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Ivy



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 15.04.2007
Beiträge: 0
Wohnort: Pfalz

BeitragVerfasst am: 17.04.2007, 21:44
BeitragTitel: Aller Anfang ist Schwer
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Langsam schlug ich die Augen auf, zuerst musste ich mich an die neue Umgebung gewöhnen, an die ganze Situation musste ich mich gewöhnen. Mühsam stand ich auf, ich würde eh nicht mehr schlafen können, also beschloss ich aufzustehen, mich fertig zu machen und dann zu Amir zu fahren. Der Hengst hatte die letzten Tage "Eingewöhnungsphase" gehabt und heute musste ich einfach mit ihm was schaffen, sonst würde er mir vor Energie einfach noch aus allen Nähten platzen. Kurz drängte sich der Gedanke an Sina in meinen Kopf, doch ich verschob ihn einfach und machte mir eine Schüssel Müsli, die ich alleine in der viel zu engen Küchen ausleerte. Schnell verschwand ich kurz im Bad und hatte danach die Reithosen an. Ich schnappte mir die Stiefel, suchte in einem Karton die Sporen und machte mich dann auf in den Stall. Mein Herz hüpfte bei den Gedanken, was für ein schönes Zuhause Amir und ich gefunden hatte, für den Araberhengst schien es einfach herrlich zu sein, er hatte hier hoffentlich sein Paradies gefunden. Ich lenkte den Jeep auf das Arabergestüt und staunte, dass eigentlich alle schon wach waren und Pferde von einem Pfleck zum anderen geführt wurden. Kurz begrüßte ich alle und ging dann gleich zu meinem Fuchshengst. Amir stand dösend in seiner Box, sah mich aber gleich aufmerksam und neugierig an. Langsam öffnete ich die große Boxentür und trat in die geräumige Box. "Na du!" flüsterte ich leise. Amir schmiegte seine Nüstern in meine Hand, mit der anderen kraulte ich ihn leicht hinter die Ohren. "Hallo!" hörte ich plötzlich eine Stimme hinter mir. Amir legte gleich mal die Ohren an um zu zeigen, dass er der Chef war. Leicht, fast schon streichelnd haute ich ihm lächelnd auf seine Nüstern, worauf er ein wenig beleidig sich abwandte. "Morgen!" antwortete ich Anna. "Und was machst du heute feines?" fragte sie und betrachtete Amir neugierig. "Ich dachte, ich werde ihn heute mal ordentlich fordern und Reiten!" grinste ich. Anna nickte: "Ganz Al-Bahid wird dir wohl dann zuschauen müssen!" Sie hatte es in binnen von Sekunden geschafft, wenn ich eins hasste, war es, wenn mir viele Leute zu sahen, bei einem Turnier ging es, da wusste die Hälfte eh nicht den Unterschied zwischen einem Steilsprung und einem Oxer oder zwischen Schritt und Trab. Aber hier war es anders, alle waren hier Vollprofis und blamieren wollte ich mich eh nicht. "Aber das schaffst du schon oder?" ich kniff dem Hengst in seine vorwitzigen Nüstern und halfterte ihn auf. Amir blieb erst einmal stocksteif in seiner Box stehen und erklärte mir, er hat keine Lust. "Gut, dann eben nicht!" ich hängte den Strick über seine Schulter und kruschelte im Putzkasten herum. Wenn Amir eins hasste, war es wenn man ihn ignorierte, schließlich war er ja Chef, nicht immer, hin