Segeljolle-Atlanta-Koralle alles rund um die Atlanta Koralle

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Gunter

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.01.2007 Beiträge: 161 Wohnort: Nähe Ammersee
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Verfasst am: 03.04.2017, 11:37 Titel: |
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PS:
Natürlich ist der Rumpf nach dem Schleifen nochmal zu entfetten, am besten mit Silikonentfetter, zur Not geht auch ein mit Nitroverdünnung gut benetztes fusselfreies Tuch.
Gruß Gunter |
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Verfasst am: 03.04.2017, 11:37 Titel: Anzeige |
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Gunter

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.01.2007 Beiträge: 161 Wohnort: Nähe Ammersee
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Verfasst am: 03.04.2017, 11:55 Titel: |
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Hallo Kristian,
beim Betrachten Deiner Bilder der Koralle ist mir aufgefallen, dass das Typenschild definitiv nicht stimmen kann, denn
1. ist es keine S6R, dann wäre sie eine Rundspannt,
2. stimmt die Baunummer nicht mit dem Baujahr überein, denn hier im Forum sind einige Baunummern und Baujahre gelistet wie z.B.
4093 1965
4327 1966
4488 1966
oder meine mit
4666 1966
somit kann deine nicht
4802 und 1964 sein.
Ist ja nicht schlimm, aber das Typenschild schein einfach falsch zu sein.
Grüße Gunter |
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Ki
Anmeldungsdatum: 17.01.2017 Beiträge: 70 Wohnort: Kiel
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Verfasst am: 03.04.2017, 14:42 Titel: |
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Hallo Gunter, hallo Petite Chaos,
vielen Dank für Eure mutmachenden Beiträge. Ja, ich denke auch, dass die Substanz gut ist, vor allem wenn ich mir anschaue, was für Baustellen sich bei anderen Forenmitgliedern aufgetan haben. Bei meiner Jolle sieht innen und auch unter Deck das Holz noch sehr gut aus.
Ich denke auch, ich werde den Rumpf nicht komplett neu laminieren. Habe es jetzt so vor, dass ich am Kiel den Rumpf abschleifen werde und hier neu laminieren werden – jetzt doch in Epoxy, da ich draußen arbeite und nicht sichergehen kann, dass ich immer die erforderlichen min. 18 ° C einhalten kann, die die Arbeit mit Polyester benötigt.
Außerdem ist Epoxy stabiler und leichter. Dann kann ich es auch noch benutzen, um den Mast zu reparieren:
Der Mast hat einen Riß im Mastfuß, der mit zwei Metall-Schellen repariert wurde. Die sehen mir nicht mehr allzu vertrauenswürdig aus, daher überlege ich den Mastfuß mit Epoxy und Glasfaser zu ummanteln, ähnlich habe ich es bei Armin in diesem Forum schon gesehen:
http://www.iphpbb.com/board/ftopic-74801258nx71701-582-15.html#3644
| amino64 hat folgendes geschrieben: | […]
der Mast war im unteren Bereich angebrochen, hier hab ich eine Ummantelung mit Epoxy und Matte erstellt,
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An anderer Stelle sagte man mir, dass der Reparaturstreifen der Kielnaht 10mal so ein großen Durchmesser haben soll, wie die schadhafte Stelle – dann würde es genügend Halt bekommen und sich nicht mehr lösen.
Gunter: wieviele Schichten Glasfaser (bei welchem Flächengewicht / welcher Glasfaser-Sorte) hast Du denn aufgetragen?
Zum Schluß werde ich den Rumpf anschleifen und komplett in 1K lackieren. Da tendiere ich momentan zu Spraydosen vs. Schaumstoffrolle / Pinsel, da ich keinen Helfer habe, der mir beim Verschlichten helfen könnte.
Anleitung zum Lackieren mit der Spraydose:
https://www.youtube.com/watch?v=mhoYvR-JDCY
Anleitung zum Lackieren mit Rolle und Pinsel:
https://www.youtube.com/watch?v=yqm_ZpugxG4
Die Scheuerleiste ist von unten gesehen auch sehr rissig, hier werde ich die Riße mit einem Dremel auf schleifen und mit Epoxy auffüllen – genauso die anderen schadhaften Stellen im Lack.
Werde es mit Bildern Stück für Stück hier dokumentieren. |
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Gunter

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.01.2007 Beiträge: 161 Wohnort: Nähe Ammersee
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Verfasst am: 04.04.2017, 12:24 Titel: |
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Hallo Kristian,
habe dieses Set bei ebay
2 kg Polyesterharz UP3633 + 2 m² Formvlies 150 g/m² gekauft.
