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Love is just for the fools

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Terrorkrümel




Anmeldungsdatum: 13.03.2007
Beiträge: 169

BeitragVerfasst am: 14.03.2007, 18:29 Antworten mit ZitatNach oben

Vielleicht hat ja jemand lust meine Story zu lesen? Freu mich immer riesig über Feedback^^

LOVE IS JUST FOR THE FOOLS
Genre: Drama, Freundschaft, Lovestory (slash)
Hauptpersonen: Jonne, Antti, Christus, Ville L., Larry, Jussi S., Jack, Sammy, Matthau
Bands: NGT, PL, Flinch; UK, PL, BP
Widmung: An Miriam, die mir immer wieder einige gute Ideen hat zukommen lassen und mich bei der Story unterstützt hat und immer noch tut! Danke^^ *knudl* und natürlich an alle meine Leser ^^ *knutsch*
Anmerkungen:Ich versuche mich mal wieder an was^^ Habe irgendwie dauernd so Gedanken im Kopf und schreibe einfach mal drauf los! Lehne die Geschichte ein wenig an den Song „We can’t go on“ an, zumindest versuche ich einige Aspekte hineinfließen zulassen. Bitte meine Fehler nicht ganz so doll auf die Goldwaage legen, ich weiß ich kann nicht besonders gut schreiben Wink
Weitere Anmerkungen: Hab die Story erst in der Erzählform geschrieben, aber ich war der Meinung, dass die Gefühle und die subjektiven Ansichten in der Ich-Form irgendwie greifbarer und realistischer wirken ^^  hab also alles umgeschrieben *seufz*

