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Lisa Gast
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Verfasst am: 25.10.2007, 17:35
Titel: Wenn man sich verfährt und das Glück seines Lebens findet... |
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Ein lautes Piepen seitens meiner Weckers lies mich auffahren. „Warum hatte der Mensch überhaupt, dieses nervige Etwas erschaffen?“, fragte ich mich erneut. Ich schälte mich aus meiner Bettdecke und torkelte zum Badezimmer. Das kalte Wasser weckte meine müden Geister und ich erwachte zu neuen Leben. Ich schaute in den Spiegel und starrte in zwei grünen Augen. Ich lächelte und mein Ebenbild tat mir das nach. Ich freute mich über den heutigen Tag. Ich hatte Geburtstag, doch dass war nicht das wichtigste. Ich würde heute meinem größten Wunsch erfüllt bekommen.. Und dass alles nur weil ich mich vor 4 Wochen verfahren hatte.
Flashback:
Seufzend krachte mein Kopf auf das Lenkrad und ein lautes Hupgeräusch ertönte. „Dad sag mir bitte nicht, dass wir uns verfahren haben!“ Doch dieser setzte schon zum Nicken ab und ich seufzte innerlich. „Nicht schon wieder!“ Mein Cousin kommentierte dass mit einen genervten Seitenblick. Es war heute schon das dritte Mal, dass mein Orientierungssinn mich in der Wüste schickte. „Schau mal auf die Karte nach!“ Mein Vater schaute meinen Cousin erschrocken an. „Die hab ich glaub ich vergessen!“ „Oh nein!“ Wieder ertönte ein lautes Hupgeräusch.
Es wurde ruhig im Wagen, jeder überlegte fieberhaft, wie wir diesmal hier weg kommen könnten. Mein Vater haute seine Finger auf dem Armaturenbrett. Mein Cousin wackelte mit seinen Beinen und ich selbst kaute auf meiner Unterlippe herum.
Bis plötzlich mein Cousin aufsprang und gegen die Decke des Wagens knallte. Doch das störte ihn nicht. „Ich habe da hinten eben ein Gestüt gesehen, lasst uns zurück fahren und dort nachfragen!“ Sofort war ich Feuer und Flamme und wartete nicht auf die Antwort meines Vaters. Ich fuhr einfach los. Bereits einige Meter später erreichten wir ein Tor und durchfuhren dieses. „Wow!“, entfuhr es mir und ich folgte den Weg. Plötzlich befanden wir uns auf einen Parkplatz.
Wie in Trance, stieg ich aus. Ich konnte mich von diesem Bild nicht wegeisen. Die Koppeln fein säuberlich angelegt und die Pferde grasten fröhlich auf dieser. Es war ein Gestüt wie im Bilderbuch. Es gefiel mir jetzt schon.
Eine junge Frau kam plötzlich auf uns zu. Und reichte mir zuerst die Hand. Verdattert ergriff ich diese und sagte leise, dass es schon ein Flüstern glich: „Guten Tag!“ „Oh Guten Tag, kann ich ihnen helfen?“, fragte sie freundlich. Verlegen spielte ich an meinen langen blonden Haaren. „Wir haben uns verfahren vielleicht könnten sie uns weiter helfen?“, übernahm dies mein Vater. „Okay folgen sie mir!“
Mein Cousin, Christian, schob mich vor sich her. Ich bemerkte noch nicht mal, dass mein Mund sich vor lauter Staunen, sich geöffnet hatte. „Klappe zu sonst wird die Suppe kalt!“ Ich schloss mein Mund und folgte dann mein Vater und der Frau in das Büro. „Setzt euch, ich darf euch duzen, oder?“ Wir nickten. „Also wo wolltet ihr denn hin fahren?“
Nun erzählte ich ihr die ganze Geschichte. Obwohl sie nur wissen wollte, wohin wir hin wollten. Doch dass hatte ich nicht mehr richtig registriert. Die nette Frau lächelte, als ich aber den Ort erwähnte und welchen Grund wir hatten dort hin zu fahren runzelte sie die Stirn und erhob dann das Wort, nachdem ich geendet hatte.