Dann folgendermaßen vorgegangen:
1. Boot umgedreht, liegt auf dem Deck;
2. Gelcoat komplett angeschliffen, da der Vorbesitzer den Rumpf auch mit Bootslack gestrichen hatte !!!!!!
3. Kielnaht komplett ausgekratzt, Naht innen angeschliffen und komplett mit relativ flüssigem Polyersterharz mit klein zerrupfter Matte satt ausgegossen.
4. einmal laminiert, Breite ca 70-80 cm ab Heck nach vorne schmaler werdend, so dass die Matte immer unterhalb des Knickspants zu liegen kommt.
5. Bugnaht mit feinerem Flies einmal schmal laminiert,
6. nach Aushärten wieder geschliffen, vor allem die Übergänge zum neuen Laminat,
7. entfettet,
8. Farbe gerollt und an schwer zugänglichen Stellen leicht mit Pinsel nachgearbeitet, leicht angeschliffen und 2. Lackgang durchgeführt.
Gruß
Gunter |
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amino64

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.08.2008 Beiträge: 367 Wohnort: Wickede/ Ruhr
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Verfasst am: 04.04.2017, 19:22 Titel: Mast Reparatur |
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Hallo Kristian,
ja, deine Koralle hatte ich auch gesehen, aber dann doch besser die Finger davon gelassen, ich wollte nicht wieder damit anfangen. Hab ja seit 2 Jahren meine Neptun 22 und meine Frau und die Familie sind da sehr begeistert von.
Also, meine Reparaturmethode scheint gehalten zu haben, denn das Boot wurde ein paar Jahre später wieder zum Verkauf angeboten, und nach Kontaktaufnahme mit dem Verkäufer war klar, es war meine alte Koralle!
Die Metallbänder sind bei Dir einfache Schlauchschellen, die werden irgendwann durchgerostet sein. Wenn Dein Mast von unten her eingerissen ist, solltest Du da unbedingt was dran machen, denn ich hab mir bei meiner letzten Koralle bei 5 Windstärken und achterlichem Wind auch einen Holzmast aufgespalten, da die Koralle ja kein Achterstag hat, was den Mast nach hinten aussteift. Der Holzmast wird bei achterlichem Wind derart stark nach vorne gebogen, dass er aufspalten kann.
Jetzt kann man auf Deinem Foto nicht erkennen, wie weit der Mast gespalten ist, aber ich würde folgenderweise vorgehen:
Mastfuss so weit wie möglich aufspreizen, Holzkleber von allen Seiten in den Spalt laufen lassen und mit Schraubzwingen schön einspannen. Mehrere Tage trocknen lassen. Ich hab anschließend von vorne nach hinten eine M8 Schraube durch den Mast geschraubt, schöne große Unterlegscheiben vorne und hinten unterlegt und fertig. Hat danach wunderbar gehalten.
Meine im anderen Beitrag gezeigte Reparatur war wegen einem Riss quer im Mast, bei gespaltenem Mast sollte das auch funktionieren, nur sollte man nie Zuviel Holz luftdicht "einpacken", kann sonst an Trockenfäule vergammeln. Aber das ist wieder ein anderes Thema!
Schönen Abend und viel Spaß mit Deiner Koralle,
Armin |
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Ki
Anmeldungsdatum: 17.01.2017 Beiträge: 70 Wohnort: Kiel
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Verfasst am: 05.04.2017, 12:51 Titel: |
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Hallo Armin,
die Neptun ist natürlich auch eine schöne Sache – vor allem wenn die Familie mitzieht!
Der Mast scheint genauso gebrochen zu sein, wie Du es beschrieben hast, von unten bei achterlichem Wind.
Die Reparatur wurde nach Aussage des Vorbesitzers von einem Schreiner vorgenommen, daher vermute ich mal, dass es bereits geleimt ist – ich werde das aber überprüfen.
Ja, die Schlauchschellen sehen mir sehr danach aus, als ob sie bald durchrosten werden, daher möchte ich sie auf jeden Fall erneuern/ersetzen. Dein Vorschlag mit der Schraube klingt sehr vielversprechend.
Wegen dem Einlaminieren hatte ich genau die selben Bedenken – dass sich unter dem laminierten Bereich Feuchtigkeit sammeln kann und es zu rotten anfängt. Hat jemand Erfahrungen, wie breit man den Streifen machen kann, ohne dass es zu Feuchtigkeits-Stau kommt?