und wieder durfte ich auch mal was sagen. So hörte ich das Hufeisen auf die Stallgasse treten und drehte mich um. Entzückt sah mich der Hengst an, in der Hoffnung er bekame etwas fressbares. Doch wie jedes Mal, musste ich Amir jetzt auch entäuschen und schnappte mir den Führstrick und führte ihn heraus aus seiner Box. Ich band nun Amir an und fing an, das fuchsfarbende Fell zu massieren. Amir liebte es einfach, wenn die Welt um sich drehte und so döste der Hengst schnell ein wenig, aber wehe das Putzen dauerte wiederum zu lange. "Fertig!" ich klopfte ihm auf seine Kruppe und gab das Kommando zum Hufe heben. Etwas wiederwillig hob der Hengst seinen Vorderhuf, doch er wusste auch, dass Weigerung zu nix führte. Wir zwei waren Sturköpfe, nur dass ich den größeren hatte. So hatte ich schnell Huf für Huf sauber ausgekratzt. Ich schlüpfte in meine Reitstiefel und holte dann Sattel, Trense, Longe und Bandagen. Ich hatte Amir schnell einbandagiert, was ich mir lange angewöhnen musste, da der Hengst niemals still halten konnte und die Bandagen öfters quer durch den Stall geflogen waren. Beim Satteln war er wieder super brav. Ich legte vorsichtig den Dressursattel auf seinen Rücken und zog den Sattelgurt fest. Nun kam das Trensen an die Reihe. Der Hengst war gegen ein Warmblut nicht besonders groß, aber so eine dominanter Araber konnte sich verdammt groß machen, wenn er keine Lust hatte. Doch heute schien er kooperieren zu wollen und ich musste diesmal nur die halbe Hand in Amir's Maul schieben, damit er überhaupt sein Maul öffnete. Schnell hatte ich die Trense über die Ohren gezogen und verschnallte nun die Riemchen. Zufrieden klopfte ich Amir und führte ihn nach draußen. Schon am ersten Tag hatte ich von Anna erklärt bekommen, das sich das Leben von Al-Bahid auf dem kleineren Reitplatz abspielte. Ich schlug mit Amir und der Longe im Schlepptau den Weg ein. Erst einmal machte mich Anna mit den anderen bekannt. Gina, Bibs, Kathi, Kadda und Smurfie begrüßten mich. "Was willst du denn mit der Longe?" fragte Gina skeptisch. "Ablongieren!" ich lächelte kurz und führte Amir in die Mitte. Auf das Pulverfass würde ich mich nicht freiwillig setzen. Ich hackte die Longe ein und sofort gingen die Ohren nach vorne. Der Hengst sah mich aufmerksam an. Ich schnalzte leise und hielt die Longe fest, als der Hengst senkrecht in die Höhe ging und dann bockend losgaloppierte. Ich ließ ihn ein wenig "Spinnen". Zwar sollte man sein Pferd ein wenig lösen, aber bei ihm schien das schier unmöglich und lieber hatte er morgen Muskelkater, wie ich blaue Flecken, weil er mich in den Sand beförderte, was Amir sowiso gerne tat. Nachdem ich ihn auf beiden Händen ein wenig auspowern gelassen hatte, viel Amir in einen raumgreifenden Mitteltrab. "Hooollaaa!" sagte ich leise und zupfte leicht an der Longe, wobei Amir anhielt und mich mit seinen dunklen Augen fixierte. Ich rollte die Longe zusammen und legte sie an den Rand des Reitplates. Gebannt sahen mir alle zu, wie noch einmal nachgurtete und die Steigbügel runter ließ.
....