Das ist meine erste längere FF, also haut mich nicht *hihi*

1. Kapitel
Jonne:
Es war einer dieser Tage, die man auch hätte streichen können, einer dieser vielen Tage die wie ein Schatten auf meiner Seele liegen und meine Stimmung unter sich vergrub.
Der Regen prasselte unaufhörlich auf den Asphalt und die Tropfen sprangen bei dem Aufprall in verschiedene Richtungen auseinander. Die Witterung färbte die Steine auf dem Boden noch schwärzer als sie ohne hin schon waren. Zertretenes Laub zierte die Straßen der Stadt, es war mitten im Herbst und die Tage wurden langsam kürzer.
Schon seit Tagen waren die Wolken so dicht, dass es kaum richtig hell wurde. Ein eisiger Wind zog durch die Straßen Tamperes und die Stadt war menschenleer. Ich hatte schon immer einen Drang zur Natur und genoss jeden Moment an der frischen Luft.
Nun saß ich da, auf einer Bank neben einer Bushaltestelle und starrte auf ein Stück Pflasterstein vor meinen Füßen, ich zog mir meinen Mantel fester um den Leib, obwohl es kaum etwas brachte. Auch eingekuschelt in einer warmen Decke hätte es mich gefröstelt.
Der Regen ließ nicht nach. Ich war mittlerweile durchnässt bis auf die Knochen, aber es störte mich nicht sonderlich. Meine Kleidung klebte an meinem Körper, Mantel und Hose standen Zentimeter tief in Wasser und Dreck. Meine Haare lagen wie ein Schleier vor seinem Gesicht, ich konnte kaum noch was erkennen. Meine Hände ruhten etwas zittrig auf meinem Schoß. Aber diese unwichtigen Tatsachen registrierte ich kaum mehr. Das alles war für mich unwichtig geworden. Auch dachte ich gar nicht daran den Schirm, der zusammengefaltet neben mir lag, zu benutzen, obwohl ich mir genau darüber im Klaren war, dass er dort lag. Die Sekunden die verstrichen kamen mir vor wie Stunden, ich hatte jegliches Zeitgefühl verloren.
Eine Taube, die plötzlich aus einem Gebüsch neben mir in die Lüfte stieg, ließ mich zusammenzucken. Seit wann war ich so schreckhaft? Diese seltsame Stille hier war ungewohnt. Ich musste allerdings zugeben, dass ich um diese Uhrzeit am Tag, fast nie in der Stadt unterwegs war. Die meisten Leute lagen noch in ihren Betten und hatten die Festern und Türen fest verriegelt. Nur hier und da rauschte ein Taxi vorbei.
Ich begann in meiner Manteltasche zu hantieren und zog eine Schachtel Zigaretten heraus. Allerdings misslang mir der Versuch, mir eine anzustecken. <Dieser verfluchte Regen> dachte ich laut.
Langsam erhob ich mich wieder von meinem Platz und schlurfte die Straße hinunter.
Was war geschehen in der vergangenen Nacht? Wieso war ich jetzt hier und nicht zu Hause in meinem warmen Bett?
Ich erinnere mich noch gut, auch wenn ich immer wieder verzweifelt versuchte die Gedanken weit weg zu schieben. Wie konnte ich so naiv gewesen sein, das war doch sonst nicht meine Art?! Wie konnte ich mich darauf einlassen? Mir war doch bewusst, dass es nicht mehr sein würde, mir war bewusst wie das lief. Ich kannte die ungeschriebenen Regeln. Doch hatte ich gestern für eine unbestimmte Zeit fest daran geglaubt, dass es bei ihm anders sein würde. Ich war so dumm!
Ich war nach dieser Nacht nicht nach Hause gegangen, stundenlang war ich durch die Stadt gegangen, wollte allein sein, einsam sein, mit mir und meinen Gedanken.
Doch all die Grübelei half mir nicht, ich konnte nicht mehr ändern was geschehen war. Und doch hatte ich diese winzigen Momente der er mir geschenkt hatte wahnsinnig genossen. Ich spürte immer noch den süßen Druck seiner Lippen auf meinen und dieses Gefühl lies mich leicht lächeln. Er war so wahnsinnig sanft und zärtlich gewesen. Aber all das hatte ich mir anscheinend nur eingebildet.
Wie lange hatte ich diese Gefühle zu ihm mir selbst gegenüber verleugnet, wie lange hatte ich versucht mir einzureden, er sei nur ein guter Freund? Und nun wurde mir die bittere Wahrheit bewusst. Die Wahrheit die ich nicht akzeptieren konnte und wollte.
Ich konnte die Tränen die über meine Wange liefen einfach nicht aufhalten, es tat so weh und das Schlimmste daran war, dass ich selber Schuld daran war, dass ich mir jetzt ausgenutzt vorkam. Ich hätte es verhindern können. Die gestrige Nacht hätte die schönste meines Lebens werden können, was sie einen kurzen Moment auch war, nur ist sie viel zu schnell vergangen und der üble Nachgeschmack lies mir erneut einen Schauer über den Rücken jagen.
Wie von selbst war ich vor meiner Wohnung angekommen. Sie lag nicht gerade im vornehmen Teil Tamperes, aber das störte mich nicht, ich fühlte mich wohl in meinen vier Wänden und die Vermieter waren nette Leute.
Als ich drinnen war, starrte ich müde in den leeren Raum, wie schön wäre es gewesen, wenn jemand auf mich warten würde, wenn er auf mich gewartet hätte, aber ich war wie immer allein. Seufzend schälte ich mich aus der nassen Kleidung und versuchte in den erholsamen Schlaf zu fallen, den ich bitter nötig hatte. Er wollte mich aber nicht von meinen trostlosen Gedanken befreien und so blieb ich wach.
Eine Ewigkeit später wurde ich von dem Klingeln meines Handys aus dem Halbschlaf gerissen uns suchte fluchend danach, zu allem Übel viel ich dabei ungeschickt aus dem Bett und rammte mir den Kopf an der Ecke des Nachtischs. Heute war wirklich nicht mein Tag. Als ich das nervige Ding endlich gefunden hatte, wollte ich schon ohne abzuheben den Aus-Knopf bestätigen. Aber mein Blick blieb am Display hängen und ich erkannte die Nummer von Antti, meinem besten Freund und Bandkollegen. Etwas widerwillig hob ich ab und rieb mir dabei die Stelle an der ich mich gestoßen hatte: “Ja?“ ,,Na endlich, wo warst du denn?“ ,,Ich hab geschlafen.“ ,,Es ist schon spät, wieso liegst du noch im Bett?“ ,,Ich bin spät eingeschlafen.“ ,,Ach so, du vergisst ja die Probe heute nicht oder?“ ,,Probe? Ähm ne, wann war die noch gleich?“ ,,Du bist wirklich ne Trantüte, in zwei Stunden! Sieh zu das du pünktlich bist!“ ,,Ja schon klar, bis später.“ Ohne auf eine weitere Antwort zu warten drückte ich den Anruf weg. Wieso war ausgerechnet heute Probe? Ich wollte IHN nicht wieder sehen… Aber das musste ich so oder so, ob heute oder morgen. Das würde alles nur noch schlimmer machen! Noch dazu hatte ich ein schlechtes Gewissen Antti gegenüber. Ich verschwieg ihm meine Gedanken, so wie auch den anderen, obwohl ich wusste, dass ich mit ihm über alles reden konnte. Wir kannten uns schon so lange und hatten schon viel zusammen erlebt, trotzdem empfand ich es im Moment als das beste alleine mit seinen Problemen fertig zu werden.

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BeitragVerfasst am: 14.03.2007, 18:29 Nach oben

Kel
Gast






BeitragVerfasst am: 21.03.2007, 18:36 Antworten mit ZitatNach oben

Also ich drucke es mir erstmal aus und werde es gleich in Ruhe verschlingen. Kann sowas schwer am PC.
Terrorkrümel




Anmeldungsdatum: 13.03.2007
Beiträge: 169

BeitragVerfasst am: 24.03.2007, 15:25 Antworten mit ZitatNach oben

Hihi, uh da freu ich mich! Würde es dich anspornen wenn ich dir sagen würde, dass ich schon 60 Kapitel fertig hab und die Story noch lang nicht zu ende ist?? *gg*

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