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Gina

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 28.11.2006 Beiträge: 443 Wohnort: in der schönen Pfalz
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Verfasst am: 21.05.2007, 13:58
Titel: Thoughts... |
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So Ladies, ich saß gestern aufm Pferd und war nur noch happy und mir schossen so einige Gedanken durch den Kopf… Und da ich dachte, ihr kennt das bestimmt auch, wollte ich die hier mal loswerden…
Sonntagmorgen, mein erster Gedanke beim Aufwachen: „Juchu, jetzt geh ich mit Tami spazieren, dann schnell frühstücken und ab geht’s in den Stall. Und heute Mittag mit Biggi und Carmen zum Pferderennen. Toll!“ Also gleich Reitklamotten angezogen, meinen Hund geweckt und mit ihm spazieren gegangen. Ruck zuck hab ich gegessen und bin im Stall.
Dakota steht in seiner Box und wartet schon. Da es schon richtig warm ist, beschließe ich, ausreiten zu gehen. Dakota wird geputzt und versucht natürlich mal wieder, ein paar extra Leckerlis und Streicheleinheiten zu kassieren, indem er mir ständig die Nase in den Weg steckt. Da ich bei der Hitze nur Schritt gehen will, ziehe ich mir nur schnell meine Chaps an, Dakota wird gesattelt, aber auf die Trense verzichte ich. Für ruhige Ausritte reicht das Bändele. Wie üblich hat es Dakota super eilig, los zu kommen. Im Wald aber ist er ein Traum. Fleißig und aufgeweckt, aber absolut nicht nervig und easy zu kontrollieren. Nach ein paar Minuten schnaubt er ab und streckt sich vorwärts- abwärts, dass unsere Reitlehrerin total begeistert wäre. Ich sitze auf dem Pferd und träume… Nur ab und an abgelenkt durch Radfahrer und Spaziergänger, die allesamt meinem Friesen hinterher staunen. Auf ein Schnalzen trabt Dakota an, auf ein „Brrr“, wird er langsamer und pariert durch. Es ist ein Wahnsinnsgefühl, so ein Tier, das locker das 10-fache von einem selbst wiegt und gegen das man absolut null Chance hätte, würde es seine Kraft ausspielen, locker lässig auf Stimme kontrollieren kann. Da es im Wald wunderbar frisch ist, reite ich zu einer unserer Galoppstrecken. Dakota wird zwar wach, wartet aber, bis er das Galoppkommando bekommt. Wieder genügt ein leichter Schenkeldruck und er springt an. Dakota wird gerne etwas rennig, aber heute bleibt er ruhig. Die Zügel sind absolut unnötig. Ich fühle mich, als würde ich schweben… Locker stehe ich in den Bügeln, gleichmäßig galoppiert Dakota vorwärts, ohne auch nur zu versuchen, die Kontrolle zu übernehmen und schneller zu werden. Jeder Sprung ist wie ein Uhrwerk. Gegen Ende des Weges pariere ich ihn auf Stimme durch. Dakota weiß, dass er alles toll gemacht hat und bittet um ein Leckerli – das er ausnahmsweise auch bekommt. Wieder überlasse ich mich meinen Gedanken, während Dakota völlig entspannt, aber aufmerksam den Weg entlang schreitet.
Wie fast immer, wenn ich mit meinem Liebling im Gelände bin, denke ich darüber nach, wie viel Glück ich habe. Egal, wie nachteilig Dakota für die Dressur gebaut ist, egal, dass er nicht den Biss fürs richtige Springen hat, egal, dass er dressurmäßig nicht so leichtrittig und routiniert ist, egal, dass er im Viereck auf dem Turnier komplett ausflippt, egal, dass er recht empfindlich ist… Alles egal. Es zählt nur, wie menschenbezogen er ist, wie gut wir uns kennen, wie sehr ich ihm vertrauen kann – und wie sehr er mir vertraut. Das zeigt er mir wieder, als ich einen mir unbekannten Waldweg entdecke und ihn spontan hineinlenke. Vorsichtig geht Dakota hin, wo ich ihn hinschicke. Der Boden ist recht uneben, wird aber besser und ich trabe an. Da taucht eine Pfütze auf, ca. 10-20cm tief. „Au ja, und durch!“, freue ich mich. Nur, Dakota kennt es nicht, durch so tiefe, schlammige Pfützen zu traben… Irritiert saust die Nase zu Boden und die Ohren gehen nach vorne. Mehr nicht. Etwas langsamer wird er, aber vertrauensvoll trabt er durch die Pfütze. Leider löst sich kurz danach unser Weg in Luft auf und wir treten den Rückweg an. Wieder im flotten Trab und mitten durchs Wasser. Jetzt weiß Dakota, dass ihm da nichts passiert und wirft begeistert die Beine hoch, dass es nur so spritzt. Wieder im Schritt schnaubt er begeistert ab und den Rückweg stören nur die doofen Bremsen. Aber auf Dakota stechen steht die Todesstrafe! *klatsch* Zurück am Stall werden wir aufgeregt von Dakotas Koppelpartner Greeny begrüßt. Ich sitze ab und sofort senkt Dakota den Kopf zum Grasen. In aller Ruhe sattle ich ab und lege den Sattel zur Seite. Gamaschen runter, Koppel auf, Pferd rein, Bändele runter und Koppel wieder zu. Jetzt bin ich diejenige, die den schweren Sattel zum Stall schleppen darf *g*.
Eine Stunde später komme ich wieder zum Stall. Schon als ich nach den beiden rufe, kommen Greeny und Dakota zum Koppeltor marschiert. Begeistert nehmen sie die Leckerlis und lassen sich brav zusammen zum Stall führen. Dakota bekommt noch seine Salben und Medikamente, dann schnappe ich mir Carmen und los geht’s Richtung Iffezheim! |
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Verfasst am: 21.05.2007, 13:58
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Bibs