Ich stieg langsam auf und hielt gleichzeitig die Zügel fest. Amir war seltsam ruhig, das würde bestimmt ein lustiger Ritt geben. Ich ließ die Zügel einigermaßen lang und trieb den Hengst unter mir vorwärts. Der gleichemäßige, bekannte Takt seines Schrittes ließ mich mich sofort entspannen, so dass ich ruhiger wurde. Die Nervosität fiel ab und ich lenkte Amir ein wenig kreuz und quer über den Platz unter den strengen Augen meiner "Richter". Gut zehn Minuten ließ ich Amir sich lösen und lenkte ihn hin und wieder auf den Zirkel. Erst dann hielt ich den Fuchshengst an und gurtete nach. Amir spielte mit seinen Ohren, was normal hieß, irgendetwas kam. Ich versteckte den Knieschluss und nahm die Zügel auf um ihn langsam durchs Genick zu Reiten. Die ersten paar Runden auf dem Zirkel ging der Hengst komplett gegen die Hand, Amir drückte seinen Rücken durch und hob den Kopf an. Unbeirrt von seiner ausgesprochenen Kooperation ritt ich ihn einfach vorwärts und erhöhte zwischenzeitlich den Druck auf sein Gebiss. Nach und nach konnte man sehen, wie der Hengst seinen Kopf fallen ließ und nachdem ich ein paar weitere Runden auf dem Zirkel gegangen war, stellte sich Amir, bog sich ohne das ich was machen musste und ging zufrieden durchs Genick. Ich klopfte ihn kurz und gab nun die Trabhilfe. Für den Anfang trabte ich wie immer erst leicht. Amir lief selbstständig in einem ruhigen Arbeitstrab und ging dennoch fleißig vorwärts. Ich lenkte ihn wieder auf den Zirkel und dann gings kreuz und quer durch die Bahn. Ich wechselte ein paar Mal die Hand, bis ich spürte wie der Hengst sein Hinterteil einzock, er spielte mit seinen Muskeln. Amir's Kopf tauchte ab und er zog los, bockend und buckelnd versuchte der Araberhengst mich loszuwerden, doch dafür ritt ich ihn schon zu lange. "Hey!" sagte ich und zog seinen Dickschädel wieder hoch. Ich glaube Amir war der einzigste, der bei einer L-Dressur solange bocken konnte, bis man disqualifiziert wurde. Ich drückte ihm die Sporen in die Seite und er musste einfach weiter gehen. Nachdem wir eine Runde ruhig getrabt waren, klopfte ich ihn und sah ihn die aufmerksamen Gesichter meiner Zuschauer. Wahrscheinlich würden sie gleich Wetten schließen, wie lange ich noch auf dem Fuchshengst bleiben würde - dachte ich grinsend und ließ Amir angaloppieren. Amir galoppierte jetzt fleißig vorwärts. Ich klopfte ihn kurz und ließ ihn einige Rundne auf dem Zirkel galoppieren, bis ich ihn die Hand wechseln ließ und auch hier abgaloppierte. Nun konnte das eigentliche Training beginnen. Ich sass aus und ließ Amir in einen ruhigen Arbeitstrab treten. Der Hengst hatte sehr weiche, angenehm zu sitzende GGA, so hatte man kaum Probleme ihn auszusitzen. Nach seiner Buckelattake schien er vorerst damit einverstanden zu sein, dass er mich nicht herunter bekam. An der kurzen Seite nahm ich Amir ein wenig zurück, baute dennoch ein wenig Druck auf, damit der Hengst mir nicht ausfiel. Fließend (wenn er wollte und mitarbeitete) wechselte Amir in einen versammelten Trab und richtete sich ein wenig auf. So ließ ich ihn tief in die Ecke gehen um dann im Mitteltrab über die Diagonale zu wechseln. Doch ich hatte die Rechnung ohne den Hengst gemacht, der erst einmal heftig buckelte und dann im Galopp war. Ich fing ihn ab und ließ Amir wieder traben. Dann startete ich versuch zwei, an der kurzen Seite ließ ich Amir in den versammelten Trab gehen. Erneut ritt ich tiefer als sonst in die Ecke und gab ihm eine energische Parade, damit er sich dies nicht noch einmal leistete. Diesmal wechselte Amir in einen schönen Mitteltrab und ließ sich leicht kurz vor der langen Seite wieder abfangen. Zufrieden klopfte ich ihn und parierte Amir zum Schritt durch. Ich ließ ihn ein einfache Schlangenlinie an der nächsten langen Seite gehen und klopfte ihn, als sich Amir einfach umstellen ließ. Ich verkürzte die Zügel und setzte mich tief in den Sattel und trieb ihn dann vorwärts. Schön aus der Hinterhand raus galoppierte Amir an. Ich musste viel Kraft aufwenden, dass ich ihn in einem ruhigen Arbeitsgalopp hielt und nicht das der Hengst mit mir abging. Nachdem er eine Zirkelrunde brav galoppiert war, ließ ich Amir im Mittelgalopp über die Diagonale wechseln. Hier machte er natürlich keine Anstalten, denn Galoppieren war eine seiner geheimen Leidenschaften. Ich fing ihn leicht ab und führte ihn mit Mühe und Not in einen ruhigen versammelten Galopp, noch dazu im Außengalopp, was hin und wieder in L-Dressur gefragt war. Nach einer halben Hufschlagrunde ließ ich Amir in einen Trab fallen und die Zügel aus der Hand kauen. Der Hengst schleifte seine Nase fast auf dem Boden und hob dann wachsam seinen Kopf, blähte die Nüstern und trug seinen Schweif. "Scheint anstregend zu sein!" rief Bibs mir entgegen und die anderen nickten kräftig. "Jepp!" sagte ich aus der Puste und musste selbst erst einmal durchatmen. Amir konnte anstregend sein, vorallem wenn er nicht täglich gearbeitet wurde, hatte der Hengst richtig Schub und Energie und rannte einem gerne unter dem Hintern weg.

