgegen. Schnell hatte ich sie reitfertig gemacht und führte sie auf den Dressurplatz. Für Swing Slow stand heute mal wieder ordentliches Training an. Zu meinem Glück war die Hannoveranerstute heute hoch motiviert. Von Anfang an kaute sie begeistert ab und in Windeseile war sie locker. Langsam begann ich, sie an den Zügel zu reiten, wobei ich heute aufpassen musste, dass sie nicht zu viel machte. Irgendwann gab ich es auf, sie „nur locker lässig gründlich aufwärmen“ zu wollen und verlangte alles, was sie in ihrem Repertoire hatte. Das war freilich heute ganz nach dem Geschmack der sonst oft nervigen Rappstute. Im starken Trab schleuderte sie ihre Beine von sich, dass es mir ein Honigkuchenpferd-Strahlen aufs Gesicht klebte. Das ist einfach meine Lieblingslektion! Da können mir sämtliche Piaffen, Passagen und Pirouetten (die sie heute alle super zeigte) gestohlen bleiben! „Wow“, erledigt, aber absolut happy parierte ich die Stute schließlich zum Schritt durch und ließ sie am langen Zügel abspannen. „Das hast du suuuper klasse gemacht heute!“, lobte ich sie und Swing Slow schnaubte zufrieden. Sie wusste genau, dass ich heute mehr als zufrieden mit ihr war. „Mir scheint, ich muss mich mal wieder nach einem Turnier für uns zwei umsehen, so fit wie du bist“, flüsterte ich ihr zu, als ich sie zurück in den Stall brachte. Ich sattelte und trenste sie ab, dann bekam sie eine lauwarme Dusche, die sie eindeutig genoss, so verschwitzt wie sie war. Zum Trocknen und damit sich ihre Muskeln restlos entspannen konnten, stellte ich sie unters Solarium. In der Zwischenzeit räumte ich ihr Sattel- und Putzzeug weg und warf ihr ein paar Äpfel und Karotten in den Futtertrog. „Na, alles gut?“, ich klopfte Swing Slow nochmals lobend den Hals, dann brachte ich sie in ihre Box, wo sie sich begeistert über das Saftfutter hermachte. Nach diesem Fullspeed- Training war ich selbst auch ziemlich fertig, v.a. da die Rappstute ja nicht das erste Pferd war, das ich heute geritten hatte. Das Reiterstübchen oder eine der Bänke vor dem Haus übten plötzlich eine fast unwiderstehliche Anziehungskraft auf mich aus… „Nicht schlappmachen, Cabana und Ricardo warten noch!“, feuerte ich mich innerlich an und stiefelte zur nächsten Box.
„Na du, was machen wir zwei heute Schönes?“, während ich überlegte, was bei Cabana heute auf dem Plan stehen könnte, schmuste ich etwas mit der hübschen Stute. Cabana hatte in letzter Zeit auf jedem Turnier volle Leistung gebracht und über ihren neuesten Titel „Vize-Bundeschampionesse der 7-10jährigen Dressurpferde“ freute ich mich immer noch sehr. „Nächstes Jahr wirst du Championesse“, versprach ich der Rappstute grinsend. Mein Entschluss war gefallen – und nein, er hatte nichts damit zu tun, dass ich von Swing Slows Training immer noch k.o. war – mit Cabana wollte ich heute nur ausreiten. Schnell war sie gesattelt, getrenst und trug ihre Gamaschen. Schon als ich ihr zur Abwechslung mal den bequemen VS-Sattel auflegte, wusste sie, dass heute kein normales Training anstand und begann, aufgeregt herumzutänzeln. Mit gespitzten Ohren und hocherhobenem Kopf stolzierte sie neben mir her aus dem Stall. „Ist ja gut, wir wissen alle, was für eine Diva du bist!“, ermahnte ich sie lächelnd. Ich saß auf und lenkte die Rappstute vom Hof. Anfangs war sie etwas zappelig, weil sie länger nicht mehr draußen gewesen war, aber bald entspannte sie sich und genoss den Ritt genau so wie ich. Wir ritten zum Strand, wo ich sie mal wieder so richtig rennen ließ – im Viereck war das schließlich ein absolutes No go, da konnte sie es jetzt mal genießen. Begeistert verlängerte die Oldenburgerstute ihre Galoppsprünge mehr und mehr und war deutlich unwillig, als ich sie wieder zurücknahm und durchparierte. In flottem Trab und entspanntem Schritt gings dann zurück zum Stall, wo ich die kleine Diva versorgte und wieder in ihre Box stellte. Nun war Ricardo an der Reihe.
„Was mache ich mit dem heute?“, grübelnd betrat ich den Hengsttrakt des Turnierpferdestalls – und sah gerade noch, wie Ricardo durch die hintere Tür ins Freie geführt wurde. „Halt!“, erschrocken rannte ich hinterher. „Hey, Mitch, wo willst du denn hin?“, brüllte ich Mitch nach, der gerade mein Pflegepferd gesattelt und getrenst auf den Hof führte. „Was?“, irritiert sah er sich nach mir um. „Was hast du mit Ricardo vor?“, verlangte ich zu wissen. „Wieso Ricardo? Das ist doch Danis So litte Time – sie hat mich gebeten, ihn schnell für sie fertig zu machen“, erklärte er mir. Fassungslos starrte ich ihn an. „Mitch, sorry, aber wie blöd kann man eigentlich sein??? Time ist ein Brauner, Ricardo ein Rappe. Okay, das muss man nicht unbedingt wissen – lesen kannst du doch, oder???“ „Ja?“, Mitch verstand immer noch nicht, worauf ich hinaus wollte. „Die Turnierpferde haben ALLE NAMENSSCHILDER an der Box!!!“ …worauf Mitch seinem Spitznamen mal wieder alle Ehre machte und knallrot anlief… „…aber danke fürs fertig machen!“, grinste ich ihn nur an, nahm ihm die Zügel aus der Hand und führte den Springhengst an dem verdutzten Mitch vorbei zum Springplatz. Nachdem ich ihn in Ruhe aufgewärmt und gelöst hatte, ritt ich die ersten Sprünge an. Es klappte zwar alles, aber irgendwie stand Ricardo heute total unter Strom… Immer wieder schoss er unerwartet los, riss die Nase hoch und drückte den Rücken weg. „Na ja, auch du kannst nicht immer top gelaunt sein, stimmts?“, nach einem fehlerfreien Parcours beendete ich das Training und ließ Ricardo in der Führanlage herunterkommen. Beladen mit Sattel und Trense marschierte ich in die Sattelkammer. Als ich mit Obst bewaffnet zu Ricardos Box kam, staunte ich allerdings nicht schlecht – da stand bereits ein Pferd! „De Niro, was machst du denn hier?“, verblüfft schnappte ich mir den Hengst und brachte ihn zu seiner Box. Doof war nur, dass die auch belegt war… Von Steffis Pflegehengst Eternity Love! „Was ist denn hier los?“, ich sah mich genauer um und entdeckte, dass einige Boxen falsch belegt waren. „Mitch!!!“, brüllte ich quer durch den Stall – jetzt war mir auch klar, wie Ricardo zu So litte Time werden konnte. „Gina? Was ist denn mit dir los?“, irritiert tauchten Bibs und Steffi in der offenen Stalltür auf. „Mitch, dieser Idiot, er hat die Hengst vertauscht!“ „Wie, vertauscht?“ Schnell erklärte ich den beiden, was los war und das Hengste-Boxen-Memory konnte beginnen. Es dauerte eine Weile, bis wir alle Hengste wieder in ihren Boxen hatten – vor allem, weil es auch unter den Turnierhengsten einige gab, die sich nicht leiden konnten und wir einander immer wieder schnell ausweichen mussten. „Geschafft“, seufzte Steffi schließlich, während sie die letzte Box schloss. „Mann, Mitch ist echt zu blöd für diese Welt“, lachte Bibs. „Och, also so schlecht fand ich es gar nicht, dass er mir Ricardo schon fertig gemacht hatte…“, grinste ich nur. Lachend beschlossen wir drei, dass wir uns ein Getränk im Reiterstübchen redlich verdient hatten. Erledigt ließen wir uns dort auf eine Bank fallen, genossen die eiskalten Getränke und lästerten noch eine Weile über unseren Tomatoe-Mitch ab, der mit seiner Aktion heute mal wieder den Vogel abgeschossen hatte…
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Bibs