„Das ist ungefähr 100 Meilen von hier entfernt. Aber wie es der Zufall so möchte, such ich auch noch jemanden, dafür müsstest du dich allerdings mit Pferden auskennen!“ Ich nickte, ich war schon oft geritten, musste dieses Hobby aber leider aufgrund von Zeitmangel vor zwei Jahren aufgeben. „Mhm, kennst du dich auch mit Turnieren aus?“ Ich nickte wiederholt. Schnell stöberte Anna, so hieß diese Frau, in ihren Schubladen herum. „Hast du Lust als Turnierreiterin zu arbeiten?“ Erneutes Nicken. „Man kannst du nicht deinen Mund aufmachen?“, tönte es hinter mir. „Aus Sicherheitsgründen, musst du leider erst ein kleines Formular ausfüllen und ich muss sehen wie du reitest!“, sagte die Hofbesitzerin und reichte mir das Formular rüber. Es waren ein paar Fragen im Bezug von Pferden, die ich ankreuzen musste. In 10 Minuten hatte ich diese fertig beantwortet. Schnell überflog sie, die Blätter und nickte freundlich. „Na dann komm mal mit!“
Ich musste nun eine reiterliche Prüfung ablegen, die ich auch bestanden hatte. Es war ein tolles Gefühl, wieder mit diesen edlen Tieren zu arbeiten.
Ich bekam den Job und arbeitete nun auf dem Hof, als Turnierreiterin. Doch ich kam auch in Kontakt mir den anderen Pferden. Wie mit den Verkaufpferden. Besonders einen hatte ich in meinem Herzen geschlossen: AB Ahabb ox, ein schicker Araberhengst. Ich schwärmte meine Eltern von diesem Pferd vor und nun hatten sie vor ihn zu kaufen.
Flashback Ende
Und nun stand ich kritisch vor dem Spiegel und begutachtete meine weiße Reithose im Spiegel. Darüber hatte ich einen schwarzen Pullover mit der passenden weißen Weste. Es war schon ziemlich kalt geworden, was für Kalifornien ziemlich ungewöhnlich war.
Der Weg nach unten war weniger aufregend. „Hey Mum!“ Ich hauchte meiner Mutter einen Kuss auf die Wange. „Happy Birthday, Große!“, lachte diese und ich grinste. Mein kleiner Bruder, der erst zarte 14 Jahre alt war, gratulierte mir auch, genauso wie mein Vater. Ich setzte mich und bekam meine Geschenke. „Oh Dankeschön!“, lachte ich und umarmte mein Bruder, der Maik hieß. Ich hielt ein Gutschein für einen Einkauf in einen Reitprodukte Geschäft.
Der nächste war ein Umschlag von meinen Eltern. Erwachtungsvoll riss ich diesen nur auf. Doch dort war nur eine Geburtstagskarte. Ich lächelte, leicht enttäuscht. „Wirklich super!“, sagte ich.
„Doch dass war noch nicht alles!“ Ich schaute erwachtungsvoll auf. Meine Mutter überreichte mir einen braunen Umschlag. Ich öffnete diesen vorsichtig, denn er sah wichtig aus. Dann zog ich ein wichtiges Papier aus diesen, meine Augen tränten.
„Dass- dass ist dass schönste Geschenk dass ihr mir machen konntet!“ Ich weinte drauf los, ich freute mich so sehr. Dieses Papier war die Besitzerurkunde von Ahabb gewesen, mein Wunsch in Erfüllung gegangen und mein Körper voller Freude gefüllt. „Na kommt lasst uns direkt zum Hof fahren!“, drängte ich und mein Vater schüttelte lachend den Kopf. „Erst essen!“ Ich seufzte, fügte mich aber.
Eine Stunde später befand ich mich auf dem Hof und beeilte mich, zu Ahabb zu kommen. Dort umarmte ich ihn erstmal und weinte vor Glück. Nun würden wir zusammen unseren Weg bestreiten.
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etwas kindisch, bemerk ich gerade und der Titel auch nicht gerade der beste, naja  |
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Verfasst am: 25.10.2007, 17:35
Titel: Anzeige |
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Bibs

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 29.11.2006 Beiträge: 676 Wohnort: Nürnberg
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Verfasst am: 25.10.2007, 18:30
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heey toll! _________________ Foto made by Sven Grundmann |
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Anna Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.11.2006 Beiträge: 512 Wohnort: München
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Verfasst am: 26.10.2007, 14:54
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| Passt doch, schön!!! |
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Lisa Gast
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Verfasst am: 26.10.2007, 16:59
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dankeschön *freuz* |
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