----

Amir durfte am relativ langen Zügel im Schritt ein wenig vorwärts laufen. Meine Zuschauer verteilten sich wieder, da sie auch schließlich Pferde hatte, die bewegt werden wollten. Ich klopfte den Hengst unter mir, manchmal war echt nicht einfach. Nach gut zehn Minuten konnte ich von Amir absteigen und schlug die Steigbügel hoch. Ich fasste in die Zügel und der Hengst sprang rückwärts. Neugierig beobachtete er mich und wartete auf meine Reaktion. "Gut, wenn du willst, bleiben wir hier stehen!" sagte ich und drehte ihm den Rücken zu. Sofort kam die gewünschte Reaktion, Amir stupste mich schon fast brutal an, damit ich meine Aufmerksamkeit wieder auf ihn lenkte. Schmunzelnd drehte ich mich um und spürte immer noch den Druck auf meiner Schulter von Amir's Schubser, anscheinend hatte er seine ganze Energie da rein gesteckt. Entzückt sah der Hengst mich an, da er seinen Willen bekommen hatte, doch zog einfach an den Zügeln "Komm jetzt!" maulte ich fast und ging zwei Schritte. Amir hob seinen Kopf und sah mich nach den Motto "Mit dir geh ich nirgendshin!" an. Fast schon genervt atmete ich tief durch. Ich drehte Amir wieder den Rücken zu und ging soweit wie die Zügel es erlaubten. Ich musste nur kurz warten, bis Amir aufschloss und schon verloren hatte. Nun konnte ich ihn endlich zurück in die Stallgasse führen. Dort befreite ich ihn schnell von seiner Trense und halfterte Amir wieder auf. Dieser fing nun an mit dem Vorderhuf Löcher zu budeln, nur das das schlecht ging in der Stallgasse. Ich sattelte Amir ab und befreite ihn von seinen Bandagen und räumte alles anschließend weg, bis auf den Putzkasten. Nachdem Reiten putzte ich Amir immer, da der Hengst am nächsten Tag lange geputzt werden musste und Amir nicht immer darauf Lust hatte. Ich war froh, dass er es mittlerweile sich eine gute viertel Stunde putzen ließ. Schnell war das Fell übergeputzt und ich räumte den Inhalt meines Putzkastens wieder zusammen und verstaute ihn. Nun durfte der Hengst noch ein wenig auf die Koppel. Im alten Stall durfte Amir so gut wie nie raus, er war ja schließlich ein blutrünstige Araberhengst, der über den 1,40m hohen Zaun der Hengstkoppel sprang und wild umher die Stuten deckte. So durfte Amir am Anfang noch nicht allzu lang auf die Koppel, da ich vermeiden wollte, dass der Hengst einen Eiweißüberschuss bekam. Ich griff zur Hengstkette und zog sie ihm schnell über, damit ich ein wenig Gewalt über den Araberhengst hatte. Los ging es. Mit hochgestellten Schweif tänzelte Amir aufgeregt neben mir her, als ich den mittlerweile bekannten Weg zum Graspaddock einschlug. Nun fing er an um mich herum zu traben, aber ich konnte es verstehen. Koppel war für ihn etwas zu seltenes, so dass er seine Freude auf die Freiheit kaum aushielt, Amir wollte jetzt sofort los. Ruhig, schon fast eiskalt führte ich den aufgebrachten Araberhengst weiter. Ein kräftiger Ruck an der Kette und für die nächsten fünf Meter war Ruhe. So schaffte ich Stück für Stück zum Paddock. Ich führte Amir rein und schloss umständlich das Tor, da der Hengst einfach nicht stehen konnte. Nun musste Amir erst ruhig stehen, bis ich ihn frei ließ, das wusste der Hengst eigentlich, doch jetzt schien er alles andere zu wollen, als ruhig zu stehen. Als erstes ging er mit den Vorderhufen in die Luft und schlug nach mir, geschickt stellte ich mich neben seine Schulter und wartete, bis er sich wieder nach unten zu mir gesellte. Nach fünf Minuten aufstand, schien er endlich kapiert zu haben, dass alles nix brachte.