Ich überlege auch, ob man nicht bei Gelegenheit mal ein Achter-Stag nachrüstet, sollte ja machbar sein. Stag nach untern ziehen und dann eine Y-Verbindung um ihn an zwei Stellen seitlich der Backskiste mit einer Pütting, die im Rumpf verankert ist und durch das Oberdeck reicht, zu verankern. |
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Ki
Anmeldungsdatum: 17.01.2017 Beiträge: 70 Wohnort: Kiel
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Verfasst am: 08.04.2017, 01:31 Titel: |
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So, ich habe mich heute ein bisschen um den Mast gekümmert. Solange der Entfetter für den Rumpf noch nicht da ist, muss man ja irgendwas zu tun haben.
Als, als erstes den Mast und den Baum mit 40er Schleifpapier und Schwingschleifer malträtiert und dann mit 120er per Hand nachgearbeitet.
Anbei ein paar Bilder vom Tagwerk:
Die bereits geschliffene Seite des Mastfußes:
Die andere Seite ist hier noch nicht geschliffen. Man sieht ganz gut, dass der Fuß geleimt wurde und bei einem ersten Reparaturversuch anscheinend Schrauben eingesetzt wurden. Diese sind nun draußen und die Bohrlöcher mit Holzdübeln verschlossen.
Ich werde wohl wie von Armin beschrieben eine M8-Schraube mit großen Unterlegscheiben einsetzen.:
Hier wurden wohl Astlöcher entfernt (bereits ab Werk):
Die Rolle für das Großfall sitz so fest, dass sie sich gar nicht mehr dreht:
Damit sich das Schleifpapier besser knicken lässt, habe ich Leinen-Papier genommen (das wasserfeste)
Ein in den Knick eingelegter Bohrer hilft, dass die Bohrung auch an der oberen Kante angeschliffen wird. So bekomme ich das Vorliek des Großfall hoffentlich wieder leichtgängig durch die Nut gezogen:
Nachschleifen von Hand mit 120er Papier:
Schleifen der Bohrung der Großfall-Rolle im Masttop. Der Bohrer in der Falz des Schleifpapiers hilft hier wieder, die Rundung gut zu erreichen:
Jetzt fällt die Rolle durch:
Hier wurde eine Halterung für einen Baumniederholer befestigt. Die Schraubenlöcher wurden nicht vorgebohrt, daher gibt es Risse im Holz, außerdem wurden die Bohrlöcher nicht gegen Feuchtigkeit geschützt, daher die schwarzen Stellen. Zum Glück ist alles noch fest (der Niederholer selber fehlt leider):
Hier habe ich mir noch mal die Kante am Kiel genauer angeschaut. In der Kante liegt ein Kunststoff-Streifen in den alle paar Zentimeter eine Klammer eingeschossen wurde. Die Planken selber wurden nicht durchklammert sondern nur der Kunststoffstreifen mit der Kiel-Leiste verklammert. Die Planken wurden nur durch die Polyester-Beschichtung und die Umklammerung von Kiel und Gummi-Streifen gehalten:
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Gunter

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.01.2007 Beiträge: 161 Wohnort: Nähe Ammersee
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Verfasst am: 08.04.2017, 07:47 Titel: |
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Schöne Fotodokumentation.
Der Baumniederholer ist ein Standartteil, gibt es zuhauf im Netz.
Grüße Gunter |
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Ki
Anmeldungsdatum: 17.01.2017 Beiträge: 70 Wohnort: Kiel
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Verfasst am: 08.04.2017, 16:05 Titel: |
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| Gunter hat folgendes geschrieben: | Hallo Kristian,
beim Betrachten Deiner Bilder der Koralle ist mir aufgefallen, dass das Typenschild definitiv nicht stimmen kann, denn
1. ist es keine S6R, dann wäre sie eine Rundspannt,
2. stimmt die Baunummer nicht mit dem Baujahr überein, denn hier im Forum sind einige Baunummern und Baujahre gelistet wie z.B.
4093 1965
4327 1966
4488 1966
oder meine mit
4666 1966
somit kann deine nicht
4802 und 1964 sein.
Ist ja nicht schlimm, aber das Typenschild schein einfach falsch zu sein.
Grüße Gunter |
Ja, das erstere ist mir auch aufgefallen SR6 ≠ Knickspant. Ich dachte, dass es vielleicht eine Übergangs-Jolle sei, wo vielleicht der Typ schon umbenannt wurde, aber noch ein altes Boot aus dem Lager genommen wurde oder so. Auf jeden Fall ist es seltsam.