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 29.11.2006 Beiträge: 676 Wohnort: Nürnberg
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Verfasst am: 23.05.2007, 12:10
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du reitest mit bändele? auch fred rai anhänger? _________________ Foto made by Sven Grundmann |
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Gina

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 28.11.2006 Beiträge: 443 Wohnort: in der schönen Pfalz
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Verfasst am: 23.05.2007, 12:38
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| Ne, eigentlich nicht direkt. Birte hat so eins mal irgendwo geschenkt bekommen und so für locker ins Gelände ist es einfach super. Wenn ich weiß, ich mach nicht wild und Dakota ist gut ausgelastet, nehme ich das ganz gerne. Ich denke, für ihn ists zur Abwechslung auch mal ganz angenehm, nichts im Maul zu haben. Außerdem kann ich ihn damit ganz gut kontrollieren, also warum nicht. Angefangen hat das, als er einen Zahn entfernt bekommen hat und zwei Wochen kein Gebiss tragen durfte. Da brauchte ich eine Alternative, um ihn wenigstens ein bisschen bewegen zu können! Dressur geht halt net mit dem Ding... |
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Melle

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 27.11.2006 Beiträge: 109 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 23.05.2007, 12:54
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hmm.. schööön.
So ist mir mit meine früheren Pflegepferd auch oft ergangen, sie ist nur locker schritt galuefn, ich habe vor mich hin geträumt..
Mit Condor geht das jetznicht mehr so gut, er geht nicht gern alleine ins Gelände und wenn doch ist die Hölle los..
Naja, toll gschrieben Gina!  _________________ [ S t o p! | Y o u | b e t t e r | s h a k e | h i m | o f f | b e f o r e | h e | g e t s | y a. ] |
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Gina

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 28.11.2006 Beiträge: 443 Wohnort: in der schönen Pfalz
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Verfasst am: 23.05.2007, 12:56
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| Danke! Na ja, Etas ist im Gelände auch etwas unruhig und Ronja ist deutlich flippig, da ist auch nix mit träumen... Aber dafür hab ich grade auf Ronja gelernt, immer die Beine zu zu haben, was mir durchaus schon öfter zu gute kam! |
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Melle

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 27.11.2006 Beiträge: 109 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 23.05.2007, 13:00
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Jo, das kann von Hilfen sein.
Pina war auch immer so, sie wurde ziemlich schnell mal voll schnell erschrekend, udn man musste dauerdn dran beleibe. meistens war se aber schon ruhig.
Er ist auch immer ruhig, zu zweit, aber alleinje geht gar nich! _________________ [ S t o p! | Y o u | b e t t e r | s h a k e | h i m | o f f | b e f o r e | h e | g e t s | y a. ] |
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Gina

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 28.11.2006 Beiträge: 443 Wohnort: in der schönen Pfalz
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Verfasst am: 23.05.2007, 13:04
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| Klar, kommt immer drauf an, was sie gewöhnt sind! Dakota kam 3-jährig zu Gunda und am zweiten Tag ist sie direkt mit ihm ins Gelände. Der kennt Gelände in allen Variationen, da Gunda ziemlich nur Gelände reitet - für die Dressurarbeit bin ich zuständig *gg* |
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Bibs

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 29.11.2006 Beiträge: 676 Wohnort: Nürnberg
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Verfasst am: 23.05.2007, 13:22
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*gg* find ich toll! naima war ja auch so eingeritten....find das ne tolle methode! _________________ Foto made by Sven Grundmann |
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Anna Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.11.2006 Beiträge: 512 Wohnort: München
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Verfasst am: 23.05.2007, 18:38
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Ich auch.. Abe rledier hab ich bei Robin da keine Chance.. der hat ne gebrochene Kandare, die ist absolut perfekt =) Aufm OPaltz nciht zu hart, und im Gelände hat man wenigstens ne gerigne Cahcvne ihn zu ahlten, wenn er meint, durchgehen zu müssen. Aber so lange man nciht alleien reitet, amcht er das eh nicht, also egal  |
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Gina

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 28.11.2006 Beiträge: 443 Wohnort: in der schönen Pfalz
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Verfasst am: 24.05.2007, 10:06
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| Dakota geht aufm Platz und meist im Gelände mit einfach gebrochener Wassertrense (die Dickste, die ich gefunden hab, weil er so super empfindlich im Maul ist). Wenn ich nur ruhig ausreiten will und grade Bock zu hab, geht er aufs Bändele. Auf die Koppel reite ich ab und an auf Halfter (sind nur ein paar Meter) und ich habs auch schon gebracht, mir beim Spazieren gehen zu überlegen, dass ich ja doof bin, nebenher zu laufen und mich aufs eingedeckte Pferd gehockt hab, in stinknormalen Straßenklamotten und nur mit Knotenhalfter - die Leute haben vielleicht dumm geguckt *lol* Prinzipiell kann man mit Dakota echt alles machen... Kandare würde mich mal reizen (Etas lief auf Kandare), aber ich hab zu viel Respekt davor - und Dakota ist nicht kandarenreif. |
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Anna Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.11.2006 Beiträge: 512 Wohnort: München
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Verfasst am: 24.05.2007, 16:14
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| Naja kandare, so ne typsiche gebrochene Westernkandare, die wirkt eher wie eine bormale gebrochene oLivenkopftrense würd eich sagen, also ned so scharfes ding (obwohl wir da auch eine ungebroche haben, für schlimme Zeiten, zB der Zeit, wo sie ned auf die Koppel konnten) |
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