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Also tätschelte ich den Hengst kurz und löste dann die Hengstkette und sprang geschickt zur Seite. Amir stieg voller Kraft, sah mich wild und voller Freiheit an und preschte dann los. Im vollen Galopp zog Amir noch einmal an und galoppierte dicht am Zaun, sein Schweif war leicht angehoben, kurz vorm Ende des Paddocks, viel er einen raumgreifenden Trab, den Schweif senkrecht nach oben gestellt und mit geblähten Kopf drehte er einen fast mackelosen Zirkel, blieb dann stehen und schnaubte laut. Doch sein Schauspiel war noch lange nicht fertig. Amir spielte mit den Ohren, plötzlich und ohne Vorwarnung trat er heftig nach hinten aus, holte Schwung und galoppierte erneut an. Ich lehnte mich an einen der Pfosten und beobachtete, wie das fuchsfarbende Etwas erneut seine Runde drehte, er schien vor lauter Lauffreude gar nicht das Gras zubemerken. Amir bockte noch einmal heftig, bremste schlidernd vor dem Zaun und sah sich dann um. Nun ließ er sein dunkles Wiehern von sich und seine Ohren ließ Amir in alle Richtungen hören, ob nicht irgendwo jemand antwortete. Der Hengst war nun schon gut zehn Minuten draußen und schien immer noch nicht ein klein wenig Ausgelastet zu sein. Doch ruckartig sah er mich an und schien zu überlegen, ob ich die ganze Zeit schon da war. Im Schritt kam Amir nun auf mich zu, denn alleine sein wollte er ja nicht. Kurz kraulte ich ihm die Stirn, als er plötzlich seinen Kopf senkte und anfing zu Grasen. Ich lehnte mich an seine bemuskelte Schulter. "Ach Amir!" flüsterte ich leise und versuchte krampfhaft die Tränen zurück zu halten. Der Hengst blickte kurz auf, er sah in die Ferne und sah dabei glücklich aus. Nun war ich mir sicher, hier hatte er sein Paradies gefunden und nix und niemand würde ihn hier jemals wieder weg bekommen. Ich klopfte ihn noch einmal kurz auf die Schulter und ging dann ins Reiterstübchen zu den anderen. Eine viertel Stunde später machte ich mich dann wieder auf zu dem Hengst. An das reichhaltige Gras musste sich sein Körper erst langsam gewöhnen. Ich trat in das Paddock. "Amir!" rief laut und gedehnt. Der Araberhengst hob seinen Kopf und blickte mich an, dann kam er auf mich zugetrabt und schmiegte seine Nüstern an meine Schulter um im nächsten Moment "zärtlich" in mein T-Shirt zu beißen. Ich haute in die Luft und hängte die Hengstkette ein. Amir konnte nett und freundlich sein, aber Führen konnte man ihn einfach nicht. Das angekettet sein, schien ihm einfach ein Teil seiner Freiheit zu nehmen, so dass er einfach ständig umhertänzeln musste und versuchte mich hinter ihm her zuschleifen. Doch ich war seinen groben Umgang mit mir gewöhnt und führte ihn einigermaßen kontrolliert zurück in seine Box.
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Zuletzt bearbeitet von Ivy am 18.04.2007, 12:47, insgesamt 4-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 17.04.2007, 21:44
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Leila
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BeitragVerfasst am: 17.04.2007, 21:49
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uhi supi, der Anfang ist schon ma klasse Sehr glücklich
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Gina