Aber noch seltsamer wird es ja durch die Seriennummer, die nicht aus 1964 sein kann – wie kann denn sowas kommen? Wurde das Typenschild im Nachhinein verändert? Gibt es nicht noch mehr Stellen am Boot, wo die Seriennummer steht? Irgendwo soll die noch hingestempelt sein, weiß jemand was?
| Gunter hat folgendes geschrieben: | | Der Baumniederholer ist ein Standartteil, gibt es zuhauf im Netz. |
Ja, habe ich schon gesehen, aber erstmal muss der Rumpf gemacht werden, dann kann ich mich um die Ausstattung kümmern.
So wie ich es bisher sehe, ist die Großschot auch ohne Klemme und besteht nur aus zwei Blöcken. Da werde ich auch noch nachrüsten.
edit:
Ich habe jetzt noch mal die Unterlagen durchgeschaut. Ein Kaufvertrag ist nicht dabei, allerdings Bestell-Scheine für Zubehör von atlanta. Und ein alter handgeschriebener Zettel mit den Angaben vom Boot (und Motor). Den Motor hab ich auch, ob er noch funktioniert, weiß ich nicht, zu dem gibt es zumindest eine Garantiekarte.
Letztendlich scheint das Boot aber auf diese Nummer zugelassen worden sein, in Mainz. Und die Seriennummer war schon in den 70ern so, denn der Zettel hat oben (unkenntlich gemacht) die alte, durchgestrichene Adresse und die neue. Umgezogen ist der Großvater meines Kumpels in den 70ern. Leider ist er schon in den 90ern gestorben, deswegen kann man ihn nicht mehr dazu befragen.
Was aber interessant ist, dass er auf dem Zettel sowohl S 5 als auch S 6 R geschrieben hat.
Wie ich es mir erklären kann: vielleicht gab es schon beim Bau der Koralle die Plaketten für die S 6 R und die Plaketten der der S 5 waren gerade aus? Hmm … alles sehr komisch …
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Gunter

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.01.2007 Beiträge: 161 Wohnort: Nähe Ammersee
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Verfasst am: 08.04.2017, 17:52 Titel: |
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Hallo Kristian,
deine Koralle
ist definitiv identisch mit meiner Baunummer 4666 und daher sicher eine S5.
Meine beiden Korallen haben beide eine Bodenseezulassung.
Die jeweilige behördliche Bootskarte wurde exakt nach meinen Angaben erstellt, ob die Daten stimmten oder nicht, wurde nicht geprüft.
Wie dein Boot aber zu Typenschild mit den falschen Angababen kommt, wäre wirklich interessant zu wissen.
Grüße Gunter |
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Ki
Anmeldungsdatum: 17.01.2017 Beiträge: 70 Wohnort: Kiel
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Verfasst am: 08.04.2017, 18:24 Titel: |
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Noch interessanter ist, wie es kommt, dass das Typschild von 1964 schon den Typ S6R benennt.
Es sieht mir nicht so aus, als ob das Schild im Nachhinein verändert wurde sondern es scheint schon so von atlanta ausgeliefert worden zu sein.
Ab wann gab es denn die Rundspant-Koralle? doch erst ca. 4 Jahre später – oder?
Selbst wenn es nicht das original Tpenschild wäre, dass sich von Anfang an an der Koralle befunden hätte, passen ja Jahreszahl und Typ nicht zusammen.
Vielleicht wurde die Koralle irgendwann mal neu gestrichen, dabei ist das Typenschild verloren gegangen, der Bootsbauer hat bei atlanta ein neues bestellt und die hatten natürlich kein S5 Schild mehr und haben einfach eines von einer S6R genommen und da das Baujahr und die Seriennummer der S5 drauf gestanzt?
Dagegen spricht, dass ich das Boot ja aus erster Hand habe und es so ungepflegt war, dass es nicht so scheint, dass die Besitzer es regelmäßig neu lackieren ließen. Andererseits wurde der Rumpf ja neu lackiert.
Allerdings hat der Besitzer 1975 auch Zubehör für die Jolle gekauft – darunter ein Polyester-Reparatur-Set. Vielleicht war hier auch Farbe dabei. Dann hat er es aber selber lackiert.