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Anmeldungsdatum: 29.11.2006
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BeitragVerfasst am: 08.05.2007, 11:33
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*lool* ja ja unser mitch *lool* super maus
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Gina



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Anmeldungsdatum: 28.11.2006
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BeitragVerfasst am: 08.05.2007, 11:42
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Danke Süße!
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Anna
Administrator


Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 26.11.2006
Beiträge: 512
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BeitragVerfasst am: 08.05.2007, 17:04
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*lol* Der arme, Allgemeinopfer^^
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Ivy



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BeitragVerfasst am: 08.05.2007, 18:05
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richtig super geschrieben *gg* konnte gar net aufhören
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Gina



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Anmeldungsdatum: 28.11.2006
Beiträge: 443
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BeitragVerfasst am: 09.05.2007, 09:09
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Danke ihr zwei!

@Anna: Tja, da muss er jetzt durch... So lange, bis Bibs ein neues Opfer einfällt - Karin haben wir ja auch nicht mehr so auf dem Kieker *lol*
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Bibs



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 29.11.2006
Beiträge: 676
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BeitragVerfasst am: 09.05.2007, 12:25
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och du ich hab schon was im hinterkopf Winken
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Gina



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Anmeldungsdatum: 28.11.2006
Beiträge: 443
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BeitragVerfasst am: 11.05.2007, 10:01
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*neugierig bin und wissen will*
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Bibs



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 29.11.2006
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BeitragVerfasst am: 11.05.2007, 11:26
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ich hab schon angefangen Winken musst nur meinen beri lesen Smilie
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