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BeitragVerfasst am: 18.04.2007, 09:39
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Wow, wenn alle deine Berichte so lang werden, haben wir was zu lesen *gg*. Klasse!
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Bibs



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BeitragVerfasst am: 18.04.2007, 10:38
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jaa *frooi* super!
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Ivy



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BeitragVerfasst am: 18.04.2007, 12:58
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Gina hat folgendes geschrieben:
Wow, wenn alle deine Berichte so lang werden, haben wir was zu lesen *gg*. Klasse!



haste angst dass ich dir Konkurrenz mache? *gg*

deswegen warste so "skeptisch" als ich gesagt hab, ich meld mich bei euch an^^
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Bibs



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BeitragVerfasst am: 18.04.2007, 12:59
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*lool* ach was bei uns gibts sowas wie konkurrenz gar net.
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Ivy



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BeitragVerfasst am: 18.04.2007, 13:01
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war eigentlich auch nur Spass *gg*

naja, sie wirds hoffentlich wissen, freu mich so auf Samstag, da kommt sie zuuu mir *freu*
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Bibs



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BeitragVerfasst am: 18.04.2007, 13:03
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ja schon klar Smilie echt wo wohnst du denn?
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Ivy



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BeitragVerfasst am: 18.04.2007, 13:07
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bei Kaiserlautern, Zweibrücker, aufm Dorf
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Bibs



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BeitragVerfasst am: 18.04.2007, 13:10
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ach du wohnst auch da hinten bei gina und kathi? is ja cool!
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Ivy



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BeitragVerfasst am: 18.04.2007, 13:15
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ach ja, genau da wohne ich^^
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Anna
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BeitragVerfasst am: 18.04.2007, 18:37
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*lol* Bibs, wir kommen aus der ganz falschen Ecke xD

Total klasse Beri!
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smurfie*
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BeitragVerfasst am: 18.04.2007, 19:03
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ja, super, und soooooooo lang *g*
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Gina



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BeitragVerfasst am: 18.04.2007, 19:28
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Oder wir kommen aus der falschen Ecke, wie mans sieht *gg*. Das Praktischste ist, dass eine andere Freundin von mir (Susi) etwa jedes zweite WE ins Nachbardorf von Ivy fährt, weil ihr Vater da wohnt. Die fährt eben Sa/So wieder hin und da bietet sich das an, mitzufahren.
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Ivy



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BeitragVerfasst am: 18.04.2007, 20:24
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kannst ruhig öfters kommen *gg*

ich fühl mich immer sooo einsam

und mach dich auf blaue Flecken gefasst *gg* unsere Schafe sind brutal XD
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Anna
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BeitragVerfasst am: 18.04.2007, 20:55
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*lol* Ihr habt Schafe? Wie cool Winken *aufbauernhofaufgewachsenbinundimmernochdauernddortbin*
Bei meiner Oma bzW mittlerweile Onkel hatten wir noch nie Schafe^^
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Ivy



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BeitragVerfasst am: 18.04.2007, 21:01
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schau, das ist meine "Alien" mein Liebling (warum heißt sie bloß Alien????)

