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Zu sportlich gesegelt...



 
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Bandon




Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 13.03.2016
Beiträge: 3
Wohnort: Dresden

BeitragVerfasst am: 17.05.2016, 11:12    Titel: Zu sportlich gesegelt... Antworten mit Zitat

Hallo,

Habe mir vor und nach dem Kauf unserer Koralle schon viele Anregungen und Infos hier geholt. Danke dafür.

Wir haben uns Anfang März bei ebay ne Koralle zum Schnäppchenpreis von 350,- gekauft. Es sollte ne kleine, auf dem Autodach zu transportierende Jolle sein, und das hat von Lübeck bis Dresden auch prima funktioniert. Jetzt liegt sie auf Campingplatz am Schwielochsee an Land und wird am WE täglich geslippt.

Vorher sind wir mit Faltboot und Segel unterwegs gewesen, jetzt sollt n richtiges Boot ran.

Der Kauf war einerseits n prima Schnäppchen, andererseits viel unerwartete Arbeit. Der Rumpf hatte hinten ne angeschlagene Stelle, ist wohl mal hart aufgesetzt, war aber problemlos zu spachteln und ist dicht.
Unter den Lack auf Deck war an wenigen Stellen bissl Wasser gekrochen, Holz sah aber sonst gut aus. Kein Akt dachte ich. Schleifen, lackieren fertig... Falsch gedacht. Das war ne Epoxidharz-versiegelung und die richtig dick. Selbst mit nem professionellen Druckluftschleifer und groben Papier war da kein durchkommen. Also musste die Fächerscheibe ran. Nach vielen Stunden schleifen und 7 Lackschichten sieht das Deck bis auf n paar kleine Scharten von der Fächerscheibe wieder prima aus. Super glänzendes Mahagoni und den Rumpf in navyblau gestrichen.
Alles andere am Boot war top. Segel fast neu, alle Beschläge intakt. Ruder, Schwerter, Alu-Mast und -baum, stehendes und laufendes Gut in bestem Zustand. Dazu komplettes Zubehörpaket mit Sitzbank, Ruderdollen, Persenning, Badeleiter, Klappanker, Reitbalken, Stechpaddel, Slipwagen usw.

Jetzt zum eigentlichen Thema. Wir hatten das Boot jetzt 4 Wochenenden aufm Wasser in Brandenburg. Es läuft prima und ich hab mich gut eingespielt.

Am letzten WE war schon straff Wind von 4-5 mit Böen bis 7. Ich glaub, da hab ichs bissl übertrieben... Meine 90 kg auf die hohe Kante und dann hart am Wind mit maximaler Krängung. Ging gut voran und hat wie immer Spaß gemacht.

Beim Großschot dichtholen war dann ein leichtes Knarren zu vernehmen und die Bodenplatte kam hinten ca 5 cm hoch. Ich dachte die Aufnahme vom Großschotblock hätte sich etwas gelockert. Also softe Welle zurück und nachgeschaut. Alles fest.
Am nächsten Tag unter Motor aufn See, und ich musste nen leichten Wassereinbruch von ca 10l in 2h feststellen.
Also raus ausm Wasser, umgedreht und gründlich nachgeschaut. Es sind zwei dünne, ca 20 cm lange Risse unter der Großschotaufnahme außen im Lack zu sehen. Innen am Furnierholz ist gar nix zu erkennen. Heißt, ich hab den Rumpf mit der Großschot nach innen durchgebogen. Kotz!

Jetzt meine Frage: Hatte jemand schonmal n ähnliches Problem? Spachteln und dicht kriegen dürfte kein Problem sein, aber kriege ich das jemals wieder stabil? Gibt's Möglichkeiten den Rumpf zu verstärken?

Für Anregungen, auch Schelte und Tadel. Bin ich sehr dankbar.

MfG Bandon
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BeitragVerfasst am: 17.05.2016, 11:12    Titel: Anzeige

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Cora Lee




Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 29.07.2015
Beiträge: 27
Wohnort: Borstel

BeitragVerfasst am: 17.05.2016, 15:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Bandon,
ich würde mal empfehlen den Riss von aussen mit Epoxidspachtel zu kitten und von innen entweder den Kiel rauszuschneiden und was stabiles neues einzukleben oder wenigstens liks und rechts vom Kiel Glasfasermatte einzukleben und den Übergang mit angedicktem Epoxi anzuspachteln (googel mal Stitch and glue).
Für die Zukunft empfiehlt sich frühzeitiges reffen! Bringt entlastung fürs Boot und man hat weniger Geschwindigkeitsverlust als man glaubt....
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