Anbei der Bestellschein, noch mit der alten Adresse
Hier noch der Garantieschein vom Motor, der ist von 1972 und hat auch noch die alte Adresse:
Der Umzug war also ca. in der zweiten Hälfte der 1970er Jahre, der handgeschriebene Zettel mit der alten und neuen Adresse und der Typangabe S 5 (S6R) also danach geschrieben worden.
Hast Du noch andere Ideen, wie diese komische Kombination zustande gekommen sein kann?
edit:
anscheinend gibt es immer mal wieder Unregelmäßigkeiten mit den Seriennummern bei atlanta, auch wenn die nicht so groß ausfallen, wie bei meiner Koralle. So gibt es eine
S6R Baujahr 1971 mit Baunummer 10118
http://www.iphpbb.com/board/ftopic-74801258nx71701-330-30.html#3161
und eine
Baunummer 10115 ist aber noch Baujahr 1970
http://www.iphpbb.com/board/ftopic-74801258nx71701-330-30.html#3162
Allerdings gibt es auch zwei S 4 aus 1965, dann dürften 1964 doch noch gar keine S 5 gebaut worden sein ?
http://www.iphpbb.com/board/ftopic-74801258nx71701-330-60.html#4455
http://www.iphpbb.com/board/ftopic-74801258nx71701-330-60.html#4456 |
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Ki
Anmeldungsdatum: 17.01.2017 Beiträge: 70 Wohnort: Kiel
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Verfasst am: 11.04.2017, 16:01 Titel: |
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Da ich immer noch auf Zubehör warte, habe ich zum Überbrücken der Wartezeit mal eine Zeichnung des Aufbaus des Kiels gemacht (Blick von vorne auf den Kiel, wo die Planken aufeinander treffen).
und so soll die Reparatur aussehen.
1. Entfernen von Klebestreifen und Gummistreifen sowie Anschleifen/Schäften des GFK:
2. Auffüllen mit Glasfasermatten und Epoxidharz:
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Ki
Anmeldungsdatum: 17.01.2017 Beiträge: 70 Wohnort: Kiel
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Verfasst am: 12.04.2017, 14:24 Titel: |
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Okay, anscheinend sitz der Gummistreifen doch oben auf der Kante und macht dadurch das Laminat noch dünner. Kein Wunder, dass an der Stelle gerne Wasser eintritt.
An meiner Koralle ist über die komplette Länge des Kiels Wasser eingetreten. Das Holz ist zum Glück nicht verrottet, aber alle Klammern sind weggerostet.
Das Laminat inkl. Spanplatte hat ca. eine Gesamtdicke von 8 mm, da es am Rand ja etwas aufgequollen ist wahrscheinlich auch eher 7 mm:
Der Kiel-Stringer ist ca. 13 mm dick (an der dünnsten Stelle):
Somit müssten Nägel mit 13 mm Länge ganz gut passen:
Von unten eine Abstützung am Stringer, damit man nicht ins Leere nagelt:
Der Kiel-Stringer ist 36 mm breit:
Daher kann man ca. 1 cm von der Stoßkante entfernt nageln (hier nur testweise, das wird später gemacht, wenn der Rumpf komplett angeschliffen ist). An der Position sind auch schon verrostete Klammern:
Das GFK-Laminat ließ sich einfach mit der Hilfe eines Schraubenziehers abhebeln und als ca. 8 cm breiter Streifen abziehen:

Zuletzt bearbeitet von Ki am 23.04.2017, 21:47, insgesamt einmal bearbeitet |
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Ki
Anmeldungsdatum: 17.01.2017 Beiträge: 70 Wohnort: Kiel
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Verfasst am: 14.04.2017, 12:33 Titel: |
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Bis auf das Epoxyd und den 2K Lack für den Rumof habe ich jetzt alles zusammen.
Wegen dem Dauerregenwetter habe ich jetzt die Masten mit Leinölfirnis vorbehandelt. Anschliff des Rumpfes muss noch warten …
Nach drei Tagen Trockenzeit wurde die erste Schicht Le Tonkinois aufgetragen. _________________ Koralle S5 – Knickspanter von 1964 |
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Ki
Anmeldungsdatum: 17.01.2017 Beiträge: 70 Wohnort: Kiel
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Verfasst am: 02.05.2017, 23:00 Titel: |
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Das Wetter bremst mich momentan etwas. Entweder es regnet oder es ist Sonntag …
Inzwischen habe ich den Rumpf angeschliffen:
Dabei habe ich noch ein paar weiche Stellen im Holz gefunden:
Dann mit dem Winkelschleifer das GFK angeschäftet:
 _________________ Koralle S5 – Knickspanter von 1964 |
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