*Bild kommt irgendwann, PC mag grad keine Bilder hochladen*

mit der überschlag ich mich als, wenn wir mal wieder "Schafeeinfangen" spielen

wir haben so gut 10 Stück und am Sonntag darf Gina helfen XD
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Bibs



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BeitragVerfasst am: 19.04.2007, 10:46
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*lool+ schafe wie geil

ja anna aber wir (Steffi,du und ich) haben ja immerhin uns *snüff* Winken
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Ivy



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BeitragVerfasst am: 19.04.2007, 10:52
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sag mal, bist du im ICQ nicht online?
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Bibs



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BeitragVerfasst am: 19.04.2007, 10:55
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doch Smilie hab dir auch geschrieben aber keine antwort bekommen Winken
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Ivy



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BeitragVerfasst am: 19.04.2007, 10:55
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liegt am tragbaren ICQ ^^ (ICQ2Go)
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Gina



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BeitragVerfasst am: 19.04.2007, 11:38
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*loool* Wie viele Schafe ärgern wir eigentlich am Sonntag?
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Bibs



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BeitragVerfasst am: 19.04.2007, 11:40
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*gg* *inlottestonsprich* AABER GIINA LASS DOCH DIE ARMEN SCHÄFCHEN IN RUHEE *gg*
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Ivy



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BeitragVerfasst am: 19.04.2007, 11:45
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jetzt muss ich auch noch denken XD

so 10 glaub ich, wobei die Kleine schnell gemacht ist *gg*

also 9 1/2 Schafe un um 7 Uhr stehen wir auf!!
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Bibs



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BeitragVerfasst am: 19.04.2007, 11:54
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*gg * stell ich mir toll vor schon morgens von einem fröhlichem "määääääääääääääh" begrüßt zu werden
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Gina



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BeitragVerfasst am: 19.04.2007, 12:02
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*lol* Komm halt auch vorbei, ich werd Ivy eh keine große Hilfe sein... Ich weigere mich schon, meinem Hund die Krallen zu schneiden, weil ich so Angst hab, ihm weh zu tun! Das muss immer mein Bruder machen... Das dauert aber, bis ich den jedes Mal überredet hab, weil: "Ich mach das nicht, dann hasst er mich wieder!" Lachen
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Bibs



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BeitragVerfasst am: 19.04.2007, 12:05
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oh ich musste letztens der katze meiner cousine die krallen schneiden.. holla die waldfee ist die abgegangen! hat sich dann mit ihrem zahn in meinen finger verhakt und erstmal nen zwei zentimeter langen riss hinterlassen. hab geblutet wie schwein! aber trotzdem weitergemacht *lool*
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Ivy



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BeitragVerfasst am: 19.04.2007, 13:17
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aua, böse Katze

nä, sobald unsere Schafe auf dem Rücken liegen, treten sie nur noch, Gina wird dann zum Bein-fest-halten abgerichtet^^

naja, Impfen muss ich die Tierchen noch und Ohrmarken bekommen sie, aber das kann ich auch nicht, das tut mir selbst weh....
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Kadda



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BeitragVerfasst am: 19.04.2007, 14:26
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wir haben unseren Lämmchen letztens auch Ohrmarken verpasst (ich hasse diese Bestimmung) wie die dann mähen, wie kleine Kinder. UNser Ziegenbock ist dabei Buchstäblich die Wände hoch gegangen
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Gina



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Anmeldungsdatum: 28.11.2006
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BeitragVerfasst am: 19.04.2007, 17:42
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Die armen Tiere... Traurig
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